Disclaimer: Uns gehören die Ideen zu dieser Geschichte. Die Charaktere und Orte aus Harry Potter gehören J.K. Rowling. Das Lied ist von Bully Herbig aus "Traumschiff".
Warnung: Diese Geschichte ist out of Charakter.
Auch werden Sexuelle Handlungen angedeutet und ausgeschrieben.
Wer so etwas nicht mag oder generell gegen homosexuelle Paare ist soll sich von dieser Geschichte fernhalten.
Ich habe jetzt auch endlich den VI. Harry Potter gelesen und für die, die ihn ebenfalls schon gelesen haben: Er wird größtenteils von uns ignoriert. Es könnten jedoch Teile auftreten, gegen die wir mit unserer Geschichte noch nicht verstoßen haben und die sich leicht in unsere Geschichte einfügen lassen.
Für die, die den letzten Band noch nicht gelesen haben: Es ist alles wie gehabt. Ihr braucht ihn nicht extra zu lesen. Die Teile, die auftreten, werden sich dann von alleine klären. (fgg)
Pairings: Harry – Draco
Neville – Ginny
Ron – Hermine
… (sehen wir noch)
Anmerkung: Tschuldigung, dass es so lange gedauert hat. Aber Die Schule (bzw. fachpraktische Ausbildung) stand dem Update im Weg. Wenn alles klappt gibt es nächste Woche wieder ein Update. Viel Spaß beim Lesen wünschen euch lenchen und fgg.
Drei am Strand II
Was bisher geschah.
Harry und Draco wollten einen Ausflug an den Strand machen. Lucius meinte jedoch, dass ihr Meister eine Abwechslung braucht und dass die Beiden ihn mitnehmen sollten. Keiner der Drei wollte zuerst recht darauf eingehen, doch schließlich apparierten sie zu einem Muggel FKK-Strand in Italien.
Aber was erzähle ich euch das alles. Ihr wisst es ja sicherlich noch. Nur eins will ich noch mal herausgreifen. Während die Beiden beim "Essen holen" waren ist Voldemort eingeschlafen.
Harry kam mit Draco unterm Arm aus der Toilette. Langsam schlenderten sie wieder Richtung ihres Liegeplatzes. Einige Meter davor blieb Harry erschrocken stehen.
"Dray, wir sollten doch etwas zu essen kaufen. Lass uns schnell etwas kaufen, ehe Voldemort uns sieht und auf irgendwelche mörderischen Gedanken kommt. Ich will am Ende nicht als Grillhähnchen enden."
"Du kennst den dunklen Lord anscheinend immer noch nicht. Der regt sich nicht wegen jeder Kleinigkeit auf."
Nach einer viertel Stunde standen sie, mit drei Pommes Tüten mit Mayonnaise und drei Coca Colas, zwei Meter näher an ihrem Liegeplatz.
"Har, ich glaube, wir haben ein Problem." Draco deutete mit zitternder Hand auf Voldemort. "Wie sollen wir ihm das erklären?"
Sie sahen sich nachdenklich an.
"Wir könnten ihm einfach aufwecken und nichts sagen. Vielleicht merkt er ja nichts."
Draco stimmte Harry mit einem Kopfnicken zu und hoffte inständig, das es Voldemort nicht sofort bemerken würde.
"Meister… Meister!" Draco versuchte Voldemort wachzurütteln, doch dieser schlief seelenruhig weiter.
"Meister, der Feind greift an."
Blitzartig war Voldemort auf. "Die Zauberstäbe raus und alle Mann an die Geschütze! Feuert mit allem zurück, was wir haben! Messer, Gabeln, was weiß ich… ah, Draco. Was machst du noch hier?"
"Meister, hier ist euer essen."
"Jaah… ohh diese Schmerzen."
"Geht es euch gut, Meister?"
"Meinst du, dass es mir gut geht, wenn ich Schmerzen habe?", antwortete Voldemort wütend. Gleichzeitig blickte er seinen Oberkörper hinunter und erstarrte.
"Was ist das?"
"Ein leiiichter Sonnenbrand?", antwortete Draco ruhig.
"Nein! Das da!" Er fuhr mit den Fingern einen Schriftzug nach, der sich deutlich von der restlichen, krebsroten Haut abzeichnete.
Harry konnte sich nur schwer das Lachen verkneifen, denn auf Voldemorts Brust stand nicht gerade klein "Fuck me!".
Draco konnte sich hingegen noch besser zusammenreißen und versuchte bei seiner Antwort glaubwürdig zu klingen: "Ich weiß nicht, Meister. Es ist eh komisch, dass das so schnell gegangen ist. Wir waren doch nur kurz beim Essen holen und auf der Toilette."
