Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.
Die Originalstory ist von SurferBabe69.
Die Hochzeit! Bellas POV.
„Aufstehen Schlafmütze!" Hörte ich eine vertraute Stimme.
Ich drehte mich um und zog mir die Decke über den Kopf. Jemand schüttelte mich sanft.
„Fünf Minuten." Murmelte ich.
„Nichts da! Heute ist ein wichtiger Tag und wir haben noch viel zu tun!"
„Bitte!" Flehte ich.
Ich wollte meine Augen nicht aufmachen. Ich wollte die Person nicht sehen die mit mir sprach, weil wenn ich sie sah würde mir bewusst werden was für ein Tag Heute war. Jetzt wurde ich weniger sanft geschüttelt. Schnaufend öffnete ich die Augen. Alice, Rose und Kate grinsten mich breit an.
„Was habt ihr?" Fragte ich genervt.
„Heute ist deine Hochzeit!" Quietschte Alice aufgeregt.
„Ich weiß."
„Na sie scheint nicht sehr aufgeregt zu sein." Sagte Kate.
„Ich bin müde!"
„Geh duschen, dann vergeht dir das. Jetzt!" Sagte Rosalie.
„Wie spät ist es?" Fragte ich sie.
„Acht Uhr." Sagte Kate.
„Es ist noch früh." Schnaufte ich.
„Gar nicht!" Sagte Alice. „Mehr noch, wir sind spät dran!"
„Spät dran?"
„Es gibt noch so viel zu tun Bella." Sagte Rosalie. „Und es fehlen exakt, vier Stunden, drei Minuten und fünf, vier..."
„Ihr werdet mich nicht in Ruhe lassen, nicht?" Fragte ich genervt.
„Niemals!" Alice strahlte mich an.
Ich stand auf und zog meine Pantoffeln an. Rosalie, Alice und Kate schoben mich damit ich mich beeilte.
„Ich werde fallen!" Maulte ich.
„Wirst du nicht!" Maulte Kate zurück.
Wir kamen in der Küche an und sie setzten mich an den Tisch. Dort saßen Carmen, Esme und Renee.
„Wo ist Charlie?" Fragte ich.
„Bei uns zu Hause, zusammen mit den Jungs und Phil." Sagte Esme.
„Was machen sie dort?"
„Sich vorbereiten." Sagte Renee.
„So früh?"
„Na ja, ich glaube nicht das sie sich so früh fertig machen." Sagte Carmen." Aber sie sind dort und wir sind hier."
„Irina und Tanja wollten nicht kommen?" Fragte ich.
„Mach dir wegen den Beiden mal keine Sorgen." Sagte Carmen sanft. „Sie verpassen es."
„Genug geredet." Kam es von Alice. „Frühstücke jetzt Bella. Schnell!"
„Ich mach ja schon!"
Ich versuchte so schnell wie möglich zu frühstücken. Es ging Alice natürlich nicht schnell genug. Nachdem Frühstück kam die Dusche. Rosalie hatte mir gesagt, das ich meine Haare waschen, aber nicht trocknen sollte. Sie würden mich dann frisieren. Ich ließ mir alle Zeit der Welt unter der Dusche und, oh wunder, sie ließen mich in Ruhe. Die warme Dusche entspannte mich und das war es was ich für den heutigen Tag brauchte. Nach der Dusche zog ich mir einfach ein Shirt und eine Jogginghose an, wie man es mir befohlen hatte. Kaum hatte ich die Tür aufgemacht, wurde ich von drei Vampiren hatten ganz viel Lust mich in die schönste Braut des Universums zu verwandeln. Als sie mit dem Make Up und der Frisur fertig waren, war es schon zehn.
„OH!" Sagte Kate als sie auf die Uhr sah. „Wir sind spät dran!"
„Wir haben nur noch zwei Stunden!" Rief Rose.
„Oh Gott!" Quietschte Alice.
„Was?" Fragte ich besorgt.
Anstelle einer Antwort stürzten sie sich wieder auf mich. Diesmal war das Kleid und der Schmuck dran. Als sie alles an seinem Platz hatten, machten sie einen Schritt zurück um ihr Werk zu bewundern. Um sich zu vergewissern das auch alles in Ordnung war, riefen sie Renee und die anderen. Die drei ließen ein „ Oh Gott!" hören.
„Sehe ich so schlimm aus?" Fragte ich.
„ Du siehst so..." Fing Renee an.
„Altmodisch?" Fragte ich lachend.
„ Ja, so in der Art." Sagte Renee. „Wer hatte die Idee zu dem Kleid?"
„Ich!" Sagte Alice stolz.
„Wie bist du darauf gekommen?"
„Es ist aus der Epoche die Edward am meisten mag."
„Von welcher Epoche reden wir?" Fragte Renee. „ Geht es um ein bestimmtes Datum?"
„ 1918!" Sagten Alice, Rose, Esme und ich unisono.
„Aha!" Sagte Renee nur.
Kate und Carmen lachten laut als sie unsere Antwort hörten. Sie setzten mich vorsichtig auf einen der Sessel in unserem Wohnzimmer. Die sechs stellten sich vor mich hin.
„ Charlie wird dich in einer halben Stunde abholen. Er will noch mit dir reden bevor ihr zur Kirche fahrt."Sagte Alice.
„Ok und was macht ihr?" Fragte ich.
„Wir werden und jetzt umziehen und dann zur Kirche fahren." Erklärte Rosalie.
„Gut, geht euch umziehen. Jetzt!"
