Weihnachten

Laetitia kauerte leichenblass in einer Ecke, während Severus mit einem Schlenker seines Zauberstabes Avery durch eine weitere Geheimtür werfen ließ und diese daraufhin zuschloss. Laetitia war immer noch in einem geschockten Zustand. Sicherlich, sie hatte Avery unschön angegriffen, aber hatte er selbst mit seinen Worten nicht sogar erreichen wollen, dass sie eine provokante Bemerkung fallen ließ? Mit seiner unwillkürlichen Aggression konnte sie doch nicht gerechnet haben!

Jetzt wandte sich Severus um. Laetitia konnte seinen Blick nicht deuten. Sie wartete auf irgendeine Reaktion von ihm – beispielsweise auf eine feste Umarmung, auf ein paar Worte, auf irgendetwas, und wenn es eine knallharte Ohrfeige gewesen wäre. Selbst dies hätte vielleicht ein Ausdruck dafür sein können, dass er sie liebte und unendlich erleichtert war, dass nichts weiter geschehen war. Severus aber tat nichts, sagte nichts. Er ging einfach an ihr vorbei und verschwand aus der Tür.

***

„Krieg nicht gleich einen Tobsuchtsanfall, wenn ich das jetzt sage, aber vielleicht solltest du dich bei Avery entschuldigen. Einfach nur um den Frieden zu wahren. Wir sind doch Freunde; unsere Stimme in der Allianz muss einig sein." Nott versuchte, so diplomatisch wie möglich zu sein, doch hatte er das nicht unbegründete Gefühl, gegen eine Wand zu reden. „Vergiss es, Nott", sagte Severus hart, die Arme vor der Brust verschränkt. „Avery und ich sind geschiedene Leute. Und ich vermute, dass Avery das genauso sieht." Severus sah Nott mit fragend hochgezogenen Augenbrauen an. Er ahnte natürlich, dass Nott sein Glück ebenso wie bei ihm auch bei Avery versucht hatte. Nott seufzte. „Du hast ihm zwei Zähne ausgeschlagen, Severus", gab er trocken zurück. „Du kennst ihn und müsstest wissen, wie er die Lage sieht. Nur dachte ich nicht, dass du auch so uneinsichtig bist." Severus zuckte mit den Schultern. „Dann sind immerhin die Fronten geklärt. Also können wir ja jetzt zum Treffen gehen, oder nicht?" Nott sah ihn bestürzt an. „Nott, beruhige dich. Avery und ich können immer noch gleicher Meinung sein und werden uns bestimmt nicht vor dem versammelten inneren Kreis gegenseitig lynchen."

Nott ging enttäuscht hinter Severus her. Der Streit zwischen seinen beiden Freunden war wie das Ende einer Ära; dabei hatten sie zusammen mit der Allianz so viel bewegen wollen! Aber noch hatte er die Hoffnung, dass es mit dem einst so einigen und starken Dreigestirn noch nicht vorbei war.

***

Als Laetitia an diesem Morgen aufstand, war das Haus leer. Avery war fort, Severus war fort. Laetitia machte sich missmutig etwas zu essen. Als Severus nachmittags immer noch nicht zurückgekehrt war, schrieb sie einen langen Brief an ihre drei Freunde nach Hogwarts. Hogwarts. Wenn sie doch nur dort geblieben wäre. Wehmütig blickte sie Severus Eule hinterher, mit der sie die Nachricht losschickte.

