Auf der Suche nach Magie"

Übersetzung der Geschichte „Looking for Magic" von Hypnobarb.

Disclaimer: Alles gehört JKR, bis auf diese Übersetzung. Die gehört mir, aber ich verdiene kein Geld damit!

An dieser Stelle noch eine kurze Anmerkung: Severus wird nicht in den Hintergrund treten. Ganz im Gegenteil! Ab dem übernächsten Kapitel wird es häufiger Hermine-Severus-Kapitel geben. Versprochen!

Heute grüße ich alle, die diese Geschichte lesen! Ich wünsche euch viel Spaß mit Hermine und ihrem selbst gemachten Abschlussgeschenk.

Replies kommen noch…

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21. Kapitel:

Hermine, 31. Juli 1998

"Also, wie viele Wörter in der Minute schaffst du?", fragte Draco.

"Ich schaffe zweiundzwanzig Wörter pro Minute mit vier Fehlern", antwortete Hermine. „Aber ich schaue auch nicht wie einige andere, die ich kenne, auf die Tastatur."

"Ich schaue nur auf die Zeichensetzung", grummelte Draco. „Ich werde niemals die Zeichensetzung beherrschen."

"Ich habe mich selbst davon abgehalten, auf die Zeichensetzung zu schielen. Es ist verlockend. Ich werde niemals verstehen, warum sie das Ausrufezeichen über die eins und das Fragezeichen auf die Taste über den Schrägstrich setzten. Ich verwechsle sie andauernd", seufzte Hermine. „Gut, dass Mavis Beacon eine fiktive Person ist. Ansonsten würde ich nach ihr suchen und sie verhexen."

"Anulus Spasmus wäre ein guter Anfang. Schau nur, wie gut sie die Tastatur beherrscht, wenn ihre Finger darüber gleiten", antwortete er.

Es war früh am Morgen. Draco und Hermine waren im Computerlabor, um ihre Fingerfertigkeiten mit einem Programm namens ‚Mavis Beacons Tipp Tipps' zu üben. Der tägliche Stundenplan sah jeden Morgen und jeden Abend ein Stunde zum Einweisen in die Tastatur und dem Üben vor. Soweit fand Hermine den Computer Workshop faszinierend und lustig, aber die Tastaturübung war der plagende Teil. Sie beruhigte sich selbst damit, dass Draco eine viel schwierigere Zeit hatte als sie. Nach der ersten Woche hatten ihre Hände von der konstanten, ungewohnten Übung geschmerzt. Draco hielt seine Hände hoch und schwor, das Training, das er erhielt, würde die Muskeln in den Händen aufbauen bis sie die Größe von Goyles hätten.

Die schmerzenden Hände waren Vergangenheit, aber sie hatte noch einen langen Weg vor sich, bevor sie mit dem Computer genauso schnell schreiben konnte wie mit einem Kuli. Eine gute Sache in Avalon gab es. Keiner erwartete, dass die Arbeiten mit Federkiel und Tintengläschen geschrieben wurden. Wenn etwas handgeschrieben werden musste, dann war ein Füller das Schreibutensil der Wahl.

Draco überraschte sie. Trotz seines Slytherintrainings, seine Gefühle hinter einem hochmütigen Ausdruck zu verbergen, konnte sie sehen, dass er innerlich kämpfte. In seinen achtzehn Lebensjahren war Draco gelehrt worden, alle Muggelsachen zu verachten. Aber hier war er nun, umgeben von Technologie, die Muggeln entwickelt hatten, und wurde mit der Tatsache konfrontiert, dass einige dieser Dinge der Magie überlegen waren.

Der Federkiel und das Tintengläschen verschwanden gleich an dem Tag, als Anita ihm einen Kugelschreiber gegeben hatte. Er war von Studenten aus Dutzend verschiedenen Ländern umgeben, und fast keiner von ihnen war ein Reinblüter und trotzdem waren sie fähige Zauberer und Hexen. Sein engelhaftes, gutes Aussehen hatte ihm einige interessante Reaktionen von seinen weiblichen Kommilitonen und einem Typen eingebracht Aber keiner behandelte ihn mit der Abneigung, die er in Hogwarts erhalten hatte, nur weil er ein Malfoy war.

