Dieser One Shot war eindeutig Steffis Idee, sie hat mich an die Nussallergie erinnert, danke dafuer Steffi ich hoffe er gefaellt dir.
Danke an Niagaraweasel sie hat mit Stoff fuer 2 weiter One Shots geliefert, die ich in den naechsten Wochen umsetzen werde ;)
Oliver schaute zu dem Schreibtisch seiner PA, Felicity saß Gedanken verloren an ihrem Schreibtisch und ließ die Finger ueber die Tastatur fliegen.
Sie sah immer unglaublich sueß aus wenn sie das tat, eigentlich sah sie immer unwiderstehlich aus. Genau das war auch der Grund warum Oliver sich in den Kopf gesetzt hatte sie um ein Date zu bitten. Nach allem was sie die letzten zwei Jahre erlebt hatten und auch wenn er sich vorgenommen hatte das es nicht passieren durfte, weil er sie dadurch in den Focus seiner Feinde brachte. Er konnte nicht anders Felicity war alles fuer ihn. Sie staerkte ihm den Ruecken, sie gab ihm die Kraft die er brauchte, wenn er dachte er koenne den Kampf nicht gewinnen. Aber sie wusch ihm auch gehoerig den Kopf wenn sie der Meinung war das er total falsch lag.
Er stand auf und ging zu ihrem Schreibtisch, seine Haende waren feucht und sein Puls beschleunigte sich. Verdammt so hatte er sich noch nie gefuehlt wenn er eine Frau einladen wollte. Vielleicht lag es daran das er sich bei Felicity nie sicher sein konnte was das anging. Manchmal dachte er sie waere total in ihn verliebt und dann hatte er wieder das Gefuehl sie sah ihn nur als Freund.
Die PA war so in ihre Arbeit vertieft dass sie nicht bemerkte dass Oliver direkt vor ihr stand.
Sie starrte auf den Monitor und begann auf ihrer Unterlippe zu kauen.
Olivers Gedanken waren in Sekunden in eine erotische Richtung gerutscht, diese Frau brachte ihn um den Verstand ohne dass sie es wusste.
Er raeusperte sich, Felicity schreckte hoch und schaute Oliver an, „ Oliver! Koenntest du dir bitte mal abgewoehnen mich immer so zu erschrecken?"
„Es tut mir leid das wollte ich nicht, ich bin hier um dich etwas zu fragen."
„Ich bin gleich fertig mit den Abrechnungen. Wenn es um das Meeting geht das bereite ich gleich vor."
Er laechelte sie an, „Nein es geht nicht um die Arbeit."
„Um unsere Nachtaktivitaeten….Aeh du weißt was ich meine nicht Nachtaktivitaeten wie du es meinst, also nicht mit einander schlafen sondern das andere du weißt schon…."
„Ich wuerde gerne mit dir heute Abend essen gehen", platzte es aus ihm heraus.
Felicity schaute ihn erstaunt an, „Wie ein Date, also ein richtiges Date Date?"
Er musste grinsen genau auf diese Reaktion hatte er gewartet, „ Ja ein richtiges Date. Du und ich in einem Restaurant, ein Glas Wein und was Leckeres zu Essen und danach sehen wir was der Abend noch so fuer uns bereit haelt."
Die PA hing an seinen Lippen, wie lange hatte sie auf diesen Moment gewartet sie kniff sich in ihren Oberschenkel, „Autsch."
Oliver sah sie an, „Was ist los warum kneifst du dich?"
„Ich wollte sicher gehen dass ich nicht traeume", gab sie kleinlaut zu und auf ihren Wangen erschien eine leichte Roete.
Der CEO lehnte sich ueber ihren Schreibtisch und fluesterte ihr ins Ohr, „Das ist kein Traum, ich hol dich um 19 Uhr ab, zieh dir was Schickes an."
Er zwinkerte ihr zu und Felicity schluckte hart. Ihre Hormone gerieten außer Kontrolle sie wuerde heute Abend auf dein Date mit Oliver gehen. Nach 2 Jahren an seiner Seite als sein IT-Girl hatte er sie endlich gefragt.
Der Tag verging wie im Flug und je naeher der Feierabend rueckte um so nervoese wurde sie. Ihre Fahrt nach Hause absolvierte die Blondine in Rekordzeit.
Sie rannte in ihr Schlafzimmer, zog sich aus und sprang unter die Dusche. Felicity stellte das Wasser absichtlich kaelter damit sie wieder klare Gedanken fassen konnte aber das war nicht so einfach, denn 1000 Fragen hatte sie in ihrem Kopf, was sollte sie anziehen, welches Make up, ihre Haare offen oder hoch gesteckt?
Ihr Schlafzimmer sah aus wie ein Wuehltisch ueberall lagen Schuhe, Kleider, Hosen, Roecke, Unterwaesche verstreut. Felicity stand vor dem Spiegel und betrachtete sich, sie trug ein kurzes schwarzes Kleid dessen Traeger und Saum mit pinkfarbenen Swarovski Steinen bestickt waren.
