Danke DaniSnape für Deine liebe Review. Werde mich bemühen, dass es Euch allen weiterhin gefällt.

Bitte reviewt weiter, ja?

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Sieben Monate später:

Severus fluchte, schon wieder brannte sein Mal. Der dunkle Lord war in letzter Zeit extrem launisch und er hatte nicht nur einen Crucio abbekommen.

Er legte seine Todesserkleidung an und ging zur Appariergrenze.

„Severus, endlich bequemst du dich auch, hier zu erscheinen!", zischte der Lord im zu.

„Meister, ich war gerade in einer Lehrerkonferenz und konnte mich nicht sofort abseilen.

Vergebt mir!", sprach er mit einer tiefen Verbeugung.

„Gut gut, es gibt wichtigeres! Bereits seit einigen Monaten spüre ich die Präsenz einer fremden Macht. Sie nimmt stetig zu und langsam beunruhigt mich das Ganze. Wurmschwanz und Lucius haben für mich Erkundigungen eingeholt und dabei Erschreckendes festgestellt.

Von einer Macht solchen Ausmaßes wurde unsere Welt nur vier Mal getroffen. Das war die Geburt der vier Hogwartsgründer. Zauberer der Sonderklasse, mit einer nicht zu übertreffenden magischen Fähigkeit.

Laut alter Überlieferungen, wird ein Kind, welches mit einem extremen Übermaß an Trauer, Verzweiflung und Liebe gezeugt wird solch enorme Kräfte entwickeln.

Und genau das scheint geschehen zu sein.

Es wird bald ein Kind mit eben dieser Macht geboren werden. Dieses Kind in meine Hand zu bringen, wird mir die ultimative Waffe verschaffen.

Das ist nun das vorrangige Ziel! Ihr werdet Euch auf alle schwangeren Hexen und auch Muggelfrauen konzentrieren, die ihr Kind in voraussichtlich einem Monat zur Welt bringen werden.

Diese Frauen werdet ihr mit einem Avada Kedavra belegen. Das ungeborene Kind wird seine Mutter schützen und den Fluch abschwächen.

Diese Frau bringt ihr mir. Mit den Anderen macht, was ihr wollt!"

Seine Anhänger starrten ihn gebannt an. „Meister, wir werden euch das Kind bringen, dessen könnt ihr gewiss sein!", schleimte Lucius, verbeugte sich und ging.

Die Anderen taten es ihm nach, auch Severus, in dessen Kopf es nun arbeitete.

Kann es sein, dass ein solches Kind existiert? Ich muss sofort zu Albus und ihn davon in Kenntnis setzen. Er wird wissen, was zu tun ist. Dieses Kind in unserer Hand, wäre wahrscheinlich der Sieg über den dunklen Lord.

Mit diesen Gedanken apparierte er nach Hogwarts. Er lief unverzüglich in Dumbeldores Büro und traf ihn und Minerva bei einer Besprechung an. Noch während er erzählte, wurde Albus zunehmend nervös. Am Ende konnte er schon nicht mehr still sitzen, sondern ging im Büro auf und ab. So hatte er ihn noch nie erlebt.

„Wir müssen sofort die Ordensmitglieder informieren. Minerva, du durchstöberst bitte die Bibliothek und versuchst herauszufinden, ob Voldemort Recht hat. Severus, du flohst mit mir ins Hauptquartier, um die Anderen zu informieren.", sagte Albus schließlich.

Im Hauptquartier warteten schon alle auf die beiden.

Albus erklärte ihnen die neue Situation. Alle starrten ihn ungläubig an. Ihre Augen wanderten zu Severus, der die Aussage Dumbledores bestätigte.

„Aber wie sollen wir herausfinden, welche Muggelfrau in vier Wochen ihr Kind erwartet?", fragte schließlich Tonks. „Bei Hexen wird das ja im Ministerium akribisch vermerkt, aber bei den Muggeln weiß ich das nicht."

„Zu Allerest müssen wir diese Akten aus dem Ministerium in Sicherheit bringen, bevor Voldemort sie in die Hände bekommt und so tausende Unschuldige Frauen und ungeborene Kinder töten kann. Lupin, Tonks, das übernehmt ihr! Zuvor müssen wir aber warten, was Minerva in Erfahrung bringt." , befahl Dumbledore.

