Ja, hallo xD Erst mal vielen Dank, für die Kommis. Hab mich richtig erschreckt, dass es so viele waren.
ACHTUNG: BITTE VORHER LESEN - Falls es etwas gibt, dass euch in diesem Teil merkwürdig vorkommt: ich werde am Ende noch kurz was erklären. Würde ich es jetzt schon tun, würde es die Spannung runter bringen... na ja, ihr werdet beim lesen bestimmt herausfinden, was ich hiermit meine. Und bitte wundert euch auch nicht: dieser Teil ist nicht einer meiner besten. Als ich ihn geschrieben hab, war ich unter Stress... ich hab versucht, ihn noch ein bisschen zu ‚retten' und hab ihn mir noch mal durchgelesen, doch viel konnte ich nicht verändern. Es ist immer noch zu kompliziert. Wenn ihr etwas nicht versteht, schreibt es mir als Kommi und ich werde versuchen, es zu erklären. Schon ein paar andere Leute, die diesen Teil gelesen haben, waren ein bisschen verwirrt xD Sorry...
So noch kurz die Kommis, und dann geht's weiter...
Hermine Potter: Freut mich, dass du die Erste warst, die reviewt hat +sich richtig gefeut hat+ Und vielen Dank.
Imobilus: Tja, so ist Harry eben. So wir ihn kennen und lieben – manchmal xD Hmm... ich glaub einer deiner Fragen wird schon die Überschrift erklären... +grins+
FlorianFortescue: xD Das muss ich mir abspeichern was du geschrieben hast +lach+ ‚Geschreitet'... ja ja, mein typisches Undeutsch... Aber sorry, ich hab keinen Beta. Und da die Story schon seit...ähm... gut drei Monaten fertig geschrieben ist, hätte es keinen Sinn sich jetzt noch einen zu suchen. Aber ich weiß ja, dass du es gut gemeint hast +lächel+
MrsMoony: Wow... ne neue Leserin +sich freut, dann aber mit dem Kopf gegen den Tisch haut+ Gott, wat bin ich doof! Dann will ich schon mal was ägyptisches reinbringen und dann mach ich's auch noch falsch xD Sorry, hab da wohl nicht ganz aufgepasst.
So, und nun beginnt es endlich. Viel spaß beim lesen.
Wiedersehen mit einem alten Freund
Harry sah Bilder vor sich. Bilder von seinem Streit mit Hermine, Bilder von einem halbierten Bogen, Bilder von Schakalen und sich von selbst drehenden Statuen, Bilder von Messerfallen und schließlich Bilder von Erinnerungen an die Zeit mit Sirius...
Und dann hörte Harry Stimmen. Verzerrte Stimmen.
Er hörte nur Bruchteile eines Gesprächs.
„Was glauben Sie..."
„...es ihm geht?..."
„...was kommt wohl sonst noch..."
„... wie soll er das durchstehen?"
Unter Anstrengung öffnete Harry die Augen. Er sah alles verschwommen.
„Er wacht auf!"
„Mr. Potter, wie geht es Ihnen?" nur durch die Stimme erkannte Harry, dass es Mr. Smith war, der ihn angesprochen hatte.
„Ich weiß nicht..." sagte Harry nur, während er fühlte, wie trocken sein Mund war. Er hatte wirklich keine Ahnung wie es ihm ging. Er erinnerte sich nur noch daran, wie er unter Schmerzen zusammengebrochen war. Alles, was davor passiert war, wusste er nicht mehr.
Harrys Sicht wurde langsam klarer und er richtete seinen Oberkörper auf.
Er befand sich mit seinen Kollegen erneut in einem pechschwarzen Korridor. Eine Reihe von erleuchteten Zauberstäben schwebte in der Luft und spendete das einzige Licht.
Er hatte auf dem harten Boden gelegen. Seine ganze Elite saß in einem Halbkreis um ihn herum und sah ihn nun schweigend, aber gleichzeitig mit einem lächeln auf den Gesichtern an.
Mr. Smith und Daniel hatten sich etwas näher an ihn herangesetzt und neben Daniel erkannte Harry die Zaubertrankflasche, die er mit sich getragen hatte.
