13. Lebendig begraben
Als Harry das Schloss betrat stürmte schon Professor McGonagall auf ihn zu.
„Harry, wo hast du denn gesteckt? Wir waren alle in Sorge! Schnell komm mit."
Ohne auf eine Antwort zu warten lief sie los. Harry hatte Mühe ihrem Schritt zu folgen. Auf ihrem Weg durch die Gänge Hogwarts sah er viele verletzte Schüler, welche in den Klassenzimmern notdürftig versorgt wurden. Harry bemerkte, dass sie auf dem Weg in das Schulleiterbüro waren. Mit Grausen dachte er wieder an seine Vision in der er Dumbledore hatte sterben sehen und Angst machte sich in ihm breit. Er hatte es vor lauter Sorge um Hogwarts ganz verdrängt, doch jetzt kann alles wieder in sein Gedächtnis zurück. Was, wenn es wahr wäre?
„Was ist mit Dumbledore?", fragte er Professor McGonagall voller Vorahnungen, „ich hatte da eine Vision. Ich sah wie er von einem Fluch getroffen zusammenbrach.", erklärte er hastig weiter. Er verschwieg das er sich sicher was, dass Dumbledore tot war, doch hoffte er inständig das er diesmal falsch lag.
„Ich habe keine Ahnung, wir haben uns getrennt um die Situation besser unter Kontrolle zu bekommen.", antwortete sie knapp als sie endlich den Wasserspeier erreichten. Sie schien Harrys Befürchtungen überhört zu haben. „Schokoriegel!", rief sie dem Wasserspeicher das Passwort zu. Dieser erwachte zum leben und gab die sich nach oben windende Treppe frei. Sie schob Harry auf die unterste Stufe und folgte ihm sogleich.
Als sie oben ankamen war alles still. Sie öffnete die Tür zu Dumbledores Büro und beide traten ein. Ein Gefühl der Ruhe und des Friedens war überall zu spüren. Als ob dieser Raum zu einer anderen Welt gehörte. Fawkes saß auf seiner Stange und betrachtet die Ankömmlinge misstrauisch.
„Hallo Fawkes!", grüßte Harry den prachtvollen Vogel, dessen Gefieder an Glanz verloren zu haben schien. Nach einem kritischen Blick schmiegte Fawkes sanft seinen Kopf an Harrys Hand. McGonagall lief unruhig im Zimmer auf und ab. Fawkes verfolgte ihre Schritte argwöhnisch.
„Wo bleiben sie denn?", murmelte sie vor sich her und wirkte immer nervöser.
Ein Poltern lies ihre Schritte erstarren. Die Tür wurde aufgerissen und Arthur stolperte in Dumbledores Büro.
„Du-weißt-schon-wer ist im Schloss! Wo ist Harry, er muss sich schnell in Sicherheit bringen, er hat Ron und Hermine entführt!" Arthur sprach hastig und nach Luft ringend. Scheinbar hatte er Harry noch nicht bemerkt.
„Was ist mit Hermine und Ron?", schrie Harry auf und eilte zu Arthur. „Ist ihnen etwas geschehen?" Er vergaß völlig in welcher Gefahr er sich befand. Ihm waren nur noch Hermine und Ron wichtig.
„Ich habe keine Ahnung, er nimmt sie wohl als Geisel, du musst ganz schnell verschwinden, ehe er merkt, dass du doch im Schloss bist!", versuchte Arthur auf ihn ein zu reden.
Professor McGonagall hob ihren Zauberstab richtete ihn auf die Wand hinter Harry und rief „Lateo Spatium!" Plötzlich schien es, als ob die Wand nur auf einen Vorhang gemalt war. „Folgt mir!", ordnete sie nur knapp an und schritt auf das Bild der Wand zu. „Na los! Wo bleibt ihr denn?" forderte sie noch ein mal auf. Harry und Arthur Weasley folgten ihr zögernd.
Harry kann aus dem Staunen nicht mehr heraus. Als sie durch die Wand geschritten waren fanden sie sich in einer riesigen Halle wieder, welche der großen Halle von Hogwarts sehr ähnlich sah. McGonagall musste kurz schmunzeln beim Anblick von Harrys Gesichtsausdruck.
