So da ich gerade nichts besseres vorhabe... und das Wetter so miserabel ist... bin ich so nett und poste das nächste Kapitel von Amulett of Time!!!

Aber mal ehrlich... ich wünsche mir mehr REVIEWS!!!!

Kapitel vierzehn – Abwesenheit gespürt

Glen wusste nicht was er tun sollte, nachdem Harry gegangen war. Die ganze Sache war so plötzlich geschehen. Er versuchte immer noch zu begreifen, was sich vor seinen Augen abgespielt hatte. Heather war im Bett und erholte sich von der Panikattacke, Draco Malfoy lag bewusstlos auf dem Boden und Harry war davon gelaufen und hatte die ständige mentale Verbindung, die er mit seinem Sohn hatte, gekappt. Dies ließ Glen in einem Haus, mit ihm fast unbekannten Menschen zurück und keiner Ahnung wo er sich befand. Er dachte scharf nach und kam zu einer Entscheidung, er trat aus dem Haus und die Straße hinab, er suchte nach einem Zeichen, das ihm sagte, wo er sich befand. Harry hatte die beiden in die kleine Stadt appariert, da Glen noch nicht allein apparieren konnte. Während sein Vater ihn unterrichtete, konnte er es nicht allein, ohne sich zu splinchen und er war nicht sehr genau, wenn er versuchte einen bestimmten Ort zu erreichen. Er hatte auch das Problem mit seinem Englisch. Obwohl es sich verbessert hatte, seit er hier war, konnte er es nicht besonders gut selbst sprechen. Nun, da er die mentale Verbindung mit seinem Vater, die ihm erlaubte Harrys Wissen der Sprache zu nutzen, verloren hatte, war er nun praktisch außerstande zu kommunizieren. Zu dieser Tatsache kam noch, dass die moderne Muggelwelt ganz anders war, als seiner eigenen Zeit und natürlicherweise begann er in Panik zu geraten.

Auf der Straße zu stehen, tat Glen nicht gut, aber es gab nicht viel was er dagegen tun. Ohne zu wissen wo er war, konnte er keinen Portschlüssel machen und er hatte keine Eule, um einen Brief zu senden. Er wollte nicht zu Heathers Haus zurückgehen, weil er nicht wusste, ob sie ans Flohnetzwerk angeschlossen war und wenn sie es war, müsste er sie wahrscheinlich bitten ein paar Schutzzauber zu lüften. Heather hatte guten Grund paranoid zu sein und wenn sie einen Kamin hätte, wäre er heftig gegen jeden, der nicht dort sein sollte geschützt. Er konnte nicht laufen, denn er wusste von dem was Harry gesagt hatte, dass sie in Südengland waren und das war Meilen von Hogwarts schottischem Standort entfernt. Schließlich stellte er fest, dass ihm das herumstehen nicht gut tat und er versuchen musste etwas zu tun. Er kam zu einer Entscheidung; er hob seine Hand um Funken zu senden in der vergebenen Hoffnung, dass eine Hexe oder Zauberer sie sehen würde und Nachforschungen anstellen würde. Er machte sich ein wenig Sorgen, was die Muggel denken würden, aber er wusste von Hermine dass sie es wahrscheinlich als ‚Feuerwerk' abtun würden. Kurz bevor er den Zauber sprach, gab es einen lauten Knall und ein großer, grell pink farbiger Klecks erschien in der ruhigen Straße. Glenadade sprang geschockt zurück, er fiel zu Boden und starrte ehrfürchtig den gigantischen Apparat an. Er war ein wenig besorgt, als sich die Seite öffnete und ein pink uniformierter Zauberer auf den Asphalt trat.

„Willkommen im Tagesbus (Luna meint den Fahrenden Ritter) Nottransport für gestrandete Hexen und Zauber. Halte nur deine Zauberstabhand raus, tritt an Bord und wir bringen dich wohin du gehen willst. Mein Name ist Reggie Macmillan, ich werde für heute Nachtmittag Ihr Schaffner sein. Jede Reise kostet elf Sickel, dreizehn mit einer Tasse heißer Schokolade."

