Der goldene Seelenbund
Harry levitierte beide in ihr Haus und bereitete den Seelenbund vor. Beide, Alatáriël und Columbine, legte er in sein Bett. Dann rief er sich das von Merlin gesagte nochmals in seine Erinnerung: Ein freiwilliges von beiden Parteien geschlossenes „Seelenband" ist die engste und festeste Verbindung. Man kann auch künstlich ein Erkennen hervorrufen. Dieses Erkennen erreicht man in dem man seinem Gegenüber seinen Seelennamen als Akt größtem Vertrauens und Freundschaft nennt. Wird das auch mit zweien gleichzeitig gehen? Fragte sich Harry.
Dann setzte er sich zwischen beide und hielt ihre Köpfe auf seinem Schoß. Ihn dem Moment war er sich sicher, das er ohne sie nicht weiter leben wollte. Er würde alles geben, um sie wieder ins Leben zurück zu holen oder seins zu geben.
Zur gleichen Zeit bat Mohadiph Harrys Phönix, er solle die beiden Königspaare so schnell wie möglich hier her holen. Er solle ihnen die Mitteilung bringen, dass es um ihre Töchter ginge.
Er versetzte sich in die tiefste Meditation die er sich vorstellen konnte. Er hielt von Beiden die Hände. Dann, nach für ihn langer Zeit, verfiel er endlich in Trance. Immer mehr verschwand für Ihn die Umwelt. Als er endlich den tiefsten Stand der Trance erreicht hatte erschien es ihm, als wäre er in einer dunklen Welt nur er leuchtete hell. Sofort begann er das vorbereitende Ritual zu sprechen.
Nach und nach wich die Dunkelheit und machte einem hellen Licht Platz. Nach einiger Zeit fand er sich in dem Raum wieder, wo er seine Eltern, Sirius und Rafael das erste Mal nach dem Anschlag getroffen hatte. Und auch jetzt war Sirius da.
„Hi, großer gut das du da bist. Wurde ja auch langsam Zeit mit dir." Flachste Sirius .
„Wir sollten so schnell wie möglich zu deinen Eltern. Sie haben da was für dich, das dich sicher interessiert!" sprach Sirius weiter.
„Das ist aber nicht so wichtig, ich suche eigentlich zwei Seelen, die ich zurückbringen muss. Warum bin ich eigentlich hier gelandet? Was soll ich den eigentlich hier?" Harry war ganz aufgeregt.
„Langsam, langsam mit den jungen Pferden", beruhigte Sirius seinen Patensohn, „sie sind beide hier und deine Eltern halten sie noch auf, bevor sie in die Seelenwelt oder wie du es nennen würdest, im Himmelreich verschwinden. Dann wären sie auch für dich nicht mehr erreichbar!"
„Dann lass uns so schnell wie möglich zu ihnen!" drängte Harry weiter.
„Oh man du hast es ja nötig", frotzelte Sirius und schubste Harry ein wenig.
„Was heißt hier, ich hab es nötig, ich muss die beiden doch retten?"
„Das würdest du auch bei jeder nicht so attraktiven Frau genauso machen?" dabei legte Sirius den Kopf schief und hob die Augenbrauen.
„Wer es hier nötig hat sein noch dahingestellt oder mein lieber, kleiner und alter Patenonkel?" gab Harry es ihm zurück. „Jetzt lass uns gehen und hier nicht Zeit verplempern."
„Pah, von wegen alt, mit dir nehme ich es auf alle Fälle noch auf, aber du hast recht wir sollten gehen!" sprach's und führte Harry an eine Wand, an der sich eine Türe wie von Geisterhand öffnete. Sirius führte Harry zielstrebig weiter. Er hatte das Gefühl, das der Weg nicht enden wollte.
# FLASHBACK #
Zur gleichen Zeit bat Mohadiph Harrys Phönix, das Königspaar der Elfen und das Königspaar der Druiden zu holen. Er verfasste eine Mitteilung, in der stand, dass sie unbedingt kommen müssten, da ihren Töchtern schlimmes widerfahren sei und jede Sekunde zählen könnte. Mit dieser Nachricht machte sich Tjark auf den Weg.
Es dauerte nicht lange und die vier waren bei Mohadiph angekommen.
Mohadiph begrüßte die beiden Königspaare: „Seid gegrüßt, Aksana Yewwitch, Königin der Druiden, und Fredegar Yewwitch, König der Druiden, ebenso wie Telrúnya Sáralondë, Königin der Elfen, und Lúthien Sáralondë, König der Elfen. Sehr geehrte Majestäten, ich muss euch leider eine unangenehme Nachricht überbringen."
Aksana Yewwitch fragte: „Wo ist Columbine?"
