-Fade to black-
-Crossfire-
Disclaimer: Wie immer gerhört mir natürlich nichts ;)
Huhu, hoffe das war flott genug :D
Viel Spaß!
14. Der Jäger
Jay stand in der Halle und sah sich um.
Derek hatte recht, alles roch nach Tod. Die Schüler und Lehrer dieser Schule hatten gar nicht gewusst, wie ihnen geschah...
Er spürte die Reste der seltsamen Energie, welche er schon in dieser komischen Münze gespürt hatte.
Mona kümmerte sich um eine Analyse, sie würde schon herausfinden, was es mit diesem Gegenstand auf sich hatte, für den mehr als achthundert Menschen ihr Leben lassen mussten.
Hier war Lucy also verschwunden.
Jay schmeckte die Reste ihrer Aura, schmeckte ihre kalte Wut und den Kampfwillen welcher die kleine L.C. beherrscht hatte.
Langsam folgte er der Spur, verarbeitete die Eindrücke von den verschiedenen Energien, die an diesem Ort des Schreckens zurückgeblieben waren.
Jahrelange Übung und Disziplin hatten ihm die Fähigkeit verliehen, unter all diesen Eindrücken nur die für ihn relevanten Bewusst wahrzunehmen und alles andere zu ignorieren.
Jay wusste, das seine Fähigkeit auch unter den Les Enfant terrible absolut Einzigartig war. Eine Mischung aus Empathie und der Fähigkeit Auren auszulesen.
Ein Äquivalent zu dem Wölfischen Geruchssinn seiner zahlreichen Brüder und Schwestern über den Jay nicht verfügte.
Eigentlich ironisch...
Er war der einzige der L. Serien, welcher sich nicht in einen Wolf verwandeln konnte.
Dennoch war er der beste Jäger von allen gewesen.
Er besaß den Jagdinstinkt eines Wolfes, die Werwolfsaugen, welche jedes noch so kleine Detail wahrnehmen konnten und sein einzigartiges Gespür für Emotionen und die Bewegungen von Auren, was ihn zu einem so guten Jäger gemacht hatte... und zu so einem guten Regulatoren.
Jay erreichte den Raum, welchen Lucy zusammen mit Lily und dem Dursleyjungen erreicht hatte.
Kurz ließ er die Eindrücke auf sich wirken.
Sie hatten den Gegenstand mit der seltsamen Energie an sich genommen und anschließend ein kurzes Gefecht geführt. Dann waren sie in eine andere Richtung weiter.
Jay folgte der Spur und nahm parallel den Eindruck von vier Jägern wahr, welche die Mädchen und den Muggeljungen verfolgt hatten.
Dann erkannte er einen weiteren Knotenpunkt...
Lily war zögernd eine Leiter hinauf zu einem ausstieg gegangen während Lucy sich scheinbar entschlossen umgedreht hatte und sich den Jägern stellte.
Jay konzentrierte sich darauf, die wirren Eindrücke des Kampfes zu begreifen und zu deuten.
Lucy war einen Nahkampfdrohne gewesen, eine Jägerin genau wie ihre Brüder und die Schwester, welche sie verfolgt hatten.
Es sah nach einem heftigen Gefecht aus...
Jay folgte Lucys Tanz der Gewalt und war beeindruckt... ihre Fähigkeiten im Duell hatten sich gesteigert.
Sie hatte es geschafft einen L.E zu töten.
Deutlich spürte er den kalten Abdruck des unwiderruflichen, welcher sich in das alte Gestein gefressen hatte.
Einen weiteren hatte es weiter links erwischt. Der dritte Jäger... L.C. Serie wie es schien, wurde nur schwer verwundet.
Die vierte, eine Jägerin der L.E. Serie, hatte scheinbar gut mit Lucy mithalten können...
Jay nahm die komplexen Eindrücke des Kampfes wahr und studierte die Bewegungen mit größter Aufmerksamkeit.