Wie aufs Stichwort erschien Minerva im Kamin. Sie hatte ein dickes Buch unter dem Arm.

Alle schauten sie erwartungsvoll an.

„Es stimmt. Eine solche Macht kann es geben. Es gab sie bisher allerdings nicht, wie Voldemort vermutet vier Mal, sondern nur zwei Mal. Dabei handelte es sich um Godric Griffyndor und Salazar Slytherin. Helga Hufflepuff und Rowena Ravenclaw waren zwar auch außergewöhnliche Hexen, verfügten allerdings nicht über die gleiche Macht.

Zuvor und danach ist nicht ein einziger weiterer Fall bekannt. Wir haben hier vielleicht die Chance, Voldemort zu besiegen endlich gefunden!", rasselte sie ohne auch nur einmal Luft zu holen herunter.

Lupin und Tonks machten sich umgehend auf den Weg ins Ministerium.

Arthur Weasley überlegte. Die Lösung war in seinem Kopf, das wusste er, aber wo?

Schließlich schrie er auf: „Ich habs. Soweit ich informiert bin, ist es bei Muggeln üblich,

in ihren Krankenhäusern Buch über voraussichtliche Geburtstermine zu führen.

Allerdings gibt es mehrere Krankenhäuser und wir müssten alle aufsuchen.

Dafür könnten wir vielleicht Hilfe von Harry und Hermine gebrauchen, sie kennen sich in der Muggelwelt besser aus."

„Du hast Recht", antwortete Dumbledore. „Minerva, hol die beiden bitte hierher."

Es dauerte nicht lange und Minerva kehrte zusammen mit Harry und Hermine zurück. Die beiden wurden kurz in ihre Aufgaben eingewiesen. Sie sollten zusammen mit Mitgliedern des Ordens die einzelnen Krankenhäuser aufsuchen und die Unterlagen beschaffen.

Alle machten sich auf den Weg, nur Dumbledore, Minerva und Snape blieben zurück.

„Wir drei müssen uns überlegen, wie es weiter geht, sobald wir diese Informationen haben.", sprach Dumbledore weiter.

Remus und Tonks erschienen zurück. Man sah ihrem Blick an, dass sie zu spät gekommen waren. Die Akten aus dem Ministerium waren verschwunden.

Harry, Arthur und Molly kamen ebenfalls unverrichteter Dinge zurück. Auch die Akten ihrer Krankenhäuser waren nicht mehr da.

Die Verzweiflung wuchs. „Oh mein Gott, wie viele Unschuldige müssen diesen Wahnsinn wieder bezahlen?", flüsterte Minerva und alle nickten.

Nun kehrten Hermine, Sirius und Mad Eye mit einem Stapel Akten zurück. Wenigsten sie waren erfolgreich. Nun wurden die Adressen unter den Anwesenden verteilt und alle machten sich auf den Weg.

Snape, Albus un Minerva blieben wieder zurück. Snape, weil er nicht von den Todessern erkannt werden durfte und seine Tarnung aufrechterhalten werden musste. Albus, um alle Aktionen zu koordinieren. Minerva, um Botschaften zu überbringen.

Zur gleichen Zeit saß Cathrin in ihrem gemütlichen Ohrensessel und hörte Musik.

Sie sah sich im Zimmer um. Alles war für die Geburt vorbereitet.

Bettchen, Wickelkommode, Badewanne und Regal standen bereit. Die Babyecke war rosa gestrichen.

Es würde ein Mädchen hatte der Arzt ihr gesagt. Ihre Eltern waren überglücklich und verwöhnten sie nach Strick und Faden. Hermine wusste noch nichts. Aber da würde sich bald ändern.

Seit einigen Wochen waren Ferien. Noch war Hermine im Fuchsbau, aber übermorgen würde sie nach Hause kommen und ihr Umfang war nicht zu übersehen.

An Hermines Wutausbruch, wegen der Geheimniskrämerei mochte sie jetzt noch nicht denken.

War da nicht ein Geräusch?

Ihre Eltern jedenfalls konnten es nicht sein, die waren zu einem Ärztekongress gefahren. Oh Gott, hatte sie da Überzeugungsarbeit leisten müssen. Die beiden wollten sie partout nicht allein lassen.