Telrúnya Sáralondë fügte hinzu: „Ja und wo ist meine Tochter, Alatáriël?"
Die beiden Könige schauten sich suchend um und blickten dann Mohadiph fragend an.
„Ja, genau um die beiden geht es. Wird wurden angegriffen und eure Töchter wurden lebensgefährlich verletzt."
Dann brach ein regelrechter Tumult aus und alle bestürmten Mohadiph mit Fragen.
„Wie schwer ist die Verletzung?" fragte Aksana Yewwitch
„Wer war das?" fragte Lúthien Sáralondë
„Was ist passiert?" fragte Fredegar Yewwitch
Wieso konntest du ihnen nicht helfen?" fragte Telrúnya Sáralondë
Mohadiph hob die Hände um wenigstens ein wenig Ruhe zu erreichen und sprach denn: „Ich verstehe eure Aufregung. Erst einmal soviel. Harry Potter der Krieger, der euch im Kampf unterstützt hat, hat sie wieder genesen, aber ihre Seelen waren schon entschwunden. Er versucht gerade ihre Seelen wieder zurück zu holen." Begann Mohadiph, wurde aber sofort wieder von den aufgelösten Königs-Eltern unterbrochen.
„Wieso?" schluchzte Telrúnya Sáralondë
„Kann er ihnen helfen?" schluchzte Aksana Yewwitch
„Wo sind sie?" flüsterte Lúthien Sáralondë
„Können wir zu ihnen?" flüsterte Fredegar Yewwitch
Mohadiph hob beschwichtigend die Hände. „Bitte versucht noch kurz zuzuhören. Im Moment sind die drei hier im Haus und Harry Potter, der auch über unheimlich viel magisches Potential verfügt, beherrscht scheinbar auch die Seelenmagie. Aber wir können leider nicht in das Zimmer, dass habe ich bereits versucht. Es ist magisch verschlossen. Ich gehe davon aus, dass er eine Chance hat sie zu retten. Doch lasst mich kurz zusammenfassen, was hier geschehen ist."
„Ja, lass uns ins Haus gehen und dann kannst du uns berichten!" sagte nun Fredegar Yewwitch und Lúthien Sáralondë nickte. Die Könige nahmen ihre schluchzenden Frauen in den Arm und begaben sich in das Haus.
Sie setzten sich an den Küchentisch und Mohadiph begann zu erzählen: „Der Krieger, Harry Potter, hat erfahren, das ihr euch gegenseitig angreifen wolltet aber durch eure neuen Berater falsch informiert wart und gegenseitig aufeinander gehetzt wurdet. Da er aber nicht wusste, ob er Frieden stiften könnte und das auch noch überleben würde, bat er uns hier, in der vermeintlichen Sicherheit, zu bleiben und im schlimmsten Falle ohne ihn zu versuchen Frieden zu stiften. Also ist er mit seinen Gefährten verschwunden und zu euch gelangt. Scheinbar hatte er ja Erfolg!"
„Ja, das hatte er", bestätigte Lúthien Sáralondë, der König der Elfen
„Und ich verspreche, dass es nie wieder Krieg geben wird", ergänzte Fredegar Yewwitch, der König der Druiden und blickte dabei versprechend zu König Fredegar Yewwitch.
„Ja, hättet ihr nur früher auf eure Töchter gehört!" schimpften Telrúnya Sáralondë und Aksana Yewwitch wie aus einem Munde.
„Stimmt schon", bestätigte Fredegar Yewwitch und Lúthien Sáralondë sprach nickend aber nachdenklich weiter: „Aber wie ist das mit der Prophezeiung? Wir dachten, das du, Mohadiph, der dritte im Bunde wärst?"
Jetzt musste Mohadiph laut lachen, „Euer Problem war also, das ihr glaubtet, dass ich alter Knacker etwas von euren Töchtern wollte. Sorry die Unhöflichkeit aber habt ihr das Denken und den Menschenverstand irgendwo im Müll abgelegt? Oder kennt ihr überhaupt die Prophezeiung?" Mohadiph war jetzt richtig sauer.
