Jacobs Sicht:

O Bella!

Wieso hast du mir das angetan?

Was hatte ich dir getan?
Ich war für dich da, als er es nicht war. Ich hatte dich wieder zusammengeflickt, als du innerlich zerbrochen warst. Warum fühltest du dann nicht das selbe wie ich?

Warum konnte ich nicht wenigstens dein Freund bleiben?

Ich wusste, dass ich dich verletzt habe und das werde ich mir auch neimals verzeihen. Aber konntest du mich denn nicht verstehen? Nicht ein winziges bisschen?

Du hast ihn mir vorgezogen, obwohl ich mich um dich gekümmert habe.

Und nicht nur das. Jetzt wolltest du mich auch noch für immer verlassen. Ein elender Blutsauger werden und damit mein Todfeind.

Und das nur seinetwegen.

Meinetwegen müsstest du nichts verändern. Du könntest ein Mensch bleiben und mit mir glücklich werden. Ich würde dich für immer lieben. Dich auf Händen tragen. Warum zählte das nicht für dich?

Warum wolltest du immer noch ihn?
Warum wolltest du alles hinter dir lassen?

Deine Familie, deine Freunde, alles.

Doch ich konnte und würde das nicht zulassen. Du wirst kein lebender Stein werden. Nein.

Das würde ich zu verhindern wissen.

Bellas Sicht:

"Wach auf, Liebste. Es wird Zeit.", weckte mich die Stimme Edwards.

Ich seufzte und drehte mich auf die andere Seite, wobei ich murmelte:"Nur noch fünf Minuten."

Ich hörte sein bezauberndes Kichern unnd seufzte zufrieden, wobei ich mich tiefer in die Decke kuschelte.

Plötzlich spürte ich Edwards Lippen direkt unter meinem Ohr, wo sie sanfte Küsse verteilen.

Erneut seufzte ich glücklich und wie es nicht anders zu erwarten war beschleunigte sich mein Herzschlag.

Ich konnte fühlen, wie Edwards Lippen sich zu einem Lächeln formten.

Er liebte es, wenn ich körperlich auf ihn reagierte.

Er umarmte mich von hinten und ich kuschelte mich zufriden mit meinem Rücken gegen seine Brust.

Ich wollte, dass unsere Liebe niemals schwächer wurde. Und zugleich wusste ich auch, dass das niemals geschehen würde. Sie würde und könnte nur noch stärker werden.

Wenn ich daran dachte, was wir alles tun könnten, sobald wir einander ebenbürtig waren...

Ich spürte wie mir das Blut in die Wangen schoss.

Ich konnte Edwards fragenden Blick fühlen, doch ich ging nicht darauf ein.

Nach kurzer Zeit ließ er es auf sich beruhen und wandte sich meinem Hals zu.

Warum beschehrten mir sogar solche Berührungen böse Gedanken?

Gedanken, die von Edward handelten und von mir natürlich.

Warum wurde mir immer wenn er mich anfasste so warm?

War es weil wir bald verheiratet sein würden?

Doch ich wusste, dass es erst soweit sein würde, wenn ich ein Vampir war.

Natürlich wünschte ich es mir bereits die gesamte Zeit. Jeden einzelnen Tag. Aber ich hatte die Tatsach akzeptiert, das es nicht ging. Außerdem wollte ich, dass es für Edward schön wäre. Dass er sich nicht die gesamte Zeit konzentrieren und beherrschen müsste.

Also hieß es warten.

Es war ja gar nicht mehr so lange.

"Nur noch ein Tag.", flüsterte Edward plötzlich.

Hatte er etwa meine Gedanken gelesen?

Doch selbst wenn, würde die Verwandlung doch schon allein drei Tage dauern.

Das konnte er folglich nicht meinen.

"Hm?", fragte ich.

Er lachte leise.

"Oh Bella. Du hast doch nicht etwa deinen eigenen Hochzeitstag vergessen.",neckte er mich.

Ich fuhr auf.

"Nur noch ein Tag.", rief ich entsetzt.

Doch schon im nächsten Moment bereute ich das, denn Edwards Gesicht sah unglaublich traurig aus.

Wie konnte ich nur so taktlos sein?

Sanft legte ich meine Hand an Edwards Wange und flüsterte:"Edward, so war das nicht gemeint. Du weißt doch wie sehr ich mich darauf freue. Ich war nur überrascht."

Er lächelte halbherzig, schien aber nicht recht überzeugt.

"Edward, du weißt doch wie sehr ich dich liebe.", beteuerte ich.

"Ich liebe dich auch.", erwiderte er, klang dabei allerdings noch immer todunglücklich.

Niedergeschlagen blickte er nach unten. Es brach mir das Herz ihn so zu sehen.

