Halli Hallo!
Da bin ich wieder.
Nun gleich vorweg. Diese Kapitel ist kürzer geworden als die anderen. Und wirklich was passieren tut in ihm nicht wirklich was. Es ist viel mehr eine Vorbereitung auf das, was nun passieren wird.
Also lasst es nicht an Kritik mangeln und bis bald.
Hatchepsut
Zwölftes Kapitel: VorahnungenUnd wieder wechselten Son Goku und Vegeta innerhalb kürzester Zeit ihr Quartier. Kaum das der Tag zu Ende gegangen war, war eine Botschaft des Königs eingetroffen, das er die Krieger Rott und Geta unverzüglich ins Schloss beorderte.
Einigermaßen überrascht, aber vor allem froh darüber, endlich ihrem Ziel ein Stück näher gekommen zu sein, machten sich die Beiden noch am selben Tag auf zum Schloss des Königs, dies allerdings mit äußerst gemischten Gefühlen.
Son Goku war einfach nur neugierig und man konnte ihm ansehen, das er es genoss all die neuen Bilder und Erfahrungen in sich aufzusaugen, wohingegen Vegeta die ganze Zeit in, selbst für seine Verhältnisse, äußerst schlechter Laune war.
Als Son Goku ihn darauf ansprach, erntete er nur einen vernichtenden Blick, der ihn davon überzeugte, den älteren Saiyajin einfach für die nächste Zeit in Ruhe zu lassen und sich statt dessen auf andere Dinge zu konzentrieren.
Im Palast angekommen wurden sie von einem älteren Saiyajin empfangen, der sie in ihr neues Quartier brachte und ihnen ihre neue Aufgaben erklärten und so fanden sich unsere Helden spät an diesem Tag, in neue Rüstungen gekleidet links und rechts des Einganges zum Thronsaal seiner Majestät wieder.
Vegeta knirschte mit den Zähnen, während Son Goku, vor lauter Langeweile von einem Bein auf das andere trat und nur noch mit Mühe ein lautes Gähnen unterdrücken konnte, das ihm aber schließlich doch noch mit einer entsprechenden streck Bewegung der Arme, heraus rutschte.
Sehr zum Leitwesen von Vegeta, der bei dem plötzlichen Geräusch sichtlich zusammenzuckte und Son Goku einen Blick zuwarf, der die Hölle hätte gefrieren lassen. Der Zurechtgewiesene zuckte kurz mit den Schultern und starrte wieder den Gang entlang, der sich vor ihnen fast endlos entlang zog. Torwächter zu sein konnte verdammt langweilig sein.
Und schließlich platze Son Goku der Kragen und er drehte sich zu Vegeta um. „Sag mal, wie lange sollen wir hier eigentlich noch untätig herum stehen und Löcher in die Luft starren?" Vegeta unterdrückte den Impuls die Augen zu rollen und wandte sich langsam an Son Goku.
„Das ist nun mal die Aufgabe eines Torwächters. Neben dem Tor stehen, dieses öffnen wenn es verlangt wird und aufpassen, das Niemand der nicht hinein soll hinein geht." Vegeta hatte langsam und in bemüht ruhigem Ton gesprochen, das änderte allerdings nichts an der Tatsache, das er kurz davor stand zu explodieren.
Das allerdings entging Son Goku und bei der nächsten Frage kam was kommen musste. „Und was hat uns die Versetzung jetzt gebracht? In der Garnison konnten wir uns wenigstens den ganzen Tag bewegen, aber das hier ist total nutzlos."
Hätte Son Goku in diesem Moment auch nur einen Blick in Vegetas Richtung geworfen, hätte ihn das gewarnt, so aber merkte er nichts von dem drohenden Unheil, das er im Begriff war herauf zu beschwören. Und als er schließlich die Arme hinter dem Kopf verschränkte und sich mit überkreuzen Beinen lässig an die Wand hinter sich lehnte brach es los.
„Du machst mich Wahnsinnig Kakarott!" Vegetas mühsam erhaltene Selbstbeherrschung, die schon die ganze Zeit zu wanken drohte, seit er in diesem Schloss, seinem zu Hause angekommen waren, zerbrach in tausend Stücke, als er auf der Stelle herum fuhr und zu Son Goku rannte, diesen am Kragen packte und ihn gegen die Wand hinter ihm drückte.
Son Goku war viel zu verblüfft um zu reagieren, als ihn der kleinere Saiyajin auch noch ein Stück nach oben zerrte und ihm funkelnd in die Augen sah. „Kannst du nicht auch nur mal für fünf Minuten dein Gehirn einschalten und nachdenken? Wenn wir hier vor dem Thronsaal wache haben wird irgendwann Freezer an uns vorbei müssen. Und in diesem Moment werden wir ... ."