„Trink erst mal n Schluck Wasser Harry. Ich glaub das wird dir gut tun." meinte Daniel, griff nach einen der schwebenden Zauberstäbe, beschwor ein Glas Wasser und reichte es Harry.
Für Harry fühlte es sich plötzlich so an, als würde sein Körper aus Blei bestehen und sogar das trinken tat ihm weh. Während er trank, sagte niemand ein Wort.
Als Harry das Glas geleert hatte, füllte es sich automatisch wieder, doch er stellte es auf den Boden ab.
„Was ist passiert?"
„Als wir sahen, dass du ohnmächtig wurdest, nahm Mr. Smith dich Huckepack und gemeinsam schafften wir es aus den Messerfallen heraus. Aber wenn du in deinem Trance nicht geredet hättest, säßen wir alle nicht hier." Antwortete Daniel.
„Wieso? Was hab ich denn gesagt?" fragte Harry nach.
„Du sagtest ‚Aresto Momentum Opum'. Ohne diesen Zauber hätten wir nicht überlebt. Oder zumindest ich nicht." Sagte Daniel.
Die anderen Männer nickten Harry anerkennend zu.
Diesem fiel plötzlich seine Wunde wieder ein und hastig hob er die linke Hand, um nach ihr zu fühlen. Er sah, wie blass sein Körper war.
Daniel musterte ihn.
„Wir gaben dir diesen Zaubertrank, weil du ihn bei dir getragen hast. Aber die Hälfte ist daneben gegangen. Es war nicht gerade einfach, dich dazu zu kriegen, das runter zu schlucken." sagte er und hob die leere Flasche neben sich hoch.
Er und Mr. Smith sahen ihn fragend an und Harry wusste, worauf es hinaus laufen würde. Und so erklärte er ihnen in der Kurzfassung, weshalb er vor kurzem zusammengebrochen war.
Er erfuhr von Daniel, dass er drei Stunden lang tief geschlafen und während des Schlafens geredet hatte. Außerdem erzählte Daniel, was er und die anderen die ganze Zeit getrieben hatten.
„Warum habt ihr mich so lange schlafen lassen? Wir haben eine Menge Zeit verloren!" fragte Harry aufgebracht.
„Du brauchtest den Schlaf. Und wir alle waren von den letzten beiden Rätseln auch leicht geschafft. Schließlich war das kein Spaziergang gewesen." Erklärte Daniel.
„Können Sie laufen?" fragte Mr. Smith.
Harry nickte, doch allein bei dem Versuch, auf einer Stelle stehen zu bleiben, versagte er. Seine Beine sackten ihm weg und er verlor das Gleichgewicht. Daniel schritt schnell hervor, griff ihm mit der rechten Hand unter die Schulter und mit Daniels Hilfe schaffte Harry es schließlich stehen zu bleiben.
„Das hab ich mir schon gedacht. Sie haben zuviel Blut verloren. Wir haben Ihnen den Trank zu spät gegeben und sie haben zu wenig heruntergeschluckt. Deshalb hat er nicht so gewirkt, wie normalerweise. Alleine werden Sie nicht fähig sein, weiter zu laufen." meinte Mr. Smith.
„Das geht schon." meinte Harry trotzdem, wischte sich den kalten Schweiß von der Stirn und versuchte, sich aus Daniels Griff zu lösen, doch dieser ließ nicht locker.
„Sei nicht albern, Harry. Wir können uns alle vorstellen, wie schlecht es dir geht. Stell dich nicht so an."
Harry wollte seinen Männern gerade jetzt, wo ihre Motivation für diese Sache an einem Tiefstpunkt war, kein Anzeichen für Schwäche zeigen, doch gleichzeitig wusste er, dass er zu schwach war, um es mit Daniel aufzunehmen und so ließ er schließlich nach.
Die anderen Männer der Elite griffen sich ihre Zauberstäbe aus der Luft und gemeinsam machten sie sich langsam erneut auf den Weg durch einen dunklen Korridor.
Der Korridor, den sie entlang liefen, war nicht weniger lang wie die anderen.
