Ich bin nicht glücklich damit, einen Teil des Textes fett machen zu müssen, aber ich weiß noch nicht, ob es mir die Formatierung der eingerückten Texte beim Hochladen nicht zerschießt… Und ehrlich gesagt weiß ich nicht recht, wie ich sonst Vaders POV anders darstellen sollte. Was soll's. Hoch damit, dann seh ich nach, wie's aussieht… und verzweifle hinterher ;o)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Kapitel 14

Luke Skywalkers X-Flügler hatte sein Ziel erreicht. Vor ihm lag ein grünlich brauner Planet, umgeben von einer dicken Wolkenschicht.

„Ich glaub', das ist es." sagte Luke auf ein fragendes Piepen seiner Astromecheinheit, deren Übersetzung vor ihm auf einem Display erschien. „Dagobah."

Ein weiteres Piepen, und eine energische Antwort. „Nein, R2, ich werde es mir nicht noch mal überlegen." Er überflog ein wenig unsicher die Anzeigen seiner Sensoren. „Ich habe keinerlei Städte oder technische Einrichtungen registriert, aber eine massive Anzeige von Lebensformen." Er pfiff kurz durch die Zähne. „Irgendwas Lebendiges muß da unten sein."

Das Piepen wurde eindeutig besorgter. „Ja, ich bin überzeugt, es ist vollkommen ungefährlich für Droiden."

Der Raumjäger tauchte in die Wolkenschichten ein, was die Sicht sofort radikal bis auf Null reduzierte. Und zu allem Überfluß…

R2-D2s Piepen wurde schlagartig hysterisch, als diverse Alarme losschrillten, und auch die Stimme seines Herrn war nicht viel ruhiger. „Ich weiß, ich weiß! Alle Schirme sind tot, ich kann nicht das Geringste sehen! Schön ruhig, ja? Ich beginne mit dem Landeanflug…"

An einem anderen Ort der Galaxis, in einer abgeschlossenen kleinen Kammer in einem gigantischen Raumschiff, regte sich eine schwarze Gestalt unbehaglich in ihrer Meditation. War der Flug über den ersten Todesstern ein Zufall gewesen, eine Verzweiflungstat? Oder war er ein so guter Pilot? Nun würde er es beweisen müssen…

Äste krachten, als der X-Flügler sie durchbrach, dann spritzte Wasser in einer gigantischen Kaskade um das Cockpit, und es gab einen gewaltigen Ruck, als sämtliche Bewegung plötzlich auf Null reduziert wurde.

Der Beobachter entspannte sich ein wenig. Nichts, was er eine Landung nennen würde… aber dann trat ein breites Grinsen auf sein Gesicht, als eine Erinnerung in ihm hochstieg.

Wir haben da was verloren.

Keine Sorge. Das halbe Schiff ist ja noch übrig.

Die INVISIBLE HAND… und seine ‚Landung' mit ihr auf Coruscant, bei der er einen nicht unbeträchtlichen Teil davon in Schutt und Asche legte. Aber immerhin das Leben des Kanzlers rettete… was ihn damals zum Helden machte.

Luke brauchte einen Moment, um wieder klar zu werden, dann legte er einen Schalter um, der die Haube des Cockpits öffnete, und kletterte hinaus auf die lange Schnauze des Raumers, der halb versunken in einem Sumpf lag. Die Positions- und Landeleuchten des Jägers brannten noch, erhellten die dämmrige Welt aber kaum. Um sie herum war Wasser, Schlamm – und hohe Bäume mit dichten Luftwurzeln.

Der kleine Droide hatte sich mit Hilfe seines Liftes aus der Arbeitshülse befreit, in der er reiste, und stand ein wenig unsicher auf der Hülle des Jägers. Ihm gefiel das überhaupt nicht, was er auch laut deutlich machte.

„Nein, R2, du bleibst hier. Ich werd' mich erst mal umsehen."

R2? R2-D2?

Der Beobachter setzte sich ruckartig auf. War das wirklich SEIN alter Droide? Padmés treuer Astromech? Oh, Luke…

Eine Welle der Nostalgie und Trauer überrollte ihn, bevor er sie zurückkämpfen konnte. Wenn R2 noch existierte, könnte es dann sein, daß… auch es auch C-3PO noch gab?

