Kapitel 14 (Schrecken der Nacht)

Erschöpft aber zufrieden mit ihren Taten, schlurften Sirius und Cole zum Fuchsbau. Gerade ging die Sonne auf und lies alles im roten Licht erstrahlen.
"Wo gehst du hin mein Freund?", fragte Sirius hinterlistig.
"Was glaubst du? Ich geh zu meiner Freundin, was den sonst!", entgegnete Cole als würde die Tatsache das Sirius es nicht wusste eine Frechheit sein.
"Du hast dich verändert. In deinen Erinnerungen warst du der gewissenlose Krieger ohne Anstand und Ehre. Doch nun bist du anders. Ich weis nicht wie ich es erklären soll aber es ist so.", sagte Sirius am Cole gewand.
"Was meinst du damit?", fragte Cole überrascht.
"Früher einmal hättest du Hermine und die anderen die dir zu nahe kamen getötet aber jetzt nicht mehr. Du kämpfst auch anders. Ich hab gerade in deine Erinnerungen gesehen und hab deinen Kampf um Hogwarts gesehen. Du hast gegen die Dementoren gar nicht gekämpft und trotzdem sind sie alle tot. Du bist einfach nur durch sie hindurch gegangen. Wie hast du den das gemacht? Niemand sonst könnte so was. Wie viele Todesflüche hast du heute eigentlich abbekommen?", diese fragen schossen einfach aus Sirius Mund.
"Ich hab nichts getan. Die Dementoren fürchten sich vor ihren Opfern wenn diese sich nicht wehren. Ich hab 100 Todesflüche abbekommen und doch haben sie mich nicht getötet. Ich hab die Todesser auf eine spezielle Art getötet. Ich hab ihnen die Gehirne gefrieren lassen. Ich wollte mich nicht anstrengen und da sie die Flüche nicht abwehren konnten hatte ich leichtes Spiel", schüttelte Cole den Kopf.
"Für was kämpfst du den eigentlich in diesem aussichtslosen Kampf? Ich kämpfe ums überleben aber ich bin nicht du.", sagte Sirius.
"Ich kämpfe für die die mich lieben und die ich liebe. Freunde, Verwandte sogar für Unschuldige und Fremde. Ich sag mir immer: Wenn ich mich nicht quer stelle wird es wahrscheinlich niemand tun", seufzte Cole und ging auf die Eingangstür des Fuchsbaus zu.
"Was gehst du denn jetzt machen?", fragte Sirius mit einen hinterlistigen Lächeln.
"Nicht das was du denkst. Aber schlafen werden ich auch nicht.", wich Cole aus.
"Was tust du denn dann?", fragte Sirius grinsend.
"Das geht dich gar nichts an.", entgegnete Cole.
"Doch!", sagte Sirius.
"Ich schau nur Hermine beim schlafen zu. Sie sieht immer so süß aus wenn sie schläft. So unschuldig und so wunderschön. Hermine duftet auch so gut. Ich könnte dahin schmelzen.", schwärmte Cole.
"Du bist ein Weichei!", spottete Sirius ihm.
"Ich bin halt verliebt! Darf ich denn nicht verliebt sein in das wunderschönste Mädchen auf der Welt. Am liebsten würde ich denn ganzen Tag bei ihr sein und sie einfach ansehen und im Arm halten. Ihren Atem auf der Haut spüren und an ihren Haaren riechen.", sagte Cole verträumt.
"Gut, dann bis wir uns wieder sehen", sagte Sirius und verschwand.
"Denn muss man noch Manieren beibringen", flüsterte Cole und ging in sein und Hermines Zimmer. Dort lag Hermine quer über dem Bett und schnarchte leise, da sie auf dem Bauch lag. An den Türpfosten gelehnt sah Cole Hermine beim schlafen zu. Danach zog er sich die dreckige Rüstung aus und ging sich duschen. Obwohl er sich mit der Seife fest rubbelte wollte das Blut einfach nicht von seiner Haut gehen. Nach einigen Minuten gab er es auf und nahm ein wenig Natronlauge um sich das Blut wegzuätzen. Wenigsten funktioniert Natronlauge bei dem., dachte Cole mit Schmerzverzehrten Gesicht. Die Lauge hatte sich bis zum Knochen durchgefressen. Durch eine Berührung mit seinem Zauberstab heilte sich Cole wieder und legte sich zu Hermine ins Bett. Instinktiv kuschelte sich Hermine an seinen Körper und hörte auf zu schnarchen. Langezeit sah Cole Hermine beim schlafen zu, bis auch er vor Erschöpfung einschlief.

