Disclaimer: Stephenie Meyer gehören die Rechte an den Charas, mir gehört die durchgeknallte Idee.
Ihr seid unglaublich! Schon wieder so viele Reviews! Das ist soooo toll!
Was eure Fragen angeht: Ich würde gern mehr davon beantworten, aber meistens stellt ihr die Falschen. Deren Beantwortung würde zu viel preisgeben und ich will die Spannung doch noch möglichst lange halten. Ich habe mich bewusst nur für Bellas Erzählperspektive entschieden. Seid bitte nicht sauer, dass ich euch etwas vorenthalte. Ich finde, es ist wichtig, diese Informationen (vorerst) zu verschweigen.
Dann viel Spass beim Lesen!
Geheimnisse und Lügen
Sonntags war die Sonne schon wieder hinter dichten Wolkendecken verschwunden. Ich hatte mir vorgenommen, Carlisle heute zu besuchen, aber diesmal nicht mit leeren Händen. Ich stand schon den ganzen Vormittag in der Küche und backte meine berühmten Muffins. Das Rezept stammte von meiner Oma Marie und Renee sagte, dass ich sie besser machen würde, als sie selbst, was nicht weiter verwunderlich war. Renee konnte wunderbar kochen, aber wenn es ans Backen ging, scheiterte sie kläglich. Daher fielen dieses Aufgaben immer in meinen Bereich. Zu Renees Missfallen war die Küche hinterher immer ein kleines Chaos, aber ich hatte ihr geschworen, dieses Mal alles selbst aufzuräumen. Sonst ließ ich mir nur zu gerne dabei helfen oder, wenn ich es eilig hatte, scherte ich mich nicht um die Unordnung und Renee räumte alleine auf.
Nach meiner Backorgie musste ich dringend duschen. Charlie hatte mich ausgelacht, als er mal in die Küche kam, um etwas zu trinken zu holen, und meinte, ich würde aussehen, wie nach einem Schneesturm. Daraufhin hatte ich ihn mit etwas Teig bombardiert und einen Volltreffer in sein Gesicht gelandet. Das führte dazu, dass Renee und ich uns die Seele aus dem Leib lachten, während Charlie grummelnd ins Wohnzimmer abzog. Nachdem ich wieder vorzeigbar und meine Muffins ordentlich verpackt und im Truck verstaut waren, machte ich mich auf zum Krankenhaus. Dort angekommen, sah ich mich sorgfältig auf den Parkflächen direkt am Gebäude um und entdeckte zu meiner Erleichterung Carlisles Mercedes. Er war also da. Gut gelaunt ging ich zur Rezeption, hinter der Mrs. Nolan saß. Sie sah auf und lächelte mir freundlich entgegen.
„Guten Tag, Mrs. Nolan", grüßte ich sie.
„Guten Tag, Miss Swan. Kann ich Ihnen weiterhelfen?"
„Ich möchte gerne zu Dr. Cullen."
„Haben Sie einen Termin?", fragte sie und sah bereits in ihrer Mappe nach.
„Um, nein", sagte ich und nahm an, dass das nicht gut war. Sie sah wieder auf und nickte kurz jemandem hinter mir zu, wohl ein Patient.
„Dann kann ich Sie nicht zu ihm lassen", sagte sie wieder mir zugewandt. Das hatte ich befürchtet. Bittend sah ich sie an.
„Ich möchte ihn nur kurz sprechen, Mrs. Nolan. Es dauert auch nicht lange." Sie schüttelte den Kopf.
„Es tut mir leid. Strikte Anordnung von Dr. Cullen. Nur mit Termin. Sie können aber in zwei Wochen einen Termin haben." Sie sah wieder auf ihre Mappe, vermutlich um die Termine zu prüfen. Ich seufzte tief.
