"An ocean lies between us,
Sufferings are constant, we never see.
Behind our sanctuary,
Sanctuary, walls so easy to breathe."
„Eigentlich sollte ich ja so nervös wie du aussehen, und nicht umgekehrt. Schließlich lerne ich heute, nunja, zwei meiner neuen Schüler kennen." lächelte Kakashi und setzte sich gelassen auf die Mauer auf dem Dach. Das stimmte, ich war viel nervöser als Kakashi, ich konnte es gar nicht erwarten Kakashis Schüler willkommen zu heißen. Vor allem wollte ich an Sasukes ersten Prüfungstag dabei sein, ich war mir sicher, er würde es schaffen. Kakashi habe ich schließlich gezwungen mich heute zu seiner ersten Stunde als Sensei mitzunehmen. Und dabei war ich ein völliger Nebencharakter, dessen Anwesenheit heute gleichgültig war. „Da sind sie ja." flüsterte Kakashi und schob seine Maske zurecht. Er wirkte leicht gelangweilt und ich wusste, dass er fremden Menschen bei den ersten Begegnungen eher misstraute. Ich räusperte mich, blickte nach vorne und brachte nur schwer ein Lächeln hervor. Es waren Naruto, Sasuke und ein rosahaariges Mädchen, die ihre Augen nicht von Sasuke lassen konnte. Naruto zuckte bei meinem Anblick zusammen und zeigte schon von weitem aufgeregt mit dem Zeigefinger auf mich: „Amaya! Wir haben zwei Senseis!" „Da hast du dir ja schon einen neuen Freund gemacht." grinste Kakashi leicht und bat seine neuen Schülern Platz zu nehmen. „Hallo ihr drei. Ich heiße euch willkommen zu meiner Prüfung und der Prüfung, die auch wichtig für euch sein könnte. Aller erst möchte ich, dass ihr euch vorstellt. Also erzählt etwas über Sachen, die ihr mögt oder hasst, eure Träume für die Zukunft, Hobbys und so..." Sasuke wirkte etwas verwirrt, aber Naruto schnitt ihm das Wort ab: „Stellen Sie sich zuerst vor, Sensei! Dann folgen wir das Beispiel." Kakashi seufzte und verschränkte die Arme vor der Brust: „Nun gut, ich heiße Kakashi Hatake, Sachen die ich mag und Sachen die ich hasse... ich finde nicht, dass ihr das erfahren müsstet. Meine Träume für die Zukunft... habe nicht wirklich je darüber nach gedacht...und meine Hobbys? Ich habe viele Hobbys..." Das Mädchen flüsterte genervt etwas in Narutos Ohr und ich musste lächeln, guckte alle drei aber trotzdem etwas mitleidig an. Kakashi wird seine Schüler bis zum letzten Tag des Trainings prüfen und auf die Probe stellen. Er würde wollen, dass sie als Team funktionieren und lernen, was es wirklich ist Ninja zu sein. „Gut, jetzt seit ihr dran. Du da ganz rechts, du darfst anfangen." Kakashi lehnte nun in der gleichen Position neben mir und studierte Narutos Verhalten. „Ich bin Naruto Uzumaki. Ich mag Nudelsuppe am meisten, die die mir Sesnsei Iruka aus den Ichirakus immer bestellt. Was ist nicht mag, ist die Instant Nudelsuppe, bei der man immer 3min. warten muss bis man das Wasser aufgegossen hat, die drei schrecklichsten Minuten meines Lebens. Mein Hobby ist verschiedene Arten von Nudeln zu essen und sie zu vergleichen. Und mein Traum für die Zukunft ist es der beste Hokage zu werden den es jemals gab!" Ich grinste und stupste Kakashi unauffällig an, der darauf nur ein Seufzen von sich gab: „Der Nächste." „Sakura Haruno. Und was ich mag ist...eh...ich meine ich stehe auf... was ich sagen wollte mein Hobby ist...ehmmm. Und mein Traum für