Hallo meine Lieben,

Ich fürchte ich muss mich für einiges entschuldigen.

Es hat mal wieder sehr lange gedauert ich weiß. Ich musste dummerweise meinen Computer formatieren, weil sich ein fieses Virus festgesetzt hat.

Es ist ziemlich kurz, ich finde den Punkt, an dem ich die Geschichte unterbreche aber ziemlich passend.

Es passiert nicht wirklich viel. Eher Vorbereitungen zum nächsten Kapitel. Aber solche muss es nun auch geben. Im nächsten gibt es mehr Action.

Das hier ist jetzt die korrigierte Version.

Hier geht es los mit Winterhart 1

Vor dem „Black Gate" stand wie immer eine lange Schlange, nur die wenigsten kamen direkt rein. Man musste schon besonders hübsch, besonders reich, oder sehr viel Glück haben. Wieso manche reinkamen war für die wartenden nicht klar, manchmal gingen ganz normal aussehende Twens rein. Sie brauchten mit den Türstehern noch nicht mal zu sprechen, sie gingen einfach durch, natürlich haben es einige ihnen nachgemacht, gut bekommen ist es ihnen aber nicht.

Man brauchte schon das Hogwartsabzeichen, das durch einen Zauber geschützt wurde und da es nur die Türsteher und das Personal sehen konnten, hatten diese, laut Anweisung vom Boss, kein Problem. Obwohl die 15 Männer und Frauen die für die „Security" zuständig waren alle schon seit mindestens zwei Jahren dort arbeiteten hatten sie noch nie gefragt warum, sie alle mit diesem Abzeichen hinein lassen sollten. Sie dachten sich nur, dass es wohl mit dem Sohn vom Boss zusammen hängen musste, der trug dieses Zeichen nämlich auch.

Da alle ihren Arbeitsplatz behalten wollten behielten sie ihre Fragen für sich, es wurde jedoch zu einer Art Spiel sich die verrücktesten Geschichten auszudenken, diese wurden dann ausgetauscht bevor es richtig losging.

Heute schien Chad den Preis zu bekommen. „Der Boss ist nicht der richtige Boss, sondern sein Sohn führt die Geschäfte, schon seit er ein Baby war. Deswegen müssen wir seine Mafia-Kumpels reinlassen. Die würden nämlich sonst nicht mitmachen, und da Rothaarige immer seinen Schnuller geklaut haben dürfen die nicht bei ihm mitmachen."

„Die Schnullermafia, ich kann es mir vorstellen, „meiner ist größer als deiner und ich kann ihn 100 Meter weit spucken"." Sabrina eine der drei Frauen musste lachen, und da es laut und durchdringend war, bekamen es alle mit, auch die Tussen an der Bar. Sabrina hatte immer Respekt vor den Mädchen gehabt, ihre Arbeit ist hart, aber diese Blondinen, die seit neuestem hier arbeiteten waren einfach nur hohl, nur mit Silikon gefüllt.

Sie hoffte sehr, dass der Boss bald kommen würde und die ganze Baggage rausschmeißt, aber erstmal kam noch ein Problem auf sie zu.

Chad dachte er war im Film, ihm gegenüber stand ein Prototyp, des schnell aufsteigenden jungen Geschäftsmannes, mit vielen tollen Ideen. Ganz in Gucci. Was der hier wollte war ihm Schleierhaft, Sabrina war aber genauso begeistert. Mittlerweile kannte er ihre Minenspiele fast so gut wie die seiner Frau. Er sandte ihr ein Lächeln zurück, das sie beruhigen sollte. Sie war nun richtig genervt.

„Das hier ist Michael Smithers," Chad konnte nur gerade so sein Lachen zurückhalten, der Name passte. „Er wird unser Team ergänzen, er wird in den nächsten Tagen unsere Arbeitsweise untersuchen und verbessern." Der Nicht-Chef-der-es-aber-sein-wollte lächelte sein schleimiges Lächeln.

„Überall? Die Mädchen werden sich über Hilfe an der Bar freuen." Verschiedene Mundwinkel zuckten, Chad weil er Lachen musste, Smithers und der NCdeasw weil sie es gar nicht komisch fanden.

