Verpasster Anruf
So meine lieben, leicht verspätet kommt Kapitel 14. Dabei möchte ich mich einmal ganz dolle bei der lieben Luthien17 bedanken, die gerade etwas darunter leidet, da ich wegen meinen Prüfungen ihr die Kapitel sehr spät schicke. Ich werde Besserung geloben.
Schaut doch mal bei meinem Tumblr Account vorbei, Nickname: Mexxi3003. Würde mich freuen. Ganz liebe Grüße an euch Leser da draußen, genießt das schöne Wetter und drückt mir die Daumen für die kommenden Prüfungen.
Athos war in seinem Bett, in welches er sich erst vor zwei Stunden hingelegt hatte. Die Laternenlampen von der Straße leuchteten in sein Schlafzimmer, doch das störte ihn nicht weiter. Er hatte sich noch nicht mal die Mühe gemacht, sich seine Kleidung abzustreifen. Er lag auf dem Bauch, eine Hand unter dem Kissen, die andere war einfach lose an der Seite.
Plötzlich vibrierte sein Handy auf dem Nachtisch. Durch das Holz wurde das Vibrieren sehr laut und übertrug sich bis auf das Bett. Er wurde damit unsanft aus seinem Schlaf gerissen und murrte nur. Dann griff er, ohne die Augen zu öffnen, nach dem Ruhestörer und drückte wahllos auf das Display.
Nach mehreren Fehldrücken, verstummte endlich es endlich. Athos drehte sich um und versank wieder in einen traumlosen Schlaf. Nach mehreren Stunden und als die Sonne die Straßenlampen ablöste, erwachte er mühevoll. Die einzelnen Sonnenstrahlen blendeten ihn schon stark. Er schlug das Laken zurück und setzte sich auf.
Er rieb sich die Augen und saß einige Minuten nur da. Er hatte sich schlussendlich aufgerafft aufzustehen. Während er in das Bad tappte, stieß er auf seinem Weg ein paar Bierflaschen um. Das Glas klirrte auf dem Fußboden. Er kümmerte sich wohl später darum.
In der Dusche wusch er sich gründlich. Er hatte wohl bei dem Besuch in der Kneipe etwas übertrieben. Ein Kater war der Dank dafür. Nach der Dusche fühlte er sich frischer. Die Kopfschmerzen waren jedoch noch da. Daher machte er sich einen Kaffee in der Küche. Dabei überflog er die neusten Nachrichten in der Zeitung auf seinem Tablet.
Er hatte noch sein Handtuch um die Hüfte geschlungen. Als sein Becher leer war und er langsam einen klaren Kopf bekam, ging er wieder in das Schlafzimmer und legte sich Kleidung für den anstehenden Tag an. Danach stieg er in seinen Dienstwagen und fuhr zum Schloss.
Dort angekommen stellte er den Wagen in die Garagen und ging in den Guardraum. Dort rüstete er sich aus, so wie jeden Morgen. Er nahm sein Walkie-Talkie und klippte es an seinen Gürtel. Dann öffnete er den Waffenschrank holte sich eine Pistole raus und nahm sich noch ein Zusatzmagazin mit.
Als er damit fertig war, begutachtete er den Einsatzplan des heutigen Tages. Es stand nichts Wichtiges an. Reine Wachposten, Schichtdiensten und Patrouillen. Er selber war für Berichte eingeteilt. Der Tag wurde wohl immer besser. Bevor er sich jedoch beschweren konnte oder aber an einen der Arbeitsplätze hätte setzen können, öffnete sich die Tür und Treville kam herein.
Ohne die anderen zu beachten, rief er in den Raum. „Marc Bonnet, Vincent Blanc und Pascal Roussel. Außeneinsatz, euer Auftrag ist bereits auf euren Handys geladen. Enttäuscht mich nicht." Damit wollte er wieder gehen. Athos ging auf ihn zu und hielt ihn zurück. „Was ist denn los? Welcher Außeneinsatz?"
„Die Galerie von Mademoiselle Burke ist überfallen worden. Wir sollten dies untersuchen und unsere Hilfe anbieten." Athos war nun völlig anwesend. Die Müdigkeit und das dumpfe Pochen in seinem Kopf rückten unweigerlich in den Hintergrund. „Ich werde diese Aktion leiten. Sie sind unerfahren. Kaum Einsatz und Praxiserfahrung."
