Titel: Digimon X-Tamers

4. Episode:X-Löschvorgang – erster Start

2.Kapitel: XLV 1.0

Disclaimer: Ich besitze keinerlei Rechte an Digimon und möchte auch damit kein Geld verdienen. Meine Rechte beziehen sich nur auf meine eigenen OC.

Erklärungen:

bla – Traum; Erinnerungen

bla – normale Sprache

bla – innere Gedanken

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„Hallo mein alter Freund. Ich hoffe du hast dich nicht zu sehr gelangweilt.", sprach der Neuankömmling. „Nah, es ging. Aber gegen eine Pause habe ich auch nichts einzuwenden.", sprach der andere schwarzgekleidete Mann, wobei seine Stimme ein bisschen der Müdigkeit von Ihm preis gab. Damit gingen die Beiden von der Plattform herunter und schlugen den Weg zur Kantine ein.

Nach einer Weile sprach der müde schwarzgekleidete Mann den Anderen: „Wie verlief die Mission?" „Hmph", schnaufte der Andere und erzählte: „Leopardmon hat einen der Anführer der Rebellen fangen können - der Mensch mit dem MameTyramon – du weißt? Doch WargreymonX und MetalgarurumonX entkamen.", dabei ließ er erneut ein Seufzen von sich.

Der müde schwarzgekleidete Mann schwieg danach, doch schielte er den Anderen von Zeit zu Zeit von der Seite her an. Dies bekam der Andere mit, sprach ihn jedoch nicht an, da er sich im Grunde genommen ärgerte, das die gewünschten Zielobjekte entkommen waren.

„Wie wird mit den Gefangenen weiter gefahren?", sprach der müde schwarzgekleidete Mann. Dies überraschte den Anderen etwas. Daher blinzelte er erst mal mit den Augen. Fing sich danach aber wieder und sprach: „Die Gefangenen werden in den Sektor X56 Y23 gebracht und dann dort von Plutomon vernommen und hingerichtet.", wobei er kurz pausierte und dann weiter sprach: „Der erste offizielle Schritt zur Vollendung vom Projekt X-Löschvorgang." Dies waren seine letzte Worte an den müden schwarzgekleideten Mann, mit dem er in die Dunkelheit des langen Korridors verschwand.

Ruki konnte es nicht fassen. Die Farbe entwich ihrem Gesicht. Quälende Übelkeit kämpfte ihren Weg in dem Inneren von Ruki herauf. Dabei betrachtete Sie nur die restlichen Spuren dieses grässlichen Szenarios vor Ihr. Dabei war Sie doch nur ganz kurz ins Bad gegangen. „DU-Chan ist immer soooo unordentlich*Kicher*...", drang wieder diese innere Stimme in ihr hervor. Doch Ruki schüttelte nur den Kopf.

Die Szene, die sich vor ihr ausbreitete, war der wahre Horror. Der ganze Inhalt ihres Schrankes lag verteilt mit samt dem Holzbretter für die Regale, sowie die Eisenstange für Jagen, etc. zum aufhängen, außerhalb des Schrankes. Schön verteilt in mitten der Essensreste, welche zum Teil die Wände und den Teppich neu tapezierten. Dazu lagen auch kleine pinke Murmeln verteilt herum. Des weiteren war ihr Schreibtisch komplett leer gefegt. Und inmitten dieses Chaos standen DORUmon, dessen Fell die Spuren des Essens trug und TokomonX, welcher sich Unschuldig und zurückhaltend hinter dem linken Bein von Ihm versteckte.

Langsam kehrte die Farbe in das Gesicht von Ruki zurück und machte einer Tomate Konkurrenz. Dabei konnte man auch die einzeln Wutadern an ihren Schläfen förmlich sehen. Das Holz zerbarst sogar ein bisschen unter ihrem festen Griff. Dann brach es aus ihr aus...

Im Schutz des Dickichts schlichen Sie umher. Verstehen konnten Sie es immer noch nicht ganz. Sie waren digitiert. Irgendwie. Aber dann doch nicht. Ihr Aussehen hatte sich verändert, jedoch waren Sie noch immer auf dem Child-Level. „Was hatte HagurumonX mit ihnen nur angestellt?", dachten Sie beide, sprachen es aber nicht laut aus. Doch noch wichtiger war, was sie jetzt tun sollten. Ins Dorf konnten sie nicht zurück. Da waren diese Verrückte, die sie abschlachten würden. Was also tun? Damit waren Sie so ziemlich ratlos. Entschieden sich aber weiter nach vorne zu laufen.

