Hallo! Ich wollte mal nachfragen, ob es hier jemanden gibt, der meine ff gerne verfolgt...ich hab noch kein einziges fb bekommen und das ist schon etwas deprimierend. Ich würde mich wirklich wirklich freuen, mal eine kleine Rückmeldung zu bekommen, um zu wissen, ob ich vll etwas verbessern kann, ob ihr Wünsche und Vorschläge habt...bitte? Traut euch nur. :)
aber jetzt geht es mal mit dem nächsten Teil weiter. Viel spaß!
Er war erschöpft, müde, wollte einfach nur noch seine Ruhe, etwas Entspannung. Vielleicht ein heißes Bad nehmen um wieder runter zu kommen. Das war es, was er jetzt brauchte. Gedanklich war er schon ganz wo anders, als er den Kamin betrat und zurück nach Hogwarts flohte. So war er auch umso mehr erschrocken, als er plötzlich seiner Schulsprecherkollegin gegenüberstand. Er hatte natürlich gewusst, dass es nicht gerade sicher war, das Flohnetzwerk zu benutzen, doch es war der leichteste und schnellste Weg, zurück in die Schule zu kommen, ohne viel Aufsehen zu erregen. Natürlich hatte er auch an Granger gedacht, welche ihn ohne weiteres erwischen könnte, aber die Bequemlichkeit hatte doch gesiegt. Und so stand er ihr nun gegenüber, sah ihre Wut im Gesicht, sah ihren Körper vor Zorn beben, wusste, dass sie jeden Moment explodieren würde. Wusste, dass er sich nun würde rechtfertigen müssen, doch wollte er einfach nur noch in sein Bett. Aber es sah so aus, als hätte er keine Wahl. Er machte einen großen Schritt nach vorne und trat aus dem Kamin.
„Was zur Hölle hast du dir dabei gedacht?" ihre stimme zitterte, klang angespannt. Jedoch vermied Hermione es, Draco anzubrüllen. „Du hast…" doch sie wurde von dem Blonden unterbrochen.
„Mach doch kein Drama daraus Granger." Lässig legte er seinen schweren Reiseumhang ab und warf ihn über einen der Sessel, welcher am nächsten vor dem Kamin stand.
„Kein…Ich soll…" Das durfte doch nicht wahr sein. Sie hatte ihn gerade dabei erwischt, wie er, Malfoyspross, Schüler und Todesser aus einem Kamin stieg, der überhaupt nicht am Flohnetzwerk angeschlossen sein dürfte und sie sollte sich nicht aufregen? Es war zu viel für sie. Am liebsten würde sie ihm auf der Stelle an die Gurgel springen. So arrogant wie er sie gerade ansah, sie wollte ihm am liebsten sein selbstgefälliges Grinsen aus dem Gesicht prügeln. „Ich soll mich nicht aufregen?" schrie sie „Du findest den Gedanken daran, dass sämtliche Todesser diese Schule stürmen können, bestimmt sehr amüsant. Aber weißt du was? Nicht mit mir. Du kommst dich bestimmt sehr erwachsen vor mit deinen kleinen Todesserfreunden, aber…"
„Was willst du dagegen machen Granger?" fauchte Malfoy und ging einen Schritt auf sie zu, doch Hermione wich nicht zurück. Sie war viel zu wütend, aufgebracht und rang laut nach Luft. „Willst du wieder zu Dumbledore rennen? So wie letztes Mal? Ja Granger, ich weiß darüber bescheid!"
„Ich hab kein Wort zu ihm gesagt!"
„Ja. Und das war auch dein Glück! Du solltest aufpassen und dein Vorlautes Mundwerk halten. Denn du hast hier gar nichts zu sagen." Draco wurde immer wütender. Was bildete sie sich überhaupt ein? Ständig musste sie sich in Angelegenheiten einmischen, die sie nichts angingen. Wohlmöglich hatte sie Todessehnsucht.