Die beiden hatten sich nichts geschenkt...
Dennoch war Lucy als Siegerin hervorgegangen. Die L.E. hatte ihr Bewusstsein verloren. Doch auch Lucy hatte einiges abbekommen.
Deutlich spürte Jay den Eindruck von vergossenem Blut... außerdem war der Boden noch immer damit verklebt.
Die weiteren Eindrücke, welche die Jäger betrafen, ignorierte der Regulator.
Er folgte weiter Lucys Spur, welche einen anderen Weg einschlug.
Jay erkannte an den unregelmäßigen Bewegungen und dem wagen Eindruck von starken Schmerzen, das es die kleine recht schwer erwischt haben musste.
Er folgte der Spur weiter in die tiefen der alten Kellergewölbe, welche das ganze Gelände von Smeltings untergruben.
Lucy war trotz ihrer Verletzungen sehr umsichtig vorgegangen, auch wenn sie sich scheinbar schon nicht mehr verwandeln konnte.
Jay sah auf, als er erneut viele Empfindungen von Feinden bekam...
Eine Menge Les Enfant terrible waren im folgenden Gang ein und Aus gegangen... und das recht stetig.
Jay wunderte sich, das Lucy scheinbar in eine warte Position gegangen war und beobachtet hatte. Es gab hier mindestens sieben Möglichkeiten diesen Gang zu umgehen...
Dann war Lucy wieder vorgegangen, langsam aber sehr geschickt.
Ihre Verletzungen schien sie notdürftig versorgt zu haben... oder sie ignorierte sie einfach. Jay konnte nicht sagen was zutraf.
Sie folgte scheinbar einer Gruppe von vier B.C. Einheiten die in einer seltsamen Formation liefen... so seltsam gefächert...
Die B.C.s hatten einen Raum erreicht und schienen eine Art wartende Position einzunehmen, als Lucy zugeschlagen hatte.
Sie tötete die B.C.'s sehr schnell und gezielt.
Scheinbar führte sie nur mit einem ein längeres Gefecht, bei welchem sie allerdings ebenfalls wieder verwundet wurde.
Dann war sie zu der Tür und...
Jay erstarrte.
Der Eindruck der vielen Les Enfant terrible hatte seine Sinne getäuscht.
Nun erspürte er etwa siebzehn... nein, zwanzig Muggelauren... weibliche Muggel allesamt. Zu verschiedenen Zeiten in diesen Raum gebracht.
Daher der starke Verkehr auf dem Gang... Die Auren der Les Enfant terrible hatten die der Muggelmädchen überstrahlt.
Doch hier in diesem Raum spürte er die Konzentrierte Angst.
Sie hatten also bei der Gelegenheit auch versucht Brüter zu sammeln... das war Jays einzig mögliche Schlussfolgerung.
Lucy ging wieder weiter...
Jay musste sich ein wenig mehr konzentrieren, doch dann nahm er den Eindruck der Muggelmädchen wahr, welche der L.C. folgten.
Angst... Verwirrung und ungesagter Schrecken lagen in der Luft wie ein feiner Sprühregen.
Jay folgte der Spur, erkannte wie Lucy die große Gruppe sicher durch die Gänge manövrierte und dabei Feindverbänden aus dem Weg ging.
Zwei mal ließ Lucy die Gruppe warten und tötete einzelne Streuner, welche der Gruppe den Weg versperrten.
Jay spürte, das ihr zustand dabei immer schlechter wurde... dennoch brachte sie es irgendwie fertig die Gruppe weiter zu führen.
Dann stockte er...
Hier war ebenfalls gekämpft worden.
Lucy hatte ihren Gegner wieder besiegt. Doch er spürte die schwärze der Besinnungslosigkeit.
Hier war ihre Kraft am Ende gewesen... Lucy war zusammengebrochen.
Deutlich schmeckte er ihr Blut auf der Zunge...