Zärtlich kitzelte die Sonne Ginnys Nase. Langsam öffnete Ginny ihre Augen und sah, dass sie in Harrys Armen schlief. Neugierig ließ Ginny ihren Blick über die Umgebung schweifen, wodurch ein Lächeln auf ihr Gesicht trat. Sie lag zusammen mit Harry unter einem Apfelbaum und erinnerte sich an die letzte Nacht. Sie spürte noch immer die sanften Berührungen von Harry auf ihrer Haut. Doch plötzlich durchfuhr sie ein kalter Schauer und sie fiel in dunklen Nebel. Nach wenigen Minuten schlug sie auf dem Boden auf und befand sich auf einer schönen großen Wiese. Eine junge Frau mit langem rotem Haar saß zusammen mit einem jungen schwarzhaarigen Mann auf einer Schaukel. Aneinandergekuschelt sahen sie zwei Kindern beim spielen zu. Der Junge hatte schwarzes Haar und grüne Augen, doch die Tochter sah genauso aus wie ihre Mutter. Gemächlich ging Ginny auf die beiden Verliebten zu und auf halbem Weg traf sie der Schlag. Dort auf der Schaukel saßen Harry und eine ältere Ausgabe von ihr selbst.
"Lilian schatz las doch deinen kleinen Bruder in Ruhe. Du kannst ihn nicht immer austricksen.", sagte die ältere Ginny lächelnd.
"Aber Mama, warum darf ich Frank nicht ärgern, er ist doch noch so klein. Warum habt ihr mir keine Schwester geschenkt statt eines Bruders!", schmollte Lilian.
"Wir werden sehen, vielleicht bekommst du noch ein Geschwisterchen und wenn du willst probieren wir solange bis du eine Schwester hast.", lachte Harry.
"Harry!", fuhr ihn Ginny an und knuffte ihm in den Arm.
"Was ist den? Du wolltest doch immer viele Kinder und wenn ich dann auch will, dann sagst du wieder doch nur zwei.", rechtfertigte sich Harry.
"Männer", stöhnte Ginny und küsste Harry.
"Okay, wir schauen mal ob wir dir eine Schwester schenken können, doch vorher musst du zeigen dass du mit deinen Bruder gut umgehen kannst.", sagte Ginny und schon wurde ihr durch einen roten Haarschopf die Sicht geraubt als sich Lilian auf sie warf.
Dies alles gefiel der 16 Jährigen Ginny so sehr, dass sie am liebsten schon die beiden Kinder hätte. Eine Zeitlang sah Ginny ihren zukünftigen Kindern beim Spielen zu, bis es wieder dunkel wurde. Plötzlich stand sie in einen großen Haus das durchflutet wurde durch grelles Licht. überall standen Bilder von Lilian. Einige wie sie mit einigen ihr unbekannten Leuten im Kino war, Bilder wie sie nach Hogwarts kam, doch kein Bild von ihr mit Lilian außer ein kleines, als Lilian noch ganz klein war. Auch gab es keine Bilder von Frank, aber Bilder von ihr und Harry wo sie nicht sehr viel älter waren als sie jetzt waren. Panik keimte in ihr auf uns so lief sie zu jeder Türe. In jeden Raum waren Bilder von Lilian, doch keine von ihr und Harry außer einige kleine auf denen sie noch sehr jung waren. Immer schneller lief sie durch das Haus bis sie im ersten eine Tür öffnete und wie gebannt hineinsah. Dort saß ihr Ebenbild doch Ginny wusste das es Lilian war. Lilian saß auf einen Stuhl und weinte. Schnell überwand Ginny den Weg zwischen Lilian und ihr. Erst jetzt bemerkte Ginny das Lilian einen Brief in ihren Händen hielt. Langsam beugte sich Ginny über ihre Tochter und begann zu lesen:

Liebe Lilian

Wenn du diesen Brief liest dann haben wir gewonnen, aber sind dabei gestorben. Wir mussten unser Leben lassen um eures zu schützen. Wir haben in unseren Leben dinge getan auf die wir nicht stolz sind aber wir mussten sie tun. Niemand hätte unsere Entscheidungen abnehmen können, da niemand sie hätte treffen dürfen. Niemand sollte über solche Dinge wie wir Entscheiden müssen. Wir hätten nicht über das Leben von zig Milliarden Wesen richten dürfen. Wir haben viele Wesen in den Kampf geführt und mehr als die Hälfte sind in der ersten Woche gefallen. Euer Vater und die anderen Männer haben sehr viele Gegner besiegt aber es waren zu viele. Erst drei Jahre später sind wir Frauen in den Krieg gezogen. Dort wussten wir, dass ihr unsere Kinder in Sicherheit seid. Als wir deinen Vater und die anderen auf dem Planeten Dagobar gefunden haben, war schon fast alles verloren. Wir hatten nur noch 3000 Mann und einige hundert Droiden, Kampfläufer und unsere Schildgeneratoren drohten zu versagen. Wir haben versucht, so viele wie möglich zu retten vor den völligen Untergang, aber wir hatten keinen Ausweg. Ich werde nicht mehr erzählen können da ich gleich in den Tod gehen werde. Dein Vater hat Voldemort besiegt. Du wirst sicher in Geschichte von ihm gehört haben. Er war der Mann der viele Jahre die Zaubererwelt tyrannisiert hat. Dein Vater hat ihn schon im Alter von einem Jahr das erste Mal besiegt aber erst indem dein Vater die Horkruxe von Voldemort zerstört hat konnte er ihn endgültig vernichten.

