Da ich hintereinander zwei Füchsin Kapitel hochgeladen habe, kommen nun zwei Maus Kapitel. Viel Spaß beim Lesen und Review schreiben!
14. Schock
„Danke, Doro … doch sag' mir, Neville, weshalb willst du Frank und Alice herholen?", fragte Algie, während Enid noch immer Snape anstarrte.
„Die Heiler wollen die Therapie beenden, weil das Ministerium keine Muggelmethoden mehr dulden", platzte es aus Neville heraus.
„Verflucht sei die ganze Bande!", fauchte Algie und blickte dabei zu Snape. „Wir werden mit dir gehen, Junge, wenn du nichts dagegen hast."
Neville hatte natürlich nichts dagegen; ganz im Gegenteil, er war froh, dass er nicht alleine gehen musste. So verließen drei Longbottoms via Flohnetzwerk das Haus in Richtung St. Mungos Hospital.
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Neville war wirklich froh darüber, dass Onkel Algie und Tante Enid mit ihm ins St. Mungos kamen, um seine Eltern abzuholen.
Kaum hatten sie alle den Kamin verlassen, als auch schon die alte Mrs Marchbanks gefolgt von ihrer Enkelin Rebecca auf sie zukam. Vertraulich nahm die alte Dame Neville am Umhangärmel und zog ihn zur Seite. Ihre Augen funkelten feucht und ihre Hände kneteten sich.
„Algie, Enid ... mein Junge … du musst stark sein, wenn du deine Eltern besuchen willst … ganz stark sein. Ich habe meine Freundin Barbara Britton besucht, die einen kleinen Unfall beim Apparieren hatte. Da wollte ich bei Frank und Alice vorbeisehen … es … sie haben … beide …kommt einfach mit. Aber stellt euch auf einen Schrecken ein!" Mrs Marchbanks eilte davon, Neville folgte ihr auf dem Fuße.
In Nevilles Geist formten sich alle möglichen furchtbaren Geschehnisse, die seinen Eltern zugestoßen sein könnten. Im Flur überholte er die alte Frau ungeduldig und riss die Tür seiner Eltern auf. Der Anblick, der sich ihm bot, ließ ihn vergessen, das Türblatt zu stoppen, und es krachte so fest gegen die Wand, dass sich Risse im Holz zeigten.
Neville zitterte vor Wut.
Eine solch bodenlose Unverschämtheit hatte er noch nie erlebt!
Seine Eltern lagen auf ihren Betten mit magischen Seilen fixiert ... seine Mutter weinte leise vor sich hin, während sich sein Vater gegen die Fesselung wehrte. Neville trat näher an die Betten und dann sah er es … das schlimmste ... das unfassbare ... man hatte seinem Vater einen Stoffknebel in den Mund gesteckt. Der Fetzen war nass vom Speichel und es hatte sich Schaum an den Mundrändern gebildet.
Die Kerzen in den Leuchtern fingen an zu beben, genauso wie die Gläser auf dem Tisch. Neville stand da und ballte seine Hände so fest zu Fäusten, dass seine Fingernägel die Haut seiner Hände verletzte.
Mrs Marchbanks schluchzte und hielt sich die Hand vor den Mund. Ihre Enkelin stand genau wie Tante Enid nur geschockt da und starrte fassungslos die auf den Betten liegenden Gestalten an.
Nur Algie war mindestens so aufgebracht wie Neville, er stürmte auf den Flur und brüllte den ersten Heiler an, der ihm über den Weg lief.
„Können Sie mir bitte erklären, was sie mit meinem Neffen und seiner Frau treiben!" (B/N: -) Ich mag diesen Mann!!!)
Es klang mehr wie eine Anklage als wie eine Frage.
Der Heiler zog erschrocken den Kopf etwas ein und murmelte etwas von wegen er hole einen Verantwortlichen.
Kurz darauf kam ein weiterer Heiler, kleiner als Neville doch doppelt so breit. Er schob seinen muskulösen Körper schwerfällig durch eine der Türen und steuerte auf Algie zu.
„Was soll dieser Lärm? Dies ist ein Krankenhaus!", brummte er.