Der kulturelle Schock war zu einigen Zeiten enorm. Hermine hatte sich überwunden, Draco in den kleinen Zirkel ihrer Freunde einzuführen, den sie sich aufbaute. Er schien sich bei Anita und ihr selber sehr wohl zu fühlen. Hermine wunderte sich, wie viele von Dracos Namensgebungen und die schneidenden Bemerkungen an sie über die Jahre eine Show für seine Möchtegern Todesserfreunde gewesen waren. Auf der anderen Seite war es ihm vielleicht aber auch absolut ernst gewesen, als er sie ein Schlammblut nannte. Aber jetzt brauchte er Akzeptanz und Hilfe von ihr, um hier bestehen zu können. Vielleicht war er einfach nur ein Opportunist.

Sie benahmen sich dem jeweils anderen gegenüber sehr vorsichtig. Hermine erwähnte nie Dracos Familie und er erwähnte nie ihre. Sie konnten über witzige Vorgänge, die damals in Hogwarts passiert waren, reden, aber waren beide vorsichtig, kein ernsteres Thema anzusprechen. Keine politischen Diskussionen oder irgendwelche kontroversen Themen wurden angesprochen. Sie diskutierten über ihre Arbeit an ihren Computern und ihr Studium, dem sichersten Thema, da es im hier und jetzt stattfand. Wenn Anita bei ihnen war, drehte sich ihr Gespräch oft um Zauberkunst und das Vergleichen, wie Zaubersprüchen in Amerika und Großbritannien angewendet wurden.

Anita verbrachte viel Zeit mit den beiden. Die drei aßen gewöhnlich zusammen, begleitet von einer wechselnden Gruppe an Studenten ihres Stockwerkes. Essen war ein weiteres sicheres Thema. In einer Sache waren sie sich einig: Die Köche des Avalon Essensservice konnten Unterricht bei den Hogwartselfen vertragen.

Anita tendierte dazu, die Gesprächsführung in ihrer Freizeit zu übernehmen. Es gab viel darüber zu erzählen wie es ist, in den Staaten zu sein, wie sie es mittlerweile nannten. Es gab Unterschiede in der Sprache und den Bräuchen, was alle sehr amüsant fanden. Draco war verärgert, als er das erste Mal Chips bestellte und eine Tüte mit Kartoffelchips bekam anstelle von Pommes. Herrschte eine bedrückende Stille, wurde diese von Anitas Stimme durchbrochen.

Am ersten Wochenende ging Anita mit einigen Studenten Computer kaufen. Es war Dracos erste Erfahrung, in einem Auto zu fahren. Danach gab er bekannt, dass es nach Spaß aussah und er selbst ein Auto sowie den Führerschein wollte. Es würde nicht so viel Spaß machen wie ein Besen. Aber da Besen auf dem Campus und in der Nähe nicht erlaubt waren, wäre ein Auto sehr praktisch. Anita versprach ihm, die Verbindung zu einer Fahrschule herzustellen, die es ihm beibringen würde.

Der Besuch des Elektronikladens Best Buy war sehr erfolgreich. Anita führte Hermine und Draco direkt zum Digital Magie Bereich in den Computerregalreihen. Sie schauten sich verschiedene Modelle an. Mit Anitas erfahrener Hilfestellung hatten beide am einen Ende einen neunzehn Zoll Monitor, erstklassige Festplatten und Speicher, CD-Rom, Internetfähigkeit, Farbdrucker, Scanner, Virenschutz und etwas, das sie Zip Backup nannte. Sie waren sich nicht sicher, was diese Dinge alles waren, aber Anita versicherte ihnen, es war ein aufregend schnelles und leistungsfähiges System, das jederzeit verbessert werden konnte.

