Weihnachten und Hochzeit

Die Woche vor Weihnachten verging wie im Flug. Harry vertrieb sich die Zeit, in welcher Draco an der Uni war oder lernen musste, mit zeichnen oder er spielte mit Marie. Doch sobald Severus Abends ankam war er abgemeldet und die Kleine wollte nur noch mit Sev spielen. Harry hatte sich zwar langsam an das Bild, Snape auf dem Boden liegend mit einer zwei jährigen Puppen spielend gewöhnt, trotzdem musste er immer wieder einen Lachanfall unterdrücken. Er hoffte für Severus das keiner seiner Schüler das heraus finden würde und er, wenn Marie nach Hogwarts ging, nicht mehr dort sein würde. Immer wieder geriet er auch mit seinem Bruder aneinander. Alexander war in letzter Zeit ziemlich mies gelaunt und ließ seine schlechte Laune an allem und jedem aus, selbst Marie schrie er mehr als einmal an. Als Marie danach weinend zu Harry und Narzissa ins Wohnzimmer kam fasste Harry einen Entschluss. Während Narzissa die Kleine tröstete, machte er sich auf die Suche nach seinem Bruder. Er fand ihn in dessen Zimmer. Er trat ohne zu klopfen ein und stellte Alexander zur Rede. „Was ist eigentlich los mit dir? Seit Tagen bist du die Unfreundlichkeit in Person. Selbst deine Tochter will nicht mit dir in einem Zimmer sein! Wenn du nicht bald wieder normal wirst kannst du Weihnachten alleine verbringen! Ich dachte du freust dich mit uns zu feiern! Immerhin haben wir uns erst wieder gefunden. Aber ich habe mich wohl in dir getäuscht! Entschuldige dich wenigstens bei Marie. Alles andere ist deine Angelegenheit." Wütend, die Tür hinter sich zu knallend, verließ Harry das Zimmer seines Bruders wieder.

Endlich war es Heiligabend. Marie lief schon den ganzen Tag aufgeregt durchs Haus und fragte alle paar Minuten wann denn der Weihnachtsmann endlich kommen würde. Alex benahm sich, zu Harry Erleichterung, einigermaßen ruhig. So verging der Tag. Bald schon war es an der Zeit, dass Harry seinen Onkel abholen musste. Zusammen mit Draco reiste er zum Haus seiner Eltern. Dort wartete Maximilian schon etwas aufgeregt auf seinen Neffen, welchen er eigentlich gar nicht kannte. Er hatte Sally sogar beauftragt Geschenke für seine Gäste zu besorgen, da er sich sicher war, das sie etwas über seine Familie und die Familie des Freundes seines Neffen wusste. Obwohl er Harry so gut wie gar nicht kannte, sagte ihm seine innere Stimme, dass er dem jungen Mann und seinem Freund vertrauen konnte. Schon als er Harry das erste Mal gesehen hatte, wusste er, dass der junge Mann viel durch gemacht haben musste. Seine Augen leuchteten zwar, hatten aber einen kleinen Schatten. Kurz darauf landeten die Drei in der begehbaren Garderobe der Eingangshalle von Malfoy Manor. Sie wollten die Überraschung ja nicht schon im Voraus zu nichte machen. Draco blieb bei Maximilian und Harry ging nachsehen ob Alex schon im Wohnzimmer war. Sobald er eintrat stürmte Marie auf ihn zu: „Wo ist Draco? Ich will endlich Geschenke aufmachen! Cissa hat aber gesagt ich muss warten bis ihr wieder da seid! Kommt Draco??"

Bei der Begeisterung der Kleinen musste Harry grinsen. „Keine Angst, Draco kommt gleich. Er hat bestimmt nur wieder die Zeit vergessen. Ich muss aber noch mal kurz deinen Daddy mitnehmen. Wir kommen aber gleich mit Draco zurück. Bist du solange ein liebes Mädchen und bleibst hier? Ich verspreche dir, es dauert nicht lange!" Marie schien einen Moment zu überlegen, bevor sie zu ihrem Vater lief und ihn mit sich zu Harry zog, „Beeilt euch!"

