Wow! Ihr seid super! Danke all meinen lieben LeserInnen, die mir treu geblieben sind, obwohl ich euch so lange habe hungern lassen!
So, bald ist es vorbei... *schnüff*
„Ich bin verliebt" wiederholte Severus, so ruhig und gelassen wie möglich. Sein Herz schlug etwas ruhiger. War es möglich? Er hatte Angst, verdammte Angst. Wovor?
‚Severus Snape, jetzt sei einfach mal ehrlich und aufrichtig zu dir selbst!'
‚Ich weiss nicht, wovon du sprichst.'
‚Komm schon, Alter, ich bin du, ich weiss alles! Du kannst alle Andern belügen, aber nicht mich. Du liebst das Mädchen. Warum? Weil sie dir endlich mal Contra gibt. Weil sie schön ist, hinreissend sexy und wundervoll intelligent. Sie ist wie für dich gemacht: Im richtigen Moment unterwürfig mit einer gesunden Dosis Frechheit und Mut. Was willst du mit einer Frau, die immer nur tut, was du von ihr verlangst? Du brauchst ein Vollblut-Weib!'
‚Okay, okay, ich hab's kapiert! Warum habe ich dann solche verdammte Angst?'
‚Du hast Schiss, dass sie genau so ist wie Lily. Du hast Schiss, dass sie Potter wählt und nicht dich. Du hast Schiss, dass du sie verletzen wirst, sie dich blossstellt und alleine lässt.'
Severus sank in seinen Stuhl zurück.
Diese Offenheit konnte ja echt weh tun!
0o0
Beim Abendessen sass Hermine an ihrem Haustisch und versuchte, nicht ständig zum Lehrertisch zu schielen. Hätte sie nicht so krampfhaft auf ihren Teller gestarrt, wäre ihr vielleicht aufgefallen, dass ein Paar schwarze Augen sie fixierten.
Albus beugte sich zu Severus und murmelte: „Vielleicht solltet ihr zwei nochmal miteinander reden."
Entgeistert starrte Severus den alten Mann an, doch der schien entweder vergessen zu haben, dass er gerade etwas gesagt hatte, oder das Hühnchen auf seinem Teller war tatsächlich das Spannendste, was er jemals gesehen hatte. Severus tippt auf Ersteres, wenn er sich auch nicht sicher war, ob das mit Absicht geschah, ober ob der Alte einfach langsam aber sicher senil wurde.
Langsam erhob er sich und ging dann den Gryffindor-Tisch entlang. Ginny sah ihn kommen und macht Hermine mit einem soliden Tritt gegen das Schienbein auf ihn aufmerksam.
„Autsch, Ginny, was soll…" „Mitkommen, Granger!" schnarrte es da hinter ihr.
Hermine erstarrte für eine Sekunde, doch dann schnappte sie sich ihre Tasche und sprang wie eine Feder auf.
„Ja, Sir."
Mit hängendem Kopf und scheinbar zutiefst gedemütigt schlich sie Snape hinterher, doch Ginny wusste genau, dass sie nur versuchte, ihr Grinsen zu verbergen.
0o0
Severus sagte kein Wort, während sie in Richtung Kerker gingen, Hermine tat es ihm gleich. Sie wusste nicht, was er vorhatte, aber sie wusste, dass sie ihm sagen würde, was sie für ihn empfand, egal welche Demütigungen sie danach über sich würde ergehen lassen müssen. Momentan versuchte sie nur, den Mut dafür aufzubringen.
Snape blieb abrupt stehen, drehte sich zu der Statue eines sehr hässlichen Kobolds um und sagte „Kiss". Die Statue schwang zur Seite und legte eine grobe Holztür frei. Während sich Hermine noch ob des Passworts wunderte, nahm Severus seinen Zauberstab und vollführte einige überaus komplexe Bewegungen, worauf sich die Tür öffnete.
Er trat ein und Hermine ihm hinterher.
Wieder stand sie in seinem Wohnzimmer, diesmal aber auf der anderen Seite. Offensichtlich gab es mehrere Eingänge zu seiner Wohnung.
Sie hörte, wie sich die Tür hinter ihr schloss.
Severus Snape drehte sich zu ihr um.
„Wir müssen reden" sagten beide gleichzeitig. Ein kurzes Lachen, dann wurden sie wieder ernst. Hermine stellte ihre Tasche auf den Boden und ging auf den schwarz gekleideten Zauberer zu. Sie legte ihre Hände auf seine Brust und beobachtete, wie sie sich hoben und senkten. Severus legte seine Hände auf ihre, fühlte wie warm sie waren, wie fein ihre Finger. Sanft strich er darüber.
„Hermine, ich weiss, dass kommt alles sehr plötzlich und überraschend. Heute Morgen wollte ich dich noch besiegen, aber jetzt…"
„Mir geht es auch so!" unterbrach sie ihn. Sein Stirnrunzeln ignorierte sie, der Professor in ihm musste warten.
„Ich war so verletzt, als du mich das erste Mal hierher gebracht hast, weil ich dachte, du willst mich nur als ein Spielzeug. Und ich wollte dir beweisen, dass ich mehr bin, nur war mir das nicht klar in dem Moment."
Severus antwortete nicht.
„Ich wollte… Ich wollte eine Frau sein und habe mich wie ein Kind benommen. Ich wollte, dass du mich begehrst."
Sie schaute ihm nun direkt ins Gesicht.
„Und ich konnte nicht zulassen, dass du mir nahe kommst. Hermine, ich habe Angst davor, dass das mit uns schief gehen könnte. Ich habe Angst davor, wieder alleine zu sein."