Die sechs lachten und verzogen sich jeder in eine andere Ecke des Hauses um sich fertig zu machen. Ich blieb sitzen wo ich saß und wusste nicht was ich machen sollte. Dann beschloss ich den Fernseher an zu machen. Es gab nichts was mich interessierte. So langsam wurde ich nervös. Tat ich das richtige? Schmetterlinge machten sich in meinem Magen breit.
„Verdammte Schmetterlinge." Murmelte ich.
Nach einer halben Stunde tauchten sie wieder auf. Rosalie trug ein sehr tief ausgeschnittenes rotes Kleid, das ihre perfekten Kurven noch perfekter zur Geltung brachten. Alice trug ihr Brautjungfernkleid. Kate trug eine schwarze Korsage mit passendem Rock. Esme trug ein weich fallendes Kleid in türkis. Renee trug ein blass rosa Trägerkleid. Und Carmen ein Kleid mit breiten Trägern in braun mit grün.
„Ihr seht bezaubernd aus." Sagte ich.
„Danke!" Sagten sie unisono.
Charlie kam rein und lächelte als er uns sah.
„Ihr seht sehr gut aus."
„Du auch." Sagte Alice. „Der Anzug steht dir perfekt Charlie."
„Danke das du dich darum gekümmert hast Alice."
„ Da nicht für."
„Wir müssen jetzt fahren." Sagte Esme. „Wir sehen uns in der Kirche."
„Bis Gleich."
Sie gingen raus und stiegen in die Limousine die auf sie wartete. Charlie setzte sich neben mich und nahm meine Hand.
„Du bist so hübsch."
„Danke Papa."
„Gut, ich habe dir noch etwas zu sagen bevor wir zur Kirche fahren."
„Ok."
Charlie fing an zu reden. Ich war zu nervös um irgendetwas von dem zu hören was er sagte. Ab und zu nickte ich, um ihm das Gefühl zu geben das ich zuhörte. Mir war klar das dieses eine der letzten Gelegenheiten sein würde mit Charlie allein zu sein. Später würde ich eine Gefahr für ihn sein.
„Papa..." Unterbrach ich ihn.
„Was ist Bella?"
„Ich hab dich ganz doll lieb!"
Ich umarmte ihn so fest ich konnte. Ich brauchte das jetzt, Charlie erwiderte meine Umarmung. Als wir uns wieder von einander lösten, sah ich ihm ins Gesicht und musste meine Tränen unterdrücken.
„Nicht weinen Bella." Sagte Charlie. „Du verschmierst sonst deine Schminke."
„Ich weiß."
„Ich weiß das du dir darüber Sorgen machst, das du mich allein lässt. Aber mir geht es gut wenn ich weiß das du mit Edward in Alaska, oder wo auch immer, glücklich bist."
„ Das werde ich Papa."
„ Gut, dann bin ich beruhigt. Es gibt nichts worüber wir uns sorgen müssen."
Ich wollte gerade etwas sagen, als das Telefon schellte. Charlie stand auf und ging ran, er gab den Hörer sofort an mich weiter.
„ Ist Alice."
Ich nahm ihm sofort den Hörer ab.
„Alice?"
„Es gibt eine Planänderung Bella."
„Welcher Plan?"
„Wir fahren Heute schon nach Alaska."
„Warum?"
„Weil ich gesehen habe das Kate Irina nicht lange unter Kontrolle halten kann."
„ Und meine..."
„Mach dir darüber keine Sorgen. Edward und du werdet fliegen und die Hochzeitsnacht in Alaska verbringen."
„Oh, wird das klappen?"
„Ja, mach dir keine Sorgen."
„Und was ist mit euch?"
„Wir werden im Morgengrauen da sein. Ich hoffe das ihr dann fertig seid..."
„Ja Alice! Danke für die Warnung." Unterbrach ich sie.
„ Bitte!" Sagte sie lachend." Bis gleich."
Alice legte auf und ich ging zurück zu Charlie.
„Was wollte Alice?"
„Sie wollte mir noch etwas wegen den Flitterwochen sagen." Erklärte ich beschämt.
„Oh." Sagte Charlie.
Unangenehmer Moment! Dachte ich. Charlie sah auf die Uhr und stand auf.
„Es ist soweit."Sagte er.
„Es ist soweit?"
„So ist es!" Er lächelte mich an."Bist du bereit?"
„Ja...glaube ich."
Er half mir aufzustehen und führte mich zum Auto. Ich achtete darauf das mein Kleid nicht zerknitterte oder gar schmutzig wurde. Das wichtigste war jetzt das ich für Edward perfekt aussah.
Edwards POV.
„Entspann dich Edward." Sagte Emmett zu mir.
„Wie soll ich mich bitte entspanne, wenn ihr zwei immer noch nicht umgezogen seid?"
„Das ist das letzte Spiel." Versprach Jasper.
„Das habt ihr vor drei Spielen schon mal gesagt." Knurrte ich.
„Echt?" Fragte Emmett kichernd.
„Carlisle!" Rief ich.
Er erschien zusammen mit Eleazar. Die beiden waren fertig um zur Kirche zu fahren.
„Kannst du ihnen bitte sagen das wir zur Kirche müssen?"
„Emmett, Jasper! Es ist Zeit!" Sagte Carlisle autoritär." Wir wollen nicht zu spät kommen. Außerdem ist euer Bruder nervös!"
„ Ja ja!" Maulte Emmett genervt.
