Ähhhhm. Ja. Zumindest war es schneller als letztes Mal?
Und es ist ziemlich lang (über 5.000 Wörter, was ist da passiert?!), aber ich wollte das Kapitel nicht teilen.
Hoffentlich sind Tonys und Furys Gespräche nicht zu langweilig. Falls doch, sagt Bescheid, dann kürze ich doch nochmal. Oder ändere es, je nachdem.
Viel Spaß beim Lesen
Maylenchen
Nachtrag 11.6.: sooo, naja, überarbeiten ist nicht meine Stärke. Habe ganze 300 Wörter gekürzt? Glaube ich. Immerhin etwas. Ich habe auch ein bissel umgeschrieben, damit die Konversationen mehr Sinn machen. Hoffentlich.
Der Inhalt hat sich nicht verändert, nur ist es jetzt hoffentlich besser zu lesen :)
Tony war wie erstarrt. „Wieso?", fragte er. Dann wurde er lauter. „Wieso sperrt Shield Loki ein, wenn der eigentliche Drahtzieher frei herumläuft?"
Fury öffnete seinen Mund um etwas zu erwidern, wurde aber von dem wütenden Erfinder unterbrochen.
„Hat Shield nicht den Arsch in der Hose, zuzugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben? Ich hatte wirklich gedacht, dass eure Geheimorganisation wenigstens ein bisschen Rückgrat hat, aber anscheinend habe ich mich getäuscht."
Bevor Tony sich noch mehr aufregen konnte, unterbrach ihn Furys ruhige Stimme. „Shield hat genug Rückgrat, aber ich habe auch ein Gehirn. Was denkst du, passiert, wenn wir Lokis Unschuld bekannt geben? Wir tanzen alle fröhlich in den Sonnenaufgang?" Furys Auge durchbohrte Ironman förmlich.
„Ich sperre ihn nicht ein, weil mein Stolz verletzt ist, sondern für das Wohl von Amerika, zum Teufel, der ganzen Welt! Nach der Invasion war es schwierig genug, Informationen zu kontrollieren und eine weltweite Panik zu verhindern. Wir wurden von Wesen aus dem Weltall angegriffen und konnten sie nur durch Glück besiegen. Wie würde wohl die Bevölkerung reagieren, wenn sie all das wüsste? Es würde Chaos ausbrechen, Stark!"
„Haben die Menschen nicht ein Recht darauf, zu erfahren, wenn sie möglicherweise in Gefahr sind?", entgegnete Tony bissig."
„Natürlich, wenn eine Bombe gefunden wird und sie die Gegend verlassen müssen oder eine Naturkatastrophe bevorsteht. Aber was könnten sie gegen Aliens ausrichten, die Waffen besitzen, die wir uns nicht einmal erträumen können? Selbst wenn Stark Industries noch Waffen bauen würde, es wäre nicht genug. Wieso also eine Massenpanik verursachen und die Menschen aus ihrer schönen heilen Welt reißen, wenn sie sowieso keine Chance haben?"
Dem Milliardär blieb der Mund offenstehen. „Ihr tut also stattdessen gar nichts und wartet einfach darauf, niedergemetzelt zu werden? Und das soll besser sein?"
„Nein. Aber die Bedrohung erfordert genaues Nachdenken und vorsichtiges Vorgehen. Die richtigen Stellen müssen informiert und mobilisiert werden, damit wir auch nur den Hauch einer Chance haben. Natürlich geschieht all das unter höchster Geheimhaltung, ein Wort, dass in deinem Wortschatz fehlt. Nur ein falscher Schritt und alles fällt in sich zusammen."
Tony war intelligent genug zu verstehen, dass er sehr gut dieser falsche Schritt sein könnte. Er wusste zu viel und war definitiv anderer Meinung als Shield. Doch die Gefahr für sich selbst interessierte ihn gerade herzlich wenig. Es gab weitaus Wichtigeres zu bedenken.
„Die richtigen Stellen?", fragte der Erfinder, er war sich sicher, dass damit keine öffentlichen Organisationen gemeint waren. „Wie unsere Regierung, die das Volk gewählt hat, um seine Belange zu vertreten? Oh mein Gott, jetzt klinge ich schon wie Steve."
Der Direktor von Shield ging nicht auf die gemurmelte Anmerkung ein. „Dieselbe Regierung, die eine Atombombe auf Manhattan abgeworfen und Millionen getötet hätte? Und das nur, weil sie in Panik geraten sind? Wenn ich mich richtig erinnere, warst du es doch, Stark, der das Ding ins Weltall geflogen hat."
Das war ein Schlag unter die Gürtellinie, aber leider ein sehr effektiver. Tony hatte genug Albträume und sogar mehrere Panikattacken, welche er sich nie eingestehen würde. Und fast alle hatten sie mit der Bombe und seinem zeitweiligen Tod im Weltraum zu tun.