„Passen sie auf Miss, sie können schneller auf der Straße stehen, als ihnen lieb ist." Der NCdeasw kam auf beide mit erhobenem Zeigefinger zu.

„Soll das eine Drohung sein?"

„Nein Miss, aber sie sollten daran denken, dass sich einiges hier geändert hat in den letzten Monaten." Smithers Stimmer war ein Schnarren, und nicht die Art von Stimme, mit der man Kinder in den Schlaf singen kann.

„Der Boss wird kommen, und aufräumen."

Smithers musste Lächeln, es wirkte aber sehr müde und gezwungen, „er hat sich seit Monaten nicht gemeldet, wer sagt, dass er überhaupt noch einmal auftaucht."

Wenige Minuten später standen Chad, Sabrina und Smithers draußen und ließen die Gäste rein. Sie hatte aber sehr verschiedene Auffassungen wer rein darf und wer nicht. Smithers würde am liebsten fast jeden rein lassen. Chad und Sabrina siebten aus.

„So machen wir keine Gewinn."

„So heben wir uns von der Masse ab."

„Wer alle reinlässt ist bald arbeitslos." Smithers kochte langsam, die beiden würden als erstes Fliegen. Aber erstmal würde er beobachten, schon wieder wurden mögliche Kunden abgewiesen, sie stellten sich zwar an, bis sie hineinkamen würde es aber noch lange dauern, Zeit in der ihr Umsatz fehlte.

„Wollt ihr wirklich so gehen?"

„Ja."

„Ich hätte noch eine hübsche Jacke."

„Nein."

„Einen hübschen Mantel."

„Nein."

„Eine hübsche Kutte."
„Nein Sirius. Woher hast du überhaupt so was?" Harry war mehr als genervt.

„Falls ich dich ins Kloster schicken muss." Harry stöhnte. „Mit dieser Kleidung würden sie dich aber erstmal exorzieren." Harry stöhnte erneut und fragte sich, wer Sirius den „Exorzisten" hat sehen lassen.

„Seid ihr fertig?" Kingsley steckte den Kopf zur Tür hinein, er trug einen einfachen schwarzen Anzug. Mit seinem Ohrring und der Glatze sah er echt aus wie ein Türsteher.

„Ja, keine Sorge, Nick ist nur noch schnell im Bad. Siehst übrigens toll aus."

„Du auch." Sirius grummelte im Hintergrund und würde Harry am Liebsten hinter sich verstecken.

Unten gingen ein paar Türen auf und zu, Kingley sah die Treppe hinunter, „Sie sind da."

„Ich geh schon mal vor Nick."

„Ist gut, blödes Mascara." Der Rest ging in einem Grummeln unter, Harry rollte mit den dezent geschminkten Augen.

Merlin sei Dank war Molly nicht da, sie wäre genauso schlimm gewesen wie Sirius, die Blicke die Harry so schon bekam reichten ihm völlig. Voldemort war eher amüsiert, wer wusste wo der sich in seinem Leben bereits rumgetrieben hatte, Dumbledore hatte wohl auch schon alles gesehen, Severus sah so aus, als würde er am liebsten Hauspunkte abziehen

Fehlte nur noch Lucius, der hatte auch schon alles gesehen, vor allem von ihm, auch die Tätowierung. Anscheinend der Stein des Anstoßes für Snape, der fing nämlich sofort an loszumeckern und zu fragen, ob es nicht gegen Hogwartsregeln wäre.

„Nein, und das weißt du Severus. Tätowierungen sind normal in der Zauberwelt, deswegen ist das dunkle Mal so lange nicht aufgefallen, Harry." Der hatte aufmerksam zugehört, eines der Details über Zauberergeschichte, die man in Büchern nicht nach lesen konnte.

Du hattest aber auch eine sehr interessante Idee." Voldemort grinste, er stand hinter Harry und hatte das Tattoo betrachtet, das gut sichtbar war.

Neidisch?" Sticheln war so schön.

Nein, ich habe auch eins in Parsel. Meines sagt aber etwas anderes."