"Schatz?", flüsterte ich.

Sofort fuhr sein Kopf nach oben und er sah mich überrascht an.

Schließlich hatte ich ihn noch nie so genannt.

Doch als ich sah, wie sich ein breites Lächeln auf auf seinem Gesicht ausbreitete, wusste ich, dass ich das ab jetzt noch öfters tun würde.

Es war veriwrrend wie sich seine Stimmung von zu Tode betrübt zu himmelhochjauchzensd wechselte.

Doch diese Undurchschaubarkeit war eines der Dinge, die ich so sehr an ihm liebte.

Zärtlich küsste er mich, wobei seine Hände an meinen Seiten entlang fuhren und mir eine Gänsehaut beschehrten.

Nur noch kurze Zeit und ich würde so sein wie er. Doch bevor wir uns endlich näher kommen könnten würde es Jahre dauern.

Jahre, da ich mich als Neugeborene erst noch lernen musste mich zu kontrollieren.

Das hatte mir Edward erst vorgestern erzählt. Es war wie ein Schlag ins Gesicht, da ich dachte, dass wir wenn ich endlich ein Vampir wäre, wir unsere körperliche Beziehung vertiefen könnten. Doch das war ein Trugschluss gewesen. Er könnte sich dann zwar kontrollieren, doch ich nicht. Ich würde vielleicht nicht mal mehr wissen, dass ich ihn liebte. Ich würde ein beherrschungsloses Monster sein.

Als hätte Edward meine Gedanken gehört, versicherte er mir:"Bella, du weißt ich werde bei dir bleiben Ganz gleich, was geschieht. Ich werde auf dich warten."

Das hatte er mir vor zwei Tagen auch schon gesagt, doch selbst mit diesen wundervollen Worten konnte er mir meine Ängste nicht nehmen.

Ich spürte, wie Edward meine Augenpartie küsste und erst da wurde mir klar, dass ich erneut weinte.

Wie vorgestern auch schon.

Liebevoll und besorgt blickte er mir tief in die Augen.

"Bella.", murmelte er, bevor er seine Lippen auf meine legte.

Ich erwiderte seinen Kuss mit all der Leidenschaft, die ich aufbringen konnte. Wer weiß wielange es genau dauern würde, bis wir uns erneut nah sein konnten.

Er löste sich diesmal nicht von mir. Im Gegenteil. Er zog mich noch enger an sich und vertiefte den Kuss noch mehr. Anscheinend sah er es genauso wie ich.

Wir mussten die Zeit nutzen und ich war mehr als froh darüber, dass Alice uns nicht noch eine Party zum Junggesellinnen und Junggesellenabschied aufgedrängt hatte.

Wir hatten heute also noch mal einen ganzen Tag für uns, während unsere Familie sich um alles kümmerte, was noch für die Hochzeit morgen benötigt wurde.

Als wolle Edward erneut meine ungeteilte Aufmerksamkeit erlangen, tat er etwas, was er noch nie getan und ich niemals erwartet hätte.

Er stupste mit seiner Zunge an meine Lippen, um Einlass zu fordern. Natürlich gewährte ich ihm diesen. Als seine Zunge meinen Mund erforschte, dachte ich, ich würde jeden Moment explodieren. Ich hatte noch nie soetwas gefühlt. Schließlich verwickelte er mich in ein leidenschaftliches Zungenspiel, wobei mein Herz drohte aus meiner Brust zu springen und ich zu ersticken.

Er schien meinen Sauerstoffmangel zu bemerken und löste sich von mir, woraufhin ich sofort nach Luft schnappte. Doch auch ihn hatte das alles nicht kalt gelassen. Ich hörte sein Keuchen und sofort tauchten diese bösen Gedanken wieder auf.

Plötzlich spürte ich, wie Edwards Hände unter mein Oberteil wanderten. Erneut schnappte ich nach Luft. Zum Einen wegen der Überraschung und zum Anderen aufgrund des Gefühls, was mich durchströmte. Seine Hände wanderten immer weiter nach oben und unglaublicherweise beschleunigte sich mein Atem noch mehr.
Das Gefühl seiner Haut auf meiner war einfach unbeschreiblich. Ich konnte nicht genug davon bekommen. Ich wollte immer mehr.

Tausende Schmetterlinge flogen in meinem Buch umher, als er seine Lippen wieder auf meine legte und seine Zunge wieder mit meiner spielte.

Ich wusste, dass wir nicht viel weiter gehen konnten und dennoch war es so ein wunderschöner Augenblick.

Plötzlich wusste ich, was ich heute tun wollte...

Hallo Leute! Ich hoffe, es hat euch gefallen.

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