„Warum muss ich mit nach draußen kommen? Kannst du Draco nicht alleine suchen? Immerhin ist er dein Verlobter! Und überhaupt wozu die ganze Aufregung? Weihnachten ist doch auch nur ein Tag!" „Jetzt halt aber mal den Rand. Weihnachten ist nur ein Tag im Jahr. Du könntest wenigsten für deine Tochter lachen. Außerdem ist es unser erstes Weihnachtsfest! Bedeutet dir das alles denn gar nichts? Dann kannst du auch gern allein in deinem Zimmer feiern, wenn du uns sowieso nur die Laune verderben willst. Weihnachten ist nun mal ein Festtag und ich sehe nicht ein, dass ich mir nachdem ich letztes Jahr ganz allein in der Klinik saß, das von dir kaputt machen lasse. Wenn du willst, dass wir deine Laune verstehen, dann musst du mit uns darüber reden und uns nicht anmachen. Wir können am wenigsten für deine Laune. Wenn du selbst unserem Gast so unfreundlich gegenüber sein willst ist das dein Problem. Du musst die Konsequenzen tragen." Und mit einem Schwung öffnete Harry die Garderobentür und Draco schob Maximilian hinaus in die Halle.

Alex wurde schneeweiß und fing an zu stottern: „Nein, das kann nicht sein, wie, wo, was, warum jetzt?" Dann schmiss er sich vor Maximilians Rollstuhl auf den Boden, schloss seinen Onkel in die Arme und hielt ihn fest, als ob er ihn nie wieder loslassen würde. „Wo warst du? Warum bist du einfach verschwunden? Konntest du nicht wenigstens einen Brief beantworten und sagen, dass es dir gut geht? Ich dachte du seiest Tod! Ich hab dich so vermisst. Und nicht nur ich, selbst Marie. Wie konntest du nur?" Schluchzend klammerte er sich an Maximilian.

Nach einem Blick auf die Uhr räusperte Harry sich um die Aufmerksamkeit der Beiden zu erlangen. „Wir sollten jetzt wirklich ins Wohnzimmer. Alles weitere denke ich, können wir nachher besprechen, wenn Marie im Bett ist. Ich glaube nämlich, wenn wir noch länger warten kommt die Kleine noch um vor Aufregung." Zusammen gingen sie zurück ins Wohnzimmer, wo sie schon sehnsüchtig von Marie erwartet wurden. Sobald Harry die Tür geschlossen hatte und alle um den Baum herum saßen lief die Kleine zu ihren Geschenken und fing an sie auszupacken. Nachdem Marie fertig war begannen auch die Erwachsenen ihre Geschenke aus zu packen. Im Gegensatz zu Marie ließen sie sich jedoch Zeit, sodass es der Kleinen bald langweilig wurde und sie anfing sich mir ihren neuen Spielsachen zu beschäftigen.

Von Draco, seiner Familie und Severus bekam Harry neue Sachen für seinen Mal- und Zeichenkoffer, eine Uhr und Bücher. Von seinem Bruder bekam er ein Fotoalbum mit Bildern aus dessen Kindheit bei Maximilian in Kanada. Als Harry ganz am Ende Alex das Bild, welches er an seinem ersten Tag von Marie gemalt hatte übergab, fehlte diesem zuerst einmal die Sprache, dann aber umarmte er seinen Bruder stürmisch.
Nachdem alle ihre Geschenke ausgepackt hatten setzten sie sich ins Esszimmer und ließen sich von den Elfen bedienen, da Harry diese, genau wie Dracos Eltern und Severus schon vorher, von dem Gast in Kenntnis gesetzt hatten, gab es keinerlei Problem und alle amüsierten sich Bestens.