Doch weiter konnte Ginny nicht lesen, da alles wieder dunkel wurde und eine Stimme ertönte: "Diese zwei Zukünfte könnten geschehen, aber es kann auch zu einer völligen Niederlage kommen. Ihr werdet die Entscheidung treffen müssen ob Gut und Böse unter einen Banner kämpfen können. Entscheidet ihr richtig und tut das Richtige, werden alle überleben. Entscheidet ihr euch falsch, so wird die Welt die wir kennen untergehen. Keine Magie wird es mehr geben und Hass wird regieren. Vielleicht werden sogar die PinPings über die Welt herfallen." Nach diesen Worten lag Ginny weinend neben Harry und schluchzte wie verrückt.
"Ist ja schon gut mein Schatz, es war doch nur ein Traum", versuchte Harry sie zu trösten und fuhr mit seinen Finger über ihren nackten Rücken. Langsam beruhigte sich Ginny und sagte: "Es war kein Traum sondern eine Vision. Ich hab die Zukunft gesehen und die ist einerseits sehr schön, andererseits auch schrecklich. Wenn wir uns richtig entscheiden so werden wir glücklich bis in alle Ewigkeit leben, doch entscheiden wir falsch so wird alles untergehen."
"Was?", entfuhr es Harry geschockt.
"Wir werden über das Schicksal aller entscheiden müssen. Wenn wir gewinnen, aber deswegen unser Leben aufgeben müssen, so wird unsere Tochter einen Brief erhalten, wenn sie 17 wird. Ich will meine Tochter beim Erwachsen werden zusehen und nicht schon vorher sterben.", weinte sich Ginny an Harrys Schulter aus.
"Cole wird schon eine Lösung für dieses Problem finden, da bin ich mir hundertprozentig sicher.", sagte Harry uns streichelte eine Strähne aus Ginnys Gesicht.
"Und was ist wenn auch er keine Lösung findet? Wir müssen doch lernen selbst zu entscheiden, sonst werden wir nur Mitläufer.", jammerte Ginny.
"Okay, wir bereden das nach dem Frühstück. Ich glaub nicht das die anderen schon wach sind und wenn doch, dann genießen sie sicher den Morgen.", lächelte Harry und zog Ginny an sich. Ginny legte ihre schlanken Arme um Harrys Hals und begann ihn zu küssen. Doch schon hörten sie schnelle Schritte. Um nicht peinliche Fragen beantworten zu müssen zogen sich Harry und Ginny sich schnell etwas an. Rechtzeitig hatte Ginny ihr Kleid wieder an, als schon Mrs. Weasley auf sie zukam und sie anschrie: "Was macht ihr den hier draußen! Ihr solltet in euren Betten liegen und nicht hier draußen herumturteln. Ich hab mich solche Sorgen um euch gemacht. Ich hab schon gedacht euch wäre etwas zugestoßen!" Schon scheuchte Mrs. Weasley die beiden in die Küche, wo Mrs. Weasley ihnen je eine Schüssel Haferbrei und einige Scheiben Toast zum Frühstück gab. Mr. Weasley und die Zwillinge saßen auch schon am Tisch und redeten über die Hochzeit. Ginny und Harry sagten zu den drei guten Morgen und machten sich über das Frühstück her. Als Ginny gerade die hälfte ihres Haferbreis gegessen hatte, kam der Tagesprophet und wurde sogleich von Mr. Weasley in beschlag genommen.
"Ist das den zu fassen!", schrie Mr. Weasley als er die Schlagzeile sah. Alle starrten Mr. Weasley an und las die Überschrift vor:

Angriff auf Hogwarts. Haben sich die Todesser zu große Feinde gemacht?

Darunter war ein Bild von Hogwarts. Über dem Schloss schwebte ein großer Phlnix und alle paar Sekunden öffnete er seinen Schnabel.

"Das war sicher Cole, da wette ich mit euch.", sagte Harry und bekam zustimmendes Genicke von Ginny.
"Ja aber ich hätte nicht gedacht, dass er Hogwarts angreifen würde. Ich hätte vermutet das er Askaban angreift und es den Erdboden gleich macht.", sagte Ginny nachdenklich.
"Askaban wurde doch Gestern auch angegriffen schau her.", sagte ihr Vater und deutete auf die Zeitung.
Unter der ersten Schlagzeile war noch eine und auf ihr war ein zerfallenes Askaban. Überall lagen vermummte Leichen.
Zerstörung von Askaban. Wer ist verantwortlich für diese Tat.
Hieß es.

"Dad liest du es bitte vor", fragte Fred seinen Vater.

In der Nacht auf heute wurden die beiden am besten bewachten Festungen der Todesser, von einer Gruppe von Wesen heimgesucht. Nach Augenzeugenberichten soll ein Mann in einer silbernen Rüstung und einem Phönix auf dem Rücken alle Todesser in Hogwarts getötet haben und sogar sie-wissen-schon-wen das fürchten gelehrt haben. Die übrig gebliebenen Auroren des Ministeriums sollen versucht haben in Hogwarts einzudringen, doch wie es scheint wird es nun von einem Zauber geschützt. Wer dieser Mann ist weis niemand, doch es wird gemunkelt dass er ein Mitglied einen Gruppe von Zauberern ist die sich der Orden des Phönix nennt. Wer die Mitglieder dieser Vereinigung sind, ist unklar, doch sie müssen sehr mächtig sein um sich den Todessern entgegenzustellen.