Keiner der Männer konnte es Harry verübeln, dass er auch mit Hilfe von Daniel nur so langsam lief. Harry stellte sich vor, wie sehr es sie nerven musste. Er war Ihnen nur eine Last. Doch insgeheim war Harry Ihnen dankbar dafür, dass sie ihn verstanden und nicht verspotteten.
Wieder sprach niemand ein Wort. Harry hörte nicht mal leises Getuschel. Während er sich ab und zu kalten Schweiß von der Stirn wischte, dachte er über Sirius nach.
Alles was geschehen war, war völlig anders abgelaufen, als Harry es sich vorgestellt hatte. Sie waren beinahe von Schakalen aufgeschlitzt und von Stacheln aufgespießt worden.
Und wofür?
Hatten sie denn mehr als nur Leid und Schmerz über den Bogen erfahren?
Hatte Harry auch nur für eine Sekunde das Gesicht seines Paten gesehen?
Harry verbannte den Gedanken, Sirius je wieder zu sehen. Hermine hatte mit allem Recht gehabt. Er hätte auf sie hören sollen.
Harry seufzte.
„Harry? Geht es, oder sollen wir eine Pause machen?" hörte Harry Daniel fragen.
„Nein. Es geht schon." sagte Harry.
Es dauerte nicht mehr lange, bis Harry und die anderen ein Licht am Ende des Korridors erblickten. Was auch immer sie erwarten sollte, sie waren froh, die Dunkelheit hinter sich lassen zu können.
Als sie das Licht erreichten und einen ersten Schritt in das neue Rätsel taten, dachte Harry er würde träumen.
„Sirius?"
Er konnte einfach nicht glauben, was er sah.
Harry achtete nicht darauf, in welchem Raum er sich befand. Er sah nur, dass es ein dunkler, roter, viereckiger Raum war und das Sirius, sein Pate, mitten im Raum auf dem Boden saß und mit einem Mann sprach, den Harry nicht kannte. Doch was viel wichtiger war: er war kerngesund.
Er hatte Harry nicht gehört, doch Harry hinkte im schnellen Tempo und mit einem verdutzten Daniel auf Sirius zu.
„Sirius!" rief Harry noch einmal.
Kaum hatte er den verdutzten Sirius erreicht, fiel er auf die Knie und umarmte ihn.
Harry merkte nicht, dass ihm fortwährend Tränen die Wangen hinunter liefen. Er konnte einfach nicht beschreiben, wie froh er war. Seit Sirius durch den Schleier gefallen war, hatte er die Hoffnung aufgegeben, ihn jemals wieder zu sehen. Selbst als er mit dieser Truppe den Bogen betrat, hatte er nie so richtig daran geglaubt, dass es möglich war, das Sirius wirklich noch lebte. Und ihn nun mit völliger Gesundheit zu sehen und zu wissen, das er doch noch nicht für immer verloren war, erfüllte Harry mit einer unglaublichen Erleichterung.
„James? Was...? Wie...?"
Harry ließ ihn fragend los.
„Nein, ich bin's. Harry."
„Ja, jetzt wo du's sagst. Die Augen von deiner Mutter... aber, wie bist du hier her gekommen? Warum bist du so blass ... und vor allem, warum bist du schon so alt?" fragte Sirius.
Harry wischte sich die Tränen weg, während er merkte, dass seine Elite und Mr. Smith ihn und Daniel eingeholt hatten.
Harry erklärte sowohl Sirius als auch dem Rest seiner Truppe, was passiert war, b.z.w. woher er Sirius kannte. Doch als er versuchte, Sirius' letzte Frage zu beantworten, stockte er.
„Ich glaub die Frage des Alters kann ich beantworten." meldete sich zum ersten Mal der Mann neben Sirius zu Wort. Er hatte für sein Alter eine ziemlich tiefe Stimme, so wie Harry fand. Er trug Klamotten, die den Anschein hatten, als kämen sie aus den Achtzigern und sein Haarschnitt sah auch dementsprechend aus. Er war schlank und schien äußerst vornehm.
Als weder Harry noch jemand anders etwas erwiderte, fuhr er fort.