Doch er bekam sich schnell wieder in den Griff, indem er sich auf das Wesentliche konzentrierte. Leider musste er Fury Recht geben.
New York zu opfern, um den Rest der Welt zu retten war grausam. Das Leben von mehr als acht Millionen Menschen sollte nicht in der Hand einiger weniger liegen.
„Okay, guter Punkt. Aber du kannst die Welt nicht allein retten. War das nicht der Gedanke hinter den Avengers? Würde es nicht mehr Sinn machen, zumindest einige wichtige Stellen zu informieren, um Zugriff auf alle wichtigen Ressourcen zu haben? Hat man dir in der Schule nicht beigebracht, dass es schneller ist, in einer Gruppe zu arbeiten, Nicky?"
„Schneller? Unserer Staatsoberhäupter können sich kaum auf Klimaziele einigen, geschweige denn, die dann auch einhalten. Und das ist ‚nur' eine globale Bedrohung. Wie schlimm wird es dann erst, wenn es um Aliens geht. Es wird Verhandlungen geben, Diskussionen, Gesetze und am Ende steht jeder wieder allein da. Irgendwelche Fanatiker werden in den Angreifern die Erlöser sehen und Glaubenskriege anzetteln. Sein nicht naiv, Stark, wir werden nicht alle Händchen halten und singend die Erde retten."
Diese Worte musste Tony kurz verdauen. So sehr er es hasste, aber Fury hatte immer noch Recht. Himmel, Tony selbst war kein großer Fan von Politik. Von Verhandlungen für Stark Industries wusste Tony, wie schwer es sein konnte, internationale Geschäfte zu machen. Jeder versuchte, den anderen zu überlisten und es konnte Jahre dauern, ehe eine Einigung zu Stande kam. Die Voraussetzung dafür war, dass beide Parteien sich einigen wollten, was bei vielen Ländern nicht der Fall war. Vielleicht war es doch nötig, sich im Geheimen vorzubereiten, so sehr Tony diesen Gedanken auch hasste. Aber die Welt war nicht bereit dafür, einfach so in einen Horrorfilm gestürzt zu werden. So gerne auch Weltuntergangsfilme gesehen wurden, der Erfinder bezweifelte, dass die Live-version viel Anklang finden würde.
„Vielleicht hast du Recht, Nick, vielleicht. So ca. 12%. Aber, und ich hasse es, mich zu wiederholen, Loki. Du hast mir immer noch keinen Grund geliefert, warum er in einer Zelle sitzt."
Es war beinahe zu leicht, vom Gang in den Wachraum zu gelangen. Anscheinend hatte man es nicht für nötig gehalten, noch einmal ein aufwendiges Schloss anzubringen und nur einen Kartenleser an die Tür angebracht. Kostentechnisch machte das Sinn, denn die Eingangstür zu den Zellen war stark gesichert und die Zelle konnte nicht vom Wachraum aus betreten werden, dennoch war es eine Sicherheitslücke. Nicht der Technik wegen, denn die Wachmänner bekamen ein Signal, auf welches hin sie den Besucher einlassen konnten oder nicht. Eigentlich sollte die Tür nur während des Schichtwechsels geöffnet werden, oder wenn ein Besuch eines Agenten, wie Fury oder Romanov, angesetzt war. Zusätzlich wurde der Ausweis des Agenten den Wächtern angezeigt, damit auch wirklich nur Befugte den Raum betraten.
Leider konnte jede Technik noch so gut sein, im Endeffekt kam es darauf an, wer davorsaß. Deshalb öffnete sich die Tür und Clint konnte eintreten, ohne dass sich einer der Wachmänner auch nur umdrehte. Sie hatten Kimmers Gesicht auf dem Bildschirm gesehen und wahrscheinlich gedacht, dem anderen Agenten wäre langweilig geworden und er würde auf ein Pläuschchen vorbeischauen.
„Na, immer no-"
Doch weiter kam der Agent nicht, da Clint die beiden innerhalb von Sekunden mit Betäubungspfeilen außer Gefecht gesetzt hatte. Natürlich hatte er dafür nicht seinen Bogen verwendet, sondern kleine Wurfpfeile, welche auf kurzen Distanzen weitaus effektiver und hochwirksam waren. Außerdem waren die beiden Wachmänner zwar inkompetent, aber der Schütze wollte sie auch nicht unnötig verletzten.
Das Wichtigste war damit geschafft. Kein Alarm wurde ausgelöst und Clint musste jetzt nur noch Jarvis in die Computer bringen, dann konnte er mit Loki aus der Zelle hinausspazieren.
Er zog erneut die Festplatte aus der Tasche und fand nach kurzem Suchen auch einen passenden Adapter. Dann sah er das erste Mal auf die Bildschirme.