Beide Königspaare schauten betroffen nach unten, Mohadiph fuhr weiter mit seiner Tirade: „Ihr wisst doch, dass ich der letzte König des vereinigten Atlantis war und nicht wiedergewählt werden kann. Außerdem möchte ich die Prophezeiung nochmals wiederholen. Sie lautet, wie ihr eigentlich wissen solltet, wie folgt: Ein Reisender wird kommen die Macht der Dreien zu bündeln um die ursprüngliche Einheit wieder her zu stellen. Doch sollte die Einheit nicht entstehen so wird Atlantis untergehen in der göttlichen Sinnflut! Und ich bin sicher nicht der Reisende durch Zeit und Raum. Wie es aussieht ist es Harry Potter, der Krieger, der scheinbar die Armee des Bösen mit euch besiegt hat. "
„Na ja mit uns kann man nur eingeschränkt sagen, eigentlich sind wir mit unseren Armeen nur hinter her gerannt und haben die Reste besiegt!" erklärte Fredegar Yewwitch
Und Lúthien Sáralondë fügte hinzu: „Ja er hätte uns eigentlich gar nicht gebraucht, ganz im Gegenteil wären wir ihm im Weg gewesen, hätte er uns wahrscheinlich gleich mit überrollt! So einen Krieger und besonders seine Gefährten, habe ich noch nie gesehen!"
„Aber was ist hier denn geschehen?" schluchzte Telrúnya Sáralondë
„Ja erzähle doch weiter, was geschah mit unseren Töchtern?" schluchzte Aksana Yewwitch
„Völlig überraschend erschien hier ein Dämon. Er nannte sich Mephisto. Ich war ihm einfach nur im Weg und er schmiss mich mit einer Bewegung seiner Hand zu Seite und ich knallte gegen einen dicken Felsbrocken. Bevor ich ohnmächtig wurde hörte ich noch wie er sagte, dass er zwar den Krieg verlieren würde, aber er dafür sorgen würde, dass die Prophezeiung sich nicht erfüllen könne. Als ich wieder erwachte lagen eure Töchter schon wie tot auf dem Boden und der Dämon hatte zwei Lanzen erhoben, mit denen er den finalen Todesstoß durch zu führen. In dem Moment erschien Harry Potter. Ich erkannte, wie auch der Dämon, das er sich in einen Seraphin verwandelt hatte."
Alle vier Zuhörer saßen gebannt und mit offenen Mündern und starrten Mohadiph an.
„Ja und dann stellte ihn der Dämon vor die Wahl, entweder eure Töchter zu retten oder den Dämon für immer zu besiegen. Harry war sicher klar, wenn er eure Töchter rettet, muss er sich irgendwann dem Dämon nochmals stellen und das geht wahrscheinlich zu Gunsten des Dämons aus. Aber ohne zu überlegen hob der Krieger Harry Potter ab und durchraste und zerriss dabei den Dämon und landete direkt zwischen Alatáriël und Columbine. Mephisto regenerierte sich, lachte noch und sagte: ‚Heute hast du mich besiegt aber ich bin nicht tot. Wir sehen uns wieder, es war deine Entscheidung.' Damit verschwand der Dämon im Boden. Harry Potter aber heilte eure Töchter verlor dabei aber seine Flügel und damit wahrscheinlich auch die Kraft des Seraphin."
„Wie können wir ihm jemals dafür danken", sprach Lúthien Sáralondë, der König der Elfen
„Und ich verspreche, dass ich alles tun werde, was er wünscht. Egal was es ist", ergänzte Fredegar Yewwitch, der König der Druiden
Die Königinnen nickten nur, brachten aber kein Wort heraus.
Hier musste nun Mohadiph schmunzeln: „Möglicherweise wird das Ganze euch tatsächlich fordern, was eure Zustimmung betrifft."
Alle vier schauten ihn fragend an.
„Nun, lasst es mich so erklären. Könnt ihr euch denken, wie man Seelen wieder zurückholen kann?"
Nun wurde dies den vieren klar uns ihre Gesichtsfarbe bekam einen immer blasseren Farbton.
„Genau, wenn er es schafft, dann nur über den Bund der Seelen. Und wenn es der goldene Seelenbund ist, dann bedeutet das, dass sie miteinander verheiratet sind und für immer zusammen gehören. Das wäre dann aber auch die Erfüllung der Prophezeiung…."
Wieder wurde es ganz laut und aufgeregt…
„Wehe, er tut ihnen etwas an!" schnaubte Telrúnya Sáralondë
„Kann man das nicht rückgängig machen?" schluchzte Aksana Yewwitch
„Weiß er davon?" flüsterte Lúthien Sáralondë
„Ja kennt er die Konsequenzen?" murmelte Fredegar Yewwitch
Mohadiph musste weiter schmunzeln: „Ich gehe davon aus, das er weiß, wie Seelenmagie funktioniert und dass er es schafft eure Töchter endgültig zu retten. Aber er kennt sicher nicht alle Konsequenzen des Seelenbundes und was noch hinzu kommt, es ist im nicht bewusst, dass es sich bei euch um die Eltern von Alatáriël und Columbine handelt. Er weiß nicht, dass eure Töchter Prinzessinnen sind. Außerdem scheint sich sowieso etwas mehr zwischen den dreien, als nur Schüler mit dem gleichen Ziel, anzubahnen scheint. Die Seelenverbundenheit schien sich in den letzten Monaten schon zu entwickeln. Aber das ging eher von euren Töchtern aus. Er ist solch ein zurückhaltender und höflicher Mensch, und wird von den beiden immer damit aufgezogen."
