Titel: Cleveland – die Kate Akten

Staffel 1 Folge 21: Die Gilde der Dämonen Teil 1

Autor: Endymion

Idee: Endymion

Datum: 14.11.04

Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir

Was bisher geschah:

Staffel 1 Folge 20:

Willow zog Oz zu sich rüber und küsste ihn. Er war einen Moment überrascht, dann begann er den Kuss zu erwidern.

Oz: „Sind wir also wieder zusammen?"

Willow: „Vielleicht sollten wir es einfach geschehen lassen und erst mal schauen, wohin es uns führt, bevor wir der Sache ein Etikett aufsetzen."

Später:

Kate: „vielleicht weißt du es noch nicht, aber James ist mein Bruder. Ich werde ihn nicht umbringen. Andrew konnte seinen nicht mal hinter Gitter bringen lassen, da kann kaum jemand von euch erwarten, dass ich den meinen töte."

Willow: „Nun, Buffy hat sogar Angel umgebracht, obwohl sie ihn geliebt hat, um die Welt zu retten. Aber wenn du das nicht kannst, verstehe ich das. In dem Fall werden wir es ohne dich tun. Ich könnte Faith dazu anrufen."

Kate: „Einen Teufel wirst du, hier ne andere Jägerin anzuschleppen."

Willow: „Um die Welt zu retten, tue ich was notwendig ist, darauf kannst du dich verlassen, Kate."

Danach benutzte Willow einen Zauber, damit Charlie das Geheimnis von James Kräften ergründen konnte.

Charlie: „Er hat die Macht eines alten Dämons bekommen, bald wird er sterben und ein vollwertiger Dämon wird an seine Stelle treten. Er wird dann den Höllenschlund öffnen und alles menschliche Leben vernichten."

Kate: „Mit anderen Worten, ich habe die Wahl, ob ich James töte, bevor er sich verwandelt, oder ob ich ihn danach töte."

Charlie: „Den großen Dämon wirst du nicht töten können. Du hast nur die Wahl, deinen Bruder zu töten, bevor er unter großen Schmerzen diese Welt verlässt oder das Ende der Welt billigend in Kauf zu nehmen."

James schaute in seine Kristallkugel. Er sah, was Kate und ihre Gruppe machten.

James: „So ist das also. Ihr kommt mir also gerade auf die Schliche, ich glaube, es ist Zeit, nun zu handeln."

Als er aufstand, brach er plötzlich unter großen Schmerzen zusammen.

James: „Es scheint bald so weit zu sein. Der Tag meiner Vernichtung, und der Vernichtung der Welt ist nicht mehr fern.

Elisabeth Rohm als Kate Lockley

Shannen Doherty als Charlie Silverstone

Tom Lenk als Andrew Wells

Luke Perry als Pike

Anthony Stewart Head als Rupert Giles

Rose McGowan als Angela

Drew Fuller als James Ashton

Gaststars:

Seth Green als Daniel „Oz" Osbourne

Alyson Hannigan als Willow Rosenberg

Angela und Pike lagen im Bett. Der Tag war stressig gewesen. Das Erscheinen von Willow, dann Willows Streit mit Kate und die Erkenntnis, dass die Zerstörung der Welt nicht mehr fern sein würde. Die beiden waren deshalb früh zu Bett gegangen. Mitten in der Nacht hörte Angela ein Geräusch. Sie setzte sich aufrecht hin. Dann hörte sie James Stimme in ihrem Kopf.

James: „Komm ins Wohnzimmer Angela."

Angela schaute zu Pike hin, der noch immer friedlich schlummerte.

James: „Denk gar nicht erst daran, ihn zu wecken. Wenn du das tust, sorge ich dafür, dass er direkt vor dir verbrennt."

Angela, in sorge um Pike, stand auf und ging ins Wohnzimmer, genau wie James es ihr aufgetragen hatte. Dort angekommen, erblickte sie James im Sessel. Dieser schaute auf die Tür, die sich direkt hinter Angela schloss. Dann deutete er auf die Couch und machte eine Geste, die ihr zu verstehen gab, dass sie sich dort hin setzen sollte. Als sie saß, fing James an zu reden.

James: „Du hast dich anscheinend in deinem Leben als sterbliche gut eingelebt."

Angela: „Ja."

James: „Das sollte allerdings eine Strafe sein für deinen Ungehorsam, keine Belohnung. Du wirst deshalb verstehen, dass ich nun andere Schritte einleiten muss."

Angela: „Was meinst du, James?"

James: „James? Du hälst es nicht mal mehr für nötig, mich mit Meister anzusprechen?"

