9x14 Power Improvement

(Folge 192)

Cast:

Holly Marie Combs

Alyssa Milano

Rose McGowan

Brian Krause

Victor Webster

Ivan Sergei

Guest Star:

Charisma Carpenter als Kira

Dorian Gregory als Darryl

Jill Hennessy als Polizeichefin Jennifer

Michelle Rodriguez als Lisa

Heather Locklear als Diane

Tim Allen als Tim

Denise Richards als Venusira

Jessica Alba als Jupituria

Eva Longoria als Iona

Carmen Electra als Pasitheea

Jessica Biel als Thebesa

with Gregory Smith als Pete

and Catherine Zeta-Jones als Saturnia

Die Prophezeihung:

Dieses Kind ist mit außergewöhnlichen Kräften und Begabungen gesegnet. Es wird in der Zukunft nicht nur gute Taten vollbringen, sondern wird auch über jene vier Schätze bewachen, die vom Sonnenlicht geschützt im Inneren des Erdbodens verborgen sind und sich um eine Heiligstätte befinden. Diese Schätze dienen den Kriegern, die ihre Heimat beschützen und verteidigen möchten und nur dieses Kind kann die Schätze mit Hilfe von mächtigen Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein können, aber als Eins unbesiegbar sind, zum Leben erwecken.

Die Erde bebt immer noch leicht. Die Halliwells, Kira und Pete rennen so schnell wie möglich durch den Tunnel, um wieder an die Erdberfläche zu kommen. Sie rennen die Treppen hinauf. Nachdem Pete als Letzer wieder in der Kirche ist, heben Leo und Henry gemeinsam die schwere Steinplatte auf und legen die über die Luke, somit ist der Geheimgang wieder verschlossen. "Okay, ich orbe uns schnell nach Hause", sagt Paige und alle fassen sich an den Händen. Doch in dem Moment wird die Tür aufgemacht und ein paar Polizisten kommen hinein. "Habt ihr sie endlich gefasst?", ruft einer der Polizisten. Henry reagiert schnell, während die anderen fast geschockt aussehen. Er packt die Arme von Paige. "Alles in Ordnung, wir haben sie. Hat ein bisschen länger gedauert, aber besser zu spät als nie, oder?" Piper, Phoebe und Pete, die ebenfalls noch in den Polizeiuniformen stecken, machen Henry nach und halten Leo und Kira fest. Unter den Blicken der anderen Polizisten ziehen Henry, Piper, Phoebe und Pete ihre Gefangen aus der Kirche. An der Kirchentür schauen sie zum Himmel und bemerken es erst jetzt; das Wetter spielt verrückt. Der Himmel ist komplett mit schwarzen Wolken überdeckt, so dass es nachmittags schon so dunkel ist wie in der Nacht. Es regnet sehr stark und ohne Unterbrechung; es donnert laut und Blitze durchzucken den Himmel. Ein stürmischer kalter Wind weht über den Platz und ein paar Absperrungsmarkierungen fliegen durch die Luft. Schnell rennen sie zu dem Wagen, die Henry, Piper, Phoebe und Pete vorhin den Polizisten abgenommen haben. "Oh, ist das kalt, das ist aber gar nicht schön", meint Kira. Am Auto angekommen schieben Henry, Piper, Phoebe und Pete die anderen auf die hintere Sitzplätze und klettern dann selber schnell hinein. Dann fahren sie los. "Zum Glück noch entkommen...", seufzt Leo. Währenddessen fährt sich Kira durch ihre eigenen nassen Haare. "Sagt mal, ist Regen für Menschen immer so unbequem?" Phoebe lächelt ihr zu. Henry bremst ein bisschen, damit sie ohne Gefahr um eine Kurve kommen. Sie fahren weiter im langsamen Tempo, weil das Wetter immer noch so schlecht ist. Etwas weiter entfernt sieht man, wie ein Lichtstrahl aus einem Felssprung auftaucht. In einem gewissen Abstand verfolgt er das Auto...

Opening

Aus dem eben gezeigten Felsvorsprung erscheinen weitere drei Lichtstrahle, die Lichtstrahle, die aus dem Gral entsprungen sind. Während zwei Lichtstrahle sich wegbewegen und im Horizont verschwinden, dreht sich der dritte Strahl ein paar Mal im Kreis, dann bewegt er sich senkrecht zum Himmel hinauf. Dort oben sucht er sich durch den dunklen Wolken seinen Weg. Nach einer Weile bewegt sich der Strahl wieder auf die Erde zu. Man sieht ein verlassenes Gebiet, nur ein großes Gefängnis ist mit einer kleinen Straße verbunden. Der Lichtstrahl rast auf das Gebäude zu und umkreist es. Es bewegt sich an den Zellen vorbei und steuert auf das Krankenhaus-Abteil vom Gefängnis zu. An einem Fenster bleibt der Lichtstrahl für einen kurzen Moment in der Luft stehen, dann zielt er auf die Fensterscheibe und gelangt in das Krankenzimmer. Für einen kurzen Augenblick strahlt das Zimmer im hellen Licht, dann wird es hinter der Fensterscheibe wieder dunkel, ganz dunkel.

Mit einem Schwenk durch die Wolken zeigt man wieder die Stadt San Francisco, wie das Wetter dort wütet. Es regnet immer noch sehr stark, die Autos fahren alle sehr langsam, am Hafen schwappt das Meer über die Stege, weil das Meer ebenfalls wütet, es ist immer noch sehr dunkel und nur wenige Menschen befinden sich auf den Straßen.

