The Black Prince


Disclaimer: Wie gehabt, alles nicht meines

Hoi Freunde der Sonne.

Da sind wir wieder mit meinem Oatergerschenk für euch.

Und nun mal einen Aufruf an die, ich denke mal ca 130 bis 240 Schwarzleser (ich sehe euch ;) )

Schreibt doch auch mal n Review, mal ehrlich so schwer kann des doch net sein. Nur wenn ich in den stats sehe, das jedes kap ca 500 zugriffe hat und nur acht leute da was zu schreiben, glaube ich echt ich mach was falsch.

Ein kurzer Kommentar bringt doch keinen um, und das gilt nicht nur für meine Storys sondern für allgemein.

Das ist echt frustrierend für jeden Autoren, besonders, da sie ja alle sehen, wie viele Leute auf ihre Storys zugreifen und keine Sau opfert mal drei Minuten für n kleinen Kommi. Das is echt schon traurig. Oder traut ihr euch alle nicht?

Denkt mal drüber nach, allerdings muss ich sagen, das ich nicht nur einen Autoren kenne, der wegen sowas von FF. net abgewandert ist. Mit dem Schwarzleserverhalten schadet ihr euch im endeffekt nur selbst. wie gesagt, das gilt allgemein und einer muss es ja mal ansprechen.

Genug gesülzt, trotzdem viel Spaß!



14. Salomos Siegel


Fasziniert betrachte Hermine den schwarzen Prinzen, wie er seine Übung demonstrierte, ein Meisterstück, auch wen diese Magie so schwarz war wie die tiefste Dunkelheit auf Erden.

Diese Dunkelheit erfüllte den Raum der Wünsche, während Harry konzentriert den Stab in komplizierten und dennoch perfekt koordinierten Bewegungen herumwirbelte und in sich verwobene Beschwörungen murmelte.

Er verwendete eine Uralte Sprache, die schon seid langem Tod geglaubt war und nur neues Leben erhielt um einem düsteren Zweck zu dienen.

Die Finsternis sickerte in jeden Winkel des Raumes, und es wurde so unglaublich kalt.

Harry lies den Stab sinken und führte seine Erklärungen fort.

„Magie kann vieles erschaffen. Dies ist ein Magischer Raum, ich habe uns soeben aus der Natürlichen Arkanen Phase gebracht. Arithmantisch kann man das Folgendermaßen erklären…"

Hermine folgte gebannt seinen Ausführungen.

Sie hatte von der Theorie gehört, Magische Räume zu erschaffen in denen man dann unglaubliche Dinge tun könnte. Doch bis heute hatte sie niemanden getroffen, der das auch wirklich bewerkstelligen konnte. Dazu brauchte man eine fast unnormale Geistige Disziplin, den man musste den Fluss des Raumes ständig kontrollieren um ihn zu erhalten. Das er dazu noch in der Lage war ganz ruhig zu erklären, was er gerade tat, war noch erstaunlicher.

Harry beendete seine Erklärungen um die Aritmanthische Theorie, die dieser Beschwörung zu Grunde lag und offenbarte den Zweck dieses Magischen Konstrukts.

„Neville hatte den Wunsch geäußert den Patronus mit euch zu trainieren. Doch er findet keine Möglichkeit euch genügend Motivation zu verschaffen. In diesem Fall ist es gut einen mächtigen Schwarzmagier zur Hand zu haben, den ich werde nun aushelfen. Ihr alle spürt die Kälte und die Finsternis. Dieser spezielle Raum, ist die natürliche Magische Umgebung für Dementoren. Er dient nur dazu, sie erschaffen zu können."

Die Schatten hielten den Atem an und selbst Hermine konnte es nicht fassen.

Sie hatte nicht gewusst, wo Dementoren überhaupt herkamen.

Neville begann unterdessen eine Auffrischung des Patronus. Viele von ihnen beherrschten ihn bereits, doch er betonte, das es etwas anderes war einen zu beschwören, wen ein Dementor anwesend war.