Die Beiden hörten auf zu spielen und in einer schnellen Bewegung waren sie auch schon die Treppe herauf und wieder herunter. Jetzt standen sie in ihren Anzügen, gekämmt und parfümiert in der Tür. Eleazar, Carlisle, Emmett, Jasper und ich gingen zu der auf uns wartenden Limousine, Tanja und Irina waren schon vorgefahren. Auf dem Weg zur Kirche wurde ich immer nervöser.
„Jasper!" Fauchte ich sauer.
„Tschuldigung, aber mir ist langweilig." Jasper kicherte.
„Besser für dich wenn du dich in der Kirche nicht langweilst!"
„Willst du Bella etwa nicht weinen sehen?" Fragte er belustigt.
„ Das ist nicht witzig!" Knurrte ich.
„Entspann dich Edward." Sagte Emmett." Heiraten ist was ganz normales."
„Das sagst du nur weil du es schon fünfzig mal gemacht hast!" Schnaufte ich.
„ 34!" Verbessert mich Emmett.
„ Ja ja!"
Wir kamen an der Kirche an und stiegen aus. Rosalie wartete auf der ersten Stufe der kurzen Treppe auf uns. Sie hatte die Arme verschränkt und tippte ungeduldig mit einem Fuß. Als Emmett sich ihr näherte bekam er als erstes einen Schlag auf die Schulter.
„ Warum habt ihr so lange gebraucht?" Schimpfte sie.
„ Das ist Schuld deines Ehemannes und deines Bruders." Sagte ich.
„Rein mit euch. Sofort!" Befahl Rosalie, Emmett und Jasper.
Sie gehorchten. Rosalie ging hinter ihnen her. Esme stand mit Renee am Eingang der Kirche. Carlisle und ich gingen zu ihnen. Esme nahm mich in den Arm.
„ Endlich ist der Bräutigam da." Sagte Renee.
„Tut mir Leid das wir so spät sind." Sagte ich." Daran sind Jasper und Emmett schuld."
„Das wichtige ist, das du da bist." Sagte Renee.
Die ersten Gäste kamen so langsam an. Ich sollte sie alle begrüßen. Es waren Leute dabei, von denen ich keine Ahnung hatte wer sie waren. Aber ich nahm mal an das es Familie von Bella war. Es waren auch einige Mitschüler von uns eingeladen. Angela und Ben waren die einzigen die sich mir näherten, um mich zu begrüßen. Die anderen hatte zu viel Angst um sich zu nähern. Es fehlten nur noch wenige Minuten bis Bella hier sein würde. Das machte mich immer nervöser.
„Jasper." Murmelte ich.
Esme sah mich an und lächelte, sie nahm meine Hand und drückte sie sanft.
„Das ist nicht Jasper Schatz."
Esme lächelte sanft als sie mich so nervös sah. Ich wollte gerade etwas sagen, als mir ein Hummer auffiel, er stand wenige Meter von der Kirche entfernt. Wer zum Teufel fuhr in einem Kaff wie Forks einen Hummer?
„Sie sind also gekommen."
Ich drehte mich um und sah das Rosalie neben mir stand. Wenn ich nicht gewusst hätte das Rosalie sich so schnell bewegen konnte, hätte ich jetzt den Schreck meines Lebens bekommen. Ich sah sie verwirrt an. Wovon sprach sie?
„Was?" Fragte ich.
„Diese ekeligen Hunde sind da." Sagte sie und zeigte mit dem Kopf auf den Hummer.
„Woher weißt du das?"
„Bist du etwa so nervös das du meine Gedanken nicht lesen kannst." Flüsterte es neben mir...Alice.
„Danke." Murmelte ich.
Sie grinste mich an und verschwand wieder in der Kirche. Aus dem Hummer stieg Sams komplettes Rudel aus. Einige hatten Mädchen dabei die ich noch nie gesehen hatte und die anderen ihre zugehörigen Freundinnen. So wie es auch bei Jacob der Fall war. Als ich sie sah, erkannte ich sie sofort wieder. Keira St. James. Wie konnte ich auch das Mädchen vergessen, das nicht mehr von unserer Seite gewichen war, vom ersten Moment an als sie uns sah. Die Quileutes kamen zu uns um uns zu begrüßen.
„Doktor Cullen." Sagte Jacobs Freundin. „Schön sie wiederzusehen."
„Wie geht es Krista, Frl. St. James?" Fragte Carlisle höflich.
„Gut. Sie ist jetzt mit ihrem Mann in Deutschland." Sagte Keira.
„Sie ist verheiratete? Das freut mich zu hören."
„Ja, wir sehen uns Dr. Cullen."
Die Quileutes gingen in die Kirche. Aus den Augenwinkeln sah ich wie Carlisle Esme etwas zuflüsterte. Ich beugte mich vor um in die Kirche zu sehen. Rosalie kam auf mich zu. Sie ging wie ein Model über den Laufsteg. Sie zeigte Jacobs Freundin das sie wesentlich attraktiver war als sie und einen perfekteren Körper hatte. Emmett ging ein paar Schritte hinter ihr. Rosalie und Emmett kamen zu uns.
„Was denken sie Edward?" Fragte mich Rosalie.
„Das du sehr schön bist." Sagte ich.
„Wirklich?"
„Ja Rose, das ist die Wahrheit." Ich verdrehte die Augen.
„ Ich glaube dir."
„Wer sollte dich nicht schön finden?" Fragte Emmett ernst." Es ist offensichtlich, das selbst die Hunde wissen was Schönheit ist."
„Du hast ja so Recht." Rose prahlte mit ihrer Schönheit.
Rosalie gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Ich hörte wie die Gedanken der Single-Wölfe in Aufruhr gerieten. Alle fanden Rosalie viel attraktiver als Jacobs Freundin, aber es störte sie das sie ein Vampir war und mit Emmett zusammen war.
