Oh, man! Ich kann sowas einfach nicht schreiben … Was ich meine? Seht selbst :D

Trotz allem wünsche ich euch viel Spaß bei dem Kapitel ;)
Die Charaktere und die Sendung gehören nicht mir!

Am nächsten Morgen wurden Patrick und Teresa sanft von den ersten Sonnenstrahlen, die sich durch die Vorhänge stahlen, geweckt. Es war ein herrliches Gefühl, fand Teresa, endlich wieder neben dem Mann aufzuwachen, den sie all die Wochen so vermisste. Er sah zwar immer noch recht gewöhnungsbedürftig aus, mit seinen braunen Haaren und dem Bart, der ihm zwar stand aber trotzdem nicht zu ihrem Patrick gehörte. Dennoch war es ihr Patrick, mit dem sie nun ihr neues Leben begann!

Sie strich ihm zärtlich über die nackte Brust und malte die Konturen seiner Muskeln nach. Wie sehr hatte sie das vermisst? Diesen grandiosen Körper neben sich liegen zu haben und diesen so oft zu berühren wie sie wollte. Sie sah hoch zu seinem Gesicht und erkannte, dass er immer noch friedlich schlummerte. Seine Haare standen strubbelig ab und machten ihn nur noch niedlicher als er sowieso schon war.

Teresa setzte sich langsam auf und kletterte vorsichtig aus dem Bett um ihn nicht zu wecken. Dann ging sie zu dem nächstgelegenen Fenster und schaute nach draußen über einen riesigen See. Es war wunderschön. Patrick hatte wiedermal recht behalten, sie würde es hier faszinierend und toll finden. Sie lächelte kurz in sich hinein und drehte sich wieder zu ihrem Freund um, der sie auch schon aufmerksam vom Bett aus musterte. Er lag nun auf der Seite und klopfte verlangend neben sich aufs Bett. Teresas Lächeln trat nun auch deutlich auf ihr Gesicht und sie krabbelte zurück zu ihm ins Bett.

Als sie wieder neben ihm im Bett lag, legte er ich langsam über sie und strich ihr zärtlich mit seinen Fingerspitzen über das Gesicht.
„Wie lange ich schon auf diesen Augenblick gewartet habe." Er lächelte träumerisch und gab ihr einen Kuss auf die Nase.

Sie vergrub währenddessen ihre Hände in seinen Haaren und drückte sein Gesicht näher an ihrs. Schließlich spürte sie seine Lippen auf ihren, diese warmen Lippen, die so verdammt gut schmeckten. Sie spürte, dass sie ihr Verlangen, dass sie über all die Wochen hatte, nun nicht mehr zurückhalten konnte. Sie wollte ihn jetzt und keine Sekunde später!

Somit schlang sie ihre Beine um seine Hüfte und versuchte mit diesen irgendwie seine Schlafhose herunter zuschieben. Inzwischen zog Patrick ihr das Top über die Schultern und schmiss es achtlos irgendwo ins Zimmer. Schließlich half er Teresa seine Hose auszuziehen und machte sich kurz darauf an ihre Hose zu schaffen, die seiner kurz darauf auf den Boden folgte.

Er legte sich wieder über sie und übersäte sie mit Küssen, erst auf ihrem Gesicht, auf ihrem Dekolleté und schließlich auf ihrem Bauch. Sie stöhnte genüsslich unter jedem dieser Berührungen auf. Es tat so gut diese heiße Schauer über ihren Rücken zu spüren. Jedes Mal wenn er sie neu küsste oder sanft berührte, kribbelte diese Stelle so schön, dass Teresa fast ihren Verstand verlor.

Sie hatte inzwischen ihre Hände noch tiefer in seine Haare gekrallt und küsste ihn immer wieder leidenschaftlich, wenn er wieder oben bei ihr auskam.

