- The white Princess -
Disclaimer: Wie immer gehört mir nichts. ;)
Soooooo, nach langer Abwesenheit durch einen gedehnten Auslandsaufenthalt melde ich mich mal wieder ;)
Danke an alle die so nett waren einen kleinen Kommentar da zu lassen. Dieses Kap ist für Freunde vom Äktschn, wie Arnie sagen würde. Als Musikalischen Hintergrund empfehle ich Von Stone Sour 'Hate is not gone' und 'Home again' ;)
Viel Spaß!
13. Der geheime Krieg
Hermine sah sich ruhig um... nur keine Panik, sie konnte das Händeln.
„Frau Potter, ich würde sie Bitten nun langsam ihren Zauberstab zu ziehen und ihn fallen zu lassen. Vermeiden sie doch Bitte hektische Bewegungen."
Hermine machte den Sprecher aus.
Es war ein schwarz Uniformierte Mann der wie alle anderen eine Maske trug. Doch im Gegensatz zu den anderen Soldaten hielt er keine Waffe auf sie Gerichtet.
Langsam zog sie den Zauberstab aus ihrem Armholster und lies ihn fallen.
„Danke für ihre Kooperation. Nun legen sie doch bitte ihre Hände an den Hinterkopf.", forderte der Mann freundlich.
Hermine tat wie ihr befohlen und lächelte gewinnend.
„Was soll das hier werden?", fragte sie freundlich und wie sie hoffte entspannt.
„Wir laden sie gerade ein ein wenig unser Gast zu sein.", erwiderte der Befehlshaber. „Wir würden gerne von ihrem Intellekt profitieren, doch dazu später mehr."
„Ihnen ist doch Bewusst, das sie gerade einen gewaltigen Fehler begehen oder?", fragte Hermine lächelnd.
„Glauben sie mir Frau Potter, wir wissen genau wer sie sind und zu was sie in der Lage..."
Weiter kam er nicht, denn Hermine hatte ihre magische Energie gesammelt, in sich zusammengezogen und stieß diese nun Aus.
Die folge war eine gewaltige Druckwelle, welche ihre Bewacher von den Füßen fegte.
Sie streckte den Arm in die Richtung ihres Stabes und führte einen Nonverbalen Aufrufezauber durch.
Ihre Finger fassten das Holz des Stabes und schon hatte sie den nächsten Zauber gewirkt.
Ein Verwirrungsfluch. Ihre Feinde würden nun alle Richtungen verwechseln. Rechts und links, oben und Unten, vorne und Hinten. Sie war es unmöglich, das jemand auf sie zielen konnte.
„Nicht Feuern! Wir brauchen sie lebend!, bellte der Offizier und richtete seine Hand aus.
Einer der Soldaten wurde gefesselt, da er Hermine wegen des Verwirrfluches nicht anvisieren konnte.
„Was... was geht hier vor?", rief einer der Soldaten.
Doch er sollte keine Antwort erhalten, denn Hermine hatte bereits eine dunkle Kaskade gewirkt und alle Soldaten so außer Gefecht gesetzt, bis auf den Offizier.
Sie fesselte diesen mit Magischen Ketten die das wirken von Magie unterbanden, so das die Implante seines Körpers effektiv ausgekontert wurden.
Dann ließ sie den Mann schweben und löste den Verwirrungsfluch von ihm, so das sie ihn direkt ansehen konnte, ohne das er glaubte in die falsche Richtung zu blicken.
Sie hob die linke Hand gegen seine Sturmhaube.
„Aperto!"
Das schwarze Stoffstück wurde in fetzen gerissen und entblößte das Gesicht eines etwa vierzig Jahre Alten Mannes, der sie entsetzt anstarrte.
„...ohne... ohne Zauberstab?"
Hermine lächelte.
„Sie haben mich gewaltig unterschätzt.", stellte sie fest.
„Glauben sie ich gelte Umsonst als die mächtigste Hexe der Neuzeit?"