„Alle rein!" Quietschte Alice.
„Was?" Fragte ich.
„Bella ist gleich hier. Ihr müsst sofort in die Kirche!"
„Ok Ok!"
Rosalie und Emmett gingen sofort rein und nahmen ihre Plätze ein. Es erklang sanfte Harfen Musik. Carlisle bot Renee seinen Arm an und sie gingen in die Kirche. Ich bot Esme meinen Arm und sie lächelte mich an.
„Dies ist einer der wichtigsten Momente in meinem Leben Edward." Sagte sie bevor wir rein gingen.
„Wenn du weinen könntest, würdest du es jetzt tun?"
„Ich würde heulen wie ein Schlosshund."
„Ich liebe dich Esme."
„Und ich dich Edward."
Ich holte tief Luft und ging zum Altar. Niemals hätte ich gedacht das ich so nervös sein könnte. Wenn ich noch ein Herz hätte, würde es mir jetzt aus der Brust springen. Aug dem Weg zum Altar betrachtete ich meine Gäste. Sie sahen mich erwartungsvoll an, das machte mich noch nervöser. Wir kamen beim Altar an, Esme gab mir einen Kuss auf die Wange und ich stellte mich genau au den Punkt den Alice mir zugewiesen hatte.
Die nächsten die zum Altar kamen, waren Alice und Jasper. Sie hatte ein strahlendes Lächeln im Gesicht und er war sichtlich Stolz darauf ihr Begleiter zu sein. Sie sahen so glücklich aus, das man meinen konnte das sie das Brautpaar waren. Jasper stellte sich neben mich und Alice sich ihm gegenüber. Jetzt ertönte der typische Hochzeitsmarsch. Alle Anwesenden standen auf um Bella in Empfang zu nehmen.
Ich hatte ihr Kleid schon in den Gedanken von Alice gesehen, aber ich hatte mir nie vorgestellt wie Bella wohl darin aussah. In dem Moment als sie in die Kirche kam, stockte mir der Atem. Ich konnte die Sensationen die mich gerade überfielen nicht unterdrücken. Bella sah einfach umwerfend aus, das Kleid, die Frisur, der Schmuck, das Make Up. Die Mädels hatten eine exzellente Arbeit geleistet. Ich konnte nicht verhindern das meine Hände vor Aufregung zu zittern anfingen. Die Leute in der Kirche fingen an zu flüstern. Und alle sagten sie das gleiche. Bella war schön wie ein Engel.
Jasper beugte sich zu mir.
„Atme Edward atme." Flüsterte er mir zu.
Ich grinste ihn an und versuchte wieder normal zu atmen. Nicht das das notwendig war, aber das musste ja keiner mitbekommen. Charlie Und Bella kamen am Altar an. Charlie gab Bella einen Kuss auf die Stirn und übergab sie mir. Ich nahm Bellas Hand und sie lächelte mich an. Ihre Augen glänzten.
„Ich liebe dich." Flüsterte sie nur für mich.
„Ich liebe dich." Flüsterte ich nur für sie.
Der Pfarrer fing mit der Zeremonie an. Bella war genauso nervös wie ich, sie drückte unkontrolliert meine Hand. Ich hörte dem Pfarrer nicht richtig zu, das war auch nicht nötig. Aus den Augenwinkeln beobachtete ich meine Eltern, Carlisle flüsterte Esme etwas zu und reichte ihr ein Taschentuch. Sie nahm es und tupfte sich die nicht vorhandenen Tränen ab. Dann sah ich zu Renee, ihre Wangen waren nass von Tränen und Phil versuchte sie zu beruhigen. Charlie machte auf hart, um nicht vor allen zu weinen. Ich sah zu Bella, sie hatten den Blick auf einen imaginären Fixpunkt gerichtet. Auch ohne ihre Gedanken zu lesen, wusste ich wa in ihrem Kopf vorging. Sie war so nervös das sie alles um sich herum ausblendete.
„Edward Cullen, willst du Isabella Swan zu deiner Frau nehmen?"
„Ja ich will!"
„Isabella Swan, willst du Edward Cullen zu deinem Mann nehmen?"
„..."
Ich sah zu Bella, die sah mich mit einem großen und glücklichem Lächeln an. Ich drehte mich um und meine Augen trafen die von Alice. Meine Atmung ging schneller, es war alles genauso wie in ihrer Vision. Beruhige dich Edward! Es wird nichts Passieren! Schrie mich Alice in ihrem Kopf an.
„Ja ich will!" Sagte Bella.
„Ich erkläre euch zu Mann und Frau! Sie dürfen die Braut küssen."
Ich zog Bella zu mir und sie lächelte. Bevor meine Lippen ihre berührten, sagte sie.
„Denk daran das ich atmen muss."
Ich legte grinsend meine Lippen auf ihre. Nach einer kleine Weile entfernte ich mich wieder von ihr. Bella rang nach Luft. Ich grinste sie verschmitzt an. Sie schlug mich auf die Schulter. Ich nahm ihre Hand und wir gingen den Gang durch die Kirche zum Eingang.
„Ich hab doch gesagt das ich nicht hyperventilieren wollte Edward!" Schimpfte sie leise.
„Ich liebe es dich so zu sehen. Außerdem muss ich es noch ausnutzen, ich werde nicht mehr lange Gelegenheit dazu haben."
„Sieh es positiv, dafür werden wir für immer zusammen bleiben."
„Da hast du Recht."
