Evelin-heart: Danke :-) Erst tut mir wirklich leid, dass ich erneut so lange gebraucht habe, aber ich habe leider wirklich nur noch wenig Zeit... :-( Ja, endlich kommt Harry in die Gänge :-D Ich kann kaum glauben, wie lange ich dafür gebraucht habe...

Hermine Jane Potter: ^^ Dann kannst du dich ja jetzt wieder freuen :-D Unglaublich, dass ich es endlich geschafft habe, das neue Chap zu posten, nicht? Ich kann es selbst auch nicht fassen. Aber ich habe im Moment einfach kaum noch Zeit und hoffe, dass ihr trotz allem meiner Story treu bleibt. Nicht mir , aber meiner Story... Ja, unser Harry tritt endlich in Aktion. Kaum zu glauben, wie langer er gebraucht hat ^^ Hmmm... was dein Wunsch angeht... Vielleicht geht er ja in Erfüllung? Vielleicht schon im nächsten Kapitel...? :-D danke für den Kuchen und weil ich diese Woche Geburtstag hatte, geb ich ganz schnell mal ebenfalls ein Stück rüber. Lass es dir schmecken ;-)

Jenna Gibbs: Danke :-) Das freut mich immer zu hören. Aber der Dank gebührt nicht mir sondern dir und all die anderen die diese Story lesen und ihr treu bleiben. Denn ohne euch, würde sie ganz bestimmt nicht existieren. Also ein ganz großes Dankeschön zurück.


Was beim letzten Mal geschah...

"Es ist schön.", sagte Angelina plötzlich und wandte ihre Augen wieder zur Brünetten.

"Was?", wollte Hermine verwirrt wissen.

"Das du bei Fred bist. Er braucht dich, Hermine, vielleicht mehr als du es jemals glauben wirst."

Hermine senkte den Blick und dachte eine Weile über Angelinas Worte nach. "Weißt du, ich brauche ihn auch mehr, als ich ihm jemals gesagt habe. Er ist mein Fels. Und ich könnte nicht weiterleben, wenn er zerbrechen würde."

Angelina lächelte und nickte. "Ich weiß genau was du meinst. Dasselbe habe ich mit George."

Und dann plötzlich brach der Genannte aus seiner Trance und rannte auf seinen Zwilling zu, um ihn in eine knochenbrechende Umarmung zu ziehen. "Merlin, Fred.", hauchte er und nahm seinen Zwilling noch fester in die Arme. "Ich könnte niemals ohne dich Leben. Und es wird mir niemals egal sein, was mit dir ist. Das musst du doch wissen."

Fred lachte erleichtert und entfernte sich ein wenig von George.

"Es tut mir leid.", hauchte der andere dann schließlich auch und beide lächelten.


Chapter 13

"Ginny!", brüllte Harry, als er die Tür hereinkam und seinen Schlüssel auf die kleine Kommode rechts von ihm warf. Das Gespräch mit Ron hatte ihn rasender gemacht, wie er es seit Voldemorts Zeiten nicht mehr gewesen war.

"In der Küche, Schatz.", rief seine Frau zurück. Nicht ahnend in welcher Gemütsverfassung ihr Mann war. Und irgendwie tat sie ihm bereits jetzt schon leid. Er wusste, er könnte seine Wut auch bei Ginny nicht zurückhalten. Er sah bereits jetzt diese blauen Augen, die so verletzt und traurig in seine sahen, die Tränen, die sich in ihnen sammelten und das leichte zittern ihrer Lippe. Und als er die Küche betrat und Ginny am Herd erblickte, ihre Wange von der Hitze ein wenig errötet, machte sein Herz einen Satz. Merlin, er liebte diese Frau. Aber er hasste es, wenn sie Geheimnisse hatten. Er hatte in seinem Leben genug davon gehabt.

Die Rothaarige wandte ihren Blick zu ihrem Mann und ein warmes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Die blauen Augen vor ihm leuchteten heller als Sterne. "Harry...", grüßte sie ihn.