„Das... ich..."
Hermine lächelte süßlich.
„Nun gut, meine Geduld ist nicht sehr groß, daher Bitte ich sie freundlichst mir nun einige Fragen zu beantworten."
Der Mann schwieg und sah in eine andere Richtung.
Hermine seufzte... Soldaten... das war wirklich nervig.
Eigentlich griff sie nur ungerne auf solche Mittel zurück... sie mochte es einfach nicht den Freien Willen der Menschen zu brechen, doch in diesem Fall war es wohl nötig.
Sie hob den Finger, sendete eine Aggelimentischen Impuls aus und fragte: „Name?"
„Jonahtan Briggs... was...?"
„Rang?"
„Leutnant Collonel... verdammt!"
„Was hatten sie mit mir vor?"
„Wir hatten Befehl sie in Gewahrsam zu nehmen um ihnen ihr wissen über Magie abzupressen... Zur Hölle! Was machen sie mit mir?"
Hermine ließ sich nicht beirren.
„Sollten sie mich etwa foltern?"
„Nein, wir wollten sie erpressen... ZUR HÖLLE! LASSEN SIE DASS!"
„Wie wollten sie mich erpressen?", fragte Hermine nun angespannt.
„Mit ihrer Tochter... ARRRRRRGHHHH!"
Hermines Kopf war leer... das... nein, das durfte doch nicht wahr sein!
„Sie haben Sam?", fragte sie nun hektisch.
„Nein... der Zugriff erfolgt erst jetzt. Sie fangen sie in der Winkelgasse ab nachdem sie eine Nachricht in ihrem Namen erhalten hat... VERDAMMTE HEXE! HÖR AUF DAMIT!"
Hermine hatte genug gehört.
Sie Schockte den Collonel und fesselte die ganze Bagage.
Anschließend brach sie die Schutzzauber welche seltsamerweise über diesem Ort lagen und transportierte die Soldaten mit einem Portschlüssel direkt in die Portschlüsselzone des Ministeriums.
Sie atmete einmal tief ein und aus, dann setzte sie zu einer Drehung an und disapparierte...
„Ich verstehe wirklich nicht was Mum von mir will... und vor allem warum sie nur ne Mail geschickt hat.", murmelte Sam vor sich hin während sie sich suchend umsah.
Die Winkelgasse war nicht gerade sehr belebt, kein Wunder. Es war ja mitten in der Woche. Kein vergleich zu dem Treiben an den Wochenenden oder gar zum Schuljahresbeginn.
Dennoch mochte sie diesen Ort.
Wie ihre Mutter es gewollt hatte, wartete sie vor Flourish & Blotts, einem Laden in dem die beiden Potterfrauen immer gerne gesehen wurden.
Kein Wunder wenn man bedachte was beide für Bücher ausgaben...
Sam machte einem Beiläufigen Schlenk mit ihrem Zauberstab und nahm die pulsierenden Wellen auf, welche ihr die exakte Uhrzeit mitteilten.
„Schon fast fünf Minuten zu Spät... was ist da nur..."
Etwas passierte, Sam konnte nicht definieren was es war was passiert war, dennoch gab es eine Arkane Welle wie die Schülerin sie noch niemals zuvor wahrgenommen hatte.
Es war... eine Art Arkane Kuppel... doch Anordnung die Energien machte einfach keinen Sinn.
Sam wollte aufsehen... doch sie konnte sich nicht bewegen.
„Was zur Hölle...?"
Ein pfeifendes Geräusch welches sie noch nie zuvor gehört hatte und immer lauter wurde erweckte ihre Aufmerksamkeit.
Sie konnte sich noch immer nicht Rühren, doch aus den Augenwinkeln erkannteSam die Ursache für den Lärm.
Drei gewaltige Maschinen Schwebten am Himmel über der Winkelgasse... Muggelmaschienen?
