Kapitel 14
Die letzten Urlaubstage waren noch richtig schön. Sie waren nochmal alle zusammen Ski fahren oder zum Snowboarden auf die Piste gegangen.
Sara und Grissom verabschiedeten sich schon am Abend von den anderen, denn ihr Flug ging schon um 6 Uhr morgens, und da sie ja mindestens eine Stunde zum Flughafen brauchten, fuhren sie schon um halb vier in der Früh los.
Sie hatten einen kurzen Aufenthalt in Cincinnati. Um 11 Uhr waren sie in San Francisco. Sara hatte auf dem Flug von Cincinnati nach San Francisco geschlafen.
Ok Sara ganz ruhig, zuerst fahren wir mal ins Hotel, damit wir uns frisch machen können. Es ist schon seltsam wieder hier zu sein, nach so vielen Jahren. Ich liebe San Francisco nach wie vor. Wäre irgendwie schön Grissom hier zu heiraten. Hier wo alles angefangen hat, wo ich ihn kennengelernt habe.
„Bist du nervös, Honey?", Grissom sah sie besorgt an.
„Ja ein wenig, ein komisches Gefühl, wieder hier zu sein, wo alles zwischen uns angefangen hat.", sagte sie und lächelte etwas nervös.
„Diesmal ist alles anders, diesmal bin ich bei dir und ich kann dir versichern, ich werde immer bei dir sein.", sagte Grissom und lächelte sie liebevoll an.
Als sie im Hotel angekommen waren, ging Sara erstmal duschen, die Anspannung war groß. Gleich würde sie seit der Beerdigung das erste Mal an das Grab ihres Vaters gehen. Es war 23 Jahre her, seit der Beerdigung ihres Vaters, und noch immer verursachte es Schmerzen wenn sie daran zurück dachte.
„Soll ich mit dir zum Friedhof fahren?", fragte Grissom sie, als Sara geduscht hatte.
„Ja, bitte, ich glaube ich schaffe das nicht alleine.", erwiderte Sara angespannt.
Ich kann ihr nur beistehen. Manchmal wünschte ich, ich könnte ihr alle Last abnehmen. Es wird schwer für sie werden und alles was ich tun kann, ist für sie da sein. Ich würde gerne so viel mehr für sie tun.
„Sara, du kannst auf mich zählen, ich bin immer für dich da.", sagte Grissom, umarmte sie und gab ihr einen leichten Kuss auf ihr Haar.
Am Friedhof angekommen, ging Sara zielstrebig auf das Grab zu. Sie wusste auch noch nach 23 Jahren wo das Grab ihres Vaters war. Dann standen sie davor. Auf dem Grabstein standen nur der Name und das Geburtsdatum ihres Vaters, ein kleines Bild ihres Vaters war noch zu sehen. Was sie aber wunderte, das Grab war gepflegt.
Sie hatte Wut und Trauer und Schmerz in sich. Sie starrte die ganze Zeit immer nur auf die Schrift und das Foto ihres Vaters.
Dad hier ist Sara. Ja, stell dir vor nach 23 Jahren erst, schaffe ich es an dein Grab zu kommen und dann nicht mal alleine mein zukünftiger Mann muss mich begleiten, weil ich es alleine nicht schaffe. Ich bin genauso armselig wie du. Du musstest dich hinter Alkohol und Schlägen verstecken um deinen Mann zu stehen. Ich bin heute hier, um endlich damit abzuschließen. Du warst für mich der perfekte Dad, als ich noch klein war. Gerade an Weihnachten, damals in New York. Ein paar Jahre später konnte ich dich nur noch hassen, für das was du mir und auch Mum angetan hast. Ich habe mit ihr nie wieder auch nur ein Wort gesprochen. Aber auch das wird sich ändern, ich werde morgen zu ihr gehen.
Ich habe dich vergöttert, ich habe dich geliebt! Warum? Warum hast du mir das angetan. Ich hasse dich dafür. Du hast mich damals innerlich zerbrochen. Du hast tiefe Narben in mir zurück gelassen. Jahrelang habe ich gegen Albträume gekämpft und konnte sie nicht bekämpfen.
Sara konnte sich nicht mehr halten. Sie brach am Grab ihres Vaters zusammen. Die Vergangenheit hatte sie nun endgültig eingeholt. Grissom, der ein wenig Abstand gehalten hatte, kam zu ihr und zog sie in die Arme.
„Warum Griss? Warum hat er das getan, warum hat er mich und meine Mum so sehr verletzt? Warum konnte er nicht einfach ein Dad wie jeder andere sein?", Sara war völlig am Ende.
