Disclaimer: siehe Kapitel 1
Hi Misato-6, hallo Alle zusammen!
Misato-6:
Danke, danke, danke für dein Lob. Ich hoffe, du hattest Spaß beim Ski fahren. Wo warst du denn, wenn man fragen darf? Gibt es irgendwo in Deutschland genug Schnee dafür. Die meisten von denen ich gehört habe, mußte bis nach Österreich fahren. So und nun will ich dich auch nicht länger auf die Folter spannen. Weiter geht es mit Teil 13, hier hoffentlich eine Glückszahl. :-)
Viele Grüße
Whitelightner78
Kapitel 13 – Wer war König Artus? – Teil 1
Diesmal war jene Person dran, über die am meisten geschrieben worden war. Die jenige Person die mit jedem etwas zu tun hatte, mit denen sie sich schon beschäftigt hatte. Es war König Artus. Chris war froh, dass Melanie seinen Wink verstanden hatte und ihn erstmal nichts mehr über die Zukunft fragte. Es gelang ihm sich etwas zu sammeln und sich auf die weitere Arbeit zu konzentrieren. Als Melanie allerdings begann die erste Erzählung über Artus zu lesen, kam ihn der Gedanke, dass er womöglich nicht nur in der Zukunft einige Probleme hatte, sondern auch hier in der Vergangenheit haben würde. Probleme in der Gestalt eines magischen Schwertes. Er wurde den bitteren Nachgeschmack nicht los der ihm sagte, dass die Chance groß war, dass es der gesuchte König Artus, der Gegenwart ist. Er wollte es einfach nicht dieses Schwert, anderseits wollte er auch nicht, das sein Bruder dieses Schwert bekommt, solange nicht klar ist, was die Ursache für seine dramatische Veränderung war. Aber alles Grübeln hatte im Moment keinen Sinn, sie musste sich erst mal durch alle Infos arbeiten und dann konnte es sich, nach zusammentragen aller Fakten, immer noch Gedanken über die Zukunft machen. Mit diesem Gedanken schloss er erstmal alle Grübeleien ab und hörte Melanie wieder konzentriert zu, die, immer noch und lautstark die erste Erzählung über König Artus zum Besten gab. Die Geschichte trug den Titel „Wer war König Artus wirklich?". Melanie machte eine kurze Pause und sah Chris an. Als er ihr zunickte lass sie weiter. „Die Legende von König Artus und den Rittern der Tafelrunde ist eine der bekanntesten Erzählungen in Europa. Ihre Abenteuer und Taten dienten als Vorbild für die Ideale des Rittertums während des 12. und 13. Jahrhunderts. Der britische Gründungsmythos steht auch in Verbindung zu dem sagenumwobenen König. Viele glauben, dass König Artus wirklich existierte. 1191 entdeckten Mönche auf dem Friedhof ihrer Abtei Glastonbury die Knochen eines unbekannten Königs und seiner Gemahlin. Sie gehen davon aus, dass es sich um die Überreste von König Artus und Königin Ginevre handeln muss und betten sie in der Kirche. Von da geht ein regelrechter Sturm auf Glastonbury los, sie ist bis heute eine Pilgerstätte für Artus-Fans in ganz Europa. Bis heute sind die Gebeine nicht mehr aufgetaucht. Englischen Königsfamilien, wie z.B. die Tudors, behaupteten direkte Nachfahren von König Artus zu sein, damit sie ihre Machtstellung festigen können. Da die ersten Artus-Sagen keltischen und walisischen Ursprungs sind, gehen viele Forscher davon aus, dass ein englischer Herrscher Vorbild für den sagenumwobenen König gewesen sein könnte. Eine weitere weit verbreitete These ist, dass sich hinter König Artus der bretonische Heerführer Riothamus aus dem 5. Jahrhundert dahinter verbirgt. Einige seiner Taten in Gallien decken sich mit Erzählungen aus der