Treville blickte ihn prüfend an. Athos war zwar pflichtbewusst und zuverlässig, aber er riss sich nicht um Arbeit. Das hatte er mit Porthos und Aramis gemeinsam. D'artagnan hatte noch den Esprit der Jugend. Daher war Treville überrascht das sich Athos freiwillig meldete.
Athos versuchte überzeugend zu klingen. „Mademoiselle Burke ist eine neue und lukrative Klientin von Louis. Was wirft das für ein Bild auf uns? Gerade in dieser Lage müssen wir Stärke zeigen. Ich werde die drei unterstützen und anleiten, aber es sollte einer dabei sein, der so etwas schon öfters gemacht hat."
Das wiederrum überzeugte Treville nun und nickte diesen Vorschlag ab. „Gut, aber halte dich im Hintergrund. Wir brauchen mehr einsatzfähigere Männer, sie sollen Erfahrung sammeln." Athos verstand. Den eigentlichen Grund für seine freiwillige Meldung verschwieg er jedoch.
Sie saßen wenige Minuten später in einem Audi A6. Athos hatte sich ungefragt in den Fahrersitz gesetzt und fuhr nun mit einer erhöhten Geschwindigkeit, die nicht ganz zu den Straßenverhältnissen passte, zu der Galerie. In der Straße angekommen, parkte er den Wagen an dem rechten Rand der Straße.
Schon beim Austeigen beobachte er die Situation vor ihm. Zwei Streifenwagen standen vor der Galerie. Zu seiner eigenen Beruhigung stand kein Krankenwagen. Also war niemand verletzt. Es gab ein paar Schaulustige, jedoch hielt sich die Anzahl in Grenzen, wahrscheinlich war die Lage in diesem Fall praktisch.
Zwei Polizisten standen draußen hinter den Absperrbändern, die den Eingang sowie Teile des Bürgersteigs von Unbefugten sicherten. Die Rekruten standen am Auto, unsicher ob sie und vor allem was sie nun tun sollten. Athos bemerkte dies nur am Rande und war froh mitgekommen zu sein.
Er ging zielstrebig auf den Eingang zu, duckte sich unter dem Band hinweg und stieß die Tür vorsichtig auf. Die Polizisten hatten ihn und das Auto erkannt, als er in die Straße gefahren war und wussten es besser, als dass sie einen Bodyguard des Kings aufhielten.
Innen sah es beängstigender aus. Überall waren Polizeibeamte unterschiedlicher Ränge und Stellen. Manche sicherten Beweise, machten Fotos, schrieben etwas auf oder beobachteten die Situation vor ihnen. Noch im Eingangsbereich trat er auf Glas und blickte bei dem Geräusch nach unten, nahe der Scheiben lagen überall Scherben. Wohl wurde die große Fensterscheibe eingeschlagen.
Dann wanderte sein Blick an die Wände. Die sonst so blütenweißen Wände wurden mit roter Sprayfarbe beschmutzt. Er konnte keine eindeutigen Tags erkennen, noch irgendwelche Parolen. Es war wohl eine einfache Schmiererei. Dann ging er weiter in die Galerie hinein.
Er blickte zu den Fotografien, die an den Wänden hingen. Teilweise wurden diese zerrissen, er erkannte eindeutig Messerstiche und die dadurch entstanden Löcher. Kaum eine Fotografie wurde verschont. In der Mitte des Raums sah er dann endlich Jeany.
Sie saß an dem Tresen, neben ihr stand ein Polizist mit einem Handy. Dieser führte wohl gerade eine Befragung durch. Er ging sofort auf sie zu. Sie bemerkte ihn nicht sofort. Sie hatte nur ein Glas Wasser in der Hand und blickte auf die hölzerne Oberfläche. Er stellte sich nahe zu ihr und erst als sie ihn auch körperlich wahrnahm, blickte sie auf.
Jeany war erstaunt ihn zu sehen. Der Polizist und seine Fragen waren vergessen. Darüber war dieser natürlich überhaupt nicht erfreut. „Entschuldigen Sie, wer sind Sie?" Athos blickte ihn erst gar nicht (an), fragte Jeany stattdessen. „Wie geht es dir? Bist du verletzt?"