„Sara, ich kann dir keine Antwort darauf geben, außer, dass er Alkoholkrank war und die Krankheit das aus ihm gemacht hat.", sagte er sanft.
„Weißt du was das verrückteste an der ganzen Sache ist? Ich liebe meinen Vater noch immer, egal was er mir angetan hat.", Sara zitterte am ganzen Körper.
„Er ist dein Vater Sara und wird es auch immer bleiben.", sagte Grissom verständnisvoll.
„Ich habe dich immer geliebt Dad. Und ich werde dich auch immer lieben. Vielleicht werde ich jetzt öfters herkommen und mal nach dir schauen. Jetzt wo ich weiß, dass du mir nichts mehr antun kannst. Ich liebe dich Dad.", sprach Sara leise, starrte auf das Grab und lies ihren Tränen freien Lauf.
Grissom hatte sie fest in die Arme gezogen und gab ihr den Halt, den sie brauchte.
You
just didn't say goodbye, daddy darling So tell me why you went away You just didn't say goodbye, daddy
darling In
my life it's been the saddest day You just didn't say goodbye, daddy darling In the whisper of the wind
is you You just
didn't say goodbye, daddy darling Show me how the angels fly
My heart is still calling
you
Show me how the angels fly up in heaven darling
so bad I'm
still missing you
Has my love
not been enough to stay
My heart is still calling you
Show me how the angels
fly up in heaven darling
so bad I'm still missing you
Now I'm walking on my lonely
way
My heart is
still calling you
Show me how the angels fly up in heaven darling
so bad I'm still missing you
helps me handling all the things to do
My heart is still calling
you
Show me how the angels fly up in heaven darling
so bad I'm
still missing you
so bad I'm
still missing you, yeah.
Sara war als hätte man ihr eine schwere Last von den Schultern genommen. Als sie wieder zurück im Hotel waren, entschieden sie sich für den Zimmerservice. Sara wollte heute einfach nur mit Grissom alleine sein.
„Danke dass du heute dabei warst. Es hat mir so sehr geholfen. Ich glaube alleine hätte ich es nicht geschafft.", Sara blickte Grissom dankbar an.
„Das sind Dinge, die selbstverständlich sind, Sara. Meinst du denn es hat dir geholfen heute?", fragte Grissom, obwohl er sicher war, dass sie sich dadurch verändert hatte.
„Ja Gil, ich sehe jetzt alles ganz anders. Ich denke ich kann auch meiner Mutter morgen ruhiger gegenüber treten. Wärst du sehr böse, wenn ich morgen alleine zu ihr gehe?", fragte Sara.
„Nein, natürlich nicht, du kannst mich ja jederzeit anrufen, wenn etwas ist und du mich brauchst.", gab Grissom verständnisvoll zurück.
„Bin ich froh, dass wir es geschafft haben, ich kann es manchmal einfach nicht glauben.", sagte Sara und lächelte Grissom verliebt an.
Grissom legte seine Hand unter ihr Kinn und strich sanft mit dem Daumen über ihre Lippen. Dann beugte er sich zu ihr und küsste sie voller Liebe und Begehren. Sara seufzte leise auf, als Grissom seine Hände unter ihr Shirt schob, und ihre nackte Haut darunter streichelte.
Sie verbrachten den Abend im Hotelzimmer. Sie nahmen sich die Zeit um über alles zu sprechen. Sara äußerte ihre Gedanken und Ängste, was sie morgen erwartete. Grissom sprach auch über seine Vergangenheit. Sie schliefen wenig in der Nacht, aber mehr deswegen, weil sie sich das erste Mal so richtig über alles unterhielten. Grissom erzählte Sara alles über seine Empfindungen im Fall Debbie Marlin. Beide konnten ihre Tränen nicht zurückhalten, als sie über die Vergangenheit sprachen. Grissom erzählte Sara, warum er sie damals hatte abblitzen lassen, als sie ihn um ein Date bat. Jetzt konnte Sara alles verstehen.
Am nächsten Morgen, als sie beim Frühstück saßen, war Sara sehr schweigsam. Es hatte ihr gut getan, mit Grissom zu reden, aber das bevorstehende Treffen mit ihrer Mutter brachte gemischte Gefühle in ihr vor.
„Sara, es wird schon alles gut gehen. Denke daran, ich bin immer bei dir!", sagte Grissom und nahm ihre Hand.
