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Habt Ihr geglaubt, dass ein Happy End naht ? Natürlich nicht. Heute ein kurzes Kapitel. Subversa läßt uns Zeit zum Durchatmen.


Rückzug

Er starrte an die Decke und versuchte Ordnung in seine Gedankenwelt zu bringen. Er empfand so viel, zu viel.

Seine Geliebte lag zufrieden neben ihm und schlief.

Sie war so unschuldig, so jung. Und er ? Seine Tätowierung auf dem Arm, mit dem er sie umfasste, war hässlich. Bedrohlich und passte so garnicht zu ihrer zarten Haut.

Er erinnerte sich daran war er in der letzten Nacht gesagt hatte, wie er sie genannt hatte – Rose.

Wie ein liebeskranker Trottel hatte er sich verhalten.

Was zum Teufel war mit ihm los ?

In kürzester Zeit hatte sie ihn zu einem sentimantalen Mann gemacht, der sich unmöglich benahm. Der Tag würde kommen und sie würde aus seinem Leben verschwimnden. Er würde vielleicht sterben. Selbst wenn nicht, der Tod Voldemorts würde sie von dem Fluch befreien. Und dann blieb nichts mehr übrig für ihn.

Er musste – musste Abstand von ihr gewinnen. Wieder einmal. Diesmal endgültig.

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Als sie auswachte und nach ihm verlangte, versuchte er eiskalt und unnahbar zu reagieren.

Natürlich merkte Hermine die Veränderung sofort.

„Sir?"

Er antwortete nicht. So kurz nach dem Liebesakt war er zu verwundbar und er hatte Angst, dass sie es an seiner Stimme merken würde.

„Habe ich etwas getan?", fragte sie leise.

„Schlafen Sie, Miss Granger", sagte er und drehte sich von ihr weg.

Beide starrten in die Dunkelheit. Er hörte sie leise weinen. Nach dem gefühlvollen Abend war es schwer für sie sein Verhalten zu ertragen.

Dabei wollte er nichts anderes als sie trösten, aber er bliebt still liegen, sagte kein Wort und hoffte, dass sie bald sein Bett verlasen würde.

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Die nächsten Tage folgten dem selben Muster.

Sie kam zu ihm, er befriedigte ihre Bedürfnisse und hielt sich ansonsten zurück. Keine Emotionen, totale Selbstkontrolle war sein Mantra.

Es gelang ihm nicht immer, schließlich war er nur ein Mensch. Aber irgendwann würde sie emotionale Unterstützung bei jemand anderen finden.

Und ihn verlassen.

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Am nächsten Freitag, noch bevor Severus seinen Morgen-Kaffee genießen konnte, fing ihn Minerva ab.

„Hast Du Lust auf eine kleine Wette, Severus?"

Er sah sie an, keine Reaktion auf seinem Gesicht und überlegte was hinter dieser Anfrage stand.

„Du erinnerst Dich sicher an das nächste Quidditch Spiel am Samstag ? So wie es aussieht könnte Gryffindor wieder den Pokal gewinnen. Zum 4. Mal hintereinander."

Er starrte sie an.

„Gryffindor hat nur 2 Mal gewonnen."

Minerva kicherte und nahm sich etwas zu Essen.

„Nun ja, es kommt auf die Zählung an, oder ? Wenn man das Triwizard Tournier zählt …"

Severus richtete seinen Blick auf den Teller.

„Ich würde den Tag nicht vor dem Abend loben, Minerva. Wenn Slytherin Gryffindor schlägt, stehen auch die Chancen meines Hauses nicht schlecht."

Minerva goss sich eine Tasse Tee ein.

„Es war wirklich eine Schande, dass ihr gegen Hufflepuff verloren habt."

Die Falschheit klang deutlich heraus. Sie wollte Severus unbedingt provozieren, aber aus welchem Grund ?

Nun ja, er hatte angebissen.

„Wenn Du unbedingt verlieren willst …"

Die alte Zauberin verlor etwas von ihrer Ruhe.

„Warum sollte mein Haus verlieren? Aber gut. Wetten wir um eine 40 Jahre alte Flasche Bruichladdich Single Malt Whiskey."

Severus erblasste. Dumbledore hatte eine Wette mit McGonagall während der Amtszeit von Umbridge verloren, und damals hatte es den Schulleiter mehr als zweihundert Galeonen gekostet, um eine Flasche von dem Zeug zu kaufen. Sicherlich hatte sich der Preis in zwei Jahren verändert ?