Ich will es gar nicht wissen." Harry hielt sich die Ohren zu. Voldemort schien sich bereits sehr gut zu amüsieren, sein Grinsen wurde noch breiter, als auch Nick die Treppe runter ging. Der Kleine war nicht nur zum anbeißen, sondern zum auffressen. Hübsch eingepackt und reif dazu ausgewickelt zu werden.

Das war der absolute Clou an den Outfits der beiden, um die löchrigen Seidenhemden der beiden waren Streifen von Seide gewickelt, in verschiedenen Farben und mit freien Flächen. Nicks Farben waren rot und etwas schwarz. Harrys waren blau mit etwas silber. Es passte gut zu ihren braunen Haaren und blauen Augen. Der Zauber, der ihr Aussehen veränderte, lag nicht direkt auf ihnen, sondern war in einem Halsband gespeichert. Ein wunder Punkt für Sirius, auf den Halsbändern war nämlich das Familienwappen der Malfoys, zuletzt geändert um 900. Voldemort gefiel es auch nicht, er hätte lieber sein Zeichen auf Nicks gehabt.

„Wie viele meiner Hemden habt ihr zerschnipselt?" Lucius Aufrtitt geschniegelt wie immer, sah er wirklich aus wie ein Zuhälter, mit Stock, schwarzem Anzug und darüber einem schwarzen Mantel.

„Ach komm schon, ich dachte wir sollten für Aufregung sorgen." Harry drehte sich auf der Stelle. Die Hose allein sorgte auch schon für Aufregung, das linke Bein fehlte und sie hing sehr tief. Das rechte war halb kaputt und wurde mit kleinen Kettchen an mehreren zusammen gehalten. Bei Nick war es andersherum. Statt Second-Hand hatten die Outfits der beiden aber trotz des „einmal durch den Schredder gezogen Look" Klasse, es musste an Lucius sehr teuren maßgeschneiderten Hemden liegen.

„Wollen wir dann, das Auto steht vor der Tür." Kingsley wollte endlich los.

Sirius musste Harry noch einige Tipps mitgeben, Harry ging aber einfach an seinem Patenonkel vorbei und ging eingehakt bei Nick aus der Tür raus ins Auto. Voldemort flüsterte seiner rechten Hand noch etwas ins Ohr und Kingsley versprach auf die drei aufzupassen.

Als das Auto schließlich losfuhr herrschte erstmal stille bis Nick grundlos in hemmungsloses Gekicher ausbrach. Lucius rollte mit den Augen bei dem Benehmen, Kingsley musste Grinsen.

„Mal ernsthaft ihr Beiden, ich halte nichts von Anweisungen in letzter Minute, deswegen werde ich auch keine machen, du Lucius?"

„Hört auf eure Instinkte, wenn euch etwas gefährlich vorkommt kommt sofort zu einem von uns beiden." Harry und Nick nickten, sie wollten ihre erste offizielle Mission gut machen.

Vor dem Club stand schon die übliche Schlange auf dem Bürgersteig, sie betrachteten mit Neid die noble Karosse die vorfuhr, ein Fahrer stieg hinaus und hielt die Tür für seinen reichen Fahrgast auf. Zuerst kamen aber zwei hübsche junge Männer heraus; nur, dass die Tür nicht direkt wieder zugemacht wurde bedeutete, dass noch jemand herauskam.

Die beiden sahen sich um beachteten die Leute in der Schlange aber gar nicht, sondern gingen direkt zu den Türstehern, der schon das Band abnahm und ihnen bedeutete hineinzugehen. Chad wusste wem der Wagen gehörte und lächelte freundlich die beiden neuen Gäste an, als die aber nicht an ihm vorübergingen, sondern Smithers und Sabrina neben ihm betrachteten, fragte er sie: „Wollt ihr doch nicht rein?"

„Wir müssen erst auf unseren Herren warten." Sie sahen ihn aus den Augenwinkeln an und grinsten schelmisch, bei dem Wort „Herren".