Es war spät geworden, als die Kleine endlich im Bett lag und Harry, Maximilian, Alexander und Draco endlich Zeit hatten sich zu unterhalten. Maximilian bestand darauf, dass auch Draco Anwesend ist, da er ja schon so gut wie zur Familie gehörte. Harry und Draco hatte Maximilian während des Essens von ihrer Verlobung erzählt und es freute ihn, dass sein Neffe, welcher soviel durch gemacht hatte, jemanden an seiner Seite hatte den er wirklich liebte und der ihn liebte. Langsam fing Maximilian an zu erzählen:
„Ich war Ende Oktober gerade mit dem Auto unterwegs nach Ottawa, als mir irgendwie jemand in die Fahrerseite gefahren ist. An mehr kann ich mich nicht erinnern. Ich bin dann Anfang Januar aus einem Koma aufgewacht, konnte mich aber an kaum was erinnern. Nur mein Leben in England war noch vollständig da, deshalb bin ich zurück gekommen.

Ich habe gehofft, dass es hier jemanden gibt, der mir helfen kann. Nicht nur mit meinem Gedächtnis aber auch, mein Leben im Rollstuhl in den Griff zu bekommen. Als ich in Godrics Hollow ankam, konnte ich mich nicht mal daran erinnern, dass es euch gibt, geschweige denn das Lily und James tot sind. Es war Sally, welche mir half alles wieder in den Griff zu bekommen. Sally erzählte mir alles was sie ab der Zeit wusste von wo ich nichts mehr wusste. Im Sommer fing mein Gedächtnis dann langsam an wieder zukommen und seit November weiß ich wieder alles.

Das mit den Briefen die du mir geschrieben hast Alex. Ich habe sie bekommen, wusste aber nicht damit anzufangen. Es tut mir leid." Hier konnte Maximilan nicht mehr weiter sprechen. Als er aufsah bemerkt er, dass die drei jungen Männer Tränen in den Augen hatten. Harry vergrub sich schluchzend in Dracos Schulter und war nicht zu beruhigen. Alle anderen hatten sich inzwischen beruhigt, doch Harry weinte immer noch.
Selbst Draco war von diesem Gefühlsausbruch überrascht. Er fing sich jedoch schnell und trug Harry, nachdem er sich bei den anderen Beiden entschuldigt hatte, in ihr Zimmer. Dort legte er sich mit Harry aufs Bett und fing an ihm beruhigend über den Rücken zu streicheln und ihm auf den Nacken zu küssen. Es dauerte lange bis Harry sich beruhigt hatte und sich zu seinem Freund umdrehte, als sei nichts geschehen, und ihn in ein heißes Zungenduell verwickelte. Nach Luft schnappend ließen die beiden von einander ab. Als Harry ihn erneut küsste beschloss Draco Harrys Weinkrampf erst mal auf sich beruhen zulassen. Er würde warten bis Harry von selbst damit anfangen würde.
Nach einem weiteren Kuss wechselte Harry durch eine Handbewegung die Kleidung der beiden, sodass sie jetzt beide eine Schlafhose trugen. Mit einem zufriedenen Schnurren kuschelte Harry sich an Dracos Brust und war schon kurz darauf eingeschlafen. Draco folgte ihm kurz darauf.

In den nächsten Tagen unterhielt Harry sich viel mit seinem Onkel. Er erzählte ihm über sein Leben bei den Dursleys und was sie ihm alles angetan hatten. Er erzählte von seinen Selbstmordversuchen und von seiner Zeit in St Antonius. Maximilian versprach ihm, ihn bei einem möglichen Prozess als Anwalt zu vertreten. Er meinte, dass seine Behinderung seit Widererlangung seines Gedächtnisses, ihn nicht davon abhalten sollte wieder als Anwalt zu arbeiten. Auch unternahmen die Beiden viele Spaziergänge in der Umgebung von Harrys Haus. Doch an einen Platz wollte Harry allein mit Draco, er wusste jedoch, das es noch dauern würde, bis er soweit sein würde.

Wenn Draco nachmittags von der Uni nach Hause kam bereiteten sie die Hochzeit vor. Sie schrieben Einladungen, überlegten wo sie feiern sollten und wie die Feier aussehen sollte. Das Einladungen schicken war schnell gemacht, denn die Beiden hatten sich einstimmig für eine kleine Feier ausgesprochen, deshalb war die Gästeliste auch relativ kurz.
Auf Harrys Seite waren es nur Hermine mit Jens und der Kleinen. Ginny, welche Harry seit ihrem Schulabschluss nicht mehr gesehen hatte, da sie im Ausland studierte. Sie hatte ihm jedoch weiterhin geschrieben und war immer noch seine Freundin genau wie Hermine. Ansonsten waren es nur noch Alex, Marie und Maximilian. Alle Anderen waren tot oder er wollte nichts mehr mit ihnen zutun haben.
Dracos Liste war etwas länger. Er lud neben seinen Eltern und Sev noch einige enge Freunde und seine Großeltern ein. Er hatte zwar Angst vor ihrer Reaktion, doch es wäre 1000 mal schlimmer gewesen, wenn sie es erst nach der Hochzeit erfahren hätten.