Sams Pupillen fixierten die Jetcopter erschrocken.
Sie hatte mal eine Reportage über diese Maschinen gesehen, die offiziell erst seid vier Jahren im Dienst waren... Kriegsgeräte für Truppentransporte, ausgerüstet mit den Zerstörerischsten Waffen der Neuzeit, fähig ganze Landstriche zu verwüsten...
Seile Wurden heruntergelassen und jede Menge schwarze Schemen glitten daran herab...
Verdammt! Es waren sie!
Dieses Soldaten von denen Carter erzählt hatte!
Sie musste etwas tun... doch sie konnte sich noch immer nicht bewegen!
Verzweifelt tasteten Sams Sinne nach der Magischen Energie, die ihren Körper hielt.
Doch es war verworren... zu verworren!
Sie konnte kein Muster erkennen...
Die Soldaten schwärmten aus... und begannen wahllos auf die Leute zu schießen die genau wie sie Bewegungsunfähig waren!
Verdammte Schweine!
Sam konnte alles deutlich sehen... diese... diese Monster zögerten nicht wenn sie den Abzug betätigten...
Wut wallte hoch... und dann spürte sie es, etwas was sie zurückhielt.
Das Siegel das ihre Mutter einmal auf sie gesprochen hatte...
„Tut mir leid Mum...", flüsterte das Mädchen und löste das Magische Bannsiegel auf.
Sofort spürte sie die Veränderung... eine Fähigkeit die durch das Siegel unterdrückt wurde.
Sams Arkane Ströme wurden zu einem reißenden Strom, welcher den Haltezauber um sie herum in Fetzen Riss.
Sofort richtete sie ihren Zauberstab gegen die Soldaten.
„Everbero!"
Es war ein einfacher Stoßfluch, doch wenn Sam ohne Beschränkungen Zauberte, dann wurden selbst einfache Zauber zu einem Sturm der Magie welcher nicht zu kontrollieren war.
Der Stoßfluch peitschte wie die Böe eines Orkans durch die Winkelgasse und riss alles mit sich.
„Kein scharfes Feuer! Sie ist das Zielobjekt! Ausschalten!", brüllte einer der Soldaten.
Kleine Gegenstände wurden nach Sam geworfen.
Ein lässiger Schlenker ihres Stabes und sie flogen zurück zum Absender, wo sie Explodierten und Kaskaden von Magie ausstießen.
Fesselzauber?
Granaten die einen Fesselzauber enthielten... das war unglaublich.
Doch berührte dies kaum das Bewusstsein der Schülerin.
Sie bemerkte das ein gehässiges grinsen auf ihren Zügen lag...
Dann realisierte sie, dass ihr nur noch Tödliche Flüche in denn Sinn kamen... Verflucht!
Es war wieder da... der Vampir hatte sich ihrer Bemächtigt, ohne das sie es mitbekommen hatte.
,Nein! Nein! Ich werde niemanden töten... nicht mal diese Schweine!', dachte Sam und versuchte den Vampir zu unterdrücken.
Sie schaffte es, die dunkle Präsenz zu unterdrücken und sah wieder auf.
Verdammt...
Durch ihren inneren Kampf hatte sie die Gegner aus den Augen gelassen.
Ihr Rock flatterte in dem Wind, den die Triebwerke eines Jetcopters aufwirbelte, der sich keine zehn Meter von ihr in Schussposition gebracht hatte.
Die Geschütze richteten sich auf Sam, die eine Angst spürte wie noch nie zuvor in ihrem Leben.
Sie betrachtete das Waffenstarrende Ungetüm und erinnerte sich an den Fernsehbericht, wo gezeigt worden war, wie die Hochleistungslaserstrahlen ein ganzes Feld umgepflügt hatten... sie würde nicht entkommen können...
Eines der Geschütze begann zu glühen...
Die Todesangst steigerte sich zu einem kreischenden Crescendo in Sams Kopf...