Und obwohl er noch vor einer Sekunde sauer auf sie gewesen war, konnte er nichts anderes, als zu ihr herüber zu treten und sie zu küssen. Er hatte damals lange genug warten müssen, bis er es endlich hatte tun können und heute würde ihn nichts mehr davon abhalten, wenn er es wollte. Naja, nichts und niemand außer Ginny selbst.

"Alles okay, Harry?", wollte sie leise wissen, als er sich von ihr entfernte. Ein besorgter Ausdruck hatte sich auf ihr Gesicht geschlichen.

Er lächelte nur und schüttelte den Kopf. "Es ist nichts." Er konnte einfach nicht wütend auf sie sein. Sie wollte nichts anderes als ihre gemeinsame beste Freundin zu helfen.

"Sag mir nicht, es ist nichts.", sagte sie plötzlich wütend und stemmte ihre Hände in die Hüfte, in einer hielt sie immer noch den Kochlöffel. Godric, es waren Momente wie diesen, in denen sie mehr als jemals zuvor wie Molly aussah. Doch dann seufzte sie und schüttelte den Kopf. Sie wusste es hatte keinen Sinn, ihn zu eine Antwort zu drängen. Er würde von alleine mit ihr reden, wenn er wollte. "Wie war dein Gespräch mit Ron?", wollte sie also schließlich wissen und wandte sich wieder den Kochtöpfen zu, ohne zu ahnen, dass sie mit ihrer Frage ins Schwarze getroffen hatte.

Harry ließ sich auf einen Stuhl am Tisch nieder und sah ihr einen Moment beim kochen zu. Es war ein Wunder, dass er so ruhig blieb, aber das hatte sie schon immer geschafft. Sie war der Teil seines Lebens, der ihn nicht wahnsinnig werden ließ. Sein Fels. Das Ying zu seinem Yang. "Ginny, was hat dir Hermine erzählt?", wollte er also schließlich wissen.

Wie auf Kommando versteifte sich die junge Frau am Herd und schloss die Augen. Sie wussten beide, dass sie nichts lieber wollte, als ihm die Wahrheit zu sagen, weil sie wusste, dass er helfen konnte. Das konnte er immer. "Ich weiß nicht, was du meinst.", hauchte sie dann trotzdem und senkte den Kopf.

Harry biss seine Zähne zusammen und schloss einen Moment selbst die Augen, um die plötzlich auftretende Wut zu kontrollieren. Er war nie besonders gut darin gewesen. "Du weißt genau, was ich meine.", knurrte er daher und Ginny wirbelte erschrocken herum. Ihre wunderschönen Augen vor Schock weit.

"Selbst dann, kann ich es dir nicht sagen, Harry.", flüsterte sie. Ihre Stimme trotz allem sanft wie immer. Sie verstand ihn. Beide wussten, dass er es nicht so meinte. Beide wussten, dass er sie über alles liebte und sie nie absichtlich verletzen würde. "Ich habe es Hermine versprochen."

Harry zog die Augenbrauen herausfordernd hoch. "Ach, du hast es ihr versprochen, ja?", wollte er sarkastisch wissen und breitete seine Arme aus, als er aufstand. "Du hast ihr versprochen, mich - ihren besten Freund und dein Ehemann - anzulügen? Mich im Dunkeln zu lassen!", knurrte er und ging bedrohlich auf sie zu.

Und Ginny? Ginny hatte noch nie in ihrem Leben Angst vor Harry gehabt. Bis jetzt... "Harry..."

"Hast du überhaupt eine Ahnung, wie ich mich dabei fühle? Hermine ist nicht nur eine Freundin, Ginny. Sie ist meine Schwester! Und ich werde hier nicht länger rumsitzen und nichts tun!"

