Donnerstag! Und tatsächlich ist noch ein Kapitelchen fertig geworden, wenn auch in letzter Minute ... Okay, hier habt Ihr Euren Lesestoff! Aber wenn keine Kommis kommen, lassen wir Euch auf den nächsten Streich mindestens ... na, jedenfalls ewig lange warten! Jawohl!
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Summary: Ein Minister bekommt Erstickungsanfälle und verordnet unseren Maraudern nach einer Diskussion über Unterhalt und Vaterschaft Urlaub – was die natürlich nach allen Regeln der Kunst auszunutzen wissen.
In weiteren Rollen: Ministerielle Gedankengänge, die den Leuten, denen sie gelten, aber noch verborgen bleiben, eine Kurzgeschichte, die interessante Überlegungen und Hustenanfälle auslöst, ein „Junge", der es oben viel schöner als unten findet und eigentlich einen Namen bekommen müsste und ein Wasserfall, der ganz besondere Gelüste weckt ...
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20. Kurzurlaub
„Mit einem leichten Schnipsen und einem leisen ‚Vibrato!' legte Remus diesen besonderen Zauber auf sie und seine Geliebte stöhnte laut, als sie die Wirkung an ihrer Klitoris spürte. Ein Gefühl wie Millionen von gierigen Zungen, die diesen besonderen Punkt stimulierten, an ihm saugten. Ruhelos begann sie sich zu bewegen."
Lautes Husten schallte durch das Büro des Zaubereiministers.
Der nichts ahnende Dumbledore hatte diese Zeilen gerade laut vorgelesen – und sich prompt an seinem Zitronenbrausebonbon verschluckt. Und Remus – plötzlich hochrot im Gesicht – klopfte dem Professor auf den Rücken, während Sirius sich vergeblich bemühte, sein Lachen zu verbergen.
„Ich habe ja schon immer gewusst, dass du ein Ladykiller bist, Moony!", prustete er.
Ja, ja. Wer den Schaden hatte, brauchte für den Spott nicht zu sorgen...
„Darf ich dich daran erinnern, dass du derjenige warst, der diesen Zauber ausgegraben hat? Vermutlich ist „Sexualmagie in Wort und Bild" sogar das einzige Buch, das du jemals freiwillig gelesen und aus dem du etwas behalten hast!"
„Wenn nicht unser ehemaliger Schulleiter neben dir stünde, würde ich das vermutlich zugeben. Aber so verweigere ich in diesem Punkt die Aussage und berufe mich auf mein Recht, mich nicht selbst belasten zu müssen." Sirius' braune Augen funkelten belustigt.
Normalerweise hätte Remus über diese so absolut padfoottypische Bemerkung ebenfalls gelacht, aber er war noch immer damit beschäftigt, diesen unglaublichen Zufall zu verdauen. Das stelle man sich einmal vor! Lena und Stella hatten diese Geschichte dem Maildatum nach tatsächlich geschrieben, bevor er oder Sirius jemals etwas über diesen Vibrato-Zauber gehört hatten! Wochen vorher! Das war doch einfach unglaublich!
Und dann war da noch diese kleine Stimme in seinem Hinterkopf, die hartnäckig darauf bestand, dass es solche Zufälle gar nicht geben konnte. Dass es schlicht unmöglich war. Dass das etwas Anderes war, als nur kleine, überraschende Übereinstimmungen...
Diese drängende Stimme, die ihn nicht zur Ruhe kommen ließ, und genau zu Dumbledores nachdenklichem Stirnrunzeln passte ...
„Wenn Miss Soller und Miss Winter diese Geschichte schon geschrieben haben, bevor sie euch beide überhaupt kennen gelernt haben, ja, sogar bevor ihr diesen speziellen ... äh ... Zauber gefunden habt, dann ist diese Übereinstimmung wirklich erstaunlich, findet ihr nicht auch? Aber warum war diese Geschichte dann nicht auch in diesem Internet veröffentlicht?"
