Hallo ihr Lieben
Hallo ihr Lieben! Da bin ich wieder!
Und nun geht's weiter.
Einen Weg finden
„Severus, wenn ich annehme und deine Meisterschülerin werde, was wird dann aus uns?"
...
Snape bekam etwas Farbe (bei jedem anderen, hätte ich gesagt, er wurde rot).
„Es ist nicht unüblich, das zwischen Meister und Schüler eine besondere Beziehung besteht," begann er steif.
Doch als er Hermines Blick bemerkte, stöhnte Snape auf.
„Bei Merlin, ich weiß es doch auch nicht! Wir werden einen Weg finden müssen."
Zweifelnd sah sie ihn an.
„Ich will dich als Partnerin, auf allen Ebenen, nicht nur im Bett!"
Snape versuchte sie zu überzeugen.
Hermine war verwirrt. Sie konnte die Ehrlichkeit in seinen Worten hörten. Aber sie war sich nicht sicher.
Wie so oft, wenn sie mit einer Situation nicht fertig wurde, flüchtete Hermine.
„Ich muss gehen, Severus."
Stundenlang wanderte Hermine durch die Straßen Londons.
Verzweifelt versuchte sie ihre Gedanken zu ordnen. Von ihren Gefühlen ganz zu schweigen.
Unbewusst war sie an ihrem Lieblingsplatz im Park angekommen. Verwundert sah sie die große Eiche an.
„Ach alter Freund," seufzte sie und lehnte sich an den Baum.
„Was meinst du, „ flüsterte sie.
„Soll ich nach Hogwarts gehen?"
Grübelnd rieb sie ihre Schläfen.
„Kann ich ihm wirklich vertrauen?" fragte Hermine sich.
Viel zu oft hatten ihre Freunde sie enttäuscht und ihr fiel es schwer jemanden zu glauben.
„Was soll ich nur machen?"
Langsam wurde Hermine klar, das sie mit einem Baum sprach.
„Scheiße, du bist ein Baum und ich frag allen ernstes, was ich tun soll... „
Über sich selbst den Kopf schüttelnd, wandte sie sich zum gehen.
Obwohl ihr kalt bis ins innerste war, dauerte es einige Zeit, bis Hermine zu Hause war.
Lange saß sie auf dem alten Sofa in ihrem Wohnzimmer und grübelte. Bis sie endlich einnickte und in unruhige Träume fiel.
‚Lächelnd zog sie Snape in ihre Arme, küsste ihn sehnsüchtig und fühlte sich einfach nur zu Hause.'
Als Hermine am Sonntag morgen erwachte, war da immer noch dieses Gefühl.
Warm – vertraut – Snape – zu Hause.
In diesem Moment entschied sich Hermine.
Sie suchte das Pergament aus ihrer Robe und setzte ihre Unterschrift darunter.
„Hermine Jane Granger, akzeptiert!"
Kaum war der letzte Buchstabe geschrieben, verschwand der Vertrag in einem leichten Windhauch.
Um die Mittagsstunde ploppte Dobby in Hermines Räume und schreckte sie auf.
Fröhlich lachte er Hermine an.
„Miss Hermine, wie Dobby sich freut! Professor Dumbledore sagt, ich soll helfen!"
Erschrocken zuckte Hermine zusammen.
„Dobby, du!" fauchte sie laut.
„Man könnte denken, das Albus einen vorwarnt. ," entfuhr es ihr unbedacht.
Der Hauself ließ sofort die Ohren hängen und Hermine riss sich heftig zusammen.
„Ich bin froh, das du hergekommen bist. Ich habe keine Ahnung wie ich alles nach Hogwarts bringen soll."
Freundlich sah sie Dobby an.
In der Tat dauerte es nicht sehr lange und die kleine Wohnung war noch Hermines Sachen gelehrt.
„Miss Hermine, kommen sie! Professor Dumbledore hat alles gerichtet. Und ihre Räume sind auch fertig!"
Schon färbten sich die Flammen im Kamin grün. Hermine trat ins Feuer und flohte nach Hogwarts.
Ein unmerkliches Lächeln umspielte ihre Lippen, als Hermine aus Dumbledores Kamin schritt. Flüchtig schüttelte sie die Asche ab.
„Hermine, da sind sie ja!"
Der Schulleiter freute sich sichtlich.
„Ich hatte leider noch keine Zeit, Severus von ihrer Entscheidung zu unterrichten."
Ein fast schon verschlagenes Lächeln stand auf seinem Gesicht.
„Aber vielleicht möchten sie ihn ja überraschen..."
Das diese Idee auf fruchtbaren Boden fiel, konnte der alte Mann in Hermines Augen sehen.
Ein kurzes, fast peinliches Schweigen folgte.
„Ach Hermine, wir feiern morgen abend Yule. Ich hoffe, das sie kommen."
Leicht nickte sie.
„Gut, sehr gut!" freute sich Dumbledore.
„Kann ich in meine Räume, Albus? Ich muss noch einiges einräumen."
Hermine klang müde.
„Natürlich Hermine. Ich bringe sie hin.
Eins noch, ich vergaß --
Willkommen auf Hogwarts!"
...
Ich gestehe, diesmal hatte ich mehrere Ideen zum Titel des Kapitels... ich will sie euch nicht vorenthalten.
Da wären, ‚"mein Freund der Baum" (bei einem uralten Lied geklaut)
„Willkommen auf Hogwarts" (war mir zu offensichtlich)
„Was soll ich tun?"
Lach, ich bin dann doch bei Snape geblieben.