Als wir aus der Kirche kamen regnete es Rosenblätter auf uns hinab. Rosalie, Kate, Carmen und Angela waren vor uns aus der Kirche geschlüpft. Die Leute kamen jetzt so nach und nach aus der Kirche. Charlie und Renee rannten zu Bella um sie zu umarmen. Esme und Carlisle taten das Gleiche mit mir. Meine Geschwister umarmten mich ebenfalls und beglückwünschten mich. Jetzt kamen immer mehr Leute auf uns zu um uns zu beglückwünschen, aber bevor die meisten das tun konnten schob Alice uns unsanft zu der Kutsche die sie für uns ausgesucht hatte. Ich half Bella und ihrem Kleid in die Kutsche und setzte mich schnell neben sie.
„War es so furchtbar wie du es dir vorgestellt hast?" Fragte ich.
„Nein, es ging." Antwortete sie mir.
„Gut zu wissen."
Bellas POV.
Edward war der Grund dafür das es alles nicht so schrecklich war wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Tatsache das er bei mir gewesen ist war eine große Hilfe gewesen. Ich kuschelte mich an seine Brust und schloss meine Augen. Seine Hand streichelte über meinen Arm. Alice hatte uns gesagt, das wir noch eine Runde durch Forks fahren mussten bevor wir nach Hause fuhren. Nach Hause...das Haus der Cullens war jetzt auch mein zu Hause. Gut, technisch gesehen würden wir nicht in diesem Haus wohnen, sonder in dem Haus der Cullens in Alaska. Mein Haus in Alaska. Jasper hatte es mir als noch größer und sehr gemütlich beschrieben. Ich machte die Augen wieder auf und sah mich um. Edward streichelte noch immer meinen Arm, aber er hatte seine Augen fest auf den Kutscher gerichtet.
„Willst du ihn verspeisen?"
„Nein." Sagte er belustigt."Ich konzentriere mich gerade auf seine Gedanken."
„Und was denkt er?"
„Wie langweilig es doch ist durch Forks zu fahren."
„Oh, was machen wir dagegen?"
„Wir sagen ihm das er nach Hause fahren soll."
„Sicher?"
„Ja!"
Er stand auf und gab dem Kutscher die entsprechenden Anweisungen. Als er sich wieder neben mich setzte, kuschelte ich mich wieder an ihn. Der Kutscher fuhr nach rechts, Richtung Cullen-Haus. Mein Haus. Edward beugte sich ohne Vorwarnung übe mich und küsste mich leidenschaftlich. Das war seltsam für ihn, aber ich beschwerte mich nicht. Als er sich von mir löste, bemerkte ich wie er zu einer Gruppe von Leuten sah. Ich sah Mike, Jessica und Lauren.
„Hast du das gemacht weil du mich küssen wolltest oder weil du Mike ärgern wolltest?"
„Ein bisschen von beidem."
Ich grinste ihn an und er grinste zurück. Wir bogen jetzt auf die Auffahrt zum Haus ab.
„Wir sind gleich da." Sagte Edward.
„Sind alle da?"
„Ja und sie sind schon ganz ungeduldig uns zu sehen."
„Genial." Sagte ich nervös.
„Keine Sorge, Alice wird dafür sorgen das alles schnell und schmerzlos über die Bühne geht."
„Hat sie mit dir über die Änderung unserer Pläne gesprochen?"
„Ja, die Tickets liegen bereit."
„Wir werden unsere Hochzeitsnacht dort verbringen?"
„Ja."
Als wir vor dem Haus ankamen, erwartete uns alle Gäste draußen vor der Tür. Edward half mir aus der Kutsche. Alice kam zu uns und brachte uns dahin wo wir hin sollten. Alles lief hinter uns her. Alice stellte uns mitten auf die Tanzfläche. Unsere Gäste bildeten einen Kreis um uns.
„Was will Alice das wir machen?" Fragte ich.
„Sie will das wir tanzen."
„Jetzt?"
„Oh, sie hat ihre Meinung geändert. Die Menschen haben Hunger."
„Gut!" Sagte Alice laut." Zuerst wird gegessen, dann wird das Brautpaar den Tanz eröffnen und zu ihren Flitterwochen nach Hawaii aufbrechen."
Unsere Gäste setzten sich an die ihnen zugeteilten Tische. Edward führte mich zu unserem Tisch. Dort saßen schon unsere Eltern. Das Essen wurde aufgetragen. Es sah köstlich aus, aber ich hatte keinen Appetit.
„Du wirst die Energie noch brauchen Bella." Sagte Carlisle.
„Ich weiß, aber ich habe keinen Hunger."
„Geht es dir gut?" Fragte Esme.
„Ja, sind nur die Nerven."
„Die Nerven?" Fragte Edward. „Aber das schlimmste ist dich vorbei?"
„Sicher?"Fragte ich.
„Ganz sicher Bella." Sagte Edward. „Iss jetzt."
Ich schnaufte und Edward nahm meine Gabel. Er spießte ein Stück Fleisch auf und hielt es mir vor den Mund. Er Lächelte unschuldig und ich seufzte. Ich machte den Mund auf und er fütterte mich. Nachdem ich gekaut und geschluckt hatte, zog ich eine Augenbraue hoch und sah ihn an.
„Zufrieden?"
„Erst wenn der Teller leer ist!"
„Ich kann allein essen."
„Du brauchst meine Hilfe nicht?"
„Nein, ich kann auch ohne die Hilfe meines Ehemannes essen."
„Hört sich genial an." Edward grinste.
„Was? Ehemann?"
„Ja genau."