Angela: „Nun, ich bin kein Dämon mehr, warum sollte ich also?"

James: „Dumme Gans. Ich habe deine Kräfte nur auf ein sterbliches Maß heruntergeschraubt. Du warst zu keinem Moment sterblich. Und nun ist es an der Zeit, deine Kräfte zurück zu holen. Außerdem werde ich dich nun wieder als meine Dienerin beschäftigen."

Angela: „Da mache ich nicht mit. Eher musst du mich umbringen, bevor ich mich gegen meine Freunde stelle."

James: „Du scheinst mich zu unterschätzen. Ja, ich habe die Kräfte eines wahren Dämons in mir. Und eigentlich solltest du wissen, was mir damit alles möglich ist. Nun, unser Gespräch langweilt mich, zumal du gleich sowieso nur noch meinen Befehlen folge leisten wirst."

Angela: „Wieso sollte ich?"

James: „Nun, ich nehme dir das, was die Menschen einen freien Willen nennen. Du wirst eine Art Roboter für mich sein, nur noch meinen Befehlen gehorchend. Und ich habe da auch eine nette erste Aufgabe für dich, aber dazu später."

James richtete seinen Zeigefinger auf Angela. Im nächsten Augenblick war jede Lebendigkeit aus ihren Augen verschwunden. Angela stand auf.

James: „Geh zu unserem Haus, sofort!"

Angela: „Ja Meister."

Angela verneigte sich vor James und verschwand vor seinen Augen, verlor dabei aber eine Kette. Er folgte ihr.

Zur selben Zeit wachte Pike auf. Halb schlafend tastete er nach Angela, doch sie war nicht da. Nun wurde er hellwach. Er richtete sich auf. Dann stand er auf und ging zur Küche. Auch dort fand er Angela nicht. Aus dem Bad hörte er auch keine Geräusche. Dann ging er ins Wohnzimmer. Auf dem Boden lag eine Kette, die er ihr geschenkt hatte. Er ging dort hin und hob sie auf. Dann ging er zum Telefon.

Giles: „Hallo?"

Pike: „Hallo Giles, ich bins, Pike. Angela ist verschwunden."

Giles: "Verschwunden? Wie meinst du das?"

Pike: „Sie ist weg, nur ihre Kette lag noch am Boden."

Giles: „Du hast sie angekettet?"

Pike: „Nein, ein Schmuckstück, das ich ihr mal geschenkt habe."

Giles: „Ok, ich rufe die anderen an, wir treffen uns in der Bar."

Pike: „Ok."

In James Haus:

James hatte alle Dämonen Clevelands bei sich versammelt. Bis auf ein paar einzelne Vampire die noch auf Nahrungssuche waren, waren alle Dämonen bei ihm erschienen.

James: „Es ist an der Zeit, meine lieben Freunde. Bald werde ich mich verwandeln und Platz machen für einen mächtigen Dämon. Er wird den Höllenschlund öffnen. Bis das geschieht, sind die Jägerin und ihre Gruppe unter allen Umständen aufzuhalten. Tötet sie. Damit dies gelingt, solltet ihr als eine geordnete Gruppe angreifen. Einzelne Dämon kann die Gruppe ohne Probleme ausschalten, aber mit einer Liga, einer Gilde der Dämonen werden sie nicht fertig."

James begann, die Dämonen in Gruppen einzuteilen. Dann bestimmte er ein paar zu den Anführern der jeweiligen Gruppen.

James: „Nun greift die Gruppe an. Aber lasst Pike am Leben. Mit ihm habe ich etwas Besonderes vor."

Dämon: „Was ist mit der Jägerin selbst?"

James: „Tötet sie, wenn ihr sie seht. Außerdem ist es wichtig, beide Hexen auszuschalten. Ja, ihr habt richtig gehört, eine weitere Hexe hat sich der Gruppe angeschlossen. Es ist unbedingt nötig, sie zu töten."

Dämon: „Was ist mit dem Werwolf?"

James: „Er ist zu sehr Mensch, als das er auf unserer Seite kämpfen würde, also wird er sofort getötet."

Alle Dämonen: „Jawohl Meister!"

James: „Gutes gelingen."

In der Bar:

Pike erzählte der Gruppe, was vorgefallen war.

Charlie: „Und sie ist einfach so verschwunden?"

Pike: „Ich habe eher Angst, dass sie entführt wurde."

Kate: „Ich gehe zu James. Sicher steckt er dahinter. Ich werde sie zurückholen."

Willow: „Ich begleite dich."

Kate: „Nein, du wirst zusammen mit Charlie weiter nach einem Weg suchen, James zu retten. Er hat sie sicher nur entführt, um uns zu unterbrechen in unserem Vorhaben."