"Harry, bitte, beruhige dich!", flehte sie und griff nach seinen Händen, doch er schlug sie fort. Er wollte keine Berührung. Er wollte die Wahrheit. Und nein, er würde sich nicht beruhigen. Nicht bis das er wusste, was für ein Spiel alle spielten!

"Aber Nein, daran habt ihr gar nicht gedacht, nicht? Ihr habt nicht eine einzige Sekunde daran gedacht, wie es mir dabei geht! Wie es mir dabei geht, meiner Schwester dabei zuzusehen, wie sie immer mehr zerbricht!", fuhr Harry fort, ohne auf Ginny zu achten. Beim letzten Satz, schlug er die Schüssel von der Ablage. Er hatte genug! Wieso behandelte man ihn immer wie ein Kind, dass nichts mitbekommen dürfte? Wieso ließ man ihn immer im Dunkeln? Sein ganzes Leben ging das schon und er hatte die Nase voll. Nicht noch einen Tag länger! Das schwor er sich.

Ginny zuckte zusammen, als die Schüssel auf den Boden aufschlug und in tausende kleine Teile zerbrach. Sie hatte ihn noch nie so wütend erlebt. "Sie will doch nur nicht, dass du dir Sorgen um sie machst!", schrie sie, aus Angst ihn ansonsten nicht mehr erreichen zu können. Was war nur mit Ron vorgefallen? Am Morgen war noch alles in Ordnung gewesen.

"Ich soll mir keine Sorgen machen?", schrie er zurück und schnaubte. "Zu spät. Viel zu spät. Ihr beide wisst ganz genau, dass ich mir so nur noch mehr Sorgen mache!"

"Harry, bitte.", flehte Ginny und nahm sein Gesicht in ihre Hände. Seine grünen Augen blitzten sie wütend an, aber unter dieser Wut erkannte Ginny etwas, was ihn noch viel mehr belastete. Die Angst um seine beste Freundin, um seine Schwester. Die Verzweiflung nicht helfen zu können. Die Sorge um Hermine, weil er nicht wusste, was geschah.

Und dieses Mal, als Ginny ihn berührte, entzog er sich ihr nicht. Er spürte, wie die Wut langsam aus ihm heraus wich, desto länger er in ihre leuchtenden Augen sah. Die Augen, die er so sehr liebte. Irgendwann wurde die Scham über das, was er gerade getan hatte zu groß und er schloss seine Augen. Nicht im Stande dazu, noch länger in die seiner Frau zu sehen. Er holte tief Luft und ließ sich schließlich in ihre Arme fallen, die sich ganz automatisch um seinen Torso gelegt hatten. Eine Zeit sagte keiner der beiden etwas. Er war viel zu beschämt, als das er sie ansehen konnte und sie wusste, dass er nur jemanden brauchte, der ihn hielt. Sein ganzes Leben lang hatte er so jemanden gebraucht. Und irgendwann war sie genau die Person für ihn geworden. Die erste und letzte. Das hoffte sie zumindest. Das hofften beide.

Ihre recht Hand fand ihren Weg in sein Haar und kraulten ihn. "Ich liebe dich, Gin.", hauchte er und drückte sie noch enger an sich.

Sie lächelte leicht und drehte ihren Kopf ein wenig, um ihn auf die Wange zu küssen. "Ich liebe dich auch."

Sie hörte ihn laut ausatmen, als hätte er die Luft angehalten. "Es tut mir leid.", sagte er leise, als er sich von ihr entfernte.

"Ich weiß.", gab sie mit einem Lächeln zu und legte ihm eine Hand auf die Wange. "Ist schon in Ordnung." Dann holte sie tief Luft und griff nach seinen Händen. "Ich habe Hermine versprochen niemandem von dem, was passiert ist, zu erzählen. Aber ich denke, ich kann es im groben zusammen fassen, ohne genau zu werden. Den Rest musst du mit Hermine besprechen. Reicht das?", wollte sie sanft wissen und Harry nickte langsam. Es war besser als nichts. Und im Moment gab er sich mit allem zu Frieden, was er bekommen konnte.