„Gewöhne dich daran, du wirst es noch für sehr lange Zeit hören."
„Das hoffe ich."
Ich nahm ihm die Gabel ab und fing an zu essen. Ich sah zu dem Tisch an dem die Cullens und die Familie von Tanja saßen. Ihre Teller waren unberührt, aber das fiel Niemandem auf. Von ihrem Tisch schallte lautes Lachen zu uns rüber. Sie schienen sich Anekdoten zu erzählen. Alice stand auf und kam zu uns an den Tisch.
„Alles Ok?" Fragte sie uns.
„Alles bestens Alice." Sagte Charlie.
„Sehr schön. Ich bin gekommen um euch zu sagen das der Tanz in 10 Minuten eröffnet wird. Also, bereitet euch vor."
„Wir werden auch tanzen?"Fragte Renee.
„So ist es Renee. Aber ich möchte dich bitten mit Charlie zu tanzen, wenn Phil nichts dagegen hat."
„Kein Problem." Sagte Phil.
„Genial! Zuerst tanzt das Brautpaar, wenn der DJ das Zeichen gibt gesellen sich die Eltern dazu."
„Und ihr? Tanzt ihr nicht?" Fragte Carlisle.
„Beim dritten Tanz kommen die Geschwister und nahen Verwandten dazu."
„Danke das du uns informiert hast Alice." Sagte Renee.
„Bitte."
Alice ging wieder zu ihrem Tisch zurück. Edward sah mich entspannt an.
„Wieso bist du so ruhig?" Fragte ich ihn.
„Weil wir nach dem Tanz aufbrechen." Flüsterte er mir ins Ohr.
Mein Körper versteifte sich und meine Unterlippe fing an zu zittern.
„Du siehst nicht sehr entspannt aus."
„Wir müssen schon aufbrechen?"
„Wenn wir rechtzeitig in Alaska sein wollen, ja."
„Gut." Sagte ich. „Was immer nötig ist ,damit wir etwas Zeit für uns haben."
„Das werden wir...wenn auch nicht viel."
„Ich weiß." Sagte ich. „Alice hat es mir gesagt."
„Außerdem ist es gefährlich wenn wir lange Zeit allein verbringen."
„Aber wir haben schon viel Zeit miteinander allein verbracht."
„Ja, aber nicht als Mann und Frau."
„Oh...Eh, wenn du noch mal auf die Jagd musst."
„Nein, ist schon Ok."
Der DJ fing an zu reden, alle sahen jetzt zu ihm. Er erklärte der weiteren Ablauf des Abends. Als er die Worte Hochzeitswalzer sagte, richteten sich alle Augen auf uns. Edward stand auf und reichte mir seine Hand. Er führte mich zur Mitte der Tanzfläche. Viele unserer Gäste standen auf um besser sehen zu können. Wir stellten uns in Position, als der Walzer anfing, ergriff Edward die Initiative und führte mich wie wir es geübt hatten.
„Du tanzt sehr gut." Sagte Edward.
„Ich weiß. Das ist einer der Vorteile wenn man einen Ehemann hat der Vampir ist."
„Du hast echt Glück gehabt." Sagte Edward verschmitzt.
„Ich weiß."
Wir tanzen eine Weile alleine auf der Tanzfläche. Ich hatte das Gefühl das tausende von Blitzlichter aufflammten, sie lenkten mich ab. Nach einer Weile fing der DJ wieder an zu sprechen.
„Jetzt gesellen sich bitte die Eltern dazu."
Renee zog Charlie sofort auf die Tanzfläche, begierig darauf zu zeigen was sie konnten. Carlisle führte Esme elegant auf die Tanzfläche. Viele der Gäste waren überrascht wie elegant die Beiden über die Tanzfläche schwebten. Dann rief der DJ auch die Geschwister und nahen Verwandten zum Tanz. Als die restlichen Cullens tanzten, kamen die Leute zu dem Schluss das die Eleganz mit der die Cullens tanzten von den Eltern auf die Kinder übergegangen war. Als der Walzer zu Ende war, forderte der DJ auch die anderen Gäste auf, auf die Tanzfläche zu kommen und die Party konnte beginnen. In einer Ecke des Hauses verabschiedete ich mich von meiner Familie. Ich wusste das ich sie als menschliche Bella nicht mehr wiedersehen würde. Und vielleicht würde ich sie auch nie wieder sehen. Ich verabschiedete mich äußerst gründlich von ihnen. Ich konnte nicht verhindern das ich heulte wie ein Schlosshund. Als ich mich von allen verabschiedete hatte, führte Edward mich zu seinem Volvo. Emmett würde uns zum Flughafen fahren. Wir setzten uns auf die Rückbank und Edward versuchte mich zu trösten.
Wir waren ausgesprochen schnell am Flughafen. Emmett half uns das Gepäck aus dem Auto zu holen und er begleitete uns auch noch bis zum Gate. Edward hatte mir keine Zeit gelassen mich um zuziehen und Alice meinte das es nicht nötig sei. So starrten uns alle Leute an. Wir setzten uns auf unsere Sitze in der ersten Klasse. Ich kuschelte mich wieder an Edward und versuchte etwas zu schlafen. Edward weckte mich als wir in Alaska landeten. Er legte mir eine Jacke um, die er mitgebracht hatte. Wir holten unsere Koffer und suchten ein Taxi. Edward gab dem Fahrer die Adresse und wir fuhren los. Ich sah aus dem Fenster, konnte aber nichts erkennen weil es so dunkel war. Nach einer Weile hielten wir vor einem Tor an, Edward bezahlte den Fahrer und wir stiegen aus. Wir gingen durch das Tor und warteten bis das Taxi weg war.
