Sara schüttelte ungläubig den Kopf, und sah abwechselnd zu Grissom und dann wieder auf den Ring. Seine Blicke ließen ihren Körper erzittern. Konnte sie dem Verlangen, der Sehsucht, die sie in seinen Augen sah, widerstehen?

Jetzt ließ Grissom den Kopf sinken. „Seit Monaten habe ich den Ring immer bei mir…" bekannte er kleinlaut „…Ich habe immer auf den richtigen Moment gewartet. Und als ich glaubte, dieser wäre gekommen, warst du weg…einfach so…" Sara zuckte zusammen. Mein Gott, was hatte sie getan? Einmal mehr wurde ihr bewusst, wie egoistisch sie gehandelt hat.

Mit Tränen in den Augen schaute Grissom sie an „…Ich bin in solchen Sachen ungeübt, und wusste nicht, wie ich es anstellen sollte…" fuhr er fort „…deswegen war ich bei Heather. Sie hat mir beim Aussuchen des Ringes geholfen, sie hat mir immer wieder gesagt, ich solle mich von meinen Gefühlen leiten lassen, und bei welcher Gelegenheit, und wie ich dich bitten solle, meine Frau zu werden." Die Worte sprudelten nur so raus, und das Gefühl der Erleichterung ließ ihn aufatmen.

Schluchzend hatte Sara jedes Wort in sich aufgesogen. Alles, was sie in diesem Augenblick tun konnte, war, ihn in die Arme zu nehmen. „Verzeih mir..." brachte sie nur unter Tränen hervor und beteuerte immer wieder „Es tut mir so leid." Beide hielten einender so fest, als könne man sie im nächsten Moment auseinander reißen.

Erst nach einigen Minuten lösten sie sich voneinander, und Sara betrachtete wieder den Ring auf ihrem Finger. „Ich liebe dich, Gil. Und ich wünsche mir nichts mehr, als deine Frau zu werden…" begann sie kaum hörbar „..und mit dir zusammen unser Kind aufwachsen zu sehen."

Glücklich strahlten ihr seine Augen entgegen. Und bevor Beide sich einem langersehnten und leidenschaftlichen Kuß hingaben, flüsterte Grissom. „Ich liebe euch beide so sehr, und ich werde euch nie wieder gehen lassen."

ENDE