"Es ist Ron, Harry.", gab Ginny zu und führte ihn ins Wohnzimmer und zur Couch, nachdem sie den Herd ausgeschaltet hatte. Das Essen konnte warten.
Harry biss seine Zähne zusammen und verspannte sich. Also doch Ron!

"Ich kann dir nicht sagen, was er tut oder getan hat, aber es war schlimm, Harry. Mehr als das. Es ist ein Wunder, dass Hermine nicht ganz zerbrochen ist. Fred und George wissen darüber Bescheid, weil Fred Ron bei einer Sache erwischt hat. Aber seitdem geht es ihr wieder ein bisschen besser. Fred und George kümmern sich um sie und lassen Ron nicht einmal in die Nähe von Hermine. Der Grund, warum sie es niemandem gesagt hast ist ganz einfach der, dass sie Angst hat, unsere Familie und deine Freundschaft zu Ron zu zerstören. "

Harry schluckte hart und schloss die Augen. Sein bester Freund also. Er war so dumm. Wieso hatte er es nicht früher gesehen?

"Sie liebt dich so sehr, dass sie dir keine weiteren Schmerzen zufügen will, Harry. Denn genau das wird passieren, wenn du dich mit Ron streitest. Und wir beide wissen, dass du es tun wirst, nicht wahr?", wollte sie sanft wissen und spielt mit seiner Hand in ihren.

"Was verlangt ihr denn von mir? Sicher... Ich weiß noch nicht, was es war, aber ich bin mir sicher, dass es grauenhaft sein muss. Hermine hat schon so viel erlebt und... Ich liebe sie für all das, was sie für mich getan hat und mehr... Und zu sehen, wie mein bester Freund - ihr Mann - sie zerbricht..." Irgendwie hatte er die Fähigkeit ganze Sätze zu sprechen verloren. Nie hatte er gedacht, dass es einmal so weit kommen konnte.

"Ich verstehe dich. Ich will auch nichts mehr als alles andere und in allem was du tust, sei sicher, dass ich hinter dir stehe. Auch wenn Ronald mein Bruder ist. Aber über den Rest musst du mit Hermine sprechen. Nicht mit mir, nicht mit Fred oder George, sondern mit ihr."

Harry nickte nur und legte seinen Kopf gegen die Rückenlehne der Couch. "Wird sie überhaupt mit mir reden?", wollte er schließlich wissen.

Ginnys Augen wurden noch sanfter, wenn es überhaupt noch ging. "Das wird sie, glaub mir. Trotz allem, was mit Fred und ihr ist, Harry. Du bist immer noch die Person in ihrem Leben, der sie am meisten vertraut."

"Wenn das so ist, warum ist sie nicht zu mir gekommen?", wollte er wütend wissen.

"Weil sie Angst hatte, Harry. Und wäre es nicht wegen Fred, der Ron erwischt hätte, würde es niemand von uns wissen. Da bin ich mir sicher."

"Ich habe nur...", begann Harry und nahm dann seine Brille ab, strich sich mit müden Bewegungen über die Augen und versuchte das zurückzuhalten, was hinter seinen geschlossenen Lidern brannte. "Ich mache mir nur Sorgen um sie. Ich liebe sie und will nicht, dass ihr etwas passiert... Ich... will sie doch nur beschützen."

Ginny lächelte traurig und strich sich ihre Tränen aus dem Gesicht, die beim Bild ihres Mannes aufgetreten waren. "Ich weiß. Aber du musst mir versprechen, dass du es niemandem weiter erzählst, hörst du?", sagte sie.

Er holte tief Luft und öffnete wieder seine Augen, um ihre einen Moment länger festzuhalten und nickte dann. "Sicher."

Ginny lächelte wieder, hob seine Hand zu ihrem Mund und küsste den Rücken. "Danke. Ich liebe dich."