Ihr Besuch weitete sich über die Computerabteilung hinaus aus und beide kauften kleine Fernseher mit einem eingebauten Videorecorder. Draco wollte seinen Elektronik-Einkauf fortsetzen, aber Anita verkündete, dass sie nicht mehr ins Auto hinein bekommen würden. Hermine war über die Kaufsumme ihrer Einkäufe erschrocken Aber Draco nahm es sehr gelassen. Beide lachten, als sie ihre Gringotts Visa Card herausholten.

Binnen weniger Stunden waren die Computer aufgebaut und nebenbei lernten sie, die Kabel zu verbinden auf Grundlage der Farben hinten an der Zentralen Recheneinheit. Anita half ihnen, ihre Internetverbindung aufzubauen und installierte ihnen beide das American Wizards on-Line (AWL). Die Anwendung des Scanners musste warten, da Anita zwei weitere Studenten zum Einkauf begleiten musste. Der Rest des Tages wurde glücklich verbracht in dem Hermine die Internetverbindung zur Bibliothek von Avalon erkundete, vor allem die Zeitschriften. Draco, zurück in seinem Zimmer, erkundete ebenfalls das Internet, aber Hermine hatte den Eindruck, er fand andere interessante Dinge zum Ansehen.

Das Fernsehen war eine weitere neue Erfahrung für Draco. Er war enttäuscht, dass die Charaktere, die er auf dem Bildschirm sah, ihm nicht antworteten als er mit ihnen sprach. Er empfand die Werbung als fad, zum größten Teil. Er war angetan von den Angeboten gegen Verstopfung oder Durchfallerkrankungen. Er verschluckte sich und lief fast blau an als das erste Mal eine Werbung für eine Hemoriden Vorbeugungs-Creme sah. Draco fand heraus, dass er die Witze in der Bierwerbung mochte. Nach dem er ein Inning eines Baseballspiels gesehen hatte, entschied Draco, dass Muggel tödlich langweilig waren. Anita versicherte ihm, er solle mal warten, bis Football und Basketball wieder anfingen. Er würde dann anders denken.

Hermine konnte verstehen, warum Menschen abhängig von Computern werden konnten. Sie hatten kaum die Basics im Computerworkshop angeschnitten. In zweieinhalb Wochen hatten sie gelernt, eine Maus zu betätigen, erzielten ein paar Tastaturkniffe, erfuhren Grundlagen der Internetanwendung, lernten einige Wortverarbeitungen und ein wenig über das Datenbanksystem. Mit ein wenig Extraunterricht bei Anita, begann Hermine die Avalon Bibliothek zu erkunden sowie einige spezielle Programme, die dort zur Verfügung standen.

Sie freute sich schon auf die Wortverarbeitung für Aufsätze. Sie dachte an all die Male, in denen sie sich das erneute Schreiben eines fehlerhaften Aufsatzes auf neues Pergament hätte sparen können, in dem sie eins auf dem Bildschirm korrigierte. Sie war gut in Grammatik, aber ihr fiel es immer schwer, ihre eigene Arbeit Korrektur zu lesen. Es war gut zu wissen, dass der Computer es ab jetzt übernahm.

Das zweite Wochenende wurde mit Anita verbracht, die die Amerikanisierung der zwei Briten weiter vorantrieb. Sie eröffnete, dass sie Old Navy besuchen würden. Draco besaß nicht ein Paar Jeans, geschweige denn ein T-Shirt und Anita verkündete, dass sie es satt hatte, ihn die ganze Zeit angezogen zu sehen, als würde er zur Kirche gehen. Hermine hielt ihre Ansicht zurück, war sich aber sehr sicher, dass Draco kein regelmäßiger Kirchgänger war. Draco war einverstanden, und erlaubte es den beiden Damen, mit ihm shoppen zu gehen.

Nach kurzer Zeit sah Draco aus wie ein aufgepeppter amerikanischer Student. Hermine musste zugeben – er machte eine gute Figur in Jeanshosen. Sie bemerkte, wie Anita bewundernd auf sein Hinterteil sah. Die T-Shirts, die Draco anprobierte, zeigten, dass er das Dunkle Mal nicht trug. Was Hermine beruhigend fand, auch wenn Professor Snape es gesagt hatte.