„Patrick, wenn du nicht willst, dass ich dir den ganzen Spaß verderbe, solltest du jetzt aufhören.", flüsterte sie ihm kichernd ins Ohr.

Dieser verstand sofort und lächelte sie verschmitzt an: „Aber natürlich, meine Liebe. Dann sollten wir nun zum Hauptgang übergehen."

Somit machte er auch keine weiteren Anstalten sie noch länger warten zu lassen und erfüllte ihren (und seinen) sehnlichsten Wunsch.

Zwei Stunden später saßen die beiden am Frühstückstisch im ihrem kleinen Hotel.

„Das könnte wirklich schön hier werden.", sagte Teresa verträumt und betrachtete die bergige Landschaft um sich herum.

Patrick legte eine Hand auf ihren Oberschenkel und strich liebevoll darüber.

„Das könnte es nicht nur werden, es wird so werden!"
Er gab ihr sein schönstes Lächeln und gab ihr einen langen Kuss.
„Wir schaffen es, Teresa. Wir schaffen es von ihm los zu kommen."

Teresa nickte unter seinem nächsten Kuss und vergrub die Gedanken an Red John weit hinten in ihrem Gedächtnis. Darüber würde sie sich nun erst einmal keine Sorgen mehr machen, denn nun waren nur Patrick und sie wichtig!

Es vergingen ein paar Wochen, in denen alles wie nach Plan lief. Patrick ging mit Teresa wandern, zeigte ihr Orte von denen sie nie geglaubt hatte, dass es sie gibt, ging mit ihr schwimmen, machte mit ihr Städtetouren und zeigte ihr mit all seiner Kraft seine Liebe, die er in sich trug. Und von Tag zu Tag wurden die beiden vertrauter, kamen sich immer näher, verstanden sich immer besser, wobei sie eigentlich dachten, dass sie sich schon gut kannten. Jeden einzelnen Tag genossen die beiden ihre Zweisamkeit, das Gefühl einer richtigen Beziehung, das Gefühl, dass der eine nur den anderen hatte und sich hier trotzdem wohlfühlte. Sie hätten sonst wo sein können, die Gedanke, dass sie zusammen waren, machte beide so unglaublich glücklich.

Doch den beiden war klar, dass es einen Tag in der Zukunft geben wird, der ihr ganzes Leben wieder auf den Kopf stellte.

Sie saßen zusammen auf der großen Wiese, die vor dem See lag, und genossen die Sonne. Teresa lag in Patricks Schoß und schlummerte vor sich hin. Patrick hingegen traute sich nicht seine Augen zu schließen, er hatte das Gefühl, dass ihn jemand beobachtete. Jedoch wollte er Teresa nicht unnötig unter Stress setzen und blieb daher so relaxt wie möglich liegen und beobachtete nur. Hier war jemand, das wusste er ganz genau, so ein Gefühl hatte er nicht einfach so …

Als Teresa schließlich wieder aufwachte und sich in seinem Schoß umdrehte, um auf ihren Freund zu klettern, lag Patricks aufmerksamer Blick nun auf ihr und nicht mehr auf seine Umgebung. Sie gab ihm einen zärtlichen Kuss und strich ein paar seiner Haare aus dem Gesicht.

„Da sind immer noch leichte Ansätze von braun sind.", brummte sie enttäuscht.
„Gefalle ich dir mit brauen Haaren etwa nicht?"

„Doch, schon … Aber mit blonden Haaren kenne ich dich einfach besser und außerdem liebe ich deine blonden Haare."

Er grinste sie zufrieden an.

„Aber der Bart hat dir doch gefallen.", sagte er nun frech.

„Schatz, an dir sieht alles toll aus. Nur, ohne gefällst du mir eben noch besser.", lachte sie ihn nun an.

Bröckelte Patrick Janes selbstsichere Fassade gerade eben? Nein, das konnte nicht sein. Er wusste, dass er ein Frauenheld war, egal wie er aussah. Er wollte ihr nur wieder ein bisschen auf den Zahn fühlen und sie damit ärgern.