Im Halliwell Manor steht Piper in der Küche und kocht für alle Tee. Sie stellt die Teetassen und eine schöne chinesische Kanne auf ein großes Tablett und trägt es zum großen Esstisch, wo die anderen nass und unterkühlt sitzen. "Danke Piper, du bist die Rettung", meint Pete und nimmt sich eine Tasse. Leo nickt und gibt Piper einen Kuss. Doch Paige schaut misstrauisch den Tee an. Piper schaut sie fragend an. "Was ist denn? Ist der Tee zu heiß?" Paige schüttelt den Kopf. "Nein...er ist nur so...so grün." Henry lacht. "Nun, Paige, das ist auch Grüner Tee!" Piper nickt. "Richtig. Habe ich vorletzte Woche in Chinatown gekauft. Ich habe mir gedacht, dass es eigentlich ziemlich ungesund ist, was wir bisher an Tee getrunken haben und auch noch mit Zucker. Chinesischer Tee entspannt, es entgiftet den Körper und macht auch noch schlank!" "Also ein Allround-Wundermittel Made in China", fügt Phoebe hinzu. Paige schaut begeistert. "Das ist ja viel besser als Slim Fast!" Sie trinkt einen kleinen Schluck. "Mh, schmeckt wirklich gut, so leicht. Ein Genuß." Kira spielt mit der Tasse herum. Phoebe schaut sie fragend aus. Kira lächelt. "Es ist so schön, die Wärme zu spüren." Piper lächelt. "Wie wäre es, wenn du bei uns einziehst? Das Haus ist groß und du kannst dich langsam und in Ruhe als Mensch einleben." Kira schaut erstaunt, zögert einen Augenblick, nickt dann aber freudig. "Ja, das würde ich wirklich gerne!" Phoebe strahlt ebenfalls. "Und ich werde dir helfen, es gemütlich einzurichten, Piper, sie kann doch bestimmt mein altes Zimmer bekommen, oder?" Noch bevor Piper nicken kann, rennt Phoebe die Treppen hoch und zieht Kira mit. Leo schüttelt den Kopf, lächelt aber dabei. "Was ist jetzt eigentlich mit den Gral?", fragt er zu Pete. Dieser schüttelt den Kopf. "Ich weiß es nicht, aber ich werde auf jeden Fall nochmal dort hingehen, wenn sich das Wetter beruhigt hat und wenn der Polizeischutz weg ist. Aber hast du, als du noch ein Wächter des Lichts warst, irgendwas von diesem Gral mitbekommen?" Leo grübelt. "Spontan fällt mir da nichts ein, gib mir ein bisschen Zeit, vielleicht fällt mir dann etwas ein." Pete nickt. "Lasst uns heim gehen, der Tag war anstrengend." Paige nickt und schaut zu Henry. "Komm, ich orbe uns heim." Henry nickt. "Zum Glück haben wir das Auto schon zurückgebracht, bei dem Wetter hätte ich keine Lust, noch einmal zu fahren." Paige winkt und sie orben sich weg. Pete steht ebenfalls auf. "Dann werde ich auch gehen." "Warte, der Regen ist viel zu stark, du wirst dich erkälten", meint Piper. "Ich fahre dich heim", sagt Leo. Doch Pete winkt mit den Händen ab. "Nein, es ist okay. Ich fühle mich so befreit, da wir jetzt einen Teil meiner Prophezeihung erfüllt haben, ich fühle mich so stark und so wohl." Piper zögert. "Und du bist sicher, dass wir nicht noch einmal Paige rufen sollen?" Pete schüttelt den Kopf. "Nein, ich möchte die Naturgewalten genießen." Leo nickt. "Dann pass auf dich auf, ja?" Pete nickt. "Wir sehen uns morgen. Und noch einmal vielen Dank, dass ihr mir geholfen habt." Piper lächelt. "Haben wir gerne gemacht." Pete zieht sich seine Jacke und an und rennt raus in den strömenden Regen. Leo umarmt Piper. "Lasst uns heute auch schon ins Bett gehen und uns ausruhen, morgen kommen schließlich die Kinder wieder von Victor zurück." Piper nickt mit einem leichten Lächeln und die zwei gehen Arm in Arm die Treppen hoch...

Es regnet immer noch, nur mittlerweile ist es fast Mitternacht geworden. Darryl sitzt immer noch in seinem Büro und schaut sich um. Als der letzte Polizist den Raum verlassen hat, macht er leise die Tür zu, damit niemand von den anderen Stockwerken reinkommt. Dann holt er schnell das Paket mit Dans persönlichen Sachen aus dem Versteck raus. Er holt das Foto von Prue raus und scannt es in den Computer. Dann öffnet er ein Programm und schneidet Prue raus, so dass nur noch der Hintergrund auf dem Bild ist. Mit einem anderen Programm rekonstruiert er das Bild, so dass er den Hintergrund als vollständiges Bild hat. Danach öffnet er eine Suchmaschine und gibt das Bild ein. Nach einer Minute kommt ein Ergebnis. Darryl ist nicht überrascht. Der Ort befindet sich relativ zentral in Boston. "Deswegen kommt mir der Ort so bekannt vor, wir haben schließlich nicht weit von Boston gewohnt", murmelt er vor sich hin. Dann schaut er sich nochmal das Foto an. Es wurde vor ein paar Monaten geschossen. Er schaut sich Prue an, die mit einem kalten Blick in die Ferne starrt. Aus ihrer Handtasche ragt eine Pistole. "Bist du das wirklich, Prue?", flüstert er.

Lisa betrachtet ebenfalls das Foto von Prue. Sie sitzt auf dem Sofa von Dans Appartment. Nachdenklich legt sie das Foto auf einen Stapel Unterlagen, dass sie selber mitgenommen hat. Dann steht sie auf und durchsucht noch einmal die komplette Wohnung, aber nichts, Dan hat alles mitgenommen. "Seltsam", murmelt sie. "Wo sind dann seine Sachen, wenn sie nicht bei seinem Wagen waren..." Sie setzt sich wieder hin, holt ihr Handy aus ihrer Handytasche und wählt eine Nummer. "Hallo? ... Mein Name ist Lisa, ich würde gerne alles über den Fall Dan Gordan wissen..."

