Berührungen
Pfeifend machte sich Draco mit einem Handtuch um den Bauch auf den Weg ins Badezimmer der Slytherins. Er hatte prächtige Laune, denn die letzten beiden Stunden bei dem tumben Halbriesen waren flachgefallen, Potter hatte sich beim Abendessen total lächerlich gemacht, weil er sich Kürbis-Suppe in den Schritt gegossen hatte, die Schwuchteln hatte er wieder hinreichend für ihr abartige Neigung zur Schau gestellt und die dusselige Banes hatte sich heute nicht ein einziges Mal erfolgreich gegen ihn zur Wehr gesetzt.
Er drehte die Dusche auf und stellte sich unter das heiße Wasser.
Nur dass sie jetzt so viel mit diesen Gryffindor-Waschlappen rumhing, gefiel ihm nicht. Er brauchte jemanden, den er quälen konnte. Und Banes eignete sich nun mal hervorragend dazu: Sie war neu, sie war kein Mitglied einer bekannte Familie und sie war ein Mädchen.
Er musste allerdings zugeben, dass sie eigentlich ganz passabel aussah, auch wenn er steif und fest das Gegenteil behaupten würde, hätte ihn jemand danach gefragt. Immer noch pfeifend überlegte er, wie es wohl mit ihr im Bett wäre. Sie war nicht so fleischig wie Pansy und nicht so pickelig wie Millicent. Im Gegenteil... Ihre Haut war eigentlich toll, wenn auch ein bisschen zu blass. Aber das war er auch, das war vornehm, wimmelte er seine störenden Gedanken bei dieser recht angenehmen Phantasie ab.
Er grinste in sich hinein, als er sich vorstellte, wie sie wohl unter den Klamotten aussah. Da sie in ihrer Freizeit einen geradezu ekligen Hang zu Muggel-Klamotten hatte, konnte er sich das sogar ziemlich gut vorstellen. Etwas zu kleine, feste Brüste und einen schlanken biegsamen Körper. Weiche Haare und zarte Lippen, die sicherlich noch ganz andere interessante Sachen konnten, als nur Schulwissen und Gemeinheiten verbreiten.
Ein leichtes Ziehen in der Hüftgegend verriet, das nicht nur er interessiert an dieser Vorstellung war. Nur leider war Pansy schon schlafen gegangen.
Ziemlich verärgert jetzt mit einer halbgaren Latte durch die Gegend rennen zu müssen, stellte er das Wasser ab und griff nach seinem Handtuch.
Aber das war nicht mehr da.
Suchend blickte er sich um und konnte es aber nirgends entdecken. Verdammt! Er war doch nicht nackt hier rein marschiert, daran würde er sich erinnern.
„Suchst du was?", riss ihn eine Stimme aus seinen Gedanken.
„Banes!", fluchte er. „Was machst du hier, ich dusche grade."
„Das weiß ich.", flötete sie zurück. „Deswegen bin ich ja hier."
„Spinnst du jetzt total oder was? Wohl wieder vom Besen geflogen, wie?", motzte er und überlegte fieberhaft, wo sein Handtuch hingekommen sein könnte.
Plötzlich stoppte er die intensive Betrachtung der hinteren Wand der Duschkabine. Was hatte sie gesagt? Deswegen war sie hier?
„Was willst du Banes?", fragte er leicht genervt.
„Dich!", flüsterte sie ihm leise ins Ohr.
Unbemerkt war sie hinter ihn getreten und hielt ihm lächelnd sein Handtuch entgegen. Als er es ihr aus der Hand nahm, hob sie die linke Hand zog langsam mit dem Zeigefinger die Spur eines Wassertropfens aus seiner Brust nach.
Ach so eine war sie, dachte er bei sich. Erst rumzicken und dann willig ins Bett zerren lassen. Konnte sie haben.
Er langte mit seiner Hand unter ihr Kinn und zog es hoch, bis sie ihm in die Augen sah.
Groß und Grün leuchteten sie ihm entgegen. Sie meinte es ehrlich.
Er zog ihr Kinn mit seiner Hand nahe heran und küsste sie auf den Mund. Langsam ließ er seine Zunge über ihre Lippen gleiten.
Sie öffnete diese leicht, um dem feuchten Besucher Einlass zu gewähren, was er freudig annahm.
Entschlossen zog er sie an sich, immer noch das Handtuch zwischen sie haltend.
Als er den Kopf wieder hob, sah er dass ihre Augen dunkler geworden waren. Sie hatte Blut geleckt, jetzt wollte sie mehr.
Er presste sie mit seinem Körper gegen die gekachelte Wand und lies seinen Händen freien Lauf. Er streichelte ihren Hals, ihr Schlüsselbein und öffnete ungeduldig den ersten Knopf ihrer grünen Bluse.
Wenigsten farbtreu war die neue Schlange.
Und was ihre Lippen anging, so würden die sich auch woanders sicher ziemlich gut anfühlen.
