Kapitel 14
Fitness und Alkohol
Leider hielt die Ruhe und der Frieden nur bis zum nächsten Morgen.
Schon kurz nach dem Aufstehen hatten beide wieder neue Streitpunkte gefunden und Tala wurde es langsam zu dumm. Er packte seine Sporttasche und verschwand ohne ein Wort. Kai blieb zurück und warf das Geschirr vom Frühstück auf den Küchenboden.
„Also heute ist wirklich der Wurm drin."
Er brauchte frische Luft.
Als er draußen auf dem Gang war, kreuzte sich sein Blick mit dem Mamuros, welcher ebenfalls gerade nach draußen wollte.
Er grinste fies.
„Tja, darin unterscheidet ihr euch wohl auch nicht von uns, was ?"
Kai's Augen verengten sich.
„Was dagegen ?"
Sein Nachbar winkte ab.
„Macht was ihr wollt.......doch das bitte L-E-I-S-E.......", er hatte was angewidertes in den Augen. Eine leichte Röte zog sich durch das Gesicht des Jungen. Die Wände waren hier anscheinend doch dünner, als gedacht.
Dies blieb seinem Gegenüber nicht unbemerkt und das Grinsen wurde breiter.
„Erstaunlich, dass einem Mann SOWAS gefallen kann."
Kai machte ein abfälliges Geräusch, um seine Verlegenheit zu überspielen und lief kommentarlos und ohne seinen Gesprächspartner mit einem weiteren Blick zu würdigen, an ihn vorbei.
So ein Arschloch , er strich sich durch die blaugrauen Haare. Er war ziemlich sauer.
Tala quälte sich bereits mit den Trainingsgeräten. Er baute seinen Ärger ab.
Wie gern würde er jetzt Bryan vor sich haben. Da könnte er sich so richtig abregen. Nach einer guten halben Stunde Quälerei war er ziemlich ausgepowert. Zu lange war er nicht hier zum Training und das machte sich bei seiner Ausdauer bemerkbar.
„Das wird morgen einen schönen Muskelkater geben.", er suchte sein Handtuch um sich den Schweiß abzuwischen. Er fand es nicht.
„Suchen sie was ?"
Ein Schrank von einem Mann kam auf ihn zu. Dies ließ Tala jedoch unbeeindruckt. Er lächelte höflich. „Mein Handtuch....sie haben es nicht zufällig gesehen ?"
„Hier liegen eine ganze Menge rum´.", er lächelte zurück und machte eine ausschweifende Handbewegung.
„Ja...stimmt..........nun es ist weiß mit einem blauen Längsstreifen....gesehen?"
„Ja....an der Bar."
Der Rothaarige sah in fragend an.
„So ? Wie komm es denn dort hin ?"
„Ich hab es dort abgegeben, weil es so herrenlos herumlag bei der Rudermaschine."
„Dann hab ich es dort wohl vergessen.....danke."
Er stand auf und streckte sich einmal ausgiebig. Langsam schritt er zur Bar und bestellte sich gleich ein Wasser.
Nach einer Zeit bemerkte er Blicke in seinem Rücken und drehte sich um. Der Schrank unterhielt sich mit einem Anderen und sie sahen hin und wieder zu ihm rüber.
Ihm wurde es etwas mulmig. Er sollte für heute Schluss machen.
Kai hatte sich auf eine kleine Mauer gesetzt und beobachtet die Schiffe, welche den Kanal entlang fuhren.
Immer wieder schaffte Tala es, dass er sich schlecht fühlte.
Ich werde wirklich langsam weich
Er bemerkte einen Schatten neben sich und drehte sich um.
„Nicht du schon wieder." Genervt verdrehte Kai die Augen.
Bryan lehnte sich gegen die Mauer.
„Ich freue mich auch, dich zu sehen." Er schwieg kurz und beobachtete den Jungen neben sich. „Du solltest noch mal über deine Wahl nachdenken, dass kann ja schon kein Zufall mehr sein."
„Wann gibst du endlich auf ?"
„Wenn ich bekomme, was ich will."
Tala und Bryan waren sich charakterlich erschreckend ähnlich. Kai ertappte sich dabei, wie er darüber nachdachte, wie es wohl ausgesehen hätte, wenn Bryan Tala zuvorgekommen wäre. Schnell verwarf er diesen Gedanken.
„Geh und nerv jemand anderen."
„Ach Kai....kannst du oder willst du nicht verstehen ?", unbemerkt von dem Jungen hatte Bryan sich hinter diesen gestellt und seine Arme um dessen Taille geschlungen.
„......komm schon Kai....von mir wird er nichts erfahren........", ganz nah kam er an sein Ohr
„......du wirst es nicht bereuen....." Ein Schauer überzog Kai's Körper, als er das Verlangen in der Stimme hörte. Er spürte einen Kuss in seinem Nacken. Eine leichte Röte färbte seine Wangen.
Bryan entging dies nicht und er drehte Kai's Kopf in seine Richtung. Ihre Lippen waren nicht mal einen Finger breit entfernt.