„Weil sie sich gegenseitig ein paar Geschichten per Mail zugeschickt haben, die sie ‚Sabberchaps' genannt haben. Die Geschichten waren sehr ... persönlich. Und sie wurden deshalb auch nie veröffentlicht. Stella hat diese spezielle Geschichte hier aus ihrem E-Mail-Account heruntergeladen. Offenbar hat sie dort alle Mails gespeichert, die jemals zwischen ihnen verschickt wurden ..." Remus zuckte die Achseln.
„Gibt es noch mehr solcher unerklärlicher Übereinstimmungen?"
Sirius hüstelte und wirkte plötzlich etwas unbehaglich – eine Reaktion, die so gar nicht typisch für ihn war. „Lena hat da vor kurzem eine Geschichte geschrieben, die von ihr und mir ... äh ... im Whirlpool handelt. Und die Ähnlichkeit mit den tatsächlichen Ereignissen, die wohlgemerkt später stattfanden, ist wirklich verblüffend ..."
„Wie verblüffend?"
„Sehr verblüffend. Alles, was ich getan habe, alles, was ich gesagt habe ... sie hatte es in ihrer Geschichte genauso beschrieben. Bis ins kleinste Detail."
„Also, ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich finde das ziemlich ... bemerkenswert. Eine Übereinstimmung – das hätte vielleicht noch ein unglaublicher Zufall sein können. Aber gleich zwei?" Albus Dumbledore schüttelte den Kopf. „Besonders, wenn man noch all die Kleinigkeiten in Betracht zieht, die in ihren veröffentlichten Geschichten auftauchen ..."
„Und was soll es sonst sein? Wollen Sie etwa behaupten, dass Lena und Stella so etwas wie Seherinnen sind? Das sie Dinge voraussagen können?" Remus blickte den ehemaligen Schulleiter gespannt an. „Das würde vermutlich die vielen kleinen Dinge erklären, die sie immer gewusst haben, obwohl diese Mrs. Rowling sie ganz anders geschildert hatte."
„Das wäre eine Möglichkeit."
„Eine Möglichkeit?" Sirius sah ihn verblüfft an. „Gibt es denn noch eine andere?"
„Darüber muss ich erst noch nachdenken." Dumbledore legte die Blätter mit der Geschichte, die er bis dahin noch in der Hand gehalten hatte, auf den Tisch zurück. „Ich möchte euch bitten, mit Miss Soller und Miss Winter noch nicht über unsere Unterhaltung zu reden."
„Wir sollen es ihnen verheimlichen?" Remus klang ungläubig. Er warf Sirius einen unbehaglichen Blick zu, der gerade ein paar andere Seiten durchblätterte und mit gerunzelter Stirn eine Geschichte überflog, die er offenbar noch nicht kannte.
„Professor, wir reden hier über unsere ... ja ... unsere Frauen. Die zukünftigen Mütter unserer Kinder. Und wir sollen ihnen etwas so Wichtiges verschweigen?"
„Ich bitte euch lediglich, sie nicht jetzt schon durch irgendwelche Spekulationen zu beunruhigen. Wir wissen noch nicht, wie es zu diesen Übereinstimmungen kommen konnte. Was würde es also nützen, sie in Angst und Schrecken zu versetzen?"
„Gar nichts!" Sirius legte den Stoß Blätter auf den Tisch zurück, behielt jedoch eines in der Hand. Seine Lippen zuckten belustigt und seine Augen funkelten verdächtig.
„Aber weil wir gerade beim Thema ‚beunruhigen' oder ‚in Angst und Schrecken versetzen' sind, Moony. Du solltest dir den letzten Abschnitt auf dieser Seite hier vielleicht mal durchlesen! Es scheint, als würdest du mich bald um Längen überflügeln! Und ich weiß im Augenblick wirklich nicht, ob ich darüber lachen oder lieber schmollen soll!"
Wenn sein Freund auf diese Weise grinste, dann bekam Remus grundsätzlich Beklemmungen. Dieses Grinsen hatte in seiner Jugendzeit gewöhnlich die wildesten, verrücktesten Streiche angekündigt. Die Art von Streichen, die immer mit Nachsitzen oder ziemlich ausgeklügelten Strafarbeiten geendet hatten.
„Was ist das?"
„Lies es einfach!"