Artus-Sage. Die Strahlkraft König Artus hat auch die heutigen Wissenschaftler nicht in Ruhe gelassen, seit Jahrzehnten sind sie auf der Suche nach dem historischen Vorbild. Eine aktuelle und aufregende These führt tief in den Balkan zu einem legendären Volk von Steppenkriegern, den Sarmaten. Die sarmatischen Reiterheere waren in ganz Europa gefürchtet und bereiteten den römischen Legionen an den östlichen Grenzen ständig Probleme. Die Steppenkrieger beherrschten es perfekt vom Pferde aus mit Lanze, Schwert und Schild ihrer Gegner zu bekämpfen. Ihr unbändiger Kampfeswille und ihr halsbrecherischer Mut waren berühmt und berüchtigt im gesamten römischen Imperium. In der römischen Geschichtsschreibung ist die Rede von einem römischen Feldherrn, der es im 2. Jahrhundert schaffte, das wilde Reitervolk zu bändigen und sie in Dienste Roms zu stellen. Hier fragen sich viele, ob er vielleicht der wahre König Artus ist." „Das sind mal etwas andere Theorie, als die die man gewöhnlich so hört", sagte Chris. „Das ist aller wahr. Das ist auch die neuste Erzählung, bzw. die neuste Theorie, die sich in diesem Buch so finden. Sie stammen einem Jahr, nach der Jahrtausendwende und wurde aufgestellt und recherchiert von einem Team einer Doku – Show die sich mit u. a. Mysterien beschäftigt." „Warum nicht", sagte Chris. Mir ist egal wer und warum er die Theorie aufgestellt hat. Jede Information die uns hilft oder uns auf einen Weg bring, wo wir die Lösung finden können, ist eine gute Information." Chris nahm einen Stift und machte einige Notizen auf ein leeres Blattpapier. Nachdem er das vollendet hatte las Melanie die nächste Geschichte über König Artus vor. „Artus ist der legendäre König der Briten, der mit seinen Rittern der Tafelrunde zum Mittelpunkt eines umfangreichen Sagenkreises wurde. Der historische Artus ist in der Forschung umstritten; gesichert scheint, dass er ein britannischer Regionalfürst und Heerführer war, der um 500 eine Invasion der Angelsachsen abwehrte und wahrscheinlich 537 in der Schlacht von Camlan fiel. Der Sage nach war Artus der Sohn des britannischen Königs Uther Pendragon. Er wurde vom Zauberer Merlin erzogen, war klug und tapfer und zog ausgewählte Ritter an seinen Hof, die, um Streitigkeiten über die Rangordnung zu vermeiden, sich bei ihren Zusammenkünften um eine runde Tafel versammelten. Artus war der Gemahl von Königin Guinevere und unterhielt im sagenhaften Camelot einen prächtigen Hof. Auf dem Festland führte er Krieg gegen das Römische Reich und vertraute für die Zeit seiner Abwesenheit Land und Gemahlin seinem Neffen Mordred an. Mordred bemächtigte sich beider; Artus fiel in einem Zweikampf mit Mordred und wurde auf die mythische Insel Avalon entrückt, von der er einst zurückkehren soll. Erstmals erwähnt wird Artus in der walisischen Dichtung Y Gododdin (um 600). Dann taucht Artus als historische Figur in der Historia Britonum (um 850) auf. Die Annales Cambriae aus dem 10. Jahrhundert führen ihn ebenfalls auf und nennen 537 als sein Todesjahr. Die Historia Regum Britanniae (um 1139), eine zum Teil legendarisch ausgeschmückte Geschichte der britannischen Könige, wurde zur Hauptquelle aller späteren Artussagen, die den König dann zu einem Ideal mittelalterlichen Rittertums verklärten und vom Regionalkönig, über den kaum etwas überliefert ist, zum glanzvollen, mächtigen Herrscher hochstilisierten." Wieder machte