Ein ganz großes „Sorry" an meine treuen und neuen Leser. Ich hatte in letzter Zeit ganz schön viel um die Ohren, auch mit dem Thema „Liebe."
Chapter 14
Danke für die lieben reviews.
Bepa: Na ja ich sollte langsam mal mit der FF zum Ende kommen. Alle vier noch mehr leiden lassen, wäre echt fies. ;-) Eine neue Idee habe ich noch nicht für eine weitere FF. Ich habe das Kompliment an meine Betaleserin Liel weiter gegeben. Viel Spaß! knuddel
Liel: Danke für deine review. Ohne dich wäre ich manchmal echt aufgeschmissen. Hdgdl und knuddel
Felicitas: Danke für diese review. Freue mich auch wieder über eine Meinung zu diesem Chapter. Wann sich Ron und Hermine in die Arme fallen, tja das kann ich noch nicht verraten. Viel Spaß beim Lesen. knuddel
Ronsreallove: So damit du keine Entzugserscheinungen bekommst, präsentiere ich dir hiermit feierlich das neue Kapitel. Ich hoffe, es gefällt dir. Bin gespannt, was du zu diesem Chapi sagst. knuddel
Ventariel: Ich danke dir ganz doll für deine review und würde mich wieder über diene Meinung zu diesem Kapitel freuen.
Wieder ein super großes Dankeschön an meine Betaleserin Liel.
Chapter 14
Nachdem Hermine und Viktor die große Halle verlassen hatten, verabschiedete sie sich von ihm und erklärte, dass sie sich heute irgendwie doch nicht so gut fühlte. Viktor verstand es zwar, doch so recht akzeptieren wollte er es nicht. Er bestand darauf, sie wenigstens noch zum Turm begleiten zu dürfen und Hermine stimmte dem zu. Am Portrait der fetten Dame angekommen verabschiedeten sie sich mit einem Kuss. Viktor merkte, das Hermine Abstand zu ihm suchte, doch so richtig begreifen konnte er es nicht, denn sie hatte sich so gefreut als er hier ankam und trotzdem ging sie ihm den ganzen Tag aus dem Weg. Das machte ihn traurig.
Drinnen ging sie sich ein Buch zum Lesen hohlen und setzte sich auf das gemütliche rote Sofa direkt vor dem Feuer, das im Kamin prasselte. Sie dachte an Ron und ob er ihr überhaupt sagen würde, warum er in letzter Zeit so schlechte Laune hatte. Sie verdrängte diese Gedanken wieder und fing an ihr Buch zu lesen. Es verging immer mehr Zeit und sie begann sich über Ron zu ärgern.
:Warum lässt er mich hier warten: Die Unsicherheit wuchs in ihr. Sie war ja so schon aufgeregt wegen des Gesprächs und je länger sie warten musste, desto schwieriger wurde es für sie. Der Gemeinschaftsraum war fast leer, nur noch ein paar Schüler tummelten sich dort herum. Das Lesen strengte sie immer mehr an. Hermine beschloss sich nur mal kurz lang zu machen und die Augen zu schließen.
Ron war
gerade vom Abendessen auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum, als er um
die Ecke bog und plötzlich Ms. Norris vor ihm stand. Als er an
der Katze vom Hausmeister vorbei wollte, stellte sie sich ihm
entgegen. Ron, der die Katze schon immer gehasst hatte und jetzt auch
wirklich keine Zeit für solche Spielchen hatte, schubste sie mit
seinem Fuß mehr oder weniger sanft zur Seite, doch genau in dem
Moment kam Mr. Filch um die Ecke. Ron konnte den Zorn des
Hausmeisters förmlich spüren, als dieser mit hochrotem Kopf
auf ihn zugestackst kam und nur noch brüllte:
"MITKOMMEN!"
„Aber Mr. Filch, ich habe jetzt keine…"
„Unterstehen sie sich noch ein Wort zu sagen oder sie werden es noch mehr bereuen, als sie es nach ihrer Strafarbeit sowieso schon tun werden.", sagte Filch scharf.
Ron folgte ihm ohne noch etwas zu sagen, denn er wusste, dass er Filch jetzt nicht noch mehr reizen durfte.
:Warum muss mir ausgerechnet jetzt diese bekloppte Katze über den Weg laufen:
Hermine würde bestimmt nicht warten bis er mit seiner Strafarbeit fertig war. Seine Laune war am Tiefpunkt angelangt. Filch stoppte in der Bibliothek und wandte sich nun Ron zu:
„Tja, Mr. Weasley, da ich weiß, wie gern sie Bücher haben," sagte er mit einem hinterlistigen Lächeln, „werden Sie dieses Regal mal richtig säubern und schauen, ob alles richtig an seinem Platz steht und sie dürfen erst gehen, wenn sie damit fertig sind, ich hoffe, wir haben uns verstanden Mr. Weasley?"