Also griff Remus zögernd nach der Seite. Und ihm stockte der Atem, als er – wie von Sirius angeregt – den letzten Abschnitt überflog, den dieser hilfreich mit seinem Zeigefinger markierte.
„Herzlichen Glückwunsch, Remus!" sagte Lena lächelnd, als sie ihm ein winziges Bündel in den Arm legte. „Darf ich dir deine wunderschöne Tochter Joyce vorstellen? Sie ist eine offenbar recht energische junge Dame, die dich in den nächsten Jahren vermutlich ganz schön auf Trab halten wird. Und ich fürchte, du wirst mit ihr kaum Schritt halten können. Ihr Bruder hat es jedenfalls nicht geschafft!"
„Ihr Bruder?" Remus riss seinen verzückten Blick von dem wundervollen winzigen Wesen in seinem Arm los und starrte die junge Frau verblüfft an.
„Ihr Bruder!" Lachend nahm sie Madam Pomfrey ein weiteres, kleines Bündel ab und legte es ihm in den anderen Arm. „Sie hat ihn um fast sieben Minuten und knapp 200 Gramm geschlagen. Dies hier ist dein Sohn, Remus. Patrick."
„Atmen, Moony!", spottete Sirius, nahm seinem plötzlich reichlich blassen Freund das Blatt aus der zitternden Hand und legte es auf den Tisch zurück. „Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber diese Entwicklung ist doch ziemlich ... interessant, oder? Wer von den Beiden das wohl geschrieben hat? Das könnte nämlich eventuell für den Unterhalt relevant werden ... wäre es nicht ein Hammer, wenn meine Lena eigentlich ‚der Vater' eines deiner Kinder wäre?"
Dumbledore schlug eilig die Hand vor den Mund und verhinderte so, dass sein Brausebonbon quer durch den Raum flog.
Und Remus nutzte alles, was er in diesem Augenblick an Atemluft zusammenkratzen konnte, zu einem kurzen Statement.
„Padfoot? Du bist ein Idiot!"
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Manchmal waren Dumbledores Ideen einfach nur genial!
Sirius setzte sich halb auf der Decke auf, die Lena vorhin auf der Wiese ausgebreitet hatte, und beobachtete mit einen Lächeln, das man nur als lüstern bezeichnen konnte, wie seine sexy Angebetete sich genüsslich unter dem erfrischenden Wasserfall tummelte, der am Rande der Lichtung von einem Felsen in den kristallklaren Bergsee plätscherte. Dieser Einteiler, der sich so verlockend um ihre Kurven spannte, schrie in seinen Augen geradezu danach, abgestreift zu werden ... Und er hätte sich in dieser Beziehung auch keinen Zwang angetan, wenn die grandiose Idee des Zaubereiministers nur ihn und Lena hierher geführt hätte.
‚Ausspannen', hatte er es genannt. ‚Auf andere Gedanken kommen'.
Okay, soweit es ihn betraf, funktionierte die Taktik ganz hervorragend! Seine Gedanken waren im Augenblick meilenweit davon entfernt, sich mit irgendwelchen literarischen Ergüssen zu beschäftigen – mochten diese auch noch so rätselhaft und beunruhigend sein. Im Moment hatte er nur einen einzigen Wunsch – dass Moony und Stella, die ihre Decke etwas abseits unter einer großen, dicken Trauerweide ausgebreitet hatten, deren Zweige sie seinen Blicken fast gänzlich entzog, sich doch bitte in Luft auflösen sollten.
Jetzt.
Und nein, das machte ihn noch lange nicht zu einem sexbesessenen, hilflos seinen Hormonen ausgelieferten Kerl! Dazu brauchte es schon mehr! Viel mehr! Zum Beispiel dieses absolut sinnliche Lächeln, mit dem Lena gerade den Kopf in den Nacken legte und ihre Arme den lauwarmen Wassermassen entgegenstreckte, die von dem Felsen in das Becken fluteten, sie umspülten, an ihr hinabrannen ...
Moonys Idee, den Bergbach mit einem Wärmezauber zu belegen, war absolut genial gewesen ... Aber jetzt sollte er trotzdem ruhig seine Stella schnappen und sich mit ihr irgendwo anders hin verziehen!