„Du siehst wunderschön aus.", gab er leise zurück.

Teresa spürte wie sie rot wurde und wich verlegen seinem Blick aus.

„Und jetzt siehst du noch schöner aus." Sein Grinsen wurde immer breiter. Wie er es doch liebte ihr diese wunderschöne Röte ins Gesicht zu zaubern.

Plötzlich spürte Teresa einen Schmerz im Rücken und fuhr erschrocken herum.

„Aua. Was war das?"

Patrick stemmte sich auf und hob einen Stein auf, um den ein kleines Zettelchen gewickelt war. Teresa schaute sich währenddessen immer noch suchend um und bemerkte nicht, dass ihr Freund bereits das gesuchte Objekt gefunden hatte. Patrick stopfte es unauffällig in seine Hosentasche und zog Teresa zurück ins Gras.

„Entspann dich, es war bestimmt nur ein kleiner Ast, der von dem Baum gefallen ist."

Teresa ließ sich nur widerwillig auf seiner Brust nieder, doch sie dachte nicht weiter darüber nach. Wahrscheinlich war es wirklich nur ein kleiner Ast gewesen.

„Weißt du Patrick, Italien ist wirklich ein schönes Land … Ich könnte mir gut vorstellen hier ein neues Leben zu beginnen."

Patrick starrte verkrampft in den Himmel und versuchte so wenig Anspannung in seine Stimme zu legen, wie nur irgend möglich: „Aber das haben wir doch schon längst."
„Ja, schon klar aber ich meine auch, dass wir uns hier ein Haus kaufen könnten. Direkt am See …."
„Das ist eine wundervolle Idee, mein Liebling."

Patrick drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn, traute sich nicht seine Umgebung weiter zu inspizieren und starrte somit weiter in den Himmel. Dieser Stein samt Zettel waren kein gutes Zeichen, das wusste er. Er musste den Zettel augenblicklich lesen, nur wie? Er konnte sie doch nicht einfach alleine hier liegen lassen, wenn Gefahr in der Luft lag. Aber er wollte auch nicht, dass sie den Zettel las. Patrick wusste, dass die Nachricht, die darauf stand mit Sicherheit nichts gutes bedeutete. Somit blieb ihm nichts anderes übrig als zu warten bis sie in ihrem Hotel waren.

Endlich konnte er die Schlüsselkarte ins Schloss stecken und die Tür zu ihrem kleinen Reich öffnen.

Beide traten ein, Teresa steuerte direkt aufs Bett zu und ließ sich erschöpft darauf fallen.
„Himmel, was für ein Tag."

Patrick kam auf sie zu und stellte sich vor ihr hin.

„Da hast du recht, meine Liebe. Und was sollen wir morgen machen?"
„Keine Ahnung, wie wärs damit, wir bleiben einfach hier in diesem wunderschönen Bett liegen und lassen den Tag verstreichen."
„Das klingt nett.", sagte er schlicht und verschwand kurz darauf im Badezimmer.

Okay, Patrick, du hast nur wenig Zeit. Also mach schnell!

Er kramte den Stein aus seiner Hosentasche und löste das Papier von diesem. Dann faltete er den Zettel auf und fing an zu lesen.

'Das war ein gewaltiger Fehler, Mr. Jane!'

Patrick drehte den Zettel um, um sich sicher zu sein, dass nicht noch etwas geschrieben worden war, doch nichts. Er ließ sich auf die Kante der Badewanne nieder und las sich den Satz immer wieder durch. Das konnte doch nicht wahr sein, woher wusste Red John, wo er und Lisbon waren? Sie hatten keine Spuren hinterlassen, sie waren bei jeder Sache so vorsichtig wie nur möglich gewesen. Wie also hatte er es geschafft?