Jeany schüttelte den Kopf und ließ sich von Athos in eine Umarmung ziehen. Erst dann merkte er, wie sehr sie am Körper zitterte. Wieder fing der Polizist an. „Ich muss doch sehr bitten, wie sind hier mitten in einer Vernehmung." Nun reichte es Athos aber langsam. „Ich bin ihr Freund, Athos, Leibgarde von King Louis. Ich denke, dieser Name wird Ihnen wohl etwas sagen."
Jeany lächelte leicht, als Athos erwähnte, dass er ihr Freund sei. Zwar hatten sie noch nie ihre Beziehung definiert, sie hatten noch nicht mal über ihre gemeinsame Nacht geredet. Dennoch war es schön nach der Nacht und ihren Geschehnissen sicher in seinen Armen zu sein.
Der Polizist zuckte leicht zusammen. Nun wusste er, wen er vor sich hatte. Er hatte zu dem Namen Athos, der der Stellvertreter von Captain Treville, dem Sicherheitschef, war, kein Bild. Aber er wusste, sofort, was sich gehörte und ging eingeschüchtert zu den Kollegen.
Dann drückte sie nochmal leicht an sich. Danach schaute er sie fragend an. Er wollte sie nicht bedrängen, musste aber erfahren, was geschehen war. „Es ging alles so schnell. Ich war gerade im Arbeitszimmer…" „Das Arbeitszimmer, wo ist das?" Er musste jede Kleinigkeit genau wissen.
„Es ist dort hinten." Sie zeigte auf einen Bereich, der hinter der Galerie lag. Er nickte. „Dann hörte ich Geräusche, dachte es wäre die Katze und habe weiter gearbeitet. Dann aber zerbrach Glas und das hat mich dann alarmiert." Das erklärte die zerbrochenen Scheiben im Eingangsbereich, schlussfolgerte er.
„Ich hatte dann Angst, ich wurde noch nie überfallen und wusste nicht, was ich machen sollte. Ich meine, hier gibt es ja nichts zu holen. Das Geld in der Kasse ist nur Wechselgeld für das kleine Café hier. Alle Zahlungen für die Bilder werden überwiesen, ich nehme alleine aus Steuergründen kein Bargeld an." Sie nahm ein Schluck aus dem Glas, das vor ihr stand.
„Ich habe mich dann in der angrenzenden Dunkelkammer versteckt. Der Vorteil ist, dass man den Raum abschließen kann, also von innen. Ich habe dann sofort die erste Nummer gewählt, aber niemand ist ran gegangen. Daher habe ich die Polizei angerufen."
Als er hörte, dass sie ihn zuerst, vor der Polizei angerufen hat… Es ehrte ihn, gleichzeitig war er so dumm. Betrunken wie er war, hatte er nicht mal auf das Display geschaut. Er hätte eher da sein können und schlimmeres verhindern können. Große Schuldgefühle machten sich in ihm breit.
Es war so gutherzig, dass sie seinen Namen nicht erwähnt hatte, hätte er doch an ihrer Stelle ganz anders reagiert. Er fragte stattdessen. „Die Polizei, wann kam sie?" „Sie kamen viel zu spät. Die Einbrecher waren schon verschwunden, ich hatte zehn Minuten lang keine Geräusche mehr gehört, erst dann kamen Sirenen."
Sie blickte sich um. „Sie haben kein Geld gefunden, also haben sie alles zerstört. Die Fotografien, die Wände." Als die Realisierung sie überkam, ließ sie den Kopf hängen. Athos wusste nicht recht, wie er mit dieser Situation umzugehen sollte. Daher legte er seine Hand auf ihren Rücken und streichelte diesen beruhigend.
Die Tür der Galerie öffnete sich wieder und weitere Personen gingen durch das Scherbenmeer. Jeany blickte nicht mehr auf. Nur Athos stellte sich schützend vor sie. Er wollte nicht, dass Polizisten sie weiter bedrängten. Er entspannte sich doch Sekunden später.