Als hätte sie seine Gedanken gelesen, löste sie sich aus seiner Umklammerung und ging ein paar Schritte auf die Tür zu.
„Nicht hier!", flüsterte sie heiser. „Lass uns zu dir gehen."
In seinem Zimmer angekommen stellte sie sich hinter sein Bett und sah ihn an. Er wählte den kürzesten Weg und lies sich direkt auf das Bett gleiten.
„Zieh dich aus!", verlangte er. „Aber langsam!"
Sie tat, wie er ihr geheißen hatte und öffnete Knopf für Knopf ihrer Bluse. Danach, den Reisverschluss ihrer schwarzen Hüfthose. Da sie barfuss in den Waschraum gekommen war, lies sie die Hose zu Boden gleite und stand nur noch in Slip und BH vor ihm. Schwarz selbstverständlich.
„Weiter!", befahl er.
Sie öffnete auch noch den BH und lies dieses ebenfalls zu Boden fallen.
In der kühlen Luft des Kerkers hatten sich ihre Brustwarzen zusammen gezogen.
Geduldig ließ sie sich von ihm betrachten und wartete auf seine Einladung in das Bett.
So hatte er es gerne. Gehorsam. Sie sah genauso aus, wie er es sich vorgestellt hatte.
Anzüglich lächelnd wies er auf den Platz neben sich. „Komm!"
Das dunkelhaarige Mädchen glitt neben ihm auf das schwarze Laken. Der Stoff knisterte unter ihren Bewegungen.
Er drehte sich halb zu ihr und küsste sie wieder. Langsam wanderte er mit seinem Mund an ihrem Hals immer tiefer und blieb erst bei ihren Brüsten stehen. Spielerisch umkreiste er die aufgerichteten Spitzen mit seiner Zunge. Sie stöhnte leise.
Er wusste schon, wie man eine Frau dazu brachte alles zu tun, was man(n) wollte.
„Ich hab noch was gut bei dir.", murmelte er schließlich leise, als ihr Stöhnen langsam in ein leichtes Keuchen übergegangen war, da er sich mit seinem Mund noch in die Region ihres Bauchnabels vorgearbeitet hatte. „Wegen deines miesen Spiels am Samstag."
Sie sah ihm furchtsam in die Augen und nickte dann. Sie wusste also was er wollte, das machte die Sache einfacher.
Genüsslich lies er sich auf dem Bett zurücksinken. Sie sollte arbeiten für ihr Glück.
Sanft fing sie an mit ihren Lippen seinen Oberkörper zu liebkosen. Als er sie ungeduldig tiefer schieben wollte, hörte sie auf und sagte scheu: „Nein, so nicht. Du musst mir schon mein eigenes Tempo lassen, dann tu ich alles was du willst."
Plötzlich hatte sie drei schwarze Tücher in der Hand, setzte sich auf seinen Brustkorb und fing an, ihm mit dem ersten die Augen zu verbinden.
Oh, ja. Das würde eine sehr interessante Nacht für ihn werden.
Mit den anderen beiden band sie seine Hände an den oberen Bettpfosten fest.
Auf seinen Protest hin meinte sie nur: „Ich will sicher gehen, dass du mich nicht drängst und ich dir dann nicht wehtue. Außerdem kannst du dich doch leicht mit einem Zauber befreien.
Da hatte sie allerdings auch wieder Recht. Also lies er ihr Fesselspiele ruhig über sich ergehen
Dann begann sie wieder seinen Oberkörper zu küssen und an seinen Brustwarzen zu knabbern. Mit verbundenen Augen fühlte sich das richtig interessant an.
Doch dann wanderte ihr Mund tiefer, lies seinen Bauchnabel links liegen und widmete sich dem Wesentlichen. Er stöhnte auf und lehnte sich gegen seine Fesseln, als ihre heißen Lippen sein Glied umschlossen und gierig zu saugen begannen.
Bei dem ganzen Vorspiel war er schon so heiß geworden, dass er nach wenigen Minuten glaubte bereits zum Höhepunkt zu kommen.
Dann hörte sie auf.
Frustriert raunzte er sie an. „Mach weiter Banes, lass mich hier nicht so hängen."
„Gleich!", war ihr Antwort.
Als seine Erregung ein wenig abgeklungen war, stürzte sie sich erneut darauf.
Sie fuhr mit der Zunge von seinen Hoden immer weiter hinauf bis zur Spitze und begann dann diese langsam zu umkreisen. Dabei senkte sie den Mund immer tiefer und umschloss seinen Penis schließlich völlig damit und lies diesen tief hinabgleiten. Als sie das ein paar Mal gemacht hatte, war er schon wieder fast so weit.
Dann hörte sie wieder auf.
„Banes!", stöhnte er
„Gleich!", war wieder ihre Antwort.
Kurz darauf begann sie ihn in seiner Lenden-Gegend zu beknabbern, nur um ihn dann wieder völlig in den Mund zu nehmen und hemmungslos zu saugen.