"Boah, die rühmen euch für die Verdienste von uns Wärtern.", regte sich Ginny künstlich auf.
"Nun wie es scheint wollte Cole sogar das sie uns das anhängen. Vielleicht um uns zu stärken. Ihr seit doch schon so mächtig dann könnt ihr uns doch auch ein wenig von euren Ruhm abgeben.", meinte George.
"Ja George, du hast Recht. Dad lies bitte weiter.", forderte Ginny.

Heute Nacht hat eine Gruppe von Wesen Askaban überfallen und zerstört. Die Gefangenen der Todesser wurden ins Sat Mungo gebracht, doch wie ist noch nicht geklärt. Die Gefangenen erzählten unseren Reportern, dass eine Gruppe von Flugwesen auf Askaban gelandet seien und alle Todesser und sogar die Dementoren getötet haben. Der Anführer ein schwarzhaariges Wesen soll nach Augenzeugenberichten, einen der Todesser mit einem blau, rot schimmernden Schwert niedergestreckt haben. Gerüchten zufolge könnte dies die Rache des Red Dragon aus den Legenden sein für den Angriff auf Hogwarts. Nach Vermutungen einiger Spezialisten könnte es bald zu einer Entscheidung kommen wer Siegen wird in dem großen Kampf zwischen Gut und Böse.

"Tja, da haben Sirius und Cole heute Nacht wirklich etwas geleistet?", sagte Harry mit vollem Mund.
"Mit vollen Mund redet man nicht.", herrschte ihn Mrs. Weasley an.
"Ja, Mr. Weasley", entschuldigte sich Harry artig bei ihr.
"Wenn Cole und Sirius so weiter machen, werden sich bald die ganzen Zauberergemeinschaf ten uns anschließen. Findet ihr es nicht komisch dass die vom Tagespropheten wissen wie der Orden heißt?", fragte Mr. Weasley.
"Ich wette mit dir das Cole es in ihre Köpfe gespeist hat.", meinte Ginny.
"Wer denn sonst. Was glaubt ihr wird aus Hogwarts jetzt?", fragte Harry die Anderen.
"Nun, das werden wir erst sehen wenn Cole aufsteht.", lächelte Ginny nüchtern.


