Oh mein Gott, ich hab ja schon ewig nicht geupdated...peinlich. Tut mir furchtbar leid und kommt nihct wieder vor, es ist nur meine Arbeitsliste hat sihc schlagartig erweitert. Ich mache einen kleinen Schritt aus HP-Fiction heraus hin zu BBCs Merlin, aber ich bin mir nicht sicher was daraus wid und außerdem schreibe ich seit neuestem an einer PartnerFF, die auch in HP angesiedelt ist, aber dazu kommt vielleicht mehr Werbung, wenn ich damit etwas weiter bin.

Also, ich versuche möglichst viele Eindrücke in dieses Kapitel zu bringen, dass hauptsächlich wohl aus Remus Sicht geschrieben sein wird und na ja, ich wollte es nicht so depressiv haben.

Kassiopaia: Du bist überhaupt nicht schlimm, meine letzte treue Reviewerin! Ein Bisschen Action...schon, aber von Seiten der Wölfe wird's wohl hoffentlich überraschend. Bleib mir treu.

Disclaimer: Harry und seine Familie (ja, für mich ist das alles Familie) gehören natürlich Mrs Rowling und ich verdiene auch kein Geld hiermit. Leider.

Warnings: Slash, offensichtlich sad-end

Kometenschauer

– Kapitel 14: In der Höhle des Wolfes –

„…und sei vorsichtig!"

Mary stand vor ihm, die Hände in die Seiten gestemmt und biss sich jetzt auf die Lippen.

Remus seufzte.

„May, warum regst du dich so auf?"

Zu seiner Überraschung warf sie sich einfach um seinen Hals.

„Weil ich dich liebe, du dummer Idiot", murmelte sie. „Oh Merlin, sei bloß vorsichtig."

Vollkommen überrumpelt tätschelte er ihren Rücken. James grinste, aber es erreichte seine Augen nicht. Lily hatte ihr Baby auf einem Arm und kaute an den Fingernägeln des Anderen.

„Ich muss dich jetzt loslassen, oder?", flüsterte Mary.

Remus lächelte. „Ja."

„Sei bloß vorsichtig", murmelte sie. Sie sah ehrlich aus, als würde sie vor Sorge sterben.

Schließlich löste er doch ihre Hände und sie floh förmlich zu Christoph.

Lily kam auf ihn zu, Harry immer noch im Arm.

Ungeschickt umarmten sie einander, eine Träne rann ihr über die Wange.

Remus war geschockt. „Ly, hör auf zu weinen!"

Er versuchte die Träne wegzuwischen, aber Lily schob seine Hand weg. „Ich bin ein Mädchen, ich darf das", nuschelte sie halbherzig.

Remus verdrehte ausnahmsweise nicht die Augen. Er strich Harry über die Haare, der verstört seine Mutter betrachtete.

James stand auf einmal vor ihm, drückte ihm etwas in die Hand.

„Es ist der Spiegel", sagte er leise. „Fall du,…damit wir…du weist schon."

Remus nickte. Ja, er wusste.

Und dann schüttelte James den Kopf, als dachte er: Was soll's? und Remus wurde schon wieder umarmt, nicht so wie die Mädchen vorhin, Halt suchend, sondern im Gegenteil, Halt anbietend.

„Du weißt das wir hier sind, oder?", fragte James. „Wo wir immer waren."

Wieder konnte Remus nur nicken. Ja, er wusste.

„Ihr passt auch auf euch auf?", fragte er. „Vor allem du."

James schaffte es, ehrlich zu grinsen.

„Irgendeine interne Botschaft, Mr Moony?"

„Wenn Sie meinen, Mr Krone."

James trat zurück, das Grinsen war wieder verschwunden.

Er nickte und Remus nickte auch.

Als James sich um Lily zu kümmern begann, wandte sich Remus an Peter.

„Du passt auf die beiden auf, ja?", sagte Remus. „Lass nicht zu, dass sie sich in die Luft jagen."

„Versprochen", sagte Peter. „Auch wenn ich lieber jemanden hätte, der auf dich aufpasst."

„Kommt schon, traut ihr mir nichts zu?"

„Nicht witzig", sagte Peter und irgendwo hatte er schon recht.

Eine brüderliche Umarmung später stand er vor Sirius.

Die letzte Nacht zuckte durch seinen Kopf. Kein Abschied, kein Denken an das kommende, nur Zuneigung, nur Liebe.