„Dies ist sozusagen der Bruder des Raumes der Wünsche", erklärte sie. „Er kann von außen nicht gefunden werden und Personen welche sich in ihm aufhalten können nicht entdeckt oder geortet werden, ganz gleich welchen Zauber man anwenden würde", führte sie ihre Erklärung fort. „Jetzt da wir Harry in Sicherheit wissen, müssen wir uns erst einmal einen Überblick verschaffen."
Sie ging auf einen kleinen Schreibtisch zu, von dem Harry schwören konnte, dass er eben noch nicht dort gestanden hatte. Sie öffnete die Klappen des alten Sekretärs und holte sich ein altes Pergament aus einem der Fächer. Sie zog es vorsichtig auseinander (entrollte es) und betrachtete es nachdenklich.
Harrys Kopf wurde langsam wieder klar und er fragte: „Was ist hier eigentlich los? Warum sind so viel Schüler verletzt? Wie ist Voldemort in das Schloss gekommen?" Er konnte nicht weiter fragen, da ihn seine Professorin unterbrach.
„Immer der Reihe nach Harry!", versuchte sie Harry zu beruhigen. „Zuerst müssen wir sehen ob der dessen Namen nicht genannt werden darf noch im Schloss ist, und dann müssen wir den Schutz wieder errichten." Sie widmete sich wieder dem Pergament. Harry sah fragend zu Arthur rüber, dieser zuckte nur mit den Schultern. Erleichtert atmete sie auf. „Er ist nicht mehr im Schloss!" Dann murmelte sie etwas, das Harry nicht verstand. Die Luft begann auf einmal etwas zu flimmern, so wie an einem heißen Tag über einer Asphaltierten Strasse, dann war wieder alles normal. „So ich denke jetzt sind wir wieder außer Gefahr. Wir sollten jetzt die anderen suchen. Arthur du suchst Lupin und Tonks, ich werde nach Dumbledore sehen, Harry du kommst mit mir!" Sie wollte schon los als sie von Mr. Weasley am Arm zurück gehalten wurde.
„Dumbledore ist tot! Flint hat ihn aus dem Hinterhalt getötet. Sie haben ihn in einem alten Kohlenkeller versteckt. Es tut mir leid Minerva." Die letzten Worte waren nur noch ein Flüstern.
Minerva McGonagall wich sämtliche Farbe aus dem Gesicht. Die Augen traten starr vor Schreck aus ihren Augenhöhlen hervor. Mit bebender Hand fuhr sie sich an die Brust. "NEIN!" Geistesgegenwärtig beschwor Artur einen Sessel herbei, um die schwankende Professorin aufzufangen. Harry war ebenfalls geschockt. In seiner Vision sah er bereits Dumbledores Tod, doch ein Funke Hoffnung blieb, der nun durch Arturs Worte gänzlich erlosch. „Das ist unmöglich… nicht Albus… Flint sagtest du… ich muss wissen… ich muss sofort nach ihm sehen… unmöglich… nicht Albus…", keuchte sie und wollte sich schon erheben. „Wir gehen zusammen", sagte Arthur und nickte zu Harry „wenn du dich beruhigt hast". McGonagall setzte zu einem Widerspruch an, aber Arthur drückte sie wieder in den Sessel.
Zum ersten Mal sah Harry wie seine Lehrerin damit kämpfte nicht ihre Fassung zu verlieren. Sie drehte sich zur Seite um ihre Tränen zu verbergen. In einem Impuls nahm Harry sie in den Arm und redete leise auf sie ein.
„Ich habe es gewusst, ich habe es in einer Vision gesehen. Wir beide werden ihn holen und ihn hier aufbahren bis wir die Situation im Griff haben. Das ist das mindeste was ich noch für ihn machen kann." Harry lies seine Lehrerin wieder los und wendete sich an Arthur. „Versammelst du bitte alle Lehrer in der gossen Halle? Ich möchte mir gerne einen Überblick über die Situation verschaffen."
„Ja Harry, ich werde tun was ich kann." Mr. Weasley drehte sich um und schritt wieder durch die Wand zurück in Dumbledores Büro.