„Ich weiß nicht, was ich davon halten soll?" sprach Lúthien Sáralondë
„Geht das überhaupt, ich meine rechtlich gesehen?" ergänzte Fredegar Yewwitch
„Erst einmal ist es wichtig, dass unsere Töchter leben, also lasst sie und besonders Harry in Ruhe! Wenn es soweit kommt sind sie alt genug selber zu entscheiden." schnaubte Telrúnya Sáralondë
„Ja und schließlich habt ihr dazu beigetragen, dass es diese blödsinnige Auseinandersetzung überhaupt erst gibt! Ohne diesen Konflikt wären eure Töchter gar nicht erst verschwunden. Ihr hättet nicht nur eure Töchter auf dem Gewissen, sondern so nebenbei fast auch noch Atlantis!" schimpfte Aksana Yewwitch
„Richtig, und wenn es dazu kommt, dann können wir abtreten und die drei können dann unser Atlantis wieder vereinen und in Frieden regieren." sagte Telrúnya Sáralondë abschließend.
„Ihr seit dazu ja nicht in der Lage!" schnauzte Aksana Yewwitch noch die beiden Könige abschließend an.
Lúthien Sáralondë und Fredegar Yewwitch schauten ihre Frauen nur verdattert an und in dem Moment fing Mohadiph schallend an zu lachen. Dem lachen schlossen sich dann auch die beiden Königinnen an. Ihre Männer schüttelten nur die Köpfe. In dem Moment öffnete sich die Türe von Harrys Zimmer…...
# FLASHBACK ENDE #
Nach einem endlosen Weg, wie es Harry schien, entdeckte er eine Wand. Davor standen seine Eltern und sprachen scheinbar auf zwei Schemen ein, die an ihnen vorbei wollten. Harry rannte los und war kurz darauf bei seinen Eltern und den Schemen.
„Endlich kommst du", sagte James, „lange hätten wir sie nicht mehr aufhalten können."
„Ja, und du weißt hoffentlich auch was du machen musst, um ihre Seelen zurück zu holen?" fragte seine Mutter
„Ja klar, doch lasst mich jetzt mit ihnen reden", bat Harry
Damit ging er zwischen seine Eltern und wandte sich an die Schemen, die die Seelen von Alatáriël und Columbine waren.
„Alatáriël, Columbine bitte kommt zu mir…" sagte er sanft
Zögernd blickten sie ihn an: „Harry bist du auch tot?" fragte Columbine
Alatáriël setzte noch hinzu: „Begleitest du uns in das Seelenreich?"
„Nein, ich habe euch gesucht, nachdem ich eure Körper geheilt habe. Doch eure Körper können nicht sein ohne eure Seelen … und … ich … kann … nicht … sein … ohne … euch!" stotterte Harry zum Schluss.
„Ohne euch macht mein Leben keinen Sinn mehr, dann kann ich euch wirklich am Besten in das Seelenreich folgen! Bitte kommt mit zurück ins Leben!" bat Harry eindringlich und mit aller Liebe.
„Zurück, wirklich zurück?" fragte Alatáriël
Columbine fragte noch hinterher: „Und du bleibst dann bei uns? Für immer?"
„Wenn ihr das wollt, ja!" Harry war sich plötzlich sicher, dass er das wollte. Er machte sich auch keine Gedanken über die Konsequenzen. Warum auch…
„Kommt zurück … ins Leben … in unser Leben …" er legte alle Ehrlichkeit und wie er merkte tatsächlich Liebe in seine Worte
Ihre transparenten Schemen schienen von innen heraus zu erstrahlen. Harry sprach weiter, „lasst uns den Bund der Seelen schließen!" und damit reichte er ihnen seine Hände.
„Du weißt was du damit auf dich nimmst, Harry?" fragte Lily
„Ja, damit sind wir seelenverbunden und wir werden alles oder fast alles gemeinsam empfinden, können uns telepatisch unterhalten und auch einige Fähigkeiten des anderen können wir übernehmen. Und je umfangreicher oder je tiefer der Bund ist, umso umfangreicher ist auch der Austausch der Fähigkeiten!"
„Liebst du die beiden, oder wie ist dein Gefühl für sie?" wollte seine Mutter noch wissen. Alatáriëls und Columbines Schemen schauten gespannt zu Harry.
