1. Annäherung

Edwards PoV:

Ich kochte vor Eifersucht. Wer war dieser Seth und warum waren sie so vertraut, wenn sie sich doch seit der High School nicht mehr gesehen hatten?

Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, denn ich hatte ja gar kein Recht eifersüchtig zu sein.

Als Bella wach wurde war ja mehr als deutlich gewesen, dass es ihr peinlich gewesen war, dass sie sich im Schlaf an mich gekuschelt hatte.

Zum Glück verabschiedeten sich die beiden Polizisten dann gleich.

„Esme würdest du trotzdem weiter auf Leah aufpassen? Ich möchte jetzt in die neue Wohnung fahren zum Streichen." fragte Bella.

„Klar gar kein Problem, Liebes." antwortete Mom.

„Ich hole eben noch die Pinsel und Rollen, dann können wir los." mischte ich mich ein.

„Ich kann sonst auch ein Taxi nehmen, du musst mich nicht fahren." sagte Bella.

Wollte sie etwa nicht einmal mit mir in einem Auto fahren? „Ich fahre doch eh." versuchte ich sie umzustimmen.

„Ok. Soll ich dir tragen helfen?" fragte sie.

Wir teilten die Tüten auf und gingen zum Auto.

Auf der Fahrt unterhielten wir uns über alles mögliche. Über das was wir mochten und das was wir nicht leiden konnten. Was wir gern aßen, wo wir gern mal hin wollten...

Sie erzählte mir gerade von ihrem Traum, einen eigenen Bücherladen zu eröffnen, als wir schon am Haus ankamen.

Wir luden die Tüten aus und gingen in die 1. Etage, aus der Wohnung dröhnte laute Musik und die Wohnungstür stand groß offen. Ebenso die Balkontür im Wohnzimmer. Alice schwang fleißig den Pinsel im Wohnzimmer.

„Hallo Alice." begrüßte ich sie.

„Hallo ihr Beiden, ihr seid aber spät dran. Ich dachte schon ihr würdet gar nicht mehr kommen und ich dürfte hier alles allein machen."

„Wieso allein? Wo ist den Rose?" fragte Bella und ich fragte weiter: „Und Emmet?"

„Tja die Beiden hatten beim Abkleben einen Streit, dann hat Rose ihm eine Farbrolle an den Kopf geschmissen und er ist kurz K.O. gegangen." kicherte Alice, „Rose hat ihn dann zum Arzt gefahren, als er wieder wach war. Mittlerweile hat sie schon angerufen, dass sie nun mit zu ihm gefahren ist und sie heute nicht wieder kommen. Und warum seit ihr nun so spät?"

Wir erzählten ihr was passiert war und sie war richtig Geschockt. „Aber euch geht es gut, ja?"

„Ja Leah hat gar nichts mit bekommen und ich habe mich mittlerweile auch wieder beruhigt."

Emmetts PoV:

Rosalie und ich kamen aus dem Krankenhaus. Zum Glück hatte ich keine Gehirnerschütterung, diese Frau hatte vielleicht Kraft. Da habe ich nur einen harmlosen Blondinenwitz gerissen und sie schmiss mir doch tatsächlich die Farbrolle so blöd gegen den Kopf, dass ich kurz K.O. Gegangen war. Hinterher hatte sie sich 1000 mal entschuldigt und mich hier ins Krankenhaus gefahren.

„Komm du Bruchpilot, ich fahre dich nach Hause." sagte sie.

„Buchpilot? Wieso Bruchpilot?" fragte ich.

Sie lachte: „Na besonders elegant bist du nicht zu Boden gesegelt. Eher runter gefallen, eben wie ein Bruchpilot."

„Gut dass ich keinen Flugschein habe" , zwinkerte ich ihr zu, „sonst müsste ich den jetzt noch abgeben."

Wir alberten die ganze Fahrt rum und als wir an meiner Wohnung ankamen, fragte ich sie ob sie noch mit hoch kommen wollte.

Die kam mit hoch. „Ich rufe eben Alice an, dass wir heute nicht mehr kommen, ok?" fragte sie.

„Ja mach das. Wir können ja morgen Abend eine Sonderschicht machen, nach der Arbeit."

Sie telefonierte kurz mit Alice und ich holte uns etwas zu trinken.

Wir setzen uns aufs Sofa und redeten über alles mögliche, dabei hatte ich das Gefühl, dass zwischen uns Funken sprühten. Abends bestellten wir uns etwas beim Chinesen und aßen mit Stäbchen aus Pappschachteln. Ich fing an sie mit kleinen Stückchen zu füttern, sie lachte so süß und ich beugte mich vor. Sie kam mir etwas entgegen und plötzlich lagen meine Lippen auf ihren. Ich zog ihre Unterlippe vorsichtig in meinen Mund und sie öffnete ihren Mund und erwiderte den Kuss leidenschaftlich. Dabei schob sie ihre Hände unter mein T-Shirt und streichelte mir über den Bauch. Ich merkte wie ich hart wurde. Ich schob meine Hände auch unter ihr Shirt und streichelte ihre Seiten. Sie zog mir mein Shirt aus und strich dabei über den Rand meiner Jeans. Ich stöhnte auf und knabberte dabei an ihrem Ohr. Schnell zog sie auch ihr Shirt aus und ich küsste sie am Hals entlang bis zu ihren Brüsten. Vorsichtig schob ich ihren BH zur Seite und streichelte und küsste sie weiter. Wir wurden immer leidenschaftlicher und schnell verschwanden auch unsere restlichen Klamotten. Wir küssten und streichelten uns überall, dann zog sie ein Kondom aus der Tasche und zog es mir über. Dann drang ich in sie ein. Ich war im Himmel. Der Sex mit ihr war einfach nur genial.

Danach lagen wir immer noch nackt zusammen auf dem Sofa und kuschelten.

„Rose du bist einfach ein Traum." sagte ich.

„Du bist auch nicht schlecht Emmett", lachte sie.

„Bleibst du über Nacht hier?"

„Ich kann dich doch heute nicht allein lassen, lachte sie. Nicht dass du doch eine Gehirnerschütterung hast. Ich muss nur Bella Bescheid sagen und morgen früh dann früh los, um mich vor der Arbeit umziehen zu können." sagte sie

„Ok dann rufe ich Edward an, dass er nicht hier schlafen kann und du meldest dich bei Bella."

Viel geschlafen haben wir in dieser Nacht nicht.