Okay, das nächste Wochenende, das nächste kapi!
laser-jet: Bist du jetzt professioneller Programmierer, der nebenher (aus Spass oder für Geld) übersetzt, oder bist du Übersetzer, der nebenher irgendwas programmiert??
(Warum hat mir sonst keiner eine Review geschrieben? War das Kapitel etwa sooo langweilig?)
Kapitel 14: Der 3. Stock
Dort angekommen machten sie es sich auf den Betten bequem. Harry begann mit seinem Bericht und erzählte seinen Freunden, was am vorherigen Tag und Abend so alles geschehen war und auch was Dumbledore ihm über den Blutschutz gesagt hatte.
Nach einer detaillierten Schilderung der Unterhaltung zwischen Darius Green und Snape schaute er seine Freunde fragend an.
„Weiß einer von euch was es mit einer ‚Erinnerungsprojektion' auf sich hat? Oder mit einem ‚Fokus'?"
„Also", begann Hermine, „ein Fokus kann alles mögliche sein. Es gibt Fokus – Zauber, die die Magie eines Zauberers verstärken und konzentrieren. Als Fokus wird allerdings auch das Talent zu einer bestimmten Art der Zauberei bezeichnet."
„Hä? Warum denn das?"fragte Ron dazwischen, „Warum nennt man Talent nicht einfach Talent?"
Auch Harry wirkte etwas verwirrt.
Hermine blickte von einem zum anderen.
„Nun ja, das hängt mit den Aspekten der Magie zusammen. Es gibt vier Aspekte und zwar Geist, Körper, Seele und Elementar. Jeder Zauber, jeder Fluch und jeder Bann, den ein Zauberer verwendet hat verschiedene Aspekte. Das heißt, ein Feuerzauber hat fast nur einen Feuerelementaren Aspekt. Der Lumos – Zauber dagegen besteht aus Feuer und Luft. So weit klar?"Hermine wartete, bis die anderen zwei nickten.
Harry runzelte ungeduldig die Stirn. „Was hat das mit ‚Fokus' zu tun?"
„Dazu komme ich gleich. Es ist nämlich so, dass die Aspekte nicht nur die Zauber, Flüche und Hexereien betreffen, sondern auch die rohe Magie, die in einem Zauberer fließt, hat die vier verschiedenen Aspekte. Die Art und Weise, wie diese Aspekte in einem Zauberer oder einer Hexe ausgeprägt sind und das damit zusammenhängende Talent zu den gemischten Zauberwegen wird als ‚Fokus' bezeichnet."
Ron unterbrach sie. „Hä? Gemischte Zauberwege, was soll das sein?"
Hermine schnaubte ungeduldig.
„Wenn ihr mich nicht immer unterbrechen würdet, wäre ich schon längst fertig. Also, die Zauberwege. Die verschiedenen ‚Wege der Magie', wie sie genannt werden. Da gibt es zum einen die ‚reinen Zauberwege'. Das sind die vier Aspekte in ihrer fast vollständig reinen Form. Also, Magie der Elemente, Körpermagie, Geistmagie und Seelenmagie. Die ‚reinen Wege' sind unglaublich mächtig, aber es gibt nur sehr wenige Zauberer, deren Magiefoki so stark ausgeprägt sind, dass sie die ‚reinen Wege' lernen, geschweige denn meistern können. Und dann gibt es noch die ‚gemischten Wege'. Darunter sind alle anderen Spielarten der Zauberei zusammengefasst, die es gibt. Wie zum Beispiel Artefaktmagie, Zaubertränke, Heilmagie, Verwandlungen. Ja, eigentlich alle Fächer, die wir in der Schule so lernen sind Zauberwege. Die Aspekte in einem so genannten ‚fokussierten Weg' sind unterschiedlich. In Heilmagie steckt zum Beispiel Körper und Seele, da es hier auf körperlicher Ebene um Leben und Tod geht. Geist steckt in fast jedem Zauberweg, da man immer irgendwo seinen Kopf anstrengen muss. Und dann gibt es noch die Magiearten der anderen magischen Wesen, die als Zauberwege bezeichnet werden, auch wenn kein Mensch diese Wege je erlernen kann. Vampirmagie, Koboldmagie und Veelamagie. Es gibt auch noch ein paar sehr spezialisierte Sachen, die als Zauberwege bezeichnet werden. Siegelmagie, Sphärenmagie und..."