die Zukunft...hihihi.." Ich hatte ihre Blicke auf Sasuke schon lange bemerkt, sie bekam ja gar keinen Laut mehr aus sich heraus... Sasuke mein Kleiner... „Nun, gibt es auch etwas was du nicht magst Sakura?" „Naruto!" Ich fing an zu lachen und schüttelte ungläubig meinen Kopf. Naruto blickte mich nur verärgert aus den Augenwinkeln an und verdrehte die Augen. „Der Nächste." Ich schluckte, Sasuke... ich hatte ihn aus den Augen verloren, es schien mir noch wie vor Jahren. „Mein Name ist Sasuke Uchiha. Ich mag vieles nicht, und es gibt nur weniges was ich mag." Sein Blick glitt kurz zu mir, dann wieder zurück. „Ich habe keinen Traum für die Zukunft, sondern einen Plan, und den werde ich definitiv auch umsetzten. Ich werde meine Familie wieder zusammen führen und mich an einer ganz bestimmten Person rächen..." Sasuke, nein. Er mied meine Blicke und schien entschlossen zu sein. Kakashi räusperte sich kurz und zog mich zu ihm hin, um meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten. Ich schaute Sasuke nur unfassbar an, er würde ihn niemals besiegen können, er würde umkommen... „Nun denn, ich habe heute jemanden mitgebracht..." „Ist das Ihre Freundin Sensei?" strahlte Sakura und lächelte uns mit einem breiten Grinsen an. Kakashis Wangen färbten sich sofort rot und er hob beschwichtigend seine Hände: „Ehrm, nein. Das ist eine sehr gute Freundin von mir, willst du dich selbst vorstellen?" Ich brach den Blickkontakt zu Sasuke abrupt ab: „Natürlich. Hey zusammen, ich bin Amaya Ootsutsuki, ich bin bei der Anbu unter den Namen Cayenne bekannt..." „Sie sind bei der Anbu?! Dann sind Sie ja stärker als Kakashi Sensei! Jetzt haben wir zwei Senseis!" freute sich Sakura zu früh und klatschte sich in die Hände. Bei dieser Bemerkung lächelte ich schwach: „Oh Gott! Natürlich bin ich keineswegs stärker als Kakashi, er bleibt immer mein Senpai, ne?" „Nunja, Amaya hat da ein paar ziemlich coole Kräfte und Techniken, besonders gut beherrscht sie die Nin Jutsus und eine Menge verschiedener Elemente." Kakashi lächelte, während er seine Augen geschlossen hielt. „Also... ich bin auch nicht euer Sensei, das ist allein Kakashi. Ich bin heute nur hier um euch alle willkommen zu heißen und..." Sasuke viel Glück zu wünschen... „Ehm, und aufzupassen, dass Kakashi euch nicht zu sehr überfordert. Nun ja, ich mag Pakkun sehr gerne, liebe es in den Pubs zu gehen und ja... halt etwas zu trinken... vor allem aber mag ich es bei meiner Familie und meinen Freunden zu sein..." Sasuke hatte seinen Kopf immer noch geneigt, er blickte nicht hoch. „Ja also... was ich nicht mag... nun da gibt es vieles. Ich mag keine Menschen die anderen Menschen weh tun wollen, ich mag keinen Nebel und ich hasse Schmerzen, sowie Schmerztabletten zu nehmen und meine Sinne damit zu betrüben. Ach, und ich mag auch keine Kriminelle oder Menschen die ihr Wohl vor das Wohl ihrer Freunde stellen. Nun, mein Traum für die Zukunft ist es..." Ich schluckte, bemerkte die neugierigen Blicke von Naruto und Sakura und mied die mitleidigen Blicke von Sasuke und Kakashi: „...ist es unter allen Umständen eine Person zu finden und diese zur Rede zu stellen, egal was es mich kosten würde, einschließlich..." Ich holte tief Luft und sah hoch: „Einschließlich meines Lebens."