Anita überredete Draco eine Lederjacke zu kaufen. Das wurde als untere Klasse bei den Reinblütern angesehen, aber Anita sagte, es wäre in der Rangliste der coolsten Kleidung ganz weit oben in den Vereinigten Staaten. Ein teures Paar an Sportschuhen – oder Tennisschuhen, wie Anita sie nannte – und Draco war fertig eingekleidet. Anita versuchte ihn noch überreden, sich die Haare zu schneiden, aber davon wollte Draco nichts hören.

Hermine, die eine beträchtliche Anzahl an Muggelkleidung hatte, brauchte nicht viel. Sie suchte sich einen Pullover (Anita hatte ihr erklärt, dass das britische Wort für Pullover (jumper) Trägerkleid in Amerika war) in einem sanften Goldton aus, braune Hosen und passende Halbschuhe. Sie suchte sich eine Jeansjacke aus, die zu den Jeans passte, die sie bereits besaß. Nach dem sie sich ein paar Rucksäcke angesehen hatte, entschied Hermine, damit zu warten und einen auf dem Campus zu kaufen. Dort gab es verzauberte, die bodenlos waren, damit der Träger soviel Bücher tragen konnte, wie er brauchte, ohne das Gewicht oder den Umfang zu spüren. Anita, ihre eigenen haselnussbraunen Haare in einem welligen Stufenschnitt, empfahl Hermine, ihr Haar kürzer zu schneiden, damit ihre Locken besser zur Geltung kamen. Hermine verneinte es entschieden.

Während der Woche erkundeten die drei weiter das amerikanische und lokale folkloristische Essen. Sie gingen in angrenzende Delikatessenläden, wo es wunderbare italienische Rindfleischsandwichs gab. Hermine mochte den Reuben mit Sauerkraut, Corned Beef, Schweizer Käse und Thousand Island Dressing sehr gern. Draco hasste es. Der Monte Christo aus Schinken und Käse auf Brot eingetunkt in gequirlte Eier und gegrillt war exzellent.

Ihr zweiter Besuch bei Lou Malnatis Restaurant für Pfannenpizza mit dickem Hefeteigboden war ein Erfolg und sie versprachen sich selbst, öfter hierher zu kommen. Draco hatte noch nie Taccos oder Burritos zuvor gegessen und entdeckte seine Leidenschaft für scharfe Soßen. Er war beleidigt, dass das offizielle Alter zum Trinken von Alkohol in den Staaten einunzwanzig war und er kein kaltes Bier dazu probieren konnte. Hermine konnte sich immer noch nicht mit frittierten Bohnen anfreunden. Als nächstes wollten sie Greek Town besuchen, nach der Rückkehr von ihren Heimatbesuchen.

Das mittelmäßige Essen in der Cafeteria war ärgerlich und auch ein Segen. Wäre es so gut wie das Essen in Hogwarts, kombiniert mit ihren Ausflügen in das kalorienreiche, amerikanische Essen, hätten sie nicht lange in ihre neuen Klamotten hineingepasst. Gerüchten zufolge, wies das Esszimmer der Lehrer ein viel besseres Menü auf und die angestellten Service-Elfen waren viel bessere Köche.

Hermine genoss es, Anita und Draco zu beobachten. Draco zog Hermine nicht an, zumindest nicht in dieser Weise. Aber er schien eindeutig an Anita interessiert und wie es aussah, beruhte es auf Gegenseitigkeit. Draco benahm sich Anita gegenüber wirklich anders als gegenüber Pansy Parkinson. Pansy war immer da, um sich um Draco zu kümmern. Alles was Draco machen musste, war mit den Fingern zu schnipsen und Pansy war bei ihm und mit allem einverstanden, was Draco wollte. Anita war da ganz anders. Sie war selbstsicher und hatte eine starke Persönlichkeit. Sie würde es nie zulassen, dass sie jemand bevormundete oder sie für selbstverständlich hielt. Anita wusste, sie war eine Frau mit Möglichkeiten. Hermine wünschte sich, sie hätte die Hälfte von Anitas Selbstvertrauen, vor allem in Gegenwart von Männern.