Er nickte Harry zu, der wieder mit einer Beschwörung begann.

Hermine konnte spüren, wie die Kälte noch um einiges zunahm, wie sie sich immer tiefer in sie hinein fraß.

Erinnerungen tauchten vor ihrem Geistigen Auge auf.

Wie Ron und ihr Vater starben. Wie Todesser ein kleines Muggelmädchen folterten und so viele mehr, all die schrecklichen Dinge, die sie gesehen hatte.

Ein Schatten formte sich vor Harry.

Eine dunkler Umhang mit Kapuze… ein Dementor, ein echter Dementor!!! Unglaublich!!!

„Los fangt an!", rief Neville ihnen zu.

Sofort versuchten die Schatten ihre Patroni gegen den neugeborenen Dementor abzufeuern, doch nur Hermine brachte einen silbernen Otter zustande, welcher die dunkle Kreatur in Schach hielt.

Neville sah, das seine Leute es nicht schaffen würden und unterstützte Hermine mit seinem silbernen Löwen.

„Okay Harry, ich denke das reicht."

Der schwarze Prinz nickte nur und schwang seinen Stab mit einer herrischen Geste.

Es schien als würde der Magische Raum zersplittern, in Scherben zerfallen, welche in alle Richtungen davon stoben und sich im Licht verloren. Der neugeborene Dementor wurde von einer grellen Stichflamme aufgezehrt, während ein unnatürlich hohes Geräusch in ihren Ohren gellte. Man könnte es vielleicht einen Schrei nennen, doch es war nicht im geringsten mit der Menschlichen Definition eines Schreies vergleichbar.

Dann war alles vorbei.

Wärme erfüllte Hermine so plötzlich, das es ihr den Atem raubte. Die Farben wirkten auf einmal unwirklich hell und Kräftig, das es regelrecht in den Augen schmerzte.

Harry schlenkerte seinen Stab hin und her und Reste der Finsternis prasselten aus ihm hervor, ehe sie sich im natürlichen Licht des Raumes auflösten, das so neu wirkte als wäre es gerade erst geboren worden.

Diese Kurze Zeit in dem Magischen Raum hatte ausgereicht, um sie das wirkliche Licht fast vergessen zu lassen.

„Sehr Fordernd, ich denke wir setzen die Übung ein anderes Mal fort.", meinte er noch.

Hermine musterte den Prinzen.

Er wirkte oberflächlich locker und gelöst, doch sie glaubte zu erkennen, das dieses Meisterstück der Magie ihm viel abverlangt hatte. Sie bewunderte ihn für seine Disziplin. Er konnte den Schein wahren.

„Nun möchte ich euch noch erklären, was ein Dementor überhaupt ist, damit ihr Gutmenschen nicht zu schlecht von mir denkt.", fügte er noch an und grinste hämisch.

„Dementoren sind nichts anderes als Emotionen, eure Emotionen um genau zu sein. All dass schlechte das euer Wesen auszeichnet, jedes Negative Gefühl. Angst, Eifersucht, Hass, all diese Emotionen tragt ihr ständig in euch, strahlt sie in alle Richtungen ab. Der Magische Raum bündelt diese Emotionen. Mit meiner letzten Beschwörung habe ich diesen Gefühlen lediglich eine Form gegeben, das ist alles. Das was ihr Dementoren nennt, ist nichts als ein Abbild dessen, was ihr zu jeder Zeit ausstrahlt."

Nicht wenige waren geschockt von dieser Erklärung, was Harry zum Lachen brachte, ein seltsam ehrliches und erheitertes Lachen.

Er war böse, kein Grund das anzuzweifeln. Er funktionierte so anders als die anderen Menschen hier im Raum, das war so verwirrend, doch nun kannte Hermine wenigstens den Grund dafür.

Neville erklärte das Training für beendet und die Schatten kehrten immer noch etwas wackelig auf den Beinen in ihre Gemeinschaftsräume zurück.

Neville wandte sich Harry zu und Kramte einige Unterlagen aus seiner Robe, die er ihm ohne zu zögern überreichte.

