~Achtüng! Neues Kapitel, obwohl an alter Stelle... das hat sich jetzt alles einen zurückgeschoben... ja? Der Trailer ist raus...~ ^^

Der Name ‚Hilter' verleitet zu dem Verschreiber des Nachnamen des Schnauzbartes Adolf... immer wieder interessant. *gibt Freund die Schuld für den Namen* WELCHE Namen habe ICH mir für die Story eigentlich einfallen lassen? *Haare rauft*

Ich möchte übrigens hinzufügen (*immer vergessen hat*), dass es im Netz eine Theorie gibt, nach welcher es mindestens noch einen weiblichen Gryffindor in Harrys Jahrgang geben muss... irgendeine ganz tolle Rechnung, die ich gerade vergessen habe. Naja... jedenfalls will ich damit nur sagen, dass der Gedanke, dass Victoria bereits seit ihrem ersten Jahr in Hogwarts (also mal KEINE neue Schülerin) ist, vielleicht doch gar nicht soooo abwegig ist... Jau.

Häf Phun!

@Maxine: Danke dir so für dein Riwu *froi* Solche Riwus liebe ich... habe ich früher auch immer geschrieben... wieso eigentlich heute nicht mehr? Ich Frevlerin *lol*
Jep, hab geupdatet und hier geht's gleich weiter. Cool, hu? Ich bin ja so toll... nein... eigentlich wollte ich nur die Sommerpause endlich raus haben... und ich hab endlich Frontpage besiegt! *strike*
Mit der Annäherung im Hinterkopf? *lol* Naja, mir geht das auch immer so: Ich schreibe und 5 Kapitel später wird mir bewusst, wie ich das gemeint hab *rr*
Aber ihr bekommt eure Antworten noch, keine Angst ^^
Und das "Vicky" habe ich überhört... *pfeif* *lol*

@Taree: Huiiii! Danke dir sehr *drück* Das ist aber lieb von dir, dass du geriwut hast *knuddelt* Übrigens werde ich jetzt wirklich immer gleich in FP schreiben... scheint mir eine Menge Mühen zu ersparen... bis ich aber frische Kapitel hier schreiben kann, habe ich noch einige zum hin-und-her-Überarbeiten ^^
Albus und Minerva... ich mag den Typen nicht... ehrlich... das bringt mich immer halb um, wenn ich Minnie bei ihm schreiben muss *lol*
Mein Beileid, dass du fast geplatzt wärst *fg* Aber hier geht's ja nun weiter ^^

55 Riwus... UN-GLAUB-LICH! Ihr seid die Größten, DANKE *knuddel* *Küsse zuwerf*

 

Deine Werte, deine Normen, die Moral und das Gesetz
Sind entbehrlich und ersetzbar - überflüssiges Geschwätz

Heute gültig, morgen nichtig, übermorgen umgekehrt
Was hier richtig oder wichtig, ist woanders ohne Wert

Deine Götter, deine Kirchen, Glauben, Weltreligionen
Heute heilig, morgen Frevel, übermorgen blanker Hohn

Und das Geld und der Ruhm und die Unvergänglichkeit
Sind bei näherem Betrachten - für'n Arsch

WIZO - Raum der Zeit

xiii - Und die Verwirrung bleibt

Minerva starrte Unheil erwartend auf den Brief.

„Lesen Sie's, wenn Sie's unbedingt wissen wollen.", sagte Victoria und wandte sich zur Tür.

„Das ist das Problem?", fragte Minerva.

Erneut drehte Victoria sich um.
„Ja."

„Dann sollten Sie bleiben.", sagte Minerva, „Nur für den Fall."

Victoria sagte nichts, blieb aber.

Minerva griff nach kurzem Hadern nach dem Brief. Sie warf einen Blick auf die Vorderseite und entspannte sich.

Dieser war von Mr Robert Mooray an Victoria. Sie wollte Victoria einen Moment fragen, ob sie das wirklich lesen sollte, tat es jedoch nicht. Sie wollte vermeiden, dass Victoria sich die ganze Sache anders überlegte.

So öffnete sie den Brief und begann aufmerksam zu lesen.