Ihre Haare hatte sie auf einer Seite hochgesteckt und auf der anderen Seite fielen sie gelockt ueber ihre Schulter. Sie schaute auf die Uhr, 10 Minuten bis Oliver bei ihr eintreffen wuerde. Sie zog ihre schlichten schwarzen High Heels an schnappte ihre pinkfarbene Clutch und wartete.
Diese 10 Minuten kamen ihr vor wie eine Ewigkeit, als das Klingeln sie erloeste sprang sie auf und hielt einen Moment an der Tuer inne. Oliver sollte nicht denken dass sie schon auf ihn gewartet hatte, sie wartete ein zweites Klingeln ab und oeffnete dann erst.
Oliver stockte der Atem bei Felicitys Anblick, sie sah noch umwerfender aus als sonst. Er erinnerte sich an ihren ersten gemeinsamen Einsatz als Felicity in dem silber goldenen Kleid an der Treppe stand. Es hatte ihm die Sprache verschlagen genau wie in diesem Moment.
„Oliver?" fragte Felicity vorsichtig, in ihren Augen konnte man die Angst sehen.
„Entschuldige Felicity, ich…du siehst einfach so unglaublich huebsch aus mir hat es echt die Sprache verschlagen."
„Danke", antwortete sie schuechtern.
„Wollen wir?" Oliver hielt Felicity seinen Arm hin, sie nickte hakte sich bei ihm ein und beide liefen zu dem Sportwagen des CEOs.
Der Billionaer hatte das exklusivste Restaurant in ganz Starling City ausgesucht, die Tische waren ueber Monate ausgebucht.
Die beiden hatten einen abgeschiedenen Tisch in einer ruhigen Ecke des Restaurants. Sie bestellten einen Rotwein, Oliver wusste das Felicity den am liebsten trank.
Sie schauten sich beide an und grinsten, es war ungewoehnlich so zusammen zu sitzen irgendwie fehlte die Lockerheit zwischen ihnen.
„Oliver"
„Felicity" sagten beide gleichzeitig und mussten lachen.
„Es ist ungewoehnlich, sonst fallen mir mindestens 20 verschiedene Sachen ein die ich dir sagen moechte und heute Abend bin ich so nervoes das mein Kopf ganz leer ist."
Oliver lachte, „So geht es mir auch, aber ich denke das sollten wir schnell ueberwinden. Lass uns am besten erst einmal bestellen."
„Gute Idee, warst du hier schon mal? Kannst du mir was empfehlen?"
„Nein ich bin auch das erste Mal hier, war auch nicht leicht einen Tisch zu bekommen."
„Ach der große Oliver Queen bekommt nicht so einfach einen Tisch?" neckte die Blondine den Billionaer.
„Nein auch Geld oeffnet nicht alle Tueren", zwinkerte er ihr zu.
„So so", sagte sie schmunzelnd und schaute wieder in die Karte.
Als der Keller erschien gaben beide ihre Bestellungen auf, Oliver rutschte etwas naeher zu Felicity.
„Jetzt haben wir Zeit um ein Gespraechsthema zu finden das nichts mit der Arbeit zu tun hat."
„Hast du schon etwas besonders im Kopf?"fragte sie.
„Ja wenn ich ehrlich bin schon, erzaehl mir was von dir."
Sie schaute ihn verwundert an, „Was moechtest du denn wissen?"
„Du hast mal erwaehnt dass deine Mutter Kellerin in Las Vegas war, bist du dort aufgewachsen? Und kommt daher dein Talent fuer Spielcasinos?"
„Ich hab die ersten 4 Jahre in Coast City gelebt, dann hat mein Vater uns verlassen und ich bin mit meiner Mutter nach Vegas. Sie hat viel gearbeitet und ich war nicht gerade bei den beliebtesten Kids in der Schule. Ich hatte nur einen Freund, sein Name war Daniel er hat mir alle Tricks gezeigt, die man im Spielcasino wissen muss. Er war 24 und arbeitete im Gold Nugget. Spaeter kam mir das zu gute, meine Mutter konnte mir das Studium nicht finanzieren, ich hab Geld gebraucht trotz Stipendium also bin ich ab und an in Spielcasinos."
Oliver schaute sie ueberrascht an, „Mrs. Smoak ich bin erschuettert. Sie sind eine Spielerin."
„Nein Mr. Queen ich habe nur mein College damit finanziert, heute gehe ich nur noch in diese Einrichtungen wenn mein Boss es mir vorschreibt."
Beide fingen an zu lachen, das Eis war gebrochen und sie fanden ein Thema nachdem anderen. Oliver erzaehlte von seinen Abenteuern mit Tommy, den heimlichen Ausfluegen in den Wald.