Er hatte bereits die Bilder und den Aufbau der Zelle gesehen, doch es war etwas anderes, das Ganze in Person zu betrachten. Alles war so weiß und steril, dass Loki vollkommen fehl am Platz wirkte. Das Ganze weiß wirkte erdrückend und lenkte die Aufmerksamkeit sofort auf den Gefangenen. Der schien mit dem Rücken zu Kamera zu schlafen.
„Jarvis, wie weit bist du?"
„Das Überwinden der Firewall wird noch ca. 4 Minuten und 23 Sekunden in Anspruch nehmen. Danach sollte es mir in unter 10 Sekunden möglich sein, die Programme umzuschreiben."
„Okay."
Clint tippte nervös mit seinen Fingern auf den Tisch vor den Monitoren. Jarvis war überaus schnell, dennoch konnte er erst aufatmen, wenn er den Schwarzhaarigen von Nahmen gesehen hatte und sich sicher sein konnte, dass es ihm gut ging.
Das letzte Mal, als er den Gott gesehen hatte, war er in Ketten nach Asgard geführt wurden und Clint hatte immer noch Schuldgefühle. Wenn er nur etwas gesagt hätte, dann sähe die Situation vielleicht ganz anders aus. Doch er war sich unsicher gewesen, ob ihn die anderen glauben würden. Wahrscheinlich hätten sie ihn erneut auf den Kopf geschlagen, in der Hoffnung, die Gedankenkontrolle zu beenden. Den wer hätte ihm geglaubt, dass der Magier eigentlich unschuldig war?
Dabei hatte Loki ihn während der Invasion durchaus gut behandelt, er hatte sogar mehr Freiheiten als bei Shield gehabt. Und obwohl er immer in ihren Köpfen war, hatte er nie zu tief nachgebohrt. Loki hätte ihre schlimmsten Geheimnisse ans Licht zerren, ihre Familien bedrohen oder sogar töten können. Doch er hatte sich stets nur das Wissen über ihre Fähigkeiten angeeignet, niemals mehr, als für ihre Aufgabe nötig war.
„Vielleicht wäre es angebracht, Mr. Friggason zu wecken und die Situation zu erklären?", meldete sich Jarvis' Stimme zu Wort.
„Ein bisschen Vorwarnung ist wahrscheinlich besser.", murmelte Clint. Schließlich wusste Loki noch nicht, dass der Schütze auf seiner Seite stand und würde davon ausgehen, dass es nur ein Trick war.
„Loki?", fragte er vorsichtig.
Als er keine Antwort bekam, sprach er lauter. „Loki?"
Doch er bekam immer noch keine Antwort. Loki hatte sich keinen Millimeter bewegt und auch sonst
nicht reagiert.
Clint runzelte die Stirn und zoomte mit einer Kamera näher an die Gestalt des schlafenden Schwarzhaarigen.
„Verdammt."
Durch die Vergrößerung war Loki besser zu erkennen. Er lag verkrampft auf dem Bett, die Hände vor sich zu Fäusten geballt und zu einer Kugel zusammengerollt. Alles in seiner Haltung drückte Unbehagen aus. Er schien zu zittern und vollkommen verspannt zu sein.
„Loki, hörst du mich?", fragte der Bogenschütze erneut, doch es kam keine Reaktion.
„Jarvis, wie lange noch?"
„Wenige Sekunden, sie können sich bereits zur Tür begeben."
Ohne zu Zögern nahm Clint die Festplatte, verstaute sie wieder in seiner Tasche und sprintete förmlich zur Tür des Befragungsraumes vor der Zelle.
Wie auf Kommando öffnete sich die Tür und Clint konnte den Raum betreten. Auch die unsichtbare Tür zur Zelle öffnete sich sofort und der Schütze ging vorsichtig auf den Exgott zu.
„Loki?", fragte er erneut und legte sanft eine Hand auf die Schulter des Schwarzhaarigen. Als keine Reaktion kam, berührte er vorsichtig Lokis Stirn, welche sich kalt anfühlte. Der Magier reagierte auch auf weitere Rufe und Berührungen nicht und regte sich nicht einmal, als Clint ihn schüttelte. Ohne die Möglichkeit, auf Gifte zu untersuchen, wandte Clint sich an Jarvis.
„Er hat keine äußeren Verletzungen, zeigt aber Anzeichen von Schmerzen und einer leichten Unterkühlung. Gibt es hier irgendwelche Scanner, die uns mehr verraten?"
„Alle Scanner zeigen keine Anomalien an."
„Verdammt.", Clint schlug neben Loki auf das Bett. „Okay, kannst du die Überwachungsvideos runterladen? Vielleicht können wir daraus erkennen, was sie mit ihm gemacht haben."
„Ich kann die Videos auf die Festplatte spielen, bevor ich alle Daten lösche. Dafür ist eine erneute manuelle Verbindung nötig."