„Schon gut, schon gut, Hermine", stoppte Harry den Redeschwall des Mädchens. Ron schaute sie kurz verwundert an. „Sag mal Hermine, wo steckst du eigentlich die ganzen Bücher hin, die du verschlingst?"
„Ach Ron, ich ‚verschlinge' die Bücher nicht. Ich ‚lese' sie!"
Harry beobachtete, wie die ernsthafte Konversation zu einer leichten Neckerei zerstob. Ron und Hermine genossen es sehr, fiel ihm auf. Er dachte kurz nach und merkte, dass sich seine beiden Freunde schon im letzten Jahr so verhalten hatten, er hatte es nur nicht bemerkt. Er sah noch genauer hin und erkannte, dass beide ihr Lächeln hinter aufgesetzt ärgerlichen Masken verbargen.
Harry schmunzelte vor sich hin. Seine beiden Freunde hatten sich also ziemlich gern, was? Wie lange es wohl dauern würde, bis sie es sich selbst eingestanden? Oder gar dem jeweils anderen? Vielleicht schafften sie es ja bis zum Ende des 6. Jahres. Oder bis Weihnachten? Eher nicht. Und wenn doch, dann würde er --- Fred und George für ihren Laden noch mal 100 Galeonen zukommen lassen. Genau.
Harrys Schmunzeln wurde zu einem ausgewachsenen Grinsen. Natürlich würde er bei dieser Wette mit sich selbst fair sein und sich nicht einmischen...
Jetzt hatten Ron und Hermine Harrys Gesichtsausdruck bemerkt und schauten ihn fragend an.
„Was ist denn, Harry?"wollte Hermine wissen.
Harry unterdrückte schnell sein Grinsen. „Nichts, nichts, Hermine. Wirklich."Schnelles Kopfschütteln.
„Ach, komm schon, Harry. Was ist so komisch?"drängte ihn Ron.
„Ehrlich, Leute, gar nichts."Der unschuldige Gesichtsausdruck drohte am andrängenden Lachen zu scheitern und wurde im Schnellverfahren mit angestrengter Ernsthaftigkeit verstärkt.
Sich der Offensichtlichkeit ihrer gegenseitigen Täuschungsmanöver anscheinend nicht bewusst, wollten Ron und Hermine darangehen das Mysterium von Harrys Vergnügen aufzudecken und die Festung seiner Selbstkontrolle zu stürmen, als von draußen ein entsetzter Schrei hereindrang, gefolgt von lautem Rufen, Türenknallen und Schritten, die eilig die Treppe entlangpolterten.
Die drei Freunde brachen ihre gegenseitige Neckerei ab, blickten sich stirnrunzelnd an und sprangen dann vom Bett. Hermine war als erste an der Tür. Sie riss sie auf und schaute schnell nach rechts und links, suchend woher das Getöse kam, die beiden Jungen standen direkt hinter ihr.
Das Geschrei drang aus dem oberen Stockwerk zu ihnen herab. Es waren zwei männliche und eine weibliche Stimme, die so laut sie konnten um Hilfe brüllten. Im gleichen Augenblick, als Harry und seine beiden Freunde erkannten wer das war, jagte Bill an ihnen vorüber, wütend vor sich hinfluchend. In seinem Kielwasser rauschten Mrs Weasley, ebenso wie Darius Green und Hestia Jones dahin. Die drei um die 16 Jahre alten Teenager überlegten nicht lange, sondern folgten den Erwachsenen nach oben.
Schon beim ersten Schritt in den 3. Stock erkannte man, dass es hier sehr gefährliche Dinge gab. So gefährlich, dass sich hier weder Hauselfen noch andere kleinere magische Kreaturen hierher trauten. Auf dem Boden lag eine zentimeterdicke Staubschicht, in der mehrere Fußspuren zu sehen waren. An den Wänden klebte so viel Dreck, dass man ihre Farbe nicht mal mehr erahnen konnte. Ein spinnwebenbehangenes Bild hing schief an der Wand. Doch die Decke war merkwürdigerweise ebenso, wie in den unteren Stockwerken blendenweiß und strahlend sauber.
Eine drückende, drohende Warnung lag in der stickigen Luft. Der 3. Stock war definitiv kein Ort, den man leichtfertig aufsuchen sollte.
Die Schreie der drei Weasley – Kinder drangen aus einem Zimmer zur Rechten. Bill eilte, gefolgt von den anderen Erwachsenen und den Jugendlichen zur Tür und fasste nach dem Griff. Er drehte sich zu den anderen um und schaute sie ernst an. „Zauberstäbe bereit. Tut bitte nur das, was ich euch sage."