Willow: „Ok. Aber du solltest da nicht alleine hin gehen."

Andrew: „Ich werde sie begleiten."

Pike: „Und ich werde noch ein mal zur Wohnung zurück gehen."

Giles: „Ich bleibe bei Charlie und Willow. Vielleicht kann ich ihnen helfen."

Charlie: „Und ich..."

Weiter kam sie nicht, denn da wurde sie von einer Vision ergriffen. Sie sah, wie eine Horde von Dämonen Kate und Andrew angriffen.

Charlie: „Kate, Andrew, ihr zwei dürft nicht gehen. Das ist eine Falle von James. Ihr werdet es mit einem Haufen von Dämonen zu tun bekommen."

Kate: „Das ist egal. Dieses Mal ist James zu weit gegangen, außerdem können wir nicht nichts tun. Und ich bin die Jägerin. Die Horde von Dämonen soll nur kommen, die werden ihr blaues Wunder erleben."

Andrew: „Dein Selbstvertrauen hätte ich mal gerne. Aber ich komme mit. Ich habe die Übervamps in Sunnydale überlebt, da werde ich wohl auch das hier meistern."

Charlie: „Ihr versteht das nicht. Sie griffen nicht als planlose Menge an, sondern als organisierte Gruppe."

Andrew: „Das ist lächerlich. Es haben noch nie unterschiedliche Dämonen als Gruppe zusammen gearbeitet. Sie haben untereinander zu viel Streß."

Charlie: „Ich habe es doch gesehen."

Andrew: „Wahrscheinlich hast du die Vision fehlinterpretiert."

Giles: „Das wäre wirklich neu, dass verschiedene Dämon als Gruppe agieren."

Charlie: „Na schön, wenn ihr mir und den Mächten der Ewigkeit nicht glauben wollt, geht halt. Aber sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt, falls ihr das überhaupt überlebt."

Kate und Andrew gingen raus. Sie machten sich auf den Weg zu James Haus. Zur selben Zeit ging Pike zurück zu seiner Wohnung. Als er ins Wohnzimmer kam, saßen dort Angela und James auf der Couch.

Pike: „Das muss ein schlechter Scherz sein."

James: „Der geht dann wohl auf deine Kosten."

Pike: „Angela, schnell, komm zu mir."

James: „Nun, Angela ist etwas weggetreten. Man könnte sagen, sie ist nur noch körperlich anwesend."

Pike: „Was hast du mit ihr gemacht?"

James: „Ich habe ihr ihren freien Willen genommen. Sie gehorcht jetzt wieder jedem meiner Befehle."

Pike: „Du Monster!"

James: „Pass mal auf, es kommt noch besser."

Pike: „Ach ja?"

James: „Angela, höre nun deinen letzten Befehl: töte Pike!"

Pike schaute entgeistert von James zu Angela und zurück.

Angela: „Ja Meister."

Pike rannte ins Schlafzimmer, wo er sich ein Schwert aus der Truhe vor dem Bett nahm.

Pike: „Wie kannst du ihr so was befehlen, James?"

Angela konzentrierte sich einen Moment, dann hatte auch sie ein Schwert in der Hand. Die beiden führten einen erbitterten Kampf mit den Schwertern. Pike allerdings griff nicht an. Er wehrte lediglich ihre Schläge ab.

Pike: „Angela, komm zu dir. Du liebst mich doch, du kannst das nicht tun, Angela!"

James: „Das hat keinen Sinn."

Pike: „James, nimm diesen Bann von ihr."

James: „Warum sollte ich? Ich genieße das. Allerdings lasse ich euch jetzt alleine. Auf nimmer wiedersehen, Pike. Bon Voyage."

James verschwand in einem gleißenden blauen Licht. Angela griff Pike immer noch an. Nun erkannte er, dass es für Angela nur eine Rettung gab. Ihr Tod würde dafür sorgen, dass ihre Seele aus James Klauen frei kam. Er erkannte, dass er sie nur umbringen konnte. Andernfalls würde sie ewig unter James Bann stehen. Allerdings hatte sie ihre alten Kräfte zurück und es gelang ihm immer schlechter, ihre Angriffe abzuwehren. Er sprang auf das Bett, um eine höhere Angriffsposition zu haben, dann ging er zum Angriff über. Doch er war Angela unterlegen. Dann sprang er auf der anderen Seite vom Bett runter. Er wusste, dass unter dem Bett ein kleiner Massageball lag. Den trat er, und sein Plan ging auf. Der Ball rollte vor Angelas Füße, die davon dank seiner erneuten Angriffe nichts mitbekam. Dann stolperte sie über den Ball und er stach zu. Doch sie hielt ihr Schwert so schnell in seine Richtung, dass er beim Angriff hinein lief. Beide sackten am Boden zusammen. Nun kam der Glanz in Angelas Augen zurück.