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So verging der Januar ziemlich schnell und schon war es Februar und die letzten Vorbereitungen mussten getroffen werden. Narzissa hatte sich zwar am Anfang tierisch darüber aufgeregt, dass die beiden unbedingt am 14. Februar, am Valentinstag, heiraten wollten. Ihrer Meinung nach war das zu viel, zu kurzfristig und überhaupt nicht machbar. Für sie schien es unmöglich eine Hochzeitsfeier innerhalb von sieben Wochen zu planen und zu organisieren. Als die beiden ihr dann aber die Gästeliste mit nicht mehr als 15 Gästen präsentierten, war sie beruhigt und fing an zu planen. Sie wollte selbst kochen und sich um Getränke und Ähnliches kümmern. Harry und Draco kannten sie gut genug um ihr, ihren Willen zu lassen, denn sie wussten, dass sie es ohne Hilfe nie schaffen würden rechtzeitig alles organisiert zu bekommen. Auf Harrys Wunsch hin sollte die Hochzeit in Godrics Hollow stattfinden und Draco war von der Idee total begeistert und fing sofort an zu planen in welchem Raum die Trauung sein würde, wo das Essen wäre und wo sie Tanzen würden.

Er besprach sich mit den Hauselfen und ließ sich die Zimmer wieder und wieder so zaubern wie sie nachher aussehen würden. Harry hatte zu seinem Leidwesen bei der ganzen Aktion kein Wort mit zureden, doch das machte ihm nichts aus, er vertraute Draco und wusste, dass es ihm am Ende ohnehin gefallen würde. Aber natürlich war er nicht untätig. Er hatte sich vorgenommen anstelle von Namenskärtchen für den Tisch von jedem Gast ein Bild als Platzkarte zu zeichnen. Damit war er schon total ausgelastet. Immerhin musste er 14 Gäste, sich und Draco zeichnen und die Gemalten dann noch dazu überreden bis nach der Feier an ihren Plätzen zu bleiben, da es sonst ein kleines Chaos geben könnte. Es war ein schweres Stück Arbeit, denn vor allem die Bilder von Blaise und seiner Frau Pansy wollten es nicht einsehen, dass sie sich nicht besuchen durften. Am Ende war Harry so sauer, dass er ihnen damit drohte sie unbeweglich zu zaubern und das saß. Keines der Bilder wagte mehr ihm zu widersprechen. Doch das war nicht das einzige was Harry tat. Er wusste, dass er schon lange dazu bereit war mit Draco zu schlafen, doch er wollte seinen Freund überraschen.

Er plante eine richtige Hochzeitsnacht mit allem drum und dran. Dafür richtete ein Zimmer im ersten Stock her. Das Zimmer hatte eine große Fensterfront nach Osten, sodass sie gemeinsam den Sonnenaufgang beobachten konnten. Wohl nicht am Morgen nach der Hochzeit aber danach, denn die beiden hatte beschlossen nach der Hochzeit in Harrys Haus zu ziehen. Er richtete den Raum ganz neu ein. An die Wände kam ein leichter Creme Ton, der Fußboden wurde aus hellem Lamynaht mit Läufern auf beiden Bettseiten sowie einem großen weichen Teppich vor dem Kamin. Das Bett war ebenfalls aus hellem Holz, genauso wie die Nachttische und die beiden Bücherregale zu beiden Seiten des Kamins. Für die Gardinen und die Bettwäsche wählte Harry ein dunkles Blau. Für die Hochzeitsnacht würde er überall Rosenblätter und Kerzen verteilen. Er wusste, dass er sich keine Sorgen machen musste, dass Draco sein Geschenk nicht gefiel. Zu deutlich war das Verhalten des Blonden in den Wochen seit ihrer Verlobung gewesen.
Harry hatte keine Angst mehr das er mittendrin bei einer ruckartigen Bewegung Dracos Panik bekommen würde, dazu vertraute er dem Blonden zu sehr.