Als der Schaffner vom Tagesbus seine Rede runter ratterte, versuchte Glen stark die Worte zu verstehen. Was er mit seinem begrenzten Englisch verstehen konnte, war, dass dies eine Art Transportmöglichkeit war, die ihn überall hin brachte wo er hin musste. Elf Sickel waren auch erwähnt worden, also zog der altertümliche Junge einen kleinen Beutel, den ihm sein Vater gegeben hatte heraus und zählte die exakte Summe ab. Er überreichte es, stieg in den Bus und setzte sich in sein der bequemen Sessel. Sehr zu seiner Bestürzung folgte ihm Reggie.

„Also, wo willst du rausgelassen werden?"

Glen sah ihn verständnislos an. Reggie betrachtete ihn für eine Minute, bevor er etwas feststellte.

„Du bist nicht von hier, oder?"

Weitere verständnislose Blicke frustrierten den Mann und er murmelte weiter vor sich hin.

„Nun, er muss ein wenig Englisch verstehen, sonst hätte er mir nicht die richtige Summe gegeben. Vielleicht ist er ein Fremder, oder so? Ich weiß! Öh, wie sagt man? Öhm … richtig! Ich weiß. Welche Richtung? Du weißt schon, wohin gehen? Öhm … gehst du nach Hause? Ah, err … quid domus?", fragte er Glen. Bei dem durcheinander geworfenen Latein, glitzerte Erkenntnis in Glens Augen.

„Hogwarts."

„Hogwarts, richtig. Du kannst also Latein. Das hilft. Nicht, dass meins gut wäre. Weiß nur ein wenig aus der Schule. Öhm … dimidium hora … öhm … supervenio."

Obwohl Glen begriff, dass dieser Mann nicht viel Latein wusste, verstand er was er versuchte zu sagen und würdigte seine Bemühungen. Er lächelte als er feststellte, dass er eine Möglichkeit hatte ohne die Hilfe seines Vaters mit der modernen Zauberergemeinschaft kommunizieren zu können. Obwohl Latein in dieser Zeit nicht so oft benutzt wurde wie in seiner, hatten alle Hexen und Zauberer ein Basiswissen davon, denn es steckte in den Zauberformeln für die Zauber. Er lächelte Reggie an und nickte, um sein Verständnis anzudeuten, ehe er aus dem Fenster sah und die vorbeifahrende Landschaft betrachtete. Es war ein bizarrer Anblick, aber er lehnte sich zurück und entspannte sich, um die Reise zu genießen.

OoOoOoOo

Als der Tagbus endlich am Tor von Hogwarts hielt, sprang ein erleichterter Glenadade auf den Boden und dankte Reggie, bevor er sich auf den Weg zur Schule machte. Sobald er eingetreten war, machte er sich auf den Weg zum Büro des Schulleiters, wo er den alten Mann in seinem Stuhl sitzend fand. Als Dumbledore Glen entdeckte, wusste er sofort, dass etwas Schlimmes geschehen war.

„Komm rein, mein Junge. Setz dich. Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen."

„Es könnte so sein", antwortete Glen auf Latein. Dumbledore sah ihn verwirrt an, ehe er in derselben Sprache fragte:

„Was ist geschehen?"

„Mein Vater ist fort."

„Was meinst du mit fort?", fragte Dumbledore überrascht.

„Ich denke wir sollten die anderen herrufen. Es wäre einfacher."

„Dann mal zu."

Glen lächelte und nickte, dankbar dass wenigstens Dumbledore dieser alten Sprache mächtig war. Er konzentrierte sich und schuf eine mentale Verbindung mit allen die er für wichtig erachtete, es wissen zu müssen.

/Bitte kommt sofort zum Büro des Schulleiters. Es gibt etwas, was wir besprechen müssen./

Ein paar Momente später schwebten Gallatea und Peeves gemeinsam durch die Tür, dicht gefolgt von Ron, Ginny, Hermine und Severus. Nach weiteren Minuten wurde der Kamin grün und Sirius und Remus traten heraus, um die versammelten Leute im Raum verwirrt anzusehen.

„Was ist los?", fragte Sirius.

„Ich denke Potter Junior wird uns das erklären", sich an Glen wendend, sprach ihn der Direktor in Latein an. „Glenadade, kannst du eine mentale Verbindung mit einem von uns schaffen, um Englisch zu sprechen?"

„Ich bin vielleicht in der Lage es mit meiner Mutter zu tun. Ich musste es noch nie allein machen, nur die Verbindung meines Vaters stabilisieren. Ich kann es aber versuchen."