„Was sagst du ?", immer näher kamen sie sich und der Junge war unfähig, sich zu bewegen. Plötzlich zuckte Bryan zusammen und drehte sich abrupt um. In seinem Nacken begann ein Schneeball zu schmelzen und das kalte Wasser durchnässte seine Kleidung.
„Das Angebot wird hiermit abgelehnt." Tala hielt in der einen Hand seine Sporttasche, in der anderen warf er einen Schneeball immer wieder hoch. Sein Blick bohrte sich in den Körper seines Rivalen. Nach einer kurzen Denkzeit grinste dieser.
„Das möchte ich von ihm selbst hören."
Die blauen Augen verengten sich immer mehr.
„Du hast es von mir gehört."
Wind kam auf und ließ kleine Schneewehen zwischen den beiden Jungen kreisen. Die Spannung war elektrisierend und bedrohlich. Bryan grinste verächtlich und Schritt auf den Rothaarigen zu.
„Es ist mir wirklich unbegreiflich, warum er es mit dir noch aushält."
„Und mir ist es unbegreiflich, dass du das anscheinend nicht in dein Hirn reinkriegst."
Bryan drehte sich nochmals zu Kai um.
„Vielleicht weil ich weis, was er braucht.......im Gegensatz zu dir....." er grinste verächtlich.
„Du merkst anscheinend nicht, wie sein Körper nach Zärtlichkeit schreit, satt dessen schlägst du ihn...........du hast als Lover kläglich versagt"
Tala lachte und drehte sich leicht zur Seite, nur um sich wieder seinem Rivalen zuzuwenden und während dem Umdrehen ihm mit Schwung seine Faut ins Gesicht zu schlagen.
Mit genuss sah er Bryan zusammensinken und den Schnee sich rot färben. Er trat etwas näher und ihm in den Bauch. Der Junge am Boden keuchte auf und der Rothaarige lief an ihm vorbei und auf Kai zu. Dieser ließ sich nicht anmerken, wie überrascht er davon war.
„Bist du fertig?" Tala lächelte ihn an.
Sein Freund nickte.
Er nahm Kai's Hand und zog ihn von der Mauer. Sanft aber bestimmend zerrte er ihn hinter sich er. Beide würdigten Bryan keines Blickes, welcher sich gerade wieder aufrappelte.
Als sie zu Hause waren, ging Kai als erster unter die Dusche, um sich aufzuwärmen. Tala stand etwas unentschlossen im Flur.
Als er das Rauschen des Duschhahnes hörte, hatte er eine Entscheidung getroffen.
Leise öffnete er die Tür zum Bad. Er lehnte sich gegen den Türrahmen und genoss den Anblick. Beobachtete wie Kais Hände über seinen Körper glitten und den Schaum verteilten. Als er das entspannte Gesicht sah, kam er langsam näher. Kai bemerkte ihn erst, als dessen Fingerspitzen sanft über seinen Rücken glitten. Er zuckte zusammen und drehte sich halb um.
„.......schleich dich nicht so an mich rann.......", er hatte was Tadelndes im Blick. Sein Gegenüber grinste entschuldigend. Stieg zu ihm in die Dusche, in voller Montur.
Der Junge wich zurück.
„Was machst du da ?..........du kannst doch nicht in deinen Klammhhhmmmm......"
Ein zärtlicher Kuss erstickte seine Standpauke. Sanft fuhren die Hände des Rothaarigen über den nassen Körper und zogen diesen an sich heran. Seine Kleider waren schon vollkommen durchnässt, doch störte Tala das nicht im geringsten.
Als er sich wieder löste, sah er Kai fest in die Augen.
„Auch wenn ich es nur ungern zugebe............er hat leider recht. Ich habe dich wirklich etwas vernachlässigt."
Kai wandte den Blick ab. Ein leichter Rotschimmer zog sich über seine Wangen.
„Das find ich eigentlich nicht."
„Oh doch...........find ich schon."
Mit einer Zärtlichkeit, welche der Junge schon seit langem nicht mehr gespürt hatte, begann der Rothaarige den Körper zu liebkosen.
„....du.....du musst.....nicht.....aahhhhhh......", er warf den Kopf in den Nacken, als sein Freund begann, sanft an seinem Glied zu saugen.
Kai krallte die Finger in die roten Haare und der Raum war erfüllt von lustvollem Stöhnen.
„.....du....kriegst auch nie.....genug, oder.....?"
Der Angesprochene unterbrach sein Tun und stand auf.
Sanft strich er mit seiner Hand über Kais Wange.
„Man könnte grade meinen, es wäre dir unangenehm." Er lächelte.
Die roten Augen wichen seinem Blick aus und Talas Lächeln wurde breiter.
„Das dachte ich mir.", seine Finger glitten über die Brust. „Eines verspreche ich dir, du wirst dir wüschen, dass es niemals aufhört."