Die beiden Hexen nickten schnell und auch Green neigte ein Mal den Kopf. Schließlich war Bill als Fluchbrecher bei Gringotts angestellt. Es war bekannt, dass die Zaubererbank nur Leute mit allerbesten Qualifikationen einstellte.
Auch Bill zog seinen Zauberstab und riss dann schell die Tür auf. Die Erwachsenen erstarrten einen Moment, doch dann schrie Mrs Weasley auf und wollte in den Raum hineinstürzen. Hestia Jones und Bill hielten sie fest.
„Vorsicht, Mum! Sonst gerätst du auch hinein!"
Die nahezu hysterische Frau starrte ihren ältesten Sohn an und schien sich wieder unter Kontrolle zu kriegen. Darauf betraten die vier Hexen und Zauberer sehr vorsichtig das Zimmer, jeden Winkel genau beäugend.
Harry und seine Freunde erreichten jetzt die Tür. Was sie sahen, ließ ihnen den Atem stocken.
In der Mitte des Raums schwebte eine Kugel von wohl 2 Metern Durchmesser. Sie wirkte wie ein gigantischer schwereloser Tropfen flüssigen Silbers. Sie waberte und gab eklige schmatzende und schlürfende Geräusche von sich. Schmutzige Schlieren flossen wie lebendig über ihre Oberfläche. Doch das Schlimmste war, dass die Zwillinge und Ginny in ihr feststeckten und langsam immer weiter hineingezogen wurden. Freds beide Arme waren schon in der schmutzigen silbernen Masse versunken und er kämpfte damit, sein Gesicht und seinen Kopf davon fern zu halten. George war mit einem Bein und dem halben linken Arm in die Kugel geraten und von Ginny war gar nur mehr der Oberleib zu sehen.
Alle drei schrieen. Wie es schien, nicht vor Schmerz, sondern eher vor Entsetzen.
Harry wollte gerade den ersten Schritt in den Raum setzen, als sich Hestia Jones zu den dreien umdrehte und sie scharf anschaute.
„Ihr bleibt draußen! Kommt bloß nicht herein! Klar?"
Entgeistert das monströse Gebilde vor ihnen anstarrend nickten die drei. Weder Harry noch seine beiden Freunde hatten das Bedürfnis auch nur einen weiteren Schritt näher an das dämonische Ding heran zu tun.
Mrs Weasley war indessen, gefolgt von Bill, zu den drei gefangenen Weasley – Sprösslingen geeilt und versuchte nun sie mit seiner Hilfe herauszuziehen. Doch auch mit Mrs Jones Hilfe konnten sie keinen der Gefangenen befreien. Mr Green beobachtete kurz die erfolglosen Versuche mit undeutbarem Gesichtsausdruck. Dann schritt er langsam in einer gewissen Distanz um die Kugel herum, sie sorgfältig untersuchend.
Mrs Weasley erkannte die Vergeblichkeit ihrer Anstrengungen und blickte zu Darius Green hinüber. „Könnten sie so freundlich sein und uns helfen, die armen Kinder hier herauszuholen, Green?"
„Ich glaube kaum, dass sie diese drei auf diese Art und Weise befreien können", kam eine ruhige, etwas geistesabwesende Antwort.
Mrs Weasley schien es vor Verblüffung oder Wut die Sprache zu verschlagen. Dann holte sie tief Luft. „Wollen sie damit sagen, wir sollen tatenlos zusehen, wie Ginny, Fred und George von diesem Ding verschlungen werden?"
Unterdessen hatte Bill Mr Green einen fragenden Blick zugeworfen. Der schien jetzt die schwerelose Silbermasse nicht mehr zu beachten und stattdessen die Vitrinen und Regale an den Wänden des Zimmers zu untersuchen. Einen Sekundenbruchteil später überfiel Bill die Erkenntnis, was das monströse Gebilde war.
Er unterbrach seine Mutter, indem er sie und die andere Hexe von der Falle wegzog. „Mum, Darius hat Recht. So können wir ihnen nicht helfen. Uns läuft die Zeit davon. Das da ist so eine Art Elsterfänger. Wir müssen seinen Sockel finden. Und zwar schnell, bevor sie ganz versunken sind!"
Die zwei erwachsenen Hexen hatten ihm zugehört und wirkten jetzt noch besorgter, aber auch zielstrebiger als noch Augenblicke zuvor.