Dann passierte das Unerwartete.
Ein blau glühender Strahl Traf das Heck des Jetcopters, der mit einem kläglichen laut ins trudeln geriet, ein Haus streifte und dann vollends abstürzte.
Hitze von der nun folgenden Explosion schlug Sam ins Gesicht und sie wurde von einer Druckwelle erfasst und zurückgeschleudert, durch die Scheiben von Florish & Blotts.
In einem Durcheinander aus Büchern und Scherben blieb sie liegen... dennoch bemerkte sie, das der Zauber welcher die Magier dieses Ortes gefesselt hatte auch verschwunden war.
Schwerfällig versuchte Sam sich aufzurichten, als eine schwarze Gestalt durch das Fenster hechtete, durch das sie in den Laden geschleudert worden war.
„Bleib unten Potter!", schnarrte eine herrische Stimme.
Mit trüben Blick sah Sam auf.
„C... Carter?", fragte sie verwirrt.
Es war Tatsächlich der Soldat, er legte ein schweres Gewehr an seine Schulter und gab Schüsse ab.
„Nicht bewegen, sonst wird es nur Schlimmer! Lupin! Können sie was tun?"
„Es wird reichen!", erwiderte die Stimme von Remus, der scheinbar durch das andere Fenster gekommen war.
„Remus... was..."
„Shhht Sam, das sind ernste Wunden. Beweg dich nicht."
Erst jetzt merkte Sam, das ihr ganzer Körper verbrannt wirkte... wohl von dieser Hitzewelle. Außerdem lag sie in einem Haufen Scherben und blutete.
Doch seltsamerweise spürte sie keine Schmerzen.
„Ach du liebe Güte... ich bin ja verletzt...", stellte sie benommen fest.
„Was du nicht sagst, und jetzt bleib ruhig!", forderte Remus während er sie behandelte.
„Was ist mit der Verstärkung?", fragte Carter keuchend während er weiterhin die Feinde unter Feuer nahm.
„Neville war nicht in der Zentrale, doch er gibt ihnen Bescheid. Drei Minuten werden wir aber wohl noch aushalten müssen.", erwiderte Remus mit einer seltsamen Ruhe in seiner Stimme.
„Na Hoffentlich, hab nämlich nicht mehr Viel Munition.", erwiderte der Soldat ebenso Ruhig und gab scheinbar sehr gezielte Schüsse ab.
„Oh... Scheiße... sie haben die Auch mitgebracht...", stellte Carter nach einer Weile fest.
„Wen?", fragte Remus ohne von Sam aufzusehen.
„Esper."
„Was sind Esper?", fragte der Werwolf verwirrt.
„Ein Riesen Problem!", erwiderte Carter.
„Deckung!"
Die Explodierende Front war das letzte was Sam erkennen konnte...
„Mir Egal wie! Alle Verfügbaren Kräfte in die Winkelgasse! Remus steckt echt in der Klemme!", bellte Neville in das Mikro seines MaC ASE.
Dann nickte er.
„Ich gehe als Vorhut und nehme Harry mit! Und Nein, darüber diskutiere ich nicht!"
Der Prinz beobachtete Neville, welcher sich nun ihm zu wandte.
„Du hast keinen Zauberstab...", stellte er fest.
„Das mag stimmen, doch ich kann mir auch so helfen.", erwiderte er mit einem arroganten grinsen.
„Wundert mich nicht. Wollen wir also?", fragte der Auror.
Harry nickte nur gelangweilt und schon apparierten sie in die Winkelgasse.
Das Bild welches sich Harry bot war... faszinierend.
Tote, halb eingestürzte Häuser. Es sah wie ein Schlachtfeld im Krieg aus.
„Was zur Hölle ist das?", fragte er und deutete auf zwei Maschinen, welche über der Winkelgasse schwebten.
„Scheisse! Die müssen wir Runterholen!", brüllte Neville.
