Clubbing
Hallöchen,
jetzt poste ich Kapitel 14. Ich freue mich, dass so viele meine Story lesen. Zu diesem Kapitel gibt es natürlich wie immer ein kleines Outfit, dass ich auf meinem Tumblr Account posten werde. (Account Name Mexxi3003) Ich würde mich freuen, wenn ihr mir paar Comments dalasst. Ich nehme auch super gerne Vorschläge, Wünsche oder Verbesserungen auf und natürlich an.
Clubbing
D'artagnan setzte sich auf einen Barhocker und beobachte dezent die Menge. Die Tanzfläche war für die Uhrzeit schon sehr gut voll und einige Personen drängten sich gegeneinander. Er war zwar immer vorn dabei und tanzte sehr gerne, doch er hatte nicht wirklich Lust sich an fremde Körper zu schmiegen. Er wandte sich lieber der Bar zu.
Sogleich kam auch eine Dame Mitte 30 auf ihn zu. „Na mein Hübscher, was darf ich dir bringen?" Die laute Musik wurde von einigen Glastrennwänden von der Bar abgehalten, sodass D'artagnan sie gut verstehen konnte und die Dame nicht allzu laut schreien musste. „Tequila" Dabei zeigte er die doppelte Menge mit seinen Fingern an. „Gerne süßer." Sie drehte sich zu den Flaschen um und holte ein Glas.
Währenddessen musterte er sie. Sie war schon vom Leben gezeichnet, daraus schloss er, dass sie schon länger an der Bar arbeitete. Sie trug eine enge Jeans und ein schwarzes Oberteil mit einer Schnürung am Ausschnitt, dass ihm einen sehr tiefen Einblick gewährte. Sie drehte sich mit einem Schwung, der nicht mehr ganz zur der Tageszeit passte, um. „Hier bitte." Sie stellte den doppelten Tequila auf den Tresen. Er nickte nur, nahm das Glas und kippte den Drink runter. „Noch einen." Sie hatte die Falsche noch in der Hand und goss nochmal nach.
„Na was bedrückt dich, sollten nicht ein paar Frauen an deinen Armen hängen." Sie lehnte sich auf den Tresen und schaute ihn verführerisch an. „Ach die Frauen. Die können heute Nacht noch kommen." Dabei lehnte er sich ihr entgegen und versuchte leicht zu lallen. Sie sprang sofort darauf an und berührte seinen Arm. „Was führt dich dann hierher, wenn es nicht die Frauen sind."
Er nahm nochmal das Glas in die Hand und kippte es hinunter. „Die Ablenkung." „Nun die kann ich dir geben." Sie wollte nochmals ihm nachschenken. „Von was brauchst du denn die Ablenkung?" D'artagnan legte vorsichtig die Hand auf das Glas, er wollte zwar betrunken wirken, dennoch benötigte er all seine Sinne. „Gefeuert haben mich die Schweine." Diesmal erhob er leicht seine Stimme. Dennoch wollte er nicht unnötig Aufmerksamkeit bekommen.
„Scheiße, hier trink noch was, geht auf mich. Wo hast du denn gearbeitet?" Sie nahm wieder die Flasche. Er lenkte sie gekonnt ab. „Bei dem Louis. Ein Trottel. Ein Monat stand ich am dem Scheiß Tor. Selbst als es geregnet hatte. Und jetzt werde ich einfach gefeuert." „Ach bei dem Louis, dem sogenannten King." Sie verzog die Mundwinkel. „Wohl nicht sein größter Fan?" D'artagnan grinste leicht.
„Naja, hier ist er nicht so gerne gesehen, gut das du da weg bist. Es wagen sich nicht viele von seiner Securitygruppe hier her. Jetzt können sie sich auch grad gar nirgends hinbewegen." Sagte sie nur und wendete sich ab. Nun wurde D'artagnan hellhörig. „Wie meinst du das?" „Es war wahrscheinlich nicht deine Schuld, dass du gefeuert wurden bist." Sie wollte schnell von dem Thema ablenken, dennoch ließ er nicht locker. „Was, nicht meine Schuld, wem denn dann seine?" Er schaute sie an. „Ich darf es nicht sagen!" Sie drehte sich verschwörerisch um und suchte nach jemanden. Sie wollte wohl unter keinen Umständen belauscht werden.
Er musste es anders versuchen. Er beugte sich weiter nach vorne. „Na komm Baby, ich muss doch heute auf jemanden trinken. Sag mir einfach nur einen Namen und ich bedanke mich bei demjenigen, dass ich nun nicht mehr für den ollen Louis arbeiten muss." „Ich kenne keine Namen. Ich weiß nur" sie beugte sich nah zu ihm. „… jede Nacht, auch am Tag, war jemand anders auf seinem Gelände oder auch im Chateau. Es werden Wetten abgeschlossen und jeder muss eine kleine Trophäe mitbringen, als Beweis. Je prunkvoller und je gefährlicher die Besorgung, desto höher kommt er auf das Brett."