„Hier sind die Infos, wie vereinbart. War relativ leicht dran zu kommen."

Der Prinz lächelte.

„Oh, das ist perfekt, ich danke vielmals."

Neville nickte.

„Warum Interessierst du dich dafür?", fragte er neugierig.

Harry lachte.

„Das ist eher Privater Natur."

„Trotzdem seltsam."

„Tja, ich werde euch nicht alles offenbaren. Das wäre dann doch des guten zuviel."

Hermine konnte deutlich hören, das er das Wort ‚guten' sehr abfällig betonte.

„Nun den, es gibt noch viel zu tun. Morgen wieder um drei?", fragte Harry.

„Ist okay, schaffst du es wieder einen Dementor zu beschwören?"

„Ich denke das dürfte kein Problem sein.", erwiderte der schwarzhaarige arrogant.

Neville nickte ihm noch einmal zu, ehe der Prinz verschwand.

Neugierig sah sie Neville an.

„Was hast du ihm gegeben?", fragte sie.

„Wir hatten vereinbart, das ich ihm Informationen beschaffe an die er selbst nicht herankommen kann. Er wollte eine Liste von Waisenhäusern die zwischen 1925 und 1942 in leer nähe von London betrieben wurden. Außerdem hat er mir eine Liste von magischen Artefakten zukommen lassen, deren Aufenthaltsort ich herausfinden soll. Und zu guter letzt soll ich herausfinden wo die Familie Riddle und die Familie Gaunt gelebt hat, etwa zum gleichen Zeitraum."

Hermine wirkte skeptisch.

„Riddle… Voledmorts richtiger Name war Tom Riddle oder?"

Neville nickte.

„Und die Gaunts waren die letzten direkten Nachkommen Slytherins. Beide Familien lebten in einem Ort Namens Little Hangleton. Ich vermute Tom Riddles Mutter war eine Gaunt. Die Familie existiert allerdings nicht mehr."

„Ist Harry auf so einer Art Ahnensuche?", fragte der Lockenkopf interessiert.

Neville dagegen schüttelte den Kopf.

„Wen ich Harry richtig verstanden habe wurde er von Voldemort adoptiert, daher ist es nicht seine wirkliche Familie. Es muss etwas anderes sein. Mir scheint, als suche er bestimmte Gegenstände oder Örtlichkeiten, oder besser gesagt bestimmte Gegenstände an bestimmten Örtlichkeiten, doch ich weiß nicht wozu."

„Ich denke es hat was mit dieser hirnrissigen Prophezeiung zu tun.", warf Ginny ein, das erste mal seid langem das sie sich an derartigen Gesprächen beteiligte, den immer wen das Thema auf Harry kam, blockte sie ab.

Sie hasste ihn und machte auch keine Anstalten das zu verbergen. Hermine sollte ihn eigentlich auch hassen, doch sie konnte es einfach nicht.

Sie wusste nicht warum, aber sie konnte es nicht, das war es, was sie seid einiger Zeit beschäftigte.

Sie beobachtete ihn, wie er ihnen die finstere Magie erklärte und ihnen nahe brachte, wie man sich dagegen schützen konnte. Neville schien damit sehr gut Leben zu können und rein oberflächlich betrachtet wirkten die beiden wie… Freunde wäre das falsche Wort. Wie Verbündete, wie Menschen die einander Verstanden und respektierten für das was sie waren und tun konnten.

Es war so seltsam befremdlich.

Und sie selbst wusste immer noch nicht, wie sie mit dem Prinzen nun umgehen sollte.

Und nun wieder dieses seltsame Verhalten.

Er suchte etwas und Ginny hatte sicher recht. Es hatte etwas mit der Prophezeiung zu tun.

Unwillkürlich fiel ihr ein Satz ein, den Harry zu Voldemort gesagt hatte.

