13. Kapitet: Der Schulball oder ein grausames Erlebnis

Die Wochen und Tagen waren vergangen und so kam es, dass der Schulball vor der Tür stand.

Chiaki war bei Namy in der Wohnung. Zusammen machten sie sich für den Ball fertig. Sie machten sich die Haare, schminkten sich und zogen sich natürlich ihre Kleider an.

Während dessen warteten Bob und Kagesada ungedultig auf die beiden Schülerinnen. Beide saßen auf dem gelben Sofa und gönnten sich eine Dose Cola.

„Hoffentlich sind die beiden Hübschen bald fertig.", sagte Kasgesada.

„Mh. Ist doch nichts neues bei Frauen. Sie brauchen einfach immer lange im Bad. Ich würde nur gern mal wissen, was die da so lannge machen?", sprach Bob. Plötzlich fingen beide an zu grinsen und dachten ihre Gedanken zu diesen Thema.

(Bildliche Gedanken von Bob und Scheißer )

Namy war gerade unter der Dusche und ließ sich das Wasser genüsslich über ihren Körper laufen. Dann, ohne dass sie es mitbekam, wurde der Duschvorhang zur Seite geschoben. Es war Chiaki, die sich langsam und heimlich an Namy anschlich. Doch die Schülerin bemerkte es erst, als sie ein sanftes Streicheln spürte. Darauf hin schreckte sie kurz auf und drehte sich halb herum, um zu erkennen wer hinter ihr stand. Chiaki lächelte sie amüsiert an und strich weiter mit ihren Finger sanft über Namys Rücken.

„Chiaki, jetzt bitte nicht!", sagte Namy.

„Gerade jetzt.", meinte Chiaki und ihre Finger fanden den Weg zu Namys Brüsten.

„Chiaki! Nein!", stöhnte Namy leise und kurz auf, als ihr linker Busen massiert wurde. Auch auf diese Bitte reagierte die Übeltäterin nicht. Sie machte weiter und ihr Griff wurde fester. Ein weiteres Stöhnen entwich aus Namys Mund. Die Schülerin wehrte sich noch etwas, gab dann aber schließlich auf, als die rechte Hand von Chiaki über den Bauch nach unten glitt. Namy drehte sich nun vollends zu Chiaki um und blickte sie mit leicht erregten Augen an. Daraufhin küsste Chiaki sie, erst sachte und dann immer eindringlicher. Schließlich fanden die Zungen zueinander und ein wildes Spiel in den Mundhöhlen begann. Der Kuss endete, als von Namy ein weiteres Stöhnen hervor kam, denn Chiaki spielte mit ihrem Finger an ihren Kitzler und strich sanft über ihre nasse Grotte. Nun ging auch Namy in die Initiative. Ihre rechte Hand umschloss Chiakis linken Brust und massierte ihn sanft. Die andere fand den Weg zwischen die Beine von Chiaki. Auch jene stöhnte auf, als sie die Finger von Namy in sich spürte. Darauf wurden die Handbewegungen von Chiaki schneller und Namy zog nach. Auch die Griffe um ihre jeweiligen Brüste wurden fester. Beide kamen sie ihrem Höhepunkt näher.
Als erstes kam Namy mit einen lauten Stöhnen. Chiaki küsste sie darauf hin und kam dann auch zu ihrem Höhepunkt.

Ein Geräusch holte die Jungs aus ihren Gedanken raus. Ertappt sahen sich die beiden im Raum um und erblickten Chiaki und Namy in ihren Ballkleidern. Chiaki hatte ein kurzes, ärmelloses, himmelblaues Kleid an. Namy trug ein lilafarbenes Kleid, welches bis zu den Knien reichte und einen tiefen Rückenausschnitt hatte. Bob und Scheißer staunten nicht schlecht.

„Na dann, wollen wir mal losgehen.", sagte Bob und zusammen ging das vierer Gespann auf den Ball.

...

Auf dem Ball angekommen, trafen die vier auf die anderen des Juken-Clubs. Zuerst schwatzten sie miteinander und aßen und tranken etwas von dem großen, ausreichenden Buffet. Dann forderten die Jungs die Damen zum Tanzen auf. Namy tanzte erst mal mit Kagesada, sie hatte eigentlich keine Lust dazu, aber Bunshichi war anscheinend noch nicht da, und alleine wollte sie auch nicht da stehen. Doch während sie tanzte hielt sie Ausschau nach ihm, aber er war nirgendwo zu erblicken.