‚Ruhig Black! Was bist du? Ein hormongesteuerter Teenager?' rief er sich selbst zur Ordnung. ‚Also reiß dich zusammen! In ein paar Stunden geht die Sonne unter und dann kannst du sie in diesem Wasserfall vernaschen, ohne dabei Remus und Stella eine Show zu bieten!'
Einfacher gedacht als umgesetzt...
‚Runter Junge! Das ist nicht der richtige Zeitpunkt!'
Aber genau da lag – oder besser gesagt, stand – das Problem. Der Junge wollte nicht runter! Er hatte etwas gewittert, das ihm gefiel. Etwas, das er unbedingt haben wollte –sofort! Und er sah gar nicht ein, warum er es nicht bekommen sollte!
Das musste der Grund sein, überlegte Sirius, während er sich bereits von der Decke erhob, warum so viele Männer ihren Geschlechtsteilen Namen gaben. Damit nicht irgendjemand völlig Unbekanntes die wichtigsten Entscheidungen in ihrem Leben traf...
Die Erkenntnis verflüchtigte sich in gleichem Maße, in dem auch der Abstand zu Lena schwand. Und als er neben ihr in dem Becken stand und sie in seine Arme zog, wollte er ohnehin keine Überlegungen über das persönlichkeitsprägende Eigenleben gewisser Körperteile mehr anstellen. Der Kuss, den er sich holte, war fast gewaltsam. Kein langsames, zärtliches Verschmelzen zweier Lippenpaare, sondern ein sinnlicher Überfall, dem Lena nichts entgegenzusetzen hatte. Seufzend schmolz sie in seinen Arm.
Als er sie schließlich losließ war sie völlig atemlos und blickte aus vor Leidenschaft dunklen Augen zu ihm auf. „Wow, womit habe ich das denn verdient?"
„Damit, dass du die sexieste Frau der Welt bist!" Seine Lippen glitten über ihren Hals und brachten sie zum Erschauern.
„Damit, dass dein bloßer Anblick mich fast wahnsinnig macht vor Begehren!" Seine Hand folgte seinen Lippen und streifte ihr den einen Träger ihres Einteilers von der Schulter.
„Damit, dass ich auf jeden einzelnen Wassertropfen eifersüchtig bin, der dich berühren und streicheln durfte, während ich dort drüben auf dieser Decke lag und davon geträumt habe, dich aus diesem Badeanzug zu schälen und dich zu lieben. Hier. Jetzt. Solange, bis du so schlapp und erschöpft bist, dass ich dich aus diesem Becken retten muss!"
„Aber Remus und Stella ..."
„Die sind bestimmt viel zu beschäftigt, um sich für uns zu interessieren! Die Zwei haben sich doch bestimmt nicht zufällig den Platz unter dieser Trauerweide ausgesucht, oder was meinst Du?" Der zweite Träger folgte dem ersten und Sirius ließ seine Zungenspitze über den Brustansatz gleiten, den er auf diese Weise entblößt hatte.
Vermutlich hatte er Recht ... den beiden ging es ja ähnlich wie ihnen, sie konnten kaum die Finger voneinander lassen. Also war es doch durchaus möglich ... äh ... wahrscheinlich ... dass sie ... ganz bestimmt...
Diese neckende Zungenspitze hatte jetzt den empfindlichen Nervenknoten gefunden und Lenas Gedanken zerfaserten einfach. Mit einem hilflosen Seufzen reckte sie sich Sirius' Mund entgegen, seinen Händen, die ihren Badeanzug bis zur Taille hinabschoben, damit er endlich freien Zugang zu ihren Brüsten erhielt, die sich ihm so nass und lockend entgegenwölbten.
„Meine Nixe." Seine Hände schlossen sich um die weichen Halbkugeln, als er wieder ihren Mund in Besitz nahm. „So habe ich dich das erste Mal nackt gesehen. Wassertropfen perlten über deine Haut und ich hatte nur noch einen einzigen Wunsch. Ich wollte auch so ein Tropfen sein. Wollte warm und sanft über deinen Körper gleiten, dich streicheln, dich berühren, dir nahe sein. Ich wollte spüren, wie deine Haut sich unter meiner Berührung erhitzt und du dich windest. Und wenn ich dabei verdampft wäre, dann hätte ich das gerne in Kauf genommen ..."