„Ich denke es wird nichts bringen, wenn wir uns nun Todesflüche auf den Hals jagen. Ich kann dich nicht töten wegen deiner Lebensversicherungen. Und du mich genau so wenig, aus dem gleichen Grund…"

Sie hatte nicht gewusst, was er damit meinte. Doch nun schien er danach zu suchen, was auch immer es sein mochte.

Sie hatte sich immer gefragt, was er davon hätte, den Schatten die Geheimnisse der dunklen Zunft zu offenbaren. Doch wen Neville die Informationen die er brauchte einfach so besorgen konnte, dann hatte sie endlich herausgefunden was er von diesem Handel hatte.

Außerdem war ihr aufgefallen, das Harry nicht nur versuchte ihnen zu zeigen wie dunkle Magier kämpfen, sondern auch wie sie denken. Den immer wieder kam er auf die Umstände zu sprechen, unter denen Todesser lernen mussten.

Auch zog er immer wieder vergleiche zu ihnen, die er Verachtend als „Gutmenschen" bezeichnete.

Sie verstand ihn nicht und das machte sie krank, mehr als sie zugeben wollte.

Diese Gedanke Beschäftigten Hermine auch noch einige Tage weiter.

Harry verschwand immer nach dem Unterricht und erst am nächsten Morgen zum Frühstück kehrte er zurück. Oder auch Gelegentlich zu Trainingseinheiten der Schatten, wobei er nur dozierte und dann verschwand. Den eigentlichen Übungen wohnte er nur bei, wenn es Galt Dementoren zu beschwören.

Sie gab es zwar ungern zu, aber sie vermisste ihn schon irgendwie. Sie vermisste es zusammen mit ihm zu lernen und zu lesen.

Er war bisher der einzige den sie kannte, der genau wie sie gerne seine Nachmittage in der Bibliothek verbrachte. Nur war er seid dem sie herausgefunden hatten wer er war, nicht mehr dort erschienen.

Irgendwie hatte sie den Verdacht, das er regelmäßig Hogwarts verlies um nach diesen Gegenständen zu suchen, welche die Lebensversicherung für Voldemort darstellten.

Hermine saß in der Bibliothek, doch irgendwie hielten diese Gedanken sie davon ab, sich auf ihre geliebten Bücher zu konzentrieren.

Im Geiste sah sie immer wieder Harry vor sich, wie er Kämpfte oder Beschwörungen durchführte. Im Gegensatz zu den eher alltäglichen Zaubern die sie in Hogwarts übten, waren seine Bewegungen dort so anders.

Sie grübelte eine Weile und dachte wieder daran, wie er ihre Stabhaltung korrigiert hatte, als sie ein Teegedeck heraufbeschworen hatte.

Hatten Bewegungen auch einen Einfluss auf Magie? Konnten so kleine unterschiede etwas ausrichten?

Hermine erhob sich, ihr war nicht nach lesen zumute. Sie wollte aktiv sein.

Ohne Großartig darüber nachzudenken ging sie in den Raum der Wünsche und erschuf sich Illusionen zum Üben.

Im Geiste ging sie immer wieder Harrys Bewegungen beim Zaubern durch und versuchte sie zu imitieren.

Um einen Vergleich zu ziehen, erweiterte sie auch ihre Wahrnehmung der Arkanen Energien und führte ihre Zauber auf herkömmliche Art durch.

Und tatsächlich, diese Feinheiten in den Bewegungen hatten Einfluss, Großen Einfluss wie sie feststellen konnte. Jede Abweichung in der Bewegung veränderte den Strom Arkaner Energie.

Sie übte weiter, wie besessen. Sie wollte es schaffen ihre Magische Energie perfekt zu kanalisieren.

Sie Jagte Fluch um Fluch auf die Illusionen, korrigierte immer wieder ihre Haltung und versuchte sich die besten einzuprägen.

Sie versuchte einen weiteren Schockzauber, als wie aus dem nichts eine weiterer Arkaner Strom ihre Illusionen Buchstäblich in Stücke riss.

Dieser Strom war um einiges mächtiger als alles was sie bisher auf diese Art gesehen hatte. Und die Energie schien perfekt kanalisiert zu sein, keinerlei Unebenheit hatte sich darin gezeigt.