Endlich war es soweit. Nach alter Tradition durften die Beiden die Nacht vor ihrer Hochzeit nicht im selben Zimmer verbringen, deshalb entschloss Harry sich dazu, gleich in ihrem neuen Zuhause zu schlafen, da die Trauung schon um 10 sein sollte und er somit genug Zeit hatte seine Überraschung fertig zustellen. Keiner der Beiden schlief besonders gut, waren sie es doch gewohnt aneinander gekuschelt zu schlafen. Als Draco früh aufstand um sich anzuziehen hatte er das Gefühl überhaupt nicht geschlafen zu haben, doch nach einer Tasse starkem Kaffee verwandelte sich seine Müdigkeit zusehend in Aufregung. Langsam zog Draco sich an. Die Kleidung hatte er zusammen mit seinem Engel ausgesucht. Sie trugen fast das Gleiche, bis auf die Umhänge war ihre Garderobe schwarz, Draco trug dazu einen silbernen und Harry einen grünen Umhang.
Draco wusste, das er sich nicht beeilen brauchte, denn er würde Harry sowieso erst bei der Trauung sehen.
Endlich war es soweit. Draco stand am Altar und wartete darauf, dass Alex seinen Bruder hineinführen würde. Sie hatten sich für diese Tradition entschlossen und da Harry der Jüngere und Kleinere von beiden war, hatten sie sich für diese Kombination entschieden. Lächelnd blickte er seinem Engel entgegen als dieser am Arm seines Bruders den Raum betrat und langsam auf ihn zukam. Harry sah hinreißend aus. Als er dann neben Draco stand und ihn leicht auf die Wange geküsst hatte, fing der Pastor mit der Trauung an. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis er endlich fragte: Willst du, Harry James Potter, den hier anwesenden Draconis Lucius Malfoy zu deinem angetrauten Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren ihn guten, sowie ihn schlechten Zeiten bis das der Tod euch scheidet? So antworte mit: ja ich will." Harry sah seinem Drachen fest ihn die Augen und sagt klar und deutlich: „Ja ich will!" Und willst auch du, Draconis Lucius Malfoy, den hier anwesenden Harry James Potter zu deinem angetrauten Ehemann nehmen? Ihn lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten bis das der Tod euch scheidet? So antworte mit: ja ich will!" Draco antwortete mit einem etwas heiserem. „Ja ich will!" „Somit erkläre ich sie zu Mann und Mann. Sie dürfen sich jetzt küssen." Unter dem Johlen und Klatschen der Gäste küssten die Beiden sich leidenschaftlich.

Danach tauschten sie die Ringe. Sie hatten sich entschieden ihre Verlobungsringe auch als Eheringe zu nehmen, da sie ihnen am Besten von allen Ringen, die sie sich angesehen hatten gefielen. Danach ging es in den Speisesaal. Dort warteten schon die Hauselfen. Auch sie gratulierten dem Paar, bevor sie sich an die Arbeit machten und anfingen die Gäste zu bedienen. Das Festessen war eine heitere Angelegenheit. Harry lernte, dass Slytherins eigentlich gar nicht so schlimm waren. Nachdem er sich einige Zeit mit Blaise und Pansy unterhalten hatte, wandte er sich an Ginny und fragte sie über ihre Zeit nach Hogwarts aus. Sie erzählte ihm, dass sie als Heilerin im St. Mungo arbeitete und das der Beruf ihr eine Menge Spaß machen würde.

Als Harry sie jedoch aus Neugierde nach Ron fragte, verschwand ihr Lächeln. Sie erzählte ihm, dass en Padma geheiratet hatte und sie einen ein Monat alten Sohn hatten. Sie erzählte auch, dass Ron alle Versuche seitens Hermine, seine Tochter zu sehen abblockte und ihr sogar gedroht hatte sie wegen Belästigung anzuzeigen. Bei dieser Neuigkeit war Harry außer sich. Er beschloss trotz aller Differenzen zu Ron zu gehen und ihm den Kopf zu waschen, denn er wusste wie sehr Hermine unter dieser Behandlung litt.