„Sirius ..."
Atemlos seufzte sie seinen Namen und er trank ihn von ihren Lippen, schmeckte ihre Erregung, ihr Dahinschmelzen. Ihre Liebe.
Seine Lena.
Seine Nixe.
Sein.
Noch immer staunte er über diese warme innige Gefühl, das ihr bloßer Anblick, der bloße Klang ihrer Stimme in ihm auszulösen vermochte. Ihr Geruch. Ihre Berührung. Er hatte einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Lebens damit verbracht, Jagd auf Frauen zu machen. Und auch wenn er immer dafür gesorgt hatte, dass seine jeweilige Partnerin auf ihre Kosten kam, konnte er sich doch nicht daran erinnern, schon jemals etwas empfunden zu haben, das seinen Gefühlen für Lena auch nur annähernd glich.
Wann hatte jemals ein einziges Seufzen ihn bis an die Grenze des Erträglichen erregt? Wann hatte ihn jemals eine einzige Berührung dermaßen in Flammen gesetzt? Er spürte, wie Lenas Hände über seine Haut glitten und erschauerte unwillkürlich. Und ihr Lächeln, als sie seine Reaktion bemerkte ...
Ihre Lippen lösten sich von seinem Mund, glitten über sein Kinn, seinen Hals hinab, sein Schlüsselbein, seine Brust. Ihre Zungenspitze malte brennende Muster auf seine Haut, tiefer und immer tiefer. Jetzt hatte sie seinen Nabel erreicht, tauchte darin ein, ihre Zähne zwickten leicht die Haut, während ihre Hände sich in seine Badehose schoben und ihm den schwarzen Stoff über die Schenkel streiften. Und dann war ihr Mund an seinem Ziel angelangt und er musste sich mit einem Ächzen an den Felsen hinter sich lehnen, weil seine Knie plötzlich so weich waren, dass er befürchtete, dass seine Beine ihn nicht mehr tragen würden.
Sie umschloss ihn. Heiß, gierig. Ihre Zunge glitt über sein hartes, erregtes Fleisch, ihre Zähne schabten leicht über seinen hoch aufgerichteten Schwanz, als sie ihn noch tiefer in ihren Mund aufnahm, an ihm saugte, ihn leckte, ihn gnadenlos erregte. Gab es einen erotischeren Anblick als zu sehen, wie sich diese Lippen seiner Erregung widmeten? Wie sie seine sehnsuchtsvoll aufgerichtete Erektion freigaben, damit diese rosige Zungenspitze daran entlang gleiten konnte, über die Eichel tanzen konnte, bevor sie sie erneut tief in ihren Mund saugte? Gab es ein schöneres Geräusch, als diese leisen, schmatzenden Laute, mit denen sie ihn lutschte, ihn blies?
Ein Zittern lief über Sirius' Körper. Lange würde er dieser süßen Qual nicht mehr standhalten können. Aber er wollte mehr! Er wollte, dass Lena vor Lust wimmerte. Dass sie ihre Erregung laut hinaus schrie!
Mit einer raschen Bewegung entzog er sich ihr, bevor er vollends in den sinnlichen Genüssen untergehen konnte, die ihr süßer Mund ihm da bereitete. Noch nicht. Noch nicht. Erst würde er sie verwöhnen!
Seine Hände, die eben noch in ihrem Haar vergraben gewesen waren, legten sich unter ihre Achseln und zogen sich hoch, so dass er sie in die Arme schließen und seinen Mund auf ihre Lippen pressen konnte. Und noch während dieses heißen, wilden Kusses schob er ihr den Einteiler über die Hüften hinab, so dass sie jetzt genauso nackt war wie er selbst.
„Jetzt bin ich an der Reihe!" knurrte er heiser und bemerkte befriedigt ihr erwartungsvolles Erschauern.