„Du hast Recht, ich bin die ganzen Jahre ohne sie ausgekommen. Ich werde bald meine eigene Familie mit dir haben.", lächelte Sara ihn an.
Nach dem Frühstück fuhr Grissom Sara zu ihrer Mutter.
„Sara, denk immer daran, dass ich dich über alles liebe. Mach das was du für richtig hältst. Ich bin sofort bei dir, wenn du mich brauchst.", legte ihr Grissom ans Herz.
„Danke Gil, das vergesse ich dir nie! Ich liebe dich auch. Wenn du mich abholen sollst, melde ich mich bei dir.", Sara küsste Grissom zum Abschied noch einmal und ging zum Haus ihrer Mutter.
Sie hatte ihre Mutter angerufen und ihr gesagt, dass sie kam. Sara stand vor der Tür und holte tief Luft, ehe sie die Klingel betätigte. Kurz darauf öffnete ihre Mutter die Tür und sah Sara lächelnd an.
„Hallo Mum.", bekam Sara raus.
„Hallo Sara, schön dass du hier bist, komm rein.", antwortete ihre Mutter.
Sara drehte sich nochmal zu Grissom um, und winkte ihm zu, der daraufhin wegfuhr.
Grissom wollte den Tag damit verbringen um Spazieren zu gehen und sich einige Sachen anzuschauen. Es war lange her, seit er das letzte mal hier war. Später wollte er gemeinsam mit Sara zum CSI San Francisco um einige Kollegen zu besuchen. Sara und auch Gil hatten beide noch Kontakt zu einigen vom hiesigen CSI.
Als erstes machte er sich auf den Weg zur Golden Gate Bridge. Seine Gedanken wanderten immer wieder zu Sara.
Ich hoffe sie übersteht es gut. Sie ist eine starke Frau, was ich heute Nacht alles über sie erfahren habe, hat mich noch mehr beeindruckt, als ich schon von ihr bin. Was wäre ich nur ohne Sara? Bei ihr kann ich so sein, wie ich bin, ich muss mich nicht verstellen.
Als er auf der Golden Gate Bridge stand, spürte er ein Gefühl von völliger Freiheit. Es lies sich den Wind um die Nase wehen und genoss es einfach nur so dazustehen, aufs Wasser zu sehen und die Schiffe, die unter der Brücke durchfuhren zu betrachten.
Als nächstes besuchte er den Palace of Fine Arts, in dem sich das Museum für Kunst und Wissenschaft befand. Hier war er damals auch mit Sara gewesen, anschließend hatte er sie zu einem Dinner hier im Restaurant eingeladen. Danach waren sie im Park spazieren und er hatte Sara zum ersten Mal geküsst. Er verbrachte den restlichen Vormittag im Museum und kam einfach nicht dazu die Gedanken von Sara zu wenden.
Er entschloss sich, als er zu Mittag im Restaurant saß ihr eine SMS zu schreiben. Unglaublich, wir sind gerade mal ein paar Stunden voneinander getrennt und ich vermisse sie sehr.
Grissom las sich die SMS, die er geschrieben hatte, noch einmal durch und schickte sie ab.
„Hey Engel, wie geht es dir? Läuft es gut mit deiner Mutter? Ich vermisse dich und denke an dich. Love Gil."
Sein Handy legte er auf den Tisch. Er war richtig nervös, als er auf die Antwort von Sara wartete. Dann nach endlosen Minuten, wie Gil schien, piepte sein Handy und er hatte eine SMS von Sara. Er lächelte als er die SMS las.
„Hey Bugman, mir geht es sehr gut! Abgesehen davon, dass ich dich schrecklich vermisse, geht es mit meiner Mutter, besser als erwartet. Love Sara."
Grissom lächelte als er die SMS las. Seine Sara, er bewunderte sie dafür, dass sie so stark war, aber auch gleichzeitig liebte er sie dafür, dass sie sich manchmal einfach gehen lies. Nach dem Essen ging er im Park spazieren, er hatte ein ganz bestimmtes Ziel.
Sara saß bei ihrer Mutter im Wohnzimmer. Das Gespräch verlief besser als sie gedacht hatte. Ihre Mutter erzählte ihr, was damals wirklich geschehen war.
„Sara, es war nicht einfach für mich damals. Aber am allerwenigstens wollte ich, dass dein Vater sich an dir vergriff. Glaube mir, ich wusste nichts davon, erst an dem Tag, als ich früher von der Arbeit kam, wurde mir schmerzlich bewusst, was er dir antat. Ich konnte nicht anders, ich sah Rot, ich wollte dich vor ihm beschützen.", endete Saras Mutter mit gesenktem Kopf.