„Sehr gut. Wir werden warten."

Glen wandte sich seiner Mutter zu und erklärte schnell in Angelsächsisch was er brauchte. Sie nickte, schloss ihre Augen und wartete darauf, dass ihr Sohn das Gleiche tat. Nach einigen Momenten öffneten sie ihre Augen und Glen drehte sich den Übrigen im Raum zu.

„Hat es funktioniert?", fragte er in Englisch.

„Tatsächlich", sagte Sev mit gehobener Augenbraue.

Glen stieß einen Erleichterungsseufzer aus, ehe er mit seiner Erklärung begann. Er fasste den Ausflug zu Heather kurz zusammen, er offenbarte nur zögerlich dem erstaunten Dumbledore dass die Frau noch am Leben war. Er wollte es nicht tun, aber er wusste, der alte Mann würde die ganze Geschichte herausfinden, wenn er Teile ausließ. Es gab eh keinen anderen Weg die Abwesenheit seines Vaters zu erklären. Als er fertig war, wartete er darauf dass jemand die Stille brach.

„Also, rutscht er wieder ab", sagte Ginny endlich.

„Was meinst du, er rutscht wieder ab?", fragte Sirius.

„Erinnerst du dich nicht daran, wie er zu Beginn eures fünften Jahres war? Er erholte sich noch von unserer Gefangenschaft und er hat sich von seiner Wut übermannen lassen. Nachdem er von dem Vampir gebissen wurde, war er nie wieder derselbe. Remus musste ihn das letzte Mal daraus holen, weil er depressiv wurde."

„Ich erinnere mich daran", sagte Remus, „er war in ziemlich schlechter Verfassung."

„Ich denke immer noch, dass es die ganzen Dunklen Künste sind, die er benutzt", schlug Hermine vor, „ich meine, er war nie so, bevor wir in die Vergangenheit gereist sind."

„Aber sind es die Dunklen Künste oder die Erfahrungen, die er während der Zeitreisen gesammelt hat, die ihn verändert haben?", fragte Sev.

„Was meinst du?"

„Was ich meine, Mr. Weasley, ist, dass ihr vier während der letzten Jahre viel durch gemacht habt. Was Harry mir erzählt hat, habt ihr in mehreren Kriegen gekämpft, habt an Schlachten teilgenommen, wurdet vom Feind gefangen genommen und habt viele Leute verloren die euch wichtig waren. Ihr habt alle gelitten und während ihr drei scheinbar nicht so von diesen Erfahrungen betroffen seid, seid ihr reifer als eure Altersgenossen. Harry hatte eine leicht veränderte Reaktion, er hat die selben Erfahrungen wie ihr gemacht, aber mit der zusätzlichen Belastung, seine Herkunft zu erfahren, einen Sohn zu haben, den er zurücklassen musste, sich von einer Frau trennen, die er liebte, das Gewicht der Welt auf seinen Schultern zu tragen. Er musste den Tod seiner Urgroßeltern mit ansehen und wurde zu einer Dunklen Kreatur. Das hat ganz sicher einen tiefgründigen Eindruck bei ihm hinterlassen."

„Ja, aber hätte er sich so sehr verändert wenn er keine Dunklen Künste verwendet hätte?"

„Das ist schwer zu sagen, Miss Granger, aber ich denke nicht, dass Sie alles auf die Magie die er benutzt schieben können. Er hat mir immer gesagt, dass Magie, Magie ist und dass es die Absicht dahinter ist, die es böse macht. Ich benutze sie seit fünfundzwanzig Jahren und obwohl ich mich während dieser Zeit verändert habe, habe ich nicht den Ehrgeiz der nächste Dunkle Lord zu werden. Wenn Harry sich verändert, ist es aus freien Stücken. Die Geschehnisse um ihn herum drängten ihn dazu, nicht die Magie, die er benutzt."

„Also was können wir dagegen tun?", fragte Sirius, er akzeptierte zögernd die Worte seines Feindes. Schließlich waren die beiden während seines fünften Jahres unzertrennlich gewesen, also musste Sev Sirius Patensohn besser kennen als er selbst. Das passte dem Animagus nicht sonderlich, aber er akzeptierte die Tatsache widerwillig.

„Ich schlage vor wir tun gar nichts", folgerte Sev.