Die Muggelmädchen hatten sie mitgenommen, doch durch Lucys Ohnmacht waren alle eindrücke schwächer, so das es Jay Mühe machte der Spur weiter zu folgen.
Doch schließlich gelangte er zu einer Tür...
Er trat hinaus auf eine unscheinbare Nebenstraße, scheinbar außerhalb des eigentlichen Schulgeländes.
Das war eine kleine Ladebucht für LKW, wie Jay erkannte. Wahrscheinlich waren hier die Vorräte für die Schüler ausgeladen worden ohne den Schulbetrieb zu stören.
Von hier aus schlug die Gruppe einen Weg Richtung der nahe gelegenen Stadt ein.
Geduldig folgte er den Eindrücken, die nun stärker wurden, da der ganze Tod und die Magischen Signaturen der Les Enfant terrible fehlten, von denen Smeltings getränkt worden war.
Die Mädchen hatten ein zügiges Tempo angeschlagen... und Lucy schien es schlecht zu gehen. Ihre Aura hatte stark geflackert... hoffentlich kam er nicht zu spät! Sie musste dringend versorgt werden.
Jay konnte nicht erahnen wie alt diese Eindrücke waren vielleicht... vielleicht war sie schon lange Tod...
Zügig folgte er der Spur bis in die Stadt. Dort hatte die Gruppe sich vor allem in Nebengassen bewegt.
Was könnte ihr Ziel gewesen sein?
Schließlich erreichte er ein Baufälliges Haus, welches mitten in einem Industrieviertel lag. Seltsam.
Doch die Spur führte eindeutig hier hin.
Als er an die Tür kam spürte er auch, was es mit diesem Gebäude auf sich hatte.
Er spürte Freude und Vergnügen, welche sich in diese Wände eingebrannt hatten... Spaß am Feiern...
Ein Underground Partyhaus also.
Solche unscheinbaren Baufälligen Häuser waren beliebte Treffpunkte für Jugendliche von Eliteschulen.
Sie schlichen sich am Wochenende raus um hier die Sau raus zu lassen... ein gutes Versteck.
Vorsichtig betrat Jay das Gebäude und versuchte all die Eindrücke der Vergangenen Feucht fröhlichen Partys zur Seite zu schieben, was nicht einfach war.
Hier war wohl ne Menge abgegangen. Das alles hatte sich tief in die festen dieses trostlosen Gebäudes gefressen, was für ein Gegensatz.
Jay bewegte sich durch das innere des dunklen Hauses, immer der leichten Spur aus Angst und Verzweiflung folgend.
Schließlich erreichte er eine Doppelflügelige Tür, welche leicht offen stand.
Licht fiel auf den Gang und er konnte Stimmen hören.
„... uns doch für total verrückt. Glaubt mir, die Sperren uns ein!", erklärte eine Aufgeregte Stimme.
„Aber was sollen wir sonst tun? Wir... wir brauchen Hilfe! Sie wird sterben wenn sie nicht in ein Krankenhaus kommt!", erwiderte eine anderes Mädchen verzweifelt.
„Das... ja... wir müssen ihr helfen. Aber wie wollen wir das erklären? Ich meine... Zauberer die alle Töten?!? Und... und..."
„Es ist doch egal was mit uns wird... aber sie hat uns gerettet! Wir müssen ihr helfen, egal was dann passiert!", mischte sich eine dritte und sehr viel energischere Stimme ein.
Jay schob die Tür auf und betrat entschlossen den Raum.
Zwanzig Mädchen starrten ihn entgeistert und Ängstlich an.
„Guten Morgen.", sagte Jay freundlich.
„Das ist einer von denen!!!", kreischte ein Mädchen und zeigte auf seinen Zauberstab.
Jay hob beschwichtigend die Hände, doch ehe er etwas sagen konnte, hatten alle Mädchen sich etwas zum werfen geschnappt.
Sie stellten sich zusammen... eine schützende Position wie Jay erkannte.