Angela: „Oh mein Gott, Pike, was habe ich getan?"

Pike: „Es wird alles gut, Liebling."

Angela: „Ich glaube das nicht, ich werde immer schwächer."

Pike: „Wir sterben gerade. Nimm meine Hand."

Die zwei griffen ihre Hände und hielten sich fest.

Vor James Haus:

Kate: „Wir haben sein Haus erreicht, und kein einziger Dämon war da."

Andrew: „Ja, vielleicht hatte Charlie eine Vision einer noch sehr entfernten Zukunft."

James: „Oder sie hatte Recht, und ihr seid nur zu dumm."

Kate: „Ach, das glaube ich eigentlich nicht…. James?"

Andrew: „Oh Gott, James."

Kate: „Rück sofort Angela heraus."

James: „Das habe ich doch schon. Sie und Pike sind glücklich vereint. Sie werden bald mit all den anderen Engeln singen können."

Andrew: „Sag, dass das nicht wahr ist."

James: „Dann würde ich ja lügen. Das wäre aber nicht nett."

Kate ging auf James zu und versetzte ihm einen Tritt in den Bauch.

James: „Soll ich jetzt etwa aua sagen? Nun, ich denke, ich verabschiede mich jetzt lieber, denn ihr werdet ja nicht mehr lange leben."

James verschwand und im selben Moment sprang eine Horde von Dämonen auf sie zu. Kate und Andrew kämpften verbittert, denn sie wussten, dass eine Niederlage ihren Tod bedeuten würde. Kate hatte gute Arbeit geleistet, und 10 von ihnen getötet. Allerdings waren für jeden getöteten fünf Neue erschienen.

Kate: „Es sind einfach zu viele."

Andrew: „Für jeden, den wir vernichten, erscheinen neue. Es ist fast, als ob alle Dämonen Clevelands es auf uns abgesehen haben. Es ist wie Charlie sagte, sie haben sich zusammen geschlossen, und koordinieren ihre Angriff…"

Weiter kam Andrew nicht, denn in diesem Moment war er von hinten angegriffen worden. Der Dämon hatte ihm einen Stein an den Kopf geschleudert und Andrew sackte am Boden zusammen.

In der Bar:

Giles, Charlie und Willow suchten nach einem Zauber, Oz stand an der Tür um Wache zu halten. Durch seine Gabe, sich in einen Werwolf verwandeln zu können, war er der, dem sie am meisten vertrauten, was Schutz anbelangte.

Willow: „Ich habe etwas, ich habe etwas gefunden."

Giles: „Was denn?"

Willow: „Einen Zauber, er nennt sich Schlaf der Reinigung, wir müssen ihn über James verhängen, dann…"

James: „Würde ich den Dämon ausschwitzen und wieder ein Mensch mit geringer Zauberkraft werden. Ich bin beeindruckt Hexe. Ich dachte nicht, dass ihr diesen Zauber finden würdet."

Alle: „James."

James: „Und ich bin nicht alleine gekommen. Ihr glaubt doch nicht etwa, dass ich es zulasse, dass ihr diesen Zauber sprecht?"

Willow: „Protego!"

James: „Hah, das wird dir nichts helfen."

James ließ Willow hart gegen eine Wand knallen, so dass sie das Bewusstsein verlor. Hinter ihm verwandelte sich Oz in einen Werwolf und wollte ihn angreifen. Bevor er zum Sprung ansetzen konnte, stürmten mehrere Dämonen die Bar und 2 stürzten sich auf ihn. Die anderen gingen auf Charlie und Giles los. Giles stürzte zum Telefon.

Giles: „Faith, du musst sofort nach Cleveland kommen, wir haben einen schrecklichen Fehler begangen und…"

Stimme: „Giles, Giles sagen sie doch etwas."

James nahm das Telefon an sich.

James: „Nun, wer immer sie sind, wenn sie herkommen, sterben sie wie ihre Freunde, bleiben sie also lieber weg."

James legte auf. Dann verschwand er nach Hause. Nach kurzer Zeit hatten die Dämonen es geschafft, Charlie bewusstlos zu prügeln. Sie schauten zu Willow und Charlie, und beurteilten sie als Tod. Giles beurteilten sie als bewusstlos ein, aber das reichte ihnen in diesem Fall. Nur der Werwolf war widerspenstiger als sie gedacht hatten.

Ende Folge 21