„Ah! War ja klar, dass das wieder kommt! Das kleine Schlammblut hat nichts zu melden. Sie ist es ja nicht einmal wert, einen Zauberstab zu besitzen. Wir, die Reinblüter haben das sagen! Allen voran die Todesser!" Sie hatte so gut wie möglich versucht, ihre Stimme arrogant klingen zu lassen, doch ihr Zittern hatte sie trotzdem nicht verbergen können.
Malfoy hatte sich schon halb umgedreht, wollte fliehen um endlich seine Ruhe zu haben, doch Hermione sprach weiter. Ruhiger als zu vor und er konnte so etwas wie Überlegenheit in ihrer Stimme hören.
„Aber Malfoy, hast du dich schon einmal gefragt, wieso IHR es seid, die sich verstecken müssen? Warum IHR euch fürchten müsst, entdeckt zu werden? Warum trägst du nur noch langärmlige Hemden? Warum trägst du das Mal nicht mit STOLZ und WÜRDE und zeigst allen, wie überaus mächtig und stolz du bist? Wovor hast du Angst? Wenn du doch soo überzeugt davon bist, für das Richtige einzutreten, warum versteckst du es?"
„Hör auf!" Malfoys Stimme zitterte und er musste sich zwingen, seinen Zauberstab in seiner Hosentasche zu lassen um nicht sofort einen Fluch auf die Hexe vor ihm zu schicken.
„Hast du dich schon mal gefragt, wie es möglich sein soll, Magie zu stehlen? Glaubst du wirklich alles, was man dir erz…"
„Ich sagte du sollst aufhören!" er schrie. Schrie sie an, denn er wollte das nicht hören. Wollte nicht darüber nachdenken müssen. Am liebsten hätte er ihr ins Gesicht geschrien, dass er bereits versucht hatte, das Mal aus seinem Arm zu brennen, es jedoch nicht geklappt hatte, dass nicht einmal eine Narbe zurückgeblieben war.
„Du willst die Wahrheit doch gar nicht hören Malfoy. Für dich ist einzig und allein wichtig, Macht zu besitzen. Aber du wirst untergehen. Ihr alle werdet untergehen und was hat es dir dann gebracht? Für dich ist das doch alles nur ein Spiel. Und wenn es ernst wird, versteckst du dich doch hinter Mami und Papi und…"
„Rede nicht über Dinge, von denen du keine Ahnung hast! Du denkst du weißt über alles bescheid? Da hast du dich aber gewaltig getäuscht. Nicht alles was glänzt, ist Gold!"
„Ohhh willst du jetzt vielleicht damit andeuten, dass du das alles gar nicht wolltest?" Hermione schüttelte nur den Kopf.
„ICH HATTE KEINE WAHL!" Draco atmete heftig ein und aus. So laut wollte er eigentlich nicht schreien, doch er konnte es einfach nicht mehr kontrollieren. Er starrte die Hexe vor ihm an und sie starrte genauso zurück. Beide brodelten und waren auf 180.
„Ja. Das ist dann die Standardausrede. Ich hatte keine Wahl! Jeder hat eine Wahl Malfoy. Du warst nur zu feige dich dagegen zu entscheiden."
„Tja. Hätte ich es nicht getan, würde ich nicht mehr hier stehen!"
„Lieber würde ich STERBEN als meine Seele zu verkaufen!" schrie Hermione.
„Ach ja? Und kannst du das mit Sicherheit sagen?" In Dracos Inneren brodelte es erneut. Sie hatte doch überhaupt keine Ahnung.