Die drei Gefangenen, die nach dem Eintreten der Gruppe ruhiger geworden waren, hatten ebenfalls den Ausführungen Bills gelauscht. Daraufhin schauten sich die Zwillinge mit einem geschockten Gesichtsausdruck an, dann wandten sie gemeinsam schweigend den Blick zu ihrer jüngeren Schwester. George murmelte kaum hörbar: „Scheiße." Fred nickte nur, so weit er noch konnte. Silber floss langsam seine Arme hoch und seine Brust tauchte in die Masse.
Ginny schaute die zwei Zwillinge mit wachsendem Schrecken an. „Was? Was ist denn los?"Ihre Stimme klang schrill. Als sie keine Antwort erhielt, begann sie leise vor Angst zu schluchzen.
Die drei Teenager an der Tür hatten geschockt die Vorgänge im Zimmer beobachtet. Harry und Ron hatten keine Ahnung, was mit einem Elsterfänger gemeint war. Ihr Blick wanderte zu Hermine. In ihrem Gesicht stand der blanke Horror geschrieben. Sie bemerkte die fragenden Augen ihrer beiden Freunde und begann flüsternd zu erklären. „Ein Elsterfänger ist eine der gemeinsten Fallen für einen Dieb, oder allzu neugierige Leute, die es gibt. Er besteht immer aus zwei Teilen. Der eine Teil ist die Falle und der andere ist der Ausgangspunkt, oder Sockel, von dem aus man die Falle steuern kann. Wird die Falle wie auch immer ausgelöst, dann wird das Opfer gefangen und langsam absorbiert. Wenn nicht schnell genug gehandelt wird, gibt es keine Rettung für die Opfer. Der einzige Weg, die Falle auszuschalten, ist der Sockel. Der kann eigentlich alles sein, aber es soll immer irgendwie einen Anhaltspunkt geben, nur ich weiß nicht was für einen."
Während Hermines Ausführungen hatte Harry beobachtet, wie die Erwachsenen so schnell sie konnten den Raum durchforschten, die Gegenstände untersuchten, doch ohne Erfolg.
Harry spürte, wie etwas an seiner Aufmerksamkeit zupfte. Er drehte den Kopf und seine Augen fielen auf einen kleinen Holzklotz, der rechts neben der Tür auf einer Kommode lag. Er war tiefbraun, glatt poliert und hatte die Form einer Pyramide, deren Spitze fehlte. Die Seiten der Grundfläche waren etwa 7 cm lang. Harry runzelte die Stirn. Auf dem Klötzchen war an der Vorderseite ein kleines metallenes Täfelchen angebracht. Aus der Oberfläche des Holzklotzes ragte ein dünner Metallzylinder, ein Nagel dessen Spitze abgesägt worden war. Was war das für ein Ding? Etwas war merkwürdig daran. Harry neigte den Kopf zur Seite und schaute genauer hin. Auf dem Nagel befand sich ein Tropfen Wasser, in dem sich die Bewegungen der silbernen Kugel spiegelten. Wie konnte hier Wasser herkommen, wunderte sich Harry einen Moment lang, doch dann erkannte er, dass dieser Tropfen kein Wasser war sondern aus Silber war. Er zitterte und wackelte.
Harry packte Hermine am Handgelenk und deutete mit seiner freien Hand auf das, was er gerade entdeckt hatte. „Da, Hermine. Könnte das der Sockel sein?"
Damit weckte Harry nicht nur die Aufmerksamkeit seiner braunhaarigen Freundin, sondern auch Ron schaute hin.
„Ja, das ist es, glaube ich."Die beiden Jungen mussten die Worte praktisch von Hermines Lippen ablesen, so leise flüsterte sie.
„Mum, Bill. Hier drüben. Wir haben den Sockel!"Die Erwachsenen wurden durch Rons Ruf aufgeschreckt und starrten kurz zu der kleinen Gruppe an der Tür. Dann sprangen sie praktisch hinüber in ihrer Hast. Harrys kurzer Blick zu den drei feststeckenden Weasleys sagte ihm, dass es auch höchste Zeit wurde. Ginny war bis zum Hals versunken, von ihrem rechten Arm konnte man auch nur noch die Finger erkennen. Georges linke Körperhälfte war verschwunden. Fred war schon so weit eingesunken, dass das Silber über seinem Rücken floss, auch den Mund bedeckte und jeden Moment in seine Nase eindringen konnte. Harry wusste, auch ohne es zu sehen, dass in Freds Augen blanke Todesangst stand.