Im Space Building wird heftig diskutiert. Saturnia ist zornig. "Wie konnte das passieren, dass dieser Junge nun die Macht über den Gral hat? Wieso habt ihr es nicht geschafft, für uns zu sichern?" Jupituria antwortet schnell und versucht, sie zu beruhigen. "Das wollten meine Untertaninnen, aber sie haben es nicht geschafft, weil sie sonst gestorben wären. Aus dem Gral kam ein Licht, dass so stark ist, dass uns Planetoids zumindest stark geschädigt, wenn nicht auch getötet hätte." "Vielleicht ist die Macht der Elemente, die der Gral besitzt, nicht für uns geschaffen", meint Venusira. Saturnia schaut sie skeptisch an. "Was meinst du damit?" Venusira erklärt. "Nun, wir Planetoids besitzen doch Energie von den Elementen, von den Elementen der Planeten. Somit können wir ja nicht noch gleichzeitig die vier Elemente besitzen." Saturnia nickt langsam. "Da hast du vielleicht Recht." Sie fasst sich an den Kopf. "Gut, dann müssen wir schleunigst diesen Jungen, Pete, töten, damit er nicht die Mächtigen Drei im Kampf gegen uns helfen kann. Und außerdem ist er noch schwach, weil er sich noch nicht mit seiner neuen Macht auskennt." Jupituria nickt. "Gleich morgen werde ich meine Untertaninnen auf ihn hetzen..."

Coop wacht schweißgebadet auf. Das Schlafzimmer ist dunkel, nur im Wohnzimmer ist es ein kleines bisschen heller, da der Mond schräg in das Zimmer durch ein nicht zugezogenes Fenster scheint. Auf einmal hört Coop ein Geräusch aus dem Wohnzimmer. Er wird argwöhnisch und betrachtet das Wohnzimmer genau. Er sieht einen Schatten. Er versucht, ruhig zu atmen. Mit einer Hand greift er zu der Schublade an seinem Nachttisch und tastet nach der Pistole. Der Schatten bewegt sich auf Coop zu. Dieser wird panisch. "Stop! Keine Bewegung!" Der Schatten kommt aber näher und man erkennt, dass es Phoebe ist. "Hallo Schatz, was ist los mit dir?" Dann sieht sie die Pistole und erstarrt. "Was soll das, Liebling?" Dann scherzt sie. "Hast du etwa genug von mir?" Coop lächelt nervös und legt die Waffe weg. "Entschuldige, ich habe dich für einen Verbrecher oder einen Dämon gehalten." Phoebe geht näher zu ihm und küsst ihn. "Achja, wie bekomme ich die Ehre, dein Eindruck zu bekommen?" Coop lächelt. "War nur mein falsches Gefühl." Phoebe lächelt. "Aber weißt du, Coop, du hast gar nicht so unrecht..." Sie beschwört in Sekundenschnelle eine violette Kugel und wirft diese auf Coop. Dieser ist geschockt. "Du bist es! Du hast mich infiziert!", ruft er. Phoebe lacht hähmisch. "Richtig, dieser dämonischer Fluch wird dich umbringen!" Sie beschwört eine weitere violette Kugel, doch Coop nimmt die Waffe und schießt auf Phoebe. Die Kugel trifft sie mitten in die Brust und Blut fließt. Während Phoebe vor Schmerzen schreit und wankt, wirft sie die violette Kugel auf Coop, der noch einen Schuss auf Phoebe feuert. Der Schuss trifft sie ins Herz und sie fällt tot um. Die violette Kugel trifft Coops Herz, das zerpringt...

Coop wacht schweißgebadet auf. Er hatte einen Alptraum. Keuchend schaut auf er auf die andere Bettseite und sieht erleichtert, dass Phoebe darin friedlich schläft. Doch auf einmal hört er wieder ein Geräusch aus der Wohnung, genau wie im Traum. Er wird wieder misstrauisch und sucht mit seiner Hand nach der Pistole. Gerade als er sie aus der Schublade nehmen wollte, wacht Phoebe auf. "Was ist los, Schatz? Alles in Ordnung?", frägt sie schläfrig. Coop legt schnell und unauffällig die Waffe wieder zurück in das Versteck. "Nein, wahrscheinlich hat nur eins unserer Kinder im Schlaf etwas runtergestoßen, ich schaue mal nach." Phoebe nickt dankbar und schläft wieder ein. Coop steigt leise aus dem Bett und geht in die Kinderzimmer. Charlotte und Cassandra schlafen friedlich, findet auf dem Boden aber eine Puppe. Er hebt sie auf und legt sie wieder in Cassandras Bett. Dann schaut er nach Prudence, die ebenfalls friedlich schläft. Lächelnd betrachtet er seine jüngste Tochter. Auf einmal durchzuckt ihm ein großer Schmerz. Er kniet auf den Boden und eine Träne läuft über sein Gesicht...

Paige und Henry liegen im Bett und schmusen. "Das war echt gut", meint Paige zufrieden. Henry lächelt. "Du aber auch." Sie geben sich einen langen Kuss. "Okay, lasst uns schlafen, die Kinder müssen morgen früh raus und wir müssen auch pünktlich bei der Arbeit erscheinen." Sie geben sich einen Gute-Nacht-Kuss, schließen die Augen, Henry nimmt Paige in die Arme und schlafen ein. Nach einer Weile kommt aus dem dunklen Himmel ein sehr breiter Lichtstrahl, der kurz vor dem Fenster des Schlafzimmers stehen bleibt, dann taucht der Lichtstrahl in das Zimmer und umhüllt Paige und Henry damit. Das ganze Zimmer leuchtet schnell hell auf, dann sehen wir, wie das Licht wieder verschwindet und es wird wieder dunkel.