Sein Lächeln verzog sich zu einem anzüglichen Grinsen und seine Hand umschloss fest das erregte Glied.
Kais Finger krallten sich in Talas Schulter. Das Stöhnen übertönte das Rauschen des Wassers und sein Körper war mehr als empfänglich für die zärtlichen Streicheleinheiten von Talas zweiter Hand.
Der Blauhaarige riss an dem durchnässten Stoff seines Freundes und vergrub seinen Kopf darin um seinen Schrei zu dämpfen. Schwer atmend klammerte er sich an seinen Gegenüber. Dieser löste Kais Finger und drehte ihn um.
Ein leises Platschen ließ diesen seinen Blick nach hinten wandern. Noch bevor er sehen konnte, was dies ausgelöst hatte, drückte sich Tala an ihn. Der Unterliegende spürte dessen nackten Oberkörper an seiner Haut und keuchte auf. Kaum spürbar tanzten Finger über Kais Haut und entlockten genießerische Laute.
Heiße Küsse bedeckten seinen Nacken und er presste sich mehr an Tala. Sanft drang der Rothaarige ein. Fest schlangen sich seine Arme um den bebenden Körper, die Fingerkuppen fuhren über den Hals. Die blauen Augen hatten einen erregten Glanz.
„....dein Körper macht mich wahnsinnig........Kai...."
Ein langsamer und zärtlicher Rhythmus zog den Jungen in seinen Bann. Doch die Türklingel riss ihn aus seiner Trance.
„....Ta.....Tala.......aaaahhhhhhh"
Der Rothaarige reagierte nicht.
„.......Ta.....la........"
„Lass es klingeln........", er knabberte an dessen Ohr. „....der wird gleich.....versch...winden...."
Es dauerte einige Zeit bis es verstummte und schon fiel Kai wieder in diese angenehme Trance. Er hörte das heiße Keuchen seines Freundes, spürte die erhitzte Haut auf seiner, verfiel den sanften Bewegungen.
Das Herz schien in seiner Brust wie wild zu schlagen und in seinen Adern rauschte das Blut wie ein reißender Fluß.
Tala musste fest zupacken um den zusammensinkenden Körper halten zu können. Er lächelte.
„......du verträgst auch gar nichts, mein Lieber....."
Haltsuchend stützte sich Kai an der nassen Duschkabine ab, doch seine Hände rutschen ab.
„....sachte, sachte...........übernimm dich nicht....", ein freches Grinsen umspielte seine Lippen.
„Mach dich.....nicht über mich.....lustig....."
Schweigend überging der Rothaarige den Kommentar, zog ihn aus der Dusche und beförderte ihn auf die Couch.
Gerade wollte er zu einer kleinen "liebevollen" Stichelei ansetzten, als erneut das Türklingeln ertönte. Genervt stöhnte er auf und wickelte sich ein Handtuch um die Hüfte.
Als er die Tür öffnete, grinste ihm abfällig Mamuro in's Gesicht.
„......seit ihr endlich fertig........?"
Gelangweilt lehnte sich Tala an den Türrahmen.
„....sonst würde ich nicht die Tür aufmachen,..........ich unterbreche für nichts meinen Spaß......"
Er grinste anzüglich. Mamuro verzog das Gesicht.
„So genau wollte ich es nicht wissen."
„.....dann sollten sie nicht so dumm fragen......"
Ohne darauf zu antworten, schob sein Gegenüber Tala ein Päckchen unter die Nase.
„.....was ist das.....?"
„.....ein Päckchen......"
„Das seh ich selbst..........'was das ist', wollte ich wissen.", er spielte auf den Inhalt an.
„Woher soll ich das wissen......seh´ ich so aus, als könnte ich durch die Verpackung durchsehen ?"
Der Rothaarige überging den schnippischen Kommentar.
„....ich hab nichts bestellt....."
„....es ist ja auch für ihren 'Freund'....."
Wie Dreck spuckte er das Wort 'Freund' aus. Die blauen Augen funkelten daraufhin bedrohlich.
„.......wenn ihn was daran nicht passt, kann ich mich nur wiederholen...........dann suchen sie sich eine andere Wohnung........ich werde sicher nicht wegen ihnen den anbetungswürdigen Luxuskörper auf meiner Couch gegen den unförmigen, eines zickigen Weibes tauschen."
Kaum hatte er das gesagt, riss er Mamuro das Päckchen aus der Hand und schlug ihm die Tür vor Nase zu.
Kai saß inzwischen auf der Couch und sah Fern.
„...was war denn....?"
„Unser 'netter' Nachbar hat das für dich vorbei gebracht."
Er hielt Kai das Päckchen unter die Nase und lächelte. Sein Freund nahm es, begutachtete den Absender und reichte es Tala zurück.
„Das ist für dich."
Etwas irritiert sahen die eisblauen Augen auf das Päckchen.
„...das ist aber an dich adressiert...."
„Ja, weil ICH es für dich bestellt habe." Nun sah er den verwirrt dreinblickenden Jungen an
„Du hattest doch vor ein paar Tagen Geburtstag, oder ?"
