Here We Come a Wassailing by Cheryl Dyson

Chapter 21

Harry blinzelte überrascht, doch gab dem Druck von Malfoys Fingern um seinen Handgelenken nach und zog seine Hände aus Malfoys Unterhose. Malfoy ließ seine Arme gehen und lehnte sich nach vorn um das Kaschmirshirt aus Harrys Hosenbund und mit einer fließenden Bewegung über den dunklen Schopf zu ziehen.

Harry biss sich vor Unsicherheit beinahe auf die Lippe als Malfoys Blick über seine nackte Haut wanderte. Doch als ein sanftes Lächeln Malfoys Lippen zierte, spürte er unbeschreibliche Erleichterung. „Das wollte ich schon den ganzen Abend machen", sagte der Blonde.

„Wolltest du?", fragte Harry.

„Verdammt nochmal, ja. Deine Muskeln unter dem Kaschmir zu sehen… Nachdem ich mich von dem Schock erholt hatte, dass du etwas aus Kaschmir besitzt, natürlich."

Harry konnte auf diese Stichelei gar nicht reagieren. Er war einfach zu verblüfft davon, dass Malfoy ihn nicht nur beobachtet hatte, sondern ihn den ganzen Abend schon ausziehen wollte. Er fragte sich, was er getan hatte, dass er solch absolute Brillanz verdient hatte. Vielleicht war das endlich die Belohnung dafür, dass er das elende Böse zerstört hatte, welches die Welt bedroht hatte. Und wenn das so war, verzieh er die lange Wartezeit sofort – das war es wert.

„Hose aus", sagte Malfoy herrisch. Harry setzte sich zurück und hatte das vage Gefühl, dass man ihm etwas weggenommen hatte, als er seine Beine unter Malfoys hervorzog. Und dass, obwohl er vorhatte, sofort wieder zu dieser Position zurückzukehren. Er stand auf, kickte die Schuhe von den Füßen und zog dann zügig die Hose aus. Mit den Fingerspitzen am Bund seiner Unterhose hielt er inne. Obwohl seine Härte unter dem Material deutlich sichtbar war, fühlte er sich auf einmal recht befangen.

Erstaunlicherweise war es ein Grinsen von Malfoy, das ihn beruhigte. „Grün?", fragte der Blonde amüsiert.

„Weil es festlich ist!", protestierte Harry.

„Und es hatte sicher nichts damit zu tun, dass du davon geträumt hast, einen bestimmten Slytherin zu vögeln."

Harry musste schwer schlucken, als er das Wort vögeln von dem ‚bestimmten Slytherin' hörte. „Natürlich nicht", log er und fragte sich, wie lange er wirklich schon von Malfoy geträumt hatte. Normalerweise ging es in seinen Träumen darum, dass er Malfoy mit seinen Fäusten zu Boden brachte, doch er musste zugeben dass es Momente gegeben hatte, wo er mit dem Gedanken aufgewacht war, dass Fäuste vielleicht nicht das waren, mit dem er den Blonden flachlegen wollte, sondern etwas ebenso Hartes, um was er sich nach dem Traum schon öfter hatte kümmern müssen. Mit dem Gedanken an einen heißen Mund und seine Finger, die in weichem, blondem Haar versanken…

Seine Kehle wurde ganz trocken bei der Erkenntnis, dass diese Fantasie womöglich zur Realität wurde, besonders wenn man Malfoys hungrigen Gesichtsausdruck beachtete. Seine Erektion zuckte vor Vorfreude.

Natürlich nicht", wiederholte Malfoy und Unglaube war in jeder Silbe zu hören. „Hose runter."

Harry versuchte zu schlucken, doch sein Mund war so furchtbar trocken, dass er stattdessen tief Luft holte und den Stoff nach unten schob. Er kickte die Hose zur Seite und stellte sich vollkommen entblößt vor den Blonden. Erst als die Stille unangenehm wurde, bemerkte Harry, dass er die Augen fest geschlossen hatte. Widerwillig öffnete er sie und sah, wie Malfoy mit riesigen Augen seine Härte fixierte.

„Malfoy?", fragte er unsicher.

