bin wieder da mit dem nächsten Kapitel, ob Malfoy die Beiden nun umgebracht hat?? hier könnt ihr es erfahren und viel Spaß eure Severina
Die Stille im Raum war fast greifbar und die Anspannung lastete schwer auf den Anwesenden.
Dianeas Blick richtete sich ängstlich auf den Mann, der noch immer mit erhobenem Zauberstab vor ihnen stand, während Snape, äußerlich ruhig, langsam auf Malfoy zuging.
„Bleib stehen, elender Bastard", fauchte Malfoy und richtete nun den Stab genau zwischen Snapes Augen.
„Du meinst also, du tust genau das Richtige, indem du nun uns beide umbringst. Mach dich doch nicht lächerlich, Lucius. Wer sollte denn die vom Dunklen Lord geforderten Tränke weiterbrauen? Du etwa?"
Snapes Stimme schlug seinem Gegenüber höhnisch entgegen und kein Muskel regte sich in seinem Gesicht, der verriet, welcher Kampf in seinem Inneren tobte.
„Du riskierst so kurz vor deinem Tod eine ziemlich große Lippe. Willst dieser kleinen Schlampe hier doch nicht etwa imponieren?"
Malfoys kalte Stimme troff vor Sarkasmus und Hohn und ein breites Grinsen zog über sein Gesicht.
„Ich muss hier niemandem etwas beweisen, Malfoy. Und auch keinem imponieren, weder ihr noch dir. Mir ist mein jetziger Status durchaus klar und auch, welchen Wert ich im Moment noch für den Lord besitze. Und ich glaube nicht, dass du in der Lage wärst, meinem Wert auch nur annähernd zu entsprechen. Schon in der Schule waren deine Zaubertrankfähigkeiten erbärmlich, woran sich wohl auch nicht viel geändert haben wird."
Dianea hatte sich aus ihrer Erstarrung gelöst und war während des Wortgefechtes zwischen den beiden Männern langsam näher getreten.
Mit weit aufgerissenen Augen verfolgte sie, in welch provozierendem Ton Snape seinem Gegenüber die Worte entgegenschleuderte.
Malfoys Augen blitzten gefährlich auf, während er erneut seinen Zauberstab hob und in Position brachte.
Mit welchem Zauberspruch würde er Snape niederstrecken?
Das Herz schlug der jungen Frau bis in den Hals und die Angst schnürte ihr die Luft ab.
„Hört auf, bitte!", flüsterte sie, aber ihre Worte schienen ungehört zu verhallen.
Snape stand Malfoy zornig gegenüber, die Hände zu Fäusten geballt als wolle er im nächsten Moment zuschlagen.
Malfoy hingegen hatte einen sadistischen Ausdruck in seinem Gesicht und schien die Vorfreude auszukosten, seinem verhassten Feind endlich den Todesfluch entgegenschleudern zu können.
„Severus! Lucius! Hört endlich auf!!", schrie Dianea und stellte sich zwischen die beiden Streitparteien.
Sie konnte hinterher nicht mehr genau sagen, wer von den beiden den härteren Schlag führte, doch gleichzeitig holten Malfoy und Snape aus und schlugen sie aus ihrer Mitte, sodass sie hart zu Boden stürzte und benommen dem folgenden Schauspiel zusah.
Der große blonde Mann richtete mit einem eiskalten Lächeln seinen Zauberstab auf Severus Snape, holte tief Luft, um genüsslich seinen Fluch aussprechen zu können, ein bläuliches Licht flammte auf – und -- Malfoy sank lautlos in sich zusammen.
Dianea blickte irritiert zu Snape, der im ersten Moment selbst ziemlich ratlos aussah.
Dann schälte sich leise eine Gestalt aus der Dunkelheit, den Zauberstab noch hoch erhoben und trat auf Dianea zu, reichte ihr galant eine Hand entgegen, um ihr beim Aufrichten behilflich zu sein.
Völlig überrumpelt ergriff Dianea seine Hand und stand Augenblicke später, wie gelähmt, dem Dunklen Lord gegenüber.