„Verstanden.", der Schütze sah auf Loki. Er wollte ihn keine Sekunde länger in dieser grausigen Zelle lassen, wer weiß, was Shield bereits alles getan hatte. Kurzerhand bugsierte er Loki in die richtige Position, um ihn sich über die Schulter zu werfen. Gut, dass es bei Shield regelmäßige Übungen gab, falls ein Agent verletzt wurde. Oder ein Gefangener unkooperativ war.
Mit Loki über den Schultern ging Clint zurück in den Wachraum, nachdem er mit einem schnellen Blick festgestellt hatte, dass seine Anwesenheit noch nicht bemerkt wurde. Im Raum angekommen setzte er Loki vorsichtig auf einen der Stühle ab und verband den Datenträger erneut mit den Computern.
Jarvis projizierte einen Ladebalken, welcher sich stetig füllte. Clint konnte nichts tun, außer den grünen Balken zu beobachten, während er mit seinen Fingern auf den Tisch trommelte.
„Komm schon…"
Mit einem Ding beendete der AI den Download und der Bogenschütze riss den Datenträger inklusive Kabel praktisch vom Computer. Dann hob er den Exgott erneut hoch.
„Okay Loki, wir müssen nur noch bis zum Flugzeug, das sollte der leichteste Teil sein. Jarvis, wir sind auf dem Rückweg, bereite dich auf einen schnellen Abgang vor."
„Das denke ich nicht."
Clint erstarrte. Langsam drehte er sich um, bis er die Person sehen konnte, die im Türrahmen stand und eine Waffe auf ihn richtete. Gekleidet im Standard-Anzug von Shield war sie auf Grund ihrer roten Haare dennoch unverwechselbar.
„Was hast du vor, Clint?", fragte Natasha Romanov, die plötzlich zwischen ihm und seinen Fluchtweg aufgetaucht war.
„Wieso sollte er nicht dort sein?", entgegnete Fury, als wäre es vollkommen logisch, Loki, obwohl er unschuldig war, in eine Zelle zu sperren.
„Gedächtnisschwäche ist bei Spionen tödlich. Wir haben das alles schon besprochen! Einen guten Grund, Nick, nenn mir einen guten Grund oder ich schwöre dir, ich sprenge einfach solange Wände in die Luft, bis ich Loki finde!"
Zum Verdeutlichen aktivierte Tony mit einer Handbewegung die Repulsoren der Rüstung. Langsam kam er am Ende seiner Geduld an. Er war die Ablenkung, aber das hieß nicht, dass er sich von Fury an der Nase herumführen lassen musste.
„Stark, was weißt du über Loki?"
„Ich erwarte keine neue Frage, sondern eine Antwort!"
„Tu mir den Gefallen, Stark. Was weißt du über Loki. Fakten."
Der Erfinder hoffte, dass Fury auf etwas Relevantes hinauswollte. Die Versuchung, alles in die Luft zu jagen, war fast zu groß. Doch sie hatten einen Plan, und bisher war alles ruhig verlaufen. Loki zuliebe konnte er sich zusammenreißen, bis sie alle sicher das Shield-Gebäude verlassen hatten.
Also senkte er seine erhobenen Hände.
„Projekt Bambi auf die externen Bildschirme."
Stück für Stück wurden drei holografische Bilder geladen. Auf einem war das Video zu sehen, auf welchem Loki auf der Erde auftauchte, vergrößert, um das Gesicht des Gottes und seine blauen Augen zu zeigen. Die anderen beiden Bildschirme waren mit Tonys Notizen und Grafiken gefüllt.
„In kurz: Loki wurde kontrolliert, seine Verfassung, Körperhaltung und die Augen zeigen es klar. Wie das keinem von euren Superagenten auffallen konnte, weiß ich nicht. Trotzdem hat er es irgendwie geschafft, uns zu helfen. Denn seien wir mal ehrlich, wenn er nicht so öffentlich aufgetaucht wäre oder das Portal größer gewesen wäre, hätten wir keine Chance gehabt. Eigentlich sind die Avengers nur wegen ihm ein Team, wenn ich so darüber nachdenke."
Tony hätte noch weitersprechen können, doch es gab Dinge, die Fury nicht wissen musste. Dass Loki anscheinend Albträume hatte, die so schlimm waren, dass er versuchte, seine Haut vom Körper zu kratzen. Dass Loki es liebte, berührt zu werden und am liebsten an Tony gekuschelt fernsah. Dass Loki aufblühte, wenn man Interesse an den Dingen zeigt, die ihm wichtig waren. Dass der Schwarzhaarige mindestens so intelligent wie Tony war und einen grandiosen Sinn für Humor hatte.
Dass er zwar so tat, als würde ihn der Verlust seiner Magie nicht stören, sie aber trotzdem zu verwenden versuchte. Jedes Mal, wenn er unbewusst eine Handbewegung machte, aber nichts passierte, konnte er die Hoffnungslosigkeit in seinem Blick nicht ganz verbergen. Es war, als würde man einen Querschnittsgelähmten dabei zusehen, wie er unterbewusste versuchte aufzustehen, nur um festzustellen, dass er nie wieder auf seinen eigenen Füßen stehen würde.