„Das ist schon ganz gut, allerdings ist Haltung nicht alles, auch wenn sie wichtig ist.", ertönte Harrys Stimme hinter ihr.

Langsam drehte sie sich um und erschrak.

Er sah anders aus als heute Morgen noch. Dunkle Bartstoppeln gaben seinem Gesicht ein verwegenes aussehen, welches von den tiefen Augenringen getrübt wurde. Seine Augen glühten in einem Leichten Rot, was ihn so anders Wirken lies… noch viel bedrohlicher.

Auch seine Roben waren zerschlissen und deutlich erkannte sie den Zeitumkehrer an seinem Hals.

„Was ist den mit dir passiert?", fragte sie perplex.

„Erledigungen. Ich musste der Zeit ein wenig auf die Sprünge helfen.", gab er gelassen Auskunft.

Nun erkannte sie deutlich seine Fangzähne, die er bei seinem schiefen Lächeln entblößte. Normalerweise hielt er sie verborgen, das erschreckte sie schon.

„Wie gesagt, die Stabführung ist nicht alles, du musst die Magie mehr Fühlen.", wechselte er unvermittelt das Thema. „Das kanalisieren der Arkanen Energie hängt auch vom Gefühl ab, welches man in den Zauber legt. Ein wütender Schocker erzeugt mehr Energie als ein neutraler. Ein Schmerzfluch funktioniert nur mit Vergnügen und ein Todesfluch wirkt am stärksten mit Hass."

„Was?", fragte sie verwundert.

„Aufmunterungszauber sind am effektivsten, wen man selbst hervorragende Laune besitzt und ein Schwebezauber wirkt am besten, wen man selbst das Gefühl hat zu fliegen. Haltung ist nur ein Punkt, doch Magie ist eine emotionale Sache. Du musst deinen Geist beherrschen und all diese Gefühle instinktiv mit der Formel abrufen können. Dann wird deine Magie eine Macht erreichen, von der andere nur Träumen."

Sie blickte ihn in seine Rot glühenden Augen.

„Warum erklärst du mir das?", fragte sie verwundert.

„Warum nicht?", fragte er zurück und entblößte mit einem lächeln erneut seine Fangzähne.

Hermine schauderte.

Die rot glühenden Augen und seine entblößten Fangzähne erschreckten sie, nie zuvor trug er die Merkmale seines Teilvampirblutes so offen zur schau.

„Warum hast du Angst?", fragte er gelassen wie eh und je.

„Woher willst du wissen das ich ängstlich bin?", fragte sie herausfordernd.

Er sog tief die Luft ein und grinste breit.

„Ich kann es riechen."

Hermine wich unbewusst ein wenig zurück.

„Keine Sorge, ich habe mich gerade nur mit etwa einhundert Inferi rumschlagen müssen. Und wenn man bedenkt, das die ganze Anstrengung eigentlich vergeblich war, ist es doch ein wenig frustrierend. Das Adrenalin baut sich bald ab, denke ich."

Ihre Augen weiteten sich entsetzt.

„Inferi?"

„Simple Kreaturen allerdings sehr lästig.", meinte er leichthin und sah in seine Hand.

Erst jetzt bemerkte sie, das er eine Art Amulett in seiner linken Hand hielt.

Er wirkte leicht abwesend ehe er wieder aufsah und sagte: „Peter, wie gut das du da bist."

Hermine fuhr herum und erkannte den Muskulösen kleinen Mann, der sich in eine Ratte verwandeln konnte.

Er blickte sie interessiert an, ehe er sich an Harry wandte.

„Mein Prinz, ich habe alles erledigt."

Harry nickte dem Mann großmütig zu und wirkte nachdenklich.

„Du musst mir nicht mehr Folgen alter Freund. Du hast schon mehr als genug für mich getan."

Der Mann schüttelte den Kopf.

„Das weiß ich mein Prinz, ich folge euch aus meinem eigenen Willen."

Harry lächelte.