„Nichts! Wir können nicht hier sitzen und nicht tun, Snape!"

„Black, ich weiß es mag etwas schwierig für dein kleines Hirn zu verstehen sein, aber ich weiß wovon ich spreche. Harry hatte eine Linie überschritten und er weiß es. Er hat begriffen, was er getan hat und muss mit den Konsequenzen auf seine Art und Weise fertig werden. Ich denke es ist das Beste, wenn wir ihm Zeit lassen damit fertig zu werden und ihn selbst nach Hogwarts zurückkehren lassen."

„Ich stimme Severus zu", gab Dumbledore an, „Harry braucht Zeit und Raum und ich denke es ist nur fair es ihm zu gewähren. Ich werde der Schule sagen, dass er trainieren ist oder so etwas in der Art, da ich bezweifle, dass die Abwesenheit von Harry Potter unentdeckt bleibt."

„Schulleiter, was ist mit mir?", fragte Glen.

„Ich schlage vor, du machst so weiter wie bisher. Geh zu deinem Unterricht, lern so schnell du kannst Englisch und hoffe, dass dein Vater sich besser früher als später wieder besinnt."

„Was mach ich mit dem Sprachproblem?"

„Ich schlage vor, Lady Ravenclaw bleibt so oft wie möglich bei dir. Ich weiß, dass ihr Dasein als Geist ihre telepathischen Fähigkeiten einschränkt, aber es muss gehen."

„Ja, Sir."

Mit diesen Worten stand die Gruppe auf und ging in ihre jeweiligen Heime, die Rumtreiber nahmen Glen mit in Harrys geheimen Raum, um ihn weiter zu befragen.

OoOoOoOo

Die nächsten Wochen waren für Glenadade ziemlich bizarr. Er ging wie betäubt von Unterricht zu Unterricht. Seine Noten sanken ab und seine Konzentrationsspanne war minimal. Hermine, Ginny und Ron machten sich Sorgen um ihn, aber sie hatten ihre eigenen Gefühle mit denen sie zurechtkommen mussten. Ron und Hermine waren zu Tode besorgt, aber wenigstens hatten sie einander. Ginny andererseits hatte ihren Freund verloren und wusste nicht was sie dagegen tun sollte. Sie fühlte sich verloren und einsam; unfähig der Person zu helfen, die sie mehr liebte als alles in der Welt. Die Wochen liefen ineinander und immer noch kein Wort vom Junge-der-lebte.

Als Halloween heran rollte, begannen alle die Hoffnung zu verlieren. Harry wurde seit über einem Monat vermisst und es hatte in der ganzen Zeit keinen Kontakt mit ihm gegeben. Sie wussten, dass er nicht in Domus Corvus Corax war, denn es war einer der ersten Ort an dem sie nachgesehen hatten, nachdem seine Abwesenheit ihnen Sorgen bereitete. Dumbledore hatte nach vier Wochen beschlossen, dass Harry lange genug Zeit gehabt hatte wieder zur Schule zu kommen. Sie konnten ihn jedoch nicht aufspüren. Sein Haus war leer, sein Verlies in Gringotts unberührt und selbst die Dursleys hatten nicht von ihm gehört. Ginny hatte zögerlich Heather kontaktiert, die behauptete, sie hätte nichts von ihm gehört seit er ihr Haus verlassen hatte.

Der 31. Oktober brachte allen die betroffen waren Erinnerung. Für Ron und Hermine bedeutete es, der Vorfall mit dem Troll in ihrem ersten Jahr. Ginny brachte es Erinnerungen von der Kammer des Schreckens, die zum ersten Mal geöffnet wurde. Glen dachte an Zuhause und wie er den Tag mit seinen Freunden und seiner Großmutter verbrachte. Sev erinnerte sich an das Halloween seines fünften Jahres, als Harry in der Schlacht um St. Mungos mitgekämpft hatte.

Der Tag wurde unterbrochen, als beim Mittagessen eine schwarze Adlereule mit einem großen aufgerollten Stück Pergament in den Krallen in die Große Halle flog. Die meisten Schüler und Lehrer beobachteten, wie sie über ihre Köpfe flog und vor Dumbledore landete. Es war ungewöhnlich zu der Tageszeit Post zu bekommen, also verursachte die Ankunft der Eule natürlich Unruhe. Albus nahm zögerlich das Pergament von der Eule, die prompt abhob und rollte sie auf. Eine kurze Nachricht in unauffälliger Schrift und ohne Unterschrift war darauf geschrieben.