„Mein treuer Freund hier", und er wies auf den am Boden liegenden Malfoy, „war wohl etwas zu übereifrig und ließ sich von seinen Emotionen leiten. Doch was nützen mir tote Zaubertrankbrauer? Nun habe ich doch zwei und meine Pläne können so noch schneller realisiert werden. Also denkt daran, wem ihr zu dienen habt und vergesst jeden Gedanken an eine Flucht."
Dabei schaute er eindringlich auf Dianea und sie spürte plötzlich, dass der Dunkle Lord genau wusste, dass sie vor kurzem einen beinahe todbringenden Versuch gewagt hatte.
Vom Boden her kam ein leises Röcheln, ein Zeichen, dass Malfoy das Bewusstsein langsam wiedererlangte.
Snapes Blicke wanderten unauffällig, aber aufmerksam zwischen Malfoy, dem Dunklen Lord und Dianea hin und her, damit ihm keine Regung entging und er auf Übergriffe reagieren konnte.
So entging ihm auch nicht, wie Malfoy, noch am Boden liegend, seinen Zauberstab fest umkrampfte und erneut auf ihn zielte.
Mit einem wohlüberlegten Tritt schlug Snape dem Liegenden den Stab aus der Hand und hielt mit seinem Fuß die Hand des Angreifers fest am Boden.
Doch Malfoy war keinesfalls gewillt, diese schmachvolle Behandlung ungesühnt zu lassen, rollte sich zur Seite und griff seinen Widersacher an.
Mit einem gekonnten Beinschlag brachte er Snape zu Fall und schon kurz darauf war ein Kampf im Gange, bei dem sich beide Parteien im Staub wälzten und wüste Beschimpfungen hin und her flogen.
„SCHLUSS JETZT!"
Die befehlende Stimme des Dunklen Lords brachte die beiden Kampfhähne wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und entgeistert blickten sie auf die Spitze von Voldemorts Zauberstab, der zwischen Snape und Malfoy hin und her pendelte.
In diesem Moment schien es, als wäre es dem Dunklen Lord egal, wen er mit einem Fluch niederstreckte.
Sich seine Robe ausklopfend, richtete Malfoy seinen Körper zur vollen Größe auf und blickte wütend schnaubend herunter auf Snape, der sich nun ebenfalls erhob.
„Über deine Eigenmächtigkeit reden wir noch, Lucius. Geh!", fauchte Voldemort seinen Gefolgsmann kalt an und stieß ihn zur Wand, wo er Sekunden später disapparierte.
„Nun zu euch beiden", wandte sich der Lord an Snape und Dianea. „Da ihr nun schon mal beide hier seid, könnt ihr in Zukunft auch gemeinsam arbeiten. Um so schneller sind die von mir geforderten Tränke fertig. Ich werde die geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und alles was ihr benötigt, denn ich will so viel von dem „Mortiferum" wie möglich. Und daher, braut um euer Leben!!"
Sein Lachen schnitt Dianea ins Herz und sie begann leicht zu zittern.
Hatte der Dunkle Lord eben „Mortiferum" erwähnt, den Todestrank???
Wer sollte ihn brauen, sie beide etwa?? Und danach??
Das Atmen fiel schwer, so viele Fragen lagen ihr auf den Lippen, doch sie hatte Angst vor der Antwort.
Aber sie drohte fast daran zu ersticken und holte tief Luft, bereit Voldemort mit ihren Fragen zu attackieren.
Doch Snape hatte sie genau beobachtet und schien ihr Vorhaben zu ahnen, schnellte nach vorn und zog sie zu sich.
„Sei still", zischte er leise und deutete zu Voldemort.
Dieser stand mitten im Raum, scheinbar den Vorfall ignorierend, und lenkte seinen Zauberstab kunstvoll wie ein Dirigent durch die Luft.
Staunend verfolgte Dianea das weitere Geschehen.
Die bis dahin stehende Mauer zwischen Snapes und ihrem Kerkerverlies teilte sich wie von Geisterhand und setzte sich zu einem großen bogenförmigen Durchgang zusammen.