Die Sonne geht in San Francisco auf, das Wetter hat sich beruhigt. Piper erwacht und sieht, dass Leo sich gerade angezogen hat. "Guten Morgen, Schatz", begrüßt er sie mit einem Kurs. Piper lächelt verschlafen. "Guten Morgen." "Ich werde losfahren und die Kinder von Victor abholen, bis später!" Piper nickt. "Danke, dass du das heute übernimmst." Leo lächelt und geht aus dem Zimmer.

Piper dreht sich im Bett und bleibt noch einen Moment liegen. Dann zieht sie sich langsam an und geht ins Bad, danach in die Küche, wo Kira die Küchengeräte durchsucht. "Die Sachen sind so toll, ich freue mich schon darauf, sie alle zu erkunden!", strahlt Kira und zeigt auf Sachen wie ein Nussknacker oder ein Korkenzieher. Piper nickt erfreut. "Dein neues Leben scheint dir zu gefallen, das ist schön." Kira nickt freudig. "Ja, es ist für mich wirklich neu, die Sachen aus einer anderen Sicht, aus der Sicht eines Menschen zu sehen. Und das ist einfach ein gewaltiges Gefühl für mich...Übrigens ist Leo gerade gegangen, wollte ich nur Bescheid sagen." "Ja, ich weiß, er geht die Kinder abholen." "Ich freue mich schon, deine Kinder kennenzulernen!" Piper lächelt uund dreht sich zur Kaffeemaschine um, doch dabei stößt sie eine Tasse auf den Boden. Sie will sie erstarren lassen, doch stattdessen explodiert die Tasse. Piper seufzt. "Schade." Kira schaut fragend zu Piper. "Was ist mit deinen Kräften los?" Piper erzählt ihr die Geschichte mit Dan. "Auch wenn es mir körperlich wieder gut geht, habe ich immer noch Schuldgefühle wegen ihn." Kira streichelt ihr die Schulter. "Hey, es ist wirklich nicht deine Schuld. Du hast richtig gehandelt." Piper nickt langsam. "Ja, wahrscheinlich hast du Recht. So wie ich mich kenne, brauche ich einfach noch ein bisschen Zeit. Aber vielen Dank für deine Aufmunterung..." Sie umarmen sich.

Paige steigt aus ihrem Auto und betritt die Werbeagentur, wo sie arbeitet. In der Eingangshalle trifft sie auf Pete. "Gehst du heute schon?", fragt sie ihn. Pete nickt. "Ja, Phoebe hat heute frei und geht mit mir die Höhle erneut erkundigen." "Gut, aber seit vorsichtig, ja?" Pete nickt und geht aus der Firma. Paige betritt ihr Büro und legt ihre Handtasche ab, da kommt schon Diane ins Büro. "Gut, dass Sie schon da sind, Paige, ich habe einen neuen Auftrag für Sie. Bitte kommen Sie später kurz in mein Büro, ja?" Paige nickt und Diane verlässt lächelnd wieder ihren Raum, da klingelt schon das Telefon. "Hier Paige Matthews, ja?" In dem gleichen Moment kommt eine Sekretärin rein. "Hier, die Fotos, die Sie haben wollten, außerdem noch andere Post..." Gestresst schaut Paige um sich, was sie als Erstes machen soll. Sie drückt auf die Freisprechanlage. Es ist ein Mitarbeiter der Firma, der für einen besonderen Auftrag in Detroit ist. "Haben Sie sich wie versprochen die Fotos angeschaut, die ich gemacht habe, Paige?" Paige rollt mit den Augen. "Nicht jetzt, Tim, später, ich habe gerade so viel zu tun..."

Henry betritt ebenfalls sein Büro, wo Darryl schon arbeitet. "Guten Morgen, was gibts?" Darryl zögert. "Nun...die Sachen, die in Dans Auto waren, wurden hierhin geschickt. Vielleicht sollten wir sie in den nächsten Tagen untersuchen." Henry nickt. "Okay, machen wir das nächste Woche." Er setzt sich hin und schaut seine Sachen durch. Darryl versteckt schnell das Foto von Prue, damit Henry es nicht sehen kann.

Coop sitzt in einem Wartezimmer und blättert in ein paar Zeitschriften. Einen Augenblick später kommt eine Krankenschwester zu ihm. "Sie können nun zu dem Doktor." "Danke", antwortet Coop und steht auf...

Phoebe sitzt im Auto. Sie fährt auf der Hauptstraße zur Mission Dolores. Als sie an der Kirche parkt, sieht sie, wie Pete schon an der alten Kirchentür steht. Lächelnd steigt sie aus. "Bist du etwa gelaufen?" Pete nickt. "Ja, ich konnte es kaum erwarten, dass sich das Wetter beruhigt, da habe ich gleich einen großen Spaziergang gemacht." Er zeigt auf die Tür. "So wie es aussieht, sind die Planetoids weg, wir haben freien Zugang..."