Der Milliardär sagte nichts von alledem, denn es waren persönliche Erinnerungen der letzten zwei Wochen. All die kleinen Dinge, welche sich zu dem wahren Grund zusammensetzen, aus dem Tony seinen Exgott wiederhaben wollte. Denn er hatte die Chance gehabt, den Mensch, oder Gott hinter dem Anführer der Invasion zu sehen. Den echten Loki, nicht die gesteuerte Marionette, welche sein Gesicht trug.
Fury sah sich kurz die Notizen und Graphen an, ehe er endlich Tonys Frage beantwortete.
„So gut sich deine Seite auch anhört, die Welt ist nicht voller Einhörner und Regenbögen! Dir fehlt die Objektivität. Alle deine Informationen stammen von einer Quelle: Loki.", Fury drehte sich, sodass sein Umhang dramatisch durch die Luft fuhr. „Andere Quellen zeigen deutlich, dass Loki eine Gefahr für die gesamte Menschheit darstellen kann."
„Andere Quellen? Hast du das Orakel von Delphi befragt, die Wikinger, vielleicht eine Wahrsagerin?"
„Lustig, Stark. Unsere Quelle ist Thor. Vielleicht erinnerst du dich, groß, blond, Hammer. Hat verdammt nochmal nicht versucht, die Menschheit auszurotten?"
„Thor? Lokis größter Fan? Helikopter-Bruder Thor? Ich meine, der Spruch wegen der Adoption war ein bisschen hart, aber sonst war er definitiv Team Loki."
„Seine Worte waren Großteils positiv. Aber wie du so schön festgestellt hast, Stark, achten wir Agenten auch auf die kleinen Dinge. Wie zum Beispiel, dass Thor nicht dachte, dass sein Bruder kontrolliert wurde. Soweit ich weiß, stehen die beiden sich ziemlich nahe und trotzdem wunderte es Thor kein bisschen, dass sein geliebter kleiner Bruder versucht, die Herrschaft über einen ganzen Planeten an sich zu reißen. Woraus man schlussfolgern könnte, dass besagter Bruder ein paar Schrauben locker hat! Und so sehr er auch versucht hat, Loki zu beschützen, als wir ihn vor der Invasion, befragten, hatte er wenig Nettes zu sagen. Nur Platituden. Oh, er hat erzählt, wie nützlich Lokis Magie im Kampf war, aber auch von seinen Streichen, Lügen und Tricks. Seinem kleinen Bruder, der jedem das Wort im Mund umdrehen konnte und seine Feinde gnadenlos beseitigte."
„Moment!", unterbrach Tony. „Ihr habt Thor vor der Invasion zu Loki befragt?"
Auf die Anschuldigungen ging er nicht ein. Das hörte sich nicht nach etwas an, dass Thor sagen würde.
„Wir haben Thor zu allem befragt, dass uns eingefallen ist. Natürlich auch zu seiner Familie. Schon zu diesem Zeitpunkt haben wir Loki als Gefahr eingestuft, allerdings mit niedriger Priorität, weil wir verdammt nochmal keine Ahnung hatten, dass er Monate später die Erde beherrschen wollte!"
„Stopp, Stopp! Ihr habt ihn noch nie getroffen und schon vorher beschlossen, dass er der Böse ist? Das sind ein paar heftige Vorurteile."
Furys einzige Antwort war eine hochgezogene Augenbraue.
Das regte Tony nur mehr auf. „Also bin ich subjektiv, weil ich jemanden glaube, was er über sich selbst sagt, aber es ist total objektiv, wenn ihr aus dem Wimpernschlag von Thor Informationen bekommt? Bullshit!"
„Nonverbale Informationen zu fälschen ist um einiges schwerer, als ein paar Lügen zu erzählen, Stark. Außerdem glaube ich eher dem Gott, der unsere Welt verteidigt, als dem, der versucht sie in Schutt und Asche zu legen!"
„Es steht also Wort gegen Wort. Ich dachte wirklich, als Spione hättet ihr bessere Argument.", stellte Tony abfällig fest. Fury hatte nichts Handfestes, nur Vermutungen.
Starks Unglauben spürend, fuhr Fury fort.
„Gehen wir davon aus, dass Loki die Invasion verhindern wollte. Dann muss er genau geplant haben, um Lücken einzubauen, die nicht sofort auffallen. Er hatte also einen Plan in seinem Plan. Woher sollen wir wissen, dass er nicht noch mehr Pläne hat?"
„Ihr habt Angst vor seiner Intelligenz? Wow, bin ich dann Nummer zwei auf der Abschussliste? ich fühle mich fast geschmeichelt Nicky."