Er biss sich auf die Lippen, als die starken, vertrauten Arme sich um ihn schlangen und Sirius in sein Ohr zu wispern begann.

„Ich liebe dich"; sagte er. „Vergiss das niemals. Und vergiss nicht, egal was du siehst, du bist nicht wie sie. Sie sind nicht wie du. Du bist viel, viel besser." Seine Stimme knackste.

Er kannte Remus so gut. Viel besser als Remus sich selbst kannte. Aber in diesem Moment wusste er, dass das die Worte waren, die er hatte hören müssen und sonst keine.

Sanft fühlte er vertraute, warme Lippen auf seinen.

Entsetzt stellte er fest, dass auch ihm nun eine Träne über die Wange rann.

„Viel Glück", wisperte Sirius und lief ins Haus.

„Ich kümmere mich um ihn", versprach James. „Versuch uns über Fawkes Nachrichten zukommen zu lassen, dass ist weniger riskant, als wenn dich jemand mit dem Spiegel erwischt."

Das stimmte. Nur die Empfänger konnten die Nachrichten lesen und verstehen, die ein Phönix brachte.

„Geh schon", flüsterte Lily und Remus disapperierte.

Nokturngasse. Wo sonst traf man dunkle Kreaturen, wie Sand am Meer?

Nein! Du denkst jetzt nicht schon negativ, bevor es überhaupt angefangen hat.

Also, jetzt Ausschau halten, nach einem anderen Werwolf. Was nicht so schwer war, wie es sich anhörte.

Gleich und gleich erkennt sich stets.

Ebenso wie sich zwei Zauberer unter zweihundert Muggeln finden würden, wusste Remus instinktiv, wenn er vor einem anderen Werwolf stand.

Und weil hier die einzigen Läden waren, wo sie vorbehaltlos bedient wurden, kam tatsächlich bald einer vorbei.

Das klang natürlich einfacher als es war.

„Tschuldigung, tschuldigung, Kumpel! Warte mal!"

Der andere sah ihn misstrauisch an. Nein, Remus schluckte nicht!

„Dich kenn ich nicht."

Für ihn schien die Unterhaltung beendet und er drehte sich weg.

„Ich glaube, Greyback kennt mich!"

Letzter Trumpf ausgespielt, aber es funktionierte. Der Andere drehte sich um, einerseits neugierig, andererseits noch misstrauischer als vorher.

„Tatsächlich…", sagte er langsam. „Ein reiner Racheakt oder sollte ihm tatsächlich jemand durch die Lappen gegangen sein?"

„Der einzige", sagte Remus leise. „Remus Lupin."

„Lupin?", sagte der Fremde. „Nicht wirklich, oder?"

Remus spürte, wie die Unterhaltung entspannter wurde. Na ja, sie saßen im selben Boot.

„Schicksal, würde ich sagen. Verrätst du mir deinen Namen?"

„Adrian. Ich hatte mal einen Nachnamen. Aber der interessiert bei uns doch sowieso keinen."

Remus erkannte etwas.

„Wie alt warst du?"

Adrian sieht ihn abschätzig an.

„Acht", sagte er und spuckte aus, genauso wie er das Wort gespuckt hatte. „Meine Eltern waren mich melden, als er kam und mich mitnahm. Und du? Warst du zu alt?"

„Fünf", sagte Remus.

Adrian sah ihn nur an.

„Frag nicht, ich weiß es nicht. Es war jedenfalls nicht schön, unter Leuten aufzuwachsen, bei denen du lernst, dass die Gesellschaft dich hasst. Ich meine, dass lernt ihr auch, aber ihr wisst, dass ihr nicht allein seid, oder? Mir hat man gesagt, ich hätte Glück, dass meine Eltern mich behalten haben."

„Und wenn sie meinten, dass du nicht gekidnappt wurdest wie wir? Es gibt Kinder bei uns, die mit drei Jahren gekommen sind. Die nicht einmal mehr wissen, dass sie mal Eltern hatten. Es ist kein schönes Leben, aber es ist die einzige Alternative zum Fußabtreter. Es ist grausam, jeder von uns hat das erfahren, aber vielleicht tun wir diesen Kindern was Gutes." Adrian seufzte. „Willst du das noch, Wolf unter Menschen, oder willst du kein Teil des ‚Bösen' sein?"