„Das nützt mir nichts. Trotzdem danke, Mrs. Nolan. Kann ich Sie noch um einen Gefallen bitten?" Sie sah mich erwartungsvoll an und ich stellte meinen Korb auf die Ablage. „Könnten Sie den in Dr. Cullens Büro stellen und ihm –"
„Hey, Lady, dich kenn ich doch", wurde ich unterbrochen und erstarrte. Die Stimme kam mir undeutlich bekannt vor, aber noch vertrauter war dieser Ausdruck. Es gab bisher nur eine Person, die mich so genannt hatte. Vorsichtig drehte ich mich um und starrte einen muskulösen Oberkörper an. Auch das war mir allzu vertraut. Ich musste schwer schlucken. Langsam, fast in Zeitlupe, sah ich auf. Und da stand er... sein Name wollte mir wieder nicht einfallen. Teddybär grinste mich frech an. „Wusste ich doch, dass ich dich kenn", sagte er und wandte sich dann an Mrs. Nolan. „Ist mein Vater im Büro?"
„Natürlich, Mr. Cullen", antwortete Mrs. Nolan. Moment! Hatte ich mich eben verhört?!
„Carlisle ist dein Vater?!", platze es aus mir raus und ich schüttelte ungläubig meinen Kopf. Das war nicht... nein... unmöglich! Ich fand ja, dass Carlisle schon fast zu jung wirkte, um Edwards Vater zu sein, aber er konnte unmöglich auch sein Vater sein. Teddybär sah mich kurz verwirrt an, bevor er laut lachte, so laut, dass fast das ganze Gebäude zu wackeln schien. Ich erschrak furchtbar und stütze mich an der Rezeption ab. Er sah mich wieder an und grinste.
„Ist er", sagte er ganz gelassen und beugte sich zu mir herunter, so dass wir auf Augenhöhe waren. „Und so ganz unter uns", flüsterte er. „Mit seinen Mittvierzigern ist er auch nicht mehr der Jüngste." Oh mein Gott! Ich hätte Carlisle höchstens auf Anfang dreißig geschätzt. Völlig verdattert stand ich wie angegossen an der Rezeption. Teddybär grinste weiterhin und sah erneut Mrs. Nolan an. „Brauche ich auch einen Termin?". fragte er sie.
„Natürlich nicht, Mr. Cullen. Gehen Sie einfach zu ihm." Überrascht und leicht sauer, löste ich mich aus meiner Starre und sah Mrs. Nolan an.
„Warum kann er ohne Termin zu Carlisle und ich nicht?". fragte ich frei heraus. Mrs. Nolan sah mich ihrerseits kurz überrascht an, bevor sie antwortete.
„Dr. Cullen hat angeordnet, dass jeder einen Termin haben muss. Seine Familienangehörigen jedoch können jederzeit zu ihm."
„Das ist nicht fair", sagte ich trotzig. Wenn Mrs. Nolan nur die leistete Ahnung gehabt hätte, was ich für Edward und somit auch für Carlisle getan hatte, hätte sie mich bestimmt durchgelassen. Aber ehe ich noch etwas sagen konnte, verschwand mein Korb von der Rezeption und eine Hand packte meine und zog mich mit sich. Beinahe wäre ich hingefallen und so stolperte ich durch den Flur hinter Teddybär her.
„Mr. Cullen! Warten Sie! Das geht nicht!", rief Mrs. Nolan noch, aber Teddybär grinste nur zurück und ging zügig weiter. Während er einen Schritt machte, musste ich fast drei machen und so war ich schon bald etwas außer Atem.
„Gehts auch n bisschen langsamer?", fragte ich. Teddybär machte abrupt Halt und ich knallte natürlich auf ihn drauf. „Ouch!", sagte ich und rieb mir die Nase. Ich funkelte etwas böse zu ihm hoch, aber er grinste nur.
„Du bist das Mädchen von der Lichtung", sagte er. Ich verdrehte kurz meine Augen.
„Bella", sagte ich und hielt ihm meine Hand hin. Als er sie nahm, sah ich, dass er etwas sagen wollte, aber ich kam ihm zuvor. „Ich weiß schon: Teddybär", sagte ich frech und grinste ihn meinerseits an. Er lachte erneut laut. Ein weiteres Mal würden meine Ohren das nicht mitmachen.
„Emmett", sagte er schließlich. Ich sah ihn gespielt nachdenklich an und schob meine Unterlippe etwas vor.
„Teddybär gefällt mir besser." Jetzt sah er mich nachdenklich an.