XxX

"'Abt ihr auch dieses Gefü'l als würde etwas nischt stimmen?", wollte Fleur wissen, als sie alle im Garten saßen. "Isch meine, isch kenne alle drei nischt so gut, aber..."

"Ich weiß, was du meinst.", sagte Charlie und sah in den Himmel. "Aber was auch immer es ist, ich bin sicher, sie können es klären. Immerhin sind sie das Goldene Trio."

"Und was ist, wenn sie es dieses Mal nicht klären können?", wollte Bill wissen und sah seinen Bruder herausfordernd an. "Davon abgesehen, habe ich dieses merkwürdige Gefühl, dass Ron hinter all diesen Dingen steckt."

"Als 'Arry von dem Feuerkelch auserwählt wurde, um am Trimagischen Turnier teilzunehmen, war Ron wie ausgewechselt.", sagte Fleur und ihre Augen verloren den Fokus, als wäre sie in einer anderen Welt. "Isch weiß noch, wie die beiden gestritten 'aben. Er war wie ausgewechselt. Und dann, als 'Ermine mit Victor zum Ball gekommen ist... Er 'at einen riesigen Aufstand gemacht. Die Arme ist am Abend weinend zusammengebrochen.", erklärte Fleur und sah dann in die Runde. "Isch meine nur, dass man Ron beide Male kaum wiedererkannt 'at."

"Kinder, bitte. Wir reden hier über Ron. Er liebt unsere Hermine über alles.", sagte Molly tadelnd. Nein, sie konnte einfach nicht glauben, dass ihr kleiner Junge die feurige Brünette gebrochen hat.

"Bitte, Molly, isch 'aber 'Ermine gesehen.", sagte Fleur und hob herausfordernd eine Augenbraue. "Sie ist praktisch vor Rons Berührung zurückgeschreckt. Sie 'atte Angst vor ihm. Auch Fred 'at es bemerkt und wenn ihr misch fragt, weiß er, was los ist. Und bestimmt auch Ginny und Goerge. Deswegen fehlen sie."

"Aber wieso nicht Harry? Wieso weiß er von nichts?", wollte Percy wissen und rückte seine Brille zurecht. "So viel wie wir wissen sind die beiden praktisch Geschwister und bis jetzt konnte man sie nicht trennen. Jeder hat alles vom anderen gewusst, warum also jetzt mit den Geheimnissen anfangen?"

"Weil sie 'Arry liebt und sie will ihm nischt noch mehr verletzten, als er es in seiner Vergangenheit schon wurde. Ron ist sein bester Freund, Percy. Was meinst du, wie 'Arry reagieren würde, wenn er es 'erausfände?" , erklärte Fleur, als wäre es das logischste auf der Welt.

"Fleur hat da einen Punkt.", gab Bill zu und legte einen Arm um seine Frau. "Und uns erzählt sie nichts, weil wir Rons Familie sind."

"Moment Mal.", sagte Molly laut und stand auf. "Wir wissen nicht, ob Ron wirklich die Ursache für das merkwürdige Verhalten von ihnen ist und ich weigere mich so lange daran zu glauben, bis das ich einen eindeutigen Beweis habe." Wütend marschierte sie ins Haus.

XxX

"Du hast das also alles mitbekommen?", wollte George wissen, als sie alle auf dem Sofa in der Wohnung überm Laden saßen.

Hermine nickte und stellte das Bild, im nun wieder ganzen Bilderrahmen, an seinen ursprünglichen Platz. "Du bist an mir vorbei gestürmt. Merkwürdig, dass du mich nicht gesehen hast.", erklärte sie leise.

"Na ja, wenigstens bist du gekommen.", sagte George und zwinkerte Fred zu. "Hab dir doch gesagt, dass ihr beide nicht ohne einander könnt."
Fred verdrehte die Augen und warf ein Kissen nach seinem Zwilling. "Halt den Mund, George."