Sie wurden als das doppelte Lottchen bezeichnet. Immer waren sie zusammen. Unzertrennlich. Ein Herz und eine Seele. Legte man sich mit dem Einen, musste man sich den Anderen stellen. Beide waren 14-jährige Jungen, wobei der eine eher etwas rundlich mit Sommersprossen im Gesicht und der Andere ein großer Schlanker, der einen halben Kopf größer war als der Rest seiner Klassenkameraden. Auch waren ihre Interessen sehr unterschiedlich. Der Runde angelte für sein Leben gern und die Ozeane, Meere und Gewässer sämtlicher Art faszinierten ihn. Doch hatte er eine panische Angst vor tiefem Wasser. Hingegen war sein Freund sehr sportlich begabt und spielte im Fußballteam seiner Schule mit. Auch in seiner Freizeit war er sehr sportlich unterwegs. Beschäftigt mit Joggen, Skaten und Basketball spielend mit seinem Freund. Doch dafür war das Unterrichtsfach Mathematik sein schlimmster Alptraum auf Erden. Und auch trotz seiner Fitness und Größe erstarrte er vor Angst, wenn er einem Hund oder hundeähnlichem Wesen begegnete. Dabei arbeitete oder leitete seine Mutter immerhin ein Tierheim, wo er oft mit an packen musste (sehr zu seinem Leidwesen, da er kein Händchen für die Tiere zu haben schien). Auch nervte ihn oft seine kleine Schwester (*Ähm* Halbschwester), die sein runder Freund aber von ganzem Herzen als seine eigene Schwester behandelte (welches daran lag, da er ein Einzelkind ist).

Doch so unterschiedlich sie auch waren, glichen sie sich aus. Ein gut eingespieltes Team, welches ihr Leben in den nächsten Sekunden veränderte würde.

Wie immer waren die beiden Jungen dabei nach der Schule einige Videospiele zu spielen, als der Bildschirm schwarz wurde. Die Beiden erstarrten. Waren verdutzt. Versuchten die Spielbox neu zu starten. Jedoch ohne Erfolg. Leicht verwirrt, rubbelte der Runde sich in seinen kurzen schwarzen Haaren, die manchmal im Licht auch bläulich leuchteten.

Zur selben Zeit und unbemerkt von dem Duo wurde in einer großen Säule aus Glas am kleinen blauen Drachen mit gelbem V auf der Stirn herum experimentiert. Seine lauten Schreie hallten an den Wänden nieder. Er war über mehrere durchsichtige Kabel innerhalb seines Glasgefängnisses gefesselt und in dessen Flossen verschiedene farbliche Substanzen. Immer in einer anderen Reihenfolge. Eine schmerzhafter als die Andere.

Vor der Glassäule stand ein Mann mit blondem Haar und einer schwarzen Sonnenbrille, welcher in seiner Hand mit dem Abzug des Feuerzeuges spielte. Neben ihm waren zwei Frauen in weißer Arbeitskleidung, die die Steuerung der Experimente auf den blauen Drachen ausübten.

Danach trat eine weitere Person aus den Schatten heraus. Ihre Gestalt wurde von dem Glasgefängnis verschwommen reflektiert. Nur die weißen/ milchigen Haare waren erkennbar. „Wie verläuft die Versuchsreihe?", sprach diese Person. „Die Ergebnisse sind bislang alle Negativ", antwortete eine der Frauen. „Hm...(Dabei hielt der weißhaarige Mann sich seine linke Hand am Kinn) Startet XLV 1.0", sprach der Mann. Der blond-haarige Mann und die beiden Frauen schauten den weißhaarigen Mann schockiert an. Dann sahen sie sich an und starten "XLV 1.0".

Der blaue Drache schrie erneut. Tränen liefen ihm übers Gesicht, sowie die vielen grünen Blitze in den durchsichtigen Kabeln, wobei unbemerkt einige einen anderen Weg nahmen und sich in die Wohnung von dem doppeltem Lottchen verirrten. Zu dem, wie es der Zufall so wollte, versuchten die Jungen die Konsole neu zu starten. Aber an statt ihres Videospiels wurden ihnen Bildern von einer seltsamen Welt angezeigt, in der sich viele blaue Drachen, die jeder ein gelbes V auf der Stirn trugen, angezeigt. Friedlich zusammenlebend in einer Berglandschaft.

Dies verwirrte die Jungen und beide traten näher an den Bildschirm und berührten es. Woraufhin nur noch eine Explosion zu hören war.

Aufgrund des Kraches wurde das Zimmer von jungem Mädchen gestürmt, welches sich verdutzt um sah, doch das doppelte Lottchen nicht entdecken konnte. Statt dessen sah Sie nur wie der Reste des Fernsehers verstreut am Boden lagen.

Zur selben Zeit war auch eine Explosion in dem Labor zu vernehmen. Die blond-haarige Mann und die Frauen erstarrten. Doch passierte ihnen nichts. Vor ihnen ragt stolz empor eine gewaltige Wand aus Ranken. „Verdammt!", war der einzige Gedanke des Mannes mit den weißen / milchigen Haaren.

Der einzige Glückliche in diesem Moment war der kleine blaue Drache, der wieder zu einem Ei geworden war und in den Trümmern des Glasgefängnisses lag. Dabei lag daneben ein schwarzer Würfelklumpen.

- Fortsetzung folgt -

MfG startfire