Jetzt lächelte Tala.
„Ja...hatte ich......aber du hast mir doch sonst auch nicht geschenkt"
Kai wandte sich wieder den Fernseher zu.
„Ich hatte es auch immer vergessen.....du hieltest es ja auch nicht für nötig, mal was zu sagen."
Der Rothaarige packte den Jungen am Kinn und drehte ihn wieder zu sich.
„Ich habe ja auch alles, was ich brauche."
Ein sanfter Kuss versiegelte Kais Lippen und ließen einen kleinen widersprüchlichen Kommentar verstummen.
Doch etwas überrascht betrachtete Tala das Stück Stoff in seinen Händen. Es war ein Designerhemd, von welchem er Kai gegenüber erwähnt hatte, dass er es sich nach dem Urlaub zulegen wolle. Jedoch hatte er es vergessen, im Gegensatz zu seinem Freund.
Sie saßen gerade beim Frühstück.
„Wie kam es denn, dass du dieses Jahr dran gedacht hast ?"
Der Blauhaarige sah nicht von seinem Teller auf.
„Bei unserem Abflug hab ich es zufällig auf deinem Perso gesehen."
Tala grinste.
„Du überrascht mich immer wieder, mein Lieber......."
Der Andere schwieg.
„Sag mal....", der Rothaarige lehnte sich etwas vor „..heute will ich noch mal zum Fitnessstudio gehen.......kommst du mit?"
Kai sah nicht auf.
„Warum sollte ich ?"
„Schaden kann es nicht, oder ?"
Kurzes Schweigen.
„....wenn's sein muss......"
Tala grinste und sein Blick wanderte zu dem Stuhl neben ihm und begutachtete das Päckchen mit dem Hemd, welches er dort hingelegt hatte, damit nichts dran kam.
„....und heute Abend will ich mit dir essen gehen......."
Es dauerte etwas, bis sein Gegenüber reagierte.
„Du willst heute Abend was machen ?"
Er zog eine Augenbraue hoch.
Der Andere lehnte sich lässig zurück und grinste weiter.
„.........ich.........will.........mit.........dir.........heute.........Abend.........essen.........gehen."
Betont langsam wiederholte er sich.
„...so, willst du ?"
Nun lehnte sich der Rothaarige wieder vor. Sein Grinsen verschwomm zu einem Lächeln.
„....naja wollen ist vielleicht nicht sehr geschickt ausgedrückt......ich wünsche es mir eher....."
Die Worte, vermischt mit diesem Blick, ließen auf Kais Wangen einen kaum merkbareren Rotschimmer erscheinen. Er wandte den Blick leicht ab.
„.....von mir aus......"
Tala stand zufrieden auf und rief eines der vielen Restaurants in der Nähe an. Resigniert seufzte der zurückgebliebene.
„.....was tu ich mir nur immer wieder an......"
Ein kaum sichtbares Lächeln zog sich über seine Mundwinkel.
Im Fitnessstudio wurde Kai schmerzlich bewusst, dass er seinen Körper etwas zu lange vernachlässigt hatte.
Tala konnte sich ein schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen, als dieser nur mit Mühe zum dreißigsten Mal gegen die Beinpresse drückte.
„...na, da hat aber jemand ganz schön geschludert, was ?", dafür erntete er einen ziemlich giftigen Blick.
„.....na was denn, was denn....?", er lachte „.....ich kann doch nichts dafür.....", noch ein Hauch von Gift kam ihm entgegen, doch plötzlich sah Kai an ihm vorbei und stoppte mit dem Training. Kaum merklich folgte Tala seinem Blick. Die Bodybuilder von gestern standen hinter ihm. Das Einzige, was die Beiden von einander unterschied, waren die Haar- und Augenfarbe. Der eine blond mit blaugrauen Augen, der andere braunrot mit grüngrauen Augen.
„Hallo....so schnell trifft man sich wieder.................", der Blonde lächelte Tala freundlich an. Als dieser sich ihm nicht zuwandte, folgten dessen blaugraue Augen seinem Blick und fixierte Kai. „....ein Freund.....?" Der Angesprochene sah ihn immer noch nicht an.
„Das geht sie nichts an.", gab er in einem freundlichen aber distanzierten Ton zurück
„........na was ist ?.....schon müde......", stichelte er seinen Gegenüber, da dieser die Gelegenheit genutzt hatte, eine kleine Pause einzulegen. Leise knurrte er und setzte sich wieder in Bewegung und versuchte nun, die 10 Kilo mehr zu stemmen, welche er eben von Tala aufgelegt bekommen hatte. Doch er tat sich recht schwer damit.
Der Körper des Rothaarigen versteifte sich, als er eine Hand auf seiner Schulter spürte.
„Das ist aber sehr unhöflich....", hauchte der Blonde ihm ins Ohr. Mit einer schwungvollen Handbewegung schlug er die Hand von sich.