„Das Brett?" D'artagnan schaute sich fragend um. Sie zerrte schnell sein Gesicht in ihre Richtung. Schon jetzt vermisste er Constance weiche Hände. „Schau dich nicht so um, aber die Tafel mit den Getränken ist die eigentliche Tafel. Wenn man sie mit Schwarzlicht anleuchtet, werden die einzelnen Namen, die Gegenstände und die Wetten sichtbar." „Ah, dass ist ja interessant" flüsterte D'artagnan.
Porthos saß wie üblich an einem der Pokertische, die im oberen Teil des Clubs angesiedelt waren. Er war gut dabei, hatte aber auch schon einiges verloren. „Komm ich will sehen." Er legte seine Karten auf den Tisch. Sein Gegenüber tat es ihm gleich. Dieses Mal hatte er Glück und er gewann den Pott. Der dritte am Tisch klopfte ihm auf die Schulter und beglückwünschte ihn. Als Porthos nun die Karten ausgab, fragte er beiläufig. „Es ist doch um die Uhrzeit voller in der Area hier. Was denn jetzt los? Hat irgendwo was Neues aufgemacht."
„Ach Porthos, hast du es nicht gehört?" Nun sprach der vierte. „Nein, was denn? Wir haben grad so ein Babysitter Job, da bekommt man leider nichts mit." Sie nahmen nun die Karten auf. „Die rote Garde, die hier ja auch immer mitmischt, hat Ausgangssperre." „Ausgangssperre?" Porthos blinzelte unglaubwürdig. „Jep, darf niemand mehr wirklich raus. Die Kneipen, Clubs, Bars und vor allem die Bordelle müssen sie meiden. Strikte Anweisungen."
Der vierte, der gerade gesprochen hat, erhöhte den Einsatz. Porthos ging erzwungener maßen mit. „Ja, ich habe das gleiche gehört, weißt schon. Von meiner Frau der Bruder, Ferdinand, der ist da ganz neu." Der zweite stieg aus. „Noch nicht mal alleine einkaufen dürfen sie." Nun lachte der vierte und erhöhte wieder. „Da habt ihr es richtig gut bei dem King." Porthos legte die nötigen Bündel Scheine in die Mitte „Jetzt wo ich das höre, mach ich gerne den Aufpasser." Nun lachten alle.
„Männer, Karten auf den Tisch." Der vierte legte sein Blatt offen. „Mist, das war wohl nix. Ihr habt mich ausgenommen." Porthos warf sein Blatt einfach so mit Wucht hin. „Ein anderes Mal, Porthos."
- Nächster Tag
Aramis klopfte an Annes Tür. Sie eilte zur Tür und öffnete sie. Aramis vergaß glatt warum er überhaupt zu ihr kam. Sie trug ein ärmelloses, knietiefes Kleid. Es war marine-weiß gestreift und an der Taille mit einem kleinen roten Gürtel ausgestattet. Dazu hatte sie wieder ihre roten High Heels aus Lack an. Darüber ein leichtes Jäckchen, auch wieder in Rot. „Aramis, Guten Morgen, haben sie gut geschlafen?" Anne hatte gehofft diesen Effekt auf ihn zu haben. Sie musste bei ihm wohl scharfe Geschütze auffahren.
„Madame" er deutete einen Diener an und gab ihren einen Handkuss. „Bei euren Outfits raubt ihr mir jeden Schlaf." Sie lächelte ihn nur verführerisch an. „Sie möchten heute nochmal zu Rochefort?" „Ja, wenn das möglich ist?" Sie wandte sich ihm ab und lief nochmal in ihre Räumlichkeiten und holte ihre schwarze Michael Kors Tasche. „Natürlich, ich werde sie begleiten." Sie ging wieder zu ihm und verschloss die Tür. „Das freut mich sehr. Sind die anderen verhindert?"
„D'artagnan und Porthos hatten eine nächtliche Mission und Treville benötigt Athos für einen Job. Ihr müsst mit mir Vorlieb nehmen." Sie liefen beide den Gang zu den Fahrzeugen entlang. „Ganz alleine zu sein, ist auch nicht verkehrt." Dabei schaute sie ihn schon wieder an. Er wollte sie eigentlich nur noch in die nächste Ecke ziehen, besann sich aber wieder. Schließlich ist sie eine enge Vertraute und Verwandte zum King und er ist sein Arbeitgeber.
„Athos, könntest du mich bitte beim King vertreten? Es geht um eine Sicherheitsüberprüfung von Örtlichkeiten und Personen. Ich muss diesen Bericht fertig schreiben und das Briefing für den King fertigstellen." Treville saß an seinen Bürotisch, der überquoll mit Dokumenten, Papieren und Akten. In der Mitte stand ein Laptop, der so gar keinen Platz mehr hatte.