„Ich habe in der letzten Zeit einiges über diesen Bogen herausfinden können. Doch um erst einmal ihre Frage zu beantworten: dieser Mann, Sirius, wie ich dir schon mal versucht habe zu erklären, ist deshalb so alt, weil in der Wirklichkeit nicht, wie in deinem Fall, dreizehn Stunden, sondern dreizehn Jahre vergangen sind."
„Was meinen Sie damit?" fragte Mr. Smith nach.
„Ganz einfach. Wenn in diesem Schleier eine Stunde vergeht, vergeht in der richtigen Welt ein ganzes Jahr."
Harry schluckte. Er und seine Elite waren nun sicher schon mindestens 6 Stunden hier, was bedeutete, dass sein zweites Kind nun schon in der Wirklichkeit ca. 5 Jahre alt war!
„Was? Woher wissen Sie das?"
„Wie ich schon gesagt habe, habe ich in der Vergangenheit schon ziemlich viel über diesen Bogen herausgefunden. Um Ihnen das alles hier erklären zu können, muss ich, so glaube ich, erst einmal meine Geschichte erzählen.
Ich war noch jung, als ich anfing, über diesen Bogen zu recherchieren. Mein Vater war voll und ganz dagegen. Doch seine Wut trieb mich nur noch mehr an, da ich mich mit meinem Vater noch nie richtig verstanden hatte. Doch was ich auch in Büchern und Recherchen herausfand, es genügte mir nicht. Ich fühlte mich gezwungen, den Bogen selber zu betreten. Mein Vater versuchte mich abzuhalten, doch es war bereits zu spät.
Ich las einen Spruch vor, den ich in Dokumenten gefunden und übersetzt hatte, und betrat den Schleier ohne groß nachzudenken. Und ich fand mich in einem schwarzen Raum wieder. Ich fand mich hier wieder. Ich brachte drei Rätsel hinter mich und kam nach langer Zeit aus dem Schleier wieder heraus. Doch, naiv wie ich war, hatte ich nicht genug. Ich betrat den Schleier ein zweites Mal, diesmal jedoch mit der Absicht, die Welt der Toten zu beschreiten. Und dann fand ich mich auch dort wieder. Doch es dauerte nicht lange, bis ich mir vorstellte, was passieren würde, wenn ich die Welt der Rätsel noch einmal betreten würde. Und plötzlich hatte ich völlig andere Rätsel vor mir. Und nun stecke ich hier fest." Der Mann hörte unerwartet auf, weiter zu erzählen.
„Tut mir leid, aber könnten sie das in einer Kurzversion noch einmal erklären? Ich war schon immer ein bisschen begriffsstutzig." Sagte Daniel und verdiente sich damit einen bösen Blick von ihm, doch er erklärte erneut.
„Der Grund, weshalb Mr. Potter gealtert und Mr. Black nicht gealtert ist, ist der, dass in dieser Welt, in der Welt des Bogens, die Zeit für Lebewesen still steht. Doch trotzdem vergeht in dieser Welt eine Stunde, wenn in der richtigen Welt ein ganzes Jahr vergeht.
Die Welt in diesem Schleier ist in drei Welten aufgeteilt: Der Pfad der Toten, der Pfad der Neugierde und der Pfad des Richters.
Der Pfad der Toten ist für diejenigen, die gestorben sind. Ihre Geister werden nach dem Tod automatisch zum Pfad der Toten geführt, wo schließlich über sie gerichtet wird. Es wird entschieden, ob ein Geist in den Himmel oder in die Hölle kommt. Oder, wenn der Geist es wünscht, wird er mit einem transparenten Körper zurück auf die Erde geschickt, wird aber mit der Ewigkeit bestraft.
Dieser Schleier wurde vor Ewigkeiten von Zauberern gebaut, damit von Menschenhand entschieden werden kann, welches Schicksal einen Menschen befällt. Doch, wie zu erwarten war, wurden die Menschen neugierig über die Welt des Todes und versuchten, den Schleier trotzdem zu betreten. Es musste eine Lösung gefunden werden.