„Hm. Wie du willst, Lady." Darauf konnte ich allerdings verzichten, also gab ich mich seufzend geschlagen.
„Schön, Emmett. Wo geht's zu Carlisle?", fragte ich, um mich auf mein eigentliches Vorhaben zu konzentrieren. Emmett grinste und ging dieses Mal etwas langsamer weiter.
„Du kennst Edward", sagte er.
„Wir gehen auf die gleiche Schule", versuchte ich das Thema abzuhaken.
„Hm. Und woher kennst du meinen Vater?" Carlisle hatte sein Versprechen offenbar gehalten. Damit war das etwas schwieriger zu erklären.
„Ist das nicht offensichtlich? Er ist Arzt hier im Krankenhaus."
„Er hat dich operiert?" Nein, ich habe ihm assistiert, dachte ich sarkastisch. Warum konnte er es nicht einfach dabei belassen? Genervt seufzte ich.
„Frag Carlisle", sagte ich nur und schmunzelte. Das könnte interessant werden. Emmett blieb kurz vor einer Tür stehen, auf der Carlisles Name stand, und öffnete sie dann, ohne anzuklopfen.
„Hey, Dad", sagte Emmett gelassen und ging direkt auf ihn zu.
„Hallo, Emmett", sagte Carlisle, ohne von seinem Schreibtisch aufzusehen. „Schön, dass du mich besuchst. Gibt es einen speziellen Grund?" Als Antwort darauf stellte Emmett meinen Korb auf den Schreibtisch und Carlisle sah den Korb zuerst überrascht an, bevor ich sein Blickfeld streifte.
„Bella?", sagte er etwas verwirrt und sah dann abwechselnd Emmett und mich an.
„Mrs. Nolan wollte mich nicht zu dir lassen und er war so nett, mir zu helfen", erklärte ich in der Kurzversion. Carlisle schien sich zu entspannen, bis Emmett erneut das Wort erhob.
„Das ist sie", sagte er und deutete auf mich. Carlisle spannte sich wieder an, auch wenn er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Ich wusste zunächst nicht wovon Emmett redete. „Du weißt doch. Ich hab dir von dem Mädchen gestern erzählt. Das ist sie", sagte Emmett und sah nachdenklich zu Carlisle, der sich langsam in seinem Sessel zurücklehnte, seine Fingerspitzen aneinander legte und dann die Augen schloss. „Du weißt etwas, das ich nicht weiß...", sagte Emmett und sein Blick wechselte zwischen Carlisle und mir. Jetzt wurde mir allerdings etwas mulmig zumute.
„Lass uns einen Moment alleine, Emmett", sagte Carlisle mit geschlossenen Augen. Emmett verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ich will wissen, was hier los ist", sagte er in einem kommandierenden Ton. Carlisle öffnete seine Augen, nur um Emmett finster anzusehen, woraufhin dieser die Arme sinken ließ, frustriert seufzte und nach draußen marschierte. Sobald Emmett die Türe hinter sich geschlossen hatte, entspannte sich Carlisle wieder, seufzte seinerseits und lächelte mich dann an.
„Damit kennst du meine ganze Familie", sagte er, um die Situation etwas aufzulockern. Ich lächelte zurück.
„Emmett hat dir also von gestern erzählt", sagte ich und Carlisles Lächeln verschwand augenblicklich.
„Dass ihr euch getroffen habt, macht das Ganze komplizierter", sagte er traurig.
„Aber... Emmett weiß doch nicht, dass ich..." Ich ließ den Satz unausgesprochen. Ich war mir sicher, dass Carlisle sich an das Versprechen hielt und er schüttelte bestätigend den Kopf.