Ein beinahe zorniges Schrillen tat seinen Unmut kund, aber es wandelte sich zu einem erschrockenen elektronischen Kreischen, als Luke die Schnauze entlangging, den Jäger zum Schwanken brachte und der blaue Droide das Gleichgewicht verlor. Mit einem lauten Platschen landete er im Brackwasser unter dem Jäger.

„R2?" Luke kniete auf der Schnauze nieder und beugte sich vor, um zu versuchen, in den schmutzigen Schlieren seinen Freund zu entdecken. Aber das Wasser schien unberührt – keine Spur des Droiden… „R2! Wo steckst du?"

Ein kleines Periskop durchbrach die Wasseroberfläche, drehte sich suchend, und ein gurgelndes Piepsen ertönte. Dann bewegte sich das Periskop langsam in Richtung des Luke näherliegenden Ufers. Erleichtert stand Luke auf und lief weiter zur Spitze des X-Flüglers.

„R2… bitte etwas vorsichtiger!" Er sprang ins Wasser, watete die paar Schritte bis zum Ufer und drehte sich um, auf seinen Droiden wartend. Irgendwie schien das Periskop ein wenig abgedriftet zu sein. „R2 – da lang, okay?"

Ein dunkler Schatten schnitt plötzlich durchs Wasser, schob Wellen zu beiden Seiten weg und steuerte direkt auf den kleinen Blauen zu. Wieder ertönten elektronische Schreie, das Periskop verschwand unter Wasser – und einen langen Moment blieb es erschreckend still.

„R2!"

Wieder war alles ruhig… zu ruhig. Dann, ohne Vorwarnung, wurde die tonnenförmige Form des Astromech aus dem Wasser katapultiert, beschrieb kreischend einen Bogen und schlug mit einigen Rumplern und Halbüberschlägen im dichten Wurzelwerk eines ufernahen Baumes ein. Luke spurtete hinüber, richtete ihn auf und wischte den Schlamm aus dem ‚Auge' und einigen anderen Halböffnungen.

„Oh, nein! Na, hast du's einigermaßen überstanden? Kannst von Glück sagen, daß du nicht besonders schmeckst. Alles noch beieinander, hm?" Der Droide antwortete mit schwachem, beinahe seufzend klingenden Tönen, dann stieß er einen Schwall Schlamm und Wasser aus einer Öffnung seines Kuppelkopfes aus. Luke konnte eben noch ausweichen.

„Wenn du meinst, hierher zu kommen war 'ne blöde Idee, dann bin ich langsam deiner Meinung. R2, was wollen wir hier eigentlich? Das ist wie ein… ja, irgendwie wie ein Alptraum. Ich weiß auch nicht; vielleicht verlier' ich allmählich den Verstand."

Der schwarze Beobachter schnaubte. Oh nein, mein Sohn… nicht DU verlierst den Verstand, sondern derjenige, der dich hergeschickt hat, um dich von einem senilen grünen Greis mit vergifteten Idealen und Lehren vollstopfen zu lassen. Zu dumm, daß ich dich nicht abfangen konnte auf Hoth… zu dumm, daß ich nicht nach Dagobah kommen kann. Es ist zu früh – ich darf mich noch nicht zu erkennen geben. Wenn ich es täte, würde es durch die Macht zu Palpatine gelangen… das darf ich nicht riskieren.

Bleib stark, mein Sohn… erhalte dir deine Meinung. Laß dich nicht blenden.

Seine Gedanken und seine Verbindung zu seinem Sohn wurden abrupt unterbrochen, als die Kugel sich bei Annäherung einer Person öffnete. Ruhig wartete er, bis Maske und Helm sich senkten, dann drehte er den Sessel dem Eintretenden zu. Piett. Glück für ihn – jeder andere wäre aufgrund der unwillkommenen Störung härter angegangen worden.

„Ja, Admiral?"