„Wenn du möchtest kannst du zurück zu ihnen gehen. Ich weiß nun was ich wissen wollte. Vielleicht, wen ich deine Hilfe erneut benötige, werde ich auf dein Angebot zurückkommen.", erklärte der schwarzhaarige.

„Wen es wirklich kein Problem für euch darstellt mein Prinz. Meine treue gehört in erster Linie euch."

„Das weiß ich zu schätzen.", gab Harry zurück.

Der Mann nickte und verwandelte sich in einem Augenzwinkern wieder in eine Ratte, ehe er verschwand.

Harry blickte noch einmal auf das Amulett und schloss die Augen, ehe er tief durchatmete und sie wieder öffnete.

Das Rote glühen war verschwunden und das gewohnte Grün wirkte etwas getrübt.

Hermine wirkte irritiert.

„Was sollte das eben?", fragte sie verwundert.

„Peter…", erklärte er, „…hat beschlossen sich wieder dem Phönixorden anzuschließen. Er ist durch etwas kompliziertere Umstände in den Dienst meines Vaters geraten wie ich nun weiß. Und nun wo sein Vertrag erfüllt ist, zieht es ihn zurück zu seinen Alten Freunden, auch wenn sie ein wenig… nun sagen wir mal sie haben sich auseinander gelebt. Verständlich wen man bedenkt das Peter der wohl raffiniertesten Attentäter geworden ist, den es gibt."

Hermine quietschte erschrocken auf.

„Er war Voldemorts Attentäter?!?"

Harry lachte aus vollem Hals.

„Oh ja, das war er. Wer wäre besser, als ein nicht registrierter Animagus, der zudem für Tod gehalten wird? Er hat sein Handwerk zu Füßen meines Vaters erlernt. Und ich sagte ja, Todesser lernen gut, den die Alternative wäre nicht angenehm."

Das Mädchen war gelinde gesagt schockiert über diese Informationen. Sie hatte bereits die Bekanntschaft der drei gefährlichsten Männer dieser Zeit gemacht. Das war mehr als nur erschreckend.

„Ich denke in der Zauberwelt wird es demnächst einen kleinen Tumult geben wen herauskommt, das man Sirius Black unschuldig eingekerkert hat. Peters letzter Schwur, den er erfüllen wird…", gab Harry nachdenklich von sich.

Nun war es wirklich zuviel. Im Umgang mit Harry, gab es einfach zu viele ineinander Verworrene Geheimnisse. Sirius Black sollte unschuldig sein? Oh Gott, nur noch eine weitere Information dieser Art und sie würde schreiend davon rennen.

„Aber das ist jetzt egal. Ich habe noch eine Frage an dich, wen es dich nicht stört Hermine. Welche Magische Figur beinhaltet ein gleichschenkliges Dreieck und ist mächtig genug Arkane Energien extrem stark zu bündeln?"

Hermine war überrascht wegen diesem plötzlichen Umschwung, und dennoch, es war eine sehr willkommene Abwechslung.

Fast schon instinktiv rief ihr Verstand alle Informationen zu diesem Thema ab und ging alle Möglichkeiten durch.

„Da gibt es einige.", meinte sie nachdenklich.

„Und wen es aus sechs Teilen besteht?", fragte er weiter.

„Dann ist das Siegel Salomos wohl das wahrscheinlichste. Es bündelt Arkane Ströme und kontrolliert sie, so das es innerhalb des Siegels…"

„… möglich ist die Zauber fast exponential zu verstärken, wen man möchte. Das Siegel Salomos oder auch Davidstern wurde vom jüdischen König Salomon verwendet um in seinem inneren Dämonen oder höhere Geistwesen zu beschwören und zu kontrollieren.", unterbrach er ihre Erklärungen und nickte.

„Weise Wahl Vater, wirklich sehr geschickt."

Harry grinste.

„Warum fragst du wen du es eh weißt?", fragte Hermine verwirrt.