"Mami!" Wyatt, Chris und Melinda stürmen in das Halliwell Manor und umarmen ihre Mutter. Leo kommt lächelnd rein. "Die Kinder haben dich wie immer vermisst." Piper lächelt und küsst ihre Kinder. "Geht ein bisschen spielen, Kinder, ich mache euch ein leckeres Essen, ja?" Die Drei nicken und rennen die Treppen hoch. Dann umarmt sie Leo. Da kommt Kira aus der Küche. "Die Kinder sind schon da, wie süß, ich kann es kaum erwarten, sie kennenzulernen!" Leo muss schmunzeln. "Naja, solange du mit ihnen nicht so umgehst wie mit dem Nussknacker..." Auf einmal beamt sich Pasitheea hinein und schleudert Kira gegen die Wand. Piper versucht sie zu sprengen, doch stattdessen erstarrt nur Leo. "Oh crap, das ist wirklich nicht gut", stammelt Piper. Pasitheea schleudert nun auch Leo gegen die Wand, die Erstarrung wurde aufgelöst. Piper nimmt eine Vase und verteidigt sich, während die Dämonin nun mit Blitzen nach ihr wirft. Sie versteckt sich hinter dem Sofa, dass nun gegrillt wird. Dann nimmt sie die Vase und schmeißt sie auf Pasitheea. Diese wird dadurch kurz abgelenkt und Piper nützt die Gelegenheit, um sie direkt anzugreifen. Pasitheea fliegt auf den Boden. Piper versucht nun wieder, sie zu sprengen, doch stattdessen explodiert eine Topfpflanze. Dadurch kommt Kira wieder zu Bewusstsein. Währenddessen schmeißt nun Pasitheea Piper gegen die Wand. Sie beugt sich über sie und beschwört Blitzkugeln, doch Kira holt aus ihrem Gewand eine Athame und wirft sie auf Pasitheea. Diese schreit auf, doch sie wurde nur verletzt. Wütend beamt sie sich weg und die Athame fällt auf den Boden. Leo steht wieder auf und hilft Piper auf den Beinen. Diese schaut verwundert zu Kira, die ihre Athame aufhebt. "Nun...", erklärt sie. "Man könnte sagen, es war meine Verteidigungswaffe, wenn es einem Dämonen nicht gepasst hat, was ich über seine Zukunft gesagt habe."

Phoebe und Pete betreten durch den geheimen Tunnel erneut die Höhle. Es ist immer noch sehr dunkel, nur ein kleiner leuchtender Punkt erleuchtet den Raum schwach. "Sieh dir das Licht an", flüstert Phoebe. "Irgendetwas schwimmt auf dem See...", flüstert Pete. Sie tasten sich vorsichtig durch den Raum. Die Taschenlampen, die sie dabei haben, zeigen keine große Wirkung. Langsam kommen sie das Licht näher. "Es liegt zum Glück am Rand des Sees...", meint Phoebe leise. Sie sehen einen Stab, der am Zeiger leuchtet. Pete atmet tief ein und aus. Dann greift er nach dem Stab und hält ihn in der Hand. Das Licht aus dem Stab breitet sich aus und erhellt den ganzen Raum. Pete und Phoebe beobachten das wunderbare Spektakel und spüren die Wärme. Das Licht geht nun wieder ein bisschen zurück und die Helligkeit in der Höhle hat sich nun wieder normalisiert. Auf einmal beamt sich Iona hinter Pete und stößt ihn zu Boden. Phoebe attackiert sie mit einem Fußtritt. Dann rennt er zu Pete, der halb in das Wasser gefallen ist. "Ist alles in Ordnung?", fragt Phoebe ihn. "Ja, es geht schon, zum Glück ist dem Stab nichts passiert. Aber ein Sofa wäre schon bequemer", scherzt er. Auf einmal löst er sich langsam auf. Phoebe ist erschrocken und greift nach seiner Hand, doch sie löst sich auch auf. Iona schaut unglaublich und beamt sich weg.

Im Halliwell Manor sitzen Piper, Leo und Kira im Wohnzimmer und überlegen, wie sie Thebesa vernichten können. "Oh man, diese Planetoids sind so hart zu knacken", meint Leo. "Knacken? Meinst du, Nüsse?", fragt Kira verdutzt. Leo schaut perplex. "Äh...nein, eigentlich nicht. Erkläre ich dir ein anderes Mal." Piper kommt wieder zur Sache. "Nun, unser Problem ist einfach, dass wir immer noch keine effektiven Wege gefunden haben, diese schnell und ohne große Gefahren zu vernichten. Unsere Zauberkräfte zeigen wenig Wirkungen, mächtige Sprüche wie der Halliwell-Spruch funktionieren zwar einigermaßen, sind jedoch nicht so schnell einsetzbar. Das mit der Elemententheorie hat manchmal funktioniert, aber ist nicht immer zuverlässig. Und nicht mal eine Athame einer Ex-Dämonin hilft. "Was bedeutet Ex-Dämonin?", fragt Kira erneut. Piper winkt sie ab. "Später...auf jeden Fall sollte uns schockieren, dass selbst eine Waffe einer so starken Dämonin nicht viel gegen die Planetoids auswirken kann." Du hälst mich für stark? Danke!", strahlt Kira. Piper und Leo schauen sie an. Kira lächelt. "Nun, als Dämonin hat mir noch niemand jemals ein Kompliment gemacht." Piper und Leo nicken verständnisvoll. "Dann wird es allerhöchster Zeit, dass du welche bekommst. Apropro Dämonen, hast du, bevor du gestorben bist, jemals etwas von den Planetoids gehört?" Kira schüttelt den Kopf. "Nein, ich habe nie etwas von denen gehört. Auch in meinen Visionen habe ich noch nie etwas von ihnen gesehen. Dazu glaube ich, dass sie nicht aus der Unterwelt kommen." Auf einmal erscheinen Pete und Phoebe auf dem anderen Sofa wie aus dem Nichts. Nicht nur Piper, Leo und Kira schauen mehr als verwundert, auch Pete und Phoebe sind geschockt. "Waaa..was ist passiert?", stammelt Pete. "Seit wann kannst du denn beamen?", fragt Phoebe ihn. Dieser zuckt mit den Schultern. "Ich weiß es nicht, aber solange ich es weiß, kann ich es nicht." Da bemerkt Leo den Stab, den er in der Hand immer noch hält. "Was ist das für ein Stab, den du da in der Hand hälst?" Pete schaut auf seine Hand. "Der lag an dem See, wo der Gral war." "Vielleicht hat er ja etwas damit zu tun", meint Leo. Piper nickt. "Stimmt, er hat Recht. Laut der Prophezeihung bist du doch der Hüter der Elemente. Vielleicht gehört der Stab dazu und das ist deine neue Kraft." Phoebe nickt ebenfalls. "Stimmt, kurz bevor es passiert ist, hast du doch etwas von Sofa gesagt. Vielleicht war das der Auslöser." Pete kann es immer noch nicht fassen. "Vielleicht hast du nun auch Kräfte, die uns gegen die Planetoids helfen könnte", seufzt Piper. Phoebe schaut verwundert zu ihr. "Euch hat auch eine angegriffen?" Piper nickt. "Dann sollten wir vielleicht mal laut meiner Prophezeihungen nach den Kriegern suchen, die werden euch bestimmt helfen können." Piper, Phoebe und Leo nicken und gehen mit Pete und Kira auf den Dachboden...