„Ja." und Ron gab sich Mühe, ihm nicht gleich an die Gurgel zu springen. Ron mochte die Bibliothek und Lesen überhaupt nicht und diese Aufgabe würde Stunden dauern. Filch war mittlerweile gegangen und Ron fing an sich erst mal das Material zum Saubermachen zu zaubern und gleich darauf fing er an, immer an Hermine denkend und hoffend, dass sie nicht allzu sauer auf ihn sein würde.
Schließlich stellte er das letzte Buch von diesem Regal zurück an seinen Platz. Es war mittlerweile Mitternacht und er machte sich zurück zum Gemeinschaftsraum.
Er wollte nur noch schlafen und diesen beschissen Tag vergessen und morgen würde er Hermine alles erklären, sie würde bestimmt auch lachen, dachte er bei sich, denn wenn sie erfahren würde, dass er den Abend in der Bibliothek verbracht hatte, statt mit ihr zu reden, dann konnte sie nicht sauer auf ihn sein. Vor dem Portrait der fetten Dame angekommen, sagte er verschlafen das Passwort und die Tür öffnete sich.
Es war niemand mehr im Gemeinschaftsraum und als er zum Kamin sah, traute er seinen müden Augen nicht. Hermine, schlafend.
:Wie schön sie doch ist: dachte er bei sich.
Er ging leise auf das Sofa zu und setzte sich vorsichtig auf die Couch. Seine Finger strichen zart über ihre Wangen und dann durch ihre Locken.
Sie bewegte sich leicht
unter seiner Berührung und er zog seine Hand zurück und
stand auf:
"Hermine.", sagte er leise, doch sie wurde nicht
wach. Er versuchte es noch einmal. Diesmal bewegte sie sich und
schlug ihre Augen auf.
Hermine wusste erst nicht genau , wo sie war, doch dann fiel ihr wieder ein, dass sie es sich mit einem Buch am Kamin gemütlich gemacht hatte. Hermine wusste nicht, ob sie sauer oder erleichtert war. Sauer, dass er sie versetzt hatte, und erleichtert, dass er jetzt vor ihr stand, doch sie entschied sich erst mal anzuhören, warum er nicht gekommen war.
„Oh, ich bin wohl eingeschlafen. Und wo hast du dich rumgetrieben?"
„Rumtreiben wäre ja noch schön gewesen. Es tut mir Leid, dass ich erst jetzt gekommen bin, aber…"
„Du bist jetzt erst jetzt gekommen, wirklich, warum?"
„Ms. Norris, diese blöde Katze und Filch haben mich aufgehalten. Ich habe ihr nur einen harmlosen Tritt verpasst und Filch hat es leider gesehen und hat mich dann in die Bibliothek zu einer Strafarbeit geschleppt."
„Du hast Ms. Norris getreten und musstest zur Strafe in die Bibliothek?" Hermine konnte sich ihr Lachen nicht mehr verkneifen.
„Ey, ich weiß gar nicht, was es da zu lachen gibt, das war eine schmerzliche Erfahrung.", gab er mit einem Lachen als Antwort.
Beide hatten sich erst nach einer Minute beruhigt. Hermine hatte sich mittlerweile hingesetzt, damit Ron neben ihr Platz nehmen konnte. Hermine kam sich plötzlich ziemlich blöd vor, doch da Ron nichts sagte, fing sie mit dem Gespräch an.
„Ron seid die Schule angefangen hat, bist du irgendwie… na ja wie soll ich es ausdrücken, irgendwie anders."
Ron drehte sich der Magen um, sie hatte es also bemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Er brachte ein nervöses „Nein, mit mir ist nichts."
„Auch wenn ich es vielleicht nicht hören sollte, aber ich habe gesehen, wie du Ginny heute am See angeschrien hast und es ging eindeutig nicht um eine Familiensache, sonst würde ich mich wirklich nicht einmischen. Das weißt du doch hoffentlich." Ron wusste nicht, was er darauf antworten sollte und das einzige was er im Moment denken konnte, war so schnell wie möglich raus aus dieser Situation zu kommen.
„Hermine, das geht dich nichts an." sagte er kühl. „Ich werde jetzt auch nach oben gehen und mich schlafen legen, es war doch sehr anstrengend diese Strafarbeit."
Hermine lief es eiskalt den Rücken runter. Das kannte sie nicht von ihm und dass er ihr so wenig vertraute, machte sie traurig. Sie startete noch einen Versuch:
„Ron, vertraust du mir nicht, ich möchte doch nur wissen, was so in deinem Kopf vorgeht. Immerhin sind wir Freunde." Der letzte Satz fiel ihr sehr schwer, denn je mehr Zeit sie in seiner Nähe verbrachte, desto mehr Platz nahm Ron in ihrem Herzen ein.