„Aber um ihm die Situation zu erklären, müsste ich... oder müsstest du es ihm sagen. Und damit wird es kompliziert und gefährlich." Überrascht sah ich ihn an. Warum sollte das gefährlich sein? Carlisle sah meine Verwirrung. „Wie soll ich... Am Besten fange ich von vorne an", sagte er, richtete sich auf und bedeutete mir, mich in einen der Sessel zu setzen. „Edward ist am Mittwoch Abend zu sich gekommen. Ich habe ihn Donnerstags noch im Krankenhaus behalten und Freitags von der Schule befreit. Da habe ich ihn gefragt, warum er sich betrunken hat. Ich habe darauf bestanden, dass er mir nichts verheimlicht und im Gegenzug versprochen, niemandem etwas zu erzählen. Ich habe Emmett daraufhin gebeten übers Wochenende vorbeizukommen, um Edward... auf andere Gedanken zu bringen. Esme, Alice und Emmett hat er eine etwas... kürzere Version erzählt. Aber.. ich bin mir sicher, dass Esme und Alice die richtigen Schlussfolgerungen gezogen haben. Wenn... Emmett jetzt erfährt, dass du Edward unterstützt hast, wird er ebenfalls diese Schlüsse ziehen können und... selbst wenn du ihm das Versprechen abnimmst, nichts zu sagen, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch Edward es weiß." Carlisle machte eine Pause und schüttelte seinen Kopf. Seine Rede hatte mich ein wenig verwirrt. Was konnte der Grund gewesen sein, dass Edward sich betrunken hatte? Und warum wurde ich das Gefühl nicht los, dass es etwas mit mir zu tun hatte? Ich hätte es zu gern erfahren, aber Carlisle stand zu seinem Wort und er würde mir nichts sagen, dessen war ich mir sicher. „Emmett ist einfach ein Hitzkopf und er wird es nicht direkt sagen, aber auf seine mehr oder minder subtile Art wird er es doch verraten. Nachdem Emmett erlebt hat, wie Edward gestern auf eure Begegnung reagiert hat..." Carlisle sprach nicht weiter, sondern sah mich traurig an. „Ich fürchte, ich habe schon zu viel gesagt", fügte er an und ließ seufzend den Kopf hängen.
„Du sprichst in Rätseln, Carlisle. Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll." Carlisle lächelte mich traurig an.
„Es tut mir so leid", sagte er und schüttelte erneut leicht den Kopf. Das verwirrte mich nur noch mehr.
„Und was soll ich deiner Meinung nach jetzt machen?", fragte ich ratlos.
„Ich belüge meine Familie nur sehr ungern, aber in diesem Fall sehe ich keine andere Möglichkeit, sofern du es Edward noch immer verheimlichen willst." Er sah mich abwartend an. Ich ließ mir noch mal die Gründe dafür durch den Kopf gehen. Es hatte sich nichts geändert, also nickte ich. „Ich schlage vor, wir erzählen Emmett, dass du an einem Unfallort, sagen wir einem Autounfall, dazu gestoßen bist, bei dem ich ebenfalls zufällig dazu gekommen war, und selbstlos deine Hilfe angeboten hast, zum Beispiel indem du dich um ein Kind gekümmert hast, das zuvor in einem der Autos saß und unverletzt war, und dass wir so miteinander ins Gespräch gekommen sind. Esme und Alice werden wissen, dass es nicht stimmt, aber sie werden sich denken können, warum ich das erzähle. Edward werde ich sagen, dass das während... seiner Bewusstlosigkeit passiert war. Wie klingt das?" Ich überlegte kurz und erkannte die Parallelen. Ich war zufällig dazu gekommen, ich hatte selbstlos meine Hilfe angeboten, nur der Ort war ein anderer und das Kind war eigentlich keines mehr.
„Das Ganze hat nur einen kleinen Haken", sagte ich und lächelte, während Carlisle leicht verwirrt schien. Ich stand auf und öffnete den Deckel des Korbes, um einen Muffin vor Carlisle abzustellen. „Wie erkläre ich, dass ich dir die hier mitgebracht habe?" Carlisle lachte kurz.
„Die sind wirklich für mich?", fragte er nach.
„Als Dankeschön für die Rosen", sagte ich und er lächelte mich an.
„Du weißt, dass das nicht nötig gewesen wäre. Du hast viel mehr für uns getan." Ich seufzte und nickte nur. Carlisle nahm den Muffin und biss genüsslich hinein. „Die sind sehr gut", sagte er schließlich und ich grinste etwas verlegen. „Sagen wir einfach, ich habe dir von Esmes Backleidenschaft erzählt und du wolltest ihr deine herrlichen Muffins zeigen." Ich lachte leicht.