„Ihr könnt doch so etwas nicht reinlassen, erst müssen wir herausfinden, wer der „Herr" dieser beiden" hier merkte man, dass er am liebsten noch ein Wort eingesetzt hätte „ist und den Boss informieren, er muss entscheiden, ob ein Besuch von ihm den Profit steigern würde." Nick und Harry sahen diese merkwürdige Figur staunend an, Smithers interpretierte ihr Erstaunen als schiere Dummheit. Smithers war strikt dagegen, dass Besucher ihr eigenes Entertaining Programm mitbrachten, denn für etwas anderes waren die beiden vor ihm wohl nicht zu gebrauchen.

Chad und Sabrina sahen sich an und waren sich einig ihn in sein eigenes Verderben laufen zu lassen, dass in Form von keinem anderem als dem „BOSS" auf die Gruppe zukam. Für Smithers war klar, dass der Kerl ein Zuhälter, vielleicht auch ein Dealer, also ein Konkurrent war.

Nick stürzte sofort in Lucius Arme und brabbelte los, dass dieser fiese Kerl da sie nicht reinlassen würde: Chad zeigte auf Smithers, als er sich einem der berühmten Blicke seines Boss ausgesetzt sah.

„Nun wen haben wir hier, der meine beiden Lieblinge nicht hineinlassen will?" Lucius nahm beide unter seine Arme, sie kuschelten sich sofort an ihn und sahen ihn mit sklavischer Ergebenheit ihn an.

„Der stellvertretende Manager, und sie haben kein recht Einlass zu verlangen, ich entscheide wer hineindarf." Alle sahen ihn pikiert an.

Nick hüpfte auf und ab, meldete sich und rief, „darf ich es ihm sagen, darf ich es ihm sagen?"

„Na gut, du darfst."

„Unser Herr ist der Boss, ihm gehört das „Black Gate"." Nick sprach mit einer Stimme die man bei kleinen Kindern benutzte. Smithers Augen wurden erst groß, er fing sich aber wieder und versuchte Nick am Arm zu fassen, bekam aber Lucius Gehstock zu spüren. „Niemand fasst an was mir gehört." Lucius winkte Kingsley heran, „leiste diesem Herren hier vorne doch etwas Gesellschaft. Ich will meinen beiden hier ungestört den Club zeigen."

„Aber, sie können hier nicht einfach auftauchen und uns herumkommandieren. Ich rufe die Security." Kingsley stellte sich ihm in den Weg und verhinderte effektiv sein weiterkommen, er war gut zwanzig cm größer.

„Er IST der Boss, du Idiot. Wir schmeißen eher dich raus." Sabrina verlor die Geduld.

„Das mache ich nachher selber, behaltet ihn erstmal für mich hier vorne im Auge." Lucius dirigierte Nick und Harry Richtung Eingang.

Chad war sich sicher heute noch viel Spaß zu haben, dieser große schwarze Kerl, der bei ihnen abgestellt wurde, schein ganz okay zu sein. „Macht eure Arbeit ganz normal weiter, ich werde auf Gucci hier aufpassen."

„Darf ich fragen wo unser Boss seine beiden neuesten Schätze aufgesammelt hat?" Chad war einfach neugierig und jede Information über den Boss war wichtig.

„Ich weiß es auch nicht genau, sie waren einfach da," Kingsley grinste schief. „Ihnen fehlt ziemlich viel Erziehung. Wahrscheinlich von der Straße, was sie da gemacht haben kann man sich ja denken. Sie hängen aber wirklich an ihrem neuen Herren."

Fast blind griff er hinter sich und fing Smithers wieder ein, „Stopp, hier geblieben."

„Wird der Boss den Chef samt Baggage rausschmeißen?"

„Ich glaube deswegen ist er hier und natürlich um seine Lieblinge auszuführen."

„Gut, ich habe genug von diesen Silikonwundern. Da muss man sich als Frau glatt schämen." Sabrina schüttelte den Kopf. Bald waren die beiden aber wieder in ihrer Routine, Kingsley hat diskret dafür gesorgt, dass „Gucci" nicht mehr weglaufen konnte und sah den beiden zu.

„Was hältst du von dem da?"

„Lass ihn rein, scheint eher neugierig zu sein."

Damit war auch Voldemort drinnen. Dann konnte die Party ja beginnen.

Tbc

mogeta