*- UNEXPECTED LOVE -*
Disclaimer: Siehe Prolog
So, diesmal bin ich schneller. Das ist das allerletzte Chap! :)
Anschließend kommt das Epilog (lad ich auch jetzt schnell hoch!), und das war's dann mit Unexpected Love.
Viel Spaß und bitte Reviewen!
Lg, Roxy
Oo0oO
Mehr als nur unerwartet
Oo0oO
Fred überflog den Brief.
***
Fred,
Ihr kommt morgen alle in den Fuchsbau. Alle heißt du, Hermione, Ginny,
Ron, Harry und George. Wir erzählen euch alles später, das einzige,
was ihr wissen müsst ist, das ihr nicht mehr in Gefahr seid. Ihr kommt
mit einem Portschlüssel nach Hause. In der Nähe von der peitschenden
Weide werdet ihr um 10.30 Uhr einen braunen Stiefel vorfinden. Seid
pünktlich.
Bis morgen,
Molly Weasley
***
"Wir müssen zurück in den Fuchsbau!", verkündete Fred, nachdem er den Brief gelesen hatte.
"Was? Aber warum? Die Schule beginnt doch in ein paar Tagen?!"
Fred verdrehte die Augen und reichte Hermione den Brief. Doch Ginny war schneller. "Hey!", beschwerte sich Hermione und versuchte Ginny den Brief aus der Hand zu reißen. Dann entschieden sie sich den Brief gemeinsam zu lesen. Als sie durch waren, sagte Ginny "Ich gehe den anderen bescheid sagen!", und machte sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum.
xXx
"Hey! Ich berühre den Stiefel gar nicht. Rutsch mal ein bisschen zur Seite, George!" Nach einigem Schubsen berührte jeder den vom Regen und Matsch verdreckten Stiefel mit mindestens einem Finger.
"Noch 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, ...", zählte Ron herunter und schon kurz darauf fielen alle quer übereinander. Harry, der auf Ginny gelandet war stammelte eine Entschuldigung und George schrie Ron an, er solle endlich seinen Fuß aus Georges Mund nehmen.
Schon kurz darauf kamen sie am Fuchsbau an und bekamen eine riesige Überraschung: Die Weasleys hatten eine Party veranstaltet!
"Ihr habt den Geburtstag eures Opa's vergessen, wir aber nicht!", rief Mr. Weasley, der gerade aus dem Fuchsbau kam.
"Was? Opi hat Geburtstag?", fragte Ginny und lief auf ihren Vater zu. "Wo ist er?"
"Er kommt erst später. Er weiß noch gar nichts von der Party, es soll eine Überraschung sein. Ron, euer Großvater wird 70!"
"Davon hat er uns aber nicht erzählt, als wir bei ihm waren.", beschwerte sich Harry. Dann umarmte sich jeder durcheinander und auch Mrs. Weasley kam und es dauerte einige Zeit bis jeder jeden umarmt hatte.
Percy war auch vorbeigekommen, und auch Charlie war da, jedoch hatte Bill keine Zeit, da er arbeiten musste. Es versprach ein schönes Familientreffen zu werden und alle mussten kräftig bei den Vorbereitungen helfen.
Mrs. Weasley hatte mal wieder genug für 100 Personen gekocht, obwohl nur ein Viertel dieser Zahl kommen sollten, und Harry und Ron halfen beim Schmücken. Ginny und George halfen beim aufräumen und überhaupt war jeder beschäftigt - außer Hermione und Fred.
Denn diese saßen mit Mr. Weasley an einem der Tische draußen und Mr. Weasley war dabei zu erzählen, was sich mit den Todessern zugetragen hatte.
"Also, ihr habt wirklich nichts verpasst. Es ging alles total schnell. Zwei unserer Auroren haben sich in euch verwandelt und gewartet. Zwei Todesser kamen, sie dachten wohl es reicht, wenn sie zu zweit sind.
Unsere beiden Auroren haben sie zuerst bewusstlos gemacht und ihnen anschließend Veritaserum verabreicht, um zu erfahren, wer von den Todessern alles von euch wusste.
Wir konnten erkennen, das es zwar alle Todesser wussten, aber nur unsere beiden Todesser wussten wie ihr aussieht. Nun ja... ein Avada Kedavra tat das übrige...", er schwieg, "Auf jeden Fall hat alles leichter geklappt als erwartet.
Außerdem konnten wir dank des Veritaserums wichtige Sachen über du-weißt-schon-wen und den Todessern erfahren. Ich denke, wir haben aus einer Spinne einen Elefanten gemacht."
"Aus einer Spinne einen Elefanten gemacht? Ihr habt zwei Menschen ermordet! Wie können Sie nur sagen, aus einer Spinne einen Elefanten gemacht?"