Paige hat immer noch alle Hände voll zu tun. Sie telefoniert gerade mit einer Kundin, da kommt Diane in ihr Büro. "Paige, Sie waren immer noch nicht bei mir." Paige dreht sich gestresst zu ihr. "Einen Moment bitte", spricht sie in den Hörer. "Es tut mir leid, Diane, aber ich habe hier alle Hände voll zu tun, ich werde so schnell wie möglich kommen." Diane nickt. "Okay, ich wollte nur wissen, ob Sie es vergessen haben oder nicht. Bleiben Sie ruhig, kein Stress". Lächelnd verlässt sie den Raum. Paige schaut genervt hinter ihr her. "Kein Stress, dass ich nicht lache." Sie greift zum Telefonhörer. "So, ich bin wieder dran..." Da kommt ein neuer Anruf in ihre Leitung. "Entschuldigen Sie bitte nochmals einen Moment..." Sie nimmt den anderen Anruf auf. "Paige Matthews hier, hallo?" "Hallo, ich bin es wieder, Tim. Haben Sie nun endlich die Fotos gesehen?" Paige versucht ruhig zu bleiben. "Hören Sie, ich habe es doch gesagt, dass ich es mache, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe, im Moment schaffe ich es einfach nicht. Und ich habe einen wichtigen Kunden am Hörer, also bis später..." Sie nimmt wieder das andere Gespräch auf. "Es tut mir leid, aber heute ist die Hölle los..." "Paige, sehen Sie sich das an!", ruft jemand aus einem anderen Büro. Sie versucht es zu ignorieren. "So, nun versuche ich, sie besser zu beraten. Wo waren wir stehen geblieben?" Da kommt erneut eine Sekretärin rein. "Entschuldigen Sie, Mrs Matthews, aber ich habe weitere Post für Sie..." "Ja, ist gut, legen Sie sie auf den Tisch da drüben", sagt Paige. "Nein nein, nicht Sie, ich habe nicht Sie gemeint. Also, wo waren wir stehen geblieben?" Da kommt erneut ein anderer Anruf. "Das wird wieder Tim sein", sagt Paige wütend und knirscht mit den Zähnen. "Ich werde ihn einfach ignorieren...nein nein, nicht Sie, ich habe gerade mit mir selber gesprochen." Doch der Anruf lässt nicht nach, sondern bleibt konstant in der Leitung. Paige haut mit der Handfläche auf den Tisch, nimmt den anderen Anruf in der Freisprechanlage entgegen und brüllt. "Tim? Jetzt hören Sie mir mal gut zu, ja? Ich habe Ihnen gesagt, dass ich es mache, wenn ich Zeit habe, die habe ich nun aber nicht im Moment. Es dreht sich nicht nur alles um Sie!" Tim antwortet entrüstet. "Aber ohne Ihre Meinung kann ich nicht weiter arbeiten!" Paige ist kurz davor zu explodieren. "Haben Sie denn keine eigene Meinung?" Tim ist nun auch wütend. "Sie können mich mal, fahren Sie zur Hölle!" "Dank Ihnen bin ich das schon!" "So sprechen Sie nicht mit mir!" "Ach nein, dann hören Sie mir mal zu! Verkriechen Sie sich in ihren eigenen Hintern, bis Sie so viel Selbstbewusstsein haben, dass Sie ein richtiger Mann sind!" Sie fuchtelt vor Wut und Stress mit den Händen rum. Aus ihren Handflächen ensteht ein starker Luftwirbel, der die gesamte Telefonanlage gegen die Wand schleudert und die Kabel aus den Wänden reißt. Paige ist geschockt und schaut auf ihre Hände. "Oh nein, was war das?"

Coop sitzt wieder im Wartezimmer. Er blättert nervös in einer Zeitschrift. Da kommt der Arzt aus seinem Zimmer zu ihm. "Sie dürfen entspannt nach Hause gehen, Sie sind völlig gesund!" Coop scheint mit der Antwort nicht zufrieden zu sein. "Und da sind Sie sich absolut sicher?" Der Arzt nickt. "Da bin ich mir 100 sicher." Coop nickt langsam und bedankt sich. Dann geht er durch einen langen Gang zum Ausgang. Aus weiter Ferne sieht er auf einmal, wie eine durchsichtige schwarzharrige Frau durch die Herrentoilettentür geht. Coop ist geschockt und rennt ebenfalls schnell hinterher. Doch in der Toilette kann er nirgendwo mehr die Frau sehen. Er betrachtet sich im Spiegel. Auf einmal sieht er, wie Venusira hinter ihm erscheint und grinsend eine violette Kugel auf ihn wirft. Coop spürt die Kugel und dreht sich panisch um, sieht jedoch niemanden. Er dreht sich noch einmal zum Spiegel und sieht immer noch Venusira teuflisch grinsen. Er dreht sich wieder um, sieht aber genau wie vorhin den leeren Raum. Dann schaut er wieder in den Spiegel und plötzlich ist dort auch Venusira verschwunden. Wütend und voller Zorn schlägt er mit der Faust in den Spiegel.