Hermiones Herz raste und auch ihr Atem hatte sich immer noch nicht beruhigt. Sie war so damit beschäftigt, Malfoy zu kontern, dass sie gar nicht merkte, wie sich ihre Hände immer wieder zu Fäusten ballten. Dabei schnitten ihre Fingernägel ins Fleisch und hinterließen weise, Halbmondförmige Male. Ihr Hirn arbeitete auf Hochtouren. Natürlich würde sie lieber sterben. Sie würde wenn nötig für ihre Freunde und Familie sterben, nur um sie in Sicherheit zu wissen. Und sie würde sich für jeden schwächeren Mensch oder jede schwächere Kreatur einsetzten, komme was wolle. Natürlich würde sie lieber sterben, als für IHN höchst persönlich zu arbeiten, sein Sklave zu sein. Natürlich…es stand außer Frage…es gab keine andere Antwort darauf…Aber was, wenn sie in seiner Situation wäre? Klar, er hasste Muggelgeborene, er hasste Dumbledore und er prahlte regelrecht mit seiner Herkunft, aber was wenn sie, genau wie er in einer Todesserfamilie aufwachsen würde, was wenn sie niemanden hätte, der ihr das alles ausreden würde? Was wenn ein Nein als Antwort nicht akzeptiert werden würde? Was wenn ein Nein als Antwort, stundenlange Folter und schlussendlich den Tod mit sich bringen würde? Was, wenn sie ganz alleine wäre und sie sich innerhalb einer Sekunde entscheiden müsste?
Hermione schluckte hart. „Ich…denke nicht…" ihre Stimme war leise, klang leicht erstickt und doch konnte Malfoy sie hören. Zittrig strich sich die Hexe ihre widerspenstigen Haare aus dem Gesicht, ließ sich in einen der Sessel sinken und trat ihre Schuhe von sich. Sie war verwundert, dass der blonde Junge immer noch da stand und nicht schon längst geflüchtet war, oder ihr einen Fluch aufgehalst hatte, denn sie könnte schwören gesehen zu haben, wie seine Hand einige Male in Richtung Zauberstab gezuckt war. Doch noch mehr verwunderte es sie, dass er sich plötzlich neben sie, auf die Couch setzte.
Es war gespenstisch still im Gemeinschaftsraum. Einzig das leise Prasseln des Feuers, in welches Hermione und Draco starrten, war zu hören.
„Dumbledore…er…weiß davon." Draco hatte leise gesprochen und deutete mit seinem Kopf in Richtung Kamin.
Ruckartig hob Hermione ihren Kopf und blickte auf. „Was? ...ich…versteh' nicht…"
„Er hat den Kamin am Flohnetzwerk angeschlossen…ich…es war nicht meine Idee…ich wusste Anfangs überhaupt nichts davon."
„Du meinst…Dumbledore? ...Wieso geht er dieses Risiko ein? Ich meine warum…" Hermione musste sich sehr anstrengen, um nicht erneut laut zu werden.
„Falls es dich beruhigt,…" unterbrach Malfoy sie, „…nur ich bin in der Lage, den Kamin auch tatsächlich zu benutzen…also…besteht auch keinerlei Gefahr…"
„Oh dem Himmel sei Dank!" Hermione atmete laut aus. Wie hatte sie auch nur annehmen können, Dumbledore würde der Schule einer solchen Gefahr aussetzen? „Aber…wieso erzählst du mir…das jetzt doch?" Sie blickte ihn an, kurz in die Augen, ehe Malfoy seinen Blick abwandte und wieder in die Flammen starrte.
„Granger…wir sind zwei erwachsene Menschen…und hättest du mich nicht gleich angebrüllt, hättest du es schon viel früher erfahren, denn ich habe keine Lust, auch noch hier Stress zu haben. Und glaub mir, ich kann dich zwar noch immer nicht leiden, aber das rechtfertigt noch lange nicht, Jemanden anzugreifen."
„Und…was rechtfertigt es deiner Meinung nach, Jemanden anzugreifen…oder zu töten?" Hermione rechnete damit, so etwas wie „Muggel oder Schlammblüter zu sein" zu hören, doch war sie völlig überrascht, als Malfoy ihr antwortete.
„Das…muss ich noch herausfinden." Er stand auf und griff nach seinem schweren Reiseumhang, wollte damit in seinem Schlafsaal verschwinden, doch Hermione hielt ihn auf.
„Du…hast mich zum Nachdenken gebracht…" Malfoy drehte sich zu der Hexe, welche nun ihre Beine an den Körper gezogen und sie umschlungen hatte.