"Hermione, beruhige dich. Wer war es denn?", fragte Fred an seinen Vater gewandt.
"Nun... Malfoy und noch so'n Todesser. Spielt das so ne Rolle?"
"Was?", fragte jetzt Hermione entsetzt, "Sie meinen, Draco Malfoys Vater? Aber... aber..."
"Was ist denn, Hermione? Seit wann stehst du auf Malfoy?"
"Ich stehe nicht auf Malfoy! Trotzdem wünsche ich es niemandem, ohne Vater aufwachsen zu müssen. Und sei es ein Todesser oder sonst was!"
Und mit diesen Worten brauste Hermione davon.
Fred blickte seinen Vater an, der zuckte nur mit den Schultern.
"Musstest du das mit der Spinne und dem Elefanten sagen?", fragte Fred.
"Nun ja...", er druckste herum, "Ich habe gelesen, das dieser Ausdruck unter Muggeln oft benutzt wird..."
Fred schüttelte nur den Kopf und rannte hinter Hermione her.
"Hermione!"
Sie drehte sich um. Sie hatte Tränen in den Augen.
"Hermione...", Fred blickte sie erschrocken an, "Was ist denn los?"
"Nichts... gar nichts."
"Seit wann ist dir Malfoy...", er betonte Malfoy abfällig, "...wichtig?"
"War er nie und wird er nie sein. Du weißt nicht wie es ist, also sag bitte nichts zu dem Thema."
"Du bist doch nicht ohne Vater aufgewachsen!"
"Ich nicht... aber Harry!"
"Oh... ich..."
"Natürlich kannst du das nicht verstehen. Ich schon. Meine Mutter ist auch ohne Vater aufgewachsen..."
"Hermione... das... das tut mir Leid. Aber..."
"Scheiß jetzt drauf.", Hermione drehte sich zu ihm. "Er hat's irgendwo ja auch verdient." (AN Also Lucius!)
"Puh, freut mich, das du so darüber denkst. Ich hab mir schon Sorgen um dich gemacht."
"Hermione! Fred! Ihr sollt helfen kommen!", rief Ginny die beiden. Sie seufzten und liefen auf sie zu.
-
Es versprach ein schöner Tag zu werden. Überhaupt hatte jeder blendende Laune, man bemerkte, das alle erleichtert waren, das es mit den Todessern endlich geklärt war. Sie stellten Tische und ähnliches in den Garten, es sollte draußen gegessen werden. Einfach deswegen, weil dort am meisten Platz war und das Wetter einfach nur fabelhaft war.
Gegen acht Uhr sollte Weasley Senior eintreffen. Hermione, die eine Pause machte und sich in den kühlen Schatten eines Baumes gesetzt hatte, war ehrlich gesagt neugierig, wie Rons Großvater aussah und wie er überhaupt war. Er wirkte für Hermione, den Erzählungen zufolge, etwas zerstreut.
Hermione ging es viel besser. Sie fand, das alle ihre Probleme gelöst waren. Dieses Gefühl, problemlos zu sein, war einfach zu schön. Und mit Fred klappte es im Moment einfach super. Immer noch wunderte sie sich, wenn sie sich vorstellte, sie und Fred. Früher wäre es ihr nie in den Sinn gekommen.
Wäre alles anders gekommen, wäre sie wieder zu ihren Eltern gekehrt? Wäre sie gar mit Harry zusammengekommen? Hermione war ein Mensch, der oft nachdachte, wie es sein könnte, wäre es anders gekommen. Und das verwirrte sie.
Sie schüttelte entschlossen den Kopf. Sie wäre nicht mit Harry zusammengekommen. Es hätte einfach nicht geklappt, Freundschaft und Liebe ist etwas anderes. Sie überlegte, weshalb sie Fred liebte. Was er hatte, was andere nicht hatten. Sie kam auf nichts. Es war nicht definierbar. Fred war Fred und allein das liebte sie an ihm.
Sie erinnerte sich an eine Muggelfreundin, die mal gesagt hatte: "Einen Zwilling zu lieben ist bestimmt blöd. Erstens verwechselt man einen dann immer und zweitens zweifelt man immer daran, was der eine hat, was der andere nicht hat. Das Aussehen ist schließlich gleich." Vor ein paar Jahren hatte Hermione dazu genickt, jetzt war sie anderer Meinung.
Schon vom Aussehen bemerkte sie, ob es Fred oder George war. Ja, sie sahen komplett gleich aus, sodass die eigene Mutter sie sogar verwechselte. Aber Hermione erkannte es an Freds benehmen und wie dieser sprach. Es war einfach anders. Und sie fand, das Fred und George total verschiedene Menschen waren. Okay, sie sahen gleich aus und hielten sich nie an Regeln und sowas, aber das war auch schon die größte Gemeinsamkeit.