„Wir würden gerne wissen, was das soll?" Algie zeigte auf die beiden in den Betten gefesselten Zauberer. „Wie kann es sein, dass zwei Menschen, die auf dem Weg der Besserung waren, so behandelt werden?"
„Das sind Auswirkungen dieses Muggelunfugs. Wir haben dieses Katzenvieh weggebracht – was sucht ein Tier in einer Klinik – danach hat Mrs Longottom angefangen zu schreien und mit ihren Armen um sich zu schlagen. Daraufhin mussten wir sie fixieren, dass ist bei Erkrankungen des Geistes üblich um die Patienten und das Personal zu schützen. Dann begann Mr Longbottom sehr unruhig zu werden. Wir konnten die Beiden nicht anders ruhig stellen, da wir nicht so viele Tränke verfügbar haben, wie wir benötigen würden. Doch spätestens in einer Woche wird unser Vorrat wieder aufgestockt sein. Dann kommen die Seile weg. Übrigens mussten wir ihren Neffen knebeln, da er seit seine Frau fixiert ist ständig schrie", verteidigte sich der Heiler.
„Sie werden die Beiden SOFORT losmachen!", sagte Neville leise, doch gut verständlich und nachdrücklich.
„Wer sind nun wieder Sie und wie kommen Sie darauf, so etwas verlangen zu können?" (B/N: A ...)
„ICH bin der Sohn der Beiden. Und HIER", er hob die Urkunde vor die Nase des Heilers, „habe ich die Bestätigung, dass ich der Vormund von Mr Frank und Mrs Alice Logbottom bin. Deshalb werde ich sie mit nachhause nehmen, ob ihnen das gefällt oder nicht.
Sie werden auf der Stelle diese Fesseln wegnehmen und den Knebel aus dem Mund meines Vaters!", verlangte Neville ganz leise und eindringlich.
Tante Enid, Mrs Marchbanks, Rebecca, wärt ihr so freundlich und würdet die Kleinigkeiten meiner Eltern zusammenpacken?"
Die drei Hexen nickten und begannen die Habseligkeiten der Longbottoms in eine alte Reisetasche zu packen.
„Das kann ich aus therapeutischer Sicht nicht verantworten", verkündete der Heiler und stellte sich in die Tür, mit der Absicht zu verhindern, dass die Longbottoms mitgenommen wurden.
„THERAPEUTISCHER SICHT?", donnerte Neville. „Sie haben meine Eltern gefesselt und geknebelt wie Schwerverbrecher! Ich werde sie auf der Stelle mitnehmen! Sie sind im St Mungos zur Pflege, nicht zu dringlicher medizinischer Behandlung! Darum ist es absolut belanglos, ob Sie damit einverstanden sind oder nicht!"
Mit einem Schwenk seines Zauberstabes sprengte Neville zur Überraschung der Anwesenden die Fesseln seiner Eltern und der Knebel schoss aus dem Mund seines Vaters - und traf den Heiler in seinem breiten roten Genick. (B/N: ggg )
Rebecca gab ein glucksendes Kichern von sich, verstummte aber sofort, als sie den Blick des Heilers sah.
Frank Longbottom schlug, seiner Fesseln entledigt, um sich und traf die seinen Nachtisch abräumende Rebecca völlig unvorbereitet im Gesicht. Die junge Hexe sackte zusammen und hielt sich die Wange.
Neville war zu ihm geeilt und versuchte, die Arme seines Vaters zu fassen und ihn zu beruhigen.
„Dad, Dad, ich bin es Neville, ganz ruhig, Dad. Ich werde euch mit nachhause nehmen, dich und Mum. Niemand wird euch mehr etwas tun." Franks Gegenwehr wurde langsam weniger, bis er ganz aufhörte. „Ich liebe dich, Dad.
Alles in Ordnung bei dir, Rebecca?"
Die junge Hexe nickte und stand wieder auf. Algie verwandelte die Nachthemden von Frank und Alice in einfache Roben. Währenddessen waren Mrs Marchbanks, Enid und Rebecca fertig mit dem Packen.
Algie stützte Alice beim Gehen und Neville führte seinen Vater mit festem Griff. Doch der Heiler, der mittlerweile Unterstützung durch zwei weitere bekommen hatte, stand in der Tür und spannte sein breites Kreuz.