Es war spät, als die letzten Gäste endlich gegangen waren und Harry seinem Ehemann sein größtes Geschenk machen konnte. Nachdem er Draco die Augen verbunden hatte, führte er ihn nach oben in ihr neues Schlafzimmer. Nachdem er durch eine Handbewegung die Kerzen entzündet hatte, drehte er Draco mit dem Rücken zum Zimmer und nahm ihm die Augenbinde ab, wobei er anfing seinen Drachen sanft zu küssen. Langsam drehte er seinen Drachen um, um ihm das Zimmer zu zeigen. Als Draco das Zimmer erblickte, musste er schlucken, denn er ahnte was sein Engel vor hatte. „Bist du dir sicher Harry?" „Ich war mir noch nie sicherer."

Langsam führte Harry Draco zu Bett, wobei er ihn immer wieder küsste. Am Bett angekommen drückte er seinen Drachen auf das weiche Laken wobei er nach vorne fiel und auf Draco landete. Diesem schien das jedoch nicht auszumachen, den sofort verstrickte er Harry in einen Kuss. Langsam fuhr er über die Unterlippe seines Mannes, bis dieser endlich einlandet seinen Mund öffnete und das Zungenspiel erwiderte. Als sie sich wegen Sauerstoffmangel von einander trennen mussten, fing Harry langsam an das Hemd seines Geliebten zu öffnen und die nackte Haut mit Küssen zu bedecken. Langsam arbeitete er sich immer weiter, doch fanden seine Lippen dabei den Weg zu Dracos, und an die Stelle hinterm Ohr, von welcher Harry wusste, dass sie seinen Freund in den Wahnsinn trieb, bis an den Hosenbund.

Doch dann wurde er von Draco gestoppt, da dieser es nicht einsah, das Harry noch seine ganzen Sachen trug. Vorsichtig drehte er sich mit Harry um, sodass er jetzt auf seinem Freund saß. Langsam fing auch er an Harry auszuziehen, doch ließ er sich wesendlich mehr Zeit, sodass Harry glaubte vor Sehnsucht umzukommen. Denn Draco ließ sich viel Zeit. Erst küsste er jeden Fleck von Harry Brust, dann fing er an dessen Brustwarzen zu verwöhnen. Während er die eine mit seiner Zunge bearbeitete, massierte er die Andere mit seiner Hand, das Spiel wiederholte er mehrmals. Als Draco sich dann endlich erbarmte seine Reise zu Harry Mittelpunkt fort zusetzen, war dessen Hose schon schmerzhaft eng, doch Draco beachtete dies nicht. Langsam küsste er sich seinen Weg nach unten. Endlich war er am Hosenbund angekommen und öffnete ganz langsam die Hose seines Freundes und zog sie dann samt Boxershorts hinunter. Doch jetzt war es Harry, der auf die Ungerechtigkeit aufmerksam wurde. Unter seinem Freund liegend versuchte er diesen von dessen Beinbekleidung zu befreien, was ihm aber nicht gelingen wollte.