„Als ich sie so schwer verletzt liegen sah und der Dämon gerade zum finalen Todesstoss ausholte wurde es mir klar. ICH LIEBE SIE BEIDE, EGAL WELCHE KOSEQUENZEN DAS FÜR MICH HAT!" Harry wurde zu Schluss sogar richtig laut.
„Lily, Liebste, lass ihn, er macht schon das Richtige, ich habe das Gefühl, das sie alle drei sowieso schon ihre Seelen leicht verbunden haben", beschwichtigte James seine Frau.
„Ja, James hat recht, es kommt so wie es kommen muss", sagte nun auch Sirius, wobei er ein wenig grinste.
Zwischenzeitlich hatten die Schemen jeweils eine Hand Harrys ergriffen, aber nichts passierte. Harry kam eine Idee: „Reicht euch beide gemeinsam auch die Hände, damit wird der Kreis geschlossen und wir sind eine Einheit.
Kaum war der Kreis geschlossen umfassten Harry, Columbine und Alatáriël eine goldene Hülle. Dann traten aus der Mitte der drei Körper drei goldene Strahlen und trafen sich in der Mitte. Gleichzeitig traten aus den drei Herzen drei rote Strahlen, die sich ebenfalls in der Mitte trafen. Und zu guter letzt verbanden sich drei weiße Strahlen, die aus den Köpfen traten. Danach wurden Columbine und Alatáriël immer besser sichtbar. Als sie in ihrer eigentlichen Form zurückverwandelt waren, lösten sich die Strahlen auf und auch die goldene Hülle verschwand. Allen dreien standen Tränen in den Augen und ohne einen Ton von sich zu geben nahmen sich die drei ganz fest in den Arm.
Sie bemerkten überhaupt nicht was für Reaktionen bei den drei anderen, Lily, James und Sirius abgelaufen waren. Vom Staunen über rot werden bis hin dazu, das sie auch in Tränen ausgebrochen waren durchliefen auch sie sämtliche Gefühlswallungen. Schließlich stellten sie sich um die drei und es artete in eine Massenumarmung aus.
Nach einiger Zeit brach Lily das Schweigen: „Harry, weißt du eigentlich was hier passiert ist? Warum sind deine beiden Frauen nun genauso materialisiert wie du?"
„Ich denke durch den Seelenbund haben sie tatsächlich meine Fähigkeiten übernommen und werden genau so wie ich Teleportieren können und alles andere auch. Aber was soll das mit meinen Frauen. So nen Spruch hätte ich eigentlich von Sirius erwartet aber nicht von dir, Mum?"
In dem Moment stellten sich Alatáriël und Columbine mit Händen in die Hüften gestützt vor Harry und schauten ihn mit funkelnden Augen an. „Erst uns zurückholen und dann die Konsequenzen nicht tragen wollen…" fing Alatáriël an.
„Ja mit gefangen, mit gehangen, jetzt kannst du dich nicht mehr von uns trennen." Sprach Columbine weiter.
„Hä?" war Harrys einzige Reaktion.
„Ist doch logisch, wir sind ein Team!" belehrten ihn Alatáriël und Columbine wieder einmal synchron.
James und Sirius konnten sich kaum noch halten vor lachen.
Doch Lily sagte ernst: „Ihr scheint alle nicht zu wissen, was der komplette oder goldene Seelenbund in letzter Konsequenz bedeutet, oder?"
„Das habe ich doch vorher schon gesagt…", begann Harry wurde aber durch seine Mutter unterbrochen.
„Du scheinst wie auch die anderen vier hier nicht alles zu kennen. Wenn der komplette oder goldene Seelenbund geschlossen wird, so wie das bei euch hier eben geschehen ist, dann ist das gleichbedeutend damit, dass bei unterschiedlichen Geschlechtern, das Paar verheiratet ist. Wie das nun mit euch dreien ist, ist mir schleierhaft!"
Nun sah sich Lily fünf verdutzten Gesichtern gegenüber gestellt und niemand brachte ein Wort heraus. In dem Moment erschien Rafael mit einem Schmunzeln im Gesicht.
„Lily, du hast recht und in dieser besonderen Konstellation ist es zwar ungewöhnlich aber rechtens und auch die Erfüllung der Prophezeiung von Atlantis ist dadurch erreicht. Ja Harry ist nun rechtmäßig mit Alatáriël und Columbine verheiratet. Die weiteren Konsequenzen wird Harry, Alatáriël und Columbine dann feststellen, wenn sie nach Atlantis wieder zurückkehren." Damit verschwand Rafael auch schon wieder und ließ sechs erstaunte Menschen zurück.
Lily fasste sich als erste: „Tja mein Sohn, dann kann ich dir nur viel Spaß wünschen, wenn du dass deinen vier Schwiegereltern erklärst." resümierte sie trocken.