„Geta! Rott! Was zur Hölle macht ihr da?" Vegeta wirbelte herum, bereit seinen Zorn auf den nächst besten zu entladen, der ihm unter die Augen kam und sei es Bardock, denn kein anderer hatte sie zurecht gewiesen, allerdings änderte die Person, die neben Bardock stand so ziemlich alles.
Wann hatte Vegeta dieses Gesicht zum letzten mal gesehen? Er wusste es nicht mehr. So sehr er auch versuchte sich daran zu erinnern, er wusste es nicht mehr. Es schien ihm nur, als währe es eine Ewigkeit her gewesen und mit diesem Gedanken hatte er wahrscheinlich recht gehabt.
Oft hatte Vegeta versucht sich diese Begegnung in seinen Gedanken auszumahlen, aber alles was ihm seine Phantasie hatte zeigen und seine Vorstellung hatte hervorbringen können, so konnte doch nichts davon diese Gefühl herauf beschwören, diese schärfe zeigen, wie er sie jetzt wo er seinem Vater gegenüber stand, empfand.
Und auch sein Vater schien für kurze Zeit etwas zu spüren, etwas zu fühlen, den für den Augenblick eines Wimpernschlages in denen sich ihr Blicke begegneten leuchtete fast so etwas wie ein vages erkennen in den Augen des Königs auf, das aber genauso schnell wieder erlosch, wie es gekommen war und wieder dem würdevollen, leicht verbitterten Gesichtszügen des Königs platz zu machen.
Trotzdem, Vegeta war sich sicher es gesehen zu haben. Nur drängte sich ihm nun eine andere, eben so dringlichere Frage auf. Was hatten die Beiden von ihrem Streit mitbekommen? Offenbar nicht genug, den nach einem weiteren Blick des Königs und einem ‚Das überlasse ich dir Bardock' entfernte er sich und betrat seinen Thronsaal.
Bardock dafür schien etwas mitbekommen zu haben, denn kaum war der König außer sicht und vor allem außer hörweite fuhr er zu Son Goku und Vegeta herum, funkelte sie an und ließ wahrlich einen ganzen Orkan an schlechter Laune heraus.
„Was zur Hölle habt ihr euch eigentlich dabei gedacht? Ihr seid hier, weil der König ein paar fähige und starke Männer für die Bewachung seines Saales sucht und nicht, um euch hier zu prügeln! Habt ihr das verstanden?"
Bardock sah von einem zum anderen, dann ballte er die Fäuste und wand sich ab. Warum nur? Warum konnte er diese beiden Saiyajins nicht so zu recht weißen wie sie es verdient hätten? Vor allem wenn er Rott in die Augen sah, brachte er es plötzlich nicht mehr fertig wirklich böse zu sein.
Das selbe war schon passiert, als sich dieser vorlaute Saiyajin ihm in den Weg gestellt hatte, als er Greta bestrafen musste. Mein Gott, es hätte nicht viel gefehlt und er währe diesem Krieger um den Hals gefallen! Er! Ihm! Was war nur los?
Bardock atmete noch einmal tief ein und drehte sich dann betont langsam zu den beiden um, die immer noch an ihren Plätzen standen. Rott mit leicht verlegenem Blick und Augen die überall hin nur nicht in seine Richtung blickten und Geta mit vor der Brust verschränkten Armen und Augen, die ihn herausfordernd ansahen. Und allein für diesen Blick hätte Bardock jeden anderen Saiyajin sofort getötet. Aber bei ihnen ... ging es einfach nicht. Das Gefühl einen unverzeihlichen fehler zu begehen, wollte sich einfach nicht von ihm lossagen.
„Also gut," fuhr er in bemüht ruhigem Ton fort. „Woher kennt ihr Freezer und woher wisst ihr, dass er in Verhandlungen mit dem König steht?"
Vegeta hätte beinah laut aufgelacht. Freezer und Verhandlungen? Das war so unwahrscheinlich wie Schnee in der Sahara und diese Art von ‚Verhandlungen' kannte Vegeta nur zu gut. Er war oft genug dabei gewesen.
Freezer erteilte Befehle und sein Vater musste gehorchen. Pah! Aber nicht mehr lange! Das schwor er sich. Schnell warf er Son Goku einen Blick zu, aber dieser schien einen sehr interessanten Punkt an der Wand gefunden zu haben und war nun voll damit beschäftigt diesen punkt mit Blicken regelrecht zu verspeisen.
Er zuckte mit den Schultern wand sich wieder an Bardock und erzählte im großen und Ganzen die selbe Story, die sie auch schon dem Saiyajin aufgetischt hatten um in die Garnison zu kommen.
Und etwas was Vegeta für fast unmöglich gehalten hatte schien zu funktionieren. Bardock war zwar keineswegs überzeugt, schien sich aber mit dieser Erklärung im Moment zu Frieden zu geben. Aber der Blick den er den beiden zuwarf, als er dem König folgte sprach Bände und Vegeta nahm sich vor Son Gokus Vater nicht zu unterschätzen. Sie mussten wirklich vorsichtiger werde.