„...ich glaube du hast genug für heute.......", gab er an Kai gewandt noch von sich und wartete, bis er aufgestanden war und wandte sich dann an seinen Hintermann.
„......ich bin auch nicht hier, um Höflichkeit auszutauschen....", er lächelte immer noch freundlich, doch seine Augen zeigten das genau Gegenteil.
„Wer wird denn gleich ?.........ein bisschen Spaß hat noch keinem Geschadet", nun sprach der Braunhaarige.
Noch immer lächelte Tala. Die Anspielung war ihm keinesfalls entgangen.
„Wir haben eine andere Auffassung von Spaß."
„Sicher.......", der Blonde packte Tala am Kinn und zog ihn näher. Mit finsterer Miene beobachtete Kai dies. „...die Mädels liegen euch sicher reihenweise zu Füßen, bei solch hübschen Gesichtern"
Er drehte den Kopf etwas. „....sie wirken so filigran und feminin......."
Der Rothaarige hatte nun die Schnauze voll und schlug die Hand nun fester zurück, als vorhin. Er hatte dies weder als Kompliment noch als eine nette Geste gewertet. Es war in seinen Augen einfach nur dreist, was der sich herausnahm.
Der Blonde lachte.
„Nein wie drollig.......hast wohl Angst, es könnte dir gefallen, was....?"
Tala grinste plötzlich.
„Oh keineswegs.....", er schlang einen Arm um Kais Hüfte und drückte ihn an sich. Sanft strich seine freie Hand über dessen Wange und zog sein Gesicht so na an sich heran, das er ihm einen eindeutigen Kuss auf die Lippen hauchen konnte. Etwas perplex von dieser Aktion, ließ Kai es einfach mit sich machen und erwiderte den Kuss zögerlich.
Ebenso überrascht wie Kai, haben die beiden Bodybuilder das Geschehen beobachtet. Doch schon grinsten sie wieder.
„....na um so besser......", der Braunhaarige kam etwas näher und wollte Kai berühren, da dieser wohl doch mehr seinen Geschmack traf als dessen Freund. Dieser stellte sich jedoch dazwischen und ging einen Schritt auf die Beiden zu.
Das sie einen ganzen Kopf größer als er waren, störte ihn herzlich wenig.
Kai verdrehte genervt die Augen.
War das jetzt in Mode gekommen, schwul zu sein, oder was ?
Das konnte doch nicht normal sein?
Tala baute sich vor den beiden auf.
„Ich sage das jetzt nur einmal. Es gibt zwei Dinge auf dieser Welt, welche ich keinesfalls dulden werde:
Ich werde für niemanden den Arsch hinhalten. MEIN Freund wird das für niemanden, außer mir tun........
verstanden?"
Er hatte das Wort „mein" extra betont um seine Besitzansprüche eindeutig klarzustellen.
Die beiden Muskelprotze interessierte das ziemlich wenig. Sie grinsten nur vor sich hin.
Dem kleineren wurde das jetzt zu dumm. Er schnappte sich Kai und zog ihn mit zu der Umkleidekabine.
„........du bist dir aber schon darüber im klaren, dass dies ein bisschen lebensmüde war, oder ?"
Sie liefen gerade durch den Gang zu den Umkleideräumen. Kai sah seinen Nebenmann aus den Augenwinkeln an.
„Findest du ?"
„........nun....die stemmen Gewichte, welche doppelt so schwer sind, wie wir.....ich würde das schon als lebensmüde bezeichnen, wenn man sich mit denen anlegt.........."
Der Blauhaarige hatte keinesfalls Angst vor den beiden, dennoch genoss er solche Leute immer mit Vorsicht. Man musste es ja nicht heraufbeschwören.
Tala schwieg. Sein Blick heftete sich an einen großen Stahlkorb, in welchem sich die verschiedensten Sportutensilien befanden.
Bälle, Schläger, Kegel, Seile, alles war frei zugänglich hier aufgestellt.
Kai folgte seinem Blick.
„Also wenn du jetzt auch noch damit anfangen willst, ist aber was los.........ich werde bestimmt keinen Bällen nachjagen....", er hatte etwas Trotziges in der Stimme und der Andere musste lachen.
Beide verschwanden in der Umkleide und unter die Dusche.
Tala war als Erster von den Beiden fertig und ging schnell zu Bar, um ihre Wertsachen zu holen, welche man dort hinterlegen konnte.
Doch wie es der Zufall so wollte, wartete gerade dort der Blonde Nervprotz.
Dezent ignorierte der Kleinere ihn und gab seine Personalien an, als er die Sachen haben wollte, um diese mit dem Personalausweis in seinem Geldbeutel vergleichen zu können.
„.....Tala....ein außergewöhnlicher Name...", wurde er schräg von der Seite angegrinst.
„.....und, was dagegen....?"
Der Blonde schüttelte den Kopf.
„....keineswegs.........es würde dir sicher gefallen, dieses einmal in voller Ekstase von mir zu hören."