Melanie eine kleine Lesepause, um mit Chris zu besprechen, welche der erlangten Information sie auf ihrer Notizensammlung vermerken musste. Dann war auch das erledigt und Melanie begann mit Erzählung Nummer drei, mit dem Name „Die Legende vom König Artus". „Zu Beginn der Geschichte war Uther Pendragon der König Britanniens. Er verliebte sich in Igraine, doch diese war mit Gorlois, dem Herzog von Cornwall verheiratet. Uther war besessen von ihr. Durch einen Trick gelang es ihm, Gorlois zu töten und das Lager mit Igraine zu teilen. Auf diese Weise wurde Artus gezeugt. Der junge Artus wuchs bei dem Zauberer Merlin auf. Dieser hatte schon zuvor für Uther eine Festung mit einer Tafelrunde erbaut, an der unter anderem ein Platz für den Heiligen Gral reserviert war. Der Gral war vor langer zeit Joseph von Arimathia anvertraut worden, der durch diesen die Gefangenschaft in Palästina überlebte. Joseph brachte den Gral später nach Britannien. Durch die Sündhaftigkeit der Menschen ging er dort jedoch wieder verloren. Als Uther starb wussten die Ritter seiner Tafelrunde nicht, wie sie den nächsten König bestimmen sollten, denn Uther hatte keine legitimen männlichen Nachkommen hinterlassen. Sie fragten Merlin um Rat. Merlin erzählte ihnen, dass es ein Zauberschwert gäbe, das in einem Stein steckte. Dieser Stein tauchte darauf hin auf wundersame Weise in London auf. Nur der, der das Schwert aus dem Stein ziehen könnte, sollte Uthers Nachfolger werden. Viele versuchten es, doch das Schwert rührte sich nicht. Über die Jahre stritten die Ritter untereinander um die Vorherrschaft, weil sie nach all der Zeit nicht mehr damit rechneten, dass sich der wahre König finden würde, der das Schwert aus dem Stein ziehen könnte. Viele Jahre später zog der Ritter, den Merlin mit Artus' Schutz beauftragt hatte, zu einem Turnier nach London. Artus begleitete ihn. Kurz vor dem Turnier bemerkte der Ritter, dass er kein Schwert dabei hatte. Er schickte Artus los, um eines zu beschaffen. Der Junge fand einen Stein mit einem Schwert darin. Ohne dessen Bedeutung zu kennen, zog er es heraus und brachte es seinem Ritter. Dieser erkannte das Schwert und so wurde Artus König von Britannien. Trotzdem gab es noch immer Ritter, die ihn nicht als König akzeptierten. Merlin half ihm mit Magie sich durchzusetzen und Frieden nach Britannien zu bringen. Doch auch die Magie stand nur so lange auf seiner Seite, wie er das richtige tat. Als Artus eines Tages grundlos das Schwert gegen einen anderen Ritter zog, zerbrach seine Klinge. Danach schritt Artus ratlos am Ufer eines Sees auf und ab und bereute seine Tat. Da erhob sich plötzlich eine Hand aus dem Wasser und übergab ihm ein anderes Zauberschwert: Excalibur. Da er nun erneut auf diese magische Art bewaffnet war, konnte er weiterhin als König über Britannien herrschen. Er besiegte die Angelsachsen. König Leodegraunce von Schottland half er gegen die Iren. Zum Dank dafür gab Leodegraunce ihm seine Tochter Guinevere zur Verlobten. Merlin hatte wegen dieser Verbindung Bedenken, weil er wusste, dass Guinevere eigentlich Lancelot zugetan war, einem von Artus Rittern. Letztlich jedoch lenkte Merlin ein und schenkte Artus und Guinevere seinen Segen. Obwohl Guinevere nun verheiratet war verliebte sie sich in Lancelot. Als Artus davon erfuhr, dass seine Gattin ihm untreu war wurde er wütend. Lancelot musste vor ihm in die