Henry sitzt an seinem Schreibtisch und entspannt sich. "Man, wie lange ist es schon her, dass es so eine Ruhe gab?"meint her und lehnt sich nach hinten. Er schaut zu Darryl, der nervös mit den Fingern spielt. "Was ist los mit dir? Irgendein schwieriger Auftrag, der dich zu schaffen macht?" Darryl zögert, ob er es ihm sagen soll. Dann schüttelt er den Kopf. "Nein, es ist nichts."

Piper und Kira sitzen auf dem Dachboden am Tisch und pendeln, während Leo, Phoebe und Pete im Buch der Schatten blättern."Pendeln bringt nichts", meint Piper und legt den Kristall hin. "Im Buch steht auch keine wirkliche Lösung, wie wir die Krieger finden können", sagt Phoebe. "Und wenn ihr selber einen Zauber macht?", meint Kira. Piper und Phoebe schauen sich an. "Das ist durchaus möglich, aber es wäre sehr kompliziert und wir brauchen bestimmt mindestens die Macht der Drei..." Da orbt sich Paige auf den Dachboden. Schnell setzt sie sich verwirrt hin. Piper und Phoebe gehen schnell zu ihr. "Was ist los, Schwester?" Paige versucht, sich wieder zu fassen. "Nun, ich habe..." Ihr Handy klingelt. Erschrocken stößt Kira eine Tasse vom Tisch und zerpringt auf dem Dachboden. Die anderen erschrecken sich dadurch und Phoebe lässt ihre Tasse auf Paige fallen, die gestresst und panisch durch die ganze Hektik mit den Händen dreht und aus denen ein erneuter Luftwirbel entsteht, der auf den Tisch rast und ihn umfegt. Piper, Phoebe, Leo, Kira und Pete schauen zuerst geschockt zu dem Tisch, der an der Wand liegt und danach zu Paige, die versucht, sich unter Kontrolle zu haben. "Nun, ich habe eine neue Kraft."