„Mal wieder typisch, dass sie sich in so einer gottverlassenen Gegend treffen." Laetitia duckte sich ohne lange zu überlegen sofort unter dem Fenster weg. Woher kam die Stimme? Vorsichtig lugte sie aus dem Fenster heraus und erspähte unter ihr fünf Männer in braunen Umhängen. Wie kamen die denn hier in diese Geisterstadt? Waren sie appariert? Wahrscheinlich. Aber wer mochte das sein? Und woher kamen sie? „Sagst du uns nun, welchen Plan du hast?" fragte einer der Männer. Ein Mann mit einer blonden, langen Mähne und ernstem Gesicht gab zur Antwort: „Ich bin Rodolfus Leestrang auf die Spur gekommen." Eine kurze Stille entstand. „Und, du hast ihn nicht festgenommen?" warf jemand ungläubig ein. „Nein", sagte der Blonde bestimmt. „Ich habe ihn markiert." Sein Nebenmann pfiff durch die Zähne. „Na, du hast Nerven! Und jetzt hoffst du, dass er uns zu den anderen führt? Ich glaube eher, dass diese Gegend bloß sein Versteck ist, nichts weiter." Der Blonde schüttelte entschieden mit dem Kopf. „Das hier ist nicht sein Versteck. Er versteckt sich im Londoner Untergrundbahnsystem, die Kanalratte. Und wenn wir Glück haben, trifft er sich hier tatsächlich mit den anderen", meinte er zuversichtlich. „Und wenn wir Pech haben, geht er uns heute durch die Lappen, obwohl du ihn schon längst hättest dingfest machen können!" wiedersprach erneut jemand. Der Blonde ließ sich davon nicht beirren. „Seine Spur führt hier vorbei nach dort hinten. Ich schätze, sie endet in diesem riesigen, leerstehenden Fabrikgebäude. In binnen von zehn Minuten werden hier noch zwanzig meiner Männer auftauchen. Ich teile sie auf uns fünf auf und dann gehen wir da rein und stellen die Truppe."

Laetitias Gedanken rasten. So viel hatte sie von Moody schon verstanden: Es gab einen Unterschied zwischen seinen Männern, den Clanauroren, und den Ministeriumsauroren, weil sich Moody schon vor längerer Zeit vom Ministerium unabhängig gemacht und mit selbst ausgebildeten Leuten Jagd auf Schwarzmagier machte. Seine Gruppe lebte allein vom Kopfgeld, während die vom Ministerium Angestellten ein festes Gehalt bekamen.

Diese Männer hier mussten Ministeriumsauroren sein. Der Blonde mit der Löwenmähne hatte offensichtlich einen der aus Askaban geflohenen Todesser aufgespürt und in irgendeiner Form so markiert, dass man seine Spur verfolgen konnte. Das bedeutete, dass die Allianz nun auffliegen würde. Und das bedeutete auch, dass Severus in Gefahr war. Denn diese Auroren wussten nicht, dass er ein Spion für Dumbledore war und würden demnach keinen Unterschied zwischen ihm und den anderen machen. Sicherlich würde es zu einem erbitterten Kampf zwischen Todessern und Auroren kommen. Konnte sie die Gruppe noch warnen? Laetitia sah sich schon orientierungslos in dem großen, verdreckten Gebäude herumlaufen. Es musste doch eine andere Möglichkeit geben! Plötzlich kam ihr etwas in den Sinn. Zaubersprüche für jede Situation.

***

Die Allianz tagte in einer großen, leeren, dunklen Halle. In ihrer Mitte hatten sie ein Feuer entfacht, um das sie sich in zwei Kreisen aufgestellt hatten: Ein äußerer, großer Kreis und ein innerer, kleiner Kreis, bestehend aus sieben Todessern, gekennzeichnet durch ein Schlangenmedaillon an ihrem pechschwarzen Umhang: Bellatrix, Rabastan und Rodolfus Leestrang, Lucius Malfoy, Gregory Nott, Lewis Avery und Severus Snape.

Das Licht des Feuers warf Schatten auf die Gesichter der Todesser, da sie ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen hatten. Eine unheimliche, angstmachende Erscheinung, dieses heimliche Treffen. Es wäre nur noch dadurch zu überbieten gewesen, hätten die Todesser ihre üblichen Masken aufgesetzt, doch die Allianz fühlte sich in dieser Umgebung sicher und unbemerkt und so hatten alle die Masken abgenommen.