Harry machte sich einen Geistigen Vermerk, das diese Maschinen wahrscheinlich extrem gefährlich waren.
„Ich nehme den Linken!", meinte er ruhig und kniete sich in den Dreck.
Mit sicheren Handgriffen malte er einen Kreis in den Staub, In dessen inneren fügte er einige komplizierte geometrische Muster hinzu. Anschließend nutzte er einen seiner Fangzähne um sich selbst am Finger zu Verletzten.
Mit der Blutigen Hand berührte er den Kreis und ließ seine Magie frei.
Er spürte wie der Boden unter ihm sich verformte, dann schoss vor ihm eine Dünne Säule aus Stein in den Himmel und traf das merkwürdige Fluggerät, welches regelrecht aufgespießt wurde ehe die Säule zerbrach. Dann stürzte das Vehikel ab.
Neville Hingegen hatte ein Stück Mauer benutzt, welches er mittels eines Schwebezaubers in Position gebracht und dann mit einem Stoßfluch abgeschossen hatte.
Auch er traf sein Ziel, welches ins Trudeln geriet und in ein Gebäude krachte.
Eine Menge Bläuliche Strahlen bewegten sich auf die beiden Magier zu.
Zum Glück hatte Harrys noch seine Blutende Hand auf dem magischen Kreis, denn damit erschuf er eine Mauer aus blankem Fels, welche die Strahlen abfingen.
„Die Kerle wollen zu Florish & Blotts, da drin erwidert jemand das Feuer!", bemerkte Neville.
„Ist mir auch aufgefallen. Doch kannst du mir erst mal erklären gegen wen wir eigentlich Kämpfen?", fragte Harry. Solche Dinge hatte er noch nie gesehen und sie verwirrten ihn.
„Muggelsoldaten. Diese Kerle benutzen sowohl ihre Technologie als auch Magie... das erkläre ich ein anderes mal."
Der dunkle Prinz war verwirrt.
„Du hast lang geschlafen Harry.", fügte Neville hinzu.
Der Prinz seufzte.
„Scheint so. Nun gut, was wollen wir unternehmen?"
„Die Verstärkung braucht noch zwei Minuten. Wir müssen zu Remus. ich nehme an er hält die Stellung im Laden."
„Na gut dann..."
Harry unterbrach sich und hechtete zur Seite, genau wie Neville.
Nur eine Sekunde Später steckten Stahlstifte an der Stelle wo die beiden gerade noch Gelegen hatten.
Harry erkannte den Gegner, welcher ohne erkennbare Anzeichen hinter ihnen Aufgetaucht war.
Eine gehässig grinsende Frau, welche eine schwarze Uniform trug.
Neville verlor keine Zeit und schleuderte einen Fluch in ihre Richtung, doch sie verschwand und tauchte hinter Harry auf.
Dieser reagierte mit einem Blitzschritt nach rechts.
Nur eine Sekunde länger und sie hätte ihn mit einem Messer aufgeschlitzt...
Wie machte sie das? Er spürte keine Magie! Und es war mit Sicherheit nicht der Blitzschritt, das hätte er gesehen!
Harry musterte ihren Gegner, die weiterhin grinste.
„Ihr seid schnell.", stellte sie fest.
Dann machte sie eine Handbewegung, sie strich damit über ihr Bein, wo eine Art Ledergürtel befestigt war, welcher Schlaufen enthielt in denen Stahlstifte steckten.
Dann spürte er auch schon schmerzen in seinen Beinen.
Die Stifte steckten jetzt in seinem rechten Oberschenkel.
„Wie zur...", doch schon spürte er einen Faustschlag im Gesicht.
Harry wurde zurückgeschlaudert.
Ganz schöner Wumms für eine Frau... Doch wie machte sie das? Neville erging es nicht besser. Auch er wurde von Stahlstiften getroffen und niedergeschlagen.
Harry richtete sich auf... dann war sie plötzlich wieder vor ihm. Doch dieses mal war der schwarze Prinz schneller.