„Aber warum hast du nicht einfach die Polizei gerufen? Er war immerhin mein Vater. Mum ich habe ihn trotz allem geliebt. Ich konnte nicht verstehen, wie du ihn einfach umbringen konntest.", sprach Sara mit ruhiger Stimme, aber Tränen in den Augen.
„Es tut mir leid Sara, ich bereue, dass ich mich so habe hinreisen lassen. In dem Moment wollte ich nur eines, dich beschützen. Du hast so jämmerlich gewimmert. Du wolltest, dass er verschwindet, aber er tat nichts dergleichen. Sara verstehe mich wenigstens ein bisschen, dass ich einfach nicht anders konnte. Nicht nachdem was er dir und mir angetan hatte.", erwiderte ihre Mutter.
Für Sara war das so emotional. Sie fühlte den Schmerz so tief in ihr drinnen. Es war als ob sie jeden Moment daran zerbrach. Ich schaffe es, es ist jetzt über 23 Jahre her. Gil ist bei mir, er liebt mich, wir werden heiraten. Sara versuche jetzt einfach nur noch den Schmerz zu bewältigen und deiner Mutter irgendwie zu verzeihen. Vergessen werde ich es niemals, aber ich kann verzeihen.
Grissom spazierte im Park entlang, zielstrebig auf eine Stelle zu. Hier habe ich Sara damals geküsst. Hier wurde mir klar, wir sehr ich sie liebe und hier habe ich sie zutiefst verletzt, als ich sie zurückgestoßen habe.
Grissom lehnte an einen Baum und hing seinen Gedanken nach. Dann kam ihm eine Idee. Ich will Sara hier in San Francisco heiraten. Hier wo alles begann. Aber nicht erst nächstes Jahr oder in ein paar Monaten, sondern in ein paar Tagen. Ich denke sie freut sich sicher drüber und es ist auch eine Überraschung, auch wenn alles etwas schnell geht. Aber sie wird mich verstehen, warum ich sie hier heiraten will und so schnell. Sara soll meine Frau werden, ich will sie für immer an meiner Seite haben.
Ich habe auch eine Idee ich werde sie in „unser" Restaurant zum Dinner einlade. Dort werde ich uns einen Tisch bestellen und wir werden dort zu Abend essen. Das wird aber meine Überraschung für sie bleiben.
Grissom wurde aus seinen Gedanken geholt, als sein Handy piepte. Als er sah, dass es eine SMS von Sara war, strahlte er übers ganze Gesicht.
„Bugman, ich habe es geschafft. Ich kann die Vergangenheit nun ganz hinter mir lassen. Ohne dich hätte ich es nie geschafft. Ich würde gerne noch ein wenig bei meiner Mutter bleiben. Könntest du mich in 2 Stunden abholen? Love Sara."
Grissom freute sich, dass sie es geschafft hatte. Schnell tippte er zurück.
„Klar mein Engel, ich hole dich in 2 Stunden ab. Habe noch etwas zu erledigen, daher trifft es sich gut. Ich freue mich so für dich! Love Gil."
„Bleibst du noch ein wenig?", fragte ihre Mutter, als Sara etwas verwirrt drein blickte.
„Ja, ja alles ok Mum.", sagte Sara.
„Hier um die Ecke ist ein kleines Restaurant, ich würde dich gerne zum Essen einladen.", Saras Mutter sah sie bittend an.
„Warum eigentlich nicht. Aber Mum, bitte verstehe, dass ich einfach noch ein wenig Zeit brauche. Ich werde den Kontakt nicht wieder abbrechen lassen, aber ich muss erstmal meine Vergangenheit und meine Zukunft in die richtigen Bahnen lenken.", Sara sah ihre Mutter ernst an.
„Ich verstehe dich Sara. Ich weiß, dass wenn du bereit bist, mir verzeihst. Das heute ist mehr, als ich je erwartet habe.", ihre Mutter hatte Tränen in den Augen.
Sara überwand sich im ersten Moment und nahm ihre Mutter in den Arm.
„Mum egal was geschehen ist, ich liebe dich. Du bist meine Mutter und ich werde nie aufhören dich zu lieben. Ich bin dir dankbar für alles was du getan hast, auch wenn ich manches nicht verstehen kann.
Jetzt rannen Sara die Tränen über die Wangen, sie ließ sie laufen, sie schämte sich nicht dafür. Ohne zu zögern ließ sie sich von ihrer Mutter in den Arm nehmen.