Plötzlich hörte er einen lauten Knall aus dem Nebenzimmer und schnellte zur Tür. Doch als er im Raum stand, war bereits niemand mehr da … Auch Teresa war nicht mehr aufzufinden …

Ende

Nein, Spaß :D

Patrick stürmte einmal quer durch den Raum und hinaus auf den Flur. Doch dort war auch niemand mehr zu sehen. Er rannte den Flur hinunter und schaute in jeder noch so kleinen Ecke nach ob Teresa dort war, doch er fand nichts.

„Das kann doch jetzt nicht wahr sein!", murmelte er panisch vor sich hin.

„Teresa!", schrie er nun immer und immer wieder. Doch niemand hörte ihn.

Schließlich kam er unten in der kleinen Lobby an und stürmte auf die Angestellte zu.

„Haben Sie meine Frau gesehen?", fragte er aufgeregt.

Die Angestellte dachte einen Moment nach: „Nein, Mr. Jane. Tut mir leid. Ist etwas passiert?"
„Ja! Sie wurde entführt."
Die Frau schaute ihn verblüfft an: „Ich rufe sofort die Polizei."
„Ja, machen Sie schnell!"

Die Frau tippte sofort den Notruf ein und bestellte die Polizei zu dem Hotel. Jane rannte inzwischen auf die Straße und wählte ungeduldig die Nummer des CBIs. Auf dem Parkplatz war sie auch nicht zu finden, wie konnte das sein? Er war doch nur ein paar Sekunden weg gewesen.

„Cho?"

„Jane?", antwortete ihm die irritierte Person am anderen Ende der Leitung.

„Ja, ich bins, Jane. Ich brauche ihre Hilfe."

Es blieb einen kurzen Augenblick still.
„Was ist passiert, Jane?"
„Lisbon wurde entführt!"

„Von wem?", fragte Cho schnell und man hörte, dass er sich bereits auf den Weg zu dem restlichen Team machte.

„Red John."

„Red John? Wie soll es denn Red John gewesen sein wenn sie ihn getötet haben?"
„Cho! Für diese Erklärungen ist jetzt keine Zeit. Sie müssen sofort zu mir kommen!", wich Patrick seiner Frage geschickt aus.
„Wo sind Sie?"
„In Italien..."
„WO?"

„In Italien. Sie müssen sich beeilen. Schnappen Sie sich den nächsten Flieger und kommen sie her."
„Klar. Wir sind schon auf den Weg."

„Danke!"

Damit legte Patrick auf und stürmte zurück ins Hotel.

Das kann doch jetzt alles nicht wahr sein. TERESA! Verdammt nochmal … Scheiße!

Patrick lief aufgeregt auf und ab, was konnte er jetzt nur tun? Red John hatte Teresa. Oh Gott, er hatte Teresa. Patrick versuchte die weiterführenden Gedanken dieser Tatsache zu entfliehen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass das Selbe mit Teresa geschah wie mit seiner Familie, das durfte nicht passieren!

Einige Minuten vergingen bis die Polizei am Hotel ankam. Doch Jane wusste, dass diese Pappnasen ihm nicht helfen könnte. Er brauchte das Team hier, mit ihnen könnte er zusammen nach Teresa suchen und sie retten. Doch bis diese hier ankommen würde, würden noch einige Stunden vergehen. Somit rannte Patrick wieder zurück in sein Zimmer und studierte seine Umgebung. Hier musste es doch einen Hinweis geben … Gab es vielleicht einen Kampf? Irgendetwas, das ihm weiterhelfen könnte. Er überschaute das Bett, den Fußboden, doch nichts. Kein Anzeichen für einen Kampf. War Teresa einfach so mit ihm gegangen? - NEIN! Das würde sie nie tun, oder etwa doch?