„Mit Sicherheit nicht....", er schien etwas gelangweilt. Seinen Geldbeutel und den Hausschlüssel steckte er in die eine, den Geldbeute von Kai in die andere Hosentasche und wandte sich ab.
„Ich würde noch hierbleiben.....dein Freund ist bestimmt gerade 'beschäftigt'......du willst ihn doch dabei nicht stören, oder ?"
Ein breites Grinsen zog sich über sein Gesicht und Tala wandte sich langsam wieder um. Das Eisblau seiner Augen war von einem dunklen Lilaton durchzogen.
Augenblicklich verschwand das Grinsen. Der Kleinere ging etwas schneller wieder in die Kabine, auf dem Weg kam er wieder an dem Stahlkorb vorbei.
Kai wollte gerade sein Hemd aus dem Schrank holen, als ein muskulöser Arm dicht an seinem Kopf vorbeisauste und die Spinttür zuschlug. Seine Augen wanderten den Arm entlang und sah direkt in zwei leuchtend grüne Augen. Recht unbeeindruckt erwiderte er den Blick.
„....was soll das....?", er klang ziemlich angenervt.
Grob packte der Andere ihn an der Schulter, drehte ihn zu sich um und drückte ihn gegen den Spint. Laut schlug er gegen das Metall.
„....du brauchst dein Hemd nicht.......", ein mehr als eindeutiges Grinsen schlug ihm entgegen.
Auch hiervon ließ sich der Kleinere keinesfalls beeindrucken und fixierte nur die Hand an seiner Schulter.
„....lass das......"
Nichts passierte.
„....nimm deine Finger von mir......" Seine Stimme war angesichts der Situation mehr als ruhig und fest, doch das schüchterte seinen Gegenüber keinesfalls ein. Immer näher beugte er sich zu Kai.
Seine Lippen pressten sich fordernd auf die des Kleineren. Er stemmte sich gegen den Körper, doch es war, als drückte er gegen eine Wand. Die Hand löste sich vom Schrank und griff ihm schmerzlich in den Schritt.
Als sich der Braunhaarige sich wieder etwas zurückzog, war das triumphierende Grinsen über sein komplettes Gesicht gewandert und verlangend leuchteten die grau-grünen Augen Kai an.
Dieser nahm plötzlich ein seltsames Geräusch war und seine Augen folgten dem Muskelprotz, welcher mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Knie sank und sich die Hände an den Hinterkopf presste. Als Kai den Blick wieder nach vorne richtete, sah er zwei eisblaue Augen, welche sich wie Dolche in den Körper vor ihm bohrten.
Tala hatte eine Hand lässig in die Hosentasche gesteckt und die andere hielt mit festem Griff einen Baseballschläger umklammert welcher auf seiner Schulter ruhte.
„....ich glaube, ich habe mich vorhin wohl etwas unklar ausgedrückt, was ?"
Seine Stimme war kalt und sein Blick hätte die Sahara einfrieren lassen können.
Sein Freund wischte sich angeekelt über die Lippen und beobachtete, wir der Bodybuilder sich aufrichtete.
Er war sichtlich unerfreut über die Störung.
„Dir sollte man mal Manieren beibringen..."
Das Schweigen Talas hierauf war nicht gut. Er ließ es sich normalerweise nicht nehmen, zu kontern.
Der Braunhaarige ging auf den Störenfried zu und wollte sich für den Schlag rächen. Mit einer schnellen Bewegung sauste der Schläger erneut durch die Luft und traf den Mann an der linken Schläfe. Er taumelte und stolperte rückwärts über die Bänke. Er wollte sich gerade aufrappeln, als erneut der Schläger auf seinen Kopf niedersauste.
Plötzlich stoppte der Rothaarige. Nur wenige Millimeter trennten das Holz von dem Schädelknochen. Das Grinsen auf jenem Gesicht war eine Mischung aus Verachtung und Schadenfreunde.
Er wandte sich ohne ein weiteres Wort von dem am Boden Liegenden ab. Sofort fing er Kais undefinierbaren Blick auf.
„Was ?"
„Musst du immer so übertreiben....?"
„...was heißt hier übertreiben......er blutet nicht mal........ich war noch sehr zurückhaltend, für das was er sich erlaubt hat, rauszunehmen!"
Ein roter Fleck auf Kais Schulter zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Langsam ging er auf ihn zu und drückte ihn sanft gegen den Schrank. Seine Finger glitten sanft darüber und verlangend hauchte er einen Kuss auf die Lippen des Anderen. Er löste sich nur wenig Millimeter vom ihm. Der Blauhaarige spürte noch den heißen Atem.
„......zieh dich an........dann gehen wir nach Haus, ja.....?"
Mehr als den halben Weg liefen sie schweigend nebeneinander her. Tala brach das für ihn unerträgliche Schweigen.
„....Morgen sollte ich meine Mitgliedschaft kündigen......"
„...........musst du immer so ausrasten.....?"
Kai sah in nicht an.