Lucius Malfoy sprach gerade. „Bellatrix, wenn du endlich einmal diese leidige Diskussion über den dunklen Lord fallen ließest, wäre uns allen geholfen." Bellatrix verzog ihren Mund. „Ich kann nicht glauben, dass er tot ist", ließ sie auch schon wieder verlauten. Severus war genervt. „Wo ist er denn, meine Liebe? Los, husch, geh ihn suchen, wenn dir in unserer knapp bemessenen Zeit nichts Besseres einfällt!" knurrte er. „Ich bin ihm eben immer noch treu und habe für ihn Askaban in Kauf genommen! Was hast du zu bieten, Severus? Du bist doch nur Dumbledores winselndes Schoßhündchen!" giftete Bellatrix Severus an. „Ich muss sagen, dass uns Dumbledores Vertrauen in mich inzwischen mehr geholfen hat, als deine Selbstopferung in Askaban und dein ewiges Gejammer über den dunklen Lord." Es war eigentlich selten, dass Severus sich verteidigen musste. Einfach, weil es selten jemand wagte, ihn anzugreifen. „Ich frage mich nur, was der dunkle Lord wohl eher geschätzt hätte." Severus grinste hämisch, doch bevor Bellatrix zu einer Antwort ansetzen konnte, hielt es Lucius für angebracht, die Hand zu heben. „Wir sind nicht hier, um eure kleine Privatfehde auszutragen und auch nicht, um über Vergangenes zu sprechen, Bellatrix. Wir sollten uns auf unsere Pläne beschränken. Was ist nun mit dem Sohn von Bagnold und Mad-Eyes Enkelin? Wir sollten bestimmte Leute beauftragen, die sie entführen sollen, weil ein allgemeiner Auftrag an alle scheinbar nicht funktioniert." Er sah vielsagend in die Runde. „Ich habe inzwischen gewisse Argumente anerkannt, die bei unserem letzten Treffen gegen die Entführungen ausgesprochen wurden", meldete sich jemand aus dem äußeren Kreis zu Wort. „Erstens: Es ist fast schon sicher, dass Millicent Bagnold in nicht allzu ferner Zukunft von Bartemius Crouch als Zaubereiminister abgelöst wird. Entweder, wir entführen ihren Sohn schnell oder es bringt nichts mehr. Zweitens: Catrin Moody befindet sich in Hogwarts. Also ich hole sie da nicht raus." Es ertönte zustimmendes Gemurmel aus dem äußeren Kreis. Lucius lächelte. „Ich möchte diejenigen, die in Askaban waren und es bis heute nicht für nötig gehalten haben, einen Tagespropheten in die Hand zu nehmen, darüber aufklären, dass Bartemius mit größter Sicherheit nicht Zaubereiminister werden wird. Igor Karkaroff hat ausführlich darüber Auskunft gegeben, dass sein Sohn auf unserer Seite stand. Diesen Skandal hat das Image des lieben Bartie nicht verkraftet." Wieder erhob sich ein Gemurmel. „Darum", fuhr Lucius unbeirrt fort. „Ist noch nicht klar, wer Millicent Bagnold ablösen wird." Rodolfus warf Severus einen kurzen Blick zu. „Bestimmt soll es Dumbledore werden", mutmaßte er. „Dann hätten wir ihn zumindest aus Hogwarts raus und Severus hätte freien Zugriff auf Catrin. Dumbledore als Zaubereiminister dagegen zu erpressen, sollte sich als schwer erweisen. Oder, was meinst du Severus?" Severus schien zu überlegen. „Nun, von seiner Familie lebt noch sein Bruder. Aber die beiden können es ehrlich gesagt nicht so gut miteinander", sagte er. „Außerdem hast du es bereits erfasst:Dumbledore ist wirklich nicht ein Zauberer, der sich erpressen lässt." Avery erhob zum ersten Mal die Stimme: „Ich hätte da eine nicht uninteressante Theorie", behauptete er. „Ich bin davon überzeugt, dass Dumbledore sehr am Leben von Harry Potter gelegen ist." Severus vernichtender Blick machte Avery nur noch tollkühner. „Ich schätze, dass Severus als angeblich ehrbares Mitglied des Ordens des Phönixes durchaus darüber Auskunft geben kann, wo er sich befindet. Und wenn nicht, dann muss er es eben aus Dumbledore rausholen." Bellatrix kam einer Entgegnung von Severus zuvor: „Avery, manchmal beneide ich dich um deine genialen Einfälle", sprach sie aus, was die meisten dachten. „Ja, genial, aber wahnsinnig", meldete sich Severus. Er hatte einen bemüht sachlichen Ton angeschlagen und mied es, Avery anzusehen. „Wie ihr euch denken könnt, ist der Junge bestens geschützt. Soweit ich das absehen kann, hat sich Dumbledore höchstwahrscheinlich den Schutz zunutze gemacht, durch den der dunkle Lord an Harry Potter scheiterte." Avery zuckte mit den Schultern. „Ich erkenne Dumbledores Fähigkeiten durchaus an. Aber ich bin auch kein unbegabter Zauberkünstler, musst du wissen. Vielleicht gelingt es mir ja doch, Dumbledores Spuk zu brechen."