Cho und das restliche Team saßen bereits im Flieger nach Italien. Sie wussten alle nicht so ganz, was sie dort erwarten würde. Sie waren überrascht gewesen von Jane zu hören und dann auch noch mit solchen Nachrichten. Red John war also doch nicht tot. Das war eine schreckliche Tatsache und alle der drei Agents waren enttäuscht, dass Jane ihnen diese Information vorenthalten hatte. Sie wussten, dass er Schwierigkeiten hatte Leuten zu vertrauen, doch er müsste doch wissen, dass er ihnen vertrauen konnte und sie in allen Notsituationen beistehen und retten würden.

Jane saß auf dem Bett und starrte in den gegenüberliegenden Spiegel. Du hättest sie beschützen müssen, dachte er immer wieder in einem mahnenden Ton. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Jane fasste nun eine Entscheidung, er würde nicht auf das Team warten können, er musste sie allein finden und dieses Monster zur Strecke bringen bevor er Lisbon etwas antun könnte.

Somit stand Jane entschlossen vom Bett auf und stapfte aus dem Zimmer und dem Hotel. Die Rufe der Polizei hinter ihm, ignorierte er gekonnt und ging weiter in die kalte Abendluft. Er musste sie finden! Egal wie … Er würde jedem Hinweis nachgehen und darauf hoffen sie und dieses Monster zu finden … Nun würde Jane auf die Jagd gehen …

Als Lisbon die Augen öffnete, wurde sie von der Dunkelheit begrüßt. Sie konnte nichts vor sich erkennen, keine einzige Kontur, noch nicht mal ihre eigene Hand vor ihrem Gesicht.

Sie streckte einmal ihren ganzen Körper und stellte überrascht fest, dass ihr nichts weh tat, außer ihr Kopf, denn dieser brummte ungeheuerlich. Sie ertastete den Boden um sich herum und stellte fest, dass es alte Holzdielen waren, die bei jeder Bewegung leise knarzten. Sie tastete weiter und weiter, doch mehr fand sie nicht vor. Sie konnte keine Wand ertasten, an der sie sich orientieren hätte können. Sie fand nur den Boden unter sich vor und saß weiterhin völlig orientierungslos in dem finsteren Raum.

Bis schließlich gegenüber von ihr sich eine Tür öffnete und ein schmaler Lichtspalt in den Raum geworfen wurde. Eine Person trat ein und knipste kurz darauf das Licht in dem Raum an. Lisbon wurde kurz von der Helligkeit geblendet, konnte aber dann den Mann vor ihr erkennen. Er hatte dunkle Haare, einen Dreitagebart und war recht groß gebaut. Langsam kam er grinsend auf sie zu und musterte sie gründlich.

„Endlich treffen wir uns mal von Angesicht zu Angesicht, Agent Lisbon.", sagte er mit einer rauen Stimme.
Lisbon erschrak, als sie erkannte wer dort vor ihr stand. Es war Red John, sie wusste es einfach, es konnte einfach nur Red John sein.

„Ich habe mich schon einmal mit ihrem netten Kollegen, Mr. Jane, unterhalten.", er lachte kurz verächtlich, „Ich wollte ein kleines Spiel mit ihm spielen, aber anscheinend schummelt er gerne. Und mit Schummlern spielt man ja bekanntlich nicht gern."
Er sah sie eindringlich ein. Sie spürte die Kälte die seine Augen und sein ganzer Körper ausstrahlten. Sie hatte Angst, unglaubliche Angst, denn sie wusste, was er seinen Opfern angetan hatte und das würde er doch auch mit ihr machen …

Lisbon schluckte einmal laut und beobachtete ihn ängstlich.

„Agent Lisbon, sprechen Sie mit mir. Ansonsten macht das alles doch keinen Spaß."

Sie schaute ihn nun finster an.
„Es soll Ihnen also Spaß machen.", stellte sie kühl fest.

„Meine Liebe, ich denke Sie wissen warum Sie hier sind."

Lisbon dachte kurz an Jane und nickte betrübt.