„.......ich hatte einen guten Grund dafür....."
„......das ist jetzt schon das zweite Mal, das du sowas gemacht hast........"
„..ich verteidige nur meinen Besitz....das ist mein gutes Recht......."
Kai blieb stehen.
„...ich habe keinen Bock wegen dir meine Wochenenden im Gefängnis zu verbringen....."
Nun blieb auch der Rothaarige stehen und lächelte.
„Mach dir keine Sorgen.......das wird nicht passieren....."
„Wieso beruhigt mich das jetzt nicht ?"
Tala ging ein paar Schritte auf Kai zu und nahm ihn sanft am Handgelenk.
„Du solltest dir nicht zu viele Gedanken machen.......lass uns heute einen schönen Abend verbringen. Danach kann man immer noch darüber reden, o.k. ?"
Zögerlich nickte der Kleinere und ließ sich widerstandslos mitziehen.
Kai machte gerade den letzten Knopf seines rabenschwarzen Hemdes zu, als sich zwei Arme um seine Hüfte schlangen. Tala hauchte ihm einen Kuss in den Nacken.
„...ich würde es dir am liebsten wieder vom Leib reißen........"
„......Idiot......."
Der Rothaarige lachte und ließ von seinem Freund ab.
Er trug ebenfalls ein schwarzes Hemd. Es dauerte etwas, bis Kai erkannte, dass es das Hemd war, welches er ihm geschenkt hatte. Der Schnitt verpasste ihm eine ziemlich anregende Figur.
Der Blauhaarige bekam einen sanften Schlag auf den, in schwarze Stoffhosen gehüllten Hintern. An dieser Stelle saß sie ziemlich an.
„Wenn du dich nicht beeilst wird' ich meinen Hunger anderweitig stillen müssen.", das anzügliche Grinsen, welches der Angesprochene im Spiegel sah, ließ einen Rotschimmer über seine Wangen ziehen. Dennoch sah er das Spiegelbild Talas mit leicht säuerlichen Blick an.
„...lass den Unsinn....." er drehte sich um. „..ich bin ja schon fertig..."
„Schade."
Leise Knurren schlug Tala entgegen.
In dem Restaurant war Kai maßlos mit der Speisekarte überfordert. Es war zwar keines dieser Lokale, in welchem man mit Anzug und Krawatte auftauchen musste, doch die Speisekarte zeugte von einer gewissen gehobenen Qualität. Sie war ausschließlich auf französisch, einer Sprache, welche der Junge keinesfalls mächtig war.
Tala hingegen hatte damit wohl keine Schwierigkeiten.
„Konntest du kein Restaurant aussuchen, in welchem man die Karte ohne einen Dolmetscher lesen kann ?"
„....nimm Nummer 5...."
„Und das ist bitte, was ?"
„Nimm es einfach." Sein Gegenüber sah von der Karte auf und grinste „....es wird dir schon schmecken....."
Etwas skeptisch sah Kai auf die Karte. Leider gaben ihm die Worte bei der Nummer 5 keinen Hinweis darauf, um was es sich handelte.
„....wenn mir das nicht schmeckt, kannst du was erleben........"
„..keine Sorge......es wird dir schmecken....."
Tala bestellte für sie das Essen. Während sie warteten, sah er Kai lange schweigend an.
Diesen störte das etwas.
„Was ist ?"
Der Angesprochene lächelte.
„...ich sollte wirklich dafür sorgen, dass du jedes Jahr an meinen Geburtstags denkst........so zahm bist du sonst das ganze Jahr über nicht...."
Kai wandte den Blick ab. Eine leichte Verlegenheit zeichnete sich auf seinem Gesicht ab.
„Das können wir gleich ändern."
Das Essen verlief ziemlich ruhig und Harmonisch. Der Rothaarige brachte es sogar fertig, seinen Tischnachbarn das ein oder andere Lächeln abzuringen.
Selbst den Rotwein trank er, wenn auch anfangs nur sehr widerwillig. Doch schon bald war er vom süßlichen Geschmack angetan.
Leider bemerkte Tala zu spät, dass sich der Junge wohl etwas übernommen hatte. Erst als dieser immer ruhiger wurde, viel es ihm auf.
Er nahm Kai sanft das Glas aus der Hand.
„...ich glaube, das reicht für heute........", seine Stimme war, mehr amüsiert, über den Zustand des Anderen, als verärgert.
Mit leicht verklärtem Blick sah er seinen Gegenüber an, nickte dann zögerlich und stand leicht unbeholfen auf.
Widerstandslos ließ sich Kai von dem Rothaarigen stützen, als sie vor der Wohnungstür standen.
„Ich wusste ja, dass du nichts verträgst.....dass du dann aber auch so übertreiben musst....", der tadelnde Unterton war merklich gespielt. Er schob Kai zum Bett und ließ ihn darauf gleiten. Vorsichtig setzte er sich neben ihn und zog ihm Hemd und Hose aus.
Danach verschwand er kurz im Bad und kam nur mit Shorts bekleidet wieder raus.