Draco, welcher die Bemühungen seines Freunds mitbekam, stand auf um sich von seinen Hosen zu befreien. Als er wieder bei Harry im Bett lag wusste er nicht was er machen sollte. Er hatte Angst Harry in Panik zu versetzen, doch dann überraschte Harry ihn wie schon so oft in der letzten Zeit. „Bitte Draco, ich möchte dich spüren, ich vertrau dir, ich weiß das du mir nicht wehtun wirst! Bitte!" Draco war, gelinde ausgedrückt baff. Er hatte mit allem gerechnet aber damit nun wirklich nicht. Natürlich freute er sich über Harrys Vertrauen. Langsam fing er an die Brust seines Freundes erneut mit seiner Zunge zu bearbeiten, diesmal gelangte er jedoch schneller ans Ziel, denn auch seine Erregung fing langsam an zu schmerzen. Doch er wollte es auskosten, deshalb fanden seine Lippen erneut den Weg zu Harrys und während sie sich erneut ein heißes Zungenduell lieferten rieb Draco sein Glied an dem seines Freundes. Es dauerte nicht lange und beide kamen mit einem Aufschrei der Erlösung. Lächelnd blickte Draco seinem Freund in die Augen und fing erneut an sich nach unten zu arbeiten, dort nahm er das schon wieder leicht aufgerichtete Glied in die Hand und fing an mit der Zunge darüber zu lecken: „Mhh, du schmeckst gut mein Engel, richtig süß." Er fing an Harry Glied in den Mund zu nehmen, es dann wieder zu entlassen und nur über die Spitzte zu lecken. „Ahh, Draco, bitte nimm mich endlich sonst komme ich, bevor du überhaupt ihn mir bist." Draco musste bei der Ungeduld seines Mannes lächeln.

„Da ist aber jemand ungeduldig." Langsam ließ er eine Hand zum Po seines Freundes wandern und massierte leicht dessen Rosette, während er mit der Anderen nach einem Ölfläschchen griff, welches auf dem Nachttisch stand. Vorsichtig träufelte er sich etwas davon auf den Finger. Bevor er wieder anfing Harrys Rosette zu massieren, sah er seinen Freund an. „Bist du dir wirklich sicher?" „Ja, jetzt mach schon, oder meine Rache wird furchtbar sein." Lächelnd fing Draco an seinen Ehemann mit einem Finger zu weiten, bis er ihn nachher mit drei Fingern weitete. Immer wieder streifte er die Prostata seines Freundes, was diesen immer wieder aufstöhnen lies. Aber auch der Rest von Harry Körper kam nicht zu kurz immer wieder streichelte Draco über seine Erregung oder die harten Brustwarzen, auch fand sein Mund immer wieder den Weg zu Harrys Mund. „Ah, Draco. Oh, bitte, nimm mich endlich, ich halte das nicht mehr lange aus."

Langsam entfernte Draco seine Finger und brachte sich in Position, um in seinen Freund einzudringen. „Bist du dir wirklich sicher?" „Ja verdammt, jetzt mach endlich", antwortete Harry gereizt, doch durch seine Erregung ging der gewünschte Tonfall etwas unter. Ganz langsam und vorsichtig drang Draco in seinen Engel ein. Als er völlig in ihm versenkt war, wartete er einen Moment damit Harry sich an ihn gewöhnen konnte und fing dann an sich langsam zu bewegen. Als er auf Harry blickte, sah er das dieser die Augen geschlossen hielt und immer schneller atmete. „Oh mein Gott Draco, schneller, Oh, Ah." Harry schlang die Beine um seinen Freund und Hob sein Becken etwas an, sodass dieser noch tiefer in ihn eindrang und bei jedem Stoß den Punkt traf, der Harry Sterne sehen lies. Ungeduldig kam Harry den Bewegungen seines Freundes immer kräftiger entgegen. Es dauerte nicht mehr lange und Harry kam mit einem lauten Ahh. Die Muskeln um Dracos Glied zogen sich so fest zusammen, dass er nach einem weiteren Stoss mit einem langgezogenen Oh folgte. Erschöpft lies er sich auf Harry Brust sinken. „Das war wundervoll.

So etwas habe ich nicht nie erlebt. Danke Harry, dass ich das erleben durfte. Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich dich liebe." Harry küssend zog er sich aus ihm zurück und legte sich neben seinen Ehemann, dieser kuschelte sich an seine Brust und zog, nachdem er sie beide mit einem Spruch gereinigt hatte, die Decke über sich und seinen Mann. „Draco, ich liebe dich mehr als alles andere. Ich war schon länger dazu bereit, doch ich wollte dich mit einer Hochzeitsnacht im alten Sinne überraschen.

Wir sind zwar beide keine Jungfrauen mehr gewesen doch es war unser erstes Mal miteinander."
Eng aneinander gekuschelt schliefen die Beiden ein.

Über ein kleines Kommie würd ich mich tierisch freuen

Sternchen