„Ihr kleiner Herzensbrecher hat schon wieder einen Fehler begangen. Und Sie wissen ja bestimmt was sein erster Fehler mit sich brachte."

Er grinste sie amüsiert an. Wie konnte er über so etwas reden und dabei lächeln? Lisbon wurde schlecht, er war wirklich ein Monster, durch und durch.

Sie nickte erneut uns zog ihre Beine so eng an ihren Körper wie es nur ging.

„Wissen Sie, Agent Lisbon. Ich werde eine Ausnahme mit Ihnen machen."
Lisbon schaute ihn verwirrt an.

„Diesmal werde ich ihrem Freund eine Chance geben. Obwohl ich wirklich enttäuscht von ihm bin und auch verärgert." Mit jedem Wort wurde seine Stimme wütender.

„Er hätte nicht versuchen sollen mich zu verarschen. Seine Selbstverliebtheit und Selbstsicherheit wird ihn noch einmal ins Grab bringen.", sagte er nun wieder amüsiert.

Nun kam er näher an sie heran und fasste ihre Haare fest am Hinterkopf und zog sie nach oben.

„Wie gesagt … er bekommt eine Chance Sie zu retten." Er hielt kurz inne und überlegte etwas.

Lisbon schaute ihn entgeistert an, warum tat er das?

„Wieso?", fragte Lisbon schließlich.

„Wissen Sie, Agent Lisbon, der Spaß am Morden vergeht mir allmählich. Doch das mit Mr. Jane, oh, das gefällt mir unglaublich gut. Er spielt auf meinem Niveau."

„Sie wollen Jane also immer wieder etwas schreckliches antun, nur um ihn zu quälen?"
„Oh, nein, Miss Lisbon. Diese Aktion wird das Letzte sein, dass unser lieber Mr. Jane mitbekommen wird." Er grinste Lisbon verschmitzt an.

„Wie meinen Sie das?"
„Oh, Miss Lisbon. Sie sind nur mein Köder für ihn."

„Aber er hat gesagt, dass Sie wussten wo er wohnt und ihm gefolgt sind. Warum haben Sie nicht einfach ihn entführt?"
„So einfach? Ohne ein bisschen Spaß zu haben? Nein, mit Mr. Jane möchte ich mich amüsieren. Er soll sehen wer der Chef in dem ganzen Spiel ist."

Red John ließ Lisbon wieder auf den Boden fallen und wandte ihr den Rücken zu.

„Mr. Jane wird nach Ihnen suchen, Miss Lisbon, und er wird sie und damit auch mich finden. Doch er wird sie nicht so leicht bekommen, meine Liebe."

Damit verschwand er wieder aus dem Raum und ließ Lisbon im Dunkeln zurück …

Jane wanderte zu der Wiese, die nun im hellen Mondlicht lag, und kontrollierte die Stelle, an der Lisbon und er am Tag gelegen hatten. Hier war auch nichts. Kein Hinweis auf die beiden. Dann ging er zu den umliegenden Bäumen und untersuchte diese auch. Irgendwo von hier musste der Stein geworfen worden sein. Doch auch diese Suche brachte ihm keinen Erfolg. Er ließ sich niedergeschlagen auf der Wiese fallen und starrte auf das Wasser …

Sein Handy brummte in seiner Hosentasche, doch er ignorierte es, beim ersten … beim zweiten Mal, doch beim dritten Mal nahm er es genervt aus der Tasche. Drei neue SMS. Er öffnete die erste.

'So unvorsichtig gewesen. Allein gelassen. Bestrafung für die begangenen Fehler.'

Jane las die Wörter erneut verzweifelt durch. ER hatte Lisbon, das wusste er nun mit Sicherheit.

'Ich werde es Ihnen leicht machen, Mr. Jane. Auf dieses Versteckspiel habe ich allmählich keine Lust mehr, wie sehen Sie das?'