„Kletter auf meinen Rücken."
„Willst du laufen?"
„Es sind noch fünf Kilometer bis zum Haus."
„Kannst du denn mit den Koffern und so?"
„Ja Bella, das wird schon gehen."
Ich kletterte auf seinen Rücken und sagte nichts mehr. Ich kniff die Augen zu und drückte mein Gesicht an Edwards Rücken, damit mich der eisige Wind nicht so im Gesicht traf. Gott sei Dank dauert es nicht lange bis wir beim Haus ankamen. Ich rutschte von Edward Rücken und stand vor einem enormen Holzhaus. Es hatte vier Etagen und stand auf einem riesigem Grundstück. Edward holte seine Schlüssel aus er Tasche und machte die Tür auf. Er ging rein und machte das Licht an, mir blieb der Mund offen stehen. Ich ging ebenfalls rein und machte die Tür zu. Edward stellte unsere Koffer in den Flur und ging weiter.
Die Möbel im Haus waren aus Holz und sehr antik. Überall hingen Fotos und ich erkannte auch einige Sachen aus dem Haus in Forks wieder. Einige Bilder, die Sessel und es gab jede Menge Fotos der Familie. Ich ging ein paar Schritte weiter und entdeckte eine enorme Treppe die nach oben führte. Edward erschien wieder an meiner Seite.
„Ich habe alle Kamine im Haus angemacht, so das es bald warm hier drin ist."
„Wie viele Kamine gibt es?"
„Einen in jedem Zimmer."
„Wie viele genau?"
„So zehn."
„Das sind viele Zimmer." Sagte ich.
„Es sind vier Zimmer die wir benutzen, es gibt zwei Kamine in der Bibliothek, einen im Wohnzimmer, einen im Spielzimmer, einen in der Küche und einen im Esszimmer."
„Viele!" Sagte ich.
„Bereit unser Zimmer zu sehen?"
„Ist es schon fertig?"
„ Alice hat sich um alles gekümmert...Kate hat ihr tatkräftig geholfen."
„Wo ist unser Zimmer?"
„Ich erkläre dir die Aufteilung des Hauses. Im Erdgeschoss sind Wohnzimmer, Esszimmer und Küche."
„Nur diese drei Zimmer? Aber das Haus ist enorm groß Edward."
„Es sind große Zimmer."
Er nahm meine Hand und führte mich in den Salon. Es war ein großer Saal in dem es nur einen Kamin, ein paar Sessel, ein großes Sofa die ein oder andere Blumenvase und jede Menge Fotos gesagt er war enorm. Die Fensterfront war noch größer als die in dem Haus in Forks. Edward zog mich mit sich, er nahm die Koffer und führte mich nach oben.
„In der zweiten Etage sind nur unsere Zimmer."
„Gehen wir jetzt in unseres?"
„Nein, ich lass die Koffer hier und ich zeige dir den Rest des Hauses."
„Ok."
Er nahm wieder meine Hand und führte mich eine Etage höher. Wir gingen direkt in einen enormen Saal. Dort stand Edwards Piano, der große Plasmabildschirm, Emmett Videospiele, ein paar Sessel, noch mehr Familienfotos, ein Billardtisch, eine Bar und natürlich der Kamin.
„Das Spielzimmer." Sagte Edward.
„Es ist enorm groß."
„Es ist das Zimmer in dem wir die meiste Zeit verbringen."
„Es ist groß." Wiederholte ich.
„Du wirst dich schnell an so viel Platz gewöhnen."Sagte er belustigt.
Er zog mich weiter die Treppe herauf, dort erwartete uns die enorme Bibliothek. Meine Augen wurden groß wie Untertassen. Die Wände waren bis Decke voll mit Büchern. Es gab gemütliche Sessel, kleine Tische und die klassischen Leselampen.
„Willst du mir nicht sagen das sie enorm groß ist?" Fragte Edward schmunzelnd.
„Das sind viele Bücher!"
„Wir hatten ja auch viel Zeit sie zu sammeln. Carlisle hat damit angefangen. Du wirst also sehr viele antike Exemplare finden."
„Kann ich sie lesen?"
„Du hast die ganze Ewigkeit lang Zeit dazu."
„Genial."
„Gehen wir in unser Zimmer?"
„Ok."
Wir gingen wieder in den zweiten Stock und Edward hielt mir die Augen zu. Ich merkte wie er die Tür aufmachte und mich etwas nach vorn schob. Er nahm die Hand von meinen Augen und mir klappte der Mund auf. Ich sah ein großes Himmelbett, dem direkt gegenüber war der Kamin, eine Wand war bis zur Decke mit Edwards Musiksammlung bedeckt. An der Wand um den Kamin hingen Fotos von meiner Familie, meinen Freunden, Edward und mir. Es gab auch noch zwei Türen, ich nahm an das eine davon ins Bad führte.
„Und? Was sagst du?"
„Das ist enorm groß."
„ Das weiß ich. Was noch? Versuch mal ein wenig expressiver zu sein." Sagte er belustigt.
„ Warum steht da ein Bett? Was Ist mit deinem Sofa?" Fragte ich verwirrt.
„Ich dachte, da wir ja jetzt verheiratet sind, ist ein Bett angebrachter."
„Aber wir können doch nicht schlafen Edward."
„Ein Bett ist auch nicht nur zum schlafen da Dummerchen."
„Oh!" Sagte ich und wurde rot.