Porthos stand mit Anne und Constance dort, wo er wenige Minuten zuvor gestanden hatte. Anne ging sofort auf Jeany zu, drängte sich an Athos vorbei. „Oh Gott Jeany, komm her, wir sind sofort losgefahren, als wir es gehört haben." Bevor Jeany etwas erwidern konnte, hatte Anne sie an sich gedrückt.
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Auch Constance stellte sich zu den beiden und als Anne sie los lies, umarmte auch sie Jeany. Athos hatte Porthos zugenickt, Sie standen nun beide leicht abseits von den drei Frauen. „Ich denke nicht, dass es ein Ort für die Cousine des Kings ist." Meinte Athos zu Porthos.
Beide beobachteten dabei die Arbeit der Polizei. „Anne hatte gehört, dass es einen Einbruch gab. Sie wollte unbedingt zu ihr. Man konnte sie nicht überzeugen im Schloss zu bleiben." Athos nickte, das hatte er erwartet. Die Tür öffnete sich ein drittes Mal. D'artagnan kam und ging zielstrebig auf seine beiden Freunde zu.
„Athos, Porthos, Treville schickt mich. Es gab mehrere Einbrüche." Athos und Porthos schauten ihn nun interessiert an. Einbrüche gab es oft in ihrer Gegend. Vor allem in Paris. Es muss etwas Besonderes dabei sein, wenn Treville extra D'artagnan schickte. „Was für Einbrüche?" fragte Athos. „Alles Galerien. Alle von Louis finanziert, alle ausgeraubt, zerstört. Eine wurde angezündet, Löscharbeiten sind gerade im vollen Gange."
Das war es also, was Treville so besonders daran fand. Es sah so aus, als würde man Louis schaden wollen. Galerien waren gut für Louis Image, sie hatten aber auch einen großen Anteil an seinem Gewinn. Bevor Athos oder Porthos Fragen stellte konnte, fügte D'artagnan hinzu.
„Es sind schon die Teams raus. Beweissicherung an jedem Ort. Wir sollen uns dem annehmen." „Alles klar, ah da kommen Jünglinge. D'artagnan, wir müssen die Beweise hier sichern. Polizei macht mal wieder ihre stümperhafte Arbeit. Kümmere dich darum." Sagte Porthos.
D'artagnan nickte und winkte die drei Jungs zu sich, die auch gerade in die Galerie traten. Sie hatten schon die Koffer dabei. Nach einer kurzen Anweisung schwärmten sie aus. Die Polizei fühlte sich dadurch angegriffen. Der Polizist, der davor Jeany befragt hatte, war an vorderster Front und behinderte die Untersuchungen der Rekruten.
„Hey, das ist hier immer noch ein Tatort. Wir führen hier das Kommando. Alte Veteranen stellen sich bitte an." Bevor D'artagnan ihm sagen konnte, wo er seine veterane Faust hinstecken würde, stellte sich Athos dazwischen. „Wir haben einen Befehl von unserem Captain und würden sie gerne unterstützen. Vielleicht machen sie und ihre Kollegen eine Pause. Der Kaffee geht auf uns."
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Jeany saß völlig fertig neben Anne und Constance. Sie weinte zwar nicht, aber alleine an ihrer Körperhaltung und ihrem Gesichtsausdruck, erkannte man, wie sehr sie die Zerstörung ihrer Galerie belastete. Anne und Constance fanden tröstende Worte, konnten die Tat damit aber nicht ungeschehen machen.
„Das sind Schäden in Zehntausender Höhe. Meine Fotografien wurden teilweise schon verkauft, das Geld sollte morgen kommen. Nicht mal die Schäden am Gebäude selbst mit einkalkuliert." Jeany zog Bilanz. „Wir werden dir helfen." Constance wollte sie aufmuntern. Anne nickte. „Wir lassen dich nicht alleine damit."
„Danke, aber ich möchte mir kein Geld leihen. Ich will es alleine schaffen." Das konnten die anderen beiden natürlich verstehen. „Gut, aber ich werde in deinem Namen alles Wichtige mit der Versicherung klären, ich bestehe darauf." Jeany konnte ihr dies nicht abschlagen.