Mit Vampirischen Reflexen schlug er zu und erwischte die Frau in der Magengrube, welche Keuchend zusammensackte.
Mit einer Schnellen Bewegung zog er die Stahlstifte aus seinem Bein.
„Was zur Hölle geht hier vor...", murmelte er, während er der liegenden Gegnerin einen harten Tritt gegen die Schläfe verpasste.
Neville rappelte sich auf und zog sich einen Stahlstift aus seinem linken Arm.
„Verdammte Scheiße... was geht hier nur ab...", murmelte er.
„Keine Zeit dafür.", bellte Harry.
Die Feinde hatten die von Harry erschaffene Mauer erreicht und hatten sie Umgangen.
Der schwarze Prinz hatte keine Wahl.
Das Fehlen eines Zauberstabes ließ nur wenige Optionen offen. Dann sollte es halt so sein.
Er benutzte erneut den Blitzschritt um nahe an seine Gegner heranzukommen und sie niederzuschlagen.
Er verzog ein wenig das Gesicht bei den Berührungen... unwürdige Existenzen. Nun gut, es ging gerade nicht anders.
Dennoch beobachtete er neidvoll, wie Neville sich seiner Gegner mittels komplexer Zauber entledigte.
Er brauchte dringend einen Stab!
Plötzlich schmeckte er eine Veränderung in der Luft... die Moleküle Trennten sich. Aus Normaler Luft wurde Reiner Sauerstoff.
„WEG!", brüllte er und apparierte zehn Meter nach hinten. Neville machte einen Blitzschritt zur Seite, gerade noch Rechtzeitig, denn schon herrschte an der Stelle wo die beiden gerade noch gestanden hatten eine wahre Flammenhölle.
„Was geht hier nur vor?", fluchte Neville, als auch schon ein weiterer Funke in ihre Richtung glitt. Erneut konnte Harry die Veränderung in der Luft schmecken, Neville schien es auch zu bemerken.
Doch dieses mal nutzte der Prinz einen Blitzschritt nach vorne.
Er schlug Haken, während hinter ihm ein Flammenball detonierte.
Weitere Flammen züngelten an den stellen wo Harry seine Richtung änderte.
Die Ursache des Problems war ein Junger Mann mit schwarzen Haaren und Kalten Blick.
Auch er trug eine schwarze Uniform.
Seine Rechte Hand hatte er erhoben und schnippte mit den Fingern.
Harrys Gedanken rasten.
Er schien die Zusammensetzung der Luft durch seinen Willen zu ändern... doch die Funken erzeugte er mit diesem seltsamen Handschuh.
Harry schlug zwei weitere Haken.
Neben ihm Explodierte Wasserstoff und er spürte das seine Rechte Seite Angesengt wurde, doch ignorierte er den Schmerz.
Nun war er zu nah als das der Kerl solche Explosionen erzeugen könnte...
Harry schlug drei mal Schnell zu und wandte sich an Neville, der auch von einer Explosion erwischt wurde.
„Wasser! Mach den Kerl nass!", befahl er Herrisch.
Neville reagierte ohne Fragen und formte einen Wasserzauber, welcher den Gegner erwischte.
Dieser Schnippte, doch es geschah nichts mehr.
Harry machte einen Schritt um den Gegner herum und schlug hart gegen dessen Schläfe, so dass er Bewusstlos zusammenbrach.
„Das ist wirklich ein verdammt Schwerer Kampf.", keuchte Neville, die Hand auf eine Brandwunde am Hals gepresst.
Harry grinste arrogant.
„Recht fordernd, in der Tat... wenn ich nur einen Stab hätte..."
„Da vorne liegen welche rum, versuch dir einen zu greifen.", meinte Neville und deutete vor Florish & Blotts, dessen Fassade gesprengt worden war.