Geschäftsmäßig antwortete er: "Ich habe einen anderen Geschmack. Wenn Gryffindor verliert, wirst Du mir einen Kasten von Ogden's Very Rare Whiskey spendieren." McGonagall bot ihm die Hand.

"Oh, ich würde sogar in einen Kristall-Dekanter dazulegen, Severus. Aber du wirst nicht gewinnen, natürlich."

Severus schlug ein und dachte daran wie unterschiedlich sich die Haut der alten Frau anfühlte, verglichen mit Hermines ...

Er lies McGonagall trockene und knorrige Hand los und drehte sich, fast gegen seinen Willen, um und betrachtete Hermine.

Sie saß allein, ihre Nase in einem Lehrbuch vergraben.

Seit ihre zwei so genannten Freunde von dem Fluch erfahren hatten, war die Freundschaft der drei zusehends angespannter geworden. Im Laufe der Zeit hatte sie es geschafft Weasley zu verzeihen, aber sie würde ihm wahrscheinlich nie vertrauen, wie sie einmal getan hatte. Potter hatte standhaft an ihrer Seite gestanden, aber ihre Freundschaft war unwiderruflich von Hermines Fluch verändert worden – vor allem weil die beiden Jungen nicht über ihre Beziehung zu Severus hinwegkamen.

Er löste seinen Blick von ihr einsame Figur, begann er von seinem Porridge zu essen. Er wußte sehr wohl, wie schlechte Ernährung sein Temperament verschärfte und da nur Abwechslung bei den Mahlzeiten half.

Durch die Selbstbefriedigung hatte er es in der letzten Zeit oft geschafft ihr den Höhepunkt zu verweigern.

Auch weil er sich nicht mehr gescheut, sie während ihres eigenen Orgasmus zu verlassen und sich in seinem Badezimmer mit der eigenen Hand Erleichterung zu verschaffen. Sie hatte ihn mit Fragen, was sie getan hatte um so ein Verhalten zu verdienen, überschüttet. Und er hatte gelernt, dass es dass einfachste war sie zu ignorieren.

Das aufgeregte Gemurmel von den Studenten brachte ihn dazu in die Richtung der Eingangstür zu blicken. Er war perplex als er Potter und Weasley in der Gesellschaft eines vertraut aussehenden jungen Mannes sah.

Die Studenten reckten die Hälse, um zu sehen wer der Besucher war.

McGonagall war in ein Gespräch mit Flitwick vertieft, nahm aber Severus Überraschung war.

"Oh, sehr gut," sagte sie und richtete ihren Hut.

"Da ist ja die Vertretung für Rolanda Hooch's Unterricht während sie ihre Familie besucht." McGonagall lief dem jungen Mann entgegen, offenbar um den Fluglehrer zu grüßen, aber bevor sie ihn erreichte, passierte es. Hermines hörte ihren Namen und im nächsten Moment warf sie sich in die Arme des schwarzhaarige, hakennasigen Mannes.

"Bugger!"

Severus fluchte leise als er den jungen Mann erkannte.

Viktor Krum war zurück in Hogwarts - gerade rechtzeitig, um Trainer von Gryffindor zu sein. Vor dem entscheidenden Quidditch-Match gegen Slytherin. Denn obwohl Krum Freunde unter den Slytherin's hatte, wußte Severus welcher Mannschaft Krum Tipps und Hinweise geben würde. Krum und Potter waren dicke Freunde seit dem Trimagischen Turnier.

Und Minerva hatte ihn zu einer Wette verführt, bevor er Kenntnis von der Ankunft der internationalen Quidditch-Star hatte - sehr Slytherin von ihr!

Aber was noch weitaus beunruhigender war: Krum war ein Schüler von Durmstrang, wo die dunklen Künste, nicht nur die Verteidigung gegen sie, den Studenten von dem zarten Alter von elf Jahren beigebracht wurden. Krum würde auf jeden Fall die Veränderung bemerken, die mit Hermine passiert war, seit sie den Nexus trug.

Und der glühende Blick des Bulgaren machte den Mann Severus eifersüchtig.

Krum würde all seine Macht und seinen Charme nutzen um das Mädchen zu umgarnen.

Verdammter Mist.