Da, wieder ein Geräusch. Sie stand auf und öffnete die Tür.

„Pass doch auf wo du hin läufst Goyle! So wird sie noch alles hören! Hier unten ist sie nicht, komm lass uns oben suchen! Vielleicht haben wir ja hier Glück und können dem dunklen Lord seine Beute bringen!" flüsterte Jemand.

Cathrin hatte genug gehört. Der Schreck fuhr ihr in die Glieder. Der dunkle Lord? Das mussten Anhänger von Voldemort sein und die suchten sie! Warum? Wo sollte sie hin, sie saß hier in der Falle!

Sie löschte das Licht und schlich sich in den Schrank. Dort setzte sie sich in die hinterste Ecke und versteckte sich hinter den Kleidungsstücken.

Instinktiv umfasste sie die Kette mit dem Slytherinanhänger, die Severus ihr gegeben hatte.

Plötzlich öffnete sich die Tür. Ein kleiner Lichtstrahl schien herein.

„Ach da ist ja unser Täubchen!", hörte sie eine eklige Stimme. „Komm heraus, Süße!"

Sie erhob sich mühsam und kam aus dem Schrank. „Sieh doch mal, was das hier für eine Schönheit ist Crabbe. Um die wäre es doch Schade! Bevor wir sie mit dem Avada Kedavra belegen, könnten wir doch noch einmal unseren Spaß mit ihr haben, oder nicht!"

„Lass bloß deine Finger von ihr Goyle. Wenn sie die gesuchte ist, wird der Lord dich dafür umbringen!"

Cathrin fragte nervös: „Was wollt ihr von mir?"

„Nichts weiter, wir wollen nur dein Kind!", war die schockierende Antwort.

Severus wurde unruhig. Etwas stimmte nicht! Er nahm seine Kette in die Hand. Auch er hatte den gleichen Anhänger, wie Cathrin. Der glühte!

Cathrin! Sie ist in Gefahr! Ich muss sofort zu ihr!

„Albus, Minerva, ich muss sofort zu Cathrin. Sie ist in Gefahr. Fragt mich nicht, woher ich das weiß, verdraut mir einfach!", schrie er, richtete seinen Zauberstab auf den Anhänger und war verschwunden.

Albus und Minerva schauten sich kurz an, nickten und flohten hinter ihm her.

Wo war er hier? Es war dunkel. Allmählich gewöhnten seine Augen sich an die Dunkelheit.

Plötzlich hörte er Stimmen aus den oberen Räumen.

„Nein, bitte nicht!" Das war Cathrin! Er musste sofort nach oben und stürmte die Treppe empor. Dabei nahm er mehrere Stufen auf einmal.

„Nein Süße, was sein muss, muss sein", hörte er Doyle höhnisch sagen.

So ein Schweinehund. Das wird er mir büßen!, dachte Severus nur.

Avada Kedavra" – Stille- ein Schrei- Neiin!

„Neiiiiiin!" schreiend stürmte er in das Zimmer, setzte beide mit einem Stupor außer Gefecht und rannte zu Cathrin.

Kurz hinter ihm folgten Minerva und Albus und kümmerten sich um die beiden Todesser.

Er schaute zu Cathrin. Sie öffnete leicht die Augen. Das konnte doch nicht sein, er hatte doch deutlich den Todesfluch gehört! Als sie ihn erblickte lächelte sie schwach.

„Severus, unser Baby…!", war alles, was sie leise heraus brachte. Dann wurde sie ohnmächtig.

Er streichelte ihre Wange und drückte seinen Kopf auf ihr Haar. Er war zu spät gekommen!

Tränen traten in seine Augen. Aber wie konnte das sein, sie atmete noch! Sie war noch nicht tot!

Nun erst merkte er, dass sie hochschwanger war.

Sollte dies das gesuchte Kind sein? Sein Kind!

Plötzlich legte sich eine Hand auf seine Schulter! „Severus, sie muss so schnell wie möglich zu Madam Pomfrey!", mahnte Albus leise.

Ja, natürlich. Vielleicht konnte Poppy helfen!

Er stand auf und hob sie hoch. Dann ging er hinab, zum Kamin und flohte nach Hogwarts