ALBUS,

Winkelgasse. 13 Uhr. Halbes Arsenal.

Dumbledore sah zum anderen Ende des Lehrertisches, wo der Platz des Zaubertrankmeisters leer war. Mit einem tiefen Seufzer, sah er zu Glenadade hinüber, der ihn aufmerksam ansah. Die Nachricht begreifend, öffnete er eine mentale Verbindung zum Schulleiter.

/Glenadade, ich habe eine Bitte./

/Was kann ich für Sie tun, Schulleiter?/

/Ich brauch dich, um Hermine, Ron und Ginny zu sagen, dass sie, sobald das Mittagessen vorbei ist, in mein Büro kommen sollen. Kannst du das?/

/Natürlich, Direktor. Bin ich eingeladen?/

/Ja./

Glen schloss konzentriert seine Augen, flüsterte mit seinen Freunden und Dumbledore beobachte wie sie nickten. Sobald das Mittagessen um 12.30 Uhr beendet war, eilten die fünf in das Büro. Dort setzten sie sich und Dumbledore räusperte sich, er trug einen ernsten Gesichtsausdruck.

„Ich habe schlechte Nachrichten."

„Hat es mit der Eule zu tun?", fragte Hermine.

„Ja, hat es. Es war eine Eule von Severus, er informiert mich darüber, dass Todesser um 13 Uhr die Winkelgasse angreifen werden. Das Problem ist, wir können sie nicht allein bekämpfen. Ich habe in paar Ordensmitglieder mit denen ich in Kontakt geblieben bin und auf die ich zurückgreifen kann, aber die Übrigen sind schon lange weg. Ich kann kein ganzes Ordenstreffen einberufen, bis ich nicht mehr Zeit zur Vorbereitung habe. Ich wollte euch fragen, ob ihr bereit seid in der kommenden Schlacht zu kämpfen."

„Sicher", sagte Ron.

„Ich bin dabei", stimmte Glen zu.

„Ich auch", sagte Ginny, ihr Gesicht entschlossen.

„Womit haben wir es zu tun?", fragte Hermin, „ich meine, wie viele Todesser werden dort sein?"

„Nun, Severus sagte es wäre das halbe Arsenal, was bedeutet, dass die Hälfte von Voldemorts Anhängern dort sein werden, aber der Mann selbst nicht. Er lässt wahrscheinlich Lucius Malfoy den Angriff anführen lassen."

„Ja, aber wie viele Todesser?"

„Etwa fünfzig."

„Sollte nicht zu schwer sein", sagte Ron, „ich meine, wir haben zuvor Schlimmerem gegenüber gestanden."

„Ja, beim Kampf in Paris", murmelte Ginny.

„Wer sind die anderen Ordensmitglieder?", fragte Hermine.

„Ein paar Auroren, inklusive Alastor Moody, Arabella Figg und ein Metamorphmagus namens Nymphadora Tonks."

„Nymphadora?", frage Ron ungläubig.

„Ach ja, sie hört auf Tonks."

„Ich kann verstehen warum", fügte Ginny hinzu.

„Wir müssen losziehen", fuhr Dumbledore fort, „die Todesser werden bald auftauchen."

„Wie gehen wir dorthin?", fragte Glen.

„Per Portschlüssel. Ich werde einen machen."

Sie beobachteten wie der weise Schulleiter sein Zauberstab raus zog und ein Stück Pergament beschwor, über das er mehrer Zauber murmelte, um es in einen Portschlüssel zu verwandeln. Als er fertig war, berührte er sein Ordensmal und rief jeden der verfügbar war. Innerhalb von Minuten, begannen Leute aus dem Kamin zu kommen, die über Domus Corvus Corax und Harry geheimen Raum gekommen waren. Sobald alle dort waren, stellte Dumbledore sie schnell vor und erklärte die Situation. Um zehn vor eins pressten alle ihre Hände auf das Stück Pergament und verschwanden aus dem Büro.

OoOoOoOo

Also Leute klickt das nette Knöpfchen go und schreibt mir was ihr von diesem Kapitel haltet.