„Victor von Doom stünde auf Platz zwei, du bist nicht einmal unter den Top Ten. Im Gegensatz zu Thor und Loki sind wir Ameisen unter einem Stiefel. Sie sind nicht wie wir.
Wir leben nur 100 Jahre und haben keine Geräte, mit denen wir auf andere bewohnte Planeten reisen können. Wir schaffen es gerade mal bis zu unserem Mond! Was, wenn Loki beschließt, dass er genug aus seinem ersten Versuch gelernt hat, damit der Zweite gelingt? Er muss vielleicht 150 Jahre warten, dann sind alle, die die Invasion erlebt haben tot und er kann von vorne anfangen. Das Risiko ist einfach zu groß. Und wenn Asgard ihn nicht behalten will, sorgen wir eben dafür, dass er eingesperrt bleibt."
Tony starrt den Einäugigen sprachlos an. Es dauerte eine Weile, bis er seine Worte wiederfand.
„Wow. Demnächst tragt ihr alle Aluminiumhüte und seid der Meinung, der Präsident ist durch eine Kopie ersetzt wurden. Ich glaube, du hast zu viele Filme geschaut, Nick."
Fury schnaubte nur abfällig. „Ich bin weder irre, noch sind meine Sorgen grundlos. Wir sind nicht alleine im Universum und die anderen sind stärker und haben größere Waffen. Nimm es auf die leichte Schulter, Stark, ich bin lieber vorbereitet."
Tony war nicht wirklich ein Optimist, aber dennoch hielt er Furys Sorgen für weithergeholt. Ja, die Aliens waren stärker, lebten länger und hatten tolle Technologie. Trotzdem konnte er sie nicht als Bedrohung sehen. Sie beide waren in ihren wichtigsten Eigenschaften menschlich. Thor war wie ein übermütiger Welpe, der die Vase aus Übereifer kaputthaute, weil er sich über etwas freute und Loki… Loki war vieles, aber niemand, der die Welt beherrschen wollte. Er war viel zu fasziniert von den vielen Kulturen, Tieren und der Technik. Er war ein Wissenschaftler, kein Herrscher.
Es schien, als wären die beiden Kontrahenten zu einem Stillstand gekommen. Beide würden nicht von ihrer Meinung abweichen. Schweigend standen sie sich gegenüber.
Genau im richtigen Moment ertönte Clints Stimme in seinem Ohr.
„Stark, wir sind im Flieger. Alle Systeme sind startklar, wir brauchen nur noch eine Starterlaubnis, du bist dran."
Clint seufzte. Er hätte es vorgezogen, Natasha aus dem Weg zu gehen.
„Ich mache genau das, wonach es aussieht.
„Dann muss ich dich leider aufhalten."
Und sie würde dazu nicht einmal die Pistole brauchen. Clint war im Nachteil, da er erst Loki absetzten musste, bevor er sich verteidigen konnte. Wodurch die Rothaarige genug Zeit hatten, um ihn dreimal zu töten. Nicht dass er normalerweise eine Chance hätte.
„Du hast noch nicht geschossen.", stellte der Bogenschütze fest, mehr um Zeit zu schinden, als in dem Glauben, Natasha würde ihn nicht außer Gefecht setzten.
„Du weißt, dass ich es werde. Tritt zur Seite und wir können es auf die angenehme Art machen."
„Kognitive Rekalibrierung und Stunden mit dem Psychiater? Erschieß mich lieber."
„Das ist nicht die richtige Zeit für Scherze, Clint. Letzte Chance, lass Loki los und ergib dich, oder ich muss unangenehm werden."
„Nein.", Hawkeye blieb standfest. „Du weißt, dass das, was Fury hier macht falsch ist. Sonst hättest du mir längst einen Elektroschock verpasst. Er ist unschuldig. Bitte, lass uns einfach gehen."
„Auch wenn er kontrolliert wurde, heißt das nicht, dass er keine Gefahr darstellt."
„Ich weiß. Und ich bin bereit, das Risiko einzugehen. Genauso wie damals, als ich dich zu Shield geholt habe."
„Das war damals eine viel zu riskante Entscheidung."
Natasha und Clint wussten, dass auch hätte anders ausgehen können. Wäre Black Widow nicht auf das Angebot eingegangen, wäre Clint nicht mehr am Leben und eine der besten Auftragsmörderinnen der Welt auf freien Fuß. Doch Clint hatte etwas gesehen, das es sich gelohnt hatte zu retten und am Ende Recht behalten. Natasha Romanov war eine der besten und loyalsten Agenten, die Shield hatte.
„Ich habe etwas in dir gesehen, das mehr kann, als nur Menschen töten. Bei ihm ist es dasselbe. Denkst du nicht, er hat eine Chance verdient?"