Mrs Marchbanks, die Alices Tasche und eine Hutschachtel trug, stand stolz und aufrecht vor den drei kräftigen Männern und verkündete mit ruhiger Stimme:
„Meine Herren, sie werden sich doch nicht zwei Mitgliedern des Zaubergamot entgegenstellen! Der junge Herr hier wird nur seinem Recht auf Unterbringung in einem Etablissement seiner Wahl nachkommen. Da er offiziell der Vormund seiner Eltern ist, haben Sie keine rechtliche Grundlage, ihn zu hindern. Glauben Sie mir, ich spreche seit dreißig Jahren Recht im Gamot, Sie haben keinerlei Handhabe. Und nun machen Sie uns bitte den Weg frei!"
Murrend wichen die Männer zurück.
Eiligen Schrittes, doch nicht zu hastig, ging die kleine Gruppe durch das Hospital.
„Wie gut, dass Sie die Gesetze so gut kannten, Mrs Marchbanks", sagte Neville aufrichtig bewundernd.
„Du meinst: wie gut, dass ich so geschickt flunkern kann."
Irritiert sah Neville sie an.
„Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie die Gesetzeslage aussieht. Doch zu unserem Glück wussten die Drei nicht mehr als ich." (B/N: OK, ich habe beim letzten Mal zu Unrecht über sie geschimpft. Sie ist klasse!! )
Neville lächelte und die Longbottoms verschwanden in den Kaminen, nachdem sie sich von Mrs Marchbanks und ihrer Enkelin, deren Wangenknochen inzwischen bläulich anlief, verabschiedet hatten.
Als er durch den Kamin in die Halle trat, hätte Neville am liebsten gejubelt. Endlich, nach so vielen Jahren, nach so vielen Träumen, endlich waren seine Eltern wieder im House of Seven Ways.
Die drei Hauselfen erschienen und in Torbys alten Augen schimmerten Tränen, als er Frank Longbottom ansah.
„Sind die Zimmer hergerichtet?", fragte Neville und Wicky, deren Schwangerschaft immer deutlich sichtbarer wurde, nickte aufgeregt.
Ein Schaudern durchlief den Körper seines Vaters, als sie auf der Treppe die knarrende Stufe benutzten und er fasste fester Nevilles Hand. Oben in den beiden Zimmern, die bis vor kurzem noch seine Großmutter bewohnt hatte, lächelte Neville, als er sah, wie viel Mühe sich die Elfen gemacht hatten. Helle freundliche Tapeten waren an den Wänden, die schweren dunklen Gardinen waren leichten Vorhängen gewichen, die den Blick auf den schönen Garten preisgaben. Auf dem Kamin und dem Tisch im Aufenthaltszimmer standen in großen Vasen herrliche Sommerblumensträuße und der schwere Geruch der Rosenblüten kam durch das Fenster herein.
Samira, Doros Katze, schlich herein und schnurrte um Alices Beine, anscheinend war sie vor ihren nun doch anstrengenden Welpen geflüchtet. Algie half der Hexe, sich in einen der beiden Schaukelstühle zu setzen, und die kupferfarbene Katze sprang sogleich auf ihren Schoss. Auch Almut kam hereingeflattert und begutachtete die Neuankömmlinge vom Schrank aus.
Behutsam half Neville seinem Vater, sich ebenfalls zu setzen, und zur Überraschung aller legte Frank Longbottom seine Hand auf die mit Intarsien gestaltete Platte des kleinen Beistelltischchens neben dem Schaukelstuhl.
Sein immer noch vor Anstrengung verzerrtes Gesicht hellte sich auf und das erste Mal, seit er sich erinnern konnte, sah Neville seinen Vater ganz leicht lächeln.
„Ich dachte mir, wir könnten heute hier unseren Tee einnehmen", sagte Doro von der Tür aus und strahlte Neville an. „Ich habe Wicky schon Bescheid gegeben."