So machte sie eine ganze Weile weiter und brachte ihn ein dutzend Mal fast bis zum Höhepunkt.
Aber eben nur fast.
Irgendwann reichte es ihm.
Das Spiel war nett, doch jetzt hatte er genug gespielt.
Mit der rechten Hand seinen Zauberstab greifend, den er verlangt hatte in Reichweite zu haben, murmelte er: „Diffindo!"
Nichts passierte.
Noch einmal, etwas lauter: „Diffindo!"
Keine Reaktion.
Die Stoff-Streifen dachten überhaupt nicht daran zu reißen.
„Banes, was ist hier los?", fragte er das Mädchen irritiert.
Sie lachte spöttisch. „Hast du das nicht gemerkt?"
„Mach mich los!"; verlangte er ärgerlich.
„Nein!", kam es kalt zurück
Er glaubte sich verhört zu haben.
„Banes, jetzt lass den Scheiß und binde mich endlich los. Und ich will wieder was sehen.", begehrte er nun auf und fing an, an den Stoff-Streifen zu rütteln. Aber die hielten
Plötzlich nahm sie ihm die Augenbinde ab. „Du sollst wenigstens zusehen können, wenn ich mich an dir räche.", meinte sie amüsiert.
„Banes das ist nicht witzig. Ich werde es Professor Snape erzählen.", drohte er.
„Ja, klar. Der ist ja auch immer so einsam, da wird ihn das Liebesleben seiner Schüler sicherlich brennend interessieren.", kam die zynische Antwort von ihr.
„Banes... Raja, lass uns doch darüber reden.", bat er sie, denn so langsam wurde ihm doch etwas unwohl bei der ganzen Sache.
Sie aber nahm ihm nur kalt lächelnd den Zauberstab aus der Hand. „Den brauchst das ja wohl nicht mehr."
Verdammt, warum hatte der Zauber nicht gewirkt. Er hätte jetzt eigentlich frei sein müssen.
Sie kletterte aufs Bett und setzte sich auf seinen Bauch. Ein fieses Grinsen im Gesicht.
„Bettele!", verlangte sie.
„Bist du verrückt geworden.", tobte er. „Ich bettel doch nicht eine Schlampe wie dich an."
Zack! hatte er eine Ohrfeige sitzen, die ihm das Wasser in die Augen trieb. War die denn völlig meschugge? Auf jeden Fall war sie in der besseren Position, denn während er noch geschockt von der Ohrfeige war, hatte sie ihm mit einem Spruch auch die Füße gefesselt. Nun lag er nackt und völlig wehrlos auf dem Bett.
„Banes... nicht", flüsterte er.
„Nicht...WAS?", fragte sie ohne Regung in der Stimme.
Er schloss die Augen.
„Nicht... bitte."
Eine zweite Ohrfeige traf ihn völlig unvorbereitet.
„Sieh mich an, wenn du mit mir redest!"befahl sie.
Er öffnete die Augen wieder.
Als er ihr Gesicht sah, bekam er Angst. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf, was sie jetzt wohl mit ihm anstellen könnte. Keiner davon war besonders angenehm.
„Bettele!", verlangte sie wieder.
Er sah ihr in die Augen und öffnete den Mund „Lass mich gehen...bitte.", sagte er so leise wie möglich.
„Ich hab dich nicht verstanden.", wies sie ihn zurecht.
Er wand sich innerlich und sah ein, dass er verloren hatte. „Bitte Banes, lass mich gehen. Bitte!"
Sie musterte ihn kalt.
„Nein, so leicht kommst du mir nicht davon. Du hast uns schon zu lange herumgescheucht. Mich, Potter, McDougal und Zabini... Jetzt ist es genug."
Sie rutschte ein bisschen tiefer, legte die Hände auf seinen Brustkorb und fing an etwas vor sich hinzumurmeln, dass er nicht verstand.
Langsam begannen ihre Hände zu glühen, doch er verspürte keinen Schmerz.
„Was soll denn das? Hör sofort auf, mich zu verzaubern!", kreischte er panisch, aber die Fesseln verhinderten, dass er sie irgendwie aufhalten konnte.
Ihr Gemurmel wurde lauter, aber er verstand immer noch kein Wort. Dann beugte sie sich plötzlich vor, presste ihr Lippen auf seine und öffnete mit ihrer Zunge gewaltsam seinen Mund. Etwas Flüssigkeit sammelte sich in seiner Mundhöhle, die leicht nach Himbeeren und Pfeffer schmeckte.
Ohne zu überlegen schluckte er.
Heiße Schmerzen explodierten plötzlich in allen seinen Nervenzellen und er brach zusammen.
Während er halb bewusstlos auf dem Bett lag, spürte er, wie sie die Fesseln löste und zu ihm sagte: „Dich werde ich schon noch lehren, was Intoleranz und ihre Folgen sind."
Dann wurde ihm schwarz vor Augen.