Schon lange schienen die Sonnenstrahlen in das Zimmer von Ron, als dieser aufwachte. In seinen Armen lag Madlen und schlief. Zärtlich fuhr Ron mit seinen Fingern durch Madlens dunkelblondes Haar. Ron atmete den Duft von Madlens Haar ein, das nach Thymian und Akazie roch. Zärtlich küsste Ron ihren Mund, wodurch Madlen aufwachte.
"Guten Morgen mein Lieber", hauchte Madlen mit einem Leuchten in ihren dunkelblauen Augen.
"Dir auch einen guten Morgen, hast du auch gut geschlafen?", säuselte Ron in ihre Ohren.
"Und wie. Du hast mich wie immer verwöhnt.", flüsterte Madlen und legte ihre kleinen Hände auf Rons sich auf und ab bewegender Brust.
"Ich hab Hunger", stöhnte Ron auf, worauf er von Madlens Magen sogleich eine Antwort bekam. Denn dieser begann zu rumoren.
"Okay, lass uns was Frühstücken gehen.", lachte Madlen und ging ins Badezimmer.
"Hey Schatz, warum bekomme ich jetzt meine Belohnung nicht!", regte sich Ron auf.
"Tja, das hättest du dir früher überlegen sollen.", kam es aus dem Badezimmer. Schnaufend zog sich Ron an und wartete bis Madlen sich zu Recht gemacht hatte.
Immer braucht sie so lange in der Früh. Da könnte ich manchmal schon verrückt werden, schüttelte Ron den Kopf und zog sich zu aller letzt seine Schuhe an.
Gemeinsam gingen sie in die Küche wo sie sogleich von allen begrüßt wurden. Alle außer den beiden waren schon da.
"Auch schon auf?", kam es von Hermine die gerade die Zeitung zu Ende las.
"Ja, der Hunger hat uns aus dem Bett geworfen", erwähnte Madlen.
"So dann esst schnell was. Die Briefe von Hogwarts sind schon da.", befahl Mrs. Weasley.
"Was? Hogwarts hat schon wieder auf? Wer ist der neue Schulleiter und wer sorgt für die Sicherheit", dies und mehr sprudelte gleichzeitig aus Rons und Malens Mündern.
"Nicht so schnell und auch nicht gleichzeitig.". beruhigte sie Mr. Weasley.
"Nun, wie es aussieht ist es ein mächtiger Zauberer, denn er hat schon alle Lehrer zusammen getrommelt und er will die Schule pünktlich am 1. September öffnen.", kam es nun von Cole der gerade eine Woman las.
"Warum liest du denn eine Frauenzeitschrift?", fragte Madlen als sie die Zeitung sah.
"In solchen Zeitschriften findet man häufig Informationen die sehr wichtig sind. So kann man eine Nachricht auf einen, sagen wir mal undenkbaren Weg übermitteln. Bei jedem Text steht wie ihr seht eine Blattzahl. Wenn man diese durch die erste Zahl im Text teilt und dazu die Summe der dritten Zahl im Text addiert so bekommt man die Zahl mit der man zählen muss. Bei diesem Text ist es 12. Jeder 12 Buchstabe muss abgeschrieben werden um die entschlüsselte Nachricht zu lesen.", erklärte Cole ihr.
"Das ist doch viel zu unlogisch und unproduktiv.", entgegnete Madlen.
"Unproduktiv und unlogisch! Durch diese Informationsquelle wird fast die ganze Unterwelt versorgt. Wie willst du an ein paar Tausend Wesen eine verschlüsselte Nachricht schicken wenn du es nicht unauffällig verbreiten kannst. Meist sind es verschlüsselte Botschaften um Hacker oder Verräter zu ermitteln doch Dieser ist echt informativ.", plusterte sich Cole auf.
"Tschuldigung", entschuldiget sich Madlen "Was für eine wichtige Information ist das eigentlich?"
"Die Dämonen formieren sich. Wie es aussieht wird es bald zu einem Krieg unter den Dämonen kommen. Einige Gruppen wollen der Triade dienen, die anderen uns. Einen Krieg können wir gar nicht gebrauchen. Wenn zu viele sterben könnte es sein das wir im Kampf nicht genug Krieger haben. Es könnte sogar so weit führen, dass wir in Bedrängnis kommen. Einige Formenwandler Gruppen, streben sogar die Autarkie von den andern Dämonen an. Wenn dies geschieht, wird unser Vorteil fallen.", endete Cole seine Erklärung.
"Welcher Vorteil denn?", fragte Hermine rasch.
"Die Formenwandler können ohne das die Feinde es erfahren ihre Waffen und Vorratsversorgung kappen und so den Feinden eine gewaltige Abreibung verpassen.", erklärte ihnen Cole.
"Können die Formenwandler dann nicht auch ihre Schiffe übernehmen", fragte nun Harry.
"Nein, wenn sie es bemerken würden, dann würden sie in die betroffenen Sektionen Giftgas einlassen und die Formenwandler töten. Ihnen wäre es auch egal wenn sie ihre eigenen Leute umbringen. Sie haben eh genug Leute.", lachte Cole sarkastisch.
"Wie können wir dann ihre Schiffe übernehmen?", fragte nun auch Madlen.
"Ganz einfach wir schleichen uns in ihre Bordcomputer und räuchern sie aus.", entgegnete Cole mit einen giftigen lächeln.
"Was ausräuchern?", fuhr ihn Hermine an.
"Nichts leichter als das. Wir hacken uns ein und lassen das Giftgas in allen Sektionen frei. Sie
kratzen ab und wir haben ein neues Schiff das wir mit einem neuen Bordcomputer ausstatten und so zu einen sehr mächtigen Schiff machen. Dann schicken wir unsere Droiden und Roboter und bauen das Schiff um. Am besten wäre es wenn wir einige Frachter zu einer Werft umbauen könnten.", überlegte Cole.
"Was!?", fragten ihn die anderen rasch.
"Nun wir lassen so zehn Schiffe zusammen fliegen und vereinen sie zu einer Werft. In ihr werden wir die Angriffswaffen der Schiffe bauen die wir kapern. Wenn diese fertig sind, dann können wir sie in den Krieg schicken.", meinte Cole gelassen.
"Du bist echt krank", entgegnete ihn Madlen
"Tja, wir sind doch alle geisteskrank. Einer mehr, der andere weniger. So ist halt der Lauf der Dinge.", rechtfertigte sich Cole gelassen. Madlen wollte gerade wieder etwas entgegnen, als acht Eulen durch das Fenster kamen. Sechs von den acht landeten vor den Jugendlichen, doch die anderen beiden vor George und Fred. Erstaunt sahen sie auf das Siegel ihrer Briefe. Es war das Siegel von Hogwarts. Mit zitternden Händen öffnete Harry den Brief und begann zu lesen:

Sehr geehrter Mr. Potter.

In Anbetracht der Umstände müssen wir sie bitten am 1 September mit den anderen Schülern nach Hogwarts zu kommen. Jeder Schüler der eingeladen wird und nicht erscheint wird als Verräter und Todesser angesehen. In Hogwarts gibt es wie bekannt ist einen umfangreichen Schutz vor Eindringlingen. Der von Albus Dumbledore eingerichteten Schutzzauber wurden erneuert oder durch alte fast vergessene Magie ersetzt. Kein Todesser, selbst wenn er sich das Dunkle Mal entfernen ließe, könnte nun Hogwarts betreten, noch einen Schüler Schaden zufügen, der in der Schule ist. Ab diesem Jahr gibt es kein Wahrsagen und Alte Runen mehr, sondern Duellstunden und defensiv Kampf der 3ten Stufe. Die Bücher der Schüler sind schon in Hogwarts und so müssen sie nicht mehr eingekauft werden. Zur Information, der Bahnsteig 9 3/4 wird ab nun nicht mehr durch Portschlüssel oder apperieren zugänglich sein.

Wir freuen ihnen mitteilen zu können das sie zum Schulsprecher ernannt wurden.

Mit Freundlichen Grüßen
Minerva McGonnegal
Stellvertretene Schulleiterin

"Das ist komisch?!", entfuhr es Harrys Mund, als dieser fertig gelesen hatte.
"Du glaubst deiner war komisch? Bei mir steht das man mich zur Schulsprecherin machen will, wenn ich nur eine Prüfung schaffe und in die 7 Klasse wechsle.", entgegnete Ginny entgeistert und zeige Harry ihren Brief. Dort stand schwarz auf weiß:

Wenn sie eine kleine Prüfung bestehen, die der Direktor ihnen höchst persönlich abnehmen will, bestehen, so können sie in die 7 Klasse wechseln. So können sie zusammen mit ihren Freunden von der Schule abgehen.
Ps.: Auch Mrs. Lovegood wurde dies angeboten.

"Ja, das ist wirklich seltsam.", entfuhr es Cole, der über Harrys Schulter mitgelesen hatte.
"Seltsam? Das ist mehr als seltsam. Wie es aussieht weis dieser Mann mehr über uns als jeder andere. Wie soll es sonst auf die Verbindung zwischen mir und Harry kommen.", entgegnete Ginny ihm wütend.
"Ginny. Es sieht doch jeder dass du in Harry verliebt bist und es eine Verbindung zu uns anderen gibt. Aber nur wenige wissen wie mächtig die ist.", runzelte Cole die Stirn und fuhr fort: "Es bleibt uns nichts anderes übrig als nach Hogwarts zu gehen und nach Wegen zu suchen wie wir Tom besiegen können. Ich hab auch schon einige Pläne aber die will ich noch nicht verraten." Mit diesen Worten ging er nach oben und packte seinen Koffer.