Dann wandte sich Harry wieder dem Sockel des Elsterfängers zu, der sich jetzt in Bills Händen befand. Der Rothaarige drehte das Ding hin und her, es flüchtig inspizierend. Er hob den Zauberstab, tippte den Holzklotz an und begann mit geschlossenen Augen leise vor sich hinzumurmeln. Dann drehte er sich um, Zauberstab ruhte immer noch am Sockel, den Blick jetzt auf die Falle gerichtet.
Die Silbermasse begann wild zu zucken und zu wallen. Große Tropfen lösten sich und fielen auf den Sockel zu. Auf dem Weg schrumpften sie zu einer minimalen Größe. Die riesige schwebende Silberkugel verkleinerte sich, während gleichzeitig auf dem Holzklotz eine winzige Kopie des monströsen Gebildes wuchs.
Schon nach kurzer Zeit taumelte George von der Kugel weg. Bald danach folgte ein hustender, keuchender Fred seinem Bruder. Ein Tröpfchen Silber hatte es geschafft in seine Nase einzudringen. Endlich zerstob auch der Rest des Elsterfängers zu silbernen Tropfen, die zu dem Sockel gesogen wurden, und Ginny fiel als letzte der drei zu Boden.
Sobald ihre Kinder sich aus der Falle lösten, sammelte sie Mrs Weasley ein und drückte sie ganz fest an sich. „Oh, bei Merlin. George, Fred, Ginny! Geht es euch auch gut? Fehlt euch nichts? Bin ich froh, dass ich euch wieder habe."
Ginny klammerte sich schluchzend an ihre Mutter und auch die Zwillinge sahen mehr als nur etwas mitgenommen aus. Ron war zu seinen Geschwistern gestürzt und umarmte jedes von ihnen.
Harry und Hermine schauten sich an und atmeten erleichtert auf, dann betrachteten sie den Elsterfänger in Bills Händen. Es war ein Briefbeschwerer. Eine gerade mal kinderfaustgroße silberne, wunderschön gravierte und unschuldig glitzernde Kugel ruhte auf dem Holzklötzchen. Harry las jetzt die Inschrift auf der Plakette. „Für dich. Von einem Freund"stand dort.
Mr Green bemerkte den Blick des Jugendlichen. „Makaber, nicht wahr?" meinte er leise. Seine grauen Augen blickten düster. Er drehte sich zu Bill um. „Soll ich mich um dieses Ding kümmern, Bill?"
„Ja, Darius, das wäre nett von dir. Ich bin eher an ägyptische Fallen gewohnt."
Bills Tonfall war verlegen und erleichtert.
„Schon gut. Wenn es meine Geschwister wären, hätte ich mich auch aufgeregt", winkte Green ab.
Mrs Jones unterbrach die Unterhaltung der zwei Zauberer. „Braucht ihr uns hier noch? Wenn nicht, dann schaffen wir erst mal alle in die Küche runter."
„Wir sollten am besten erst mal alle von hier verschwinden", meinte Green und bedachte den Briefbeschwerer in seiner Hand mit einem sehr unleidigen Blick. Er zog seinen Zauberstab und schwang ihn in einer verschlungenen Bewegung über den Elsterfänger.
„Objectum stasis."
Eine matte Haut legte sich über die glänzende Oberfläche. Es wirkte wie grauer Wasserdunst, der sich nicht wegwischen ließ. Der blonde Zauberer ließ die Falle in seiner Robe verschwinden. „Für die nächste Zeit ist der Fänger blockiert und lässt sich nicht mehr auslösen."Damit ließ er die anderen stehen und verließ das Zimmer.
Mrs Weasley, die Darius Green einen ziemlich dunklen Blick zugeworfen hatte, zog schob und drängte Ginny und die Zwillinge aus dem Raum die Treppe hinunter. Die anderen zögerten nicht lange und folgten ihnen.
So, wer jetzt meint, das wäre langweilig gewesen, dann weiß ich wirklich nicht mehr
(kopfschüttel) ich habe Hermines Erklärungen fünf-, sechsmal umgeschrieben, bis ich einigermaßen damit zufrieden war. Ist wirklich nicht so einfach wie man meinen möchte.
Egal, wer was dazu loswerden will... da unten gibt es einen Knopf, auf dem steht "submit review"...
Thaia