Sie ließ den großen Tisch aus dem Salon erscheinen, auf dem bereits das Geschirr stand. Remus und Tonks kamen herunter und man konnte dem Werwolf deutlich ansehen, dass er noch immer böse auf seine Freundin war. Neville setzte sich neben seinen Vater und sah zur Tür, als er eine schüchterne Stimme vernahm. Moory stand da und zitterte am ganzen Körper.
„Was ist denn geschehen, Moory?", fragte Neville besorgt.
„Sir, vor der Tür steht die Heilerin Mrs Bluefirth und sie … sie hat … Sir, das sind Monster, die sie dabei hat! Eines davon wollte mich fressen!" Entrüstung stand in den großen gelben Augen.
„Mrs Bluefirth ist schon da!" Schon war der junge Zauberer auf den Beinen. „Doro, kommst du mit? Dann kannst du sie gleich überprüfen."
„Ich komme auch mit", verkündete Tonks und Neville war sich fast sicher, dass sie nur aus Remus Nähe entwischen wollte.
Vor der Haustür stand die Heilerin mit einer großen Holzkiste und zwei Reisetaschen … und zwei Hunden.
Neville verstand augenblicklich Moorys Reaktion, als er die Tiere erblickte. Einer war ein weißbrauner Spaniel mit lustigen Schlappohren und einem unermüdlich wedelnden Schwanz, der andere allerdings war riesig, kohlrabenschwarz und hatte zottiges Fell.
„Darf ich vorstellen, dies sind Missy", sie zeigte erst auf den Spaniel und wies dann auf das große Tier, „und Skinner. Ich befürchte, Skinner hat dem Hauselfen einen Schrecken eingejagt. Dabei ist er nur selbst erschrocken und hat angefangen zu bellen. Normalerweise verträgt er sich mit allen Zwei- und Vierbeinern. Doch Hauselfen kannte er wohl noch nicht." Die Heilerin grinste schief.
Doro sprach einen Erkennungszauber über die Hexe.
Tonks stand da und starrte den großen schwarzen Hund an. Tränen sammelten sich in ihren Augen und eine ungesunde Blässe zeigte sich um ihre Nase.
„Tonks, ist alles klar?", fragte Doro besorgt.
„Der … der Hund, er … er sieht aus wie Sirius' Animagusgestalt!"
„Dein Cousin war ein Animagus? Das wusste ich gar nicht."
Doro schloss ihre Überprüfung ab und nickte Neville zu.
Dieser eilte in das Arbeitszimmer und trug Mrs Bluefirths Namen in die Liste auf der Granittafel ein, ebenso wie die Namen der beiden Hunde, nachdem er bemerkt hatte, dass auch Samiras Name eingetragen war, verstaute die Utensilien wieder und lief in die Halle zurück.
„Willkommen im House of Seven Ways. Treten sie bitte ein. Moory!"
Noch völlig verschreckt steckte der Hauself den Kopf aus der Küchentür und ließ den großen Hund nicht aus den Augen. „Würdest du Mrs Bluefirth bitte in ihr Zimmer geleiten und, nachdem sie ihre Garderobe abgelegt hat, ins Aufenthaltszimmer meiner Eltern bringen?
Wir haben sie schon hergeholt, müssen Sie wissen, Mrs Bluefith - man hatte sie an die Betten gefesselt!"
Entrüstung zeigte sich im faltigen Gesicht der Hexe.
Doro schob die immer noch gebannt den Hund anstarrende Tonks zur Seite und die Tür schloss.
„Ich hoffe dieses traumatische Ereignis hat die Beiden nicht zu sehr zurückgeworfen. Kann ich die Hunde ableinen? Skinner wird dem Hauselfen nicht tun. Ich wurde schon gewarnt, er war früher ein Streuner und seine Ausbildung ist noch nicht abgeschlossen. Doch der frühere Besitzer bestand darauf, dass sie nur zusammen abgegeben werden."
„Ist schon gut. Wir haben allerdings eine Katze im Haus", warnte Neville.
„Katzen sind beide gewohnt."
„Gut, und Samira ist auch an Hunde gewohnt. Und ihre Welpen werden sich bald über die zwei neuen Spielpartner freuen, oder sollte ich sie Opfer nennen?", grinste Doro und rieb über die verkrusteten Striemen, die ihre Unterarme zierten. Sie hatte es aufgegeben jedes Mal die Verletzungen gleich zu behandeln, erst wenn die kleinen Tiger abends schliefen, trug sie eine Heilsalbe auf.