In der Mitte des nun entstandenen Raumes bildete ein riesiger Labortisch den Blickpunkt und allerlei blinkende Apparaturen zogen den Betrachter in seinen Bann.
„Euer neuer Arbeitsbereich. Und nun hurtig ans Werk, ich will Ergebnisse sehen. Was ihr in eurer freien Zeit anstellt, bleibt euch überlassen und eurer Fantasie. Doch viel wird es nicht werden mit der freien Zeit, dafür sorge ich schon."
Sein dreckiges Lachen hallte an den Wänden wider und trieb Dianea die Schamesröte ins Gesicht.
Mit einem leisen „Plopp" war auch er Augenblicke später verschwunden.
Ein trockenes Aufschluchzen folgte ihm und am liebsten hätte Dianea noch irgend etwas an der Wand zertrümmert, an der Voldemort verschwunden war.
Ängstlich und zornig zugleich blickte sie zu Snape hoch, der noch immer einen Arm auf ihrer Schulter zu liegen hatte.
„Hmmmmmmmmmmpf", grummelte sie und ballte ihre Hände zu Fäusten. „Und nun?"
„Werden wir wohl tun müssen, was uns der Dunkle Lord aufgetragen hat, um unser Leben brauen", meinte Snape mit einem schiefen Lächeln.
„Habe ich das vorhin richtig verstanden – „Mortiferum", den Todestrank sollst du brauen?", fragte Dianea mit hoher Stimme.
„Nicht ich – wir beide", antwortete der Mann und sein Lächeln wurde noch eine Spur schiefer.
„Wie kommt Voldemort ausgerechnet auf diesen Trank?", wunderte sich die junge Frau und blickte fragend zu Snape hoch.
„Du sollst den Dunklen Lord nicht beim Namen nennen", fauchte Snape und Dianea zuckte erschreckt zusammen.
„Warum nicht??? Voldemort – Voldemort – Voldemort..."
Snape packte sie hart an den Oberarmen und schüttelte sie.
„Noch genauso vorlaut wie ehedem. Nur haben hier die Wände sicherlich Ohren und ich würde in der Wahl meiner Worte etwas vorsichtiger sein. Also hör auf dich so kindisch zu benehmen und lass uns anfangen."
Seine Stimme klang kalt und hart und ließ Dianeas Wiedersehensfreude bereits in den Adern gefrieren.
„Wie lange bist du eigentlich bereits hier?", presste sie zwischen ihren Lippen hervor und schielte ihn von der Seite an.
Sie waren unterdessen beide an den Labortisch getreten und untersuchten mit fachmännischen Blicken die vorhandenen Zutaten.
Snape räusperte sich leise, ehe er antwortete.
„Ich bin bereits in der Nacht nach der Versammlung hier hergekommen.
Leider war mein Empfang nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Das mich der Dunkle Lord nach all der Zeit nicht mit offenen Armen willkommen heißt, war zu erwarten, doch ich wurde sehr „hängend" begrüßt. Nur durch mein Willkommensgeschenk – den Trank „Mortiferum" – konnte ich den Dunklen Lord davon abbringen, mich sofort auszulöschen."
Bei diesen Worten zuckte Dianea erschreckt zusammen und die kleinen Phiolen im Ständer klirrten beängstigend.
Plötzlich dämmerte es ihr und sie schnaubte wütend.
„Dieser miese Schauspieler, dieser elende Bastard, dieser Schuft..."
„Dianea, mäßige deinen Ton..", rügte Snape laut, um leise zu flüstern: „Was ist denn passiert?"
„Dieser schmierige Hund hat mich doch glatt in dem Glauben gelassen, du wärst noch frei und ich hätte die Möglichkeit, mich an deiner Statt in seine Dienste zu begeben. Dabei hatte er schon längst alle seine Schäfchen im Trockenen und freute sich diebisch, mich hereingelegt zu haben und noch so einen bescheuerten Tränkepanscher sein eigen nennen zu können", nuschelte Dianea erbost.