Harry apparierte an die Stelle, nahm den Stab auf und apparierte zurück. Das ganze hatte nur Sekunden gedauert.
„Geht doch.", meinte Neville.
Dann berührte er das Sprechgerät in seinem Ohr.
„Zentrale, wo bleibt die verdammte Verstärkung?", fragte er.
Anschließend lauschte er auf die Antwort.
„Verdammt. Nun gut, wir halten durch so gut wir können."
Harry sah auf, doch Neville brauchte keine weitere Aufforderung.
„Die Verstärkung liegt im Clinch mit einer Menge Feinden. Die sind auf der anderen Seite des Platzes und kommen nicht weiter."
„Ich denke hiermit sind wir nun auch wieder um einiges stärker.", meinte Harry und hob den fremden Zauberstab. „Es wird gehen, auch wenn er nicht gut zu mir passen sollte."
„Immerhin. Also unser Ziel ist nach wie vor Florish & Blotts. Ich bin sicher Remus sitzt da drin fest.", meinte Neville.
„Nun gut, mein bester, ich folge dir auf dem Fuße.", erwiderte Harry arrogant.
Die beiden Kamen hinter ihrer Deckung hervor und erfassten die Situation mit nur einem Blick.
Es gab kein Gegenfeuer mehr aus dem Buchladen.
Ein Trupp Soldaten rückte zur Front vor und wollte gerade rein, doch Harry hob den fremden Stab und führte eine dunkle Kaskade aus.
Verwundert stellte er fest, das der Stab fast perfekt auf ihn reagierte, so das der dunkle Stoßfluch sehr viel mächtiger ausfiel als geplant.
Der Stoßtrupp wurde hinweggefegt als wären sie Pappfiguren in einem schweren Sturm.
Wilde Freude durchströmte den Prinzen als er spürte wie seine Magie wieder floss.
Ein Gefühl das er vermisst hatte...
Doch leider reagierten die anderen Soldaten sehr schnell und deckten die Magier mit Ihren blauen Energiestrahlen ein.
Neville und Harry reagierten exzellent und wichen allem aus.
Der Auror feuerte eine Menge schwerer Schocker gegen die Gegner ohne in seinen Bewegungen inne zu halten.
Der dunkle Prinz dagegen verwendete einen Kraftschlag.
Und der Stab reagierte Exzellent... er leitete die Rohe Magische Energie gegen die Gegner.
Das Pflaster der Platzes wurde aufgesprengt und eine Gewaltige Detonation erzeugte eine Dichte Staubwolke... perfekte Deckung.
Die Magier erreichten den Buchladen und betraten ihn durch die zerstörte Fassade.
Dort hockte ein Mann in schwarzer Uniform.
Harry und Neville hoben ihre Stäbe gegen ihn.
„Halt! Er ist ein Verbündeter!", rief eine bekannte Stimme.
Harrys blick huschte zu dem Sprecher... Remus Lupin. Älter als er ihn in Erinnerung hatte, aber dennoch.
Dieser sah ihn erstaunt an.
„H... Harry?", fragte er fassungslos.
„Ganz recht.", erwiderte der Prinz emotionslos. Dann fiel sein Blick auf die Person, welche vor Lupin lag.
Ein Junges Mädchen, recht schwer verletzt... doch irgendetwas an dem Anblick fesselte Harry...
„Ausfall, die Kerle versuchen es wieder!", bellte der Mann mit der Uniform, reckte seinen Arm und schoss, zu Harrys erstaunen, schwer Atmend grüne Blitze aus seiner Hand.
Auch Neville schleuderte Flüche nach draußen.
Der Prinz riss seinen Blick von der Jungen Frau und schleuderte ebenfalls Flüche aus der zerstörten Fensterfront... eine seltsame Dringlichkeit welche er nicht definieren konnte trieb ihn nun an.
Die Welt war verrückt geworden...
Hoffe es hat gefallen ;)
Bis demnächst!
Greetz
Dat Z.