„Ich wollte nur eine Bestätigung. Und vielleicht hättest du ja auch eine andere Möglichkeit gekannt. Danke du warst sehr Hilfreich. Und nun begebe ich mich lieber ins Bett."

Er zwinkerte ihr noch einmal zu und schon war er aus der Tür, eine verwirrte Hermine zurücklassend…


„...haben wir also endlich genug Beweise gegen McBoon in der Hand, auch wen er nur ein kleiner Fisch ist.", meinte Fennwick und lehnte sich lässig an die Ablage.

„Ist doch egal, Hauptsache einer weniger. Außerdem könnte er Namen kennen. Wenn wir diesen Verschwiegenheitszauber brechen können, könnte er ziemlich nützlich sein.", meinte Pebbles grinsend.

„Meiner Meinung nach sollten wir ihn einfach umnieten und gut ist.", knurrte Dorcas Meadowes ungehalten, hielt sich aber ansonsten aus der Diskussion heraus. Sie machte immer den Vorschlag, überführte Todesser einfach umzunieten, doch sie wusste genau wie die anderen, das sie jede Information brauchen konnten, um die Todesser zu bekämpfen.

„Wäre nicht schlecht, allerdings nicht sonderlich hilfreich.", steuerte Kingsley bei während er einige Akten und andere Unterlagen in die Fächer sortierte.

Es war eigentlich ein Tag wie immer. Na gut, nicht so ganz.

Das Fennwick genug Informationen hatte um McBoon endlich aus dem Verkehr zu ziehen war immerhin schon etwas. Außerdem hatten sie vor kurzem erfahren, das ihre Chefin sich als Ministerin für Magie beworben hatte. Das war es, was Moody vor einigen Wochen von ihr wollte, als er die Zentrale besucht hatte. Sieg für den verrückten Alten Kauz…

Altair grinste.

Seine Stimme sollte sie kriegen, auch wen er es bedauerte, das sie die Zentrale verlies. Immerhin leitete sie diese seid fast neunzehn Jahren und hatte schon viele Gelegenheiten für Beförderungen ausgeschlagen.

Doch Sie würde eine vorzüglich Ministerin abgeben, wie Altair vermutete.

Interessanter jedoch war die Frage, wer ihr Nachfolger werden würde.

Frank und Alice, die er als am besten geeignet dafür erachtete wollte partout nicht aus dem Feld versetzt werden.

Sie würden auch sehr fehlen.

Scrimegour, der sich ansonsten dafür empfehlen würde sagte Pepples allerdings nicht zu. Der Mann war zu… bürokratisch, das war es. Und das obwohl er ebenfalls oft im Feld gearbeitete hatte.

Ironischerweise verabschiedete sich bald auch Lorens da Silva, der bisherige Stellvertreter von Bones aus der Zentrale um in Pension zu gehen.

Er war damit einer von drei Auroren im letzten Jahrhundert, die ihre Karriere in der Zentrale mit einem Ruhestand beendeten.

Die meisten lebten erst gar nicht so lange und die, die überlebten setzten sich nicht zur ruhe, sondern nahmen Leitende Positionen innerhalb der AMS oder dem Restlichen Ministerium ein.

Was allerdings auch nur sehr wenige waren.

Ab und zu fragte Pepples sich, wie so viele von den Senioren so lange überlebt hatten. Sich selbst inklusive.

Nun ja, zwischen ihm, einem immer noch recht Jungen Senioren (im vergleich zu den anderen mit diesem Titel, trotz zwanzig Jahren Dienst in der Zentrale) und dem nächsten der den Senioren Titel verdiente lagen immerhin zehn Jahre Altersunterschied. Dazwischen hatte es ein Großes Rekrutierungsloch gegeben und die, die sie Rekrutiert hatten, hörten im Waffenstillstand entweder auf, oder waren schon vorher gestorben.

Ohne diesen verdammten Waffenstillstand, würde die Zentrale schon längst nicht mehr existieren.

Obwohl der rothaarige Auror seinen eigenen Gedanken nachhing, verfolgte er auch das Gespräch seiner Kollegen weiter, die sich stellenweise sehr darüber amüsierten, wie einer von ihnen einen Fehlalarm ausgelöst hatte.