„Victoria,

mein Kind, ich verstehe nicht, was dich dazu führt, dieses Weihnachten in Hogwarts bleiben zu wollen. Deine Stiefmutter und ich möchten dich gern hier haben, das weißt du.
Und da ich deinem letzten Brief keinen triftigen Grund entnehmen konnte, warum du bleiben willst, wirst du verstehen, dass wir dich am ersten Ferientag in King's Cross erwarten werden. Ich möchte ausdrücklich, dass du die Weihnachtsferien daheim verbringst.

Dein Vater"

Minerva las den Brief 2 mal, 3 mal. Dann sah sie auf.
„Warum wollen Sie nicht nach Hause.", fragte Minerva.

Victoria schüttelte den Kopf, griff den Brief und hatte Minervas Büro verlassen, bevor Minerva etwas hätte tun können. Warum sie vorher das Büro nicht so schnell verlassen hatte, war Minerva ein Rätsel.

Sie schüttelte den Kopf und stand auf.
Einen Moment überlegte sie, Victoria nachzugehen, doch sie bleib.
Genauso blieb jedoch auch die Unruhe, die ihr sagte, dass sie Victoria nachgehen sollte.

So stand Minerva mitten in ihrem Büro, unschlüssig, was sie tun sollte.
Schließlich straffte sie ihre Schultern und verließ ihr Büro in Richtung Gemeinschaftsraum der Gryffindors.

Zwar warf sie von Zeit zu Zeit Blicke an die Wände der Gänge, betrachtete die vertrauten Gemälde und die, die erst vor Kurzem beschlossen hatten, ihren Standort hierher zu verlegen, sah die Ritterrüstungen und die Fackeln und Kerzen, aber im Geiste war sie abwesend.

Ihre Gedanken wanderten von Victoria zu Anna und den Hilter-Schwestern, zu dem Schreiber der Briefe und schließlich zum Ursprung allen Übels selbst, zu Voldemort.

Tom Riddle. Dieser Name beschäftigte sie seit Tagen. Welche Ironie, die vielen Rätsel, die mit ihm verbunden waren.

Sie erreichte den Eingang zum Gemeinschaftsraum, grüßte die Fette Dame kurz, nannte das Passwort und trat ein.

Die Gryffindors, die im Gemeinschaftsraum waren – und das waren fast alle, fiel Minerva auf – bemerkten sie beinahe sofort.

„Sie wollen zu Victoria?", fragte Ron ohne Umschweife.

„Gut erkannt, Mr Weasley.", antwortete Minerva, „Ist sie hier?"

„Eben hochgegangen.", sagte Ron.

Minerva nickte knapp.
„Vielen Dank.", sagte sie und machte sich zum zweiten Mal an diesem Tag auf den Weg zum Schlafsaal. Wenn sie beim ersten Weg dort hinauf an diesem Tag noch darüber nachgedacht hatte, wie lange es her war, seit sie den Weg das letzte Mal getan hatte, überkamen sie jetzt Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit.

‚Streng genommen sind die Jahre viel zu lange her.', dachte sie und öffnete die Schlafsaaltür, als sie diese erreicht hatte.
„Miss Plaggemeyer.", sagte sie und trat ein. Wieder waren die Vorhänge um Victorias Bett zugezogen, doch von dieser Abwehrmaßnahme würde Minerva sich auch diesmal nicht abweisen lassen.

Ein Seufzen kam von den Vorhängen her.
Was wollen Sie noch!?", fragte Victoria gereizt.

Minerva trat auf das Bett zu.
„Antworten.", sagte sie schlicht und zog den Vorhang auf.

Victoria hielt den Blick demonstrativ auf das Buch geheftet und sah sie erst nach Kurzem langsam an. Ihr Blick wirkte zornig und glitt zum Vorhang. Minerva zog ihn noch ein Stück zurück.
„Ich möchte mit Ihnen reden." Wie so vieles an diesem Abend hatte Minerva diesen Satz lange nicht mehr zu Victoria gesagt. Es klang seltsam ungewohnt.

Victoria sah sie einen Moment scheinbar überrascht an.
„Ach was...", machte sie, „Zeichen und Wunder! Und worüber möchte die werte Professorin mit mir reden?"

Minerva hob eine Augenbraue.
‚Nur die Ruhe...'
„Über Weihnachten.", antwortete sie schlicht.

Victoria verzog das Gesicht.
„Na dann...", sagte sie, „Ich warte..."

„In meinem Büro.", fügte Minerva hinzu.