Es kam wirklich selten vor, dass Nott sauer war, sehr selten. Doch jetzt sah man ihm förmlich an, dass er zu platzen drohte. Er konnte es immer noch nicht glauben, dass Avery die interne Absprache, die sie mit Severus getroffen hatten, missachtet hatte. „Avery, ich glaube, dass Dumbledore in der Lage ist, einen unzerstörbaren von einem zerstörbaren Zauber zu unterscheiden", mischte er sich ein. „Ich habe nie das Gegenteil behauptet. Ich weiß nur nicht, ob er das unterscheiden kann." Avery wies auf Severus. „Die ganze Zaubererwelt rätselt, warum der dunkle Lord an Harry Potter gescheitert ist, und Dumbledore soll das jetzt nicht nur wissen, sondern sich den Grund auch noch zunutze machen können? Bei allem Respekt, aber ich glaube, Severus Spekulationen gehen einfach zu weit, ich glaube einfach nicht daran. Und wenn wir an Dumbledore herankommen wollen, dann funktioniert das eben nur über den Jungen." Die restlichen Mitglieder der Allianz verfolgten das Geschehen überrascht. Was mochte denn zwischen den drei sonst so abgeklärten Anführern vorgefallen sein? Bevor die Leestrangs die nun offensichtlich gewordene heutige Schwäche ihrer drei sonstigen Diskussionsgegner ausnützen konnten, erhob Lucius wieder die Stimme: „Es scheint mir, als sei der innere Kreis heute nicht beschlussfähig. Ich würde deshalb gerne das Treffen beenden", sprach er ruhig. „Ich bin vollkommen beschlussfähig!" rief Avery mit glühenden Augen.

Da ertönte draußen ein lautes Geräusch. Der Raum wurde durch den imposanten Lichtschein eines roten Feuerwerkkörpers am Himmel draußen erhellt. Überrascht und verdutzt erstarrten die Todesser in ihrem Streit. Lucius trat ans Fenster und sah draußen eine wahre Armee von Auroren, die genauso entsetzt von dem Feuerwerkskörper waren, wie die Todesser erstaunt. Lucius fuhr herum. „Los, alles raus hier!" befahl er sofort. „Da draußen steht Scrimgeour mit seinen Leuten!" Ein Ruck ging durch die Allianz. Hektisch setzten alle ihre Masken auf. Nur Severus starrte immer noch auf die langsam zerfallenden Lichtfunken draußen. Er hielt Lucius am Arm fest. „Laetitia", sagte er. „Sie hat uns gewarnt. Ich kann jetzt nicht hier weg. Ich muss sie aus meinem Haus rausholen, bevor die sie finden, wenn sie die Gegend absuchen." Lucius starrte Severus an. „Das ist Wahnsinn, Severus, du läufst ihnen doch direkt in die Arme!" rief er bestürzt. Plötzlich stand Avery neben den beiden. „Ich hole sie", sagte er ernst. Nicht mehr, nicht weniger; es gab schließlich keine Zeit für Diskussionen oder Erklärungen. Severus blickte Avery nur einen Moment lang in die Augen, erfasste seinen klaren Blick. Dann nickte er. „Danke, Avery."