Janes Gedanken wirrten durch seinen Kopf und wollten einfach keine logische Ordnung ergeben. Bot Red John ihm gerade an ihn so einfach zu finden? Was hatte er vor?

'Antworten Sie mir, Mr. Jane. Unser Spiel ist trotz ihrer Schummelei nicht vorbei!'

Red John bot ihm wirklich an ihn zu finden. Er wollte, dass Jane ihn findet! Aber wieso? Es war eine Falle, das war Jane klar, doch warum stellte er ihm diese Falle erst jetzt? Wenn Red John ihn töten hätte wollen, hätte er das schon längst gekonnt. Doch er hat es nicht getan … Und wofür hatte er dann Lisbon entführt? Die Fragen überwarfen sich allmählich.

Dann brummte Janes Handy erneut und eine neue SMS erschien auf dem Display.

'Miss Lisbon vermisst Sie. Kommen Sie schnell … oder es ist zu spät. :-)'

Jane war augenblicklich aufgesprungen. Natürlich, er hatte Lisbon entführt um ihn zu ködern. Das hätte ihm eigentlich auch vorher klar sein müssen. Das war doch auch schon die ganze Zeit klar gewesen. Er schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.

KONZENTRIER DICH PATRICK!

So doof konnte er doch nicht gewesen sein. Dann tippte er schnell auf seinem Handy eine kurze Antwort zusammen.

'Ich höre.'

Es dauerte nicht lang bis auch schon die Antwort kam.

'So will ich es von Ihnen hören. Erinnern Sie sich noch an den kleinen Bauernhof, den Sie mit Miss Lisbon besucht hatten? Sie haben für sie frisches Obst gekauft, Erdbeeren wenn ich mich recht erinnere.'

Jane schaute nun schmerzverzerrt auf das Display. Red John hatte sie schon länger verfolgt und die beiden hatten es nicht bemerkt, die ganze Zeit über nicht. Erst als er wollte, dass sie ihn bemerkten, taten sie es auch.

'Ja, ich erinnere mich.'

'Gehen Sie dorthin und dann nehmen Sie den kleinen Weg rechts daneben, hoch in die Berge.'

'OK'

Jane tippte die zwei Buchstaben schnell in sein Handy und rannte los. Kurz darauf brummte sein Handy erneut.

'Ich denke, ich muss Ihnen nicht sagen, dass Sie ihr Team lieber nicht informieren sollten. Außer wenn Sie wollen, dass Miss Lisbon …'

Nun beschleunigte Jane seine Schritte. Er würde das Team nicht informieren. Er wusste, dass Red John Lisbon hatte, seine Lisbon, und sich nicht davor scheuen würde ihr weh zu tun, wenn er das nicht schon lange gemacht hat.

„Ihr Freund ist auf dem Weg, meine Liebe."

Der dunkelhaarige Mann stand wieder vor ihr und lächelte sie süffisant an.

„Er wird nicht allzu lange brauchen um hier aufzutauchen. Daher sollten wir schon einmal mit der kleinen Party beginnen."

Er kam wieder auf sie zu und zog sie an einem Arm hoch.

„Es wird mir ein Vergnügen sein mich ein bisschen genauer mit Ihnen zu beschäftigen, Agent Lisbon."

Bei diesen Worten zuckte sie unweigerlich zusammen. Er zog sie weiter hoch auf ihre Beine und schleifte sie zu einem Nebenraum, in dem ein Tisch aufgebaut war und unzählige Messersorten daneben aufgereiht waren. Lisbons Atem stockte augenblicklich und ihre Augen wurden immer größer. Patrick, bitte beeil dich!, dachte sie nur geschockt …

So, ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen ;)

Mir gingen so viele Ideen durch den Kopf wie das jetzt alles ablaufen sollte, ich hoffe ihr könnt auch alles nachvollziehen und findet es gut :D

Das 15. Kapitel folgt in Kürze …

Bis dann … Reviews erwünscht :)