Der Mensch teilte also den Schleier in drei ‚Pfade', drei Welten, auf. Der Pfad der Toten blieb, wie er auch schon vorher gewesen war. Für diejenigen, die den Pfad aus Neugierde betraten, wurde der Pfad der Neugierde erschaffen. Jeder Mensch, der es sich erlaubte, den Schleier zu betreten, wurde damit bestraft, drei rätselhafte Welten hinter sich bringen zu müssen, bevor es ihm erlaubt war, den Schleier zu verlassen.
Nur das Problem war, dass es trotzdem noch einen Menschen geben musste, der über die Toten richtete. Also gab es noch den Pfad des Richters. Diesen konnte nur jemand betreten, wenn er einen verborgenen Spruch, den niemand wissen durfte, vor dem betreten des Schleiers aussprach. Demjenigen war es dann erlaubt, sich zu entscheiden, welchen Pfad er beschritt.
Für diejenigen, die den Schleier einmal betreten hatten und dann noch so töricht waren, ihn erneut zu beschreiten, hatten sich die Zauberer zur damaligen Zeit ebenfalls etwas einfallen lassen: jedem, der den Pfad ein zweites Mal beschritt, wurden drei völlig neue Aufgaben gestellt. Doch bis vor mir hat es noch kein Mensch geschafft, die Rätsel zu überleben. Deshalb hab auch nur ich am eigenen Leib gespürt, dass jemand, der den Schleier noch einmal betrat, neue Aufgaben gestellt bekam.
Außerdem wird jeder Mensch, der den Schleier betritt, vor verschiedene Aufgaben gestellt. Dass wir alle uns hier treffen, ist absoluter Zufall."
Eine Weile sagte niemand etwas und jeder dachte über das nach, was der Mann ihnen soeben erklärt hatte. Für Harry machte vieles nun einen Sinn, doch plötzlich viel ihm etwas ein.
„Aber das ergibt keinen Sinn. Als ich mit meinen Leuten hier den Bogen betrat, sprach ich auch einen Spruch aus, der unter dem Schleier eingraviert worden war. Doch wir kamen auch hierher. Wir haben uns nicht aussuchen können, welchen Pfad wir wählen."
„Dieses Problem machte mir auch zu schaffen, als ich den Schleier das zweite Mal betrat. Ich wollte die Lösung für diese Frage wissen und als hätte das Schicksal das so gewollt, schickte es mich in einen Raum mit tausenden Hieroglyphen an den Wänden. Ich brachte das Rätsel vor mir nicht hinter mich, sondern beschäftigte mich mit der Inschrift der Wand. Ich verbrachte mehrere Tage dort, also in der Wirklichkeit viele Jahre, um die Wände voll und ganz übersetzen zu können und fand auch eine Antwort.
Um damals Zeit zu sparen, hatten die Zauberer sich etwas sehr schlaues einfallen lassen. Wenn jemand den Pfad des Richters beschreiten wollte, also vorher den Spruch aufsagte und Beispielsweise sofort an ein bestimmtes Rätsel dachte, wurde er direkt nach dem betreten des Schleiers zum Pfad der Neugierde geschickt."
„Aber das ergibt wieder keinen Sinn." Meldete sich Daniel wieder zu Wort.
„Wir gingen alle ohne einen bestimmten Grund in den Schleier. Wir dachten an keine Rätsel. Wir hatten keine Ahnung, dass es hier Rätsel gibt. Wir wollten einfach nur etwas über den Bogen herausfinden."
„Das ist meine Schuld, Daniel." Sagte Harry.
Die ganze Aufmerksamkeit war auf ihn gerichtet und Harry, der eigentlich vorgehabt hatte seinen Leuten nie den wirklichen Grund für sein Betreten des Schleiers zu verraten, sah ein, dass er keine andere Wahl hatte.
„Ich habe diesen Schleier mit dem Wunsch betreten, meinen Paten wieder zu sehen. Ich war dabei fest davon überzeugt, dass er nicht tot war. Und deshalb wurden wir hierher geschickt, und nicht zum Pfad der Toten. Es war also scheinbar Schicksal, dass wir uns treffen würden."
Wieder legte sich Stille über die Anwesenden.