„…ich meine darüber…ob ich mich anders entschieden hätte und…ich denke das hätte ich nicht…an deiner Stelle…ich kann nur vermuten in welcher Situation du warst aber…ich hätte mich gleich entschieden…" sie schluckte, strich sich nervös eine verirrte Locke aus dem Gesicht und wartete, ob Malfoy ihr antworten würde. Doch das tat er nicht. Er sah sie einfach nur an, also sprach sie weiter: „und darüber…wieso sich Menschen so entscheiden, wie sie es eben…tun…weißt du, immer heißt es nur…er ist zu einem Todesser geworden…er ist böse…eines Tages musste es ja so kommen, ich hab das vorhergesehen…ich hätte mich für den Tod entschieden! …Aber…Niemand hiterfragt die Entscheidungen Anderer, sie werden nur beurteilt…kritisiert und Niemandem interessiert es eigentlich, was einem dazu bewegt, sich dafür zu entscheiden…Aber das sollte man tun…bevor man Jemanden verurteilt. Das habe ich gerade eingesehen." Hermione räusperte sich, wusste nicht genau, wieso sie ihm das erzählt hatte, aber rückgängig konnte sie es nun auch nicht mehr machen.
Malfoys Miene war unergründlich. Er beherrschte seine Gesichtszüge seit Kindesbeinen an und lies sie nur sehr selten entgleiten. „ Du bist…eine kluge Hexe…" Draco sah sie an. „…aber ich glaube das weißt du bereits."
War das ein Kompliment? Hatte Hermione Granger gerade ein Kompliment von Draco Malfoy bekommen?
„Ich würde dich gerne etwas fragen."
Hermione wurde aus ihren Gedanken gerissen. „Nur zu."
„Wieso…bist du so…verständnisvoll? …ich meine…du hättest der ganzen Schule erzählen können was ich bin, denn…ich bin schlau genug um zu wissen, dass dich eine einfache Drohung niemals davon abhalten würde…und…das eben Gesagte…du…du siehst in einem Menschen…einem Lebewesen oft viel mehr als Andere es tun…und wieso in Gottes Namen bist du mit diesen ganzen Hohlköpfen befreundet?"
„Weil…ich es einfach bin. Darauf…gibt es keine Antwort. Ich…finde es falsch, Menschen vorschnell zu verurteilen und…diese Hohlköpfe wie du sie nennst, sind meine Freunde. Sie würden ohne zu zögern für mich sterben…und ich würde das Selbe für sie tun. Und nein, deine Drohung hat mich zwar abgeschreckt aber…sie hätte mich niemals davon abgehalten, es zu erzählen. Aber…ich habe mich dagegen entschieden?"
„…wieso?"
Hermione musste kurz schmunzeln. Er hinterfragte tatsächlich ihre Entscheidung. „Weil…es mich nichts angeht." Antwortete sie leise.
Draco nickte leicht. „Gute Nacht Granger."
„Gute Nacht Malfoy." Und somit verschwand Draco die Treppe hinauf in seinen Schlafsaal.
HPHPHPHPHPHPHPHP
„Ein Maskenball? Warum ausgerechnet ein Maskenball Hermione? Ich meine…wir sind doch keine 12 mehr. Das ist albern…kindisch!"
„Jetzt reg dich doch nicht so auf Ron! Du musst dich doch nicht als Cowboy verkleiden. Eine einfache Maske und ein Festumhang reichen völlig." Hermione bezahlte die Eule, welche ihr gerade den Tagespropheten auf den Frühstückstisch hatte fallen lassen und somit auch Harrys Kaffee im Umkreis von einem Meter verteilte. „Tschuldige Harry. Aber die Eulen vom Tagespropheten sind etwas tollpatschig!"
Harry winkte nur ab und widmete sich weiter seinem Frühstück.
„Cowboy? Was ist denn bitte schön ein Cowboy? Hermione, manchmal verstehe ich dich echt nicht." Ron stopfte sich gerade seinen vierten Toast in den Mund und versuchte diesen, ohne viel Herumgekaue hinunterzuwürgen.