Remus war versucht ‚Nein' zu sagen, er war versucht über Adrians Worte nachzudenken, aber das verschob er auf später.

„Ich will das."

Adrian knuffte seine Schulter.

„Du bist echt unter normalen Zauberern aufgewachsen?"

„Ich bin der einzige Werwolf, der je auf Hogwarts war. Und zu dem Zeitpunkt bereits verwandelt natürlich."

„Du warst auf Hogwarts? Dieser Greis hat ein zu gutes Herz, aber tun tut keiner was, oder, auch nicht die netten. Hattest du Freunde? Ich meine Freunde, die es wussten?"

Er betonte es nicht einmal, wie Sirius oder umschrieb es, wie James. Es gab nur ein es.

Aber was sollte er sagen?

„Es viel nach einer Zeit auf, dass ich bei Vollmond verschwand. Ich hatte furchtbare Angst, nachdem sie es rausgefunden hatten, aber sie haben mich nicht enttäuscht." Er lachte bitter. „Dafür so ziemlich der Rest der Welt."

„Du hattest echt Glück, Remus – Remus hat auch was mit Wölfen zu tun, oder? Ich erinnere mich an eine Geschichte."

„Romulus und Remus, ja." Er seufzte. „Du kannst dir den Hohn nicht vorstellen."

„Mir fällt spontan eine Menge ein."

„Tu mir den Gefallen und lass stecken."

Adrian schien wirklich nett zu sein. Natürlich, er war von Greyback erzogen worden, aber im Kern war er sicher ein guter Mensch. Remus war sicher der letzte, der ihnen Vorwürfe machte, wenn sie die normale Gesellschaft hassten. Er selbst wollte manchmal diese Rassisten von der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe einfach beißen und sehen, was sie dann tun wollten. In miesen Zeiten stelle er sich das sehr lustig vor.

In der Zwischenzeit hatten sie ein recht schäbiges Haus erreicht. „Es ist verlassen", erklärte Adrian. „Wir leben vorrangig im Keller. Wegen der Einsturzgefahr."

„Wie viele seid ihr?", fragte Remus, als er Adrian auf die Tür zu folgte.

„Dauerbewohner? Zwanzig. Andere kommen und gehen und es gibt natürlich auch weitere Gruppen. Greyback selbst ist übrigens einer von denen, die kommen und gehen. Er ist gerade da, wegen der Neuen…die ersten Wochen bleibt er immer."

Die Neue? Remus war sich nicht sicher, ob er das aushalten würde.

Adrian hämmerte gegen die Tür. Als hätte sie Wache gehalten, öffnete eine Frau.

„Du hast erheblich länger gebraucht, als du gesagt hast!"

Sie erinnerte Remus an Professor McGonagoll. Unterstützt durch die Art und Weise, wie Adrian zusammenschrumpfte.

„Wir hatten schon befürchtet, sie nehmen dich für irgendeinen Mord fest!"

„Es ist überhaupt niemand ermordet-!"

„Unterbrich mich nicht, glaubst du, dass interessiert die? Die sind doch froh, wenn sie uns hinter Gittern haben! Wer würde denn einem wie uns schon Prozess machen? Und was hast du da aufgelesen? Jemand, der dumm genug war, zu glauben, mit viel gutem Willen schafft man es unter normalen Zauberern?"

„Einen Vergessenen. Ich geh jetzt mit ihm zu Fenrir, bevor du uns mit deinem Geschrei noch jemandem auf den Hals hetzt. Die schaffen's und kriegen uns dran, weil wir hier hausen."

Einen Vergessenen. Wahrscheinlich bin ich genau das, dachte Remus traurig. Irgendwie heimatlos.

Er hörte noch, wie die Frau „Vergessen?" echote, aber Adrian führte ihn in die Tiefe.

Einige Kerzen brannten hier und verschlissene Betten standen herum. Es gab einen Ofen, aber auch eine provisorische Feuerstelle.

„Entschuldige", murmelte Adrian. „Sandy ist etwas aufbrausend und…na ja, mütterlich. Überhaupt, erwarte nicht, dass du mit offenen Armen aufgenommen wirst. Sie sagen schon zu mir immer, ich bin zu nett."

Er schnitt eine Grimasse.

„Adrian!"

Diese Stimme ließ Remus Schauer über den Rücken laufen. Bilder blitzten in seinem Kopf auf. Er allein auf dem Hof. Ein Schatten, der aus den Büschen sprang. Der Schmerz in seinem Bein, an der Stelle, wo noch heute eine Narbe war.