„Da komme ich gerade her.", konterte Victoria, „Und ich muss gestehen, auch wenn das neue Sofa nett aussieht, so toll ist ihr Büro auch nicht, dass ich da alle 5 Minuten hocken möchte..."

Minervas zweite Augenbraue gesellte sich zu ihrer ersten.
„Dann, Miss Plaggemeyer,", sagte sie trocken, „verstehe ich nicht, warum Sie ständig ein Verhalten an den Tag legen, das genau das zur Folge hat."

Victoria sah sie an und legte den Kopf schief.
„Bitte?", fragte sie überrascht.

Minerva schüttelte den Kopf.
„Ich möchte mit Ihnen in meinem Büro reden.", sagte sie sachlich.

Victoria kniff leicht die Augen zusammen. Sie öffnete den Mund, scheinbar um etwas zu sagen, schloss ihn aber wieder, nur um kurz darauf zu sagen:
„Also schön... Sie haben 10 Minuten." Sie stand auf.

„Ich glaube, Sie missverstehen die Situation.", sagte Minerva, „Sie kommen mit, wir reden und Sie gehen, wenn ich der Ansicht bin, dass das Gespräch beendet ist."

Victoria schnaubte.
„Wundervoll.", knurrte sie, doch sie machte keine Anstalten, sich wieder auf das Bett zu setzen.

„Durchaus.", erwiderte Minerva und wandte sich zu Tür, „Gehen wir."

Mit Victoria im Schlepptau verließ sie erneut den Schlafsaal und den Gemeinschaftsraum. Erneut verfolgt von den Blicken der Gryffindors.

Der Weg zurück zu ihrem Büro erschien sehr kurz. Minerva war damit beschäftigt, Victoria aus ihren Augenwinkeln zu betrachten um zu sehen, ob ihr irgendetwas unübliches auffiel, abgesehen von der Tatsache, dass sie wieder einen Rock trug schien aber alles wie sonst auch.

Als sie das Büro erreicht hatten, öffnete Minerva die Tür und forderte Victoria auf, einzutreten.

„Setzen Sie sich."

Victoria blieb einen Moment stehen, warf einen Blick zum Schreibtisch und dann hinüber zum Kamin.

„Von mir aus auch auf das Sofa.", ergänzte Minerva herausfordernd.

Victoria drehte sich um und sah Minerva durchdringend an. Dann seufzte sie und ging hinüber zum Schreibtisch, um sich auf den gewohnten Platz zu setzen.

Minerva spielte einen Augenblick mit dem Gedanken, sich selbst auf das Sofa zu setzen, nur um noch ein wenig mehr gegen Victorias Verhalten gegen zu steuern, ließ es aber bleiben und setzte sich auf ihren Schreibtischstuhl.
„Nun?", fragte sie.

„Was ‚nun'?", fragte Victoria gereizt.

Minerva war sich bewusst, dass sie Fragen stellen musste, wenn sie Antworten wollte. Wenn sie bloß einen Ansatzpunkt gehabt hätte. Sie sammelte sich.
„Warum dachten Sie, dass Sie meine Hilfe brauchen?", formulierte sie.

Victoria lehnte sich im Stuhl zurück, schlug die Knie übereinander, verschränkte die Arme und zuckte mit den Schultern.
„Nicht die geringste Ahnung.", sagte sie gleichgültig.

Minerva beobachtete Victoria. Die Art und Weise, wie sie im Stuhl saß, unterstrich ihre gleichgültige Aussage. Trotzdem würde Minerva sich so nicht abspeisen lassen. Ihr kam ein Gedanke.

„Und Sie waren nicht leicht verunsichert, nachdem Sie den Brief Ihres Vaters gelesen hatten?", fragte sie.

Victoria schnaubte
„Vergessen Sie das einfach!", sagte sie, „Ich bin volljährig. Ich werde einfach hier bleiben, egal, was er sagt."

Minerva lächelte unterkühlt.
„Es kommt auf die Begründung Ihres Vaters an, warum Sie nicht hier bleiben dürfen, wenn er sich an die Schulleitung – also Professor Dumbledore und mich – wendet.", erwiderte sie.