„Nein.", aber die Rothaarige ließ die Waffe sinken. „Aber ich weiß, dass ich dich nicht davon abhalten kann. Sieh es als Dank für damals an.", sie drehte sich um und verließ den Wachraum. „Wenn er dich und Stark umbringt steht auf euren Grabsteinen: Ich habe es euch doch gesagt."
Damit ging sie den Gang hinunter und verschwand genauso lautlos, wie sie gekommen war. Clint seufzte erleichtert. Zumindest vorerst würde Nat sie in Ruhe lassen.
„Auf geht's.", murmelte er und machte sich mit Loki über der Schulter auf den Weg zu Hangar.
Dass sie niemanden begegneten lag an dem Weg, den sie nahmen. Denn außer Clint benutzen die wenigsten Menschen die Lüftungsschächte. Es war zwar nicht gerade einfach, Lokis ohnmächtigen Körper hineinzubekommen und hinter sich herzuziehen, dafür würden ihnen keine Agenten über den Weg laufen. Der Bogenschütze hatte das Flugzeug so platziert, dass es nahe genug an einem Lüftungsschacht stand, um ihren Einstieg zu verdecken.
Clint schnallte Loki in einen der Sitze und überprüfte seinen Puls. Er war immer noch nicht aufgewacht und hatte während des gesamten Weges nicht einmal gezuckt. Da er nichts weiter tun konnte, wickelte er den Exgott in eine Decke, um hoffentlich seine Körpertemperatur etwas zu erhöhen. Dann setzte er sich auf den Pilotensitz und startete alle nötigen Systeme.
„Stark, wir sind im Flieger. Alle Systeme sind startklar, wir brauchen nur noch eine Starterlaubnis, du bist dran."
Der Milliardär musste sich zusammenreißen, um seine Freude nicht zu zeigen. Der erste Teil ihrer Planes hatte funktioniert, Loki war aus seiner Zelle befreit wurden. Jetzt mussten sie nur noch von Shields Gelände, ohne abgeschossen zu werden. Denn Fury würde einen so wichtigen Gefangenen nicht einfach entkommen lassen. Die Basis war auf höchster Sicherheitsstufe, das hieß unter anderem, dass jedes Flug- und Fahrzeug genau überprüft wurde, ehe es aufs Gelände gelassen oder das Gelände verlassen konnte. Leider hieß das auch, dass bei einem nicht genehmigten Start das Flugzeug ohne Fragen abgeschossen wurde.
Immerhin konnte Fury Loki nicht mehr bedrohen, da der Schwarzhaarige bei Clint war. Zumindest einen Teil der Karten hielt also Tony in der Hand und er hatte sich sein Ass für den Schluss aufgehoben.
„So nett das Gespräch war, ich hab leider noch was Wichtiges zu tun.", Tony sah auf seinen Arm, an welchem eine teure Rolex zu sehen war. „Also reden wir Klartext."
Er wischte mit einer Handbewegung die Dateien von Projekt Bambi beiseite, welche sofort durch Jarvis mit anderen Hologrammen ersetzt wurden.
„Hier haben wir Informationen…", mit einem metallenen Finger tippte der Erfinder auf eines der Hologramme. „…über Shields geheime Missionen in den letzten Monaten. Das hier sind Agenten und ihre Infos. Hier haben wir die Forschungsabteilung, so viele Waffen."
Furys Blick verdunkelte sich, als er die gehackten Daten sah.
„Und zuletzt, aber am Wichtigsten: Shields Finanzen."
„Ich verstehe die Drohung, aber Finanzen, Stark? Viel dir nichts Besseres mehr ein?"
„Oh Nick, niedlich, aber schon der große Al Capone wurde wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Und schlechten Anwälten. Ich weiß, dass es im schlimmsten Fall unangenehm wäre, eure Geheimnisse aufgedeckt zu haben. Aber wahrscheinlich gibt es schon einen Plan und ihr bildet einfach eine neue Geheimbande, inklusive komplizierten Handschlag. Aber wenn ich euch eure Fördergelder wegnehme, sieht das Ganze schlecht aus. Ist ja nicht so, als würdet ihr für eure Arbeit gut bezahlt werden."
„Was willst du damit sagen Stark?"
„Das, wonach es sich anhört, Nick. Ich weiß, dass ihr Geld von Stark Industries kriegt. Und da es meine Firma ist, kann ich den Geldhahn ganz schnell abdrehen."
„Die monetären Zuwendungen sind durch feste Verträge verankert. So einfach kannst du sie nicht streichen, dafür hat dein Vater gesorgt.", mit Genugtuung im Blick wartete Fury auf Tony Reaktion. Er wusste, dass diese Nachricht Tony durch das Mitwirken von Howard Stark nur wütender machen würde.
Doch der Erfinder grinste. „Oh, sie sind gesichert. Solange, wie die Suche nach Captain America dauert. Da er wiederaufgetaucht ist, sind die ganzen Geldspenden gar nicht mehr nötig."