„Keine Angst, er wird schon auftauchen.", sagte Scheißer, als er bemerkt hatte, dass sie sich überhaupt nicht auf das Tanzen konzentrierte.

„Ja, ich weiß.", meinte Namy nur.

Nach zwei weiteren Liedern endete der Tanz und Namy verließ die Gruppe, um mal schnell für kleine Königstiger zu gehen.
Nachdem sie aus der Toilette kam und sich die Hände wusch dachte sie darüber nach, wo Bunshichi blieb.

Hoffentlich ist ihm nichts geschehen., dachte Namy. Sie ging auf den Gang zurück, der zum Ballsaal führte. Die Schülerin hatte sich schon in die Richtung gewendet, als sich ein Scheppern hörte. Verwundert blieb sie stehen und schaute in die andere Richtung.

Es kam aus einem der Klassenzimmer., vermutete sie. Namy bewegte sich in die Richtung, woher das Geräusch kam. Ein weiteres Scheppern erklang, es kam tatsächlich aus einem Klassenzimmer. Sie stand jetzt genau davor. Unsicher schob sie dieTür ein kleines Stück auf und sie lunschte in den Raum hinein. Sie erstarrte und ihr Körper fing leicht an zu zittern. Namy konnte nicht glauben, was sie sah. In dem Raum waren Bunshichi und Emi Isuzu. Emi drängte sich an Bunshichi und küsste ihn. Er aber tat nichts, er stieß sie nicht weg oder der gleichen, er stand nur da und tat nichts.

Warum wehrt er sich denn nicht?, dachte Namy und fing an zu weinen. Sie schob die Tür wieder zu und begann zu wanken. Ihr Körper zitterte immer noch, sie ging los, aber nicht in den Saal zurück. Namy verließ das Gebäute, sie musste frische Luft schnappen und einen klaren Kopf bekommen.

...

Während Namy das Gebäute verließ, hörte Emi auf Bunshichi zu küssen.

„Was sollte das?", regte er sich auf.

„Regt dich nicht so auf. Du hast den Kuss nicht mal erwiedert.", grinste sie ihn hämisch an.

„Dumme Schnäpfe.", sagte er noch und verließ den Raum. Bunshichi begab sich in den Ballsaal und seine Augen suchten nach Namy. Welche er aber nicht fand, dafür erblickte er Bob und Soichiro.

„Hey ihr beiden!", trat er auf sie zu, „Wo habt ihr Namy gelassen?"

„Frag mal Scheißer, er hat mit ihr getanzt.", zeigte Bob auf Kagesada.

„Hey Scheißer, wo ist Namy?", fragte er nun ihn.

„Sie wollte auf die Toilette.", antwortete er, „Keine Ahnung wo sie bleibt.", sagte Scheißer daraufhin besorgt. Auch die anderen sahen nun besorgt aus. Ohne noch ein Wort zu wechseln machten sie sich auf die Suche nach der Verschollenen. Chiaki schaute sich mit Aya auf der Damen-Toilette um. Maya fragte die Leute am Empfang. Bob, Nagi, Scheißer und Bunshichi durchsuchten den Saal und die Schule. Nach zehn Minuten trafen sie sich wieder.

„Also auf der Toilette ist sie defenetiv nicht mehr.", sagte Aya und Chiaki nickte zustimmend und schaute traurig drein.

„Am Empfang war sie auch nicht. Ihre Jacke und Handtasche sind auch noch da.", erläuterte Maya.

„Und im Saal und in der Schule scheint sie auch nicht zu sein.", schloss Bob ab.

„Wo kann sie nur sein?", sagte Bunshichi leise und ballte seine Hände zu Fäusten. Sie war auf Toilette und dann ist sie einfach verschwunden., dachte er und plötzlich schaute er, als hätte ihm ein Blitz getroffen. Nein, das kann nicht sein. Hat sie vielleicht mitbekommen, wie mich Emi geküsst hat. Bitte nicht., und seine Muskeln spannten sich an.

„Bunshichi, was hast du?", fragte Chiaki, die mitbekam wie angespannt er war.

„Wir müssen sie suchen gehen. Sie ist nicht mehr hier.", sagter er und begab sich auf die Suche nach ihr, die anderen taten es ihm gleich. Sie teilten sich in drei Gruppen ein.

...

Namy lief weiter und weiter und der Tränenfluss hörte nicht auf. Immer weiter und weiter lief sie und wusste dann nicht mehr wo sie war. Die Straßen und Gebäute sagten ihr nichts, sie hatte sich verlaufen. Als es ihr klar wurde lehnte sie sich weinend gegen eine Mauer. Sie konnte nicht mehr laufen, sie wollte nicht mehr.
Um sie herrschte Stille und nichts war zu hören. Bis zu dem Moment als Namy Schritte vernahm.