„Unsere Schiffe haben den Millenium Falken gesichtet, Lord Vader, aber er ist in ein Asteroidenfeld geflogen, und wir können es nicht riskieren…"

Vader unterbrach ihn ärgerlich. „Asteroiden interessieren mich nicht, Admiral. Ich will dieses Schiff haben und keine weiteren Ausflüchte!" Ohne sichtbares Zutun senkte sich die obere Hälfte der Kugel wieder, und Piett blieb gerade noch Zeit für ein „Ja, Lord Vader."

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Ungefähr eine Stunde später stand Darth Vader auf der Brücke der EXECUTOR an seinem bevorzugten Platz, am Ende der Gangway zwischen den Mannschaftsgruben in der Mitte des Panoramafensters, und beobachtete, wie Asteroiden an der Hülle seines Schiffes zerplatzten wie Schneebälle. Eine Weile beobachtete er das Schauspiel, dann wandte er sich langsam zur Seite, wo die Hologramme der Kapitäne seiner Flotte nebeneinander aufgereiht standen. Eines davon, ein wenig abseits der anderen, flackerte unstet – offensichtlich unter schweren Treffern.

Mit ein wenig Verspätung hörte er dem zu, was der Kommandant zu berichten hatte.

„…und das, Lord Vader, war das letzte Mal, daß sie auf einem unserer Schirme erschienen sind. In Anbetracht der beträchtlichen Schäden, die wir erlitten haben, müssen sie vernichtet worden sein."

Vader zögerte nicht einmal. „Nein, Captain, sie sind noch am Leben. Ich bestehe darauf, daß jedes zur Verfügung stehende Schiff das Asteroidenfeld durchsucht, bis sie gefunden worden sind."

Die Kapitäne verneigten sich nacheinander, ihre Hologramme erloschen. Vader schnaubte und wandte sich ab. Anfänger! Dilettanten! Mußte man ihnen wirklich die einfachsten Standards beibringen? Wußten sie denn gar nichts von den Tricks der Schmuggler? Solo war ein hervorragender Pilot – er war absichtlich IN ein Asteroidenfeld geflogen und klebte mit Garantie längst seelenruhig auf einem der großen Brocken, verborgen hinter einem Krater oder in einer Felsspalte, um sich zu verstecken und einfach abzuwarten. Er hatte Zeit… und vertraute auf die geringe Geduld des Imperiums. Aber da war er an den Falschen geraten. Auch er, Vader, konnte warten… und auch er, Vader, hatte einige Tricks im Ärmel. Einige davon waren bereits unterwegs zu ihm.

Eine Bewegung am Ende des Laufgangs weckte seine Aufmerksamkeit. Piett kam herangeeilt, weiß wie ein Laken und sichtlich aufgewühlt.

„Lord Vader!"

„Ja, Admiral, was gibt es?" fragte er beinahe freundlich. Piett hatte mittlerweile sein volles Vertrauen.

Aus der Nähe betrachtet schien Firmus nicht aufgewühlt, sondern ängstlich.

„Der Imperator hat befohlen, daß Ihr Euch mit ihm in Verbindung setzt."

Vaders Herz setzte einen Schlag aus. Konnte etwas durchgedrungen sein? Waren seine Schilde nicht dicht genug? Ein Anruf des Kaisers war ungewöhnlich und immer beunruhigend. Er schloß kurz die Augen, atmete tief durch und zwang sich zur Ruhe.

„Manövrieren Sie das Schiff aus dem Asteroidenfeld heraus, so daß wir störungsfrei übertragen können."

„Ja, Mylord."

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Der dunkle Lord betrat die Kommunikationskammer und schritt elegant die wenigen Stufen zur Sendeeinheit hinunter, wo er auf ein Knie niedersank und äußerlich demütig den Kopf neigte.

Man ließ ihn nicht lange warten. Beinahe zeitgleich aktivierte sich ein großes Hologramm ihm gegenüber – die Büste des Imperators, oder besser: Darth Sidious', in seinem üblichen Kapuzenmantel, der das Gesicht nur schemenhaft erkennen ließ.

Vader hob den Kopf. „Womit kann ich Euch zu Diensten sein, mein Gebieter?" Seine Stimme war ungewohnt sanft und ebenso demütig wie seine Haltung.

„Ich spüre eine starke Erschütterung der Macht."