So was kam vor und jeder musste da durch. So wurde der Schützling von Frank Longbottom ein wenig damit aufgezogen.

Die Tür zur Zentrale öffnete sich und Pepples wandte abwesend seinen Blick dort hin, doch was er sah, riss sofort seine volle Aufmerksamkeit an sich.

Alastor Moody kam in Begeleitung von einem kleinen Muskulösen Mann und Dumbledore Persönlich.

An und für sich schon verwunderlich, doch mitten unter ihnen stand ein Mann, den sie schon seid einiger Zeit jagten.

Er war nicht der einzige, der die Neuankömmlinge bemerkte und sofort rissen alle ihre Zauberstäbe hoch um sie auf Sirius Black zu richten, der verlegen grinste.

„Der erste den einen Fluch abfeuert wird mir Rede und antwort stehen!", knurrte Moody und lies sein magisches Auge umherschweifen.

Zu sagen die Auroren wären geschockt, wäre untertrieben.

Seid Monaten sprang ihnen Sirius Black ständig von der Schippe, und nun marschierte er in Begleitung von Dumbledore und Moody einfach hier herein… Unglaublich…

Dumbledore zwinkerte den Auroren zu und wies den untersetzten Mann, den kaum einer von ihnen beachtet hatte, an, ihm zu folgen.

Moody winkte ruppig in Richtung Black, der wirklich so dreist war ihnen allen zu zuwinken und gemeinsam Schritten sie auf das Büro von Bones zu.

Kaum war die Tür hinter dem merkwürdigen Quartett zugefallen, als auch schon das Getuschel losbrach.

Altair beteiligte sich nicht, zu geschockt war er von der Tatsache, das er seinen alten Kameraden wieder gesehen hatte.

Vor einer Ewigkeit waren die beiden so etwas wie Freunde gewesen. Und das er nun in Begleitung von Dumbledore und Moody hier auftauchte, konnte nur eines bedeuten.

Nämlich das sie einen sehr, sehr schweren Fehler begannen hatten…

„Oh mein Gott…"

Altair blickte Frank Longbottom an, in dessen Gesicht ebenfalls die Erkenntnis geschrieben stand.

Alle Senioren zeigten sie. Sie waren Auroren, geschult darin das offensichtliche zu erkennen, selbst wen es ihnen nicht wie jetzt auf der Nase herumtanzte.

„Wen es wahr ist… dann, dann…"

Alice musste ihren Satz nicht beenden.

Sie hatten versagt.

Zu deutlich erinnerte sich Altair daran, wie Moody gegangen war, aus Protest weil man Sirius ohne Prozess nach Azkaban gebracht hatte.

Nicht das Temperament des Alten Auroren hatte dies in sein Gedächtnis gebrannt, sondern die ruhe und Endgültigkeit mit der er aus dem Dienst getreten war. Kein Gebrülle, keine Szene. Er war einfach am nächsten Tag nicht mehr da gewesen.

Pepples lehnte sich schwer gegen die Ablage.

Wen es stimmte, wen sich das offensichtliche bestätigte dann… Guter Gott!

„Sechzehn Jahre gestohlene Zeit...", hauchte er.

„Oh Gott…", wiederholte Alice Longbottom die Worte ihres Mannes.

Dorcas Meadowes schüttelte nur ungerührt den Kopf und schnaubte abfällig.

„Das wird echt ne Scheiß Presse geben, wir sind gefickt!"

Normalerweise amüsierte sich Pepples köstlich, wen seine alte Mentorin solche Perlen ihrer Sprache zum besten gab, doch nicht heute…

Heute konnte er ihr nur zustimmen. Sie würden gefickt…


So, ich hoffe das diesmal mehr als 8 Reviews kommen.

Sonst könnte es echt passieren, das ich das nächste upload mal vier fünf Wochen vor mir herschiebe (unschuldigpfeif)

So long

Dat Z.