Nein, sie liebte Fred und das war gut so. Sie seufzte. Freds Eltern mussten das noch erfahren. Aber wie? Und ihre Eltern erst!
"Buuh!"
Hermione schrak erschrocken auf. Sie war so in Gedanken gewesen.
"Fred!", schimpfte sie nun und boxte ihm gegen den Arm.
"Hey. Was machst du hier so allein?"
"Nachdenken."
"Worüber?"
"Ach... über alles."
"Das heißt?"
"Musst du so neugierig sein?"
"Ja klar!"
"Über alles, was in den letzten Wochen bzw. Tagen passiert ist. Es hat sich so vieles verändert, das muss man erst mal alles verdauen. Außerdem... habe ich auch darüber nachgedacht, wie wir es deinen Eltern beibringen."
Er winkte ab. "Das wird bestimmt kein Problem. Wir sagen es ihnen einfach beim Essen, so ist es in einem mal raus und wir müssen es nicht jedem einzeln erklären."
Hermione nickte. Trotzdem war sie noch nicht beruhigt.
xXx
Der Abend lief nicht ganz so problemlos. Alles begann um halb acht Uhr. Mr. Weasley Senior stürmte in die Vorbereitungen - und fragte, ob er helfen könne !!!
Alle fragten ihn erstaunt, was er hier suche. Natürlich war die Überraschung futsch. Anstatt, das sie ihn überraschten, überraschte er sie.
"Ich bin alt, aber immer noch nicht dumm! Selbstverständlich ist mir aufgefallen, das viele Verwandten sich urplötzlich auf den Weg nach hierher gemacht haben. Außerdem weiß ich doch, das ich Geburtstag habe. Und vergessen würde das keiner... oder?! Und da wusste ich, das ihr eine Überraschungsparty für mich veranstaltet."
"Aber warum bist du dann reingestürmt?", fragte Mrs. Weasley. "Na... es ist immer besser, zu überraschen, als überrascht zu werden. Oder seid ihr da anderer Meinung?"
Mittlerweile waren wirklich viele Verwandten der Weasleys gekommen. Okay, so viele waren es nicht, aber gemeinsam ergaben sie mehr als zwei Dutzend.
Mr. Weasley Senior war fast so, wie Hermione ihn sich vorgestellt hatte. Er war ein großer, stämmiger und stolzer Mann, der wahrscheinlich viel Wissen in sich trug. Jedoch merkte man auch, das er manchmal zerstreut war und außerdem gerne in Erinnerungen schwelgte.
Mrs. Weasley Senior war eine wirklich sehr sympathische alte Frau. Sie liebte ihre Enkeln und Kinder allgemein, außerdem zeigte sie nie ein mürrisches Gesicht und war immer für einen da. Sie war verständnisvoll und hilfsbereit. Jedoch bemerkte man auch, das sie energisch sein konnte, wenn sie wollte.
Gegen halb neun setzten sie sich, um zu essen. Es war ein großer Tisch und das Essen war einfach nur fabelhaft. Einer nach dem anderen lobte Mrs. Weasleys Kochkünste.
Plötzlich stieß Fred Hermione unter dem Tisch an.
"Au!", rief Hermione und blickte ihn zornig an.
"Was ist los, Hermione?", fragte Mrs. Weasley, Hermione schüttelte nur den Kopf. Dann blickte sie wieder zu Fred. "Jetzt.", sagte dieser nur.
Hermione seufzte. Am Besten, sie brachten es schnell hinter sich. Fred stand auf und versuchte für Ruhe zu sorgen, was natürlich einige Zeit dauerte, bei so vielen Menschen. Als ihm das gelungen war, blickten ihn alle neugierig an.
"Wir möchten euch etwas verkünden.", sagte Fred und er schien überhaupt nicht aufgeregt, was Hermione überrascht feststellte.
"Hermione und ich sind zusammen.", sagte er und setzte sich.
Alle Blicke trafen auf Ron. Dieser bemerkte dies und ärgerte sich. "Ich sag es euch jetzt ein für allemal, und ich schicke demjenigen, der noch einmal dieses Thema auf diese Weise aufmacht, einen Avada Kedavra an den Kopf. Ich, Ron Weasley, habe Hermione Granger nie geliebt und dies wird auch nie passieren. Seid ihr jetzt zufrieden?"