„Ich liebe dich auch Sara, deswegen habe ich das alles getan.", sagte sie und strich ihr beruhigend übers Haar.
She
was so young with such innocent eyes Then suddenly
things seemed to change Oh mother, we're stronger for all of the tears you have
shed We
always pull through It was the day that he turned on the kids She was so sick of believing the lies and trying to
hide Oh mother, we're stronger for all of the tears you
have shed Oh
mother, oh mother All of your life you have spent
burying hurt and regret Oh mother, we're stronger for all of the tears
you have shed Always
pull through, yeah
She always dreamed
of a fairy tale life
And all the things that your money can't
buy
She thought that he was a wonderful guy
It was the moment she took on his name
He
took his anger out on her face
And she kept all of her pain locked
away
Oh mother, don't look back 'cause he'll never hurt us
again
So mother, I thank you for all that you've done and still
do
You got me, I got you, together we always pull through
Always pull through
Oh mother, oh mother
Oh
mother
That she
knew she just had to leave him
So many voices inside of her
head
Sayin' over and over and over
You deserve much more than
this
Covering the cuts and bruises
So tired of defending her
life, she could have died
Fighting for the lives of her
children
Oh mother, don't look back 'cause he'll never hurt us
again
So mother, I thank you for all that you've done and still
do
You got me, I got you, together we always pull through
Oh mother
But mama, he'll never touch us again
For
every time he's tried to break you down, just remember who's
still around
It's over and we're stronger and we'll never have to
go back again
Oh mother, don't look back 'cause he'll never hurt
us again
So mother, I thank you for all that you've done and still
do
You got me, I got you, together we always pull through
We always pull through, yeah
I love you, mom
Grissom ging als erstes nochmal ins Restaurant um dort alles zu regeln. Er wollte schon übermorgen, dass Sara seine Frau wurde. Er bestellte einen Tisch für das Dinner im Restaurant.
Als nächstes ging er zum Rathaus um mit dem Standesbeamten zu sprechen und dort einen Termin zu reservieren, den er später, nachdem Sara zu gesagt hatte, bestätigen wollte.
Die Zeit verging schnell und Grissom musste sich auf den Weg zu Sara machen. Als er ankam, stand Sara schon da und wartete auf ihn. Sie sieht glücklich aus. Ich denke es hat ihr gut getan, mit ihrer Mutter zu sprechen.
„Sara, entschuldige, dass ich zu spät komme, aber ich habe eine Überraschung für dich.", Grissom lächelte Sara entgegen.
Sara kam ihm entgegen und flog ihm regelrecht in die Arme.
„Ich habe dich vermisst Bugman.", sagte sie und küsste ihn innig.
„Ich dich auch Sara, und wie.", sagte Grissom und zog sie sanft in die Arme und küsste sie leidenschaftlich zurück.
„Überraschung? Was hast du vor? Ich sehe es dir an, dass du irgendwas geplant hat.", grinste sie ihn an.
„Das erzähle ich dir wenn wir im Hotel sind. Wie war es bei deiner Mutter, geht es dir gut?", fragte er sie.
„Mir geht es sogar sehr gut. Ich habe den Tag mit meiner Mutter genossen. Ich habe ihr versprochen, wenn ich meine Vergangenheit und meine Zukunft miteinander verbunden habe, dass ich sie wieder besuche. Aber ich werde mit ihr in Kontakt bleiben.", gab Sara zurück.
„Ich freue mich sehr für dich Engel. Komm lass uns ins Hotel zurück gehen und dann erzähle ich dir alles, was ich vor habe.", erwiderte Grissom.
Was hat er vor? Ich möchte ihm auch gerne etwas sagen. Ich würde ihn gerne hier in San Francisco heiraten. Es war meine Heimat, bevor ich nach Las Vegas gegangen bin.
„Ich möchte dich dann auch etwas fragen, ich brenne schon richtig darauf.", lachte Sara und stieg ins Auto.
Als sie später im Hotel waren, war Grissom neugierig, was Sara ihn fragen wollte.
„Gil, du kannst mir gleich alles erzählen, aber zuvor muss ich dich was fragen. Das trage ich schon den ganzen Tag mit mir rum.", sagte Sara ungeduldig.
„Dann muss ich mich wohl gedulden. Was willst du mich fragen Sara?", Grissom saß neben Sara auf dem Sofa und sah ihr lächelnd ins Gesicht.
Ich liebe es, wenn sie so nervös ist, sie ist richtig niedlich dabei.