„Namy, was machen Sie da?",erklang eine bekannte Stimme. Erschrocken hob die Angesprochene den Kopf und blickte in das Gesicht von Sensai Hataschu.

„Sensai?", sagte Namy. „Ich geh nur eine Runde spazieren. Was machen Sie hier?", fagte Namy, als wäre nichts passiert.

„Mh, was ich hier mache? – Ich bin dir gefolgt.", antwortete er und schritt näher auf sie zu. Für Namy kam er zu nah, aber sie konnte nicht weiter zurückweichen. Sie sah ihn an und sie bekam Angst. Denn er schaute sie mit einen lüsternen und bedrohlichen Blick an. Die Schülerin entschloss sich zur Seite auszuweichen, aber Hataschu versperrte ihr den Weg. Darauf hin nahm Namy ihren Mut zusammen und versetzte dem Sensai einen harten Faustschlag in sein Gesicht. Hataschu hatte damit nicht gerechnet und taumelte nach hinten. Die Schülerin wollte fliehen, aber sie wurden von zwei unbekannten Händen grob festgehalten. Sie drehte ihren Kopf zur Seite um zu erkennen, wer sie festhielt. Ihr Augen weiteten sich vor Schrecken, denn es war einer der Schüler, die sie vergewaltigt hatten. Panik stieg in ihr auf und sie began um sich zu schlagen, die Kampftechniken, welche sie von Maya und den anderen gelernt hatte, waren wie weggeblasen.
Es kamen weitere Gestalten dazu, die sie fest hielten und in eine dunkle Gasse zerrten. Dort wurde sie hart auf den Boden geworfen. Namy setze sich auf und schaute mit verängstigtem Blick nach oben. Sie erkannte, dass es zehn Gestalten waren. Darunter waren die Schüler der Kazua-Akademie, die sie vergwatigt hatten und Sensai Hatahschu. Etwas abseits stehend erkannte Namy eine Schülerin aus der Todo-Akademie, es war Emi Isuzu.

„Was?", sagte Namy und sah Emi dabei entsetzt an.

„Da ist das kleine Häschen aber fein in die Falle getappt.", grinste Emi fies.

„Du... du hast das... geplant. Aber warum?", fragte Namy, die es nicht glauben konnte, dass der Hinterhalt von einer Schülerin geplant wurde.

„Mh, ich kann dich nicht riechen. Außerdem war ja noch eine Bestrafung fällig. Man rempelt mich nicht an und kommt ungeschoren davon.", sagte Emi und ihr Lächeln wurde noch gemeiner und dämonischer. „Na los fangt an, lasst euren Trieben freien Lauf.", sagte sie noch und verschwand.

„NEIN.", schrie Namy und fing sich wieder an zu wehren, als die Vergewaltiger sich auf sie stürtzten.
Sie wurde von Zweien an den Schultern und Armen gepackt und auf den Boden gedrückt.

„HILFE!", schrie Namy so laut sie konnte, aber es hörte sie keiner. Nach diesem Hilfeschrei wurde ihr Mund mit Klebeband zu gemacht. Dann zog sich der erste die Hose aus und kniete sich zu Namy hinunter. Es war Sensai Hataschu. Als er ihr linkes Bein anhob, trat die Schülerin mit dem rechten Bein zu und traf ihn zogar. Leider war der Tritt nicht stark genug und so lächelte der Sensai nur hämisch.

„Das war wohl nichts Kleine.", sagte er und erfasste nun auch das rechte Bein. „Na dann, wollen wir mal.", kam er mit seiner Hüfte immer näher an ihre.
Namy schloss ihre Augen, als sie die Eichel von Hataschu an ihrer Eingang spürte. Sie verkrampfte sich und er stieß ihn sie.

...

Immer noch suchten Bunshichi und der Juken-Club nach Namy. Sie rannten mindestens schon eine halbe Stunde durch die Straßen, aber keine Spur war von der Schülerin zu entdecken.

Wo ist sie nur?, dachte Bunshichi, der mit Chiaki und Bob unterwegs war. Sie machten an einer Kreuzung halt, da das Handy von Bob klingelte.