"Ha! Und das soll ich euch glauben? Ihr wart mindestens eine Stunde unterwegs! Und soll ich euch sagen, was ihr gemacht habt?" Das rote in seinen Augen kam zum Vorschein und seine Stimme wurde auch immer lauter. "Ihr wart nicht einfach soo auf dem Klo! Ich weiß zwar nicht, wer von euch so versaut ist, aber was ICH euch sagen kann ist, dass ihr dort rum gemacht habt! Aber lasst euch eins gesagt sein! Ihr könnt euch vor mir nicht so verstellen, dass ich es nicht merke! Ich weiß es schon lange! Und noch was! Ich hab keinen Hunger mehr! Macht doch was ihr wollt! Und zu dir, POTTER. Sei froh, dass du unter Schutz stehst! Und du kannst ebenfalls froh sein, Draco!"
Mit diesen Worten stand er stöhnend auf (er sah so aus, als hätte er einen weiß-roten Anzug an) und trottete fluchend Richtung eines Felsengebildes.
"Seit wann weiß er das, Dray?", fragte Harry bestürzt.
"Ich weiß nicht. Aber etwas Gutes hat es. Wir müssen uns vor ihm nicht mehr verstellen."
"Hmmm. Aber er ist immer noch ziemlich schlecht auf mich zu sprechen. Meinst du nicht, dass er mich dann nicht noch eher umlegen will?"
"Nicht wenn du auf seine Seite wechselst. Wir könnten zusammen in die Gemeinschaft der Todesser eintreten. Was hältst du davon?"
"Das kommt ein bisschen schnell. Ich werd's mir noch überlegen."
"Na dann lass uns essen und anschließend ins Wasser gehen." Draco war glücklich, dass er Harry wieder etwas näher zur dunklen Seite gebracht hatte.
Während dessen einigen hundert Meter weiter.
Der dunkle Lord war gerade dabei eine seltsame Höhlenformation zu erkundschaften, als er auf ein ebenso seltsames, knutschendes Pärchen traf.
"Oh, Dum-dum… es ist schon so lange her… dass wir alleine waren und Zeit hatten."
"Du hast Recht, Kiticat."
Das genügte um Voldemort wieder zurück in seinen verrückten Zustand zu setzen. Es musste das seltsamste Pärchen sein, das er auch kannte. Wie ein Huhn gackernd und mit den Armen schlagend, lief er am Wasser entlang.
"Dray, Dray!" Harry stupste den flach auf dem Wasser treibenden Draco an.
"Dray. Meinst du nicht, dass das dort vorne… Voldemort ist?"
"Wo denn?" Draco blickte sich suchend um.
"Na da!"
"Scheiße! Du hast Recht. Und ihm ist schon wieder etwas passiert. Wir werden ziemlichen Ärger von meinem Dad bekommen."
"Sollen wir zu unserem Platz apparieren? Dann könnten wir ihn dort aufhalten."
"Es wird wohl das Beste sein, da wir dann schneller bei ihm sind."
Beide tauchten unter um beim Verschwinden nicht gesehen zu werden und erschienen Sekunden später an ihrem Platz, gerade rechtzeitig, um den gackernden Voldemort am Weitergehen zu hindern.
"Meister, was ist geschehen?"
"Dum-dum… hihi… Kiticat… hihi."
"Ich denke er ist von dort hinten gekommen. Möglicher weise war er in den Höhlen dort. Soll ich nachsehen was dort los ist? Vielleicht können wir ihm dann helfen."
"OK. Dann werde ich mal zusammenpacken. Es wird wohl das Beste sein, wenn wir nach hause apparieren, da es auch schon spät ist."
Harry nickte und setzte zum disapparieren an, da er nicht den ganzen Strand entlang gehen wollte, als ihn Draco aufhielt.
"Sei vorsichtig, Har." Er gab ihm noch einen Kuss und Harry verschwand daraufhin in die Höhlen.
Draco zwängte in der Zwischenzeit den sich sträubenden Voldemort in seine Kleidung und packte die restlichen Sachen zusammen.
Harry hingegen hatte sich in den Höhlen überall umgesehen, das meinte er jedenfalls, und wollte wieder zurück zu Draco apparieren, als er etwas hörte. Neugierig wie er war, ging er dem Geräusch nach und traf auf ein seltsames Gebilde aus grauen Haaren, Füßen und Händen. Als sich dann das eng umschlungene Pärchen zur Seite rollte, stand Harry das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Nun konnte er auch Voldemort einwenig verstehen, denn das Pärchen war ihm und dem dunklen Lord wohl bekannt. Nie im Leben hätte sich Harry ausmalen können, dass sein verrückter Schulleiter und seine äußerst strenge Verwandlungslehrerin ein Paar wären und dann auch noch an einem FKK-Strand rumknutschen würden. Aschfahl ihm Gesicht apparierte er zu Draco zurück, der schon ungeduldig wartete.