Harry war einfach nur geschockt aber James fing brüllend an zu lachen und schaute Sirius dabei an: „Damit hat er dir wohl den Rang als größter Weiberheld von Hogwarts genommen, was Sirius?"
„Ob ihm das aber nicht zu viel wird? Er ist schließlich nur DEIN Sohn?" gab es Sirius an James zurück.
Alatáriël und Columbine hatten zwar leicht rote Köpfe, waren aber auch schelmisch am Grinsen, als sie Harry anschauten. Der imitierte nur einen Goldfisch #blubb# brachte aber keinen Ton heraus. Seine, jetzt, Frauen aber gingen auf Sirius los.
„Glaubst du er schafft das nicht!" sagte Alatáriël und Columbine machte weiter: „Kannst beruhigt sein das schafft er sicher!" Dann zwinkerten beide Harry zu, der nur noch versuchte irgendwo hin zu verschwinden.
„Hört auf mit der Rumalberei ihr zwei!" dabei schaute Lily Sirius und James streng an. Dann wandte sie sich lächelnd an ihre Schwiegertöchter: „Zum einen möchte ich euch erste einmal in unserer Familie willkommen heißen. Ich wünsche euch dreien einfach viel Glück. Zum anderen muss ich das selber erst einmal verkraften."
„Ja auch von mir herzlich willkommen in unserer Familie", damit umarmte James Alatáriël und Columbine herzlich.
Auch Sirius schloss sich den Gratulationen an.
Harry, der das nur am Rande mitbekam erwachte nun aus seiner Lethargie: „Das stand aber nirgendwo im Buch der Magie", meldete sich Harry nun zu Wort, „aber es ist auch nicht mehr wichtig oder?"
„Richtig, die Zeremonie ist abschließend und niemand kann daran etwas ändern, aber ich bin mir sicher, das dies im Buch stand du nur nicht richtig gefragt hast!" belehrte Lily ihren Sohn.
„Das will ich sehen", sagte Harry und rief, „accio Buch der Magie"
Sirius lachte: „Das klappt hier nicht Harry das schafft niemand hier zu zaubern!"
In dem Moment war ein Rauschen zu hören und kurz danach fiel das Buch in Harrys Schoß. „Und warum sagt mir das niemand, das man hier nicht zaubern kann…" und grinste nun Sirius frech an.
„Können wir das auch?" fragten Alatáriël und Columbine und schon rufen beide: „accio Zauberstab!" Kurz darauf hatten beide auch ihre Zauberstäbe in den Händen.
Sirius war ebenso baff wie Harrys Eltern. Dann grinste er und sagte: „Was ihr könnt kann ich schon lange – accio Harrys Feuerblitz!"
…doch nichts geschah…
Nach einiger Zeit fing Harry an diabolisch zu grinsen: „Ja, ja Sirius, nicht nur das du nur noch 2. Wahl bei den Frauenhelden bist, scheinbar bist du auch nur ein Zauberer der 2. Wahl und zudem noch ein alter Mann … tse, tse, tse … da kann man nichts mehr machen!"
Sowohl James und Lily als auch Alatáriël und Columbine mussten schallend lachen.
Doch Sirius stellte sich vor Harry und sprach ihm im gespielten Zorn an: „Das erfordert Genugtuung ich verlange einen Kampf Mann gegen Mann, nur mit unseren Händen!"
Harry grinste und zog langsam sein Hemd aus. Darunter kam ein topp trainierter Körper hervor, und Sirius machte bei dem Anblick automatisch einen Schritt zurück.
In dem Moment indem Alatáriël und Columbine Harrys durchtrainierten Oberkörper sahen stellten sie sich mit glänzenden Augen vor Harry, verschränkten ihre Arme und sprachen nach dem sie sich angeschaut hatten wieder einmal synchron: „Stopp, das gehört nun uns, da kommt kein Kratzer dran! Spielen kannst du später, Harry!"
James und Lily mussten schon wieder lachen und auch Sirius konnte sich nicht mehr beherrschen und stammelte etwas von unter der Fuchtel, Pantoffelheld und so weiter…
Alatáriël und Columbine drehten sich zu Sirius und sagten nur noch an Harry gerichtet: „Fass!"
Lily unterbrach, immer noch kichernd, „Jetzt wird es Zeit, dass ihr wieder nach Atlantis zurück kehrt. Dort werdet ihr erwartet!" Und zu Sirius gewandt, „und außerdem habe ich dir jetzt wohl deinen Arsch gerettet oder…"
„Oh je", stöhnte derweil Harry, „die Schwiegereltern. Ich muss sie sofort suchen und sprechen. Hoffentlich reißen sie mir nicht den Kopf ab. Vielleicht spreche ich erst mit den Königen der Elfen und der Druiden. Vielleicht legen die ja ein gutes Wort für mich ein. Oh man das wird noch stressig!" sprach Harry mehr zu sich.