Victoria starrte sie an und Minerva war sich bewusst, dass sie mit einer solchen Antwort nicht gerechnet hatte.
„Schulrecht.", erklärte sie schlicht, „Ob Sie volljährig sind oder nicht interessiert bei einer Begründung Ihres Vaters nur äußerst bedingt."

Victoria starrte Minerva weiter an. Sie nahm ihre Hände schnell von den Stuhllehnen in ihren Schoß, außerhalb von Minervas Sicht.

Minerva erinnerte sich, dass sie Victoria in ihrer Sicherheit hatte straucheln sehen wollen. Jetzt schien es zu einem Teil der Fall zu sein, aber sie empfand keine Genugtuung, kein Mitleid. Im Grunde fühlte sie nichts außer einem fast wissenschaftlichen Interesse an Victorias Reaktion.
„Victoria,", sagte sie langsam, „In den meisten Fällen wird innerhalb der Familien geregelt, ob die Schüler über Weihnachten bleiben, oder nicht." Ein Hauch Spott klang in ihrer Stimme.

Stühleklappern.
Bevor Minerva sich versah, war Victoria aufgesprungen. Ihre rechte Hand war in ihrer Robe verschwunden und einen Moment dachte Minerva, sie würde ihren Zauberstab ziehen. Doch Victorias Hand kam leer wieder zum Vorschein.
„Verdammt…"

Es war schwer zu sagen, welche Emotion in Victorias Gesicht stand. Am ehesten wohl Wut.
Minerva stand langsam auf und ging um den Tisch herum auf Victoria zu, deren Brust sich schnell hob und senkte. Sie ließ Minerva nicht aus den Augen.

Eine fast unendlich scheinende Zeit schwiegen Beide, bis Victorias Lippen langsam Worte formten, doch erst nach dem dritten Versuch sagte sie:
„Helfen Sie mir." Ihre Stimme klang ohne jede Emotion, fast sachlich und ihre Augen waren leer. Minerva wusste nicht, was sie von diesem Satz halten sollte.

Doch vielleicht war es das, worauf Minerva gewartete hatte, sie wusste es selbst nicht, aber sie trat noch einen Schritt auf Victoria zu, die einen zurück tat.
„Wobei?", fragte Minerva ebenso emotionslos.

Victorias Nasenflügel weiteten sich, sie sog scharf Luft ein. Wieder dauerte es, bis Minerva eine Antwort erhielt.
„Ich möchte über Weihnachten nicht nach Sussex."

Minervas Handgelenke begannen zu schmerzen. Sie konnte dieses Zeichen, dass ihr sonst sagte, dass sie zu sehr unter mentalem Stress litt, nicht zuordnen.

Sie kehrte ihre Aufmerksamkeit wieder Victoria zu, die mit geballten Fäusten vor ihr stand.
„Warum nicht?", fragte sie.

Victoria machte den Eindruck, als müsse sie hektisch atmen, doch wären ihre Nase und ihr Mund nicht fähig, Sauerstoff aufzunehmen. Ihre Brust hob und senkte sich zu schnell und zu hohl, als dass ihr eine normale Atmung möglich gewesen wäre. Dieses Anzeichen von Hilflosigkeit bei Victoria zu sehen, machte Minerva fast Angst.
Schließlich zuckte Victoria mit den Schultern.

„So kann ich Ihnen nicht helfen.", sagte Minerva.

Von Victoria kam ein Ton, der nach einem Schnauben klang.
„Dann lassen Sie's halt!" Sie schrie fast. Und Minerva, überrascht von diesem plötzlichen Ausbruch, wich unbewusst einen Schritt zurück. „Vergessen Sie es einfach!", fügte Victoria ebenso laut hinzu.

Doch Minerva hatte langsam genug von diesem ewigen Hin und Her. Sie wollte endlich eine konkrete Richtung in Victorias Verhalten sehen. Victorias ständige, fast verwirrende Änderungen ihre Meinung hinderten sie daran, einen klaren Gedanken zum weiteren Vorgehen zu fassen.
„Oh nein.", sagte sie laut, „Das werde ich nicht. Ich will jetzt Antworten, Victoria. Ich will wissen, warum Sie über Weihnachten hier bleiben wollen und warum Ihr Vater Sie nicht lässt. Ich will wissen, warum Sie Ihren Namen geändert haben und warum Sie sich seit Jahren so unerträglich verhalten." Ihr Atem ging schneller aufgrund der Anspannung, die sie während der letzten Sätze stärker ergriffen hatte als sonst.