„Verschwinde oder ich schwöre das wir dich umbringen!!!", fauchte eine Blondine welche sicher schon so um die siebzehn war.
„Ganz ruhig, ich bin nicht euer Feind.", erklärte Jay ruhig.
„Das kannst du deiner Oma erzählen! Wir kennen dein Gesicht! Da waren ne Menge von deiner Art!", erwiderte die Blonde und hob die leere Bierflasche, welche sie als Waffe gewählt hatte.
Jay seufzte.
„Hört mal Mädels... ich bin ehrlich auf eurer Seite. Bitte, ich muss mich um Lucy kümmern. Sie wurde doch schwer Verletzt oder?"
Die Mädchen erstarrten.
„Woher... ich meine..."
„Bitte Kampfhandlungen einstellen... Jarod Sommer ist... ein Freund von Lucy...", ertönte da eine schwache Stimme.
„Nehmt die Klamotten runter Mädels...", befahl die Blonde zweifelnd
Dann machten sie vorsichtig Platz und ließen Jay zu der Verletzten Lucy vor.
Der Regulator kniete sich neben das Mädchen.
„Hey Kleine... das hast du prima gemacht.", meinte er beruhigend.
Sie war wirklich in einem schlechten Zustand...
„Lucy... hat den... Befehl von Lily Black... befolgt. Sie... ist nicht gestorben...", erklärte sie mit schwacher Stimme.
„Bleib ruhig, wir werden dir helfen."
Lucy nickte nur und verlor wieder das Bewusstsein.
Schnell untersuchte der Regulator sie mit seinem Zauberstab.
Schnittwunden... innere Verletzungen, Knochenbrüche. Heilige Scheiße!
Man hatte Lucy wirklich durch die Mühle gedreht!
Schnell übernahm er die Erstversorgung und wurde dabei noch immer misstrauisch von den Mädchen beobachtet.
Als er Lucy einigermaßen versorgt hatte zog er seinen Mehrwegespiegel.
„Zentrale! Hier Jay! Ich hab Lucy aufgespürt!"
Das Gesicht von Fuentes erschien.
„Wie ist der Status?", fragte die Regulatorin.
„Lucy hat's schwer erwischt. Schickt am besten drei Heiler vorbei und einen Großflächen Portschlüssel. Sie hat zwanzig Zivilisten gerettet. Aber jetzt muss sie schnellstens in Behandlung! Ihr Zustand ist kritisch!"
„Verstanden. Ich schicke die Einheiten sofort los."
„Danke."
Damit unterbrach Jay die Verbindung und steckte den Spiegel ein.
„Es werden jetzt einige Männer kommen und sich um euch kümmern. Ihr kriegt was zu essen, eine Möglichkeit zu schlafen und Medizinische Behandlung wenn ihr es braucht.", erklärte er.
„Wer... sind sie?", fragte die Blonde, welche anscheinend die Anführerin der Mädchen war.
„Mein Name ist Jarod Sommer, Major im Freien Vollstreckerkorps des Zentralen Regulatorenbüros der Internationalen Vereinigung der Zauberer."
Verwirrte Blicke schlugen ihm entgegen, so das Jay seufzte.
„Ich bin so etwas wie ein Magischer Polizist.", erklärte er daher.
„Und... wer waren diese... diese Killer?"
„Todesser."
„Warum haben sie das getan?!?"
Auf diesen Ausspruch folgten weitere.
Weinen, Fluchen alle Mädchen machten dem Schrecken Luft, dem sie ausgesetzt worden waren.
„Das ist zu kompliziert um es zu erklären... keine Sorge, wir kümmern uns um euch.", versuchte er zu erklären, doch er kam gegen die Mädchen nicht an.
Dann kam endlich die Einheit.
Die Heiler in ihren Limonengrünen Umhängen gingen sofort zu Lucy und transportierten sie ins Mungos.