„Ich liebe es wenn du rot wirst. Das werde ich wirklich vermissen."
„Wohin führt die andere Tür?" Fragte ich ihn ignorierend.
„Zum begehbaren Kleiderschrank."
„ So viele Sachen hab ich gar nicht."
„Das denkst du, Alice war shoppen und meine Sachen sind da ja auch noch drin."
„Oh, diese Kleinigkeit hatte ich vergessen."
Wir schwiegen einen Moment. Edward legte die Koffer aufs Bett und packte sie in Vampir-Geschwindigkeit aus. Ich besah mir die Fotos die an der Wand hingen. Es waren einige von Renee und Charlie, ich wusste das Alice sie auf gehangen hatte, damit ich nicht melancholisch wurde. Ich fühlte Edward Atem in meinem Nacken, erschrocken zuckte ich zusammen. Ich drehte mich um, um ihm in die Augen zu sehen.
„Bereit?" Fragte er.
„Bereit? Wofür?" Fragte ich und fing an zu hyperventilieren.
„ Für unsere Hochzeitsnacht!" Sagte er sanft.
„Oh, das!" Ich wurde rot.
„Warst du nicht diejenige die mich begehrt hat?"
„Ja, das bin ich..." Murmelte ich.
Edward kam langsam auf mich zu. Mein Herz schlug schneller und meine Hände fingen an zu zittern. Edward zog die Mundwinkel zu meinem geliebten Lächeln nach oben. Er kam noch näher. Ich wurde immer nervöser.
„So menschlich." Flüsterte er mir ins Ohr.
„Tut mir Leid." Schaffte ich zu sagen.
„Das muss es nicht, das ist etwas was ich besonders an dir mag."
„Uh..."
„Ich liebe es wenn du nervös wirst."
Er küsste mich direkt hinter mein Ohr und mir lief ein Schauer über den Rücken. Ich schloss die Augen, ich wollte nicht denken, nicht sprechen, das einzige was ich wollte, war mit ihm zusammen zu sein. Er küsste mich wieder, diesmal fühlte ich tausende von Schmetterlingen in meinem Bauch. Seine geschickten Hände zogen mir langsam und vorsichtig mein Kleid aus. Edward wollte keine falsche Bewegung machen. Er küsste mich weiter und das sorgte dafür das ich die Welt vergaß.
So mit Edward zusammen zu sein, löste ein leichtes Schamgefühl in mir aus. Aber das war etwas auf das ich so lange gewartete hatte und ich würde es nicht ruinieren. Ich fing an sein Hemd auf zuknöpfen. Selbstverständlich war ich nicht so geschickt wie Edward, aber das schien ihn nicht zu stören. Ohne das ich mitbekam wie, waren wir nur noch in Unterwäsche. Der Kontakt mit Edwards kaltem Körper, glich meine Körpertemperatur aus.
„ Bist du bereit?" Flüsterte er.
Ich nickte und ließ mich fallen. Edwards Hände erkundigten sanft meinen Körper. Seine Lippen kannten meinen Hals in und auswendig. Ich wusste das er sich sehr vorsichtig bewegte um mich nicht zu verletzen oder mir weh zu tun..Es war eine völlig neue und unbekannte Sensation. Edward bewegte sich etwas schneller als ich. Mein Herz war kurz davor aus meiner Brust zu springen. Ich versuchte nicht zu stöhnen, aber das Gefühl der Lust das ich empfand war zu groß.
„Edward." Stöhnte ich laut.
„Bin ich zu schnell?" Fragte er.
„Ich liebe dich." Flüsterte ich." Jetzt und für immer."
Er hielt in seiner Bewegung inne und sah mich an.
„An was denkst du?" Fragte er ernst.
„Das ist der perfekteste Moment meines ganzen Lebens. Ich begehre dich so sehr."
„Ich weiß...aber ich weiß auch das du nicht nur das gemeint hast."
„Mach es jetzt."
Flüsterte ich und hoffte das er verstand was ich meinte. Er sah mir fest in die Augen.
„Ich liebe dich Bella, was auch immer passiert."
„Was auch immer passiert." Wiederholte ich etwas erschrocken.
Ich fühlte wie seine Lippen wieder meinen Hals entlang fuhren. Ich fühlte wie seine kalten Hände wieder meinen Körper erkundeten. Ich fühlte wie seine Atmung schneller wurde. Er würde es machen. Mein Herz schlug immer schneller, mein Körper versteifte sich. Ich grub meine Fingernägel in seinen Rücken.
„Beruhige dich. Ich verspreche dir das ich dir nicht weh tun werde."
Ich nickte, Machte die Augen auf und sah direkt in seine. Ich konnte seine Entschlossenheit sehen und das beruhigte mich. Er näherte sich mir wieder. Ich hatte ein wenig Angst, aber ich wusste das mich ein wenig Schmerz erwartete und danach ein wunderbares Leben mit Edward. Nachdem ich meine Augen wieder zugemacht hatte, schossen mir hunderte von Erinnerungen durch den Kopf. Hunderte von Situationen, Orten und Menschen zogen durch meinen Kopf. Aber die Person die ich am meisten in meinem Kopf sah war er. Ich erinnerte mich an jeden Augenblick den ich mit ihm verbracht hatte und ich wusste das was mich erwartete unglaublich sein würde.
„Für immer du und ich." Flüsterte er mir ins Ohr.
Er küsste mich leidenschaftlich, dann ließ er seine Lippen langsam zu der empfindlichsten Stelle an meinem Hals gleiten und ich fühlte wie seine spitzen Zähne in meine Haut drangen!