Malfoy sagte nichts, sondern bewegte sich. Er stellte die Füße auf den Boden und lehnte seinen schlanken Körper nach vorn. Bevor Harry reagieren konnte schloss sich eine blasse Hand um seine Erektion und der heiße Mund seiner Fantasien legte sich um die die Spitze. Harry holte so tief Luft, dass seine Lungen schmerzten. Ein silberner Blick sah zu ihm auf und Harry blickte auf Malfoy hinunter, der seine Härte im Mund hatte. Er war in Draco Malfoys Mund. Bevor er sich ganz an diesen erstaunlichen Anblick gewöhnt hatte, leckte Malfoys Zunge über die Vene an der Unterseite, dann über die sensible Spitze und stippte schließlich in den Schlitz, aus dem definitiv Flüssigkeit tröpfelte. Der Geschmack schien Malfoy nicht zu stören, dessen Blick auch beim Wiederholen des Manövers sich nicht von Harry abwandte. Das alles ließ Harrys Blut vor Lust kochen und trug ihn gefährlich nah ans Ende heran, wo mehr als nur etwas Flüssigkeit in Malfoys gierigen Mund fließen würde.

„Fuck, Draco", stöhnte er.

Unglücklicherweise brachte Malfoy das dazu, mit diesen wunderbaren Bewegungen aufzuhören und sich zurückzulehnen. Das hinterließ eine unangenehme Kälte auf Harrys feuchter Erektion. „Schön. Wenn du möchtest."

Die Worte durchdrangen schließlich den Nebel, der zuvor irgendwann einmal Harrys Gehirn gewesen war. Malfoy entfernte die Seide, die seine Lenden bedeckte und legte sich zurück aufs Sofa. Einen Fuß ließ er auf dem Boden stehen, den anderen stellte er auf dem Sofa auf, was Harry einen entzückenden Ausblick auf Malfoys stolze Härte und samtige Hoden. Er hätte noch eine Ewigkeit damit verbringen können, sich am Dargebotenen zu ergötzen, doch ein ungeduldiges Geräusch von Malfoy riss Harry aus seinen Träumereien.

Der Dunkelhaarige warf sich geradezu nach vorn und glitt zurück in Position – Malfoy hob seine Beine an und stellte sie zu beiden Seiten von Harrys Hüfte ab. Diesmal zögerte Harry nicht dabei, seine Lenden nach vorn zu schieben und das erste Mal, dass seine Härte Malfoys – Dracos – berührte, war absolut herrlich. Harry wiegte die Hüften, ihre Hoden berührten sich und das Stöhnen, das von Draco zu hören war, musste der wundervollste Laut sein, den er je zu Ohren bekommen hatte.

Er lehnte sich nach vorn und küsste Draco während er das Gefühl von so viel weicher Haut an seiner genoss. Der Druck, der sich in seinem Unterleib aufgestaut hatte, wurde allerdings fast zu viel, daher zog er sich zurück, bevor er sich vollkommen in Dracos Kuss verlor. Harry setzte sich auf und sah dann auf ihre beiden Erektionen hinab. Er hatte keine Ahnung, was als Nächstes kam. Daher sah er Draco einfach nur perplex an und der Blonde lachte auf.

„Harry. Hast du das schon mal gemacht?"

Harry schüttelte den Kopf und errötete, doch Draco griff einfach in seine Roben und holte seinen Zauberstab hervor. Nach einer kurzen Lektion, die sich Harry peinlich berührt und doch äußerst erhitzt anhörte, fanden sich die Finger des Dunkelhaarigen an Stellen von Draco Malfoy wieder, die sich Harry nicht mal in seinen wildesten Fantasien hätte vorstellen können.

Und scheinbar war das, was seine Finger da taten, richtig, wenn man dem Aufkeuchen Glauben schenkte, das zu hören war, wenn Harry sie bewegte und zwar…so. Draco drückte den Rücken durch und Harry entschied, dass er damit zufrieden wäre, das hier so lange zu tun, wie der Blonde es erlaubte. Der Slytherin hatte jedoch andere Pläne. „Gut, Harry. Sehr gut, aber ich brauche dich. In mir. Jetzt."