„Professor McGonagall kommen Sie, wir sollten uns beeilen." Auch er schritt durch die Wand gefolgt von seiner Professorin welche sich zunächst noch etwas schwankend aus dem Sessel erhob und dann auf die Wand zuging. „Wenn Dumbledore bei den Slytherin nach dem rechten sehen wollte, dann befindet sich diese Kohlengrube in den Kerkern. Los folgen Sie mir!" Er wollte gar nicht so herrscherisch klingen, aber er merkte wie es ihm gut tat etwas zu tun. Außerdem schien Dumbledores Tod ein stück Kraft von McGonagalle geraubt zu haben da sie ihm ohne Protest fast schon Teilnahmslos folgte. Schnell begaben sie sich auf den Weg in die Kerker. Unterwegs begegneten ihnen nur wenige Schüler. Es war wieder Ruhe eingekehrt, und es schien so als wenn der Angriff abgewendet werden konnte. Als sie am Fuße der Treppe welche in die Kerker führte angelangt waren zog Harry seinen Zauberstab. Professor McGonagall blickte ihn fragend an.
„Ich trau den Slytherin nicht!", war Harrys knappe Antwort. Langsam, auf jedes Geräusch achtend schritten sie den düsteren Gang entlang. „Wo geht es lang?", fragte Harry sich unsicher umblickend.
„Ich habe keine Ahnung, Den Kohlenschacht kannte wahrscheinlich nicht einmal Dumbledore. Wir müssen die Wand absuchen." Drehte sie sich zur rechten Seite, während Harry sich die linke Wand vornahm.
„Warum hat man einen einfachen Kohleschacht denn so versteckt?", fragte Harry verwundert, während er jeden Quadratzentimeter unter die Lupe nahm.
„Ein Kohleschacht führt von außen in das Schloss, also kann man auch so von innen aus dem Schloss gelangen. Du solltest am besten wissen wie interessant es schon für die Schüler früher war, nachts aus ihren Schlafsälen zu schleichen, um sich dann auf dem Schulgelände rum zu treiben. Besonders beliebt waren nächtliche Badeausflüge in den nahe gelegenen See."
Verblüfft blickte Harry seine Lehrerin an, welche Gedankenversunken vor sich her lächelte. Ein Gedanke überkam ihn und er musste fast loslachen. Er stellte sich gerade seine Professorin als Schulmädchen vor, welche mit ihren Freundinnen bei Nacht aus der Schule schlich. „Dann waren die Kohleschächte also so etwas wie Geheimgänge?"
„Wenn du es so willst, ja! Aber nun lass uns weiter suchen!" Sie drehte sich um und untersuchte weiter die Wand. Zentimeter für Zentimeter tastete sie sich dabei vorwärts.
Harry kam eine Idee. Er griff in die Tasche seines Umhangs und zog die Karte der Rumtreiber hervor. Er hatte sie schon ganz vergessen, da er sie schon lange nicht mehr gebraucht hatte. Um McGonagalls Aufmerksamkeit nicht zu erregen erflüsterte er „Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin!" Doch vergeblich. Durch Harrys Gemurmel aufgeschreckt drehte sie sich um. Warum musste der Spruch auch so lang sein ärgerte sich Harry. Jetzt kam sie zu ihm herüber und blickte interessiert auf das alte Pergament, auf dem sich langsam die Grundrisse des Schlosses abzeichneten.
„Wo hast du die denn her?", fragte sie interessiert und schaute wie hypnotisiert auf die Karte. „Das ist ja das Schloss, und da schau der Gang in dem wir stehen.", rief sie begeistert aus. „Da hinten ist eine Tür. Ich hätte nicht gedacht, dass wir sie finden. Wenn etwas in Hogwarts verborgen bleiben will haben selbst wir Professoren nicht die Möglichkeit es zu finden. Es ist wie mit der Kammer des Schreckens!" Schnell schritt sie auf die Stelle an der Wand zu welche den Durchgang enthalten sollte. „Wie kommen wir jetzt da rein?" fragte sie mehr zu sich selbst, und ihre Euphorie bekam einen kräftigen Dämpfer.