Alatáriël und Columbine verfielen in ein Grinsen, doch Harry fuhr sie an: „Ihr habt gut lachen, meine Eltern kennt ihr ja schon aber ich muss jetzt mit euren Eltern erst noch zu recht kommen."
„Das wird schon!" versuchte Alatáriël ihn zu besänftigen.
Und Columbine fügte hinzu: „Lass uns erst einmal zurückkehren. Die Idee mit den Königspaaren ist vielleicht gar nicht so schlecht!" Dabei mussten die beiden noch mehr grinsen, wohl wissend, was Harry noch nicht wusste.
Lily, James und Sirius schüttelten nur ihre Köpfe, ebenso wissend das sie die Töchter der Königspaare sind und Harry das offensichtlich nicht wusste.
Damit verabschiedeten sie sich voneinander. Und langsam verschwand für sie die Umwelt immer mehr. Dann auf einmal erschien Harrys Raum.
Sie hörten ein mehrfaches Lachen das von vor der Türe kam, schüttelten die Köpfe und verließen den Raum. In der Küche angekommen trafen die drei auf Mohadiph und die beiden Königspaare.
Als sie erblickt wurden stürmten die Königinnen auf Alatáriël und Columbine dicht gefolgt von den Königen, die ihre Töchter überglücklich in die Arme nahmen. Harry schaute Mohadiph fragend an, weil er sich keinen Reim darauf machen konnte, warum die beiden Königspaare so emotional reagierten. Aber er wollte die Chance beim Schopfe packen und sprach sie gemeinsam an: „Meine Hoheiten, ich bin erfreut wie viel ihnen an ihren Untergebenen liegt, obwohl auch ein wenig verwundert. Andererseits könnten sie mir bitte einen großen Gefallen tun."
Die Königinnen, die Könige, Alatáriël und Columbine schauten Harry neugierig an und er fuhr weiter fort: „Um Alatáriël und Columbine zu retten musste ich den Seelenbund mit ihnen eingehen. Es war dabei zum kompletten oder goldenen Seelenbund gekommen. Das bedeutet – ähm – wir drei sind miteinander – ähm – verheiratet. Und nun – ähm – müsste ich die Eltern sprechen … und ich weiß nicht wie sie reagieren … ob die Väter mir nun den Kopf abreisen … oder die Mütter mir nun unendliche Geschichten über Verantwortung und so erzählen … ach es ist alles so kompliziert", stammelte Harry
„Kennst du ihre Eltern?" fragte Königin Telrúnya Sáralondë.
„Glaubst du wirklich, das ihre Mütter so schlimm sind?" wollte Königin Aksana Yewwitch auch wissen.
„Und bist du dir sicher, dass wir dir den Kopf abreißen?" kam nun König Lúthien Sáralondë zu Wort.
„Meinst du wirklich, dass wir unseren Töchtern nichts gutes wollen?" grinste ihn nun auch König Fredegar Yewwitch an.
„Nein ich kenn ihre Eltern noch nicht, möchte sie aber so schnell wie möglich kennen lernen und ich weiß auch nicht, ob sie so schlimm sind. Und ihr werdet mir sicher den Kopf nicht abreißen und … eure … Töchter …" damit fiel endlich bei Harry der Groschen.
„Eure … Töchter … Schwiegereltern … oh Gott … das ist mein Tod …" stammelte Harry und wurde ohnmächtig. Alatáriël, Columbine und ihre Elter fingen schallend an zu lachen, ebenso wie Mohadiph. Der erweckte dann auch Harry wieder, nachdem sie sich wieder beruhigt hatten und sprach ihn dann an: „Ich sage nur Fettnäpfchen und in das bist du hinein getreten!"
Die Königinnen und die Könige schauten Harry grimmig an aber kurz darauf mussten sie schon wieder lachen genauso wie Mohadiph, Alatáriël und Columbine. Harry schüttelte nur den Kopf und fing kurz danach auch an zu schmunzeln.
„Danke, danke sehr das war sehr nett von euch allen mich so auflaufen zu lassen. Vielleicht hätte ich euch das selber machen lassen mit dem Dämonen und seine Kriegern."
„Was ist eigentlich mit dem Dämon geschehen, wird er wieder kommen?" fragte nun Mohadiph.
Nun grinste Harry teuflisch: „Tja das habe ich wohl vergessen euch zu sagen. Während ich durch diesen Dämon durchgeflogen bin habe ich ihm sein Herz entrissen. Das habe ich im Sand versteckt. Als er sich nun wieder materialisiert hatte und in der Unterwelt verschwunden war vergaß er es wohl. Nun können wir es vernichten und damit ist auch er endgültig hinüber. O. k.?"
