13 ~ Sakura kehrt zurück
Je weiter Sakura sich Konoha-Gakure näherte, desto kälter wurde ihr Blick. Sie wollte nicht, dass ihre Freunde oder irgendein anderer ihre Veränderung sahen. Sie hatte mit Sasuke abgemacht, dass sie sagen würde, dass sie ihn umgebracht hätte. Sie ging gemütlich durch den Wald ohne an irgendetwas zu denken, sie brachte ihren Körper, ihre Gefühle wider in den Zustand vor der Begegnung mit Sasuke. Es fiel ihr nicht leicht, wenn sie ständig das Bild von Sasuke vor ihrem inneren Auge sieht. In der einen Woche hatte sie sich so geändert, dass sie weder dass kleine Mädchen noch die Gefühls kalte Kunoichi war. Sie war stark konnte aber vor Sasuke ihre Gefühle zeigen, nicht vor allen, aber den kalten Blick hatte sie abgelegt. Jetzt musste sie die kalten Augen zurück erlangen. Wenn sie an ihre vorherigen Missionen dachte, hatte sie diesen schnell wieder. Ihre Maske wurde perfekt, so wie vorher. Keiner konnte sehen, was wirklich in ihr vorgeht.
Schon jetzt vermisste sie den Uchiha. Ihr Herz holten den alten Schmerz hervor. Er hatte sie verlassen, wohl nicht so wie vor ungefähr drei Jahren, dennoch verlassen. Dieses Mal gab es ein Versprechen, aber dass verringerte den Schmerz nur ein wenig, wenn überhaupt. Den Schmerz verdrängte sie hinter ihrer Maske.
Kurz vor Konoha spürte sie ein nur zu gut bekanntes Chakra auf sich zu kommen, es war Narutos. „Da bist du ja, Tsunade wollte schon einen Suchtrupp nach dir aussenden.", sagte er aufgeregt. Sie wusste, dass Tsunde nach so kurzer Zeit keinen Suchtrupp für sie los schicken würde, dafür war Sakura viel zu stark. „Tsunade weiß ganz genau das mir nichts passiert. Es hat nur länger gedauert als erwartet, es gab ein paar Zwischenfälle mit anderen Ninjas.", erklärte sie kalt wie immer. Schweigend kehrten sie in Konoha ein.
Sakura machte sich auf den Weg zu Tsunade, da sie noch Bericht erstatten musste. „Sakura, was hat da solange gedauert?", fragte diese sofort. „Das Gift hat nur langsam gewirkt. Zusätzlich kamen ein paar ungebetene Ninjas hinzu.", erklärte diese erneut. „Ist Sasuke nun Tod?", fragte Tsunade nach der kurzen Erklärung. „Ja, ist er.", antwortete sie ihr ohne rot zu werden. Man konnte ihr nicht ansehen, dass sie gerade gelogen hatte. „Seine Leiche?", fragte Tsunade weiter. „Zerstört, sein Körper hat zu viel Blut verloren, ich habe alle Informationen daraus geholt.", erklärte sie. „Schreib deinen Bericht und dann kannst du gehen.", verlangte die Hokage. „Schnell schrieb Sakura ihren Bericht nieder.
Nach dem Gespräch, lief sie zu ihrer Wohnung. Als erstes stellte sie sich unter die Dusche und zog sich saubere Kleidung an. Danach betrachtete sie das Erbstück des Uchiha Klans, welches Sasuke ihr geschenkt hatte. Es war eine Kette aus Gold mit einem Stein als Anhänger, ein ganz besonderer Stein, er war mit Chakra gefüllt, es leuchtete blau und versetzte einen in eine andere Welt, in der alle Sorgen vergessen waren. Über eine Stunde betrachtete sie diese Kette. „Sasuke, ich vermisse dich jetzt schon.", flüsterte sie zu dem Stein. „Das hab ich mir schon gedacht.", hörte sie auf einmal seine Stimme aus dem Stein. „Sasuke?", fragte sie ungläubig. „Ja, Süße. Ich spreche mit dir durch diesen besonderen Stein.", erklärte er ihr ohne das sie die Frage gestellt hatte wie das ging. „Hast du mir deshalb diese Kette geschenkt?", fragte sie ihn. „Auch. Mein Mutter hatte sie mir als kleines Kind gezeigt und als ich ging habe ich diese als Erinnerung mitgenommen und das Gegenstück. Du kannst mich jeder Zeit über diese Kette erreichen.", sagte er sanft. „Danke.", flüsterte sie leise. Es beruhigte sie seine Stimme zuhören.
Leider wurden die beiden unterbrochen, da es an Sakuras Tür klopfte. Ohne ein Wort zu sagen, steckte sie die Kette weg und öffnete die Tür, achtet aber darauf, dass ihr Blick wieder kalt war. „Naruto, was machst du den schon wieder hier? Du nervst!", sagte sie zu ihm und wollte ihm die Tür vor der Nase zuschlagen. „Das lässt du bleiben, du warst fast Zwei Wochen weg und dann erzählst du noch nicht Mal was alles passiert ist.", gab dieser zurück und stellte einen Fuß auf die Schwelle. Ist der Lebensmüde, fragte sich Sakura. „Ist Sasuke tot?". „Ja das ist er, genug gefragt. Geh!", befahl sie genervt. „Ich werde jetzt nicht gehen ich muss mit dir über Sasuke reden, auch wenn es jetzt sowieso egal ist." „Wenn es sich doch erledigt hat dann kannst du auch gehen.", sagte sie nun schon wütend. „Nein das kann ich nicht und wenn ich dir das hier an der Tür machen muss.", gab er nun etwas lauter zurück. Nun ließ Sakura ihn endlich rein, da schon einige Leute zuschauten und so was hasste sie.