"Es ist schön, euch beide wieder zusammen zu sehen.", sagte Hermine und legte lächelnd ihren Kopf schief. "Ich könnte es mir nicht vorstellen, wenn ihr beide Verstritten wärt."
George setzte dazu an etwas zu sagen, als plötzlich die Türe aufflog. Hermine konnte gar nicht so schnell gucken, wie Fred und George mit gezückten Zauberstäben vor ihr standen.

"Was willst du?", knurrte Fred und stellte sich in Angriffsposition.

"Lass sie in Ruhe und hau ab!", schrie George und tat es seinem Zwilling gleich

.
Dann lachte der Einbrecher und alle Farbe wich aus ihrem Gesicht. Ron. "Ihr wisst, was ich will.", knurrte er und Hermine sah trotz allem um die beiden Zwillinge herum und begegnete den braunen Augen. "Schöne Arbeit hast du geleistet, Schatz."

"Wovon redest du?", wollte sie wissen und suchte verzweifelt nach ihrem Zauberstab. Wo war er? Und dann vielen ihre Augen auf die kleine Kommode neben Ron. Merlin, wie blöd sie doch war. Hatte sie nichts aus dem Krieg gelernt? Wieso ließ sie ihren Zauberstab überall liegen?

"Erst Fred, dann George, dann Ginny und vermutlich jetzt auch Harry...", zählte Ron auf. "Und dabei habe ich dir gesagt, dass du es niemandem sagen sollst! Ich habe dich gewarnt..."

"Was?", wollte sie wissen, doch bevor sie reagieren konnte, flogen George und Fred auf Seite und schlugen gegen die nächste Wand. Ohnmächtig fielen sie auf den Boden, nicht mehr in der Lage, sie jetzt noch zu beschützen.

Erschrocken über da, was Ron nun mit ihr machen würde, trat sie einige Schritte zurück. Sie hatte verloren.

XxX

"Oh, scheiße.", fluchte Harry und ließ Messer und Gabel fallen. Erschrocken über seinen plötzlichen Ausbruch sah Ginny mit weiten Augen zu ihm auf. Nur um die Panik und die Wut in seinem Gesicht zu sehen.

"Harry?", flüsterte sie, aus Angst was passieren könnte, wenn sie nur einen Ticken zu laut sprach. Irgendetwas war passiert.

"Scheiße.", fluchte er wieder und sprang auf.

"Harry, was ist denn los?", wollte sie wissen, als sie hinter ihm ins Wohnzimmer stürmte und seinen Arm ergriff.

"Ich habe es Ron gesagt.", murmelte er und suchte überall nach diesem verflixten Flohpulver.

"Was soll heißen, du hast es Ron gesagt?", wollte Ginny panisch wissen. Sie betete, dass er nicht das meinte, was sie dachte, dass er meinte. Das würde Hermine in unheimliche Gefahr bringen.

"Ich habe Ron gesagt, dass du Bescheid weißt und... er hat etwas gesagt, was mich... Ich habe zu viel zu ihm gesagt. Er weiß Bescheid.", rasselte Harry mit einem Luftzug hinunter. "Wo ist das scheiß Flohpulver."

"Wir haben keins mehr, Harry.", hauchte Ginny mit weiten Augen. "Wir müssen apparieren. Nein, du. Ich komme hinterher. ", sagte Ginny. "Du kommst direkt in den Hinterraum des Ladens. Von dort kommst du in die Wohnung. Nur du, Fred, George und Hermine kommen hinein. Nun mach schon, Harry. Ron könnte schon da sein!", schrie sie und Harry nickte, bevor er apparierte.


Was meint ihr? Wird Harry rechtzeitig kommen und Hermine retten können? Was wird Ginny in der Zwischenzeit tun? Und wird Hermines Geheimnis endlich für alle gelüftet?

Ihr wollt eine Antwort... ? Dann lest das nächste Kapitel...