„Adrian, was hast du denn da?"

„Das ist-"

„Ich kann für mich selbst sprechen." Wer hätte gedacht, dass sich der Gryffindor in ihm auch noch mal meldete? Remus zwang sich in Greybacks Augen zu sehen. Sie machten ihm Angst. „Ich bin Remus Lupin."

Erkenntnis blitzte fast sofort in den Augen seines Gegenübers auf, aber in seiner Stimme lag sie nicht. „Lupin…ich glaube, ich erinnere mich. Sehr frecher Kerl, dein Vater. Wollte nichts mit unsereins zu tun haben. Das hat sich wohl geändert, was?"

Greyback lachte dreckig.

„Und, was willst du hier? Enttäuscht von der Gesellschaft? Das sind wir alle, das sage ich dir."

„Und darf ich bleiben?"

„Was soll's schon. Bleib eine Weile. Sieh's dir an. Und versuch zu verstehen. Ich weiß, dass du es kannst. Es ist in dir." Er beugte sich ganz nah zu Remus hin. „Ich bin in dir."

Auf einmal hatte er das Bedürfnis eine Blutwäsche zu machen.

Greyback lachte noch einmal und ging dann hinüber zu einem Mädchen von vielleicht sechs Jahren.

„Fenrir hat recht, weißt du", sagte Adrian vorsichtig. „Er ist in uns. Er war es."

„Ich hab nicht gern Leute in mir", sagte Remus. Das stimmte zwar so nicht, aber es brachte Adrian zum Lachen.

„Er hat auch mit anderen Sachen recht. Ich weiß, sie haben dir erzählt, er ist böse und alles, aber er sorgt gut für uns…"

„Es ist also nicht böse, unsere Bürde an unschuldige Kinder weiterzugeben."

Adrian sah ihn lange an. „Solche Ansichten behältst du hier besser für dich. Vielleicht ist das kein heiliger Weg, aber irgendwie müssen wir schließlich an Stärke gewinnen." Er deutete auf das schäbigste von allen Betten. „Da kannst du schlafen. Leider nur das Gästezimmer. Aber leg dich nicht mit ihm an. Du scheinst nett zu sein. Wäre doch schade, wenn Fenrir was gegen dich hat."


Remus erster Brief – übermittelt mithilfe der Phönixfeder – sehr nützliches Ding – lag voller gemischter Gefühle.

Er hatte wohl einen Freund gefunden – Adrian – stieß aber sonst eher auf Ablehnung. Die Anwesenheit dieses Mädchens schien ihn ziemlich mitzunehmen und Greybacks Anwesenheit verunsicherte ihn offenbar, auch wenn er das nicht zugab.

Aber Peter kannte ihn gut genug.

James hatte zu Ende gelesen. „Keine Bemerkung, Tatze."

„Nein, nein. Dabei hast du mich damals noch ausgequetscht…"

„Ich war sechzehn und hatte kein eigenes Sexleben!"

„Ach so, verstehe…"

„Jungs!", sagte Lily.

„Tschuldigung", murmelte James hastig.

„Dieser Adrian scheint nett zu sein", sagte Peter.

„Abgesehen davon, dass er hinter Greyback steht", sagte Mary.

„Greyback hat ihn aufgezogen", erklärte Peter. „Es ist nur natürlich, dass er hinter ihm steht."

„Wurmschwanz hat einen Punkt", sagte James.

„Und netter als diese Furie, von der er geschrieben hat, ist Adrian allemal", fügte Sirius hinzu. „Wenn er nicht zu nett ist, ist mir das nur recht."

„Aww, eifersüchtig?", fragte Lily grinsend.

„Bei zwei Monaten, kein Wunder", schoss Sirius zurück. „Aber wenigstens werden sie ihn wohl nicht umbringen."

„Na ja, dass hat er auch gesagt, oder?", warf Christoph ein. „Sie sitzen alle im selben Boot."

„Das hat er nur gesagt, um uns zu beruhigen", sagte Peter grinsend.

Mary lachte leise und küsste Christoph.

„Ah, Tatze", nuschelte James. „Der Nachsatz geht an dich."

Sirius griff lächerlich schnell nach dem Papier.

Peter war nicht eifersüchtig. Wirklich nicht. Er wollte Mary ja nicht. Oder Christoph. Huh.