„Ach vergiss es Ron. Jedenfalls sollt ihr euch verkleiden ODER eine Maske aufsetzten und ein nettes Mädchen einladen.
Ron und Harry stöhnten genervt auf. Schon in der vierten Klasse hatten die Beiden erhebliche Schwierigkeiten, ein Mädchen zu finden, welches mit einem von ihnen auf den Ball gehen wollte. Und nun sollten sie sich diese Peinlichkeit der Suche, des Mutes zusammennehmens und des Fragens erneut auf sich laden?
„Jetzt kommt schon Jungs. So schlimm ist das doch nicht!"
„Du hast leicht reden!" sagte Harry. „Du bist ein Mädchen!"
„Und was soll das bitte schön heißen?" fauchte Hermione und klappte lautstark die Zeitung auseinander.
„Na…na…du musst niemanden fragen, die Jungs fragen dich. Und du musst dann einfach nur auswählen. Wir hingegen müssen erst mal ein Mädchen finden, unseren Mut zusammen nehmen, es fragen und dann auch noch hoffen, dass sie ja sagt!"
„Ihr seid Gryffindors. Das schafft ihr schon. Und außerdem Ron, glaube ich, dass Lavender bestimmt ÜBERAUS entzückt sein wird, mit dir auf den ball zu gehen. Und Harry, falls es dir noch nicht aufgefallen ist, ich bin nicht sonderlich beliebt. Also wird das mit dem auswählen nichts." Hermione begann die Zeitung zu studieren und somit war das Gespräch für sie beendet.
„Hey Harry. Sieh doch mal. Malfoy bekommt schon wieder Post. Schon wieder so ein großes Paket. Was da wohl drin ist?"
Harry blickte auf. Und tatsächlich, drei Eulen waren gerade dabei, Malfoy ein großes Paket zu bringen. „Das ist schon das dritte diese Woche. Was zum Teufel kann das alles sein?"
„Bestimmt heckt er etwas aus. Kommt ihm doch ganz gelegen, dass er einen Turm, fast für sich alleine hat. Und noch dazu einen eigenen Schlafsaal. Hermio.."
„Nein Ron! Ich werde weder spionieren, noch in seinem Schlafsaal einbrechen, noch sonst irgendetwas tun."
Ron seufzte auf. „Wollte ja nur mal fragen."
„Oh nein!...Nein, nein, nein…" Hermione ließ die Zeitung sinken.
„Was ist los? Harry sah sie fragend an. Wenn Hermione im Tagespropheten las und dann ein solches Gesicht machte, konnte das nichts Gutes bedeuten.
„Hier. Lest selbst." Hermione deutete auf einen unübersehbar großen Artikel.
Rufus Scrimgeour ernennt Pius Thicknesse zu neuem Vizeminister
Geburtenkontrollen für Muggel eingeführt.
Seit vorgestern Nacht ist bekannt, dass Pius Thicknesse der neue Vizeminister des Zaubereiministeriums ist. Wieso unser Minister Rufus Scrimgeour diese Entscheidung so kurzfristig und ohne Beisein des Zauberergarmots getroffen hat ist noch nicht geklärt. Klar jedoch ist das Ziel, welches das neue Team versucht zu verfolgen. Ab dem ersten Dezember soll eine verpflichtende Geburtenkontrolle für Muggel eingeführt werden, welche es verbietet, mehr als einen Nachkommen zu zeugen. So soll das Gleichgewicht zwischen Muggeln und Zauberer erhalten bleiben. Muggel mit Kinderwunsch müssen sich ab sofort im Ministerium registrieren und werden danach bis zur Geburt begleitet. Wiederrechtliche Zeugung von Muggelkindern wird geahndet und hart bestraft.