„Wie konnte ich auch so bescheuert sein und Malfoy auch nur noch ein Wort glauben."
Sie schlug sich zornig mit der Hand an die Stirn und schüttelte fassungslos den Kopf.
„Mädchen, wo ist nur deine Menschenkenntnis und dein gesunder Menschenverstand geblieben?", murmelte sie zu sich selbst.
Snape hatte ihr wortlos zugehört und nur seine hochgezogenen Augenbrauen zeigten, dass ihm wenig gefiel was er hörte.
„Welcher Teufel hatte dich eigentlich geritten, dich in Dinge einzumischen, die dich nichts angingen? Du hast eine – deine – Aufgabe in Hogwarts erhalten und ich habe meine Aufgabe gewählt. Nun sitzen wir beide gewaltig in der Klemme und ich sehe kaum eine Chance, wie wir hier wieder herauskommen!"
Das Snape wütend war, konnte sie seinem Tonfall entnehmen und wenn sie noch eine Bestätigung brauchte, gab sie ihr der Ausdruck seiner Augen.
Zorn loderte in ihnen, so heiß und brennend, dass sie fast glaubte, körperlichen Schmerz zu spüren.
„Ich habe doch aber geglaubt...", wisperte sie.
„Bei so einer Mission ist Glaube fehl am Platz, da zählen einzig und allein die Fakten, eine gehörige Portion Erfahrung und das vorausschauende Denken.", fauchte Snape sie ungehalten an, doch ihr Blick, mit dem sie ihn halb bittend, halb verletzt ansah, brachte seine Wut ein wenig zum schmelzen.
„Du wirst es gut gemeint haben, aber dein jugendlicher Leichtsinn hat nicht nur dich, sondern auch mich und die ganze Aktion des Ordens in Gefahr gebracht."
„Ich weiß und es tut mir auch leid. Wenn ich alles ungeschehen machen könnte – nichts lieber als das, doch dazu ist es jetzt zu spät. .Hmmmpf...sehr wütend???????", meinte sie kleinlaut und wirkte ehrlich zerknirscht.
„Lass uns später darüber reden, wir werden jetzt erst einmal unsere Arbeit beginnen", meinte Snape in einem Ton, der keinerlei Widerspruch duldete und griff nach den ersten Zutaten.
Zögernd stellte sich Dianea neben ihn und erwartete ihre Anweisungen, doch Snape deutete wortlos auf den zweiten Kessel und sie wusste nun, sie sollte selbständig am anderen Kessel den „Mortiferum" – Trank brauen.
Ihr war klar, dass sie auf diese Art und Weise schneller fertig werden würden.
Aber was käme dann??
Würden sie bis an ihr Lebensende Zaubertränke für den Dunklen Lord brauen müssen?
Oder würde er sich ihrer entledigen, sobald sein Vorrat groß genug schien?
Dianea zwang sich, konzentriert zu arbeiten und schob die quälenden Gedanken beiseite.
Nur kurz blickte sie zu Severus Snape herüber und beobachtete seine Handgriffe.
Er schien es zu spüren und wandte sich ihr zu, nickte und schenkte ihr ein flüchtiges Lächeln, das Dianea veranlasste, nun mit einem beschwingten Eifer ihre Arbeit zu beginnen.
Schon bald wogten die Dämpfe aus den Kesseln wie kleine Wolken an der Kerkerdecke entlang und hüllten alles in eine Nebelwand, aus der nur ab und zu ein leises Blubbern zu vernehmen war, oder sich ein unterdrücktes Husten heraus quälte.
Langsam senkte sich die Abenddämmerung auch in den Kerkerraum und mit einem Aufstöhnen drückte Dianea ihren schmerzenden Rücken durch.
Auch Professor Snape richtete sich auf und betrachtete sichtlich zufrieden ihr Tageswerk.
Etliche Phiolen standen sorgsam verkorkt auf dem Labortisch und mussten nun erst einmal 24 Stunden ruhen, ehe sie weiterverarbeitet werden konnten.
„Feierabend", meinte Snape erleichtert.