Nicht das es schon genügend Zeit für Hermine gab, nach Dem Richtigen Zauberer zu schauen. Die Hälfte der Studenten in dem Computer Workshop waren männlich, aber keiner konnte ihre Aufmerksamkeit erregen. Aber es gab keinen Grund besorgt zu sein. Der Campus würde sich bis Herbst noch mit der regulären Studentenanzahl füllen. Hermine war bereit zu warten, besonders nachdem die Schachtel in der schlichten braunen Verpackung angekommen war.

Ein paar Tage nach ihrer Ankunft auf dem Campus, hatte Hermine in einigen Zeitschriften aus der Bibliothek geblättert. Eine hatte das wohl interessanteste Angebot und verwies auf eine Internetseite. Da Hermine plötzlich einen brandneuen Computer hatte, einen AWL-Account und eine Kreditkarte, war es ihr möglich, das Einkaufen im Internet zu erproben.

Als sie die Internetadresse aus der Werbung besuchte, war Hermine erstaunt über das vorhandene Produktangebot. Es gab verschiedene Größen, Farben, Formen und Ergänzungen. Sie glaubte nicht, Im-Dunkeln-Leuchtend zu brauchen und Elektroblau auch nicht. Einige waren ziemlich groß; sie konnte sich gar nicht erst vorstellen, wie eine Frau so einen aufnehmen konnte.

Hermine entschied sich für einen ziemlich einfachen Vibrator mit verschiedenen Geschwindigkeiten, angenehm für einen Anfänger. Nachdem sie für eine schnelle Lieferung bezahlt hatte, war Hermine sehr aufgeregt als das Päckchen in der nächsten Woche ankam. Hermine fiel es schwer, dass Abendessen zu überstehen. Sie entschuldigte sich bei Anita und Draco, gab Kopfschmerzen vor und ging in ihr Zimmer.

Als Vorbereitung verschloss und verzauberte Hermine die Türen und fügte noch einen Geräuschedämmungszauber an. Sie öffnete die Schachtel und nahm ihr Geschenk für ihren Abschluss heraus. Es war fleischfarben, eine gute Größe, aber nicht übertrieben, und hatte drei Geschwindigkeiten: angenehm, lustvoll und oh-mein-Gott. Hermine betrachtete ihn ausgiebig. Er war aus einem gummiartigem Material, hart, aber an der Spitze ein wenig beweglich. Er würde nicht kneifen, aber sie wollte ihn dennoch nicht innen benutzen. Als sie eine kleine Verschlussklappe am Ende geöffnet hatte, legte Hermine die Batterien ein, die sie in Erwartung der Ankunft schon gekauft hatte. Im Namen der Hygiene säuberte sie ihn und testete die drei Geschwindigkeiten dann gegen ihre Hand. Es ergab ein paar interessante Gefühle.

Nur der Gedanke an das, was sie vorhatte, erregte sie bereits. Ihre Haut fühlte sich sensibel an und sie fühlte wie sich eine Schwere unterhalb ihres Bauches bildete. Sie zog sich ihre Kleidung aus und krabbelte nackt unter die Decken ihres Bettes. Sie schaltete den Vibrator auf „angenehm" und begann ihn an ihrem Arm entlang gleiten zu lassen.

Hermine schloss ihre Augen und konzentrierte sich auf die Vorstellung von den starken, schlanken Händen und langen Fingern ihres Fantasiemannes. Sie stellte sich vor, wie sie an ihren Armen entlang glitten und wieder hoch zu ihrem Hals und ihrem Gesicht. Sie bewegte den Vibrator entsprechend den Händen, die sie sich vorstellte, die Erregung wuchs, als sie sich selbst reizte. Der Vibrator glitt von ihrem Hals zu ihren Schultern und zu ihrer Brust, reizte die Nippel. Sie fühlte, wie sie hart wurden und sich aufrichteten durch die Stimulation. Hermine erhöhte die Lust in dem sie die Geschwindigkeit auf „aufregend" erhöhte, berührte ihre Brüste und glitt hinab zu ihrem Bauch. In ihrem Geist konnte sie sehen, wie diese Hände an ihrem Körper herunter glitten, sie liebkosten und sie zu einem höheren Niveau des Wohlgefühls lockten.