„Wir haben bereits eine Truppe für die Geburtenkontrolle zusammengestellt. Noch sind sie in der Ausbildung, aber bis Dezember werden sie alle fit ihr neues Amt betreten." Erklärt Pius Thickenesse während eines Interviews. Rufus Scrimgeour wollte sich dato noch nicht dazu äußern. Doch das neue dream Team hat auch alle Hände voll zu tun. Gestern Nacht gab es erneut einen Anschlag auf ein Muggeldorf nahe London. Verübt von Todessern, die ihr-wisst-schon-wem folgen und in seinem Auftrag morden. Was dagegen unternommen werden soll, s…
Es war lautes Getuschel zu hören. Nicht nur Harry, Ron und Hermione hatten den Artikel entdeckt und gelesen.
„Pius? PIUS? Ich glaub's nicht. Harry. Ist das nicht…"
„Ja Ron. Er ist ein Todesser. Nun…leider weiß das kaum einer." Harry versuchte zu flüstern. Er wollte die anderen Schüler nicht noch mehr aufregen und verunsichern. Die geplante Geburtenkontrolle reichte schon. „Ich hab' ihn gesehen und des Öfteren seinen Namen vernommen. Aber ich habe Kingsley informiert. Scrimgoeour muss es doch wissen? Wie kann er ihn zum Vizeminister wählen?"
Ron bekam augenblicklich große Augen. „Er steht unter dem Imperius!"
„Schon möglich." Meinte Hermione. „Aber wir sollten das nicht hier besprechen. Harry, es…wird nun wirklich Zeit. Wir müssen darüber reden. Ob du willst oder nicht. Das hier bedeutet nichts Gutes und es lässt sich nicht mehr aufschieben."
„Heute? Aber es ist doch Hogsmeadwochenende!" jammerte Ron.
„Umso besser!"
„Hermione hat Recht. Wir dürfen nicht mehr länger warten. Wir müssen uns vorbereiten. Vermutlich hat Voldemord schon bald das ganze Ministerium unter seiner Kontrolle. Pius und Lucius werden da bestimmt eine große Hilfe sein."
Die Drei standen auf, schnappten sich ihr Frühstück und verschwanden eiligst aus der großen Halle.
„Und wohin jetzt? In den Raum der Wünsche?" Ron hatte Schwierigkeiten Schritt zu halten. Wenn Hermione sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann konnte man sie nicht mehr davon abbringen und wollte auf schnellstem Wege dahin gelangen.
„Nun, auch wenn bereits ein paar Schüler dem Raum auf die Schliche gekommen sind, denke ich, ist es noch immer am sichersten dort. Zumal uns dort niemand findet, der nicht weiß was wir vorhaben und wie genau der Raum aussieht." Und jetzt nicht trödeln. Wir dürfen keine Zeit verlieren."
Harry und Ron sahen sich an und verdrehten die Augen. Das konnte heute ja noch lustig werden.
HPHPHPHPHPHPHPHP
„Wie ich sehe, geht es dir heute etwas besser, als die letzten Wochen. Du bist nicht mehr so blass, isst sogar was." Blaise musterte seinen Freund.
„Ich sehe so aus wie immer Blaise."
„Was hast du heute noch so vor?"
Draco blickte auf. „Wieso fragst du? Ich hab' keine Lust auf deine legendären Partys, bei denen man sich grundlos besäuft und sich am nächsten Tag wünscht, niemals geboren worden zu sein." Ja, er kannte Blaise' Partys nur zu gut. Sie wurden in den Kerkern gefeiert, weil kaum ein Lehrer dort Kontrollgänge machte und niemand hörte etwas. Und das einzige, das bei diesen Partys zählte, war Alkohol und Sex.
„Ach Draco, das hatte ich damit auch gar nicht gemeint. Heute ist Hogsmeadwochenende. Ich dachte mir, wir gehen mit ein paar anderen auf ein oder zwei Butterbier, spielen dann noch eine Partie Quiddich und am Abend…" Blaise nuschelte etwas in seinen imaginären Bart.
„Was Blaise? Ich hab' dich nicht verstanden."
„Mensch Draco…komm schon. Es ist einfach eine stink normale kleine Party!"
„Nein!"