"Was ist dort drin, Har?"
"Nichts besonderes", stotterte Harry bei dem Gedanken an das seltsame Paar.
"Nichts Besonderes sagst du? Sieh euch doch an! Voldemort spinnt wieder voll rum und du schaust auch so aus, als ob du knapp an einem Schock vorbei gegangen wärst."
"Dumbledore und McGonnagal sind dort drin."
"Das ist doch nichts Besonderes. Du hast sie ja früher jeden Tag gesehen. Was ist wirklich?"
"Sie… sie knutschen zusammen."
"Waas?" Draco wurde ebenfalls weiß im Gesicht, sofern es seine normale Hautfarbe zuließ. "Du meinst… sie sind ein Paar so… wie du und ich?"
Zur Bestätigung nickte Harry.
"Dann kann ich den Meister verstehen. Lass uns nach Hause abhauen und nichts davon zu meinen Eltern, ja?"
Zu Hause schafften sie es unbemerkt Voldemort in sein Zimmer zu bringen und gesellten sich anschließend zu Lucius und Narzissa zum Abendessen.
"Na, wie war euer Tag?" Lucius' Worte durchbrachen die drückende Stille.
"Gut." Wie immer antwortete nur Draco.
"Was habt ihr dort denn so alles gemacht?"
"Was man an einem Strand eben so macht."
"Und wie hat sich der Meister erholt?"
"Weiß nicht. Frag ihn doch selbst."
Es trat abermals Stille ein, doch dann ging die Tür auf und der alte Voldemort, mit seinem etwas eingefallenen Gesicht aber mit einer knallroten Haut, stand mit einem babyblauen Bademantel, einer rot-weiß gepunkteten Badehaube und einer Bürste in der Hand in der Tür.
"Um Himmels Willen, Meister! Was ist geschehen?" Lucius war aufgesprungen und sein Blick wanderte von Voldemort zu Harry und Draco und wieder zurück.
"Dum-dum und Kiticat. Haha! Ich werde jetzt duschen gehen, weil… ich… so… schön bin,
so schlau bin,
so schlank und rank
werd ich Miss Waikiki!
And shower to the left
and shower to the right
and don't forget the soap!
Five, six, seven, eight,
five, six, seven, eight
and touch and push
and touch and push
and towel to the left
and towel to the right
and don't forget the Willi
dry the Willi to the beach!"
Bei den letzten Worten hatte er sich umgedreht und war immer noch tanzend von dannen gezogen.
"Was ist geschehen, Draco?" Lucius war knapp davor zu explodieren und Narzissa sah auch nicht gerade glücklich aus.
"Er hat Dumbledore und McGonnagal beim knutschen gesehen."
"Draco! Darüber macht man keine Scherze. Was war los?"
"Frag ihn doch selber! Ich weiß es nicht. Wir waren im Wasser, er am Strand und plötzlich ist er wie ein Huhn durch die Gegend gehüpft. Ich weiß nur, dass er aus einer Höhle gekommen ist, in der Dumbledore und McGonnagal geknutscht haben."
"Ich hatte dich gebeten auf ihn aufzupassen, doch du machst dir anscheinend gar nichts aus der Gesundheit unseres Meisters. Das reicht mir für heute. Du hattest deinen Spaß. Du solltest ins Bett gehen und darüber nachdenken, was du gesagt hast!"
Draco hatte ja gewusst, dass seine Eltern ihm dies nicht glauben würden, doch dass sie gleich so reagieren würden, das hatte er nicht geahnt. Und jetzt seinen Eltern zu widersprechen ging nicht, da sie sonst noch wütender werden würden. So gab er Harry ein Zeichen, dass er an der Treppe warten würde und stand vom Tisch auf.
Harry wollte Draco nicht lange warten lassen und so gab er vor, müde zu sein wegen dem vielen schwimmen und verließ ebenfalls den Tisch. Draußen traf er auf einen betrübten Draco.
"Hey, was ist los?"
"Das haben sie schon lange nicht mehr gemacht. Hast du gesehen? Sie haben mich angeschrieen und dann haben sie mich ins Bett geschickt. Ins BETT!"
"Sie haben's sicherlich nicht so gemeint."
"Doch das haben sie… lass uns schlafen gehen."
Eine viertel Stunde später lag jeder in seinem Bett und dachte darüber nach, was sie am nächsten Morgen machen könnten.
Review:
CitySweeper: Hi! Ob Harry oder Draco noch andere Vorlieben haben, weiß ich nicht. Dass ist FGGs Aufgabengruppe.
Allerdings weiß sie es auch noch nicht, denk ich…
Hoffentlich hat dir auch der zweite Teil von „Drei am Stand" gefallen.
(lenchen)