Er legte sich dann auch gleich ins Bett und schloss die Augen. Neben ihm wurde es etwas unruhig und er spürte plötzlich einen leichten Druck auf seiner Hüfte. Langsam öffnete er wieder die Augen und sah direkt in ein Meer aus Rot.
„.....Kai.....?"
Ein sanftes Lächeln beantwortete seine Frage.
„.....was ist..........?"
Der Junge schwieg weiter und beugte sich runter. Vorsichtig legten sich seine Lippen auf Talas. Zwei Hände glitten über den Körper des Rothaarigen und dieser keuchte leise in den Kuss. Kais Körper folgte den Händen nach unten. Zögerlich strich er über den Stoff und nahm leises Stöhnen war.
Der Alkohol hatte vielleicht seinen Verstand benebelt, dennoch wusste er genau, was er hier tat. Seine Lippen umschlossen vorsichtig das Stück Fleisch. Eine Hand krallte sich in seine Haare. Sanft, aber bestimmt gab diese einen Rhythmus vor, dem sich Kai beugte. Jedoch nicht für lange. Er setzte sich wieder auf die Hüften seines Freundes und sahen ihn lange schweigend an. Es dauerte etwas, bis Tala war nahm, dass Kai ebenfalls keine Shorts mehr trug. Er lächelte
„.....ich sollte dir wohl öfters mal was zu 'trinken' geben.......das scheint dir ja gut zu bekommen....."
Sein Gegenüber grinste, schwieg aber weiterhin.
Langsam glitt sein Becken auf Talas schoß, Kai schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Er genoss jeden Zentimeter, welcher er sich in ihm ausbreitete.
Leises Stöhnen brach sein Schweigen. Der Kopf fiel nach vorne und die roten Augen leuchteten, als hätte jemand einen Lichtschalter umgelegt. Er verharrte einen Augenblick und ließ abermals seine Hände über den Oberkörper gleiten. Auf den Bauch stoppte er, gab leichten Druck auf diesen, sein Becken hob sich leicht an und sank wieder zurück. Dieses Spiel wiederholte er einige Male. Tala schloss kurz die Augen, als sein Freund anfing und wollte sich dann aufsetzten. Doch sanft wurde er wieder auf die Matratze gedrückt. Leicht schüttelte Kai den Kopf und spürte wie die Hände des Rothaarigen seitlich an seinen Oberschenkeln entlang strichen. Beide lächelten.
Der Blauhaarige stützte sich links und rechts von dem Rothaarigen auf der Matratze ab. Sein Atem ging schwer, als sich sein Becken wieder anhob. Finger strichen über seine heiße Wange.
„.....komm her......"
Kai beugte sich runter und verschmolz gierig mit Talas Lippen. Immer wieder hob und senkte sich langsam sein Körper. Er löste sich wieder und richtete sich auf. Sein Stöhnen erfüllte den Raum und Tala genoss jeden Laut.
Kaum spürbar glitt seine Hand über den Oberschenkel zu Kais Lenden. Doch schnell packte dieser sein Handgelenk, als sie die Finger fest um seine Erregung schlossen.
Der Rothaarige grinste.
„....so schön ich das auch......finde, was du tust........aber du bist mir eine Spur zu leise...."
Langsam setzten die massierenden Bewegungen ein und der Junge stöhnte lauter auf. So gefiel es Tala schon besser. Der Körper auf ihm lehnte sich zurück und bewegte sich nun etwas schneller. Schweiß lief über die erhitzte Haut und sie begann, dass Mondlicht zu reflektieren. Immer wieder wanderte die freie Hand des Rothaarigen über den Anderen.
Abermals fiel Kai nach vorne. Seine Augen waren glasig. Leise hauchte er Talas Namen auf dessen Lippen. Der Alkohol ließ seine Wangen rot leuchten und die Haut noch weiter erhitzen. Sein Atmen ging schneller und seine Bewegungen wurden fordernder . Seine Augen brannten vor Verlangen.
Schon spürte er diesen angenehmen Druck in seinem Unterleib. Sanft saugte Kai sich an den Lippen vor ihm fest. Auch bei seinem Partner dauerte es nicht mehr lange. Fester massierte er das Glied und krallte sich wieder in den Oberschenkel. Sie lösten sich wieder und Kais Stöhnen, welches nun den Höhepunkt ankündigte, war aus der Anreiz, den Tala brauchte. Der Junge bäumte sich auf. Die heiße Flüssigkeit lief über Tala's Finger und er ergoss ich nur Sekunden später. Schwach ruhte der Körper auf ihm. Mit einem zufriedenen Grinsen ließ der Rothaarige seine Zunge über die Finger gleiten und die milchige Flüssigkeit aufsammeln.
Zärtlich strich er über den Rücken des Anderen und glitt langsam aus ihm. Dieser rutschte von der Hüfte, ließ aber seinen Kopf auf der Brust ruhen.
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Ende Kapitel 14