„Kein Problem!", sagte Harry gelassen. „Auch dafür hat die Karte eine Lösung." Er zeigte auf das Männchen welches mit McGonagall beschriftet war. Gerade in dem Augenblick hob die Figur ihren Zauberstab und in einer Sprechblase erschien „Alohomora!".
McGonagall blickte verdutzt Harry an. „Das ist zu einfach, darauf wäre ich nie gekommen." Sie stellte sich neben die Stelle an der Wand an der die Tür sein sollte und folgte ihrem Abbild auf der Karte. „Alohomora!"
Sofort wurde eine alte schwere Eisentür sichtbar. Harry betätigte die grob geschmiedete Klinke und öffnete quietschend die Tür. Ein modriger Geruch kam ihnen entgegen.
„Lumos!" Die Spitze von Professor McGonagalls Zauberstab begann zu leuchten und erhellte spärlich den kleinen Raum.
„Schauen Sie, da hinten bewegt sich etwas!", rief Harry aus. So schnell sie konnten kletterten sie über eine große Menge Geröll und Müll auf die Quelle der Bewegung zu. In einer Ecke lag Dumbledore zusammengekrümmt.
„Mein Gott, er lebt ja, schnell hilf mir!", rief McGonagall. Mit einem Schlenker ihres Zauberstabes beschwor sie eine Trage herauf. Harry musste an Lupin denken, wie er das gleiche vor drei Jahren für Professor Snape in der heulenden Hütte getan hatte. Harry half ihr ein paar große Trümmer auf die Seite zu schaffen damit sie Dumbledore auf die Trage legen konnten. Vorsichtig ließen sie ihn vor sich her schweben.
„Am besten wir bringen ihn erst einmal in mein Privatquartier. Dann gibt es nicht so viel Aufsehen!", schlug sie mit festem Ton vor. Und so begaben sie sich auf den Weg in ihr Quartier. Unterwegs tippte sie eine der vielen Leuchter an und murmelte etwas, das Harry nicht verstehen konnte. Auf Harrys fragenden Blick antwortete sie: „Ich habe nur Poppy…ähm… Madame Pomfrey bescheid gegeben.
Harry umklammerte unauffällig weiterhin seinen Zauberstab. Ihm kam ein schrecklicher Gedanke. Die Situation erinnerte ihn an damals, als der falsche Moody auch so schnell wie möglich mit ihm in sein Privatquartier wollte nachdem Harry vom Friedhof mit dem Portschlüssel wieder in Hogwarts angelangt war. In einem Geistesblitzfrage er: „Professor! Wie bin ich in unser Quidditch-Team gekommen?
McGonagall sah ihn an als ob er den Verstand verloren hätte. „Ich habe dich doch zu Wood gebracht und als jüngsten Sucher aller Zeiten vorgeschlagen. Sag nicht das weißt du nicht mehr?" Verständnislos schüttelte sie den Kopf. „Ich wollte nur sicher gehen." Ein verständnisvolles Nicken ihrerseits bestätigte ihm, dass sie ihn verstand.
Harry atmete erleichtert auf, sie schien die richtige McGonagall zu sein. Sie erreichten schließlich die Tür ihres Quartiers. Schon von weiten rief sie „Eisprinzessin" und die Tür schwang auf. Vorsichtig ließen sie Dumbledore auf das Bett im Nebenzimmer nieder als auch schon Madame Pomfrey aus dem Kamin in der Ecke stieg.
„Du meine Güte, der Schulleiter. Was ist denn mit ihm passiert?", rief sie aus und machte sich sofort daran Dumbledore zu untersuchen. Harry und McGonagall standen schweigend daneben, während die Krankenschwester immer wieder vor sich her murmelte. „Zustände sind das. Jetzt wird sogar schon der Schulleiter angegriffen. Also wirklich Zustände!" Sie hantierte mit ein paar bunten Fläschchen und flößte Dumbledore eine bernsteinfarbene Flüssigkeit ein. Danach noch eine blaue, eine milchig weiße und eine, die Harry nicht definieren konnte. Sie schimmerte golden und schien aber doch aus einer nebelartigen Substanz zu bestehen. Zähflüssige Tropfen flossen aus dem kleinen Flakon in Dumbledores Mund. Madame Pomfrey verschloss ihn wieder sorgfältig und verstaute ihn mit allen anderen Tränken wieder in ihrer Tasche.