Dann brachte der Keller das Essen und es kehrte Ruhe zwischen den beiden ein. Felicity aß die ersten beiden Bissen ihres Meeresfruechtesalates und stoppte.
Oliver schaute sie an und bemerkte wie ihr das Atmen immer schwerer fiel, er sprang auf und war an ihrer Seite, „Felicity!"
„Nuesse… Pen….." sagte Felicity zeigte auf ihre Tasche und rang immer wieder nach Luft.
Der Billionaer versuchte sie zu beruhigen, aber innerlich pumpte das Adrenalin durch seinen Koerper. Er oeffnete ihre Handtasche und sah einen Pen, er stellte die Staerke der Nadel ein, zog Felicitys Kleid ein Stueck zurueck, bis ihr Oberschenkel frei lag und injizierte ihr das Anti Allergika.
Es dauerte ein paar Minuten bis Felicity wieder ruhiger atmen konnte, Olivers Puls verlangsamte sich. „Ich bring dich am besten ins Krankenhaus."
Felicity sagte nichts sie nickte nur. Wie konnte das nur passieren sie hatte extra darauf geachtet ein Essen zu waehlen in dem sich keine Nuesse befanden. Das Date war ruiniert, vielleicht sollte es einfach nicht sein.
Oliver schnappte sich ihre Sachen, legte dem Kellner das Geld auf den Tisch und schlang seinen Arm feste um Felicitys Taille. Sie verließen das Restaurant und stiegen in Olivers Sportwagen um direkt zum Starling General zu fahren.
Es dauerte nicht lange bis ein Arzt sich um sie kuemmerte, hier konnten Olivers Kontakte helfen und Felicity hatte nichts dagegen. Außerdem sah dieser Arzt auch noch verdammt gut aus, fast wie aus einer Folge von Emergency Room.
„Hallo Mrs. Smoak mein Name ist Dr. Gonzales, sie sind hier wegen einer allergischen Reaktion auf Nuesse. Ihre letzte allergische Reaktion liegt 2 Jahre zurueck, war diesmal etwas anders?" fragte er und laechelte sie an.
Oliver wich nicht von ihrer Seite und beaeugte den Doktor mit Argusaugen. Flirtete er etwa gerade mit seiner Frau?
„Nein nicht das ich wuesste. Außer das ich jetzt sehr muede bin, darf ich nach Hause?"
„Sie sollten die naechsten 12 Std unter Beobachtung bleiben, deshalb wuerde ich sie gerne hier behalten. Wo haben sie den Pen hin gespritzt?", antwortete er und zwinkerte ihr zu.
„In den Oberschenkel wie man mir es damals gezeigt hatte. Ist es wirklich notwendig das ich hier bleibe ich bin kein großer Freund von Krankenhaeusern", gab die Blondine muede zurueck.
Der Doktor schob ihr Kleid zurueck und schaute sich die Stelle genau an, sie war ein bisschen geroetet. Er strich mit seinen Fingern darueber desinfizierte es.
Aus Olivers Sicht war es eindeutig mehr als nur desinfizieren und eine Nachsorge, er raeusperte sich und Dr. Gonzales schaute nach oben.
„Mrs. Smoak haette fuer die naechsten 12 Std jemanden der nach ihr schaut, ist es dann moeglich das sie nach Hause darf?" fragte Oliver. Felicity schaute ihn irritiert an.
Dr. Gonzales ließ Felicitys Oberschenkel los und ging zu ihrer Akte, „Das waere moeglich, aber ich wuesste nicht wer nach ihr schauen sollte. Mrs. Smoak hat keinen Notfallkontakt angegeben als sie das letzte Mal hier war. Deshalb ist es mir lieber das sie fuer die naechsten 12 Std hier bei mir im Krankenhaus bleibt vielleicht sogar 24 Std."
Felicity schaute zwischen den beiden Maennern hin und her, traeumte sie das gerade oder entstand hier wirklich gerade ein kleiner Hahnenkampf?
„Ich …..", begann sie aber sie wurde gar nicht beachtet von den beiden.
„Vor 2 Jahren kannten Felicity und ich uns auch nicht, ich bin ihr Notfallkontakt, mein Name ist Oliver Queen und ich werde die naechsten 48Std nicht von ihrer Seite weichen wenn es notwendig ist, egal ob hier in diesem Krankenhaus oder bei ihr zu Hause", Olivers Augen blitzten, Gonzales nickte er hatte genau verstanden um was es hier ging.
„Gut Mrs. Smoak", sagte er ohne Felicity anzuschauen, „Wenn Mr. Queen die naechsten 48Std nach ihnen schaut dann koennen sie nach Hause, sollte etwas sein dann melden sie sich bitte umgehend bei uns."
„Danke Dr. Gonzales", sagte die Blondine.
Der Arzt nickte und verließ den Raum.
„Gehen wir Mrs. Smoak unser Date ist noch nicht zu Ende", laechelte Oliver sie an.