So vergingen einige weitere Tage, in denen Vegeta und Son Goku das große Tor flankierten und Sprichwörtlich vor Langeweile starben. Nach einer Woche hörte Vegeta auf sich die Gesichter der Personen zu genau anzusehen, in der Hoffnung einen von Freezers Leuten zu erkennen und nach zweien, hörte er schließlich ganz auf auch nur noch drauf zu achten, wen er einließ und wen nicht.
Wer bis hier her gekommen war, der durfte passieren und nach drei Wochen war Vegeta so weit, das er sich nichts sehnlicher wünschte, als wenigstens eine kleine Abwechslung in der ewigen Monotonie der Tage. Und sei es ein ihm zum Wahnsinn bringender Kakarott!
Aber eben jener hatte es sich zur Aufgabe gemacht, nichts mehr zu unternehmen, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und als Vegeta ihm nun wieder einen Blick zu warf, da hätte er schwören können, das er niemals im Leben einen Saiyajin gesehen hatte, der seine Pflicht ernsthafter versah als er.
Kakarott Ernsthaft. Zwei Dinge, die er niemals zuvor in seinem Wortschatz auf einen Nenner hatte setzen können. Jetzt wünschte er sich es währe so geblieben.
Innerlich verdrehte Vegeta die Augen und ließ seinen Blick wieder auf den weiten Gang zurück gleiten, in dem es heute zuging wie in einem Binnenstock. Saiyajins, die von Türen rechts in der Wand zu Türen links in der Wand rannten umgekehrt und das ganze noch mal im Zick – Zack.
Was war heute nur los? So viel betrieb war doch sonst auch nie und trotzdem ändere es nichts an der Tatsache, das er sich zu Tode langweilte. Um so erfreuter war er, als er durch die Menge der wuselnden Massen Bardock auf sich und Son Goku zukommen sah. Zwei weitere Saiyajinkrieger im Schlepptau.
Einen Augenblick blieb er vor ihnen stehen, dann wandte er sich an Vegeta. „Hier kommt eure Ablösung." Vegeta runzelte die Stein. „Ablösung, aber wir haben doch noch nicht mal ... ." Er wurde unterbrochen. „Ich sagte, das hier ist eure Ablösung. Ihr habt den Rest des Tages frei und könnt machen was ihr wollt. Also verschwindet!"
Vegeta war irritiert und sein Blick wanderte von einem Saiyajin zum nächsten, bis er schließlich auf Bardocks düsteren Augen hängen blieb. Und irgendetwas darin warnte ihn. Etwas war passiert und es wahren keine guten Nachrichten.
Wortlos nickte er und löste sich mit Son Goku von ihren Plätzen, die daraufhin sofort von den beiden anderen eingenommen wurden. Bardock nickte und verschwand in den Thronsaal, während Vegeta und Son Goku durch einen der Seitentüren auf ihr Quartier zu gingen und sich dabei durch eine schiere Flut von anderen Saiyajins bahnen mussten.
Dort angekommen ließ sich Son Goku auf seine Pritsche fallen. „Puh! Gott sei dank. Ich bin mal wieder fast vor Langeweile gestorben." Vegeta warf ihm einen Seitenblick zu und setzte sich dann sehr viel langsamer und nachdenklicher.
„Was hast du?" Son Goku hatte sich auf seine Arme hoch gestemmt. „Irgendetwas stimmt nicht. Nicht nur das heute sehr viel mehr los ist als normal üblich. Es stimmt auch etwas nicht." Son Goku sah ihn verwirrt an. „Was meinst du?"
„Spürst du es nicht? Diese Spannung die in der Luft liegt? Wie vor einem starken Gewitter. Vorhin ist es mir nicht aufgefallen. Aber jetzt ... ." Er machte eine weit ausholende Bewegung. „Etwas passiert. In diesem Augenblick." Er sah Son Goku tief in die Augen und jedwede Spur von Langeweile war aus dessen Augen verschwunden.
„Dann sollten wir sehen, was los ist." Mit einem Ruck stand der Jüngere auf und Vegeta folgte seinem Beispiel und plötzlich wusste er woher das ungute Gefühl kam, das er schon die Ganze Zeit über gehabt hatte.
Es würde heute passieren. Er wusste nicht was und er wusste auch nicht woher er es wusste. Aber es würde heute geschehen.
Irgendwas.
Bald.
Tja, das Vegeta einen feinen Sinn für so was hat wissen wir ja, aber auch Bardock scheint ungewöhnlich angespannt zu sein und unsere vierer Beziehung Vater und Sohn und das zwei mal wird auch bald auf ihrem Höhepunkt sein.
Nun, ich hoffe ihr seid von diesem Kapitel nicht zu sehr enttäuscht und lest weiter.
Eure Hatchepsut