Hermine riss ihre Hände von seiner Brust und schlang ihre Arme um ihn. Severus zog sie an sich und so standen sie für einen Moment, bevor er mit der rechten Hand ihr Kinn hob und sie küsste. Aus einem sanften Kuss wurde etwas tieferes, sehnsüchtiges, beinahe verzweifeltes und sie klammerte sich an ihn wie eine Ertrinkende.
Als sie den Kuss aus Sauerstoff-bedingten Gründen kurz unterbrachen, schob er sie von sich, nahm sie bei der Hand und zog sie in sein Schlafzimmer. Dort angekommen schloss er die Tür, entzündete mit einem Wink seines Zauberstabs die Kerzen, die im Raum verteilt standen und kam dann wieder zu ihr.
„Bitte, bleib bei mir."
Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Sie schluckte. Er präsentierte sich ihr so verletzlich, so offen. Dieser harte, kalte Mensch war ihr gegenüber so anders. Eine Träne rollte ihre Wange herunter und gleichzeitig brach sich ein leichtes Lachen Bahn.
„Du bist so dumm" grinste sie, während die Tränen stärker zu fliessen begannen.
„Hast du immer noch nicht gemerkt, dass ich in dich verliebt bin?"
Severus' Gesichtsfarbe wechselte von Aschgrau zu Dunkelrot zu leicht gelblich zurück zu einem gesunden Rosa.
„Und anstatt mir das zu sagen, lässt du mich betteln?"
Hermine kicherte. Das Lachen schien die Oberhand gewonnen zu haben.
„Wag es nicht zu lachen, Miss Granger!" rief Severus, doch sie konnte sich nicht mehr halten und platzte laut heraus. Severus entschied, dass er sie dafür aufs Bett werfen sollte, doch sie war schneller als er, schlüpfte unter seinen Armen hindurch und rannte quer durchs Zimmer. Ihre gute Laune war irgendwie ansteckend.
„Was ist mit Dumbledore?" fragte sie, immer noch breit grinsend, von der anderen Seite des Bettes her.
„Was soll schon sein mit dem alten Mann?" fragte Severus provokativ und begann, langsam auf das Bett zu klettern. Anstatt davonzulaufen tat sie es ihm gleich.
„Nun ja, wie war das noch mit der Karriere?"
„Welche Karriere? Die als Kerkerfledermaus?" Nun grinste auch Severus.
„Ich meinte eher die als unschuldige-junge-Mädchen-Verführer" lachte Hermine. Sie kamen einander immer näher.
„Unschuldig? Von wem sprichst du denn da?"
„Oh, na warte!" Sie schnappte sich ein Kissen und warf es nach ihm. Er warf sich ihr entgegen und riss sie mit sich auf die Matratze. Nachdem ihr Lachanfall vorbei war, schaute er sie an und meinte: „Du bist volljährig, Dumbledore kann mich mal."
Hermine lächelte und Severus beugte sich zu ihr runter und küsste sie.
Dieses Mal liessen sie sich alle Zeit der Welt.
Jeder Knopf wurde sorgfältig geöffnet, keine Magie, die Zauberstäbe folgten Severus' Hose in hohem Bogen auf den Boden. Sie nahmen sich Zeit, jeden Zentimeter zu erforschen, als hätten sie einander niemals zuvor nackt gesehen.
Hermine strich mit ihren Fingern über seine Erektion und beobachtete, wie er zuckte. Ein leises Stöhnen kam über seine Lippen und ermutigte sie, mit ihrer Erkundung fortzufahren. Sanft strich sie an seinem Schaft auf und ab.
„Bitte" seufzte er.
„Was?"
„Bitte" Severus schluckte. „Nimm ihn in den Mund."
Etwas nervös leckte Hermine über seine Spitze, ein zischendes Einatmen war ihr Bestätigung genug und sie nahm vorsichtig die Eichel in den Mund. Sanft begann sie, daran zu saugen, während ihre Hand immer noch an seinem Schaft auf und ab strich. Severus entwich wieder ein Stöhnen und Hermine wurde mutiger. Sie liess ihn aus ihrem Mund gleiten und nahm ihn sofort wieder auf. Mit der Zunge liebkoste sie ihn am Übergang zwischen Eichel und Schaft.
Severus vergrub seine Hände in ihrem Haar. Merlin, sie war so gut! Woher wusste sie, wie sie es machen musste? Woher kannte sie diese Punkte, die sie nur anzutippen brauchte, um ihn an den Rand des Wahnsinns zu bringen? Keuchend hob er ihren Kopf von seinem Schwanz. Er war überrascht, Enttäuschung in ihrem Gesicht zu sehen.
„Baby, du bist unglaublich! Du machst mich noch wahnsinnig, komm her!"
Sie krabbelte zu ihm hoch und sofort drehte er sie auf den Rücken, küsste sie wild und fordernd. Seine Hand fand ihren Weg zu ihrer Muschi. Sie war heiss und feucht, genau so, wie er sie brauchte. Er rieb ihren Kitzler mit sanften, kreisenden Bewegungen und sie wand sich unter ihm, genau wie in seinen Träumen, nur jetzt war es real.
Hermine stöhnte an seinen Lippen und spreizte ihre Beine, so gut sie das unter ihm konnte.
Severus stemmte sich auf seine Hände und sah sie an. Sie war etwas verwirrt.
„Worauf wartest du?"
„Du bist so schön." Er küsste sie und drang dann vorsichtig in sie ein, als wäre es das erste Mal.
Seine Bewegungen waren genau das, was sie brauchte. Sie umklammerte ihn, hielt sich an ihm fest. Als er kam, stöhnte er ihren Namen und sie hielt ihn fest.