„Gute Idee", sagte ich nur.
„Dann wollen wir Emmett nicht länger warten lassen", sagte Carlisle und erhob sich. Er machte nur die Türe auf, schon spickte Emmett von der Seite rein. Er sah uns misstrauisch abwechselnd an, bevor er ins Büro ging. Er setzte sich in einen Sessel, verschränkte wieder die Arme und sah ziemlich trotzig aus, wie ein kleines Kind. Ich musste lachen. Emmett warf mir einen vernichtenden Blick zu, was nur dafür sorgte, dass ich vor Lachen fast aus dem Sessel fiel. Carlisle hatte sich ebenfalls wieder gesetzt und sah amüsiert zu.
„Das ist nicht lustig!", sagte Emmett genervt. Ich drehte mich weg, so dass ich den Trotzkopf nicht mehr ansehen musste und versuchte, mich zu beruhigen. Als ich nur noch gelegentlich kicherte, sah ich zu Carlisle. Hätte ich mich Emmett zugewandt, hätte ich nur weiterlachen müssen. Carlisle nickte mir kurz zu, ich nickte zurück und er erklärte Emmett, woher wir uns kannten. Als Carlisle mit der Erzählung fertig war, hatte Emmett nur eine Frage. „Warum wart ihr zwei gestern so komisch auf der Lichtung?", fragte er an mich gewandt. Ich antwortete ihm mit der einzig logischen Möglichkeit, die zumindest teilweise der Wahrheit entsprach.
„Wir können uns nicht leiden. Sobald wir uns in einem Raum befinden, kriegen wir uns in die Haare." Ich versuchte, meine Stimme so eisig wie möglich klingen zu lassen. Das war vielleicht etwas überzogen, aber es sollte ja verständlich wirken. Emmett sah mich kurz nachdenklich an, bevor er zufrieden nickte. Er schien die Geschichte zu glauben. Wie ich Carlisle wieder ansah, war ich jedoch überrascht. Er starrte furchtbar traurig auf die Tischplatte. Auch Emmett musste das aufgefallen sein.
„Dad, alles okay?", fragte er ihn vorsichtig, aber Carlisle reagierte nicht, er schien völlig abwesend zu sein. Emmett und ich sahen uns kurz fragend an, dann stand er auf, beugte sich über den Tisch und legte Carlisle eine Hand auf die Schulter. Carlisles Kopf schoss hoch und er sah uns leicht verwirrt an.
„Tut mir leid. Ich war...", sagte er nur und atmete dann tief durch. „Ich muss wieder an die Arbeit. Emmett, du wartest bitte noch einen Moment. Du könntest für mich etwas abholen. Danke für die Muffins, Bella. Esme wird sich freuen." Ich grinste ihn an und stand auf.
„Keine Ursache. Wenn Esme ein gutes Rezept hat, können wir ja vielleicht tauschen." Carlisle lächelte mich an und nickte. „Machs gut, Emmett", sagte ich und klopfte ihm kurz auf die Schulter. An der Tür drehte ich mich noch mal um. „Bis irgendwann, Carlisle. War nett, dich kennen zu lernen, Teddybär", sagte ich grinsend und eilte durch die Tür. Ich hatte noch kurz Emmetts leicht beleidigten Gesichtsausdruck gesehen und kicherte auf dem Weg durchs Krankenhaus. Carlisle jedoch hatte mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Auf der Heimfahrt wiederholte ich seine Worte mehrmals gedanklich, aber ich kam nicht hinter das Rätsel. Frustriert murmelte ich vor mich hin. „Was ist es, Edward? Was ist dein Geheimnis?"
Yai! Bitte, bitte, nicht mit faulem Obst nach mir werfen, weil Edward nicht vorkommt. ;) Habe ich jetzt ein paar Fragen beantwortet oder doch nur Neue aufgeworfen? Ahhh, wenn ihr wüsstet, (was ich weiß) was in Edwards Kopf vorgeht...
Und jetzt noch ein GROSSES Dankeschön fürs Lesen!