Bretagne fliehen. Aber Artus folgte ihm und belagerte die Festung in der er sich verbarg. Hinter Artus' Rücken schmiedete jedoch dessen Neffe Mordred seine eigenen Pläne. Noch während der König in der Bretagne war, nahm Mordred Camelot ein und zwang Guinevere ihn zu heiraten indem er verbreitete, dass der König im Kampf gefallen sei. Als er davon erfuhr brach Artus die Belagerung ab und kehrte nach Britannien zurück. Dort rief er seine Leute zusammen um gegen seinen Neffen und dessen Männer zu kämpfen. Als sich die beiden Heere eines Tages gegenüber standen, trafen sich Mordred und Artus wie es der damaligen Sitte entsprach zwischen den Linien, um einen möglichen Frieden ein letztes Mal zu besprechen. Keiner von beiden traute dem anderen und beide hatten ihre Leute angewiesen sofort anzugreifen wenn auch nur ein gegnerischer Soldat seine Waffe zöge. Noch bevor die beiden Anführer zu einer Einigung kommen konnten, zog einer der Kämpfer sein Schwert um eine Schlange zu erschlagen und es kam zur Schlacht. Die größten Ritter Britanniens fielen bei diesem Kampf fast ausnahmslos. Nur zwei von Artus' Rittern überlebten. Mordred starb. Artus selbst wurde schwer verletzt. Als der König seinen eigenen Tod nahen sah, befahl er dass Excalibur in den See geworfen werden sollte. Man kam seinem Befehl nach. Dieselbe Hand, die ihm einst das Schwert gegeben hatte, erhob sich aus dem See und nahm es nun zurück. Der tödlich verletzte Artus wurde von einem Zauberboot mit drei Frauen über den See fort gebracht. Er sagte, dass ihn sein Weg nun auf die Insel Avalon führen werde, wo er geheilt werden sollte. Eines Tages werde er jedoch zurückkehren und die Führung über sein Volk erneut übernehmen. „Die Geschichten um das Schwert und die Menschen sind sehr verwirrend, aber bei den in diesem Buch aufgelisteten Information über Artus kann ich einige Gemeinsamkeiten entdecken", sagte Chris. „Sehe ich auch so", entgegnete Melanie. „Aber bevor wir von all den Information überflutet werden, sollte wir mal wieder ein Pause machen", erklärte Chris. Melanie stimmte ihm zu. „Also was ist den dein Lieblingsfilm, Melanie?" „Star – Wars." „Der Krieg der Sterne. Der war ganz interessant, aber für meinen Geschmack etwas zu alt." „Naja, mein Lieber, auch wenn wir jetzt fast gleich alt sein sollten. Bin ich trotzdem älter als du. Ich bin Mitte zwanzig und du? Vielleicht ein kleines Kind oder möglicherweise noch gar nicht geboren. Also für mich ist der Film nicht ganz so alt wie für dich." „Touché. Und im Übrigen, ich bin sogar noch nicht mal gezeugt worden", erklärte er. „Was ist das den für ein Gefühl, wenn man weiß, das man in einer Zeit ist, wo die eigenen Eltern noch nicht einmal dafür gesorgt haben, das man existiert." „Ein sehr merkwürdiges. Der Gedanke daran, sich seine Eltern beim Sex vorzustellen, beim dem man gezeugt wurde ist auch nicht wirklich erbauend. Also lass uns über was anderes reden. Wer war deine Lieblingsfigur? Es gab ja insgesamt sechs Filme und hunderte von Bücher und Comics usw." „Luke Skywalker", sagte sie. Ich fand das toll wie er so mit seinem Laserschwert gekämpft hat und immer wieder die ganze Galaxis gerettet hat. Ich war bereits Fan, als ich noch nicht wusste, dass es Hexen gibt und ich eine bin. Doch am begeisterten war ich von der Tatsache, das Luke mit alles mit seinen Gedanken bewegen konnte." „Du stehst also auf Helden, was?"