"Aber Ron...", warf Mrs. Weasley ein, doch Ron strafte sie mit einem bösen Blick. "Das mein ich zu hundert Prozent ernst. Ich habe es nicht nötig, meine Liebe für jemanden zu verstecken. Können wir jetzt weiteressen?" Allgemeines Nicken. Jedoch wurde trotzdem getuschelt. Fred legte seine Hand auf Hermiones Oberschenkel, ganz so, als wolle er sie beruhigen. Sie fand, das alles reibungslos lief, sie hatte es sich viel komplizierter vorgestellt. Nach dem Essen kam Mrs. Weasley auf Hermione zu.
"Hermione... ich wollte dich nur fragen, ob du... naja, Fred liebst?"
"Selbstverständlich tue ich dies, sonst wäre ich ja nicht mit ihm zusammen."
"Und Ron? Ich meine, du hast ihn ja geliebt."
"Mrs. Weasley, weder Ron hat mich, noch ich ihn jemals geliebt. Zwischen uns lief nie was."
"Es hat aber immer anders gewirkt... Ich wünsche euch, dir und Fred, auf jeden Fall viel Glück. Hoffentlich gelingt es dir, das er halbwegs vernünftig wird."
Hermione lächelte. Sie hätte Mrs. Weasley gerne als Schwiegermutter. Moment mal, worüber dachte sie nach? Das war definitiv noch zu früh!
Hermione fiel etwas ein. Sie entschuldigte sich bei Mrs. Weasley und ging Fred und George suchen. Als sie beide gefunden hatte, rief sie sie zu sich, etwas weiter weg vom allgemeinem Geschehen, aber immer noch im Garten. Diese fragten sie neugierig, was denn los sei.
"So, ich bin jetzt Freds Freundin und habe das Recht zu erfahren, was ihr später mal als Beruf ausüben wollt. Oder hat Fred gelogen damit, das ihr schon was geplant habt?"
Fred und George blickten sie überrascht an. Das hatten sie nicht erwartet und waren daher jetzt etwas überrumpelt. Fred sah George fragend an und dieser nickte.
"Okay, Hermione, aber du sagst es noch niemandem, ja? Wir vertrauen dir.", meinte George. Hermione nickte.
"Also,", begann Fred, "George und ich haben beschlossen, unser Hobby zum Beruf zu machen. Jetzt schau nicht so! Wir öffnen Weasleys Scherzartikelladen. Du erinnerst dich doch an den Schrank in meinem Zimmer? Der verschlossen ist? Dort drin sind unsere Pläne, die Formeln, was wir alles schon entwickelt haben und natürlich auch die Aufträge, die wir jetzt schon haben.
Der Schrank ist nicht nur mit dem kleinen Schloss verschlossen, sondern mit vielen Zaubersprüchen, und deswegen ist es Mum noch nicht gelungen den Schrank zu öffnen. Und, was sagst du dazu? Bestimmt findest du die Idee absurd!"
"Nein.", widersprach Hermione, "Im Gegenteil. So, wie ihr es erzählt, klingt es gut. Ich denke, so einen Beruf würdet ihr mit Spaß ausüben, und das ist sehr wichtig. Außerdem bin ich überzeugt, das ihr Erfolg haben würdet. Aber ihr wisst, das eure Mutter es niemals erlauben würde, das ihr so einen Laden aufmacht, oder?"
Die Zwillinge blickten sie überrascht an.
"Weißt du, das du mich in letzter Zeit total überraschst, Hermione?", fragte Fred. "Naja. Mum muss es erlauben. Es gibt wirklich keinen besseren Job für uns. Alles ist geplant. Das schaffen wir schon."
"Gut, wenn ihr das so sieht, stehe ich hinter euch."
"Danke, Hermione. Ich weiß, das ist dir nicht bewusst, aber das ist sehr wichtig für mich. Geworden."
"Nun ja, wo wir das geklärt haben. Mum ruft mich.", meinte George und lief seiner Mutter entgegen. Hermione und Fred waren alleine. Er umarmte sie. "Hermione, ich bin so froh, das sich alles zum guten gewendet hat."
"Nicht alles hat sich zum Gutem gewendet. Du vergisst Harry."
"Nein, tu ich nicht. Er küsst gerade meine kleine Schwester."
"Haha, wie lustig. Denkst wohl, doppelt hält besser, oder was? Der Witz wird langsam alt."
Er drehte sie um und sie sah Harry und Ginny, die in einer leidenschaftlichen Umarmung waren und sich küssten.
"Ich glaub's nicht!", konnte Hermione nur stammeln.
"Ach komm, das können wir besser!", meinte Fred und machte sich daran, es ihr zu beweisen.
Das Epilog folgt, ich lad es jetzt sofort hoch ! :)
Reviews, please :p