Zumindest einmal waren Stark Sr. und Steve zu etwas nützlich. Auch wenn sie davon natürlich keine Ahnung hatten.
Fury schwieg, doch seine Gedanken rasten. Wenn Stark wirklich alle Informationen offenlegte und ihnen auch noch das Geld für den Wiederaufbau nahm, würde Shield untergehen. Und das war etwas, dass der Direktor nicht zulassen konnte.
„Ich könnte in dieser Sekunde Gas in Lokis Zelle fließen lassen, dass ihn in wenigen Sekunden tötet. Es scheint, als wären wir in einer Pattsituation."
Das Grinsen wurde breiter. „Das wäre wahr, wenn Loki noch in seiner Zelle wäre. Aber leider ist das Vögelchen ausgeflogen. Naja wahrscheinlich hat ihn das Vögelchen eher befreit."
„Barton.", erkannte Fury sofort. „Also war die Gedankenkontrolle nie vorbei."
Tony schnaubte verächtlich. „Oder Clint ist einfach ein anständiger Mensch, im Gegensatz zum Rest von Shield. Da dir jetzt dein Druckmittel fehlt, Nicky, wird es wohl Zeit, nach meiner Pfeife zu tanzen."
„Was willst du, Stark.", brachte Fury hervor, als würde es ihm Schmerzen bereiten.
„Das ihr uns gehen lasst. Gib Clint die Starterlaubnis und verhindere, dass uns jemand abschießt oder verfolgt, während wir gehen. Dann bleiben deine geheimen Informationen geheim. Obwohl du dir wahrscheinlich einen anderen Sugardaddy suchen solltest. Die Gelder werden in den nächsten Monaten Stück für Stück in andere Projekte investiert werden. Und versuch erst gar nicht, uns auszuschalten. Jarvis hat alle Informationen und zerstört Shield schneller, als du blinzeln kannst, sollte uns etwas zustoßen."
Fury suchte nach einer anderen Möglichkeit, doch er war in einer Sackgasse. Um ihn herum nur Wände und der einzige Weg hinaus führte zu Stark und seinen Forderungen.
Der Shield-Direktor gab nicht auf. Er passte sich den Umständen an und würde die Situation genau beobachten, bis er sie wieder unter Kontrolle hatte.
„Hangar, Agent Barton verlässt den Stützpunkt. Sein Flugzeug startet sofort. Alle Sicherheitsmaßnahmen werden durch meinen Befehl außerkraftgesetzt. Ironman wird ihn begleiten.", damit ließ er den Knopf des Lautsprechers los und sah auf Tony.
„Zufrieden?"
„Nein. Aber es muss reichen.", damit klappte die Maske nach unten, die Rüstung hatte Tony inzwischen wieder vollkommen umschlossen. Ironman aktivierte seine Repulsoren und flog durch die Wand nach draußen.
Er schwebte über er Basis, bis ein schwarzes Flugzeug unter ihm auf die Startbahn rollte. Als Jarvis ihm bestätigte, dass es das richtige Flugzeug war und niemand Waffen auf sie richtete, folgte er Clint und Loki in seiner Rüstung.
„Fury lässt uns gehen?", fragte Clint durch die Verbindung, die Jarvis erstellt hatte.
„Jep. Auch wenn es ihm nicht gefallen hat."
Der Bogenschütze schnaubte. „Also, zurück zum Tower?"
„Nein, ich dachte wir machen ein bisschen Urlaub am Strand. Arbeiten an unserer Bräune, das Übliche.", er zögerte kurz, ehe er die Frage stellte, die ihm auf der Zunge brannte.
„Wie geht es Loki?"
„Ich weiß es nicht. Er ist bewusstlos, aber sein Puls ist in Ordnung, vielleicht ein bisschen zu schnell. Es sieht aus, als hätte er einen Albtraum oder Fieber, aber er schläft nicht und ist eher zu kalt als zu warm. Die Scanner von Shield haben nichts angezeigt und ich sehe auch keine Verletzungen, aber es wirkt, als hätte er Schmerzen."
„Verdammt, verdammt, verdammt!", Hätte er nicht die Rüstung an, würde Tony sich die Haare raufen. „Jarvis, bereite alles vor, was du an medizinischen Geräten finden kannst. Malibu, nicht der Tower."
„Wir sollten in 90 Minuten da sein, ich gebe Vollgas.", ergänzte Clint, der genauso beunruhigt war wie Tony, es durch jahrelanges Training jedoch besser ignorieren konnte.
„Hoffentlich kommen wir nicht zu spät.", murmelte der Schütze, leise genug, dass das Mikrofon ihn nicht aufnehmen konnte.
Uuuh, böser Cliffhanger, sorry.
Das nächste Kapitel sollte recht fluffig werden, keine Sorge.
Schreibt fleißig Reviews, dann krieg ich Schuldgefühle und schreibe schneller ;)