Hermine brachte den Vibrator zu ihren Hüften, öffnete in Erwartung ihre Beine. Sie spürte die Lust anwachsen, als sie ihn über ihren Venushügel gleiten ließ. In ihren Gedanken war es die Hand ihres unbekannten Liebhabers, der sie erkundete. Sie hielt inne und genoss das Gefühl zwischen ihren Beinen. Sie öffnete ihre Beine weit und zog ihre Knie hoch, stellte sich vor, in dieser Art von den Augen ihres Liebhabers erkundet zu werden. Sie bewegte den Vibrator an der Haut an der Innenseite ihrer Schenkel, reizte sich selbst. Die Fantasie ging weiter, sie konnte sehen, wie seine Finger ihre Falten streichelten und erkundeten.

Ihre Hüften begannen sich in einem Rhythmus zu bewegen, den sie als eigenen Einklang kannten. Sie war feucht und unglaublich bereit. Während sich der Vibrator bewegte, dachte sie an die Hand ihres Liebhabers, die durch ihre Erhebungen glitt zu der kleinen Perle, an der jeder Nerv ihres Körpers sich zu konzentrieren zu haben schien. Die Spitze des Vibrators war feucht mit ihren Körpersäften von ihrer Erkundung und berührte ihren Kitzler. Sie fühlte das überwältigende Bedürfnis, ihren Rücken durchzubiegen und ihre Hüften weiter zu beugen, um den Kontakt zu intensivieren und sofort war es, als ob eine unwiderstehliche und überwältigende Welle der Lust von ihrer kleinen Perle durch ihren Körper hindurch floss.

Als Hermine ihre Augen öffnete, keuchte sie und war durstig, da sie durch den Mund geatmet hatte. Ihr Körper war weich und locker, wunderbar entspannt. Nackt zu sein, fühlte sich sehr gut an.

Himmel. Und das steht erst auf ‚lustvoll'. Was würde "Oh-mein-Gott" anrichten?"

Hermine hatte die Gelegenheit, es in den nächsten Tagen heraus zu finden. Die Erkundung ihres Körpers faszinierte sie weiterhin und war für sie sehr unterhaltend. Sie entdeckte, dass sie ihre eigene Befriedigung hinauszögern konnte, in dem sie die Geschwindigkeit verlangsamte und wieder erhöhte, und somit die Fantasie verlängerte. Sie hatte sich selbst angewiesen, es nur äußerlich zu verwenden. Bis zu einem Abend, an dem sie entschied, es auch im Inneren spüren, um zu sehen, ob es ihre Lust steigern konnte. Sie hatte bereits zuvor ihre eigenen Finger benutzt, um sich selbst ein wenig zu erkunden, empfand es aber nicht als besonders aufregend. Sie überlegte, ob es mit dem Vibrator besser sei. Sie ließ ihn auf ‚angenehm' und führte die Spitze bei sich ein. Sie hatte die Spitze nicht einmal ganz eingeführt, als es begann, unangenehm zu werden. Deshalb führte sie ihn wieder heraus und benutzte ihn wieder außerhalb. Hermine wunderte sich, ob es vielleicht Grenzen gab, bis zu denen ein künstlicher Penis sich angenehm für eine Jungfrau anfühlte. Vielleicht sollten einige Dinge einfach unbeantwortet bleiben bis zu dem bestimmten Moment.

Alles in allem war es das beste Abschluss-Geschenk, dass Hermine bekommen hatte.

tbc

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Wie hat es euch gefallen? Hermine scheint sich richtig wohl zu fühlen.

Im nächsten Kapitel geht es um Severus, der einem ziemlich wütenden Voldemort gegenüber stehen wird.

Und das übernächste Kapitel wird wieder ein Hermine-Severus-Kapitel!