„Freunde, ja. Du bist doch nur mit deinem tollen Freund zusammen und …ach ich werde jetzt gehen." Er war schon an der Treppe als Hermione ganz nah vor ihm stand und nochmals fragte:
„Vertraust du mir nicht mehr? Und komme mir diesmal nicht so blöd! Ich habe hier schließlich lange auf dich gewartet, da komme mir nicht so Blöd, Ron. Ich kann nichts für deine Probleme, ich will dir doch nur helfen.", sagte sie schon etwas lauter.
Ron der von
dieser Nähe leicht abgelenkt war, trat einen Schritt zurück
und Hermine stellte mit bedauern fest, dass ihr das gar nicht gefiel.
"Darüber kann ich mit dir nicht reden. So und nun will
ich nicht mehr darüber reden. Am Besten wir gehen uns erst mal
aus dem Weg."
:Oh nein! Habe ich diese Worte gerade ausgesprochen? Sie sieht so verletzt aus und dabei ist es doch das letzte, was ich will. Ich bin so ein Volltrottel und dazu noch ein riesen Feigling: dachte Ron:
Doch er brachte es auch nicht über seinen Mund, die Worte zurückzunehmen. Außerdem, würde sie ihm überhaupt zuhören?
Hermine konnte kaum atmen. Sie merkte, wie ihr die Tränen in die Augen traten und drehe sich schnell um.
Sie wollte nur noch in ihr Bett und niemanden sehen. So sollte das Gespräch nicht ausgehen, dachte sie. Eine stumme Träne lief ihr über die Wangen, doch sie drehte sich oben am Treppenansatz trotzdem noch mal um. Ron stand immer noch wie erstarrt da und schaute sie an.
„Keine Sorge Ron, ich werde dich nicht mehr ansprechen, wenn du darauf Wert legst. Mach doch, was du willst." Sie versuchte es mit so viel Arroganz und Stolz, wie nur möglich, zu sagen.
Ron konnte nicht fassen, was er da gemacht hatte. Sie zu verletzten, war etwas, wonach ihm nie der Sinn stand. Er sah die Tränen auf ihrem Gesicht, doch ihre Stimme war eisig und das machte ihm am meisten Angst.
:Ich mache alles falsch: Ron ging langsam die Treppen zum Jungenschlafsaal hoch. Oben angekommen ging er noch Zähneputzen und dann ins Bett. Er wollte, dass dieser Tag niemals geschehen wäre und dass er und Hermine wenigstens befreundet waren, doch dass sie gar nicht mehr zu seinem Leben gehören sollte, machte ihm Angst. Ron brauchte viel Zeit, bis er eingeschlafen war.
Ginny war pünktlich um 20:00 Uhr im Verwandlungszimmer. Die ganze Zeit überlegte sie, wie sie es Ben sagen sollte, das Schluss war, doch er löste nicht dasselbe wie Harry in ihr aus. Sie fand es Ben gegenüber nicht fair, ihm weiterhin etwas vorzumachen.
Sie wurde von Ben aus ihren Gedanken gerissen. Er kam freudig auf sie zu, um sie in eine Umarmung zu schließen. Es folgte ein kurzer Kuss. Dann bemerkte er das ernste Gesicht von Ginny und fragte:
„Was schaust du denn so ernst?"
Ginny zögerte, doch sie sagte sich ´´jetzt oder nie.
„Ben ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll, doch es hat sich bei meinen Gefühlen zu dir etwas verändert und ich merke halt…, sie sind nicht mehr stark genug um unsere Beziehung aufrecht zu erhalten und deshalb will ich mit dir Schluss machen. Es tut mir Leid."
Ben, der
darüber sehr geschockt war, brachte erst mal kein Wort zustande,
doch nach einer Minute war es überwunden und er ließ
seiner Verblüffung Luft:
"Was deine Gefühle sind nicht
stark genug? Seit wann weißt du es? Kannst du nachvollziehen,
wie verarscht ich mich fühle.!", seine Stimme wurde immer
lauter.
„Ben, es tut mir wirklich leid.", doch er nahm das nicht wahr. Ben konnte es nicht fassen. Er packte sie stark am Handgelenk und fragte kalt:
„Deine Entschuldigungen kannst du dir sparen."
„Auh, Ben, du tust mir weh!" Sie versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, doch er war zu stark. Ben drückte nur doller zu und ein eisiges Lächeln umspielte seine Lippen.
„Oh. Tja, das tut mir ja dann schrecklich leid", sagte er mit gedehnter Stimme. Ginny konnte nicht anders, ihr liefen vor Schmerzen die Tränen. Ben, der es in seiner Wut erst jetzt bemerkte, ließ augenblicklich los und verschwand in den Fluren Hogwarts. Ginny schaute auf ihr Handgelenk, es zeichneten sich bereits jetzt schon blaue Flecken ab. Sie rannte schnell aus dem Klassenzimmer in Richtung Gryffindorturm, wo sie gleich in den Mädchenschlafsaal ging.
So das wars mal wieder. Bitte schreibt mir eure Meinung dazu. Die Schwarzleser auch. ;-)
knuddel
Josi