„Du weißt, dass San Francisco nicht nur meine Heimat ist, es verbindet uns auch viel mit San Francisco. Hier habe ich dich kennengelernt und mich in dich verliebt. Gil, ich würde gerne hier in San Francisco heiraten.", Sara sah Grissom abwartend an, was er dazu sagen würde.
„Sara Sidle, du kannst wohl Gedanken lesen. Ich muss gestehen, ich war heute im Museum und auch im Park und mir kam der gleiche Gedanken. Wärst du mit einverstanden, wenn wir schon in 2 Tagen heiraten würden?", nun sah Grissom Sara fragend an, was sie zu seinem Vorschlag sagen würde.
„In 2 Tagen schon?", fragte Sara nach.
Oh es ist ihr doch zu schnell. Aber sie will auf jedenfall hier heiraten, das ist doch gut.
„Ja in 2 Tagen. Ich weiß, dass unsere Freunde nicht dabei sind, aber wir können ja mit ihnen……", Grissom konnte nicht mehr aussprechen.
„Ja, Gil, ja lass uns hier übermorgen heiraten. Wir können mit den anderen in Vegas noch feiern.", sagte Sara enthusiastisch.
Grissom zog Sara an sich ran und küsste sie innig und so voller Liebe. Die Küsse wurden immer leidenschaftlicher. Sara zog Grissom mit zum Bett, auf dem Weg dorthin hatten sie sich ihrer Kleider entledigt. Behutsam ließen sie sich ins Bett sinken.
Sara
war nicht entgangen, dass auch Grissom mittlerweile genauso erregt
war wie sie. Sie beugte sie über ihn und spreizte seine Beine etwas,
so dass sie sich dazwischen knien konnte, und begann seine Hüften zu
küssen.
Gils Reaktion lies keine Sekunde auf sich warten.
„Ooooh Sara! Nicht aufhören.", stöhnte er hervor.
Aber Sara wollte ihn etwas quälen. Sie begann nun die Innenseiten seiner Schenkel zu küssen. Wieder stöhnte er auf, und begann nun zu betteln. Grissom wünschte sich momentan nichts sehnlicher, als das um was er gerade bettelte. Aber Sara lies ihn zappeln. Gils Atem hatte dabei begonnen schwerer zu werden, während er gleichzeitig das Gefühl hatte, innerlich zu verbrennen.
Er hielt dieses Spiel kaum noch aus. Grissom griff mit seinen Händen in ihr Haar und wuschelte damit herum. Irgendwie musste er seine Leidenschaft ja kompensieren.
Das
Gefühl war einfach nur unglaublich. Er liebte diese Art des verwöhnt
werden von Sara. Sie rutschte etwas höher und setzte sich nun neben
Gil, während sie ihn immer weiter verwöhnte. Gil konnte nicht
widerstehen, ihn brachte dieser Anblick um seinen Verstand. Er
stopfte sich die beiden Kopfkissen unter seinen Kopf, damit er eine
bequeme Position hatte. Nun war es Sara, die vor Wonne laut stöhnen
musste.
Gil war so erregt, er konnte sich nur mit Mühe
beherrschen während er seine Liebkosungen intensivierte. Sara lies
nun von ihm ab, da sie ja noch etwas mehr von ihm haben wollte, und
genoss ganz seine Zärtlichkeiten die er ihr schenkte. Dann war es
soweit. Sie brachte ihn gerade um seinen Verstand. Dann ließ das
Zittern nach und sie entzog sich ihm indem sie sich aufsetzte und
umdrehte. Ein atemberaubender Kuss folgte.
Gil richtete sich nun
mit Sara etwas auf. Sara zuckte zuerst etwas zusammen, aber dann lies
sie ihren Kopf in den Nacken sinken und schloss ihre Augen. Als er
von ihr ab ließ, schaute er ihr in ihre Augen und lächelte. Auch
Sara lächelte.
Gil umschlang sie mit seinen Armen, drückte sie eng an sich und flüsterte ihr zu:
"Lass mich dich lieben, Sara. Lass mich dich so zärtlich lieben, wie noch kein Mann zuvor. Lass mich dabei in deine Augen sehen."
„Ja, Gil.", Sara bekam nur noch ein leises hauchen heraus.
Gil küsste sie erneut während er sich mit ihr auf seinem Schoss drehte und sie sanft in die Kissen drückte.
Er
blickte ihr tief in die Augen. Sara lächelte ihn glücklich an.