Die Heilerin folgte dem ängstlich geduckten Hauselfen, derweilen die Hunde ihr neues Zuhause beschnüffelten. Neville half seiner Cousine, die immer noch benommene Tonks zu geleiten.
Im ersten Stock öffnete er die Tür und sah Almut neben Onkel Algie auf dem Tisch sitzen und Eulenkekse knabbern. Ein starker Stoß in seine Kniekehlen ließ ihn fast stürzen, als der schwarze Hund an ihm vorbeipreschte und mit einem großen Satz mitten auf dem Tisch stand und sich über die Cookies her machte. (B/N: looool „Maria, wo sind die Rouladen?" – „Öhm ... im Hund?!")
„Skinner!", kreischte Mrs Bluefirth erschrocken und Nevilles Eltern schraken auf und wurden unruhig.
„Tatze!", schrie Remus und starrte mit großen Augen auf das struppige Tier. (B/N: Mmmhhh ... eine Beta beginnt sich Gedanken zu machen ...)
Doch der Rüde ließ sich nicht beirren und fraß weiter.
Snape erhob sich, warf dem Hund einen seiner berüchtigten Blicke zu und grollte leise: „Runter!"
Sein ausgestreckter Arm wies zur Tür. Skinner sah kurz auf, trollte sich dann mit eingeklemmtem Schwanz vom Tisch und schlich in den Flur hinaus.
„Wohl doch nicht", murmelte Remus und nahm erst einmal einen großen Schluck Tee. (B/N: ggg )
„Ich habe es auch erst gedacht, doch es … es ist nicht so … er ist nicht da … nicht mehr", schluchzte Tonks, die am Türrahmen lehnte.
„Was ist denn? Was haben die Beiden denn?", fragte Algie konsterniert.
„Sie dachten, der Köter wäre der Cousin von Tonks und der beste Freund des Werwolfes ...
Die Idee liegt nahe, der Kläffer hat auch keine Manieren. Blacks Manieren waren ebenfalls so manches Mal sehr fraglich. … Im Übrigen, Black sah bei unserem letzten Zusammentreffen ebenso ungepflegt aus", sagte Snape im Plauderton. Breit grinsend und überaus selbstzufrieden lehnte er sich auf seinem Stuhl zurück.
„Er sieht haargenau so aus wie Sirius in seiner Animagusgestalt", wiederholte Tonks ihre Feststellung.
„Aber der wäre nie auf Befehl vom Tisch gesprungen!"
„Vielleicht hat er endlich gelernt, wie man sich benimmt, Lupin", schnarrte Snape.
Der große Rüde stand zitternd in der Tür und beäugte argwöhnisch den Tränkemeister.
Neville kniete sich neben den Hund und flüsterte: „Ich weiß, der Typ ist beängstigend, doch dir wird hier nichts geschehen." Seine Hand fuhr beruhigend über die Flanken des Tieres.
„Hast du hervorragend hinbekommen, Severus, jetzt hat der arme Kerl Angst!", tadelte Doro ärgerlich.
„Wer hat hier bitte auf dem Tisch gestanden und gefressen?", schnappte Snape ungläubig. (B/N: loool)
„Oh, ich vergaß, du bist im Gegensatz zu allen anderen perfekt!", zischte Doro.
„Ich kann mit reinem Gewissen behaupten, noch nie auf einem Tisch gestanden und Cookies gegessen zu haben." Ein hinterhältiges Grinsen umspielte seine dünnen Lippen.
„Wir sollten jetzt unseren Tee zu uns nehmen, sonst wird es zu spät", unterbrach Enid die beiden Streithähne, ihrem Mann einen hilfesuchenden Blick zuwerfend.
Die Platte mit den Sandwichs verschwand und eine frische erschien auf dem Tisch. Alice Longbottom beobachtete interessiert die Geschehnisse und selbst Frank schien sich zu beruhigen, was aber auch an der Hündin zu seinen Füßen liegen konnte ...
tbc