Victorias Augen waren weit aufgerissen. Offensichtlich war auch sie angespannter als sonst.
„Auf diese Fragen werden Sie niemals Antworten bekommen.", presste sie hervor.

„Dann werden Sie wohl über Weihnachten zu ihre Familie fahren.", entgegnete Minerva und wies zur Tür. Berechnung.

Victoria sah kurz zur Tür und wandte sich dann wieder Minerva zu.
„Warum wollen Sie das jetzt auf einmal wissen?", fragte sie leise.

Minervas Nackenhaare stellten sich auf. Warum sprachen in letzter Zeit alle plötzlich so leise?

Sie sah Victoria an.
Diese Stimmlage hatte sie berührt, auch wenn sie es nicht zugeben wollte.

Victoria stand gerade aufgerichtet vor ihr. Hatte sie gerade wirklich so leise gesprochen? Ihre gesamte Körperhaltung sprach dagegen.

Minerva atmete tief und legte sich die kommenden Worte genau zurecht.
„Nehmen Sie es als Handel.", sagte Minerva, „Ich sorge dafür, dass Sie über die Ferien hier bleiben und Sie geben mir die Antworten, die ich will.", Sie sah sie an. „Und Ihre Benehmen muss selbstverständlich stimmen." Sie betrachtete Victoria und wartete angespannt auf ihre Reaktion.

Victoria presste die Kiefer aufeinander.
„Antworten…", knurrte sie.

Minerva nickte. Ihr kam ein Gedanke.
„Nicht heute, ", sagte sie, „und nicht morgen, wenn Sie nicht wollen. Aber bis Ende der Ferien will ich diese Antworten."

Victoria atmete langsam, ruhig und tief und Minerva bemühte sich, geduldig auf eine Antwort zu warten.

Alles in diesem Moment wirkte seltsam verschwommen. Sie wusste, sie hatte endlich einen Anfang gemacht, ihr Verstand sagte, dass alles nach Plan lief. Aber ihr Gefühl sagte, dass etwas anders sein sollte. Hätte sie nur gewusst, was

„Ich sollte nicht fragen, warum Sie mir das anbieten, nicht wahr?", fragte Victoria plötzlich mit abwesend klingender Stimme.

„Nein, das sollten Sie wohl nicht.", antwortete Minerva ohne nachzudenken. Das Bedürfnis, ihre Handgelenke aneinander zu pressen, war groß, doch sie widerstand. Wenn der Schmerz auch zunahm. Nicht vor Victoria.

Victoria nickte. Es war nur ein leichtes Nicken, aber dennoch sichtbar.
„Ist in Ordnung.", sagte sie monoton - und streckte langsam die Hand aus.

Minerva starrte die Hand einen Moment perplex von der Geste an. Sie betrachtete Victorias verhältnismäßig langen Finger, ihre lange Hand. Und schließlich nahm sie sie.

Kalte Finger.

Doch Minerva war sich sicher, dass sich ihre eigenen Finger auch nicht wärmer anfühlten.

Kurze Zeit standen sie da. Keiner schien bereit, die Hand des Gegenübers zu schütteln oder gar zu drücken.

Schließlich nahm Minerva sich ein Herz und schüttelte langsam, fast behutsam Victorias Hand.

Victoria zog die Hand zurück.
„Dann hätten wir das ja.", sagte sie.

Minerva nickte.
„Denken Sie an Ihre Einwilligung.", entgegnete sie.

Victoria zog die Lippen zusammen.
„Selbst wenn nicht,", knurrte sie, „werden Sie mich sicher daran erinnern."

Sie wandte sich zur Tür, hielt in ihr aber kurz inne.

„Ist noch etwas?", fragte Minerva verwundert.

„Nein.", sagte Victoria und verließ das Büro.

Kein Danke. Minerva schüttelte den Kopf.

Das war Victoria - was hatte sie erwartet.

***

So… dat weer dat ween… ich will nimmer *flenn* na ja… lassen wir das… McNellen und Plaggemeyer… die wären bestimmt ein tolles Team *knuddelt Ianis* Wir machen da noch was draus ^^

Und das hier ist das vorletzte Sommerpausen-Kapitel... wollte ich nur mal so anmerken *lol*