Paige geht die Treppen runter, gefolgt von den anderen. "Wohin willst du schnell?", fragt Phoebe. "In die Küche. Ich brauche einen Kaffee. Und erwähne nicht das Wort schnell!", antwortet Paige. "Wieso probierst du nicht einen weiteren chinesischen Tee?", meint Piper. "Hör auf mit deinem Tee, so toll ich es auch finde, ich brauche jetzt etwas Starkes!" In der Küche macht sie sich an die Kaffeemaschine. Doch Piper nimmt sie in den Arm. "Komm, ich mache ihn dir, setze dich hin und entspanne dich." Paige sieht sie dankbar an und setzt sich an den Esstisch. "Ich verstehe meine Krafterweiterung nicht. Was haben diese Windwirbel mit meiner Ursprungskraft zu tun?" "In deinem letzten Leben hast du doch auch die Winde und Naturgewalten beherrscht, vielleicht hat es ja damit etwas tun", meint Phoebe. "Oder du bist eine Kriegerin", meint auf einmal Pete. Die anderen schauen verwundert zu ihm. "Sie ist was?", fragen Piper, Phoebe, Leo und Kira auf einmal. "Ich bin was?", fragt Paige. "Eine Kriegerin. Eine Kriegerin der Elemente. Denn so wie es ausschaut..." Er zeigt auf den Stab. "...reagiert der Stab auf deine Kräfte." Paige erstarrt. "Wie...wie kann es sein, dass ich eine der Kriegerinnen bin?" Sie ist fassungslos. "Das ist unmöglich!" "Wieso ist es unmöglich?", fragt Pete. "Ja, wieso ist es unmöglich?", fragen wieder Piper, Phoebe, Leo und Kira. Paige versucht, ruhig zu bleiben, doch dann platzt sie erneut. "Weil ich nicht alles sein kann! Ich bin schon Hexe, Wächterin des Lichts, Leiterin einer Abteilung einer Werbefirma, Ehefrau, Schwester, Tante, Mutter, da kann ich nicht noch zusätzlich eine Kriegerin der Elemente sein! Oh nein, wo sind meine Kinder?" sie holt schnell ihr Handy aus und wählt eine Nummer. "Henry, wieso gehst du nicht ran?", fragt sie sich selber. Dann wählt sie eine andere Nummer. "Ich versuche es im Büro..." In dem Moment rennen Wyatt, Chris und Melinda, die Fangen spielen, durch die Küche. Wyatt, der vorne ist, orbt sich einen Stuhl weg, der im Weg stand. Doch Chris orbt den Stuhl zwischen die Türen und blockiert somit den Weg. "Haha, ich habe dich!", lacht Chris. "Hey, das war unfair!", meint Wyatt. Da mischt sich Melinda ein und schiebt mit ihrer Telekinese den Stuhl zur Seite. "Lasst uns weiter fangen spielen", sagt Melinda und die Drei rennen weiter. "Rennt nicht zu schnell!", ruft Piper sorgvoll ihnen hinterher. Leo streichelt ihr über den Arm. "Keine Bange, unsere Kinder wollen sich nur ein bisschen austoben." "Ich weiß, das sind nur die Sorgen einer Mutter..." Paige, die immer noch mit Telefonieren beschäftigt ist, nebenbei die Kinder beobachtet hat, legt auf. Sie ist in Hektik. "Wieso kann ich Henry nicht erreichen? Was ist passiert?" Da hören sie ein Geräusch von der Treppe. "Oh nein, sie sind hingefallen, ich sage doch, sie sollen nicht so schnell rennen!", ruft Piper und rennt mit Leo dorthin, um nachzusehen. In dem Augenblick hat Paige erneut einen Luftwirbel durch die Küche geschleudert. "Verdammt nochmal, ich will nicht eine Kriegerin sein!" Phoebe versucht sie zu beruhigen. "Auch wenn wir so gut wie gar nichts über diese ganze Elementengeschichte wissen, eins wissen wir, nämlich, dass unsere Kräfte an unsere Gefühle verbunden sind. Versuche, dich innerlich zu beruhigen, dann wirst du auch schneller deine neue Kraft unter Kontrolle haben. Übrigens muss ich sagen, ist das eine sehr cool Kraft! Wieso bekomme in der Familie nur immer ich die langweiligen Kräfte?" Paige muss lachen. "Okay, ich werde mir Mühe geben." In dem Augenblick hören sie ein Schreien. Paige, Phoebe, Pete und Kira rennen ebenfalls zur Treppe und sehen, wie Leo versucht, die Kinder auf der Treppe zu schützen, während Piper vor der Treppe vor Iona, Pasitheea und Thebesa steht. Piper versucht, die drei zu sprengen, doch dabei explodieren nur einige Möbelstücke. "Ich bringe die Kinder weg", rufen Kira und Pete, rennen schnell die Treppen hinauf und treiben die Kinder nach oben. Währendessen rennt Leo die Treppe hinunter und greift Iona an. Auch Phoebe attackiert Pasitheea. Beide Dämoninnen fallen zu Boden. Paige will ein Stück Holz von den von Piper kaputtgemachten Möbelstücken auf Thebesa orben, doch stattdessen entsteht ein Luftstoß und wirbelt Phoebe gegen die Treppe. "Ups, das ist nicht gut", stammelt Paige. Währenddessen hat Iona Leo in die Mangel genommen und Pasitheea geht gleichzeitig mit Thebesa auf Piper los. Paige versucht nun, die beiden körperlich zu attackieren, wird jedoch abgewehrt. Piper kämpft ebenfalls und verpasst Pasitheea einen Fußtritt, dadurch fällt sie zu Boden. Thebesa ist entzürnt darüber und will Blitze auf Piper schleudern. "Stop!", ruft Paige und fuchelt mit den Händen. Daraus einsteht ein großer Luftwirbel in Tornadoform und steuert direkt auf Thebesa zu, die komplett von der Wucht getroffen wurde. Sie schreit auf, dann explodiert sie. Iona und Pasitheea sind erschrocken und beamen sich weg. Paige rennt zu Phoebe und hilft ihr aufstehen. "Nicht schlecht, deine neue Kraft", meint Leo. Piper nickt. "Du hast eine Planetoid damit getötet, die Kraft ist mächtig." "Ich sagte es doch, du bist eine der Kriegerin." Pete kommt die Treppen hinunter. "Kira ist noch bei den Kindern, sie hat einen Narren an ihnen gefressen." Piper lächelt. Paige seufzt, lächelt jedoch. "Ich muss wohl mein Schicksal akzeptieren. Wie heißt es so schön, alles passiert aus einem bestimmten Grund. Der Wahlspruch unserer Familie." Dann umarmt sie Phoebe. "Tut mir leid, dass ich dich weggeschleudert habe." Phoebe scherzt. "Na wenigstens mit deiner neuen coolen Kraft, wenn ich sie schon nicht aktiv habe, will ich sie wenigstens mal passiv gespürt haben." Piper lacht und umarmt die beiden. Leo schaut lächelnd zu Pete. "So wie es ausschaut, bist du nun nicht nur Paiges Schützling, sondern auch umgekehrt." Pete schaut zu den Schwestern, dann zu Leo. Er lächelt ebenfalls.

Man sieht ein paar Hochhäuser von San Francisco, dann sieht man, wie Lisa vor dem Polizeirevier steht. Sie zögert, ob sie reingehen soll. Oben im Büro sitzt Henry immer noch entspannt an seinem Tisch. Auf einmal kommt Jennifer herein. "Schnell, ein Notfall!" Darryl steht auf und rennt los, Henry holt hektisch seine Sachen und rennt ihm nach. Dabei merkt er nicht, wie aus seiner Hand ein kleiner Luftstoß kam und ein paar Blätter von seinem Arbeitstisch fegte...

Im Space Building hat Saturnia gerade erfahren, was passiert ist. "Eine der Mächtigen Drei hat nun eine elementare Kraft?", fragt sie wütend. Jupituria nickt. "Ja, Iona und Pasitheea haben es selber gesehen, als sie heute die Mächtigen Drei angegriffen haben. Das Schlimme dabei ist, die Kraft reicht aus, um uns zu töten, Thebesa musste heute schon daran glauben." Saturnia zögert kurz, dann fasst sie einen Entschluss. "Wir werden den Joker einsetzen." Venusira ist geschockt. "Den Joker? Du meinst, DEN Joker?" Saturnia nickt. "Richtig. Den Joker." Man sieht ein Blitzen in ihren Augen. Sie schließt mit ihren Kräften die Tür von dem Untergeschoss. Danach sieht man noch einmal das Space Building von draußen. Die Pflanze ist mitterweile zu einem kleinen Baum gewachsen. Der Himmel wird langsam dunkel. Am Himmel sehen wir, wie ein Lichtstrahl immer näher kommt und das Space Building umkreist. Nach einem kurzen Moment sucht der Lichtstrahl ein Kellerfenster und dringt ein. Das ganze Gebäude leuchtet für einen Moment hell auf. Dann wird es wieder dunkel und das Space Building steht genauso da. Bis auf die Pflanze; die leuchtet kurz auf und wächst ein kleines Stück, dann erlischt wieder das Licht und um den Platz wird es wieder dunkel und ruhig...

Ende der Episode