Aber irgendwie wollte er…irgendjemanden.

Peter war nicht einsam. Er hatte Freunde und alles. Aber er wusste eben, was er verpasste.

„Hey", sagte Mary. „Was meint ihr, wollen wir mal weggehen? Uns ablenken? Zumindest wir vier?"

Sie wollte Sirius ablenken, der schon wieder mit einem Blick, wie ein getretener Welpe auf den Tisch schaute.

„Würmchen?"

Und sie wollte eine Antwort.

„Wann hörst du bloß auf damit?", fragte er leidend.

James lachte, der Verräter.

„Das war keine Antwort auf meine Frage", sagte Mary unbeeindruckt. „Komm schon, dass wird lustig. Wir verkuppeln dich mit der Barkeeperin."

„Mit der Barkeeperin?", fragte Peter, halb entsetzt, halb amüsiert.

„Ja", sagte Sirius plötzlich. „Also keine Barkeeperinnen. Das sind Flittchen. Aber das machen wir."

Peter fragte sich, warum er das über seinen Kopf entscheiden lies.


Remus war kaum ein paar Stunden da. Er hatte begonnen, seinen ‚Bericht' zu schreiben, aber er würde bis heute Nacht warten, ihn abzuschicken. Danach könnte er nur noch einmal die Woche schreiben, es wäre sonst viel zu auffällig.

Es gab etwas zu essen – aber Remus hatte es vorgezogen, nicht zu fragen, was es war. Es schmeckte gut und es war offenbar nicht giftig und das war das Wichtigste.

Adrian hatte sich neben Remus gesetzt und unterhielt sich leise mit ihm über unbedeutende Dinge.

Die anderen mieden ihn. Sie schienen nicht direkt etwas gegen ihn zu haben, aber Adrian erklärte, sie wüssten einfach nicht, was sie von ihm halten sollten.

„Verdammte Bande."

Doch gegen Abend hob Greyback die Arme. Sofort wurde es still.

„Freunde", sagte er. „Familie. Ihr kennt meine Philosophie. Wenn wir erst genug sind, können wir uns auch den Platz in der Gesellschaft holen, den wir verdient haben! Und was brauchen wir dafür?"

„Nachwuchs!", riefen die Anderen.

„Und was brauchen wir dafür?"

„Beute!"

„Beute. Ja, Beute…und woher bekommen wir die? Ich werd's euch sagen. Der dunkle Lord stellt sie mir zur Verfügung. Ist das nicht großartig?"

„Ja!"

„Ihr arbeitet wirklich mit Voldemort?", flüsterte Remus.

„Du solltest den Namen nicht sagen", nuschelte Adrian. „Und das ist ein schwierige Frage. Wir wollen ja keine Anti-Muggel-Bewegung starten. Aber, wenn er uns hilft, helfen wir ihm. Er hat nichts gegen uns. Natürlich sind wir noch immer zweitrangig, aber das macht wenig. Wir sind nützlich und akzeptiert und werden weitgehend wie Gleichberechtigte behandelt. Auch wenn sie anders denken, eine willkommene Abwechslung ist das."

„Das kann ich verstehen – aber, wirklich, er ist – übel."

„Einer der wenigen Menschen, der uns nicht eingesperrt sehen will! Oder getötet."

„Aber tausende Andere hat er getötet" sagte Remus, dem beim Gedanken an James Eltern, Jakob, Marlene, Gideon, Fabian und all den Anderen schlecht wurde.

Greyback unterdessen redete weiter.

„Wir haben Blut verdient! Das Blut derer, die uns unterdrücken! Wir haben es so bitter verdient!"

Lautes Gejohle folgte.

„Folgt ihr mir?"

„Ja!"

„Gut, dann gebt mir ein vernünftiges Willkommen für Sarah!"

Noch lauteres Gejohle und das kleine Mädchen errötete.

Remus war jetzt definitiv schlecht.

Er wollte kein Teil davon sein. Er wollte weg. Warum, oh, warum nur hatte er sich darauf eingelassen?

Endlich, ich dachte schon ich werde nie fertig. Na ja, ich werde vermutlich nicht viel über die Zeit bei den Wölfen schreiben, weil, wie man sieht, stelle ich mir dass nicht allzu ereignisreich vor. Aber vielleicht immer zwischendurch Rückblenden, oder so.