Athos, der auf dem Stuhl gegenübersaß, erkannte die Zeitnot seines Capitains. „Natürlich." „Danke, in einer Stunde, in den Gemächern des Kings." Athos erhob sich. „Ich werde da sein. Kann ich sonst etwas übernehmen?" „Nein, danke, damit ist schon geholfen. Sind die beiden Damen im Haus?" Treville sah von den Blättern auf.
„Anne ist mit Aramis zu Rochefort. Constance blieb im Chateau. D'artagnan und Porthos haben den heutigen Tag frei, wurde bestimmt spät gestern." Damit grinste Athos leicht und ging aus dem Büro. „Gut, wie ich sehe, hast du das Alltagsgeschäft im Griff." Treville wandte sich wieder der Arbeit zu.
Anne ging in das Gebäude von Rochefort, dort wurde sie von eben diesem erwartet. „Ah Monsieur Rochefort, vielen Dank, dass sie sich die Zeit nehmen." Anne begrüßte ihn freundlich, dennoch distanziert. Rochefort ließ sich es nicht anmerken, dass ihre Zurückhaltung ihn kränkte. „Für eine solche Frau muss man sich die Zeit nehmen." Er geleitete sie zur Tür seines Arbeitszimmers. „Ich denke, den kleinen Wachsoldaten könnt ihr draußen lassen. Bei den ganzen Zahlen versteht er eh nichts. Am Ende ist er nur verwirrt." Dabei lachte er laut und schief.
Anne wollte Widerspruch einlegen und Aramis verteidigen, er kam ihr jedoch zuvor. „Madame, ich warte vor der Tür und höre alles." Bei dem letzten Teil des Satzes sah er vor allem Rochefort an. „Ist gut Aramis, es wird nicht lange dauern." Dabei sah sie ihn an und streichelte behutsam seinen Arm. Er nickte nur, war völlig in ihren Bann gezogen.
Rochefort schaute Aramis bei diesem Austausch der Zärtlichkeit hasserfüllt an und schob Anne durch die Tür und verschloss sie fest hinter sich. „Anne, ich freue mich überaus, dass ihr hier seid. Darf ich euch etwas anbieten? Champagner, Wein? Ich habe ausgezeichneten Wein." Rochefort bewegte dabei ausladend seine Hände. Anne wollte es nur schnell hinter sich bringen.
„Nein danke, Rochefort. Es gibt einen wichtigen Grund warum ich hier bin und ich möchte ihre aber auch meine Zeit nicht mit Höflichkeiten verschwenden." Bevor sie weitersprechen konnte, nahm er sich einen Stuhl und setzte sich sehr nah neben sie. „Natürlich, nichts liegt mir ferner ihre kostbare Zeit zu stehlen." Sie nahm einige Unterlagen aus ihrer Tasche. „Da sie ja so nett waren und uns sehr viele Unterlagen zur Verfügung gestellt haben, konnten Constance und ich gründlich die Vorkommnisse recherchieren."
Anne schaute ihn dabei erbost an. Sie war ziemlich sauer, dass Rochefort sie mit Unterlagen zugeschüttet hatte und er sollte dies spüren. Er war jedoch wie ein Fisch, glatt, an ihm blieb nichts haften. Auch dieses Mal lächelte er sie nur an und sagte „Ich wollte ihren Anforderungen und vor allem ihrer Bitte nachkommen. Ich hoffe es war zur ihrer Zufriedenheit." Anne schnaube nur leicht und besann sich ihrer guten Erziehung.
„Rochefort, wir haben entdeckt, dass die Spenden nicht ankommen, sie werden von ihnen von den Konten gebucht." Er wollte etwas sagen, aber Anne erhob die Hand. „Das es nun aber nicht genug ist, sie haben auch noch diese Aktionen, diese Abbuchungen, vertuscht in dem sie mit den Zahlen der Restaurants gespielt haben. Louis war außer sich." Nun schlug Rochefort die Hand vor den Mund.
„Sie haben es Louis erzählt?" Er schaute zu Boden. „Natürlich, er ist meine Familie und er hat mir die Aufgabe erteilt, seine Unternehmungen zu kontrollieren." Rochefort stand auf und ging auf eines der Fenster zu. „Anne, wie soll ich es erklären. Ich…Ich habe es nicht extra gemacht. Ich würde den King niemals betrügen, ihn niemals hintergehen. Ich stehe loyal zu ihm." Dann drehte er sich um und ging schnellen Schrittes zu Anne. Er warf sich vor ihr auf die Knie und nahm ihre Hand. Dabei schaute er sie eindringlich an.
„Anne, sie müssen den King überzeugen, dass ich es nicht wollte. Ich werde es nie wieder machen." Sie war ziemlich überrascht von seiner Stimmung und das er vor ihr kniete. „Ich…..
-Fortsetzung folgt-