„Ja!", sprach Bob ins Handy – „Ihr habt eine Spur. Wo seid ihr? - Gut geht klar, wir treffen uns dort. Sagt Maya noch Bescheid!", sagte er und legte auf. „Das waren Soichiro und Aya, sie haben einen Hinweis, wo Namy sein könnte. Ein Betrunkener hatte eine Meute Männer gesehen, die sich über eine Frau hermachten. Kommt wir sollten los machen.", erzählte Bob und alle dreie sprinteten los. In Bunshichi brodelte es und er ballte seine Hände zu Fäusten.

Nach wenigen Minuten trafen sie auf Maya, Kagesada und Masataka. Zusammen rannten sie noch schneller und stießen schließlich auf Aya und Soichiro. Ohne eine Wort zu verlieren ging es weiter zum vermeintlichen Tatort. Sie waren nur noch wenige Meter von der Gasse entfernt und da wussten sie schon, dass sie richtig waren. Sie bogen um die Ecke in die Gasse und erstarrten. Der Anblick war erschreckend.
Namy lag starr mit zerissenem Kleid am Boden und ein Mann war über sie gebeugt. Die anderen Vergewaltiger standen darum und genossen das Schauspiel.

Soichiro, Bob, Mastaka, Kagesada und Bunshichi stürmten plötzlich ohne Vorwarnung los. Sie stürtzten sich auf die Missetäter. Die Peiniger konnten nicht mal mit den Augen zwinkern, da trafen sie schon die ersten Schläge. Bunshichi nahm sich dem Kerl an, der über Namy gebeugt war und schlug denjenigen zu Brei, auch die beiden, welche die Schülerin festhielten kamen nicht ungeschoren davon. Sie würden für eine ganze Weile nicht mehr laufen können. Nachdem er die drei Kerle fertig gemacht hatte, beugte er sich sofort zu Namy hinunter.

„Namy!", sagter er leise zu ihr und sie wandte den Kopf zu ihm . Ein leerer und starrer Blick traf ihn und noch mehr Wut stieg in ihm auf. Im gleichen Moment kamen Aya, Maya und Chiaki zu ihnen. Irgendwoher nahm Maya eine saubere Decke und legte diese um Namy's Schultern und machte die Decke vorn mit ein paar Haarstecknadeln zu.

„Gut, passt auf sie auf, ich muss noch ein paar Kerlen die Federn rupfen.", sagte Bunshichi und stand auf. Er wollte gerade losstürmen, als er von einer Hand festgehalten wurde. Er schaute hinab und erkannte, dass es Namy war.
Ihr wurde es erst jetzt richtig bewusst, dass Bunshichi da war und sie wollte ihn nicht gehen lassen, er sollte bei ihr bleiben.

„Bitte geh nicht!", sagte sie mit zitternder Stimme und sah ihn mit Tränen in den Augen an. Darauf hin nahm Bunhischi sie sofort in die Arme und drückte Namy an sich. Dabei hielt er Ausschau nach Bob, Nagi und Scheißer, die gerade den Fliehenden folgten.

„Hey, ihr drei Knusperköpfe! Macht den Rest fertig und wehe einer kann von denen danach noch laufen.", brüllte er ihnen hinter. Die drei angesprochen nickten und setzten ihr Hetzjagd fort.

Bunshichi wendete sich wieder Namy zu, die sich weiterhin an seine Brust schmiegte und weinte.

„Wir sollten Namy ins Krankenhaus bringen.", sagte Chiaki besorgt.

„Natürlich.", meinte Bunshichi und hob Namy hoch.

Er ging los und bog aus der Gasse raus. Bunshichi rannte so schnell und behutsam wie möglich Richtung Krankenhaus. Doch plötzlich hielt ein Motorradfahrer genau vor ihnen an. Tawara sah ihn wütend an, aber seine Wut entwich, als der Fahrer seinen Helm absetzte. Es war Mitsuomi.

„Hier nimm das Bike. Das bin ich dir schuldig. Emi hat es übertrieben. Sie wird ihre Bestrafung noch bekommen.", erklärte er und stieg vom Motorrad ab.

„Emi also.", sprach Bunshichi und knurrte kurz. „Danke Mitsuomi!", sagte er noch und stieg auf die Maschine. Er setzte Namy vor sich und dann raste er zum Krankenhaus.

Als sie im Krankenhaus angekommen waren, war Namy eingeschlafen. Sie wurde sofort von den Ärzten behandelt, aber auch nur, weil Bunshichi ihnen Beine gemacht hatte.
Bunshichi wartete geduldig im Warteraum und nach und nach kamen die anderen dazu. Alle saßen die ganze Nacht und warteten.

TBC