Grissom legte sich vorsichtig auf sie und sah ihr tief in die Augen,
während er seine Finger mit den ihren verflocht und damit begann,
langsam in sie einzudringen. In seinen Augen las sie nur unendliche
Liebe, während sie leise seufzen musste. Gil hauchte ihr einen Kuss
auf die Lippen.
Seine Bewegungen waren sanft, nicht stürmisch
oder hart. Nur unendlich sanft, aber Sara genoss diese Art des
Liebesspiels. Er hatte nicht gewusst, ob er es durchhalten würde so
zärtlich zu bleiben, oder ob ihn irgendwann seine Leidenschaft
einholen würde, aber es schien zu funktionieren.
Sein Körper
zitterte zwar ab und an etwas und er musste auch öfters sich durch
Stöhnen etwas Luft verschaffen, aber Saras langsame Bewegungen
erleichterten es ihm etwas. Es fühlte sich einfach nur wunderschön
an. Grissom fühlte, wie sich in ihm ein Höhepunkt aufbaute. Ganz
langsam, nicht explosionsartig. Auch Saras Stöhnen wurde lauter
während ihr Körper zu beben begann. Gil blickte ihr fasziniert in
die Augen.
Sein Atem auf ihrer Haut löste einen Schauer nach dem anderen aus und er in ihr, trieb sie zur Ekstase. Saras Augen bekamen diesen entrückten Glanz und sie stöhnte wohlig auf. Gerade als sie den Orgasmus erreichte, spürte sie, wie sich Grissom in ihr ergoss. Sie pressten sich fest aneinander, genossen den Rausch des Höhepunktes und sahen sich dabei fest in die Augen. Seine eisblauen Augen leuchteten.
Er rollte sich, Sara liebevoll das verschwitzte Gesicht küssend, mit ihr auf die Seite.
„Ich bin so unendlich glücklich!"
Sara drehte sich um, küsste ihn und schloss dann ihre Augen um noch etwas Schlaf abzubekommen.
„Ich auch mein Engel.", flüsterte Grissom müde zurück ehe auch er ins Land der Träume abdriftete.
Am nächsten Morgen, besuchten Grissom und Sara das CSI: San Francisco. Sie waren alle erfreut Sara und auch Gil wieder zu sehen. Ebenso erstaunt darüber, dass die beiden gemeinsam auftauchten und ein Paar waren.
Sara und Gil fragten die engsten beiden Kollegen, die sie in San Francisco hatten, ob sie denn die Trauzeugen werden würden. Beide sagten mit Freude ja. Sie versprachen am nächsten Tag pünktlich im Rathaus zu sein, als sie Gil und Sara von ihnen verabschiedeten.
Nachmittags bestand Sara auf ein wenig Sightseeing. Gemeinsam ging sie mit Grissom nochmal zur Golden Gate Bridge auch zum Museum der Cable Car Bahn und in den Japanese Tea Garden wollte sie unbedingt.
Abends gingen sie im Hotelrestaurant essen und anschließend fielen sie hundemüde von dem Tag ins Bett.
Am nächsten Tag war Sara etwas nervös wegen der Hochzeit. Sie freute sich heute Gil Grissom heiraten zu können. Sara hatte sich für das rote Kleid aus New York zur Hochzeit entschieden. Sie kannte mittlerweile Gil's Reaktion darauf und konnte sich ein leichtes Lächeln nicht verkneifen, als er seinen Blick über ihren Körper wandern lies.
Gil hatte ebenfalls den Anzug von New York an und Sara war hin und weg als sie ihren zukünftigen Mann sah.
Grissom holte im Hotelblumenladen noch Saras Brautstrauß ab, den er gestern bestellt hatte. Er bestand aus roten und weißen Rosen. Als sie im Rathaus ankamen, warteten schon die zwei Kollegen vom CSI auf sie. Die Trauung war einfach, aber wie beide fanden, sehr schön.
Als die Standesbeamtin Sara nun fragte, ob sie Gil heiraten wollte, sah sie Gil fest in die Augen und sagte mit einem Strahlen im Gesicht ja.
Bei Grissom war es nicht anders, er schaute Sara liebevoll in die Augen als er ja sagte.
Der anschließende Kuss den sich beide gaben, war so voller Zärtlichkeit und Liebe, wie sie sich nur schenken konnten.
Die Ringe, die sie gemeinsam ausgesucht hatten, wurden getauscht, dann war es schon vorbei. Nun waren sie Mr. und Mrs. Grissom.
Die Standesbeamtin und auch die Kollegen vom CSI gratulierten den beiden herzlich. Sie luden die CSIs noch zu einem Drink ein, denn sie mussten dann bald zum Dienst.