Und dann schob er sie auf den flachen, beinahe hüfthohen Felsen, ging in die Hocke, legte die Arme unter ihre Oberschenkel um sie so für sich zu öffnen und senkte den Mund auf sie.
Oh Gott, er würde sie umbringen!
Lena wand sich auf dem flachen Felsen, als sein heißer Mund sie fast über das erträgliche Maß hinaus erregte. Seine Zunge tanzte über ihre Klitoris bis sie glaubte, vor Wonne explodieren zu müssen, ließ im letzten Augenblick von ihr ab, um sanfte, beschwichtigende Kreise um den empfindsamen Nervenknoten zu ziehen. Dann tauchte sie in sie ein, dehnte sie, trank sie, brachte sie dazu, sich ihm fordernd entgegen zu bäumen. Sie wollte ihn spüren! In sich! So tief, dass sie nicht einmal mehr unterscheiden konnte, was sein Körper war und was ihrer ... Dann war diese warme, kundige Zunge wieder an ihrer Klitoris und ihre Gedanken verloren sich in geballten Sinneswahrnehmungen.
Irgendwann musste er ihre Schenkel auf seine Schultern gehoben haben, weil er plötzlich die Hände frei hatte. Sie schlossen sich um ihre Brüste. Streichelnd, knetend, die hoch aufgerichteten Spitzen reizend. All diese Empfindungen wurden noch verstärkt durch das gleitenden Gefühl seiner Zunge, die sich wieder dem empfindlichen Nervenknoten widmete, den Druck erhöhte, dann wieder verminderte ... Und wieder wurde der wunderbare Reiz stärker, intensiver ...
Mit einem Aufschrei, der von den Felsen ringsum zurückgeworfen wurde, kam Lena zum Höhepunkt. Und noch immer umspülten sie die warmen Wasserströme des Gebirgsbaches und streichelten sie – genau wie die Hände ihres Geliebten.
„Nimm mich! Nimm mich richtig, Sirius! Ich will dich in mir spüren ..." Sie drehte sich auf dem Felsen herum und streckte ihm einladend ihr Hinterteil entgegen. „Bitte, ich brauche dich jetzt ..."
Als ob sie ihm das zweimal sagen müsste! Seine Hände schlossen sich um ihre Taille, als er sich hinter ihr in Position brachte. Und dann drang er mit einem langen, tiefen Stoß in sie ein und erschauerte, als sie ihn wie eine warme, samtene Faust umschloss und ihre Lust laut herausstöhnte. „Oh ja! Sirius! Ja! Oh bitte ...!"
Ein Lächeln huschte um seine Lippen, als er reglos in ihr verharrte und ihre kleinen, ruckartigen Bewegungen mit eiserner Hand unterband. „Was willst Du? Sag mir, was du dir wünschst, Liebling! Ich tue alles, was du willst, aber du musst es mir schon sagen."
Die Antwort war ein ungeduldiges Schluchzen. „Stoß mich! Tief und hart! Bitte, ich ..." Ihr Betteln wich einem fast befreiten Aufschrei, als er sich etwas zurückzog, bevor er sich mit einer fast gewaltsamen Bewegung in sie trieb. „So? Ist es das, was du willst?"
Sie wimmerte: „Ja ... ja! Tief und hart! Füll mich aus! So wie ..."
Keuchen hielt er inne. „So wie was, Liebling? Was soll ich tun?"
„Erinnerst du dich an den Abend in der Bibliothek? Dieser Okklumentikzauber? Am liebsten würde ich dich genau so spüren. Überall ..." Schluchzend vor Lust hob sie sich seinem nächsten Stoß entgegen.
Sirius' schob die Hände unter ihre Brüste, und hob ihren Oberkörper etwas an, um sich beim nächsten Stoß noch tiefer in sie versenken zu können. Ein Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Moony ist der große Okklumentiker von uns Beiden. Und ich fürchte, er ist gerade selbst ziemlich beschäftigt ... Aber es gibt da eine Möglichkeit, Schatz. Vertraust du mir?"
„Natürlich ..."