Vader erstarrte. Es gab zwei Richtungen, in die das Pendel ausschlagen konnte. Ein Negieren dieser Empfindung war indes unmöglich, der Kaiser wußte genau, wie stark seine Fähigkeiten in der Macht waren. Zu genau, bedachte man die jüngsten Erkenntnisse.

„Auch ich empfinde das so." bestätigte er deshalb, die Stimme immer noch sanft. Einmal mehr schätzte er sich glücklich, die Maske noch zu tragen, und prüfte seine mentalen Schilde sorgfältig auf ihre Dichte.

„Wir haben einen neuen Feind. Luke Skywalker."

Verflucht! Vader knurrte innerlich. Das Chaos hole Palpatines Spione! Das war es also. Ein Grund mehr zur Eile…!

„Ja, mein Gebieter." Den Mächten sei Dank gelang es ihm, seine Stimme demütig zu halten.

„Er könnte uns vernichten."

Nanu? Was war das? Eine Prüfung? Vorsicht war geboten…

„Er ist nur ein Knabe, und Obi-Wan kann ihm nicht mehr helfen." wandte er ein. Beides wahr.

„Die Macht wirkt stark in ihm." widersprach der Kaiser. „Der Sohn des Skywalker darf niemals zu einem Jedi werden."

Verflucht noch eins…! Nein! Er würde seinen Sohn nicht opfern, niemals! Seine Gedanken rasten. Was wollte der Kaiser? Macht. Mehr Macht. Sicherheit der Macht.

„Falls wir ihn für unsere Sache gewinnen, könnte er zu einem machtvollen Verbündeten werden." schlug er deshalb vorgeblich zögernd vor. Genau das, was der Kaiser hören wollte.

„Ja." stimmte das Hologramm scheinbar nachdenklich zu. „Ja, er wäre von großem Wert für uns. Läßt sich das bewerkstelligen?"

Vaders Sinne waren geschärft, wie immer, wenn er mit dem Kaiser sprach. Ein Tanz auf dem Vulkan war ein Sonntagsspaziergang dagegen. Er spürte einen winzigen Schimmer Befriedigung… Zufriedenheit, als sich scheinbar alles zum Willen des Kaisers fügte. Luke auf Palpatines Seite… als Verbündeter… als Padawan. Ah… DAS war sein Plan! Ein neuer Padawan – ein gefälliger, formbarer Zögling, der ihn, Vader, ersetzte! Es konnte immer nur zwei geben… sein Sohn würde seinen Platz einnehmen, was Vaders Todesurteil war. Oh nein, Meister, so nicht. Diesen Spieß drehen wir doch wohl lieber herum!

Ein letzter Satz in dieser Schmierenkomödie war noch vonnöten, begleitet von einer theatralisch unterstreichenden Geste ebensolcher Qualität, um dem Ego des Tyrannen zu schmeicheln. Er ballte die Faust und grollte: „Er wird zu uns übertreten oder sterben, mein Gebieter!" Dann verneigte er sich wieder, mühsam seinen Zorn maskierend, während das Hologramm sich auflöste.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Vader suchte Zuflucht und Ruhe in einer Meditation in seiner Kammer, doch er fand sich unverhofft hinter Lukes Augen wieder, als der eine schmerzhafte Begegnung mit einer niedrigen Decke hatte. Wo war sein Sohn? Eine höhlenartige Behausung… ein Kochfeuer… gewachsene, irgendwie organische Strukturen, alles höchst schlicht und… schmutzig.

„Bereit bist Du?" schimpfte eine zornige Stimme.

Ah. Natürlich. Der riesenohrige Meister der Macht. Einer der letzten Jedi. Seufzend, aber nicht ohne gewisse Neugier, lehnte Vader sich zurück, um zu beobachten und zu lauschen.

„Vom Bereitsein, was weißt Du davon? Jedis habe ich herangebildet…"

achthundert Jahre lang… sprach der dunkle Lord seufzend das wohlbekannte Lamento mit.

„…achthundert Jahre lang, und abwägen werde nur ich selbst, wer unterwiesen werden soll. Zutiefst verpflichtet fühlen muß ein Jedi sich, muß erfüllt sein von tiefstem Ernst."