„Was hast du eigentlich noch für eine Überraschung geplant?", fragte Sara Grissom, als sie im Auto saßen und zu dem Restaurant fuhren.
„Wenn ich dir das jetzt sagen würde, wäre es keine Überraschung mehr Mrs. Grissom.", gab Grissom schmunzelnd zurück.
Sara ließ sich lächelnd in den Sitz zurücksinken. Ich bin wirklich verheiratet mit Gil. Noch vor ein paar Wochen hätte ich mir das alles nicht träumen lassen. So glücklich war ich noch nie in meinem Leben.
Mrs. Sara Grissom, jetzt ist sie meine Frau, meine Sara. Die Frau, die ich schon seit Jahren liebe, habe ich heute geheiratet, ich bin überglücklich.
Als sie am Restaurant ankamen, bekam Sara vor Staunen kein Wort raus. Grissom legte seine Hand auf ihren Rücken und führte sie in das Restaurant.
„Griss, das ist das Restaurant in das du mich damals eingeladen hast.", sagte sie, als sie den freudigen Schock etwas verdaut hatte.
„Richtig mein Engel. Hier hin habe ich dich damals ausgeführt.", strahlte Grissom, als er merkte wie sehr es Sara freute.
„Danke Gil, für alles. Danke dass du meinen Traum verwirklich hast.", sagte Sara und ihr rollte eine Träne über die Wange.
„Ich habe dir zu danken Sara. Danke für dein Vertrauen und deine Geduld, die du all die Jahre über hattest, bis ich zu meinen Gefühlen stehen konnte.", sanft wischte Grissom Sara die Träne von der Wange.
Als sie gegessen hatten gingen sie im Park spazieren. Als sie an der Stelle angekommen war, die ihnen beide so viel bedeutete. Nahm Grissom seine Frau zärtlich in die Arme und sah ihr in ihre braunen, wunderschönen Augen, die so viel ausstrahlten.
„Sara, du hast mich heute zum glücklichsten Mann auf der Welt gemacht. Ich liebe dich so sehr."
„Ich liebe dich so unendlich und ich werde dich immer lieben. Ich bin so wahnsinnig glücklich"
Grissom zog Sara noch ein wenig näher an sich ran und ihre Lippen trafen sich zu einem Kuss voller Liebe und Vertrauen.
4 Jahre später:
Es war ein Tag vor Weihnachten. Sara saß vor dem Haus in Keene Valley, auf einer Bank und beobachtete liebevoll, wie Grissom mit den Zwillingen im Schnee rumtollte. Die kleinen Jungen waren inzwischen 3 Jahre alt. Sie liebte ihre 3 Männer.
Ein Jahr, nachdem sie geheiratet hatten, hatte Sara Zwillinge zur Welt gebracht. Sie und Grissom waren noch genauso glücklich und verliebt wie vor 4 Jahren. Greg und Angela hatten vor einem Jahr geheiratet und Nick wollte in 2 Tagen Jasmin heiraten. Jasmin war 1 1/2 Jahre später nach Las Vegas zu Nick gezogen. Deswegen waren sie alle wieder hier.
Wie schnell die Zeit vergangen ist, vor 4 Jahren war ich hier und hätte nie daran gedacht Gil jemals zu heiraten. Bin ich müde, der Flug war anstrengend mit den Kindern. Aber irgendwie wäre es schön noch ein ……
Sara erwachte, als Grissom sie küsste. Jetzt erinnerte sie sich wieder, was sie gedacht hatte, bevor sie eingeschlafen war.
„Ich glaube es ist an der Zeit, dass die Jungen einen Bruder oder Schwester bekommen.", lächelte sie Grissom an.
„So?", fragte Grissom nur und sah sie mit einem lustigen zucken um seine Augen an.
Grissom beugte sich zu Sara und küsste sie fordernd und aufreizend. Langsam zog er den Reißverschluss ihrer Jacke auf.
„Komm mit mir ins Schlafzimmer.", sagte er mir rauer Stimme.
„Nicht vor den Zwillingen…", protestierte Sara, obwohl sie sich kaum zurückhalten konnte.
„Nick und Jasmin haben sie mitgenommen, und werden sie so schnell nicht wieder bringen. Und jetzt komm mit mir mein Engel.", Grissom stand auf und zog Sara mit sich hoch.
Gemeinsam gingen sie ins Haus, wo der Kamin brannte und der Engel auf dem Weihnachtsbaum thronte.
ENDE