„Merlin sei Dank", meinte Dianea stöhnend und fühlte sich trotzdem für einen Moment rundum zufrieden.
Das, was sie sich immer im Geheimen gewünscht hatte, war auf eine makabere Art wahr geworden – neben Prof. Snape zu stehen und mit ihm gemeinsam zu arbeiten, Erfolge verzeichnen, seine Anerkennung hören.
Sie betrachtete ihn eingehend und musste lächeln, als sie sah, wie er immer noch so akribisch jedes Teil an seinen Platz stellte, jedes Krümelchen entfernte und jeden kleinsten Fleck wegpolierte.
Er schien ihren aufmerksamen Blick zu spüren und wandte sich ihr zu.
„Zufrieden mit dem Ergebnis?", meinte er brummig, doch er grinste in den Mundwinkeln.
„Außerordentlich, Professor", lachte Dianea und wischte ihm ein imaginäres Stäubchen vom Umhang.
„Hattest du vergessen", spottete sie.
„Du vorlautes, kleines...", schimpfte Snape gespielt böse, zog sie an ihrem Umhang zu sich heran und versuchte einen gestrengen Blick aufzusetzen.
Dianea blickte ihm tief in die Augen und ein scheues Lächeln stahl sich auf ihre Lippen.
Irritiert und unsicher löste Snape seine Hände aus dem Stoff und wandte sich ab.
„Lass uns etwas essen", meinte er betont gleichgültig, doch Dianea glaubte, ein leises Vibrieren in seiner Stimme gehört zu haben.
In einer Ecke des Kerkerverlieses fanden sie einen kleinen Tisch, gedeckt mit reichlich Nahrung und Getränken, um sie beide wenig später aufstöhnen zu lassen, mit der Bemerkung man würde sicherlich gleich platzen.
Erstaunt, aber dankbar nahmen Snape und Dianea selbst die Flasche Wein an und ließ sie sich munden.
Die anstrengende Arbeit mit der daraus resultierenden Erschöpfung und der ungewohnte Alkohol lockerte etwas die Atmosphäre und machte einer leichten Ungezwungenheit Platz.
Als Dianea ein weiteres Mal nach ihrem Glas griff und Snape einen undefinierbaren Blick über den Glasrand zuwarf, wartete er bis sie es auf den Tisch zurückstellte und packte sanft, aber energisch ihre Hand.
„Ich denke, du bist mir noch eine Erklärung schuldig, Dianea", meinte er mit rauher Stimme und sein Blick sprach Bände.
„Severus, ich weiß nicht...", murmelte Dianea, doch er unterbrach sie hart.
„Keine Ausflüchte mehr. Du hast noch vor wenigen Stunden behauptet, du liebst mich immer noch. Wenn das keine Lüge war, dann erkläre mir jetzt bitte endlich, warum du die ganzen Jahre geschwiegen hast. Du hast doch meinen Raben mit dem Brief erhalten, oder?"
Snapes Stimme zitterte ein wenig und er presste ihre Hand fester als beabsichtigt.
„Ja, ich habe deinen Brief mit dem Raben noch im Zug erhalten. Es war so unglaublich schwer, Hogwarts zu verlassen und mich noch nicht einmal richtig von dir verabschieden zu können. Bis zuletzt gab ich die Hoffnung nicht auf, doch dann sah ich dich fluchtartig zurück ins Schloss gehen und ich dachte, du wärst froh, mich endlich losgeworden zu sein. Ich glaube, ich habe das halbe Zugabteil unter Wasser gesetzt, doch als dein Brief kam, hätte ich vor Freude sogar Ron Weasley zu Boden knutschen können."
Snape verzog angewidert das Gesicht, was Dianea ein Lachen entlockte, doch sie erkannte gleichzeitig seine innere Anspannung, mit der er jedes Wort von ihren Lippen verfolgte.
„Bereits drei Tage später war ich schon auf dem Weg zurück nach Hogwarts, zurück zu dir, bereit meine Zukunft in deine Hände zu legen, aber..."
Fortsetzung folgt!
ich bin doch nicht fies, oder???? °grins°