„Keine Bange, das sind Ärzte. Sie bringen Lucy in ein Krankenhaus.", erklärte er den Mädchen, welche kreidebleich dabei zusahen wie die L.C. herausgebracht wurde.
„Sir, hier der Portschlüssel nach Hogwarts. Wir haben Zelte für die Überlebenden aufgestellt. Zwei Heiler und einige Muggelpsychologen warten bereits."
„Danke Sergeant.", erwiderte Jay und nahm das Seil entgegen.
„Okay Mädels, hört mir mal bitte zu. Ich bringe euch jetzt an einen Ort, wo ihr versorgt werdet. Stellt sicher das Jede von euch ein Stück vom Seil zu fassen bekommt. Es wird ein wenig holprig, aber es ist wirklich sicher."
Die Mädchen nahmen das Seil an und Jay kontrollierte, das auch wirklich alle eine Hand darauf gelegt hatten. Dann sprach er einen Zauber über die Mädchen damit die Muggelabwehr sie verschonen würde.
„Alle bereit?", fragte er.
Dann aktivierte er den Portschlüssel.
Das überraschte aufkreischen der Mädchen war schon witzig, wie Jay sich grinsend eingestand.
Er war der einzige, welcher auf seinen Füßen zu stehend ankam.
Die Mädchen lagen alle quer übereinander auf der Wiese vor dem Quidditschstadion und rappelten sich Fluchend und schreiend wieder auf.
„Keine sorge, es ist vorbei.", meinte der Regulator grinsend.
Schon eilten weitere Hilfskräfte herbei um sich um die Mädchen zu kümmern.
Jay drehte auf den Absatz herum. Er wollte Derek und den anderen Bescheid geben, das seine Jagd erfolgreich war.
Doch die blonde hielt ihn zurück.
„Momentchen mal Herr Polizist. Ich möchte Wissen was hier gespielt wird!", erklärte sie recht aggressiv.
„Glauben sie mir Miss...?"
„Candinsky, Isabelle von Candinsky, Schulsprecherin der Smeltings Eliteschule."
Jay nickte.
„Nun Miss Candinsky, ich bin da der absolut falsche Ansprechpartner. Wenn sie..."
„Keine Ausreden! Dann bringen sie mich zu jemanden der es mir erklären kann... ich... alle unsere Mitschüler... die Lehrer... sie sind alle... was soll ich den anderen denn sagen?"
Jay seufzte... das war eher Amy's Metier. Er konnte so was einfach nicht. Doch er spürte die Entschlossenheit dieser Schülerin.
„Na gut, folgen sie mir Miss Candinsky."
„Isabelle reicht Herr Polizist."
„Jay.", erwiderte dieser und ging voran.
Sie betraten die Große Eingangshalle des Schlosses und Isabelle sah sich erstaunt um.
„Was... ist das für ein Ort?", fragte sie ehrfürchtig.
„Hogwarts, unsere Englische Schule für Magie. Wegen der starken Schutzzauber benutzen wir es vorübergehend als Hauptquartier für unsere Truppen im Kampf gegen die schwarzen Magier die eure Schule angegriffen haben.", erklärte er.
„Und... wohin gehen wir?"
„Zu einer Freundin, wie du eine Nichtmagierin. Sie kann die Situation am besten erklären. Dann kannst du es an deine Mitschülerinnen weitergeben.", erwiderte Jay gelassen.
Isabelle folgte unsicher.
„Die... Treppen! Die Bewegen sich ja!", rief sie erstaunt aus.
„Ja, die können recht launisch sein."
„Das Bild... die Person im Bild da hat gegähnt!!!"
„Ihm ist wohl langweilig."
„D... D... Da ist ei... ein Geist!"
„Ach der. Das ist nur der dicke Mönch. Der ist harmlos."
So ging es eine ganze Weile weiter, bis Jay das Quartier von Derek und Amy erreichte.
Er spürte die vertraute Anwesenheit seiner alten Freundin und klopfte kräftig an.