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Die Polizisten hatten sich einen Kaffee geholt und standen nun nach draußen vor ihren Streifenwagen. D'artagnan war bei Pascal, Marc und Vincent. Porthos schaute sie im hinteren Bereich um. Athos schaute sich die Alarmanlage näher an. Von außen waren keine Beschädigungen ersichtlich, als er jedoch das System starten wollte, kamen nur blinkende Lichter.
Er überprüfte die Dateien auf dem angeschlossenen Computer. Auch da erkannte er einige fehlerhafte Logs. Er zog sich das wichtigste auf einen USB-Stick, bevor er zu Jeany ging. Entschuldige, aber war jemand an der Alarmanlage?" Jeany überlegte. „Nicht, dass ich wüsste. Nur ein Techniker der Sicherheitsfirma kam und hat wohl ein neues Betriebssystem aufgespielt."
Jeany wandte sich wieder den anderen zu und Athos ging zu Porthos, bei dem nun auch D'artagnan stand. „Es stimmt etwas mit dem Sicherheitssystem nicht. Daher das Fehlen des Alarms." Meldete er. D'artagnan nickte. „Ich habe gerade Meldungen der anderen Teams bekommen, alle Systeme wurden wohl manipuliert. Und das von innen. Sie haben die Daten gesichert und bringen sie in das Schloss."
Bevor sie weiter die Fäden spannen konnten, kamen die drei Rekruten auf sie zu. „Wir haben alles gesichert, war hauptsächlich Zerstörung, keine Fingerabdrücke oder Haare." Die Älteren nickten. Jeany stand auf. „Ich werde jetzt nach Hause fahren. Ich möchte mir das nicht länger ansehen." Athos ging auf sie zu und wollte sie wohl begleiten.
Anne sagte ohne Zögern. „Komm doch bitte mit ins Chateau. Du könntest immer noch auf ihrer Liste stehen. Im Schloss ist es sicherer. Wenigstens bis man den Täter gefunden hat." Ohne Einwände nickte Jeany. Sie würde sich wohl wirklich sicherer im Chateau fühlen. „Ich werde mir nur ein paar Sachen holen." Anne nickte.
Athos begleitete sie zu ihren privaten Räumen. Die anderen verteilten sich auf die Wagen, sodass noch ein Auto für Athos und Jeany übrig blieb. Diese trafen eine halbe Stunde später ein. Anne hatte schon veranlasst, dass Räume für Jeany hergerichtet werden. Athos begleitete sie dahin und ließ sie dann in Ruhe ankommen.
Jeany packte aus und wurde dann von einem Diener in das Esszimmer von Anne geführt. Constance und Anne saßen schon einem reichhaltig gedeckten Tisch. „Ah Jeany wie schön, bitte setzte dich, wir haben auf dich gewartet." Jeany setzte sich auf den angebotenen Platz und sie begannen zu essen.
Es tat gut, von den anderen beiden etwas abgelenkt zu sein. Dann wechselte Constance das Thema wieder auf die Tagesgeschehnisse. „Anne und ich hatten die Idee, dass wir einen Maskenball organisieren. Dort können wir dann Geld sammeln. Für alle zerstörten Galerien. Vielleicht mit einer Versteigerung hochwertige Kunststücke."
Jeany war begeistert. „Ein Maskenball, das ist eine gute Idee und die Versteigerung wäre bestimmt auch im Sinne der anderen Galeriebesitzer." „Gut, dann ist das ja jetzt beschlossen. Wir werden gleich morgen anfangen zu planen."
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Athos, Porthos, Aramis und D'artagnan saßen am Abend bei Treville. Dieser hatte alle Beweise, berichte und Fotos der Tatorte vor sich liegen. Athos erkannte Jeanys Galerie und auch die Galerie Emmanuel Perrotin. Die Einbrecher hatten wohl das gleiche Schema, zerstören, ausrauben. Das einzige abweichende Muster ist der Brand nahe Paris.
„Wir brauchen schnell Antworten meine Herren. Ich selber werde den Brand untersuchen. Ihr werdet die Gemeinsamkeit der Alarmanlage übernehmen." Alle vier nickten. Sie hatten verstanden, was ihre Aufgabe war. „Wenn wir denjenigen finden, der das System gehackt hat, finden wir die Einbrecher und dann vielleicht die Drahtzieher dahinter." Sprach Aramis Trevilles Gedanken laut aus.