Oh ja. Davon konnte er, Vader, ein Liedchen singen. Ernst, immer nur Ernst… keine Liebe, keine Zuneigung, kein freundliches Wort. Nur Verbote und Gebote. Spaß? In Kämpfen und bei Flügen, auf Einsätzen. Das war's. Kein Wunder, daß er auf die dunkle Seite gewechselt war.

„Diesen da, beobachtet habe ich ihn eine lange Zeit. Sein ganzes Leben lang war sein Blick gerichtet auf auf die Zukunft, den Horizont."

Du Trottel, du kleine grüne Mißgeburt! fluchte Vader. Was hätte Luke denn sonst tun sollen auf einem Staubball wie Tatooine? Dort gab es nur Sand, noch mehr Sand und den Abschaum der Galaxis, angefangen bei den Hutts über die Tusken bis hin zu den kleinen Gaunern in den Straßen… Warum, beim Chaos, haben weder du noch Obi-Wan, sein selbsternannter Wächter, sich um ihn gekümmert? Ihr könnt froh sein, daß er sich nicht irgendeiner dummen Bande angeschlossen hat!

„Mit seinen Gedanken war er niemals ganz bei dem, was ihn umgab, hm, nie bei dem, was er tat."

Evaporatoren reparieren? Versuchen, Erntedroiden per Ölbad in Funktion zu halten? Wahnsinnig spannend. Eine echte Herausforderung für einen jungen, wachen Geist. Einen machtbegabten, zumal! Vaders Zorn wuchs.

„Hmph. Abenteuer! Ha! Große Erlebnisse! Ha! Nach solchen Dingen verlangt es einen Jedi nicht."

Zum Zorn gesellte sich Zynismus. Ah nein? Hm… oh, richtig. Normalerweise kamen die Einladungen dazu ganz von selbst. Stapelweise. Stimmt.

„Leichtfertig bist du!"

Vader knurrte wütend, als sein Sohn bei dieser Anschuldigung die Augen niederschlug, und mußte sich beherrschen, ihn nicht anzusprechen… Denn das hätten die beiden anderen – Ben war ebenfalls anwesend, er konnte ihn spüren, wenn auch nicht sehen – mitbekommen. Leichtfertig, was für ein Unsinn! Wer konnte es Luke verdenken, wenn er schlicht Spaß hatte an dem, was das wahre Leben bot… nachdem er auf Tatooine vor Langeweile beinahe umgekommen wäre?

„Das war ich auch, wie du dich erinnern wirst." schaltete Bens Stimme sich ein. Yoda ignorierte es geflissentlich.

„Zu alt er ist. Ja. Zu alt, um mit der Ausbildung zu beginnen."

Oh nein… nicht schon wieder DAS! NATÜRLICH war Luke zu alt… verdammt noch mal, ihr beiden Narren habt ihn zwanzig Jahre lang am ausgestreckten Arm verhungern lassen! Meinen Sohn – den Sohn des Auserwählten! Ihr habt nicht einmal seine Werte getestet!

„Aber ich hab schon viel gelernt!" wagte Luke einen Vorstoß, hoffnungsvoll.

Yoda starrte ihn durchdringend an, so intensiv, daß Vader einen Moment lang erwog, sich zurückzuziehen, aus Angst, entdeckt zu werden. Doch dann wandte der greise Gnom sich ab und dem unsichtbaren Ben zu. „Wird er je beenden, was er beginnt?" Er klang resignierend, und Luke triumphierte.

„Glaub mir, ich werde dich nicht enttäuschen. Ich habe keine Angst!"

Yoda drehte sich mit einem beinahe fiesen Lächeln langsam zu ihm um. „Doch. Du wirst Angst haben. Du wirst Angst haben."

--------------------------------------------------------------------------------------------

Der Dialog zwischen Vader und Palpatine ist der alte, noch nicht der aus der Special Edition, das geb ich zu… und die beschriebenen Stimmungen und Tonlagen Vaders entstammen – wie übrigens in allen in der Geschichte enthaltenen Filmszenen – der englischen Fassung, in der der dunkle Lord sehr viel vielschichtiger ist als in der deutschen.