Als sie sich umdrehte fragte Harry sofort, „Wie geht es ihm? Wird er wieder gesund?"
„Natürlich wird er wieder gesund! Er ist nur stark Unterkühlt. Er braucht jetzt erst einmal Ruhe, damit der Aufwärmtrank, den ich ihm gegeben habe wirken kann. Er wird wohl so in sechs bis acht Stunden wieder ansprechbar sein. Jetzt muss ich mich um meine anderen Patienten kümmern." Sie machte auf dem Absatz kehrt und verließ das Zimmer. Im Hintergrund lallte Dumbledore unverständliches Zeug im Schlaf.
„Ich denke hier können wir im Moment nichts mehr ausrichten. Wir sollten nach den anderen schauen. Komm Harry." McGonagall öffnete die Tür und beide verließen das Zimmer.
Auf dem Weg in die große Halle, welche als Notlazarett eingerichtet war, begegneten ihnen nun keine Schüler mehr. Über das Schloss hatte sich eine friedliche Ruhe gelegt. Als sie die große Halle betraten sah Harry sich um. Ihm fiel Mr. Weasley mit seinen wenn auch spärlichen aber feuerroten Haaren sofort auf. Er saß an dem Bett im dem Ginny lag. Harry lies seine Lehrerin stehen und rannte gleich auf ihn zu.
„Wie geht es ihr?" fragte er besorgt.
„Ich denke es geht ihr soweit ganz gut. Sie muss sich nur von den Strapazen erholen.", antwortete Mr. Weasley erschöpft. „Lupin liegt dort drüben." Er zeigte auf ein Bett drei Reihen weiter. Lupin sah fürchterlich aus. Er war an das Bett gefesselt und es schien als wenn der Wehrwolf in ihm immer wieder durchbrechen wollte. Auch wenn er das Gesicht vor Schmerzen verzog, so kam doch kein Laut über seine Lippen. „Wir wissen nicht ob er es überleben wird. Er kämpft mit irgendeiner Art von Vergiftung, Wir wissen weder was es ist, noch wie wir dagegen vorgehen sollen."
„Was ist mit den anderen?", fragte Harry ängstlich und blickte über die vielen verletzten Schüler.
„Susan Smith und William Hunt sind tot, Hermine und Ron sind entführt und wo die anderen sind wissen wir nicht. Sie müssen aber wohl in der Nähe gefangen gehalten werden, da sie ja für den Vielsaft-Trank gebraucht wurden.", erklärte Mr. Weasley nun. „Die Lehrer sind weitestgehend unverletzt. Nur Flitwick hat ein paar leichte Schrammen abbekommen und Snape wurde schon vorher durch einen starken Schlaftrunk außer Gefecht gesetzt."
„Wenn der den sich nicht mal selbst gegeben hat, um nicht entlarvt zu werden.", meinte Harry wütend.
„Du traust ihm immer noch nicht? Dumbledore vertraute ihm, dann solltest auch du ihm vertrauen. Auch wenn Dumbledore jetzt nicht mehr lebt. Nymphadora hatte ebenso kein Glück. Sie wurde aus dem Hinterhalt von einem Avada Kedavra getroffen. Sie hatte keine Chance"
Harry blickte Arthur fassungslos an. „Nein, das darf nicht sein!" Er hatte Tonks nur wenige male getroffen doch mochte er ihre chaotische fröhliche Art sehr. Die Nachricht das Dumbledore doch lebt schien ihm auf einmal nicht mehr so großartig. „Dumbledore lebt, Flint hat ihn wohl nicht richtig erwischt.", meinte er darauf auch nur matt.
„Er lebt? Dem Himmel sei dank.", rief Mr. Weasley aus. Die Nachricht, das Dumbledore lebt breitete sich wie ein Lauffeuer aus und es schien als wenn sogar die Sonne wieder durch die verzauberte Decke zu sehen war.