„Herein!"
Jay öffnete die Tür.
„Jay! Hast du Lucy gefunden?", fragte Amy ohne Umwege.
„Ja, hab ich. Sie lebt, wurde aber schwer verwundet. Sie dürfte mittlerweile im Mungos liegen."
Amy atmete etwas aus.
„Wird sie... wird sie es schaffen...?"
„Ich weiß nicht... ihre Wunden waren schlimm. Aber sie ist stark, das weißt du. Die Heiler werden mir bald Bericht erstatten."
Amy nickte, wirkte allerdings noch besorgt.
„Oh, wer ist denn deine Begleiterin?"
Jay deutete ein grinsen an.
„Das ist Isabelle von Candinsky, Schulsprecherin der Eliteschule Smeltings und eine von zwanzig Mädchen, die Lucy wohl vor einem Dasein als Brüter gerettet hat. Sie möchte natürlich wissen, was passiert ist und warum. Du kennst mich ich hab da kein Händchen für."
Amy nickte nur.
„Ist in Ordnung. Ich kümmere mich um sie."
Jay drehte sich um.
„Okay Isabelle, du hast es gehört. Das ist Amy Fischer. Sie wird dir deine Fragen beantworten. Ich muss weiter, den anderen Bescheid geben."
„Vergiss Heather nicht... sie ist krank vor Sorge.", rief Amy ihm hinterher.
„Alles klärchen.", erwiderte der Regulator und machte sich auf den Weg die anderen zu suchen...
„Ich verstehe deine Abartigen Neigungen nicht!", erklärte Alexander angewidert während er der Abnormität bei seiner akribischen Arbeit zusah.
Drei vor Schrecken verzerrte Mädchenköpfe mit Blutgetränken Blonden Haaren warteten darauf präpariert zu werden.
Raven hielt kurz in seiner Arbeit inne und lachte.
„Kleingeister wie die euren verstehen die Virtuosität meines Werkes nicht. Also behalte deine Kommentare für dich."
„Kranker Bastard...", murmelte der Alpha P.E.
„Herrje ich vermisse Joanna irgendwie. Zumindest hat sie gewusst wann sie die klappe zu halten hat."
„Nach dem was du ihr angetan hast kannst du Froh sein, das ich dich nicht zerstückele! Und Napoleon solltest du auch aus dem Weg gehen!", zischte Alexander Aggressiv.
Raven seufzte.
„Na, na, wer wird denn so Aggressiv werden? Nur weil Charles die kleine ein bisschen durchgevögelt hat? Nun ja, das Perverse Stück Scheisse kann recht lange und hat einige ekelige Vorlieben. Doch durch ihr Stöhnen dass ich im Halbschlaf mitbekommen habe denke ich das es Joanna auch Spaß gemacht hat. Wurde doch mal Zeit das sie entjungfert und mal so richtig rangenommen wird.", erwiderte er breit grinsend.
Alexander hatte seinen Zauberstab schon im Anschlag.
„Noch... ein einziges Wort....", presste er hervor.
„Ach wer wird denn so empfindlich sein? Hättet ihr euren Teil der Vereinbarung erfüllt, dann wäre der Hobbyvergewaltiger schon lange Vergangenheit. Also sage mir du oberster der Potter Evans Waffen. Wann wird Voldemort mir die Kontrolle über diesen Körper geben?"
Alexander atmete einige male tief durch ehe er seine Beherrschung wieder erlangt hatte.
„Der Lord ist noch nicht wieder erwacht. Wir wissen nicht wie lange es dauert. Bis dahin musst du dir deinen Körper halt noch mit den anderen Teilen.", erwiderte er gehässig.
„Ich hoffe für euch, das ihr eure Vereinbarung erfüllt. Sonst wird Joanna nicht die einzige bleiben mit der wir unseren Spaß hatten..."
Sooooo, das wars fürs erste
Gruß
Dat Z.