„Accio Zauberstab!" Sirius glitt aus Lena heraus und stellte sie auf die Füße zurück, um seinen Zauberstab auffangen zu können. Dann richtete er das Instrument auf sich selbst und konzentrierte sich auf ein lautloses. ‚Duplikate!'
Lenas Augen weiteten sich, als sie das Ergebnis sah. Das war Sirius! Zweimal! „Aber ... wer ... wie ...?"
Er lachte vergnügt angesichts ihrer Verblüffung. „Nur ich, Liebling. Manchmal ist Magie etwas Wundervolles!"
Und das fand Lena auch, als er sie erneut in die Arme schloss und sie verzehrend küsste, während ein weiterer vertrauter Mund über ihren Nacken und ihre Schultern glitt, eine weitere vertraute Zunge ihre Rückenwirbel nachzeichnete, einen nach dem anderen ... Hände glitten über ihren Körper. Reizten sie, erregten sie fast über das erträgliche Maß hinaus. Kundige, vertraute Finger schlüpften zwischen ihre Schenkel, ihre Pobacken. Dehnten sie, bereiteten sie vor.
Sirius hob sie an und ließ sie auf seine hoch aufgerichtete Erektion sinken. Und sie schluchzte auf vor Erleichterung, ihn endlich wieder in sie zu spüren. Und dann fühlte sie den Druck an ihrem hinteren Eingang, als er sich auch dort Zugang zu ihrem Körper verschaffte. Er überwand den Muskelring und schob sich auch hier tief in sie hinein. Und als er endlich begann, sich behutsam in ihr zu bewegen, langsam und völlig synchron, war sie sicher, dass sie vor Lust sterben würde.
All diese warmen, reibenden Gefühle, diese herrliche, erregende Enge, die zwei Münder, die sie liebkosten, die vier Hände, deren Berührungen und deren Streicheln sie zum Erschauern brachten ... Wie sollte sie diesem Ansturm an Gefühlen nur standhalten?
Und dann, als Sirius das Tempo beschleunigte, beschloss sie, dass sie das eigentlich gar nicht wollte. Sie ließ den Kopf in den Nacken fallen und gab sich ihrer Erregung und ihrer Lust vollkommen hin.
Sirius beobachtete aus brennenden Augen, wie ihr Blick sich verschleierte, bevor ihre Augen zufielen und ihre Lippen sich leicht öffneten. Und dann spürte er es. Sie erschauerte heftig, ihre inneren Muskeln zogen sich um ihn zusammen. Ihr heiserer, ekstatischer Schrei hallte von den Felsen wieder und schleuderte ihn ebenfalls ins selige Vergessen. Seine Knie wurden weich und er sank an dem Fels hinab und kam mit Lena auf dem Schoss im warmen Wasser zu sitzen.
Es dauerte einige Minuten, bis er wieder in der Lage war, sich zu bewegen. Seine Arme schlossen sich fester um die Frau, die sich noch immer eng an ihn schmiegte, und er presste die Lippen auf ihren Mund, schmeckte ihre Befriedigung und ihre Liebe.
„Erinnere mich daran, Dumbledore eine extra große Tüte Brausebonbons zu schenken für die tolle Idee, hierher zu kommen!" murmelte er, nachdem er sich endlich dazu überwinden konnte, den Kuss abzubrechen.
Lena kicherte leise. „Versprochen!" Sie lehnte sich gähnend enger an ihn. „Und du versprichst mir, den ‚Duplikate' öfter anzuwenden, okay?"
Verblüfft starrte Sirius auf die Frau in seinen Armen hinab, die erschöpft die Augen geschlossen hatte und gerade dabei war einzuschlafen.
Er war sich vollkommen sicher, den Spruch nicht ausgesprochen zu haben! Woher also kannte sie diesen Zauber!
Und – überlegte er noch flüchtig, bevor plötzlich die Hölle losbrach – was war das für ein merkwürdiges Knacken dort drüben zwischen den Bäumen?
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Oh Gott! Was ist da wohl passiert? Himmel, ich krieg so richtig Panik, wenn ich mir nur die Möglichkeiten ausmale! Was sich diese sadistischen Autorinnen da wohl wieder ausgedacht haben ... Hähähähähä!