Avery konnte es verhindern, den Auroren in die Arme zu laufen. Er war ein Animagus.

Während die anderen Todesser aus dem Fabrikgebäude apparierten, verwandelte er sich in eine Elster und flog aus dem Fenster zu Severus Haus, zu dem man nicht apparieren konnte, dafür hatte schon Severus Mutter gesorgt. Mit scharfem Blick sah er ein offenes Fenster und flog dort im Sturzflug herein.

Laetitia staunte nicht schlecht, als plötzlich Avery in voller Größe vor ihr stand. Doch es war kein Entsetzten in ihrem Gesicht zu sehen; es war, als habe sie erwartet, dass schon bald jemand kommen würde. „Nehmen Sie mich mit?" fragte sie. Avery nickte. „Schnell, zieh dir deinen Umhang an, wir müssen fliehen." Laetitia warf sich ihren Umhang über, die beiden zogen ihre Umhangkapuzen tief ins Gesicht. Avery nahm Laetitia bei der Hand, nicht ohne, dass diese zusammenzuckte, öffnete die Tür und rannte mit ihr nah an den Häuserwänden, die ebenso Sichtschutz boten wie die hereinbrechende Dunkelheit, durch die Straße. Kaum hatten sie Spinner's End verlassen, da erschien es bereits, als hätten sie sich in Luft aufgelöst.

***

Ohne, dass sie miteinander gesprochen hatten, war es klar, dass sich die in der Gesellschaft rehabilitierten Todesser des inneren Kreises, das hieß Avery, Nott, Lucius und Severus, in Malfoy Manor treffen würden. Also apparierte Avery zu einer Landstraße nahe dem Familienanwesen, denn natürlich war auch das Grundstück der Malfoys vor ungewünschten Gästen ausreichend geschützt.

Wortlos schritt Laetitia an der hohen Hecke, die neben der Straße entlang führte, hinter Avery her. Erst als sie aus der Straße in eine breite Auffahrt traten, erblickte sie schließlich mit großen Augen das riesige, altehrwürdig Herrenhaus des Lucius Malfoy, das, in der Dunkelheit großzügig beleuchtet, mit zwei imposanten Türmen an der rechten und linken Seite des Gebäudes und einer spitz zulaufenden Freitreppe zum Haupteingang schon fast wie ein Schloss aussah.

Avery konnte das schmiedeeiserne Tor öffnen, das ihn und Laetitia noch von dem Grundstück trennte. Mit langen Schritten überschritten die beiden daraufhin einen breiten Kiesweg inmitten dieses weiträumigen Geländes, gingen an einem protzigen Springbrunnen vorbei, nahmen die Stufen der Freitreppe und traten schließlich durch den Haupteingang in eine lange, hohe Halle mit vielen Bildern, die offensichtlich eine Ahnenreihe darstellen sollten.

Jedoch hatte Laetitia dafür keine Augen, als sie sah, wie sich am Ende der Halle eine Tür öffnete und dass der Mann, der im Türrahmen erschien, ihr Vater war. Laetita flog Severus förmlich in die Arme und nichts an dem Verhalten der beiden hätte darauf schließen lassen, was am gestrigen Tag vorgefallen war. „Frohe Weihnachten, Laetitia", raunte Severus ihr zu. Laetitia wurde nun erst wieder schlagartig bewusst, was heute für ein Tag war. „Frohe Weihnachten, Papa", gab sie aus tiefstem Herzen zurück.