Harry zog übereilt die Finger aus Draco, weil er dessen Forderung nachkommen wollte, doch der Blonde zuckte dabei zusammen, was Harry gar nicht gefiel. Aber Draco sagte nichts, daher positionierte Harry sich.

„Langsam", sagte Draco und Harry nickte. Er schob seine Härte nach vorn, geführt von seiner Hand und musste sich auf die Lippe beißen als ihm klar wurde, dass das niemals funktionieren würde. Da konnte das Vorspiel noch so lange und entzückend sein, es würde nie – Harry keuchte geschockt auf als Malfoy sich mit einem Mal gegen ihn drückte und Harry fast vollständig in sich versenkte.

Draco fiel zitternd gegen die Sofakissen zurück. „Wart' einen Moment", bat er.

„Natürlich", antwortete ein staunender Harry, der sich nicht sicher war, dass er sich überhaupt bewegen könnte, auch wenn er wollte. Er war zu beschäftigt damit, sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass er von der heißesten Enge umgeben war, die er je gespürt hatte – nicht, dass er wirklich Erfahrung damit hatte.

Nach langen, langen Momenten, in denen Harry endlich seine Sinne wiederfand, sowie das unglaubliche Bedürfnis, sich zu bewegen, sagte Draco: „Okay. Okay, Harry."

Harry holte Luft und zog sich etwas zurück. Als er spürte, wie die Enge ihn bei dieser Bewegung umgab, nach ihm packte, stöhnte er beinahe laut auf. Die Lobgesänge in seinen Gedanken wurden wieder lauter und drohten, sich in einem Schwall Nonsens über seine Lippen zu ergießen. Sanft schob Harry sich wieder nach vorn, doch Draco kam ihm entgegen und drückte Harry so tiefer in sich, als beabsichtigt. Ein Aufschrei ließ Harrys Blick nach oben schnappen, doch Dracos Augen waren fest geschlossen.

„Nochmal, Harry. Nochmal, nochmal."

Harry tat es nochmal. Und nochmal. Und noch einige nochmals, bis seine Bewegungen fast ganz automatisch abliefen. Seine Stöße waren hart und schnell, angestachelt von Dracos Schreien. Harrys Hände umschlossen Dracos Hüften so fest, dass er Angst hatte, er würde blaue Flecken hinterlassen, doch er traute sich nicht, loszulassen. Dracos Finger umklammerten das Sofa wie eine Rettungsleine.

Harry spürte seine Orgasmus anrauschen, sich aufbäumen wie eine Flutwelle und er bemerkte, dass er Dracos tropfende Härte vernachlässigt hatte. Er ließ die blasse Haut über dem Hüftknochen los und griff nach Dracos Erektion. Sofort begann sie in seiner Hand zu pulsieren und wäre Harry nicht so abgelenkt davon gewesen, wie fest seine Härte von Dracos Enge gepackt wurde, hätte er sicher Genugtuung dabei empfunden, wie wahrhaft eruptionsartig Draco bei der ersten Berührung kam.

Harry warf den Kopf in den Nacken und schrie auf als sein Orgasmus ihn mitriss und strahlendes Weiß vor seinen Augen explodierte. Das Beben hielt eine ganze Weile an, doch schließlich war es soweit abgeklungen, dass er erschöpft auf Dracos Brust fiel.

„Ich glaube, du hast mich endlich erledigt", sagte Harry gegen die feuchten Strähnen blonden Haares, die ihm ins Gesicht hingen.

Dracos Arme legten sich fest um Harrys Rücken. Noch eine Sache, an die er sich ganz schnell gewöhnen könnte. „Wie das, Harry?"

„Ich kann mich nicht bewegen. Ich glaube, ich bin vor Glückseligkeit gestorben."

„Scheint ansteckend zu sein. Vielleicht sind wir beide tot."

Harry gluckste. „Ich war nicht sicher ob ich in den Himmel komme."

Anstelle einen bissigen Kommentar über den Auserwählten von sich zu geben, packte Draco nur noch fester zu.

To be continued…