„Draco komm schon. Wir Beide wissen, dass du einen guten Fick vertragen könntest. Vielleicht bist du dann nicht mehr so griesgrämig. Such dir ein heißes Mädchen aus, knall sie ordentlich durch, oder noch besser, lass sie arbeiten. Ein Blow-job bewirkt auch seine Wunder und dann geht's dir wieder gut." Blaise grinste.
Draco seufzte. „Also schön. Vielleicht hast du sogar Recht. Ich sollte wirklich mal wieder Druck ablassen."
„Na also, wer sagt's denn?! Wirst es bestimmt nicht bereuen. Ich hab für dich extra Zoey eingeladen. Ich weiß ja, dass du sie scharf findest. Also dann, wir treffen uns um 11 am Eingang. Damit du mal wieder rauskommst."
„Und dafür lässt du mich dann für ne Zeit in Ruhe?"
„Na klar doch. Für mindestens…2-3 Tage." Wieder grinste der Dunkelhäutige Zauberer. Draco jedoch schüttelte nur den Kopf und widmete sich wieder seinem Frühstück.
HPHPHPHPHPHPHPHP
Ron lies sich mit einem lauten plumps in einen der kuscheligen Sessel Fallen. Hermione hatte sich mit diesem Raum selbst übertroffen. Er war zwar nicht groß, aber das machte nichts. Das wichtigste war hier. Ein großer Kamin, kuschelige Sitzgelegenheiten und eiskalter Kürbissaft. „Also? Wo sollen wir anfangen?"
„Am besten am Anfang. Wir müssen komplett von vorne beginnen um auch nichts zu übersehen. Wir müssen wissen, was auf uns zukommt und wie wir uns vorbereiten können." Antwortete Hermione und packte Pergament und Feder aus ihrer Tasche.
„Und wo genau willst du anfangen? Doch wohl nicht da, wo ich meine wunderhübsche Narbe bekommen habe!" Harry beanspruchte den Sessel rechts von Ron und machte es sich darin gemütlich.
„Nein, natürlich nicht. August letzten Jahres sollte genügen denke ich…"
Harry hatte gewusst, dass er nun nicht mehr umhinkonnte, seinen Freunden zu erzählen, was passiert war. Aber er hatte sich nicht darauf vorbereitet, wusste nicht wo er anfangen sollte. Es gab so viel zu erzählen. Doch Hermione unterbrach ihn in seinen Gedanken.
„Ich meine…die Prophezeiung haben wir ja schon durch, auch wenn sie bestimmt nochmal zur Sprache kommen wird. Sie ist das wichtigste das wir haben, UND noch wichtiger ist, ER hat sie nicht. Also sind wir in diesem Punkt schon mal im Vorteil. Wenn wir sie wirklich entschlüsseln können, sie richtig deuten können, dann haben wir vielleicht eine Chance."
Ron räusperte sich. „Findet ihr es nicht irgendwie…naja…traurig, dass drei 17 Jährige versuchen, IHN zur Strecke zu bringen? Manchmal kommt es mir so vor, als wären wir die Einzigen, die versuchen etwas dagegen zu unternehmen…naja den Orden mal ausgenommen."
„Nun…schlussendlich liegt es aber auch an mir…an uns…das sagt ja auch die Prophezeiung. Also…ist es so etwas, wie unsere Aufgabe." Harry fuhr sich durch seine Haare und verwuschelte sie ungewollt noch etwas mehr. „Aber ja, ich glaube auch, dass es am besten ist, alles der Reihe nach zu erzählen…zu durchdenken. Nur…wo soll ich anfangen? Es ist nicht ganz einfach…und…Bilder aus meinen Erinnerungen möchte ich euch eigentlich ersparen."
Hermione sah Harry einfühlsam an und legte ihre Hand auf seinen Unterarm. „Fang dort an, wo du dich noch nicht so unwohl fühlst. Vielleicht…wie du geschnappt worden bist."
Harry atmete tief durch und blickte in die lodernden Flammen des Kamins. „Also schön…"
Flashback
Also...wenn ihr wissen wollt, wie es weiter geht, was Harry so erlebt hat, dann lasst mir doch bitte ein Kommi da.
glg bellaisa91