Alle schienen den Schleier jetzt als ein noch größeres Mysterium anzusehen. Es dauerte nicht lange, bis der Rest von Harrys Elite sich genauso wie Harry, Sirius und der Mann neben ihnen, hinsetzten und sich eine Pause gönnten.
Sirius und Harry fingen ein langes Gespräch miteinander an. Sirius fragte Harry über sein jetziges Leben aus. Harry erzählte ihm alles wissenswertes und was er bis zum jetzigen Zeitpunkt erlebt hatte.
Sirius erzählte Harry noch einiges darüber, wie es ihm bis jetzt im Schleier ergangen war. Er erzählte, dass er bei dem Versuch, dem Fluch von Bellatrix auszuweichen, durch den Schleier gefallen und ebenso wie Harry und seine Elite zwanzig Meter in die Tiefe gefallen war. Da er aber, anders wie Harry, während des Falls in den Schleier kam und alles ziemlich schnell gegangen war, hatte er keine Chance mehr gehabt, einen Aufprall mit dem Boden zu vermeiden. Er war ohnmächtig geworden und hatte einige Zeit geschlafen. Er erzählte Harry von den Rätseln die er hinter sich hatte bringen müssen, doch als er anfing, zu erklären, weshalb er und der andere Mann in diesem Rätsel feststeckten, stockte er, als er Harry näher musterte.
Harry fühlte sich immer noch etwas schwach und er fühlte, wie sich seine Sicht wieder etwas verschleierte.
„Harry, ist alles in Ordnung? Schmerzt deine Wunde wieder?" fragte Sirius besorgt.
„Nein. Es geht schon. Ich hab nur zuviel Blut verloren, das ist alles." Sagte Harry und kämpfte dagegen an, erneut ohnmächtig zu werden oder wieder vor Erschöpfung einzuschlafen. Es war schon wieder ziemlich viel Zeit vergangen und alles was passiert war hatte ihn ziemlich viel Kraft gekostet.
„Ruh dich lieber noch etwas aus. Du siehst nicht gut aus. Aber du kommst hier schon wieder raus, keine Angst. Du willst doch sicher noch dein zweites Kind kennen lernen, oder nicht?" sagte Sirius lachend.
Harry nickte nur schwach, bis ihm seine Augen vor Erschöpfung erneut zufielen.
Also, noch kurze Erklärung: Ihr habt ja gelesen, dass ich folgendes geschrieben habe: „ ... Sirius erzählte Harry noch einiges darüber, wie es ihm bis jetzt im Schleier ergangen war. Er erzählte, dass er bei dem Versuch, dem Fluch von Bellatrix auszuweichen, durch den Schleier gefallen und ebenso wie Harry und seine Elite zwanzig Meter in die Tiefe gefallen war..." Als ich diesen Teil schrieb, war es länger her gewesen, dass ich das fünfte Buch gelesen hatte. Als die Story vorbei war, hab ich dann gemerkt, dass im fünften Buch von Rowling geschrieben wurde (Zitat „Harry Potter und der Orden des Phönix", deutsche Ausgabe, Buch Seite 945, Zeile 5-12) : „ Nur ein Paar kämpfte noch, sich offenbar des soeben Erschienenen nicht bewusst. Harry sah, wie Sirius dem roten Lichtblitz von Bellatrix auswich: Er lachte sie aus. „Komm schon, du kannst es doch besser!", rief er und seine Stimme hallte in dem Gewölberaum wieder. Der zweite Lichtblitz traf ihn direkt auf die Brust. Das Lachen auf seinem Gesicht war noch nicht ganz verloschen, doch seine Augen weiteten sich vor Entsetzten." (Zitat Ende.) Ich habe also einen Fehler gemacht. Sirius ist wirklich getroffen worden und ich habe es anders hingestellt. Also alle die sich wundern/gewundert haben: es war mein Fehler. Aber wäre es nicht so, würde meine Story nicht funktionieren. Deshalb das ganze...
Mann, war das wieder viel. Wenn ihr nicht schon längst eingeschlafen seit, hinterlasst doch bitte ein Kommi. +grins+