Alle schüttelten nur mit ihrem Kopf. Mohadiph aber wandte ein, dass das Herz aber nur mit einer extrem heißen Flamme vernichtet werden kann.
„Na dann schau einfach einmal zu!" antwortete Harry
Harry war nun in seinem Element. In Gedanken rief er Chazor, das er seine Hilfe bräuchte. Da meldeten sich noch zwei weitere weibliche Stimmen, das sie das gerne sehen möchten was er, Harry, nun vorhabe. Harry schaute verdutzt zu Alatáriël und Columbine, die ihn nur anlächelten. Tja das zum Thema Privatsphäre dacht Harry noch, was ihm zwei leichte Schläge seiner Frauen auf die Schultern einbrachte.
Damit ging er heraus und holte das schwarze Herz aus der Erde und legte es auf den Boden. Chazor stand auch neben ihm. Gemeinsam entfachten sie ein wahres Flammeninferno. Da erschien Mephisto und ging schreiend in Flammen auf. Der Dämon war Geschichte.
„Ich denke wir bleiben erst einmal hier und ruhen uns erst einmal aus", sagte König Sáralondë.
„Richtig besonders Harry, ich darf dich doch so nennen, und unsere Töchter müssen sich erst einmal ausruhen?" grinste nun auch König Yewwitch, „ich heiße übrigens Fredegar!"
Damit stellten sich auch die anderen beim Vornamen vor und man ging wieder ins Haus. Dort tischte nun Mohadiph tüchtig auf und es entstand eine angeregte Unterhaltung, bei der man sich allgemein näher kam.
Harry aß nur wenig und entschuldigte sich dann: „Verzeiht aber besonders nach meinem Durchflug durch den Dämonen möchte ich mich doch einmal ordentlich waschen am Besten baden. Wenn ihr mich entschuldigen würdet? Es ist mir doch sehr unangenehm so dreckig zu sein." Sie nickten ihm alle zu.
Damit verschwand Harry in seinem Zimmer. Er vergrößerte erst einmal seinen Raum und erschuf dann eine große Badewanne. Er ließ angenehm warmes Wasser ein, zog sich aus und wusch sich erst einmal gründlich. Danach wechselte er nochmals das Wasser und legte sich zur Entspannung gemütlich in die Wanne.
Während dessen hatten sich die anderen noch unterhalten. Columbine und Alatáriël schauten sich zwischenzeitlich immer wieder an, was auch von ihren Müttern registriert wurde.
„Los verschwindet schon zu eurem Göttergatten!" lästerte Telrúnya.
„Viel Spaß euch dreien!" bemerkte Aksana noch grinsend.
Columbine und Alatáriël sprangen auf und verschwanden ganz leise in Harrys Zimmer. Als sie die Türe verschlossen hatten sahen sie Harry, der mit dem Rücken zu ihnen in der Wanne saß und sie nicht bemerkt hatte. Ohne sich weiter abzusprechen zogen sie sich still und heimlich aus. Dann gingen sie auf leisen Sohlen an die Wanne und stiegen gleichzeitig ein.
Harry erschrak sich fürchterlich und ging erst einmal unter. Als er wieder auftauchte und ihm klar wurde das Columbine und Alatáriël ebenfalls nackt war bekam er einen roten Kopf und wollte wieder untertauchen. Seine beiden Frauen hielten ihn am Arm fest und grinsten über das ganze Gesicht.
„Ach Harry stell dich nicht so an", sagte Columbine, „schließlich sind wir nun verheiratet!"
„Und du willst doch nicht vor deinen Pflichten flüchten, oder?" triezte ihn nun Alatáriël.
„Aber, aber was wollt ihr denn!" Harry war sich eigentlich im Klaren was auf ihn zukommen würde aber andererseits wollte er es einfach noch nicht richtig realisieren.
Derweil grinsten sich seine Frauen an, legten sich noch enger an ihn und schauten dann zu Harry und sprachen wieder einmal synchron: „Schmusen, knutschen, knuddeln und so weiter…" Damit fingen sie an Harry zu streicheln, der nun auch seine Reaktion nicht mehr unterdrücken konnten.
Alatáriël und Columbine bemerkten das grinsend und wurden nun noch liebevoller. Harry wollte noch ein letztes Mal etwas einwenden: „Aber eure Eltern…"
Alatáriël macht dem ein Ende: „Harry, sagt dir das Wort Hochzeitsnacht etwas?"
Und Columbine vervollständigte schmunzelnd: „Und nun keine Müdigkeit vortäuschen unserer Erwartungen sind hoch…"
